Beiträge von hanna

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    Man darf kassenseitig schon, haftet aber natürlich inhaltlich trotzdem für die Richtigkeit/ Notwendigkeit der Verordnung.
    Von daher jein.

    PKV und GKV versuchen beide, Ihre Kosten niedrig zu halten und Leistungen möglichst NICHT zu genehmigen. Der wesentliche Unterschied ist, dass PKV und Patienten direkte Vertragspartner sind und in der GKV die Ärzt*in dazu benutzt wird, Leistungen gegenüber Ihren Patient*innen zu rationieren.


    Bei Physiotherapie ( Ergo, KG usw) kann ich unbegrenzt Privatrezepte ausstellen, evt erstattet die PKV sie den Patienten aber nicht. In der GKV werde ich als Ärztin durch Regressandrohungen verpflichtet, meine Verordnungen zu begrenzen, also u.U. auch mal welche vorzuenthalten. Was natürlich komfortabel für die Kassen ist und den Konflikt in die Arzt-Patienten-Beziehung verschiebt.

    Wie gesagt, beide Systeme haben Vor- und Nachteile.

    Es ist aber ein großer Unterschied ob man selbständig ist oder verbeamtet. Bei Beamten zahlt ja der Staat den Großteil der Gesundheitskosten, vor allem wenn man Kinder hat, aber auch im Alter. Immerhin noch 50%, vorher bis 80!!

    Man muss nur einen kleinen Teil selbst versichern, während eine Selbständige 100% zahlt. Man bekommt quasi eine Premiumversorgung für kleines Geld. Vielleicht als Ausgleich für die Nachteile des Beamtenstatus?
    Jedenfalls muss man schon ziemlich selbstlos sein, um darauf zu verzichten.
    Wobei die gkv auch Vorteile hat, wurden ja zahlreiche genannt.
    Jedes der beiden Systeme hat Vor- und Nachteile. Kostenexplosion im Alter gehört für Beamte allerdings nicht dazu .

    Wenn das Fahrzeug zu über 50% dienstlich genutzt wird ( was einmal über mehrere Monate mit Fahrtenbuch belegt werden muss) dann kannst du es auch ganz als Dienstwagen absetzen.
    Ich weiß allerdings nicht ob das für alle Branchen gilt.
    Ansonsten die einzelnen Fahrten mit km Pauschale abrechnen wie oben beschrieben.

    Zur Abklärung an einen Facharzt überweisen ist doch nicht „wegschicken“ #confused


    Du kannst einen Termin für sie vereinbaren und ihr zunächst ein Schmerzmittel geben. Schulbesuch geht ja auch ohne Schreiben, falls die Schmerzen nur beim Schreiben auftreten.

    War sie denn alleine bei den Ärzten? Vielleicht kann ja nächstes mal jemand von den Erwachsenen mitkommen, dann kann man die Dinge gleich vor Ort klären.

    Leslie Winkle

    Ist deine Tochter denn inzwischen überhaupt bereit, zu lernen? Ich meine im Nachhilfestrang gelesen zu haben, das sie keine Vokabeln lernt. Hat sich das jetzt geändert, seit ihr Verbleib auf dem Gymnasium gefährdet ist? Also will sie selbst? Bzw. was will sie?


    Eigentlich gibt es in jeder Klassenarbeit ja auch Teilaufgaben, die zu bewältigen sind, wenn man sich gezielt auf diese eine Arbeit vorbereitet (zB Grammatikübungen, Vokabelabfragen) und nur ein Teil ist wirklich an das Verständnis des gesamten Kontextes gebunden oder braucht Hörverstehen oder freies Formulieren in der Fremdsprache. Auf eine 5 sollte sie da eigentlich schon kommen.


    @Berliner: Wann kommt bei euch die 2. Fremdsprache dazu? In Klasse 6 oder 7?

    Meine Erfahrung ist, dass die Gewöhnung an eine feste Zahnspange auch bei empfindlichen Kindern relativ schnell geschieht , während eine lose ja immer wieder selbst aktiv aufs Neue eingesetzt werden muss, was ich im Alltag viel schwieriger finde.
    Ich würde mir auch eine zweite Meinung bei einer Kieferorthopäd*in einholen .

    Du arbeitest doch an einer Schule. Kannst du vielleicht über Kontakte dort an eine geeignete vertrauenswürdige Person kommen? Ich würde keine SchülerIn nehmen wenn gar keine Grundlagen da sind. Aber vielleicht eine Lehrer*in im Ruhestand oder Lehramtsstudent*in?

    Oder kann sogar die Englischlehrerin deiner Tochter einen Kontakt vermitteln, wobei der Unterricht sogar an ihrer Schule stattfinden kann? An der Schule meines Sohnes gibt es so eine Nachhilfebörse ( allerdings meistens ältere Schüler für jüngere Schüler) .

    Ich finde dass Apotheken schon räumlich meist kaum geeignet sind, vertrauliches am Tresen zu besprechen. Da hören und sehen doch immer andere Kunden mit. Zudem weiß ich gar nicht wer mich bedient und damit auch berät, es ist Zufall an wen man gerät. Das sind doch schon zwei entscheidende Merkmale, die in einer Arztpraxis anders sind.

    Das Baby sollte keinen Kontakt mit dem Bläscheninhalt bekommen. Also abdecken mit Kleidung und sehr gute Händehygiene. Sollte der Zoster im Gesicht sein, würde ich den Vater eher ausquartieren, so lange er ansteckend ist.

    Obwohl es genau das selbe Virus ist (VZV) , wird es nicht über die Luft übertragen wie bei Windpocken. Bei Ansteckung würde das Baby Windpocken bekommen, keine Gürtelrose.

    neben unterschieden in der Sprachmelodie unterscheidet sich auch die Aussprache bestimmter Vokale, Konsonanten und Endungen.

    Ich sage zum Beispiel "Keese" statt Käse, "Fanne und Fau" statt Pfanne und Pfau, bei Milch ist das L nicht zu hören (und hören klingt bei bei eher wie "höan"). Im Süden greift in der Regel auch die Auslautverhärtung beim G nach hellen Vokalen (König vs Könich), während es dafür in manchen Regionen nur ein weiches und ein hartes B gibt. Das sind die größten Unterschiede, die mir so im Alltag aufgefallen sind. Dazu kommt noch die Betonung, ich habe 12 Jahre in Baden gelebt, dort steht der 'Karton aufm 'Balkon vorm 'Büro aus 'Beton, also immer die erste Silbe betont mit kurzer zweiter und stimmlosen Vokal, ich betone die zweite Silbe mit langem stimmhaften Vokal

    Shevek und das meinte ich mit Standard ist ein theoretisches Konstrukt. Geschrieben sieht's - von regional spezifischen Formulierungen abgesehen - tatsächlich überwiegend einheitlich aus, aber spätestens beim Lesen färbt es sich in meinem Kopf mit meiner Aussprache

    Danke, Ida, genau das meinte ich. Und das ist den norddeutschen Standardsprechern, denke ich, weniger bewußt. Zumindest lese ich das bei Euch, Annie und Shevek heraus. Sorry wenn ich mich täusche. Also, dass Kese und fertich eben genauso wenig Tagesschau-Sprache ist, wie das was im Süden so als Standard gesprochen wird. Bzw. dass beides richtig ist.

    Angenommen, eine Süddeutsche und ein Norddeutscher sprechen beide Standard was Vokabular, Aussprache und Grammatik angeht, so hört man doch meistens an der Sprachmelodie woher jemand etwa kommt. Ist es denn wirklich so, dass die norddeutsche Sprachmelodie "richtiger" oder "mehr Standard " ist als die süddeutsche? Sind ja Kleinigkeiten wie bestimmte Dehnungen von Vokalen oder ob ein Konsonant weiter vorne gebildet wird oder weiter hinten und ob man mit der Stimme hoch oder runter geht.