Beiträge von hanna

    Ich, Ärztin ;), würde Nona zustimmen. Kein erneuter Kontakt ist notwendig. Eine kurzfristige Schwäche der Immunitätslage durch Stress, andere Erkrankung oder Alter genügt, um die in den Spinalganglien schlummernden Windpockenviren zu einer Gürtelrose zu reaktivieren. Oft findet man auch keine Ursache, warum gerade jetzt.


    Kontakt mit Wildviren macht bei einem Immunen (nach durchgemachten Windpocken) sogar eine Boosterung. D.h. der vorhandene Schutz wird verstärkt, neue Ak werden gebildet, möglicherweise könnte das in abgeschwächter Form auch bei Kontakt mit dem Impfling in deinem Fall so sein (?).


    Erkrankung trotz Impfung fällt idR deutlich milder aus. Manchmal nur 2-3 Pocken.

    Ist die Schwangere immun oder nicht?

    Der gesundete Erwachsene überträgt sowieso nichts.

    Die Schwangere ist, falls ungeschützt, gefährdet wenn Sie Kontakt mit den kranken Kindern hat. Da reicht in einem Raum sein, muss kein enger körperkontakt sein.

    So ganz kapiere ich deinen Fall nicht. Was ist denn tatsächlich passiert, was ist hypothetisch??

    Der Elter kann die ungeimpften Kinder anstecken, wenn sie mit der von zoster befallenen Haut in Kontakt kommen oder mit Bläscheninhalt. Das halte ich für viel wahrscheinlicher als die von dir aufgestellte Hypothese mit dem Impfling als Quelle.


    Der Impfling löst keine Gürtelrose aus. Kann selbst abgeschwächt erkranken.

    Ich wollte noch anmerken, dass psychische Diagnosen von Ärzten aktiv gestellt werden können und nicht nur im Ausschlussverfahren eben "übrig" bleiben, nachdem alles körperliche ausgeschlossen ist. Selbstverständlich müssen je nach Symptom immer körperliche Aspekte untersucht werden, aber welche und wie umfangreich, da kann es durchaus zu unterschiedlichen Auffassungen zwischen Ärztin und Patient kommen.

    Tendenziell wird von Ärzten aus Angst vor juristischen Folgen sehr viel häufiger zu viel apparative (und teure, ggf auch schädliche) (Ausschluss)Diagnostik gemacht als zu wenig, auch wenn man vorab ziemlich sicher ist, dass nichts rauskommen wird. Ist ja viel einfacher, schnell eben Überweisung zum MRT auszustellen, als sich Zeit für 30 Min Gespräch zu nehmen.

    Ich erlebe es im RL als Ärztin aber viel weniger kontrovers als hier im Forum, insbesondere, wenn ein Vertrauensverhältnis da ist. Also körperliches und psychisches gleichermaßen zu beleuchten, aber auch zu sagen, wo ich nicht mehr mitmachen möchte. Eigentlich schade, dass so viele von Euch keinen Arzt gefunden haben, dem sie vertrauen können. Ich würde glaub ich verrückt werden, wenn ich als Laie Fachpersonen (zB meinem Automechaniker) en Detail vorschreiben müsste, was er genau nun bei der Inspektion zu tun hat.

    was mich nervt, ist das sich (meine) Ärzte einfach nicht als Dienstleister sehen. Wenn ich einen Wert von meinem Körper wissen will, dann sollen die den bestimmen. Von mir aus zahl ich das auch. Aber es ist immer eine Diskussion, ich werde zum Bittsteller. Es ist so nervig.

    Hoffentlich habt ihr alle bessere Erfahrungen. Ich will gar nicht mehr zum Arzt. Bei der letztn Blutabnahme wurden mir meine Werte auch nicht freiwillig gezeit. Man muss denen alles aus der Nase ziehen. *nerv****

    Na, weil Ärztinnen auch einfach keine "Dienstleister für Labordiagnostik" sind, sondern wesentlich kompetenter als das. Das wäre ja auch ein bißchen wenig.

    Ich glaube mit dieser Einstellung wirst du keinen guten verantwortungsvollen Arzt finden.

    Ich würde ihn höchstens 2-3 Sätze beim abendlichen Vorlesen vorlesen lassen und das dann halt abzeichnen. Dafür an den freien Nachmittagen und am Wochenende etwas mehr üben, falls nötig. "10 Minuten für jeden" passt doch sowieso nicht, der eine braucht mehr Übung, der andere kann schon super flüssig lesen.

    An den langen Tagen würde ich ihn nur noch die Pflicht Hausaufgaben machen lassen, die auf den nächsten Tag auf sind.

    Als meine noch in der Grundschule waren wurde leider auch mehr Deko für eine gute Note verlangt, das nannte sich dann "Heftseite gestalten" ...

    Aber eine 2 sollte das sein, da alles ordentlich, wenn auch die Schrift nicht im klassischen Sinne schön ist. Wie ein Jungsheft halt ( ja ich weiss , Genderkacke, aber leider waren unsere GS Lehrerinnen da auch genderkackig und haben Blūmchendeko klar gefördert).

    Wir hatten eine Airbnb Wohnung und sind geflogen. 4 Tage, auch an Ostern.

    Für begehrte sights empfiehlt es sich, vorher skip the line Tickets online zu kaufen und den Rom-Pass. An Ostern ist es wegen der Gläubigen immer sehr voll in Rom.

    Es war wundervoll dort, aber Städtereisen sind eigentlich immer teurer als man denkt...

    Das "r" oder "-er" als "a" auszusprechen wie "Rolla" oder "Noatdeutsch" ist aber auch kein Hochdeutsch, sondern Dialekt. Ich vermute, das R zu hören dürfte also ein Problem der Nord/ west(?) deutschen Kinder sein. Im Süden haben sie andere Hörprobleme, wahrscheinlich sogar mehr davon, zB kann in der Regel kein stimmhaftes S gesprochen oder gehört werden. Dann bleibt doch nur lernen durch üben oder viel lesen, Hörspiele hören?

    Dieser thread ist ja nun schon eine ganze Zeit da und ich ärgere mich jedesmal über den Titel.

    Ich muss Miriam zustimmen. Wir sind leider nicht in der luxuriösen Situation, auf bestimmte Antibiotika einfach so verzichten zu können, auch wenn sie mitunter Nebenwirkungen haben. Die Resistenzen nehmen zu und es gibt fast keine Neuentwicklungen, seit Jahren schon nicht. Manchmal ist man froh, wenn überhaupt noch eines wirkt.

    Man kann höchstens fordern, dass viel viel sparsamer mit Antibiotika bei Bagatellerkrankungen umgegangen werden muss, und das betrifft verordnende Ärztinnen genauso wie die Antibiotika einfordernden Patienten.

    Die entscheidende Biopsie im Zwölffingerdarm wird bei der Magenspiegelung gemacht, aber auch nur bei entsprechender Fragestellung und nicht automatisch bei jeder Spiegelung. Ich würde mal den Gastroskopie-Befund anfordern, insbesondere die Histologie.

    200 Seiten Schullektüre finde ich auch für einen Nichtleser (ich hab einen! #yoga) durchaus machbar. Halt dann (leider) nicht mit Spass und Vergnügen, sondern wie Vokabeln lernen oder Mathe als schlichte Hausaufgabe.

    Wir haben uns bei einer frei gewählten Buchpräsentation in Klasse 4 oder 5 auch mal mit halb lesen, halb Hörbuch beholfen, aber inzwischen denke ich, dass es auch etwas mit mangelnder Anstrengungsbereitschaft zu tun hat. Ob er in der Oberstufe dann nur noch Zusammenfassungen liest, ist seine Sache #rolleyes.

    Aber selbst angenommen, sie hätten es so besprochen, also mit Punkt: Ist das für eine Bewertung in Mathe überhaupt relevant? Würde denn ein Rechtschreibfehler in einer Textaufgabe in Mathe zB überhaupt einen Punktabzug rechtfertigen? So lange richtig gerechnet wurde, würde ich erwarten, dass es zwar angestrichen wird, aber nicht weiter in die Bewertung eingeht und wenn, dann allenfalls ein einziges mal, vielleicht mit einem halben Punkt Abzug oder so. Ist das Grundschule?