Beiträge von Dorothea

    Ganz alternativ und anti-Wegwerfgesellschaft wäre es abzuwarten, ob sie den Schreibtisch überhaupt braucht ...


    In der Grundschule hatten meine Kinder alle Materialien in der Schule und im Ranzen nur die 1-2 Hefte, die sie für die Hausaufgaben brauchten (die sie dann am Küchentisch gemacht haben).

    Man kann auch über eine Austauschorganisation für ein Jahr nach England gehen (in Deutschland böte sich hierfür die 10. Klasse an, weil die Noten da noch nicht mit für das Abi zählen; ich kenne aber das Schweizer System nicht).

    Das wäre mit Gastfamilie günstiger als Internat (geht so bei 10.000 Euro für ein Jahr los). Vielleicht wäre das eine Option für euch?

    Mit einer ähnlichen Konstellation waren wir über Ostern in Duinrell (liegt nur nicht in wärmeren Gefilden, wobei wir Glück und Superwetter hatten). Da gib es ziemlich schicke Bungalows, jeden Tag kann man kostenlos in Tikibad gehen (direkt auf dem Gelände, ein großes Freizeitbad mit ganz vielen Rutschen) und ein Freizeitpark mit vielen Fahrgeschäften ist auch noch dabei (auch kostenlos für die, die da zelten oder einen Bungalow mieten).

    Direkt über die Straße kann man nach Wassenaar reinlaufen, das echt entzückend ist, drei Kilometer sind es zum Strand, 10 Kilometer bis Den Haag und Leiden.

    Ich fand das als Studentin völlig irre, als eine Freundin von mir mit Zyklusbeobachtung und natürlicher Verhütung anfing #angst. Mein Leben war so unstet, dass ich mich das nie getraut hätte. Fand das auch sehr befremdlich mit Zervixschleimbeobachtung, Temperatur messen und Mittelschmerz ... denn habe ich aber auch erst nach der 1. Schwangerschaft überhaupt mal gespürt. Und auch die anderen Symptome habe ich als junge Frau nicht wahrgenommen.


    Meine Töchter entscheiden über ihre Verhütung alleine, ohne mich zu fragen. Ansprechpartner sind eher Partner und ihre Freundinnen und die sehr gute Frauenärztin.

    Teviona wie machst du das mit der Reiskruste? Wir haben nämlich auch so einen persischen Reiskocher, weil meine Tante davon schwärmte, aber irgendwie bin ich zu blöd dafür #schäm... inzwischen ziehe ich einfach den Stecker, wenn er mit kochen fertig ist. Dann ist der Reis lecker, aber das habe ich so auch noch mit Topf gut hingekriegt ...

    Trin ich glaube wirklich, wir sehen alle das gleiche Problem, aber haben verschiedene Lösungswege im Kopf.


    Hier würde niemand von einer Mutter kleiner Kinder verlangen, dass sie 30 oder 40 Stunden pro Woche arbeitet (wünschen tun sich die Arbeitgeber das vielleicht, aber durchsetzen gegen den Willen der Arbeitnehmerin könnten sie es nur in Ausnahmefällen). Also ist die (westdeutsche?) Lösung: weniger Stunden/Tage arbeiten (oder ganz zu Hause zu bleiben). Dann bleibt mehr Zeit um zum Laternebasteln, Vorspiel etc. zu gehen und sich um seine eigene Familie und das Ehrenamt zu kümmern.

    Und in der Zeit, in der ich arbeite, arbeite ich dann halt. Wobei bei mir nicht so übermenschliches verlangt wird wie bei dir. Schaffen deine Kolleginnen das denn? Für mich klingt das nach 120% … und die kann keiner auf Dauer leisten, Kinder hin oder her.

    Trin Ich kann am Handy nicht zitieren, aber es hat doch keiner behauptet, dass es erstrebenswert ist, seine Kinder zu vergessen? Nur, dass manche Mütter bei der Arbeit so im Flow sind, dass sie währenddessen nicht an ihre Kinder denken. Und schon mal vergessen haben, ihre Kinder abzuholen. Nicht regelmäßig.


    Man kann das doch einfach so stehenlassen, dass es Mütter gibt, die es schwer finden, wieder zu arbeiten und lieber nicht oder weniger oder anders arbeiten möchten, andere damit aber kein Problem haben und es sogar genießen, wieder arbeiten gehen zu dürfen.

    Nichts ist besser oder schlechter. Es gibt verschiedene Menschen und Familien und Rahmenbedingungen #weissnicht.

    Und was ist mit den Vätern? Warum können die arbeiten und oft sogar erst nach der Geburt der Kinder Karriere machen? Denken die nie an ihre Kinder?


    Ich hatte Glück, einen engagierten Mann, der sich selbstverständlich auch um seine Kindet kümmert, robuste Kinder, die selten krank waren, eine tolke Kita und gute Schulen, wo es den Kindetn gut geht. Vielleicht habe ich auch einen trivialen Beruf, für den man nicht viel denken muss.

    Ich hatte das nicht, sondern habe mich jedes Mal gefreut, wieder (teilzeit) arbeiten zu gehen #angst. Ich habe mich bei der Arbeit immer viel kompetenter gefühlt und genossen, mit Erwachsenen zu sprechen, eine Aufgabe ohne Unterbrechung zu Ende bringen zu können und an Ende des Tages ein sichtbares Ergebnis zu sehen. Auf dem Heimweg habe ich mich dann wahnsinnig auf die Kinder gefreut und hatte wieder Energie. Ich wäre ein Vorzeigevater geworden, aber (war in den Augen anderer) nur eine Rabenmutter, die ihr Kind nicht selbst betreut ...

    Vielleicht hat er auch einfach gerade Pech mit den Hauptfachlehrern?

    Bei meinen Kindern hing die Beliebtheit der Fächer auch immer von den Lehrern ab.

    Im Moment hat meine Tochter eine sensationelle Deutschlehrerin, die von allen Kindern geliebt wird und einen sehr guten Englischlehrer.

    Beide schaffen es den Kindern viel beizubringen.

    Aber das Gewicht wird doch nicht mehr gecheckt, wenn man nicht schwanger ist. Der Stressfaktor fällt schon mal raus ...


    Ich gehe jährlich wegen der Krebsvorsorge. Und ich habe eine sehr nette Ärztin und trotzdem gehört zum Arzt gehen nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ist wie Zahnarzt, eigentlich nicht schlimm, aber auch kein reines Vergnügen.

    Mathe fällt mir noch ein. Ich bin in den siebzigern in Hessen eingeschult worden und da galt Mengenlehre als das Non-plus-Ultra, mit dem man die Erstklässler beglückte. Anschaulich mit Material natürlich. Da musste man dann so Aussagen formulieren wie "Das kleine rote Dreieck ist Element der Menge der Dreiecke" und "es ist Element der roten Teilchen". Fand ich damals pillepalle, aber die Mutter meiner Freundin ist schier daran verzweifelt.

    Oh ja, dieser blau-graue Plastik-Mengenlehrekasten mit den kleinen Holzstäbchen! Den habe ich als Kind geliebt, weil wir ihn so selten verwenden durften …

    Wenn das in Bayern wie in NRW ist, würde ich ihn nicht wechseln lassen.

    Dann könnte er nämlich Latein nach der 10. Klasse abwählen und hätte damit Anforderung 2. Fremdsprache erfüllt. Die neu einsetzende Fremdsprache müsste er ja drei Jahre durchziehen. Dann lieber noch ein Jahr durch Latein quälen.

    Ich würde mich aber trotzdem informieren, ob und wenn ja welche Note er erreichen muss fürs Latinum und die Anerkennung.