Beiträge von Dorothea

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    Und was ist mit den Vätern? Warum können die arbeiten und oft sogar erst nach der Geburt der Kinder Karriere machen? Denken die nie an ihre Kinder?


    Ich hatte Glück, einen engagierten Mann, der sich selbstverständlich auch um seine Kindet kümmert, robuste Kinder, die selten krank waren, eine tolke Kita und gute Schulen, wo es den Kindetn gut geht. Vielleicht habe ich auch einen trivialen Beruf, für den man nicht viel denken muss.

    Ich hatte das nicht, sondern habe mich jedes Mal gefreut, wieder (teilzeit) arbeiten zu gehen #angst. Ich habe mich bei der Arbeit immer viel kompetenter gefühlt und genossen, mit Erwachsenen zu sprechen, eine Aufgabe ohne Unterbrechung zu Ende bringen zu können und an Ende des Tages ein sichtbares Ergebnis zu sehen. Auf dem Heimweg habe ich mich dann wahnsinnig auf die Kinder gefreut und hatte wieder Energie. Ich wäre ein Vorzeigevater geworden, aber (war in den Augen anderer) nur eine Rabenmutter, die ihr Kind nicht selbst betreut ...

    Vielleicht hat er auch einfach gerade Pech mit den Hauptfachlehrern?

    Bei meinen Kindern hing die Beliebtheit der Fächer auch immer von den Lehrern ab.

    Im Moment hat meine Tochter eine sensationelle Deutschlehrerin, die von allen Kindern geliebt wird und einen sehr guten Englischlehrer.

    Beide schaffen es den Kindern viel beizubringen.

    Aber das Gewicht wird doch nicht mehr gecheckt, wenn man nicht schwanger ist. Der Stressfaktor fällt schon mal raus ...


    Ich gehe jährlich wegen der Krebsvorsorge. Und ich habe eine sehr nette Ärztin und trotzdem gehört zum Arzt gehen nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ist wie Zahnarzt, eigentlich nicht schlimm, aber auch kein reines Vergnügen.

    Mathe fällt mir noch ein. Ich bin in den siebzigern in Hessen eingeschult worden und da galt Mengenlehre als das Non-plus-Ultra, mit dem man die Erstklässler beglückte. Anschaulich mit Material natürlich. Da musste man dann so Aussagen formulieren wie "Das kleine rote Dreieck ist Element der Menge der Dreiecke" und "es ist Element der roten Teilchen". Fand ich damals pillepalle, aber die Mutter meiner Freundin ist schier daran verzweifelt.

    Oh ja, dieser blau-graue Plastik-Mengenlehrekasten mit den kleinen Holzstäbchen! Den habe ich als Kind geliebt, weil wir ihn so selten verwenden durften …

    Wenn das in Bayern wie in NRW ist, würde ich ihn nicht wechseln lassen.

    Dann könnte er nämlich Latein nach der 10. Klasse abwählen und hätte damit Anforderung 2. Fremdsprache erfüllt. Die neu einsetzende Fremdsprache müsste er ja drei Jahre durchziehen. Dann lieber noch ein Jahr durch Latein quälen.

    Ich würde mich aber trotzdem informieren, ob und wenn ja welche Note er erreichen muss fürs Latinum und die Anerkennung.

    Eigentlich gibt es keine wirksame Prophylaxe ... ich habe zu meiner Beruhigung und gegen das Ohnmachtsgefühl auch immer Zöpfe geflochten und Weidenrindenshampoo benutzt, aber ob das wirklich nützt?


    Ich würde wachsam bleiben und die Haare regelmäßig mit einem guten Läusekamm und Spülung auskämmen, damit sollte man die eingewanderten Läuse erwischen, ehe sie sich ausbreiten können. So gut gekämmte Haare wie zu Läusezeiten hatten meine Töchter nie wieder.

    Kommt der altsprachliche Unterricht einfach oben drauf oder fallen dafür andere Fächer weg?


    Wir haben meine Tochter damals auf ein Gymnasium mit (neu-)sprachlichem Schwerpunkt gegeben, weil ihr Sprachen so leicht fielen. Erst dort stellten wir fest, dass ihr eigentliches Talent und ihre Leidenschaft auf den Naturwissenschaften liegt. Da wurde dann nicht so viel angeboten.

    Meine Tochter hat von der Schule "Beruf aktuell" , Ausgabe 2016/17, herausgegeben von der Bundesagentur für Arbeit bekommen. Ein Lexikon mit Kurzbeschreibungen von etwa 500 Ausbildungsberufen. Das ist zum Einstieg gut. Unter http://www.planet-beruf.de kann man sich das anscheinend auch als ebook herunterladen.


    Eigentlich sollte es an der Schule doch einen (oder mehrere) Lehrer geben, die Ansprechpartner für den Übergang von Schule zu Beruf sind.

    Und wenn du den Comic vormalst und er malt ihn nur noch ab? Oder wäre der große Bruder bereit, ihm beim malen zu helfen/das zu übernehmen? Dann müsste er sich nur noch aufs auswendig lernen konzentrieren und du wärst auch beschäftigt und bringst ihn voran?


    Ich finde das auch schrecklich, wenn ich meine Kinder so antreiben muss, kommt aber immer mal wieder vor. Dankbar ist in dem Moment keiner (hinterher aber schon).

    Meine Kinder schwimmen ja alle bei der DLRG. Das ist (bei uns) der Schwimmverein, der am wenigsten auf Wettkampf aus ist und wo man auch noch relativ spät einsteigen kann. Das ist auch nicht so zeitaufwendig wie z.B. Fußball.


    Sonst vielleicht joggen? Mit dir zusammen oder jemand anderem aus der Familie? So als Bewegungschallenge oder Neujahrsvorsatz?

    Ich schwärme ja für Schoorl ... da fährt man allerdings ein kleines Stück durch die Dünen zum Strand. Alkmaar ist mit dem Rad in einer halben Stunde zu erreichen und Amsterdam ist auch nicht weit (da würde ich allerdings das Auto nehmen ...).

    Ist das echt so?

    Ich finde die richtige Armbewegung beim Kraulen sehr komplex. Bei uns im Verein üben die Kinder lange, bis sie das sauber hinbekommen (und viele hören dann auch frustriert auf, weil es eben lange dauert, bis es so richtig fluppt). Und dann muss der Kopf mit ins Wasser, das ist für viele Kinder auch eine große Hürde.

    Wenn du ihn nicht kontrollieren willst (würde ich auch nicht wollen, das belastet die Mutter-Kind-Beziehung ja doch sehr), würde ich bei der vorgeschlagenen Nachhilfe anrufen und ihn anmelden.


    Mir hat das damals wie gesagt total geholfen. Schnelle Erfolge, ein fester Termin, 1-zu-1-Situation, wo man sich nicht wegducken kann. Gerade wenn er ein schneller Lerner ist, aber das Lernen bislang nicht lernen musste, kann ich nicht mir nicht vorstellen, dass er sich da selbst motiviert und organisiert kriegt.


    Im Übrigen geht das vielen Kindern in dem Alter so, dass sie andere Prioritäten setzen, andere Sachen im Kopf haben und schulisch abstürzen. Meiner Meinung nach liegt das an der Pubertät (und nicht unbedingt an schlechten Lehrern), ihn sitzenbleiben zu lassen, hätte keinerlei Lerneffekt, irgendwann wächst es sich aus, jetzt kann er es nicht.