Beiträge von Rune

    Die kann ich noch so halb, da ich sie mit meinem Sohn geübt habe (auch Grundschule). Er tat sich beim Gedichte lernen unheimlich schwer.

    Das Gedicht hat mein Mann immer aufgesagt. Und das Buch haben wir auch! :D

    "Die Brück' am Tay" von Fontane (das musste ich für ein Vorsprechen lernen, heute würde man Casting sagen #cool)


    Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand!...………


    "Das Riesen-Spielzeug" von v. Chamisso (Schule)

    "Die Bürgschaft" von v. Schiller (Schule)

    "Der Zauberlehrling" von v. Goethe (das musste ich meinem Sohn bestimmt 500x vorlesen #rolleyes)


    Und noch eine ganze Menge Weihnachts- und Frühlingsgedichte.

    An meinen Französischunterricht erinnere ich mich nur noch sehr bruchstückhaft. Ich weiß, dass es Muriel und Jean-Luc gab und der Satz "OH! Une pêche melba! Supeeeeeeer!" mich 5 lange Jahre verfolgt hat. Ebenso wie folgendes Lied, welches im Buch abgedruckt wurde und bei dem man uns nötigte, es zu singen und auswendig zu lernen. *klick* #kreischen

    Das ist ja richtig cool! Wir mussten folgendes lernen und singen:

    Wir haben last minute-Urlaub mit unserem Zweijährigen auf Fuerteventura in einer tollen Hotelanlage am Strand mit riesiger Poollandschaft gemacht. Ich erinnere mich heute noch sehr gerne daran. Es war so entspannt, wir waren ständig im Pool oder am Strand, haben auch einige Ausflüge mit Bus oder einem Mietwagen gemacht. Es waren viele italienische Familien dort und unser Kleiner fand sofort Spielkameraden, Sprache spielte noch keine Rolle.

    Es war unser erster Urlaub als Familie und er war so erholsam. Normalerweise würde ich mich bei so einer Art von Urlaub eher langweilen, aber damals war es genau das Richtige für uns, einfach mal die Seele baumeln lassen.

    Vergangenheit mit der Gegenwart verglichen. Von den Römern zu jetzt kannst du das etwas genauer beschreiben vielleicht ein Beispiel?

    Das hatte ich weiter vorne (S.14) schon geschrieben, hier noch etwas ausführlicher, es wurde also immer der Bezug zu heute gesucht, was hat sich verändert, wie hat es sich entwickelt.


    Den Vergleich Vergangenheit - Gegenwart, z. B. was ist eine römische "familia" und was bedeutet sie heute. Wie war das Verhältnis Mensch - Natur in der Antike im Vergleich zu heute. Wovon erzählt die antike Mythologie und warum ist sie heute in Literatur, Theater, etc. immer noch aktuell. Die Macht des Wortes (Caesar, Cicero), wir wurden damals politische Ziele umgesetzt und wie funktioniert Beeinflussung heute? Poesie (Catull, Horaz, Vergil): Grad des Widerspruchs, Opposition, gesellschaftliche Normen, was wagen die Poeten? Wo sind die Grenzen heute? Philosophie (Seneca): Wege zu einem glücklichen und selbstbestimmten Leben, etc.


    Nun wünsche ich Deiner Tochter eine für sie gute Entscheidung!

    Keine Ahnung da gabs 1 oder 2 Wochen so ein Lernen-Lernen-Seminar. Und dann hat den nie einer in der Klasse benutzt

    Hmm, also bei uns wird der zu Hause benutzt, nicht in der Klasse. Die Vokabeln lernt man ja daheim. In dem Seminar wurde wahrscheinlich erklärt, wie dieses System sinnvoll benutzt wird.

    Für visuelle Lerntypen kann ich das auf jeden Fall sehr empfehlen, schon beim Aufschreiben der Vokabeln bleibt einiges hängen und dann ist es einfach sehr befriedigend zu sehen, wie die Kärtchen nach hinten wandern.

    Praktisch ist es auch, man kann immer wieder mal schnell einen kleinen Stapel durchgehen, mitnehmen, wenn man irgendwo warten muss, etc...

    Junior hat das dann in jeder Fremdsprache so gehandhabt, das fand er viel effektiver als aus dem Vokabelheft/ dem Buch oder online zu lernen.

    Wenn sie jetzt Latein nimmt muss sie im Studium noch eine Fremdsprache wählen.

    Wenn sie jetzt französisch nimmt muss sie im Studium noch eine Fremdsprache wählen.

    Seit wann muss man heute im Studium zusätzliche Fremdsprachen lernen? In meiner Vorstellung gibt es nur wenige Fächer, in denen das so ist. Ich habe allerdings auch eine Naturwissenschaft studiert, wo man außer Englisch eigentlich nichts braucht.

    Ich glaube seit dem Bachelor in den meisten Fächern. Alle meine Freunde und Bekannte mussten noch eine Sprache machen. Auch die Biologen. Die Mediziner glaube ich nicht.

    Das ist mir jetzt auch völlig neu, ich kenne niemand, vielleicht liegt das ja an den Studienfächern?

    Naja nachdem Latein nun so zertreten wurde. Was spricht denn dann überhaupt noch für Latein? Welche Vorteile hat es denn nun noch?

    Abgesehen vom späteren Studienfach wo man es brauchen könnte und abgesehen von dem Inhalt "Geschichte" der einigen gefällt. Das Fach heißt ja nicht Geschichte sondern Latein.


    Also was bleibt noch übrig an Vorteilen?

    Meinem Sohn hat es einfach Spaß gemacht! Wie ich schon beschrieben habe, hatten sie einen recht lebendigen Unterricht und haben die Vergangenheit mit der Gegenwart verglichen. Er hat sich aber auch sehr für Römer und Geschichte interessiert, das Archäologische Museum ist sein zweites Zuhause.

    Sehr wahrscheinlich wird er Latein im kommenden Studium nicht benötigen. Aber als verlorene Zeit betrachtet er die 6 Jahre Latein nicht. Sie haben seinen Horizont und sein Sprachbewusstsein sehr erweitert. Es müssen doch nicht alle Fächer zweckorientiert sein.

    vokabeln lernen, sowohl in Latein als auch in Französisch: schreiben. schreiben. schreiben. und dann tatsächlich mit Kärtchen, jedenfalls im Latein hab ich das so gemacht. Französisch war ich irgendwie weniger strukturiert.

    Karteikasten mussten wir in der 3. Klasse kaufen für Englisch wurde aber noch nie benutzt.

    Eben das strukturierte in latein gefällt mir auch recht gut. Das würde ihr schon gut tun.

    Warum hat sie den denn nicht benutzt?

    in Französisch muss sie wirklich noch was dazu tun außer den Hausaufgaben die ihr schon so lästig sind.

    Das müsste sie in Latein doch aber auch, wenn nicht noch mehr? Wobei ich das nun nur aus der Erfahrung mit meinem Sohn sagen kann. Ich habe keine Ahnung wie es mit den Hausaufgaben an anderen Schulen läuft.


    Ansonsten:

    Gerade wenn man die Sprachen/n selbst nie gelernt hat, macht man sich viele Gedanken und versucht sich vorzustellen, welche für das Kind womöglich besser passen würde und auch um eventuell auf Aspekte hinzuweisen, die das Kind noch nicht beachtet hat.

    Ich habe mich genau hier in den "Lernwelten" vor ein paar Jahren bezüglich Altgriechisch informiert und Euch wohl Löcher in den Bauch gefragt. Die Entscheidung lag dann natürlich bei meinem Sohn, aber er war auch nicht zwiespältig sondern wusste genau, was er wollte.