Beiträge von Rune

    Bei uns gibt es seit Jahren Kurse "Komm, wir machen heut Musik" und unser Zweijähriger hat sich dort damals sehr wohl gefühlt.

    Es wurde gemeinsam gespielt, Lieder, Tänze, Finger- und Bewegungsspiele gemacht. Bei jedem Termin stand ein anderes Instrument erst einmal im Vordergrund. Ich kann mich noch gut erinnern, wie fasziniert die Kinder z. B. von einer großen Meerestrommel waren.

    Tönen und Klängen lauschen, Gefühl für verschiedene Rhythmen entwickeln, sich dazu zu bewegen, ihre Stimme entdecken. Große Begeisterung gab es für ein "Reiterlied", da bekamen die Kleinen alle ein Steckenpferd und galoppierten dazu wild im Raum herum. :D Das haben sie sich dann oft zum Abschied gewünscht.

    Ich kann mir gerade schlecht vorstellen, wie das mit einem größeren Altersunterschied gehen soll.


    Das Alter ist viel stärker eingegrenzt, es gibt verschiedene Altersgruppen und man wechselt den Kurs, wenn man weiter machen will. Ich habe gerade mal nachgeschaut: 10-14 Monate, 1 - 1,5 J., 1,75 - 2,5 J., 2 - 3 J. und ab 3 J. dann ohne Eltern.

    Auf unserer Schlittschuhbahn gibt es solche Eislaufhilfen:


    https://www.decathlon.de/p/eis…2P3wiPEAQYASABEgL8kfD_BwE


    Und viele Kinder schieben die schon mit einem ziemlichen Tempo vor sich her.

    Es wurde ja schon mehrfach erwähnt, die Schuhe müssen gut passen, besonders am Knöchel. Da muss man manchmal öfter neu schnüren, denn ob es zu eng oder zu weit ist, merkt man erst beim Laufen. Leider sind die Leihschlittschuhe inzwischen meistens nur noch per Schnalle zu schließen. Junior hatte dann eigene Schlittschuhe, die größenverstellbar waren und somit mehrere Jahre ausreichten.


    Die Haltung: leicht in die Knie gehen, von oben sollte man dann seine Füße nicht mehr sehen. Wichtig ist, sich schräg seitlich abzustoßen. Viele Anfänger versuchen es geradeaus nach hinten, da tut sich nicht viel und man kommt nicht ins Gleiten sondern macht eher Tippelschrittchen.


    Ich merke an unseren Kindergruppen, mit denen wir regelmäßig in die Eishalle gehen, dass der Inlinertrend in den letzten Jahren stark nachgelassen hat. Vor ein paar Jahren war der Wechsel auf Schlittschuhe für die Kinder fast kein Problem, gegen Ende der Laufzeit liefen fast alle frei. Inzwischen haben sie wieder viel mehr Mühe damit, weil kaum noch jemand Inliner läuft. Natürlich kommt es auch auf das Kind an. Da gibt es die Forschen, die einfach mal drauf los probieren bis hin zu den Übervorsichtigen, die sich kaum trauen.

    Umstieg von Inliner auf Schlittschuhe ist übrigens einfacher als von normalen Rollschuhen, die Gewichtsverteilung, Balance ist ähnlicher.

    Ich bekam das als Teenie an den Fingern, an denen ich Ringe (Modeschmuck) mit Nickel trug. Also eine Kontaktallergie, die dieses dishydrotische Ekzem ausgelöst hat, zumal wenn man an den Stellen schwitzt. Das war mir damals aber nicht bewusst. Nachdem ich diese Ringe nicht mehr trug, kam es nie wieder.

    Eine, das ist ja echt cool, das Projekt kannte ich gar nicht. Dabei waren wir eine Weile echt oft im Colombimuseum- Playmo angucken ;-)

    Oh ja 2011, die große Römer-Ausstellung. Und dann wurden die riesigen Playmo-Figuren vom Dach geklaut......


    In der jetzigen Ausstellung gibts auch Playmo:


    https://www.badische-zeitung.d…reise-x2x--166979839.html


    Die App kann man sich kostenlos runterladen.


    Aber jetzt sind wir schon etwas weit entfernt von der Steinzeitfrage.....#angst

    Rune

    Lustig, dann hat er vielleicht Kolleg_innen von mir durch die Ausstellung geführt! Der Besuch war Teil von deren Weihnachtsfeier

    Das kann leider nicht sein, weil die Kulturlotsen nur Kindergruppen führen. Sie entstanden aus einem Projekt "Von Kind zu Kind – Museum der offenen Türen“:


    https://freunde-arco.de/junges-arco/kulturlotsen/


    Ich hoffe, es hat Deinen Kolleg_innen gefallen!


    Momentan läuft noch ein digitales Rollenspiel: Tales & Identities - die Ausstellung dazu wurde bis zum 1.12. verlängert.

    Bei der Entwicklung der App zur Ausstellung war mein Sohn noch dabei.


    https://www.freiburg.de/pb/,Lde/1276996.html


    Tja, ich finde es richtig schade, dass er nun "herausgewachsen" ist und natürlich auch keine Zeit mehr dafür hat, es war sehr bereichernd und sein Faible für die Römer hat ihm auch beim Lateinunterricht viel gebracht.

    Oh wie cool! Es könnte sein, dass ich mal auf sein Insiderwissen zurück greifen muss. Falls er sich von mir befragen lassen mag?

    Du kannst mir gerne eine PN schicken, jetzt ist er schon unterwegs um sich mit Freunden zu treffen. Ich habe aber keine Ahnung, ob er überhaupt viel Insiderwissen hat, in der Lotsengruppe wurde natürlich über die Konzeption gesprochen und Brainstorming gemacht. Wenn ich mich recht erinnere, wurden teilweise auch Hintergründe erstellt, Lehmwände gebaut, etc...

    ach harari... warum nicht-historiker*innen immer so auf den abfahren....

    Mich interessiert das Thema und und finde es gerade für "Nicht-Historikerinnen" sehr unterhaltsam und anschaulich geschrieben. Ich habe sehr viele Denkanstöße erhalten und wir haben einiges in der Familie rege diskutiert.


    Natürlich ist mir bewusst, dass die ganze Entwicklungsgeschichte nicht in ein Buch passt. Es ist mir auch klar, dass es Gedankenspielereien sind, besonders in den ganz frühen Epochen. Es hat mir trotzdem einige neue Perspektiven vermittelt.

    Die Kapitel aus der Neuzeit haben mich nicht mehr so gefesselt, da stimme ich vielen Rezensionen zu.


    Archäologie und Geschichte haben mich schon immer interessiert und viele Themen regen mich dann auch dazu an, genauer dazu zu recherchieren. Passend zu der Steinzeit habe ich dann beispielsweise dieses Jahr GEO Epoche gelesen:


    https://www.geo.de/magazine/ge…eo-epoche-nr-96-steinzeit


    Und so führt eines zum anderen.

    Das ist ja witzig. Diese Ausstellung hat mein Sohn als Kulturlotse mit vorbereitet und auch Führungen gemacht.

    Ich war schon öfter mit Kindergruppen auf der Kartbahn. Man kann dort auch eine Geburtstagsfeier buchen. Es gibt eine ausführliche Sicherheitseinweisung und die Kinder (8-12 Jahre und mindestens 1,30m groß) bekommen Integralhelme und müssen geschlossene Schuhe tragen.

    Außerdem sind die Karts für Kinder kleiner und gedrosselt. Zu einem Crash kam es noch nie, sie fahren eher recht langsam und vorsichtig. Sie hatten immer sehr viel Spaß dabei.

    Mein Sohn hat in dem Alter:

    Lego, Lego und nochmal Lego gespielt. Auch noch einige Jahre länger. Lego Elektronik und Mindstorms.

    Ab und zu noch kunstvolle Bauwerke mit der Kugelbahn von HABA.

    Dann war Fingerboarding total im Trend, tagelang hat er bestimmte Tricks geübt und auch einige Hindernisse selbst gebaut.

    Gebastelt und gewerkelt.

    Bücher verschlungen.

    Gesellschaftsspiele, besonders gerne Strategiespiele.

    Gezeichnet und gemalt, eine Weile lang Mangas.

    Experimente gemacht.

    Steine und Mineralien gesammelt und bestimmt.

    Dann war er viel im Freien unterwegs, gerne im Wald oder mit dem Skateboard.

    Und Sport natürlich - Tischtennis, Tennis und Volleyball.