Beiträge von lekaja

    Ich versuche auf jeden Fall kurzfristig, die Räusperei einzustellen.
    Mittelfristig hab ich jetzt gegooglet nach Phoniatern in der Nähe und einige gefunden - Vorzüge einer Großstadt :)
    Dabei fiel mir auch ein, dass eine Freundin nach SD-Teilentfernung schonmal bei einem solchen war, vielleicht frag ich sie mal um ihre Erfahrung dort.


    Hoffentlich komm ich da noch vor Herbst in die Sprechstunde rein - Nachteile einer Großstadt ;)


    Ich berichte gerne das Ende vom Lied!


    Und danke Euch allen!

    Talpa :


    Heuschnupfen schließe ich eigentlich aus, ist ganzjährig problematisch



    bifi :


    Stimmruhe?!? Oh nein, hoffentlich kann ich noch vermeiden, dass ich mich erstmal stilllegen muss. Die Beschwerden sind eher chronisch als akut, also ich denke momentan eher nicht in Richtung Entzündung a la Laryngitis oder solche Sachen...

    So schnelle Antworten - wow, danke!


    Ok, ich dachte mir auch schon, dass da mal jemand draufgucken sollte. Zum HNO wäre ich jetzt deshalb nicht gegangen, weil die Beschwerden ja doch noch nicht so richtig akut sind. Ich dachte auch eher an eine funktionelle Störung.


    Verordnet ein Phoniater auch Logopädie?


    Danke übrigens für den Tip mit dem Nachmittagstermin! Klingt sinnvoll #ja

    Hallo ihr lieben SprechberuflerInnen, Vielredner_innen und Sänger/Sängerinnen, ;)


    ich singe und rede gern und viel, habe vor allem aber auch einen sog. Sprechberuf. Nun geht es mir spätestens ab dem frühen Nachmittag so, dass sich meine Stimme dauerbelegt und kratzig anhört/anfühlt, ich räuspere mich ständig. Das ist nervig, oft unpassend, störend für den Gesprächsfluss und außerdem hab ich das Gefühl, dass die Räusperei das Grundproblem der angeschlagenen Stimme eher noch verschärft... #flop


    Das allseits beliebte Einschlafsingen für die Kinder muss ich mir schon manchmal verbieten, weil das eine anstrengende und heisere Trauerveranstaltung wird nach langem Arbeitstag.


    Was tun? Salztabletten lutschen? Bonbons? Logopädie?
    Ich leide zunehmend mehr und bin für jeden Tip dankbar!


    Liebe Grüße!

    Interessanter Thread - ich hab auch schon öfter mit d m Gedanken gespielt!


    Zwar hab ich "nur" -3 Dioptrien, aber fühle mich ohne Sehhilfe ziemlich aufgeschmissen. Brille nervt mich, die setz ich nur manchmal zu Hause auf. Kontaktlinsen sind ja auch nicht das Gelbe vom Ei, da hab ich schon einige kleine Katastrophen erlebt.


    Meine Mutter hat regelrechte Erweckungserfahrungen gemacht nach ihrer Augen-OP - allerdings hatte sie auch (als Masern-Spätfolge) schwerste Kurzsichtigkeit mit -22 Dioptrien. Sie hatte, glaube ich, die von Aoide beschriebene "Komplettrenovierung" ihrer Augen, also Lasik und neue Linse. Dauerhaft trockene Augen hat sie nun auch, aber verträgt die Augentropfen gut und sieht für sich das Ergebnis wie gesagt als bahnbrechend.


    Ob ich wohl noch bis zur Altersweitsicht warten sollte? Klingt erst einmal so, als wäre das recht vernünftig.

    Ein Update von uns:


    Wir haben uns nun für das Gymnasium entschieden nach langen und vielen Gesprächen im Umfeld.
    Letztlich wechselt unser Kind mit einem Schnitt von 1,0 und einem "sehr guten" Aufnahmetest. Den Notendurchschnitt hat sie so mühelos erzielt, dass genau dies zunehmend zum Problem wurde ("ich erzähl den anderen lieber nichts von der Testbewertung, sonst halten die mich für einen Streber", "muss ich wirklich in die Schule, zu Hause kann ich mich mit interessanteren Sachen beschäftigen", "ich kriege Kopfweh/Bauchweh in der Schule, weil alles so langatmig ist").


    Den Aufnahmetest inkl. IQ-Ziffer wollen wir uns bewusst nicht im Detail auswerten lassen, sehen darin keinen Nutzen für unser Kind außer einem in irgendeine Richtung selbstwertrelevanten Labelling.


    Nun wird es spannend, im Sommer geht es los. Pläne zum Erhalt der alten Freundschaften hat sie schon mit den Freunden zusammen geschmiedet und anfänglich umgesetzt (gemeinsame Sportkurse, feste Besuchstage).


    Wie das wohl nachmittags sich dann anläuft ohne Hort? Täglich Pizza, Schoki und Fernsehen bis einer nach Hause kommt, um das zu bremsen?
    Was habt ihr da an Erfahrungen gesammelt?

    Zitat

    Letzte Woche hab ich beim Abendessen angefangen zu weinen, nachdem sie sich den ganzen Nachmittag nur angezickt haben, natürlich inklusive diverser "MAMA! Die hat ...!" Sie nennen sich dauernd Arschloch, wegen der kleinsten Kleinigkeiten, zicken sich an, bis ich auf dem Zahnfleisch gehe.


    Bei solchen "Diss-Sprüchen" untereinander bin ich ziemlich deutlich und klar: so wird hier nicht miteinander gesprochen! Das unterbinde ich schnell und recht streng in Wortwahl und Tonfall. Es ist für mich eine absolute Überschreitung meiner Erträglichkeitsgrenzen, wenn persönlicher Frust, Neid, Rivalität etc. pp. so ungefiltert und abwertend aneinander ausagiert wird. Alle denkbaren Gefühle, die dazu führen können, das Geschwisterkind abwertend beleidigen oder vor den Eltern anzuschwärzen zu wollen, sind verständlich und dürfen ihren Platz finden. Aber _nicht_ im direkten, aggressiven Ausagieren - das gibt sonst schnell eine Dynamik von gegenseitigen Verletzungen und Rachegefühlen, die dann eine gewaltige emotionale Belastung fürs familiäre Gefüge mit sich bringt.


    Ich will nicht in so einer "Kriegsstimmung" leben oder dauernd Schiedsrichter sein - am Ende verlieren alle und keiner gewinnt.


    Zum Vorleben von gegenseitigem Respekt allgemein:
    Manchmal leider, manchmal zum Glück ist das Vorleben keine Garantie dafür, dass Kinder etwas auch in ihr eigenes Fühlen und Handeln übernehmen. Natürlich wünsche ich mir, dass sich meine Kinder alle meine guten Eigenschaften und Werte aneignen und dafür alle Unzulänglichkeiten, Fehler und groben Schnitzer einfach übersehen.
    So wird das am Ende aber natürlich nicht sein ^^
    Letztlich kann ich dann doch nur das leben, was mir wichtig ist und mein Gefühl der absoluten und monokausalen Verantwortlichkeit dafür, was meine Kinder sind oder nicht sind, relativieren.

    Danke für Euere Antworten!


    Miamaria, hast PN.


    Tochter hat heute einen Hospitationstag in dem Gymnasium gehabt, das sowohl nahe am Wohnort liegt als auch ihren Interessen sehr entspricht. Übrigens war die Auswahl an Gymnasien ab Klasse 5 nicht klein! Scheint keineswegs nur ein Nischendings in der Bildungslandschaft Berlins zu sein ;)


    Ihr hat der Tag dort sehr gefallen, sie konnte auch gleich im Unterricht mitmachen und tatsächlich mithalten - "endlich Aufgaben, die mir gefallen"


    Wir sind nicht leistungsorientiert, wir sind glücksorientiert.
    Es ist nicht unser persönliches Ziel, sie schnell oder irgendwie gepusht durch die Schulzeit zu jagen. Dieses Gernlerndings kommt von ihr allein, da ist sie sehr geschmeidig und krampflos.


    Unsere - sehr gute! - Grundschule macht viel und engagierte Binnendifferenzierung, aber trotzdem ist ihr der Schulstoff nie Herausforderung gewesen. Das frustriert sie zunehmend, zumal das auch nach Überspringen der zweiten Klasse nicht anders wurde.


    Allerdings: wieviel Hausaufgaben würden ihr dann aufgedrückt? Wie ist das Klassenklima in so einer Schnelllernerklasse am Gymnasium? Ist Schule dann plötzlich etwas furchtbar Wichtiges? Bislang läuft alles schulische nebenbei und stressfrei - wäre das zwangsläufig anders?

    Liebe Raben,


    unsere große Tochter lernt sehr schnell und vor allem gerne. Wir müssen uns in schulischen Dingen um nullkommanix kümmern, macht sie alles mit Begeisterung selbst, eigenmotiviert und aus Freude #super


    Nun steht zur Frage, ob sie schon zur 5. Klasse auf ein Gymnasium wechseln sollte (üblicherweise ist in Berlin die Grundschule bis Ende der 6. Klasse).


    Ich habe allerdings das Gefühl, dass wir zu dieser Frage derzeit nur sehr parteiisch beraten werden und hoffe deshalb, von Euch vielleicht ein bisschen Erfahrungsinput zum frühen Wechsel bekommen zu können.
    Warum habt ihr Euch dafür/dagegen entschieden?
    Wie bewertet ihr Euere Entscheidung im Rückblick?


    Gerne kann ich später auch noch ein bisschen mehr zu unserer Situation erzählen.


    Liebe Grüße!

    Wir hatten 2011 und 2013 zweimal bestätigte Influenza - und zwar jeweils alle vier Köpfe unserer Familie. Beide, hmm, Influenzen (Influenzas?) hatten wir aus der KiTa.
    Meiner Erfahrung nach gibt es da wirklich kaum ein Entrinnen, wenn der Virus durch Kindergärten zieht; 2011 bei der "Schweinegrippe" war eine Woche nach dem ersten bestätigten Fall JEDER krank - alle Erzieher, die Köchin, (fast) alle Kinder und (fast) alle Eltern/Geschwister.
    So eine Influenza ist sehr anstrengend und wir alle brauchten mehrere Wochen, bis sich Krankheitssymptome sowie die Erschöpfung und Kraftlosigkeit ausgeschlichen hatten.


    Daher mein Rat an Dich: jede vermiedene Influenza ist gewonnene Lebensqualität #ja
    Lass Deine Kinder zu Hause nach Möglichkeit.


    Allerdings: ein hustendes Kind macht noch keine Grippe ;) - wir hatten alle bei beiden Infektionen gar keine Erkältungssympomatik wie Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Es begann jeweils mit schlagartig hohem Fieber und umfassender Erschöpfung im Sinne von Anstrengungsunmöglichkeit.

    In solchen Situationen ist es für mich meist unrealistisch, einen wohl überlegten oder längeren Text "aufzusagen", aber nicht reagieren entspräche weder meiner Haltung noch meinem Temperament.


    Ich sage dann was Kurzes, eher streng-schroffes wie "Na, also bitte!" oder "Aber hallo!", jeweils mit ebenfalls streng-schroffer Blickaufnahme. Das funktioniert für mich erfahrungsgemäß gut, flutscht schnell heraus, markiert die Situation als deutlich unangemessen und ist gleichzeitig keine Steilvorlage für eine längere Grundsatzdiskussion oder ein gegenseitiges Anblaffen, was mir dann eher unlieb wäre.


    Zum Kind selbst würde ich irgendwas kurzes, freundliches sagen wie "Geht schon, danke" oder "Ist okay, kein Problem", sodass sich das Kind auch deutlich nicht-gemeint fühlt von der vorherigen Schroffheit.

    Hallo,


    es gibt ja ganz unterschiedliche Ausbildungs- und Approbationsordnungen, zum Beispiel abhängig davon, welchen Erstberuf man hat (meistens Pädagoge, Psychologe, Sozpäd).


    Ich bin Dipl.-Psych. und mache die KiJu-Ausbildung zeitgleich mit meiner Ausbildung zur TP-Psychotherapeutin für Erwachsene; das wird an meinem Institut als verklammerte Ausbildung angeboten. Durch diese Konstellation kann die KiJu-Approbation innerhalb von 1,5 Jahren erworben werden.


    Erzähl doch ein bisschen mehr zu Dir und Deinem Rahmen, wenn Du magst!


    LG

    Liebe jaga,


    in der medizinischen Diagnostik gibt es einen passenden Spruch dazu:


    "Wenn es draußen wiehert, ist es wahrscheinlich kein Zebra"


    Soll heißen: ein Pickel ist wahrscheinlich kein Tumor, Bauchschmerzen sind wahrscheinlich kein Magendurchbruch - und Entwicklungsauffälligkeiten bei Kindern (so es objektiv welche gibt!) sind wahrscheinlich keine schwerwiegende allgemeine lebenslange Einschränkung.


    Bezogen auf das geschilderte Verhalten Deiner Tochter: so wie Du es beschreibst, ist in meinen Augen dort nicht einmal ein Anfangsverdacht für eine Entwicklungsverzögerung.
    Und selbst wenn es Entwicklungsverzögerungen gäbe, wäre die Wahrscheinlichkeit für schwerwiegende Ursachen sehr klein.


    LG!

    Aber bitte, nimm Dir nicht eine einmalige Chance - im kalten Wasser lernt man letztlich doch am besten Schwimmen!!


    Ich habe mein erstes Kind recht jung (Anfang Zwanzig) und recht weit weg von familiärem Anschluss bekommen.


    Meine Familie ist total in Ordnung, auch meine Mutter "Vielfachmutter" mit der Ausstrahlung, dass Schwangerschaften und Geburten mehr so nebenbei passieren und kein großes Getue darum notwendig ist. Kann beruhigend sein, und war es auch zumeist.


    Aber auf die Idee, hochschwanger eine stundenlange Reise auf mich zu nehmen, um im sicheren Hafen einzulaufen, wäre ich nicht gekommen.


    GERADE Startschwierigkeiten größerer und kleinerer Art, GERADE das Alleinelösen von Sorgen und Nöten im eigenen Netzwerk am selbstgewählten Wohnort haben uns als Familie und auch als Personen wachsen lassen. Mann, war das eine euphorisierende und horizonterweiternde Zeit damals! *schwelg*


    Natürlich hab ich auch öfter angerufen bei den "Matriarchinnen" (Mutter, Schwägerinnen, Schwiegerma), aber mein eigenes Ding unbelabert machen zu können war mir auch sehr wichtig.


    Die eigene Identität als Mutter finden zu können braucht, denke ich, auch hinreichend Abstand zu Mutterfiguren. Wenn ich den räumlichen Abstand nicht gehabt hätte, wäre wahrscheinlich mein Gefühl dafür, alle wichtigen Dinge alleine entscheiden und lösen zu können, langsamer gewachsen. Und das hätte mich sicher mindestens genervt, vielleicht sogar verunsichert.


    Lange Rede kurzer Sinn:
    Keine Angst vor Unsicherheiten - Sie auszuhalten und aufzulösen ist sehr beflügelnd!


    Lass Dich doch lieber besuchen.Ginge das nicht um den Geburtstermin herum?


    LG!