Beiträge von flocke

    Seid ihr denn Mountainbiker? Ansonsten würde mich ein Mountainbiker-Paradies eher abschrecken....

    Ich finde 1.800m jetzt auch gar nicht mal so niedrig, wenn das die Höhe ist, auf der die Hütte gelegen ist hast du ja oft rundherum Gipfel, die im hochalpinen Bereich liegen. Eine unserer Lieblingshütten liegt im Karwendel auf 1.800m, die Wanderung auf den zugehörigen Gipfel (2.600) ist durchaus anspruchsvoll und hochalpin.

    Ich weiß, das ist nicht hilfreich, aber meine eigene Erfahrung ist: es hilft mir nichts #hmpf Als Kind hat mir Autofahren sehr zugesetzt, sobald die Strecke ansatzweise kurvig war wurde mir schlecht und ich musste spucken. Besser wurde es, wenn ich vorne sitzen durfte und auf die Straße gucken konnte. Lesen war/ist bis heute undenkbar für mich, am allerbesten geht es mir übrigens, wenn ich selbst fahre. Da hab ich es bisher nur 2x erlebt, dass mir übel wurde (bis zum erbrechen), aber das waren wirklich extrem kurvige Strecken durch die Berge (einmal Amalfiküste, einmal Sardinien).


    Zwei meiner Kinder sind leider ähnlich gestrickt, Hörbücher gehen aber ganz gut und wir fahren sehr selten lange Strecken. Wir haben ihnen im letzten Urlaub Globuli vorbeugend gegeben (Cocculus D12) und es musste immerhin keiner brechen. Lesen oder ähnliches war trotzdem nicht möglich. Auf einer Fährüberfahrt habe ich ihnen bei übler Seekrankheit mal Scolopamin gegeben, das Freunde dabei hatten. Hat gewirkt gegen die Übelkeit, aber sie waren total müde und etwas zombiehaft danach, das fand ich auch nicht so prickelnd.

    Bei mir herrscht mittlerweile nach - ich glaube - 25 Kindergeburtstagen ehrlich gesagt ein gewisser Pragmatismus... #pfeif

    Ich weiß ja nicht, ob es daran liegt, dass wir nur Jungs haben (und dementsprechend auch die männlichen Gäste fast immer in der Überzahl waren), aber was ich irgendwann komplett gekippt hab war Deko. Ist eh nicht mein Steckenpferd und den Kids war das so komplett egal. Ich hätte auch keine Skrupel gekauften Kuchen oder Muffins zu servieren, wenn es das Geburtstagskind wünscht ist doch prima!

    Ohne alles gelesen zu haben: es geht auch gut ohne!


    Hier waren die ersten Kindergeburtstage (4. - 8. Geburtstag) fast immer Schatzsuchen und der Schatz waren halt Süßi-Tüten für jedes KInd. Da war allerdings meist am Ende es Geburtstags nix mehr groß übrig zum Mitnehmen...#freu Ich habe aber auch schon keine mitgegeben (zuviel Stress vorher, vergessen) und es hat kein Kind je danach gefragt. Umgekehrt brachten/bringen meine Kinder manchmal, aber nicht immer Tütchen mit von Kindergeburtstagen. Stress dich nicht rein, wenn ihr im Indoorspielplatz feiert wird das doch sowieso ein tolles Erlebnis (also für die Kinder...). Viel Spaß beim Feiern #luftballon

    Keine Zwillingserfahrung, aber ich wollte auch meinen Glückwunsch da lassen #applaus#luftballon

    Ich mag deinen Avatar auch so gern und deine DVDs von vor zig Jahren liebe ich immer noch (True Blood ist eine meiner All time favourite Serien).

    Zum Thema: ich würde je nach Gelände in Erwägung ziehen, statt Doppelbuggy einen Fahrradanhänger anzuschaffen, die kann man ja auch super als Buggy nutzen (evtl gibt es sogar Modell, wo man zwei Hängematten einbauen kann, dann kann man ihn auch vor Sitzalter schon nutzen). Und auch bedenken, dass man vermutlich noch mehr Zeug mit rumschleppt, wenn man unterwegs ist... Erstmal abwarten und gucken, was die kleinen so brauchen klingt nach einer guten Strategie :)

    Mein 13-jähriger ist auch immer noch totaler Lego-Bauer (ich kann mir bei ihm gar nicht vorstellen, dass das jemals aufhört...) und was er seit ca. 2 Jahren macht und was ich richtig cool finde: Stop-Motion-Filme drehen. Das ist sein Hauptverwendungszweck für sein Handy :D Chatten und zocken war nur ganz anfangs mal interessant.


    Der 11-jährige hingegen braucht immer viel soziale Interaktion. Kumpels treffen, mit Kumpels telefonieren, mit Kumpels abhängen.

    Ich habe auch (noch) keine 100%ige Lösung gefunden, aber ich kenne das Problem... ich bin mittlerweile 45 und es wurde in den letzten 5 Jahren definitiv schlimmer. Mit Glück nur 2-3 Tage, mit Pech 1 Woche in der ich mich selbst nicht leiden kann. Es hilft leider für's Verständnis nicht, dass im Haushalt ansonsten nur männliche Wesen leben #rolleyes (außer der Katze).

    Was mich auch extrem nervt ist, dass mein Zyklus seit 2 Jahren kürzer wird. Ich hatte immer recht zuverlässig 30-Tage-Zyklen, mittlerweile eher 26/27 Tage.

    Meine Strategien:

    - Offenheit in der Familie und bei engen Freundinnen (in der Arbeit wäre es mir eher unangenehm , das zur Sprache zu bringen)

    - Mönchspfeffer, im Winter nehme ich auch mittlerweile Vitamin D hochdosiert

    - erster Tag der Regel geht es stimmungsmäßig viel besser, aber ansonsten brauche ich da Rückzug (geht natürlich nicht immer, aber wenn es geht igele ich mich radikal ein)


    Mir hilft es aber auch zu wissen es geht den allermeisten (wenn nicht sogar allen) Frauen so.

    Ein kurzes Update: ich habe der Deutsch-Lehrerin letzte Woche ein Mail geschrieben mit meinen Gedanken zu der Lektüre, auch dass ich persönlich es in der 6. Klasse nicht für das geeignetste Buch halte.


    Sie hat mir sehr ausführlich und nett geantwortet und mir auch ein bisschen den Hintergrund geschildert, warum sie das Buch ausgewählt hat (und nicht z.B. Tintenherz). Ich habe jetzt auf jeden Fall das gute Gefühl, dass sie den Unterricht gut vor- und nachbereitet, auch mit begleitenden Unterrichtseinheiten zum Thema Atomkraft, Alternativen Energien, etc. Sie wollte das aktuelle Interesse der Kinder an Umweltthemen aufgreifen, das finde ich wiederum toll. Die Schule unterstützt auch ausdrücklich die Schüler, die an Fridays for Future teilnehmen. Die versäumten Schulstunden durfte mein Sohn letztes Jahr dann schon "nacharbeiten", indem sie nachmittags Müll im Wald sammeln gingen.


    Wir lesen das Buch zuhause weiterhin zusammen, alles in allem klappt das gut und die Diskussionen und Gespräche, die dadurch entstehen sind auch durchaus ein Gewinn für uns alle. Und ich stimme Katielee absolut zu, dass eine der wichtigen Aufgaben von Literatur eben auch ist, zum Nachdenken anzuregen, zu irritieren oder auch zu verstören. Das darf und soll auch Jugend- oder sogar Kinderliteratur. Wichtig ist eigentlich nur, dass man nicht mit den Gedanken und Gefühlen, die ein Buch auslösen kann, allein gelassen wird.

    Ich habe der Deutschlehrerin mal eine Nachricht geschrieben. Die ist eigentlich eine ganz tolle, ich sehe sie sowieso nächste Woche zum Elternsprechtag, da kann ich das vielleicht noch mal kurz mit ihr besprechen. Mein Sohn ist scheinbar noch einer, der das Buch recht gut verkraftet, letzte Woche habe ich zufällig eine Mutter getroffen, die mir erzählte ihr Sohn habe sie unter Tränen gebeten, dass er das Buch nicht weiterlesen muss... #hmpf


    Einerseits denke ich auch, die Stimmung heutzutage ist zum Thema Atomkraft nicht mehr so aufgeheizt wie in den 80er/90er Jahren. Aber ich merke schon, dass aufgrund der vielfältigen Umweltthematiken bei den Kindern ganz ähnliche Zukunftsängste entstehen (leider vielfach ja absolut berechtigt). Schlimm finde ich nur, wenn so gar keine Perspektiven aufgezeigt werden.

    Ich stand mal mit 3 Kindern am CheckIn-Schalter und hatte keine Vollmacht des Vaters dabei (und einen anderen Nachnamen als die Kinder...). Die Jungs waren alle so groß, dass sie glaubhaft bestätigt haben, dass ich die Mutter bin :D Sie haben uns letztendlich mitfliegen lassen, aber um Diskussionen zu vermeiden würde ich den Schrieb ausfüllen.

    Danke für eure Rückmeldungen!


    Begleitung zu Hause ist gegeben (wie gesagt: ich lese parallel mit). Ich bin mir aber leider nicht sicher, ob das bei allen Kindern in der Klasse so ist, ich bezweifle es ehrlich gesagt...

    Ich bin auch hin- und hergerissen, ob ich die Lehrerin darauf ansprechen soll. Rückmeldung gebe ich ihr spätestens zum Elternsprechtag in 2 Wochen, dass ich es zu früh finde.

    Prinzipiell würde ich Gudrun Pausewang nicht in der Schule machen, so sehr ich sie schätze, aber ihre Bücher haben meiner Kindheit ein großes Stück Unbeschwertheit genommen, ich war viele Jahre davon überzeugt bei einem Atomkrieg zu sterben - Kindheit in den 80ern halt...

    Genau so war es bei mir (leider) auch.

    Liebe Raben,

    vielleicht haben ja einige von euch schon Erfahrungen mit Gudrun Pausewangs "Die Wolke" als Lektüre in der Schule.


    Ich selbst habe das Buch auch als Schullektüre gelesen, das war schätzungsweise 1990/91 und ich war in der 9. oder sogar 10. Klasse. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, es hat bei mir Eindruck hinterlassen, teilweise hatte ich aber auch Albträume. Damals war das Buch relativ neu und es als Schullektüre einzusetzen war schon fast revolutionär #freu Alles in allem war das Thema Gefahren der Atomkraft eines, das mich in meiner Kindheit und Jugend schon auch geprägt hat, seit Tschernobyl wurde es ja rauf und runter diskutiert und ich behaupte mal, meine politische Einstellung jeher (Grün) hängt auch damit zusammen.


    Nun liest es mein 11jähriger (6. Klasse Realschule) aktuell gerade auch in der Schule. Ich habe aus Neugier und Nostalgie auch wieder mit reingeblättert und am Wochenende haben wir uns abwechselnd ein paar Seiten vorgelesen. Ich fand es wirklich hart...#hmpf Gleich zu Beginn stirbt der kleine Bruder auf der Flucht und an der Stelle habe ich gemerkt, dass mein Kind das auch nicht so einfach verdaut.


    Seither mache ich mir Gedanken drum, ob es nicht zu früh ist, das in der 6. Klasse durchzunehmen. Ich denke, da ist viel Begleitung notwendig, auch inhaltlich. Das Thema "Atomkraft" ist zum Beispiel nicht begleitend durchgesprochen worden. Und dann werden ja noch einige andere Themen thematisiert (Freundschaft, erste Liebe...), wo ich denke zwei Jahre später wäre das sicher ganz anders relevant.


    Berichtet ihr doch mal, ich bin sehr auf Rabenmeinungen gespannt :)

    Hier auch: Nein eigentlich, aber sie sind manchmal nicht zu stoppen #rolleyes


    Dabei gibt es ein Riesen Trampolin im

    Garten, auf das ich dann immer verweise. Bei den Großen hab ich auch wirklich Angst, das was zu Bruch geht mittlerweile, im Prinzip haben sie das auch im Griff. Aber Brüder können auch ganz ordentlich provozieren ab und zu, dann wird hier rücksichtslos über Sofa, Tisch, Sessel gesprungen und sich gejagt. Da werde ich dann schon mal laut #finger

    Schwierig das so pauschal zu sagen, der 13-jährige hört entweder Klassik-Radio oder Heavy Metal (Arch Enemy, The Agonist), der 11-jährige viel Mainstream und DeutschPop (Cro, Mark Forster, Ava Max, Julian Bam, Billie Eilish, Max Giesinger, Sportfreunde Stiller).

    Ich war von den Liparischen Inseln nur auf Stromboli (mit Besteigung) und das gehört auf jeden Fall zu den ganz großen Lebenserlebnissen. Allerdings war das noch zu zweit und mit Kindern vor dem Schulalter könnte ich mir das nicht vorstellen.

    Für die Überfahrt sollte mensch allerdings seefest sein... <X

    Ich war vor 15 Jahren noch ohne Kinder auf dem Ätna, das zählt wirklich zu den ganz großen Erlebnissen.


    Mit den Kindern sind wir nur mit dem Auto ein Stück hochgefahren und dort zwischen Kratern rumgewandert, das war aber auch schon sehr beeindruckend! Und was noch viel toller für die Kids war: man konnte abends beim Stromboli die Lava sehen, das fanden wir alle wahnsinnig beeindruckend. Vulkano ging gut als Tagesausflug und wir konnten auch mit den Kindern einen kleinen Gipfel besteigen (der Kleinste damals 3 und zeitweise auf den Schultern meines Mannes).

    Ich habe nichts beizutragen, was nicht schon geschrieben wurde, aber ich beneide euch sehr, Sizilien ist so toll #love Ich würde auch eher im Juli fahren als im August.


    Wir haben übrigens noch einen Abstecher zu den Liparischen Inseln gemacht, das war auch sehr schön.

    Und in Palermo hatten wir eine sehr tolle Unterkunft, Zu Fuß war man schnell in der Stadt, aber es war sehr ruhig und mit einem kleinen eigenen Garten, die Vermieterin war auch super nett und hilfsbereit.

    Wenn es vorher nicht geübt wurde, finde ich es auch zu früh in der 3. Klasse.

    Hier kam in der Mathe-Probe letzte Woche eine Textaufgabe vor, bei der explizit gefragt wurde: welche Angabe fehlt, um die Antwort rauszufinden (sinngemäß). Und eine zweite, bei der nicht gerechnet werden musste, sondern die Frage formuliert werden sollte, die man stellen kann. Beides hat mein 8-jähriger kapiert und beantwortet, aber sowas kam auch mindestens je 1x bei den Hausaufgaben vor. Da würde ich echt noch mal nachhaken bei der Lehrerin!


    Mir fällt gerade ein, dass wir bei einem Lern-Seminar bei meinem Großen damals zu Anfang der 5. Klasse Gymnasium mit solchen Aufgaben konfrontiert wurden. Und da waren einige Eltern dabei, die das so aus dem Stehgreif nicht kapiert haben (die Kinder eher).