Beiträge von flocke

    Ein kurzes Update: ich habe der Deutsch-Lehrerin letzte Woche ein Mail geschrieben mit meinen Gedanken zu der Lektüre, auch dass ich persönlich es in der 6. Klasse nicht für das geeignetste Buch halte.


    Sie hat mir sehr ausführlich und nett geantwortet und mir auch ein bisschen den Hintergrund geschildert, warum sie das Buch ausgewählt hat (und nicht z.B. Tintenherz). Ich habe jetzt auf jeden Fall das gute Gefühl, dass sie den Unterricht gut vor- und nachbereitet, auch mit begleitenden Unterrichtseinheiten zum Thema Atomkraft, Alternativen Energien, etc. Sie wollte das aktuelle Interesse der Kinder an Umweltthemen aufgreifen, das finde ich wiederum toll. Die Schule unterstützt auch ausdrücklich die Schüler, die an Fridays for Future teilnehmen. Die versäumten Schulstunden durfte mein Sohn letztes Jahr dann schon "nacharbeiten", indem sie nachmittags Müll im Wald sammeln gingen.


    Wir lesen das Buch zuhause weiterhin zusammen, alles in allem klappt das gut und die Diskussionen und Gespräche, die dadurch entstehen sind auch durchaus ein Gewinn für uns alle. Und ich stimme Katielee absolut zu, dass eine der wichtigen Aufgaben von Literatur eben auch ist, zum Nachdenken anzuregen, zu irritieren oder auch zu verstören. Das darf und soll auch Jugend- oder sogar Kinderliteratur. Wichtig ist eigentlich nur, dass man nicht mit den Gedanken und Gefühlen, die ein Buch auslösen kann, allein gelassen wird.

    Ich habe der Deutschlehrerin mal eine Nachricht geschrieben. Die ist eigentlich eine ganz tolle, ich sehe sie sowieso nächste Woche zum Elternsprechtag, da kann ich das vielleicht noch mal kurz mit ihr besprechen. Mein Sohn ist scheinbar noch einer, der das Buch recht gut verkraftet, letzte Woche habe ich zufällig eine Mutter getroffen, die mir erzählte ihr Sohn habe sie unter Tränen gebeten, dass er das Buch nicht weiterlesen muss... #hmpf


    Einerseits denke ich auch, die Stimmung heutzutage ist zum Thema Atomkraft nicht mehr so aufgeheizt wie in den 80er/90er Jahren. Aber ich merke schon, dass aufgrund der vielfältigen Umweltthematiken bei den Kindern ganz ähnliche Zukunftsängste entstehen (leider vielfach ja absolut berechtigt). Schlimm finde ich nur, wenn so gar keine Perspektiven aufgezeigt werden.

    Ich stand mal mit 3 Kindern am CheckIn-Schalter und hatte keine Vollmacht des Vaters dabei (und einen anderen Nachnamen als die Kinder...). Die Jungs waren alle so groß, dass sie glaubhaft bestätigt haben, dass ich die Mutter bin :D Sie haben uns letztendlich mitfliegen lassen, aber um Diskussionen zu vermeiden würde ich den Schrieb ausfüllen.

    Danke für eure Rückmeldungen!


    Begleitung zu Hause ist gegeben (wie gesagt: ich lese parallel mit). Ich bin mir aber leider nicht sicher, ob das bei allen Kindern in der Klasse so ist, ich bezweifle es ehrlich gesagt...

    Ich bin auch hin- und hergerissen, ob ich die Lehrerin darauf ansprechen soll. Rückmeldung gebe ich ihr spätestens zum Elternsprechtag in 2 Wochen, dass ich es zu früh finde.

    Prinzipiell würde ich Gudrun Pausewang nicht in der Schule machen, so sehr ich sie schätze, aber ihre Bücher haben meiner Kindheit ein großes Stück Unbeschwertheit genommen, ich war viele Jahre davon überzeugt bei einem Atomkrieg zu sterben - Kindheit in den 80ern halt...

    Genau so war es bei mir (leider) auch.

    Liebe Raben,

    vielleicht haben ja einige von euch schon Erfahrungen mit Gudrun Pausewangs "Die Wolke" als Lektüre in der Schule.


    Ich selbst habe das Buch auch als Schullektüre gelesen, das war schätzungsweise 1990/91 und ich war in der 9. oder sogar 10. Klasse. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, es hat bei mir Eindruck hinterlassen, teilweise hatte ich aber auch Albträume. Damals war das Buch relativ neu und es als Schullektüre einzusetzen war schon fast revolutionär #freu Alles in allem war das Thema Gefahren der Atomkraft eines, das mich in meiner Kindheit und Jugend schon auch geprägt hat, seit Tschernobyl wurde es ja rauf und runter diskutiert und ich behaupte mal, meine politische Einstellung jeher (Grün) hängt auch damit zusammen.


    Nun liest es mein 11jähriger (6. Klasse Realschule) aktuell gerade auch in der Schule. Ich habe aus Neugier und Nostalgie auch wieder mit reingeblättert und am Wochenende haben wir uns abwechselnd ein paar Seiten vorgelesen. Ich fand es wirklich hart...#hmpf Gleich zu Beginn stirbt der kleine Bruder auf der Flucht und an der Stelle habe ich gemerkt, dass mein Kind das auch nicht so einfach verdaut.


    Seither mache ich mir Gedanken drum, ob es nicht zu früh ist, das in der 6. Klasse durchzunehmen. Ich denke, da ist viel Begleitung notwendig, auch inhaltlich. Das Thema "Atomkraft" ist zum Beispiel nicht begleitend durchgesprochen worden. Und dann werden ja noch einige andere Themen thematisiert (Freundschaft, erste Liebe...), wo ich denke zwei Jahre später wäre das sicher ganz anders relevant.


    Berichtet ihr doch mal, ich bin sehr auf Rabenmeinungen gespannt :)

    Hier auch: Nein eigentlich, aber sie sind manchmal nicht zu stoppen #rolleyes


    Dabei gibt es ein Riesen Trampolin im

    Garten, auf das ich dann immer verweise. Bei den Großen hab ich auch wirklich Angst, das was zu Bruch geht mittlerweile, im Prinzip haben sie das auch im Griff. Aber Brüder können auch ganz ordentlich provozieren ab und zu, dann wird hier rücksichtslos über Sofa, Tisch, Sessel gesprungen und sich gejagt. Da werde ich dann schon mal laut #finger

    Schwierig das so pauschal zu sagen, der 13-jährige hört entweder Klassik-Radio oder Heavy Metal (Arch Enemy, The Agonist), der 11-jährige viel Mainstream und DeutschPop (Cro, Mark Forster, Ava Max, Julian Bam, Billie Eilish, Max Giesinger, Sportfreunde Stiller).

    Ich war von den Liparischen Inseln nur auf Stromboli (mit Besteigung) und das gehört auf jeden Fall zu den ganz großen Lebenserlebnissen. Allerdings war das noch zu zweit und mit Kindern vor dem Schulalter könnte ich mir das nicht vorstellen.

    Für die Überfahrt sollte mensch allerdings seefest sein... <X

    Ich war vor 15 Jahren noch ohne Kinder auf dem Ätna, das zählt wirklich zu den ganz großen Erlebnissen.


    Mit den Kindern sind wir nur mit dem Auto ein Stück hochgefahren und dort zwischen Kratern rumgewandert, das war aber auch schon sehr beeindruckend! Und was noch viel toller für die Kids war: man konnte abends beim Stromboli die Lava sehen, das fanden wir alle wahnsinnig beeindruckend. Vulkano ging gut als Tagesausflug und wir konnten auch mit den Kindern einen kleinen Gipfel besteigen (der Kleinste damals 3 und zeitweise auf den Schultern meines Mannes).

    Ich habe nichts beizutragen, was nicht schon geschrieben wurde, aber ich beneide euch sehr, Sizilien ist so toll #love Ich würde auch eher im Juli fahren als im August.


    Wir haben übrigens noch einen Abstecher zu den Liparischen Inseln gemacht, das war auch sehr schön.

    Und in Palermo hatten wir eine sehr tolle Unterkunft, Zu Fuß war man schnell in der Stadt, aber es war sehr ruhig und mit einem kleinen eigenen Garten, die Vermieterin war auch super nett und hilfsbereit.

    Wenn es vorher nicht geübt wurde, finde ich es auch zu früh in der 3. Klasse.

    Hier kam in der Mathe-Probe letzte Woche eine Textaufgabe vor, bei der explizit gefragt wurde: welche Angabe fehlt, um die Antwort rauszufinden (sinngemäß). Und eine zweite, bei der nicht gerechnet werden musste, sondern die Frage formuliert werden sollte, die man stellen kann. Beides hat mein 8-jähriger kapiert und beantwortet, aber sowas kam auch mindestens je 1x bei den Hausaufgaben vor. Da würde ich echt noch mal nachhaken bei der Lehrerin!


    Mir fällt gerade ein, dass wir bei einem Lern-Seminar bei meinem Großen damals zu Anfang der 5. Klasse Gymnasium mit solchen Aufgaben konfrontiert wurden. Und da waren einige Eltern dabei, die das so aus dem Stehgreif nicht kapiert haben (die Kinder eher).

    Meine Schwester fand das Beach Motel in St. Peter Ording richtig toll. Wie die Website schon ahnen lässt, geht's dort eher locker zu.

    Kann ich nur unterschreiben! Wir können es uns mit den Kindern nicht mehr wirklich leisten (und für mal eben Pärchenwochenende ist die Anreise zu weit), aber ich fand's dort richtig toll. Ähnlich und nur ein paar 100m davon entfernt ist die Zweite Heimat.

    hier findest du die Fähre und die Preise

    dankeschön!! puh, ganz schön teuer, aber fliegen ist nicht...

    ich trau mich aber ganz sicher nichts zu buchen, bis das alles mit dem brexit klar ist....

    Ja, ich rechne gerade auch hin und her, aber die Kosten Fähre und die (für uns ewig lange) Anfahrt zur Fähre und v.a. dann die Aussicht mit unserem Bus auf der "falschen" Seite fahren zu müssen stressen mich ehrlich gesagt sehr... Ich bin schon viel links gefahren (Auslandssemester und Urlaube Neuseeland, Irland, England), aber immer nie mit einem Rechtsfahrauto. Flüge und Mietwagen kämen für uns nur minimal teurer.


    yummymummy Darf ich fragen, inwiefern du es vom Brexit abhängig machen würdest? Unser Großer geht im März mit der Klasse nach England, das einzige, was als "Gefahr" bei einem No-Deal-Brexit erwähnt wurde auf dem Elternabend war, dass die Kinder evtl einen Reisepass brauchen statt nur den Personalausweis.

    Ich hatte am Wochenende mal Zeit und bin in die Detailplanung gegangen, vielen vielen vielen Dank für eure tollen Tipps! #applaus


    Wir werden in den Pfingstferien reisen (eben weil August scheinbar alles richtig richtig voll und auch teurer ist). Schlechtes Wetter bzw, kühlere Temperaturen schrecken uns nicht, wir sind eher an Nord- und Ostsee im Sommer als im Süden und dass es kein Badeurlaub wird ist klar. Für Edinburgh plane ich tatsächlich 3 Tage ein, weil sowas wie National Museum genau das Richtige für unsere Kinder ist, das Castle sicher auch :)

    seven Das Jupiter Artland wird fest eingeplant, danke für den Tipp!


    tigger Die YHA sieht traumhaft aus, aber es gab schon keine Betten mehr für unseren Zeitraum :(


    Ich denke jetzt schon 2 Wochen sind viiiel zu knapp...

    Warum ist man früher nicht im Dirndl auf die Wiesn gegangen? Ich hab keine Ahnung von der Materie ...

    Das muss man auch nicht verstehen #freu "Früher" ist relativ, ich würde sagen so bis Ende des Jahrtausends war es für junge Menschen das absolut uncoolste ever im Dirndl auf die Wiesn zu gehen. Ich denk da so an meine Studienjahre (Mitte 90 - 00), da ging man halt in Jeans und Shirt und nur die "Alten" waren in Tracht. Ich weiß gar nicht mehr genau, wann das sich geändert hat, ich persönlich hab mir mein erstes Dirndl mit Mitte 20 gekauft, das war 2002. Und irgendwie hat man seit so 15 Jahren das Gefühl, es haben alle Dirndl und Lederhosen an. Auch wenn es das billigste Schrott-Polyester-Dirndl für 19,99 ist #rolleyes


    Zum Thema: hier gibt es nur an der Grundschule einen Trachtentag (war am Dienstag). Wer will darf, es muss keiner, das ist echt entpannt. Unsere Jungs haben Lederhosen (geerbte) von ca. 3 - 8 Jahre angezogen, dann war meistens Schluss.

    tigger Jaaaa, unbedingt noch mehr zu Harry-Potter/Drehorten, alles Potterheads hier 😍


    Danke euch schon mal, das hilft mir alles sehr #super Ich fürchte auch, wir müssen viel außen vorlassen, aber auf eine Insel fänd ich schon toll.

    Liebe Raben,

    ich habe über die Suche nicht viel gefunden, darum so: wir planen im Sommer nach Schottland zu fahren. Schon lange auf meiner Wunschliste und jetzt ergibt sich die Möglichkeit eine Freundin in England zu besuchen und dann weiter Richtung Norden. Unsere Eckpunkte sind: 2 -max. 2,5 Wochen, davon 2 Tage Edinburgh. Und dann fände ich es gut 2x je 5-6 Tage Ferienwohnung/-haus zu haben, von denen aus man gut Ausflüge machen kann. Nur wo ungefähr? Ich war vor 25 Jahren dort und es war prima von Hostel zu Hostel zu ziehen und jede 2. Nacht woanders zu sein, aber mit den Kindern ist mir das zu stressig und zu teuer. Wir werden uns selbst versorgen zum allergrößten Teil, Auto werden wir haben.


    Hier gibt es doch Raben, die in Schottland leben ( Polgara glaub ich? und Kornblume ?), einer Rabin folge ich auf Instagram, ich kann es leider nicht zuordnen, wer das ist, aber die Fotos sind der Oberhammer #top#love Wie gesagt, ich war zuletzt vor 25 Jahren dort, es hat sich sicher vieles geändert, aber was mir spontan einfällt ist Skye, aber lohnt sich das überhaupt bei 2 Wochen insgesamt? Die Nordküste fand ich auch sehr beeindruckend.

    Ich freue mich über jeden Tipp :)

    Mir hilft in den Phasen, wo mein Mann unter der Woche viel weg ist (im Herbst immer mal 3 Tage/Woche), Routinen rigoros einzuhalten. Sowohl morgens als auch abends, genug Zeit einzuplanen und so weit wie möglich vorzuplanen und zu -bereiten. Dann läuft es ehrlich gesagt oft stressfreier, als wenn wir beide rumwurschteln :)


    Und dann gerade im Herbst/Winter: gut auf dich selbst achten, genug trinken, gesund essen, Stress vermeiden. Mein Horror ist nämlich immer, wenn ich selbst kränklich bin und weiß, ich habe kein wirkliches BackUp. Und Termine mal eben absagen geht beim Mann auch nicht so ohne weiteres, da hängen meist Dutzende Leute dran (die er schulen muss). Wenn du die Schwiegereltern vor Ort hast ist doch schon mal super!


    Ich würde auch sagen: das wird schon, du kriegst das hin #top