Beiträge von flocke

    Ich wünsche euch eine für deine Tochter passende Entscheidung.

    Das finde ich den Schlüssel zu allem. Dein Kind ist nicht du. Und ja, es kann vielleicht die Tragweite mancher Entscheidung nicht so umfänglich absehen, wie du, aber es geht um sein Leben. Und meinem 12-jährigen haben wir das ohne Zögern zugetraut, diese Wahl schon zu treffen (sowohl bei Latein/Französisch, als auch jetzt bei der Schwerpunktwahl Naturwissenschaften/Spanisch/Musisch). Er wird Spanisch nehmen und das ist absolut okay.

    Ohne alle Antworten gelesen zu haben und nur mal zu deiner Ausgangsfrage: für mich wird genau umgekehrt ein Schuh draus. Wenn du ein Kind hast, das sich gut konzentrieren kann, gerne "knobelt", Zusammenhänge mit anderen Sprachen, aber auch Geschichte etc. gerne zieht, dann ist es in Latein sicher gut aufgehoben!


    Mein Großer hat Latein als zweite Fremdsprache gewählt und für den ist es goldrichtig gewesen. Er mag das vor-sich-hin-arbeiten mit den Texten, ihm fällt Vokabel/Grammatik pauken leicht. Aber das sind Voraussetzungen, die schon vorher da waren, die werden sicher durch Latein intensiviert (besser in Mathe oder so ist er aber nicht geworden).


    Ich habe ihm übrigens abgeraten, weil ich mich ziemlich gequält habe in Latein und immer gerade so durchkam (mit verhältnismäßig viel Aufwand). Was ich allerdings genossen habe, waren die Extra-Lektionen in Geschichte, teils Philosophie oder Politikwissenschaften, Lyrik etc. Das lag aber nur an meinem großartigen und allumfassend unterrichtenden Lateinlehrer. Für andere Sprachen war es sicher auch eine gute Basis (Spanisch, Italienisch auf jeden Fall), aber wirklich glücklich bin ich mit Latein nie gewesen.


    Wenn sich dein Kind klar für Französisch interessiert würde ich ihm nie und nimmer stattdessen Latein aufdrücken.

    Auf Verdacht stellt unser Kinderarzt auch kein Rezept aus, aber in der Regel genügt ein Anruf und ich konnte das Rezept abholen.

    Hier waren beim ersten Mal Läuse wirklich alle befallen (auch wir Erwachsenen), obwohl ich nullkommanull gemerkt habe und hätte schwören können, dass ich nix hab.


    Beim zweiten Mal hat es uns im Urlaub in Polen erwischt, da waren es nur zwei Kinder, die welche hatten und ich habe auch nur die beiden behandelt. Ich musste alles dort in der Apotheke besorgen und nachdem die Sachen im Vergleich so günstig waren, habe ich jetzt auf Verdacht polnisches Läusemittel daheim (aber zum Glück bisher nicht gebraucht).

    Hier hat der 7-jährige so einen Freund. er kommt meist 1x/Woche gleich nach der Schule mit zu uns. Ich finde es total schwierig, auch ohne das Gewichtsthema. Ich habe auch ehrlich gesagt keine Ahnung, woher er das Geld hat, die Mengen die er anschleppt gehen über (unser) Taschengeld-Budget deutlich hinaus. Besonders krass finde ich, dass das Besuchskind an den normalen Mahlzeiten hier oft nichts isst. So gar nichts. Da ist mir dann schon klar, dass die Nascherei zum großen Teil wirklich den Hunger stillen soll. Aber ich biete echt viel an, er kann alle Komponenten einzeln haben, ich hab gar kein Problem mit Nudeln/Kartoffeln/Reis pur. Auch Brot hab ich schon als Alternative angeboten. Er sagt dann immer, er hat keinen Hunger. Zum Glück isst mein Kind dann wenigstens mittags immer ordentlich, aber ich wenn sie dann über den Nachmittag verteilt noch zig Süßkram futtern nervt es mich total (auch meinen anderen Kindern gegenüber, die das oft mitkriegen).

    Hier gibt es nur einen Lehrerparkplatz, der für Eltern verboten ist. Daher ist das Parken der Eltern ein grosses Problem. Die Schule ist ca. 150 Jahre alt. Da hat man keine Parkplätze geplant.

    Hier gibt es nicht mal einen Lehrerparkplatz, auch die müssen etwas auswärts parken, Tiefgaragenstellplatz mieten o.Ä. Dafür tolles altes Schulgebäude mit großen hohen Räumen und Charme ohne Ende #love

    Grundschule zu Fuß (Entfernung ist ca. 1 km), ab 3./4. Klasse auch mal mit Roller oder Fahrrad.

    Gymnasium ist Luftlinie 200m entfernt, von daher auch immer zu Fuß :)

    Realschule (Entfernung ca 1,5km) normalerweise mit dem Rad, bei Eis/Glätte, Schneesturm oder Dauerregen zu Fuß.


    Bei unserer Grundschule ist die Lage (mitten in der Altstadt) bzw die Haltemöglichkeiten so schlecht, dass wohl die allerwenigsten Kinder mit dem Auto gebracht werden. Bei den anderen Grundschulen sind die bringenden und abholenden Eltern, die Einfahrten, Bushaltestellen, Feuerwehrzufahrt immer wieder blockieren aber Dauerthema...#hmpf

    Geschäftsreise habe ich jetzt mal ausgeschlossen, da würde ich auch den Trolley nehmen :)

    Wir sind im Urlaub auch meist in Städten unterwegs, das finde ich immer von der Infrastruktur her so, dass man echt nur ein Minimum einpacken muss, weil man ja vor Ort alles hat, was ggf. nachgekauft werden muss (auch Klamotten).

    Wir reisen auch teilweise mit den Kindern nur mit Handgepäck, jeder kriegt seinen eigenen Rucksack. Für bis zu einer Woche (und eher warme Länder) finde ich das kein Problem. Nervig ist nur die Sache mit den Flüssigkeiten, die genauen Bestimmungen würde ich auf jeden Fall bei der Airline nachschauen. Aber eine Sonnencreme oder Duschgel vor Ort kaufen ist meistens sinnvoller und günstiger als alles in kleine Behälter aufteilen.


    Ich bin übrigens kein Freund von Trolleys, wir haben normale Deuter-Rucksäcke (35+ 10 l die Erwachsenen, die Kinder kleinere, ich glaube 20l), da passt alles rein, was wir so brauchen. Kommt aber auch etwas auf's Reiseziel, Wetter und geplante Aktivitäten an.

    Ich hab es nach Jahren aufgegeben zu erwarten, dass die Grundschulkinder in der Mittagsbetreuung ihre Hausaugaben schaffen. Und gehe mittlerweile auch oft so vor, wie von euch beschrieben. Wenn ich merke, Kind ist durch schreibe ich Entschuldigungen für fehlende HA, Lesepass hab ich auch für Vorlesen oder Hörbücher eingetragen, Buchlektüre (teils 40 Seiten an einem Tag!) lese ich den 5klässler vor usw....


    Leider habe ich auch in der bisherigen Schulzeit meiner Kinder nur eine einzige Lehrerin erlebt, die mal sagte: "Und wenn das mit dem regelmäßigen Lesen-Üben oder Rechnen nicht so klappt, dann ist das überhaupt kein Drama. Ich habe sowieso großen Respekt, dass sie mit vier Kindern noch arbeiten und das alles gut hinkriegen". Das war die einzige, die auch mal das Gesamtbild gesehen hat. Vorher kamen von allen Lehrern immer nur Forderungen.

    Ich hab ja wirklich mal im Elterngespräch einen leicht hysterischen Lachanfall gekriegt... #lol und der Lehrerin angeboten, bei uns zu Hause mal zwischen 14:30 und 18:00 Uhr vorbeizuschauen. Die Nachmittage sind für mich oft deutlich anstrengender als meine Vormittage in der Arbeit, da kann ich nämlich mein Zeug in Ruhe und strukturiert abarbeiten. Zu Hause brauchen oft gefühlt alle gleichzeitig meine Hilfe, ein offenes Ohr, Aufmerksamkeit, was zu essen.

    Ich kann nur von mir berichten: ich hab seit Kindheit an Pollenallergie (v.a. Gräser), es gibt gute und schlechte Jahre, aber im Sommer bin ich immer mindestens 2-3 Monate auf Medikamente angewiesen. Dazu kam irgendwann Hausstaubmilbe, verträgt sich so gar nicht mit meinen Putzgewohnheiten... #pfeif Es ist aber tatsächlich mit Encasings der Bettwäsche (im kompletten Haushalt) und einigermaßen regelmäßigem Putzen super im Griff. Meine beiden Großen habe ich irgendwann auch testen lassen, weil sie jeweils mit ca. 7/8 Jahren die gleichen Symptome zur exakt gleichen Zeit entwickelt haben, beide ebenfalls Pollenallergiker, die jetzt seit 2 Jahren eine Hyposensibilisierung machen (mit gutem Erfolg im ersten Jahr).


    Nun haben wir vor 3 Jahren Katzen angeschafft. Eine ist mittlerweile leider verschwunden, ich habe anfangs aber auf beide reagiert. Nicht dramatisch schlimm, aber merklich. Daraufhin hab ich mit meinem Allergologen Rücksprache gehalten und er fand in seinen Akten, dass ich tatsächlich im Test mal auf Katze leicht reagiert hatte. Was ich einfach nicht auf dem Schirm hatte, nachdem ich auch kaum in Haushalten mit Katze verkehrt bin, war das einfach nicht auf meinem Schirm. Ich habe erstmal abgewartet und muss sagen: es ist besser geworden. Ich liebe unsere Katze und ich reagiere nur noch mit Pusteln, wenn sie mich mal leicht kratzt. Sonst nix mehr, kein Augenjucken, keine Triefnase. Sie ist viel draußen, aber auch in den Wintermonaten, wo sie eher drin ist, hab ich keine Probleme mehr.


    Wobei ich bei den Kindern sicher schneller und anders reagiert hätte. Ich habe einfach viele Jahrzehnte Allergie-Erfahrung und alles, was sich bei mir in Richtung Asthma entwickelt hätte, wäre ein sofortiger Grund zur Trennung von der Katze gewesen. Ich drücke euch die Daumen, dass es nicht so weit kommen muss...

    #blink Hier gibt es (zum Glück) keine Noten auf Heftführung, unsere Hefte sehen im Vergleich wirklich übel aus.. Wenn das eine 3- ist, wie sieht dann bitte eine 2 oder 1 aus?


    Ich würde auf jeden Fall bei der Lehrerin mal die Bewertungskriterien erfragen.

    Wir sind auch in Bayern, es läuft im Grunde ganz ähnlich wie bei Nigiri.

    Außer dass wir nicht monatlich umbuchen können, sondern nur zu zweit fixen Terminen im Jahr. Dazwischen kann ich aber innerhalb der gebuchten Gesamtzeit die Stunden meiner Kinder neu auf die einzelnen Nachmittage verteilen. Die Erzieherinnen müssen so nicht auf- oder abstocken.

    Die Eltern buchen hier generell sehr großzügig und holen eher früher ab als gebucht. Die Erzieherinnen nutzen das dann zum Überstundenabbau oder für Planung, wenn keine/zu wenige Kinder da sind.


    Ich bin sehr froh um die Flexibilität. Ich würde sagen, dass die Mehrheit der Kinder hier zwischen 14 und 15 Uhr abgeholt wird.

    Hier genauso, auch Bayern. Feste Kernzeiten, ansonsten kann man das Kind innerhalb der gebuchten Stundenzahl ganz flexibel abholen.

    Wir haben großzügig gebucht, weil der Unterschied von 6 auf 7 Stunden Betreuungszeit nur sehr gering ist und ich so eine Stunde "Puffer" habe, um das Kind abzuholen.

    Ich kann das auch nur schlecht. Hier ist es zum Glück nur eins der Schulkinder,das viel Unterstützung braucht und gefühlt immer auf Kante lernt/macht. Und ich habe wirklich keine hohen Ansprüche, aber aktuell ist es z.B. so, dass er aus wirklich doofen Gründen in Religion auf 5,5, steht. Und in Mathe ist die 4 sehr wacklig, das ist einfach seine Schwachstelle. Nun hat er noch nicht wirklich überrissen, dass Reli zwar nur Nebenfach,aber trotzdem versetzungsrelevant ist. Im schlimmsten Fall müsste er also wegen der miesen Reli-Note wiederholen, was er so gar nicht will.


    Also buttere ich enorm viel Zeit und Energie rein, dass wenigstens in Mathe die 4 stabil ist. Er selbst ist da eigentlich tiefenentspannt, weil er aber die Konsequenzen nicht wirklich überblickt.

    Ich persönlich hab mein letztes Kind noch knapp unter 40 bekommen (an meinem 40. war er als 4-Monatsbaby im Tuch mit dabei). Aber im Freundes- und Bekanntenkreis kenne ich einige Ü-40-Mamas. Gefühlt kam hier im Ort letztes Jahr der Trend "Doch-noch-ein-drittes-Kind" auf :D Es haben 3 bekannte Mütter, deren große Kinder mit meinen in der Schule sind, nochmal ein Baby bekommen. Und ich finde: sie machen alle einen seeehr entspannten und glücklichen Eindruck. Die älteren Geschwister sind halt auch schon aus dem Gröbsten raus (alles Schulkinder) und so ein klitzekleines bisschen beneide ich sie ja darum, noch mal so ein Baby "zum Genießen" zu haben. Bei mir war das nächst größere Kind ja immer maximal 3 Jahre alt, das war schon oft stressig.


    Und was Hausgeburtshebammen angeht: meine hätte ganz sicher auch noch ein 5. Kind mit uns zu Hause entbunden, da wäre ich ja mindestens 42/43 gewesen. Wird es aber definitiv nicht mehr geben.

    Also Ostern würde ich Rom auch eher meiden... Wobei ich dort mal eine Messe auf dem Petersplatz damals noch mit Papst Johannes Paul II. erlebt hab und das tatsächlich sehr, sehr ergreifend und toll war - aber da war ich auch noch jung und konnte morgens um 6 aufstehen und stundenlang anstehen vor den Vatikanischen Museen. Mit Kind stell ich es mir echt stressig vor. Könnt ihr ausweichen auf Herbst oder eventuell kurzfristig Faschingsferien? Wetter ist da sicher nicht so toll, aber ich verbinde mit Rom eben viel rumlaufen und in Museen sein (und Pizza, Gelato... :D) , da ist das Wetter ja nicht so wichtig.


    Hach, ich mag jetzt auch mal wieder nach Rom...:)

    Hier so wie bei Talpa und ebenfalls von Mitte Oktober bis März regelmäßig Sauna (auch die Kinder seit sie Babys sind).


    Dieses Jahr haben wir uns nur an Silvester Magen-Darm eingefangen (3 Tage mit 20 Erwachsenen und ebensoviel Kindern auf einer Hütte - es hat ALLE erwischt #hmpf) und ich hatte mal 2 Tage Schnupfen.

    Wir haben hier einen ganz kleinen Käseladen (der auch Milch, Butter, Jogurt, Oliven, Brotaufstriche etc. anbietet). Und das sind die einzigen, die uns die Ware in mitgebrachte Dosen und Gläser packen. Alle anderen Supermärkte kamen auch mit den hygienischen Gründen. Mittlerweile kaufen wir ganz viel im Käseladen, mir ist klar, dass sie das auch nur bei bekannten Stammkunden machen, aber immerhin. Im Gegenzug käme ich halt auch nie auf die Idee, mich dort zu beschweren, wenn der Quark vielleicht nach 2 Tagen schimmelt (was aber noch nie vorkam).

    Wenn ihr es irgendwie finanzieren könnt: Neuseeland #love Australien ist auch toll, aber Neuseeland hat auf kleinerem Raum sehr vielfältige und teils spektakuläre Landschaften. Die Menschen sind großartig, zum englisch lernen ist es super (weil jeder Tankwart gern einen kurzen Plausch hält :)) und ich glaube so lange Zeit (vor allem als Familie zusammen) habt ihr nie wieder im Leben. Ich beneide euch ein bisschen...