Beiträge von flocke

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    Es ist ihre erste Reise, deshalb war eigentlich die Abholung in Hamburg geplant, aber sie ist eigentlich sehr selbstständig und freut sich auf das Abenteuer (wohingegen ich jetzt schon n halben Neevenzusammenbruch kriege 😅)

    Mit 16 bin ich mit einer Freundin drei Wochen mit dem Zug durch Frankreich gefahren, ohne Internet, Kreditkarte und Handy (allerdings sehr guten Französischkenntnissen)... Ich bewundere meine Mutter heute noch dafür, dass sie mir das zugetraut und keinen Nervenzusammenbruch bekommen hat :)

    Mein Vater fuhr mit 14 mit drei Kumpels aus Oberbayern nach Amsterdam mit dem Rad. Sie mussten jeden Tag eine Postkarte schreiben. Sonst gab es keinen Kontakt in dem Sommer

    Das mit den Postkarten musste ich auch auf meiner ersten Interrail-Tour mit Ende 17 .. #freu Ich wundere mich heutzutage auch manchmal WIE entspannt meine Eltern in vielen Dingen damals waren. Ich habe genau 2x telefonieren können auf der Tour, wir waren 4 Wochen unterwegs durch Frankreich, Italien, Griechenland und Österreich und es war eine der besten Zeiten meines Lebens.

    morbiden Charme

    das ist das Wort, das ich gesucht habe

    Da kann ich nur unterschreiben... ich kann gar nicht festmachen, woran das lag, aber unser Aufenthalt dort (damals mit 2 Kleinkindern, 4 und 2,5) ist auch schon 15 Jahre her.

    Ich bin auch großer Allgäu-Fan. Wangen ist für mich schon fast Bodensee-Region, da ist es tatsächlich eher lieblich als hochalpin. Aber weiter südlich gibt es wirklich tolle Ecken mit richtig anspruchsvollen Touren, Oberstdorf, Kleinwalsertal wäre auch mein Tipp gewesen.

    Ich war letztes Wochenende in der Jugendherberge Köln-Riehl und fand sie super. Sehr groß, aber auch sehr sauber, tolle neue Bäder (war im 3-Bett-Zimmer, eine Nacht allein, dann 2 Nächte mit sehr netten Koreanerinnen). Frühstück war guter Jugendherbergstandart (weitere Verpflegung hatte ich bei der Veranstaltung, wo ich war).

    Pluspunkt: schöne Lage am Rheinufer, ich war mit Bahn und Rad unterwegs, man ist in nur 15 Minuten vom Hauptbahnhof/Innenstadt hingeradelt. Drum herum ist zwar nicht viel, aber ich glaube auch die Straßenbahn-Anbindung in die Innenstadt ist auch gut.

    Hier lief es so ähnlich wie bei asreileeth , meine Pflichten als Teenie im Haushalt waren einfach festgelegt, meine Mutter war krankheitsbedingt oft wochenlang in der Klinik, Vater Vollzeit arbeitend und es war völlig klar, dass wir das nur als Team alles zusammen stemmen konnten. Später kamen noch "Dienste" bei meiner Oma dazu, die zunehmend pflegebedürftiger wurde. Klar hatte ich da als Teenie und später junge Erwachsene keine große Lust zu, andererseits war völlig klar, das ist meine Verantwortung und fertig. Das Geld-Thema wurde in meiner Familie wiederum sehr großzügig gehandhabt, ich habe von meinem Ausbildungsgehalt nie etwas abgeben müssen und im Studium hat meine Oma mich finanziell unterstützt - es war einfach ein Geben und Nehmen. Ich versuche das auch so zu handhaben und es funktioniert mal besser mal schlechter, dann muss neu verhandelt werden.

    Mein großer Sohn arbeitet auch gerade und spart das Geld für Reise und Auszug und ich habe den Eindruck, er hat sehr wohl verstanden, wie teuer das Leben ist, auch ohne dass er was abgeben muss.

    Das ist hier auch so, darum haben wir aktuell die Vereinbarung dass er nichts abgeben muss. Er übernimmt alle 4 Wochen einen Wocheneinkauf, das war auch beim ersten Mal ein Aha-Moment und ein Schritt hin zu: was kostet das Leben als 6-köpfige Familie eigentlich.

    Grundsätzlich finde ich es übrigens gut und wichtig immer mal wieder mit den Kindern über Geld zu sprechen. Ich bin in einem Bänker-Haushalt aufgewachsen und habe erst ziemlich spät kapiert, dass es in anderen Familien nicht so selbstverständlich ist, dass am Abendbrottisch gesprochen wird über Einkommen, Budgets, Vermögensaufbau etc.

    Auf lange Sicht wird er in den genannten Bereichen (Immobilien, Versicherungen) wohl ohne Ausbildung nicht weiterkommen bzw. überhaupt erstmal reinkommen.

    Was mein Großer (auch 19) gemacht hat und was sich aktuell echt als top Entscheidung erweisen hat: ein BufDi Jahr beim Roten Kreuz im Rettungsdienst.
    1.) er hat in dem einen Jahr zwar nur ein Taschengeld bekommen, aber die Ausbildung zum Rettungssanitäter abschließen können
    2.) danach konnte er nahtlos weiterarbeiten und zwar mit einem Gehalt, das ich für mehr als ordentlich halte, er arbeitet Schichten, teilweise auch am Wochenende und es gibt Monate, da geht er mit 4.000,- netto heim.
    3.) er konnte jetzt vor kurzem den LKW Führerschein dort machen, Kosten wurden übernommen
    4.) er ist in dem Jahr menschlich so sehr gereift, weil er mal mit völlig anderen Lebenswelten in Kontakt kam

    Für ihn ist allerdings auch klar, dass das nicht das ist, was er sein Leben lang machen will, aktuell plant er ab Herbst ein Auslandsjahr (das er sich darüber aber komplett selbst finanziert) und dann ein Studium. Und auch da wird er immer die Möglichkeit haben, nebenbei zu arbeiten im Rettungsdienst, wir könnten ihm den Unterhalt dafür nämlich nicht ohne weiteres ermöglichen.

    Habe es damals in 2019 leider nicht geschafft und würde jetzt gerne im März auf eine Insel fahren.

    Entweder fliege ich alleine oder ich begeistere meinen 20jährigen so sehr, dass er unbedingt mit will.

    Habt ihr vielleicht Ideen?

    Wenn du im März fliegst würde ich noch nicht mit Badewetter rechnen, da würde ich so weit südlich wie möglich schauen. Und auf den kleineren Inseln haben sicher viele Unterkünfte, Bars, Tavernen noch geschlossen.

    Meine Favoriten sind Samos und Ikaria, wobei letztere keinen Flughafen hat.

    Ja, ich finde das auch krass. Auch meine Psyche ist heute echt mal stabil. Das kann gerne so bleiben

    Sehr gut, das bleibt so, ganz bestimmt! :)

    Ich nehme L-Thyroxin in gleichbleibender Dosis seit vielen, vielen Jahren und fand auch den Einfluss auf die Psyche am krassesten (im positiven Sinne).
    Zur eigentlichen Frage: ich nehme es entweder, wenn ich gegen frühen Morgen auf Toilette muss (zwischen 4 und 5) oder gleich nach dem Aufstehen (halb 7), wegen Abstand zu Kaffee/Frühstück habe ich nie was beachtet und merke auch keinen Unterschied.

    Oh weh, gute Besserung! So einen Sturz habe ich vor vielen Jahren mal beobachtet bei meinem Mann, es kam mir surreal vor, weil er eigentlich gute Reflexe hat (Torhüter). Bei ihm ging es leider nicht so glimpflich aus, Haarriss im Oberschenkel und viele Wochen auf Krücken.

    Ruh dich gut aus!

    Das mit dem Klopapierrolle umhängen mache ich auch - auch in fremden Haushalten und auf öffentlichen Toiletten...#pfeif

    Bei mir gibt es Weckzeiten, die gut gehen und welche die ich niemals nicht einstellen würde, weil ich dann total unruhig schlafen würde. Das bekloppte daran ist, dass ich selbst keine Ahnung habe, welches System dahinter steckt, also ob z.B. nur "runde" Zeiten gehen (6:00, 7:30) oder "schräge" (6:07, 7:21 etc.), ich kann das immer nur von Fall zu Fall entscheiden und in dem Moment in dem ich den Wecker stelle. #hammer Das nervt mich ab und zu selbst, aber ich kann auch nichts dagegen tun.

    Mir fällt sicher auch noch mehr ein.

    Das klingt nach einem tollen Plan! #herzen

    An die 4. Geburtstage habe ich wenig Erinnerung, Schatzsuche ging in dem Alter noch nicht richtig, ich glaube wir waren auch einfach bei uns und es wurde viel frei gespielt. Und mich haben auch eher die Eltern gestresst, die noch da bleiben wollten/mussten, da war ich sehr froh, als das rum war.

    Ich freu mich auch mit! #laola

    Kann zu Gelsenkirchen leider auch nichts sagen, aber zu meiner Ausbildungszeit vor 30 Jahren war es schon so, dass ich zur Berufsschule fast 200km hatte, das Einzugsgebiet war echt groß. Wir hatten Blockunterricht und durften uns immer für die 6 Schulwochen selbst eine Unterkunft organisieren (wir hatten immer ne Ferienwohnung mit 2-6 Mitschülerinnen) und bekamen das bezahlt und ich meine zusätzlich auch eine Verpflegungspauschale.

    Bei mir startet K2 im August in die Ausbildung, Berufsschule ist zum Glück ganz gut mit dem Zug erreichbar.

    Wir waren letztes Jahr in der Bretagne und das sind die Städtchen, die ich nett fand zum Bummeln:

    Dol, Cancale (unbedingt dort erntefrische Austern probieren), Perros-Guirec, Morlaix (tolles Viadukt), Camaret-sur-Mer (süßes Künstlerdorf), Quimper, Guilvinec, Pont-Avent.

    Zwischenstopp haben wir gemacht auf dem Hinweg in Amiens und auf dem Rückweg in Reims. In Amiens hatten wir einen tollen Abend, weil es an der Kathedrale dort eine OpenAir Live-Laser-Show gab, das war sehr beeindruckend auch für die Kids (die Geschichte der Kathedrale wurde mit Licht nacherzählt, begleitet von toller Musik). Reims fand ich auch sehr schön zum Bummeln.

    Bei mir kam die Mail auch sehr schnell, allerdings in den Spamordner, hab sie gerade noch rechtzeitig entdeckt.

    Wir hatten übrigens eine sehr tolle Zeit in Berlin, da wir von meiner Schwägerin Räder ausleihen konnten und das Wetter super gepasst hat haben wir ganz viel mit dem Fahrrad abgefahren. Am ersten Tag eine sehr klassische Touri-Route (Potsdamer Platz, Denkmal, Brandenburger Tor, Friedrichstraße, Alexanderplatz, East Side Gallery...). Dann wolten die Jungs ja unbedingt ins Dong Xuan Center (wegen irgendeines TikToks #rolleyes) und ich sag mal so: es war schon ein Erlebnis irgendwie #freu . Riesige Markthallen mit ziemlich viel... Plunder. Wirklich was gekauft haben sie dann doch nicht, war ihnen alles zu fake, aber der BubbleTea und das Essen waren lecker. Brauch ich jetzt nicht unbedingt noch mal. Dann waren wir in zwei Humana-Läden stöbern und kurz vor Abreise auf der Reichstagskuppel, das fanden sie auch cool.

    Ich hoffe das klappt noch mit der Reservierung und ihr habt auch viel Spaß!

    Wir sind in ähnlicher Kombi ein paar Tage in Berlin, 14-jähriger, der mit uns mindestens jedes Jahr ein Mal in Berlin war auf Verwandtenbesuch und sein bester Freund. Er will natürlich die Highlights sehen (Brandenburger Tor, Alexanderplatz, Potsdamer Platz). Ich habe Tickets für die Kuppel am Reichstag gebucht, das ist kostenlos, man hat einen schönen Blick über die Stadt und die Ausstellung ist auch ganz informativ.

    Futurium machen wir am letzten Tag, bevor wir in den Zug steigen, weil es direkt neben dem Hauptbahnhof ist. Ich fand die Ausstellung Tränenpalast auch ziemlich gut gemacht, führt einem die Geschichte der Teilung noch mal auf anderem Weg vor Augen.

    Ansonsten stelle ich mich auch ein auf Thrift-Shops, Dönerläden testen und zu irgendwelchen Hauseingängen von Gangster-Rappern pilgern...#freu

    Wir hatten das Thema im letzten Jahr, da war mein damals 16-jähriger mit seinen Freunden zelten am Bodensee, einer der Jungs war erst 15 und der Campingplatz war da leider auch sehr strikt, er konnte dann leider nicht mitfahren. Ich drücke euch die Daumen, dass sie was finden, das war nämlich ein tolles Erlebnis für ihn.

    Ich lasse mich seit so 3 Jahren gegen Grippe impfen, Mann noch nie. Von den Kindern sind dieses Jahr die Großen geimpft, das war aber eher Zufall. Der Große macht BufDi beim Roten Kreuz und hat deshalb sowieso im Herbst einige Impfungen machen/auffrischen müssen, der zweite brauchte ein ärztliches Attest für die HEP-Schule, wo er sich beworben hat. Da haben dann beide praktisch nebenzu eine Grippe-Impfung bekommen. Der Jüngste hatte es (vermutlich) und ich bin sehr, sehr froh, dass sich keiner angesteckt hat, dem gings wirklich schlecht. Husten hat er immer noch (seit 3 Wochen).

    Ich trage den Ehering auch schon immer links, rechts geht er gar nicht über den Knöchel (hatte da mal einen fiesen Kapselriss am Ringfinder und das Gelenk ist seither ziemlich verdickt.).

    Und wenn mich jemand fragen würde, wo mein Mann ihn trägt: keine Ahnung... #schäm #pfeif oder ob er ihn überhaupt trägt. Sicher nicht durchgängig, weil er ihn zum Sport auf jeden Fall abnehmen muss und das so 3-4x die Woche.

    Ich unterschreibe bei nirtak :

    Das hatdoch nichts mit verheiratet oder nicht zu tun und auch nichts mit dem Verbundenheitsgefühl.

    Vorschreiben geht gar nicht!

    Ich kann auch nur anekdotisches Wissen dazu beisteuern aus meiner WG-Zeit mit einer Schwäbin. Und das sagt zur Ausgangsfrage eindeutig: Jaaaaa! #freu Damals habe ich mich zum Beispiel jeden Monat gewundert, warum sie die Telefonrechnung (mit Einzelverbindungsnachweis natürlich), die wir bereits unter uns beiden aufgeteilt und ausgerechnet hatten noch mal in die Hand nahm und ihren Anteil noch mal splittete - nämlich in die Telefonate, die ihr damaliger Freund geführt hatte. Sie hat dann jeden Monat von ihm so 2,17 € Telefonkosten verlangt...#pfeif Dazu muss man sagen, dass das keineswegs zu Studienzeiten war, wir hatten damals alle Jobs mit ordentlichem Einkommen, sie war BWLerin und bei einer großen Pharmafirma angestellt.