Beiträge von Nali

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Septemberglück und Aviva, die Sichtweise kann ich durchaus nachvollziehen und haue keinen. Wir wissen auch alle - ich schrieb es, glaube ich, schon - , dass der KiA eine überweisug ausstellen muss. Ohne die muss man die Untersuchung selbst zahlen, soweit ih weiß. Da ist unserGesundheitssystem schlau genug, und der kiA als "Kontrollinstanz" kann ja von einer weiteren Untersuchung abraten.


    Trotzdem bleibe ich dabei: Bevor man sich wegenn irgendwas kirre macht, lieber einmal zuviel zum Arzt als zu wenig.

    Du hörst Dich schon etwas beruhigter an, wenn ich das nicht falsch interpretiere, das ist schön. :)


    Ganz ehrlich nur wegen so einem Kommentar eine Blutuntersuchung oder gar eine Herzultraschalluntersuchung bei einem Kinderkardiologen anzuleiern find ich etwas übers Ziel hinaus...

    (Hervorhebung von mir)


    Das würde ich eher andersherum sehen und finde einen Herzultraschall nicht so schlimm wie eine Blutabnahme. Klar dauert der was länger, tut aber nicht weh, und so übers Ziel hinaus finde ich das nicht. Ich kenne auch eine Familie, die ihr (zum Glück) völlig gesundes Kind "einfach mal so" beim Kinderkardiologen hat schallen lassen, weil die kleine Schwester einen Herzfehler hat, und kann da immer nur eher Gutes dran finden.

    Hui, ich kann verstehen, dass Du Dir noch so einer Aussage Sorgen machst.
    Unser Kind hat eine Besonderheit am Herz, wobei man zuerst nicht richtig einschätzen konnte wie es verläuft, da selten. (Sie ist übrigens auch immer schon blass gewesen, das besserte sich nach ca einem Jahr.)
    Uns wurde gesagt, dass wir ausserhalb der normalen Kontrollen kommen sollen, wenn sie nicht mehr richtig trinkt, schlapp wird und ausserhalb eines normalen Infekts einen schlechten Eindruck macht.
    Bevor Du Dich weiter kirre machst, geh bitte zu einem Kinderkardiologen in Deiner Nähe, schildere Deine Sorgen am Telefon, vielleicht bekommst Du einen schnelleren Termin, damit Du Dir nicht so lange Sorgen machen musst. Zum Termin unbedingt Lieblingsspielzeug,-essen und -trinken mitnehmen, damit Dein Kind möglichst lange möglichst ruhig liegenbleibt.
    (Ich habe ja einige Male beim Ultraschall meiner Kleinen quer über meiner liegenden Tochter und dem Behandlungstisch gehangen, um sie zu stillen, wenn nichts anderes ging. 8) Die Ärzte waren zwar immer erstaunt, aber dann doch dankbar. ^^ )

    Huch, ich sehe eure Antworten ja jetzt erst! Allgemein geht es mir gerade besser, ich versuche, nicht mehr so grund-gereizt zu sein.



    Er hat von sich aus noch null Empathie. Wenn man es ihm dann erklärt, ist er immer ganz geschockt.

    Ist meine nicht, lässt sich da null von beeindrucken. :S


    Ich war dann wütend, sagte "Das geht gar nicht! Das tut mir weh!" oder ähnlich, und bin wutentbrannt weggegangen.

    Ja, das kommt hier auch vor, und dann wird's (je nach ihrer Verfassung) laut, weil sie fürchterlich und verzweifelt anfängt zu weinen, man könnte denken, die Welt bricht zusammen. Manchmal stehe ich da und werde sofort wieder weich und tröste, aber genauso oft kann ich das nicht, weil ich selbst zu sauer bin.


    Ganz wichtig finde ich, Verständnis zeigen. "Nicht"-Sätze kommen überhaupt nicht an, die Kinder hören nur das Verbot heraus und reagieren noch wütender. Ich versuche daher immer, eine Alternative aufzuzeigen. Bei der Sache mit dem Brötchen hätte ich gesagt "Komm, ich mach Dir ein neues Brötchen, das ist jetzt ganz schmutzig."


    Ja, so ähnlich war das auch, wenn ich mich recht erinnere. Ich sagte, dass sie das dann wahrscheinlich nicht mehr essen kann (in dem Sinne blöd, ich weiß) und meinte dann noch, dass ich es mir mal ansehen werde. Aber vielleicht hat sie das schon nicht mehr mitgekriegt.



    Und beim Hauen mache ich es oft so, wenn sich die Wut gegen mich richtig, dass ich die Handfläche hinhalte und sage, das Kind soll so fest wie möglich draufhauen. Das finden sie dann witzig und die Wut ist ganz schnell verflogen.

    Das merke ich mir mal und versuche es, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass sie dann lieber gar nichts mehr mit mir zu tun haben will. (Lustig, wie sehr sie mich zur Zeit an mich erinnert - gerade im Spielzeugladen, als ich gehen wollte und sie noch nicht, ist sie irgendwann weggelaufen und hat geschmollt. Das kenne ich noch sooo gut von mir früher - und merke, wie mein kleines Mädchen, dass doch gerade noch ein Baby war, immer größer wird...)

    Danke euch für die Antworten!

    Mir hat damals auch eine kompetente Erzieherin gesagt, dass Kinder in dem Alter einfach noch nicht mit ihrer Wut umgehen können. Jedes Kind geht anders mit seinen Gefühlen um. Ich habe ein sehr emotionales, temperamentvolles Kind - seine Bezugsperson zu hauen, um Frust abzulassen, ist daher nicht ungewöhnlich.
    Also, halte durch! Zeige Verständnis - aber nur, wenn Du von dem überzeugt bist, was Du sagst. Kinder merken solche Schummeleien.
    Ich habe diesen Satz "ich kann dich verstehen, dass du wütend bist" zunächst auch immer gesagt, obwohl ich innerlich dachte "und warum must du gerade mich hauen? ich kann doch nichts dafür?"
    Wie gesagt, es wirkte erst, als ich mich wirklich nicht mehr persönlich angegriffen und in meiner Ehre verletzt gefühlt habe.
    Und DAS war schwer!

    Hm, das sagt mir alles was und das beherzige ich auch - ich kann sie tatsächlich in ihrer Wut sehr gut verstehen und sage das nicht nur so daher. Und auch, dass ihr teilweise die Worte fehlen, um den Frust auszudrücken, verstehe ich. Insofern - die Grundvoraussetzungen sind ja da und ich verbalisiere das ja auch, nur fruchten tut es nicht.



    Kinder haben übrigens oft Probleme mit der Anweistung, etwas nicht zu tun. Versuche mal nicht an den rosaroten Elefanten zu denken.

    Ja, das ist mir eigentlich auch in Fleisch und Blut übergegangen: Positiv formulieren! Deshalb habe ich auch schon oft gesagt, wo sie hinhauen soll und darf. Aber auch hier keine Wirkung.


    Versuche ruhig und bestimmt zu handeln und dabei ernst und freundlich zu sprechen.
    Der Kloeters-Satz hierzu lautet: "Das kommt nicht infrage!"

    Die Kloetersbriefe habe ich hier irgendwoe sogar rumfliegen, war nur viel zu früh für sowas, als ich mir die bestellt hatte, von daher noch nie gelesen. Muss ich suchen.


    Als Belohnung wirkt:
    - wenn man sich aus dem äußeren Gleichgewicht bringen läßt und wütend auf die Palme geht,
    - wenn man sich aus den inneren Gleichgewicht bringen läßt und zähneknirschend Gelassenheit markiert, obwohl man leise vor sich hin kocht,
    - die größte Belohnung bieten Eltern allerdings, wenn sie stumm in sich hinein leiden und sich schmerzerfüllt abwenden ob dieses mißratenen Kindes. Das ist als Verstärker überhaupt nicht zu übertreffen. Besonders nachhaltig ist die Wirkung immer dann, wenn die Eltern sich obendrein noch ein wenig hilflos fühlen.

    Tja, da bin ich mit Belohnen wohl gut dabei - wobei stumm in mich hineinleiden, das mache ich nicht. Könnte ich gar nicht.

    Ihr Lieben,


    ich brauche mal Input und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.


    Meine Kleine kostet mich in letzter Zeit bei einer Sache Nerven; Sie haut. Mich. Und zwar dann, wenn etwas nicht so klappt, wie sie möchte oder sie etwas nicht darf. Gezielt, an den Kopf, ins Gesicht.


    Situationen zB.


    Frühstückstisch, sie isst auf meinem Schoß zuende, wir kuscheln, alles ganz harmonisch, ihr fällt irgendwie das Brötchen runter (auf die geschmierte Seite), ich sage, dass sie das jetzt wahrscheinlich nicht weiteressen kann, stelle sie auf den Boden um das Brötchen aufzuheben, beuge mich zum Brötchen runter und bekomme - zack! - eine über den Hinterkopf gebraten.


    Morgens, vor dem Pipimachen im Badezimmer. Sie möchte ein Pixibuch, was aber im Kinderzimmer liegt, in dem noch der Papa schläft. Ich erkläre, dass sie das haben kann, wenn der Papa wach ist und - zack! - kassiere ich eine Backpfeife.


    Das passiert nicht immer, wenn sie etwas nicht bekommt, und ist von der Grundstimmung unabhängig; vorher kann beste Laune geherrscht haben oder alles schon doof gewesen sein. Und sie zielt echt gut, das klatscht teilweise und tut manchmal echt weh. (Beim ersten Mal hatte ich tatsächlich einen roten Abdruck an der Wange...)


    Wie ich reagiere? Je nach Situation und Stimmung. Wenn's gut läuft, sage ich (energisch), dass ich nicht gehauen werden möchte, dass mir das wehtut und worauf sie hauen kann, wenn sie sauer ist. Fasse auch nochmal in Worte, dass sie sauer ist. Wenn's nicht ganz so gut läuft, trage/schicke ich sie dazu in ihr Zimmer (oder ein anderes Zimmer, in dem ich gerade nicht bin), wo sie 1-2 min bleibt. Läuft es schlecht oder tut es richtig weh, brülle ich. Das ist jetzt schon ein, zweimal so ausgeartet, dass ich sie, nachdem sie beim "Ortswechsel" laut in Tränen ausgebrochen ist und dringend kuscheln will, anschreie, dass ich nicht gehauen werden will und dass mich das ank.... . Dann werde ich auch richtig... ähm, "undiplomatisch" und unsachlich.


    Sehr ermüdend, für mich und für sie. Vor allen und unter anderem weil das teils so unberechenbar ist und mit jedem Mal, dass ich eine abkriege, wütender darauf werde; ich nehms richtig persönlich. Und: Wenn ich ins Gesicht gehauen werde, muss ich sowieso arg aufpassen, dass ich mich zusammenreiße. Heute morgen (das Beispiel oben mit dem Pixibuch) schossen mir die Tränen in die Augen vor Wut und Ohnmacht. Und ich habe ihr auch schonmal in meiner Wut gesagt, dass ich irgendwann nicht mehr kann und sie "eine zurückkriegt". #haare


    Es ist übrigens auch so, dass sie wenn ich ihr Alternativen anbiete teilweise antwortet "nein, Mama hauen". Sie will also mich hauen, ein Ersatzobjekt tut es nicht. Und wenn ich das im Anschluss mit ihr nochmal bespreche, könnte ich auch mit der Wand reden, soviel Effekt hat das. Tja.


    Ratschläge?

    Ich habe im Hintern Nerven- oder Muskelschmerzen, wo genau kann ich nicht richtig beschreiben, auf jeden Fall ist's eher aussen. (Wenn ich den Pomuskel dehne, ist das auf jeden Fall die Region, die wehtut, wobei dehnen an sich guttut.) Das Wiederaufkommen beim Springen tut weh, Joggen auch, Treppensteigen ist manchmal auch nicht schön. Insgesamt halten sich die Schmerzen in Grenzen, sind eigentlich lokal, strahlen nicht ins Bein aus oder so. Aber trotzdem:
    Ist das der Ischias? Typisch dafür sind doch eigentlich eher Rückenschmerzen, die habe ich aber gar nicht.


    Und wenn ja, was sollte ich am besten machen? Wie sonst auch (vielleicht gemäßigt) Sport machen (normalerweise 5-6x/ Woche) oder eher die Füße ruhig halten? Mich damit (und mit Kind) beim Orthopäden 2 Std ins Wartezimmer setzen, damit der irgendeine Schmerzsalbe verschreibt, die ich auch selbst kaufen kann?


    Hatte jemand von euch das schonmal? Ging's von selbst weg?


    (Vielleicht hilft ja jetzt auch einfach die Forenmagie - die hoffentlich vom alten Forum mit rübergezogen ist.) #pfeif