Beiträge von Dindymene

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    Uuuuh ... Ich habe das ewig gebraucht ...

    Bei uns in der Familie nannte man das immer "fliegen". Klingt irgendwie hübscher als "flattern" ... So wirklich gestört hat es mich nie, wenn ich mich Recht entsinne. Irgendwann konnte ich es halbwegs kontrollieren, so dass ich nur noch "innerlich" geflogen bin. Keine Ahnung, wie ich das hinbekommen habe. Ich weiß aber noch, dass meine Mutter selbst DAS noch an meinen Gesichtsausdruck ablesen konnte.

    Und wenn es um was richtig, richtig Tolles geht, komme ich selbst heute hart an meine Grenzen. Manchmal müssen dann wenigstens die Finger ein bisschen fliegen ...


    LG roma

    Wir haben es ziemlich genauso gemacht und es war ziemlich gut! Jedenfalls hatten sie hörbar Spaß, ich selbst durfte nicht mit in die Videokonferenz. Ich hatte neben Muffin und Schnucke auch noch so eine Karnevalströte und Ballons drin. Und eine Flasche Bionade ...


    lg roma

    Huhu,


    bei uns gibt es wenig Stress wegen des Übens - aber ich bin vermutlich nicht so die Vorzeigemutti, denn daneben gesessen hab ich noch nie ... mir war wichtig, dass sie den Übungsprozess alleine erlernen. Ich war "zugegen", also im Raum, hab aber nicht direkt daneben gesessen. Anders würde es hier langfristig nicht funktionieren - 3 Kinder mit Instrumenten, voll berufstätig und ein Mann, der sich aus Musik völlig rausgezogen hat. Das hat bei uns aber wie gesagt recht gut geklappt so - selbst der Papümel hat mit 5 Jahren schon super "alleine" - in meiner Anwesenheit - üben können.

    Ich hab unserer Geigenlehrerin auch von Anfang an klipp und klar kommuniziert, dass ich mir keinen Krieg ins Haus hole - ich lobe nur :-). Ich feiere die Kids, egal wie schlimm es gerade klingt. Und es kann echt schlimm klingen. Meist finde ich aber irgendetwas, das ich mühelos positiv betonen kann, z.B. dass der Takt jetzt super eingehalten wird oder dass der Bogen top geführt wird ... oder ... oder ... - und verschweige das, was grauenvoll ist. Das motiviert sie doch ziemlich. Ich hatte erst Angst, dass sich Fehler einschleifen - das ist aber tatsächlich nicht passiert, bei keinem Kind. (Ich möchte nicht wissen, wie grässlich die Musikstunden selber aussehen, nachdem ich mir die "Sahnestückchen" rausgesucht habe ... das kann nur noch knallhartes Üben und Fehler ausmerzen sein ... alleine dafür hat unsere Geigenlehrerin einen Aufpreis verdient ...)


    Feste Übungszeitenräume - jeden Tag 15 Minuten oder so - haben hier nicht geklappt - oder erst ab einem bestimmten Alter. Dieses "Üben bis ein Lernrfolg da ist" beruht auf einer Selbsteinschätzung, die meine Kids nicht hinbekommen. Daher gibt es hier bei den jüngeren Kindern die Faustregel "Jedes Stück zwei Mal". Das hat bei den meisten Stücken locker ausgereicht, bei einigen nicht - tja mei, dann hatten sie es halt öfter auf.

    Klar - und mitspielen hilft natürlich immer. Kann aber vermutlich auch nicht jede(r) leisten.


    lg roma

    Edit: Deine Wahrnehmung könnte allerdings auch etwas geprägt davon sein, dass sich einige männliche User (einige davon in diesem Thread) durch sehr gezieltes Provozieren und Stänkern ziemlich bekannt gemacht haben... Ob da die "Schuld" bei den Userinnen zu suchen ist, die sich dagegen wehrten, möchte ich bezweifeln.

    Ich glaube, das spielt bei meinem "Grummeln" eine Rolle, ja, kann sein. Ich bräuchte aber noch einige Männer hier um klar sagen zu können, ob es Genderkacke in meinen Denkstrukturen oder Genderkacke in der ganzen Kommunikationsstruktur ist ...


    lg roma

    Danke Talpa und @Kiwi, ich empfinde die Lage exakt so wie ihr und habe auch nur noch mit Bauchschmerzen hier reingelesen. Ich hatte auch von Anfang an den Eindruck, dass die Diskussion unbewusst von vielen sehr seicht gehalten wurde um größtmöglichen Konsens herzustellen - sobald ein Mann anwesend war - und das liegt nicht am Geschlecht, sondern am Schreibstil aller und der Frequenz der Postings. Ob das Zufall war, ob ich da zu viel "hineinspüre", ob das die Flucht in anerzogene "Mädchenvermittlerinnenstrukturen" war, ob das "Flirterei" war (die dann mit Frotzeleien gekontert wurden) - kann ich nicht genau sagen. Fühlte sich aber extrem falsch und seltsam an, was hier lief.


    lg roma

    Ihr Lieben,


    auch in meiner Schule überlegen wir (natürlich) bereits, wie ein Wechselbetrieb aussehen könnte. Was findet ihr für euch als Familie und für den Lernfortschritt der Kinder besser handhabbar? Die Kinder jeweils eine Woche in der Schule und dann eine zu Hause? Oder täglich wechselnd (Mo/Mi/Fr und Di/Do-Wochen)? Oder ein Nachmittags-Vormittags-Modell? (Wo auch immer die LuL-Stunden herkommen ...). Vielleicht habt ihr ja schon Erfahrungen gesammelt oder euch überlegt, wie es in euren Alltag/Beruf besser integrierbar wäre.

    Falls es Unterschiede gibt, (für das Kind ist das eine besser, für die Familie aber das andere), oder es euch egal ist, könnt ihr auch mehrere Antworten auswählen.


    Danke und lg

    roma