Beiträge von Blumenkind

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    Interessant - hier hapert es auch mit dem Satzbau. Er übernimmt im englischen die Satzstellung des Deutschen. Und er spricht Englisch mit deutschem Akzent.

    Ja genau, meine auch. Englisch mit deutschem Akzent und Satzbau. Und das als Amerikanerinnen (unter anderem). #hmpf Ich glaube das uebernehmen sie von uns Eltern, wenn wir englisch sprechen. Obwohl wir eigentlich den Satzbau könnten...Seltsam.


    Aber gut, für mich war es selbst sehr wichtig, dass sie meine Sprache können und das würde ich auch nicht anders machen, so im Rückblick. Sehr egoistisch, aber ich brauche das für mich. Gut Englisch lernen sie schon noch, da bin ich mir sicher. Vermutlich nicht als native speaker, aber gut...Wir schauen auch schon verstärkt jetzt dass sie mehr englischen Input wieder bekommen. Die Grosse hat ja deutsch und englisch in der Schule, aber das ist zu wenig englisch quasi zur Zeit.


    Jente Ja, wenn ihr die Möglichkeit mit einer Grundschule habt, würde ich das tatsächlich in Erwägung ziehen. Und Reisen wird schon wieder :)

    Wir sind ein dreisprachiger Haushalt (Vater niederlaendisch sprechend, ich als Mutter deutsch, Umgebung englisch). Vater spricht nicht konsequent niederlaendisch, er mixt total.


    Was ich extrem oft gesehen habe, ist, dass Kinder sehr oft als Hauptsprache die Umgebungssprache bevorzugen (und teilweise dann sehr ungern die Elternsprache sprechen). Es ist richtige Arbeit quasi als Eltern, dem entgegenzusteuern, zumindest in meinen Beispielen. (Wenn man das denn moechte).


    Ich kenne nur wenige Kinder, die alle Sprachen gleich gut beherrschen, aber vielleicht kommt das noch.


    Meine Kinder sprechen am Liebsten deutsch und sind da am Sichersten, das liegt aber daran, dass ich sie bewusst in einen deutschen Kindergarten geschickt habe. Dafuer koennen sie englisch mittlerweile am Schlechtesten (ist eigentlich die Umgebungssprache, allerdings die letzten Monate nicht). Niederlaendisch hat jetzt einen grossen Sprung gemacht. Verstehen tun sie alle Sprachen, mit dem Satzbau in englisch und niederlaendisch hapert es aber.


    Mein Fazit daher: Schaut, dass das Kind so viel wie moeglich Input bekommt (Urlaube helfen richtig viel oder eben ein franzoesischsprachiger Kindergarten). Ansonsten koennt ihr gar nicht so viel mehr machen.


    Und: Meine beiden Kinder haben erst mit 4 Jahren die Vaterssprache ueberhaupt ausprobiert. Und sprechen das jetzt ziemlich gut (sind 4 und 6, also die Kleine hat quasi gleich in ganzen Saetzen angefangen), aber sie sprechen es auch nur, wenn sie auch in dem Land sind ;0 Mit 2,5 Jahren haben meine fast noch gar nicht gesprochen, da tute ich ins selbe Horn wie andere, das kann noch kommen. Also bei Euch wuerde ich tippen, wenn ihr einmal mehrwoechigen Urlaub in Frankreich macht, dann spricht das Kind das dann auch.

    Bei meiner Tochter (Distanzunterricht, erste Klasse, Schule in Amerika) klappt das Lernen zur Zeit sehr gut. Was mich aber nervt, sind die Hausaufgaben, wenn die Lehrerin aus welchem Grund auch immer nicht fertig wird soll das dann manchmal als Hausaufgabe weiter bearbeitet werden, zusaetzlich zu den schon vorhandenen Hausaufgaben. Das hat zugenommen und finde ich fragwuerdig. Und Distanzlernen ist viel mehr Frontalunterricht, sehr viel mehr, was meiner Tochter ein bisschen zu Gute kommt.

    Ich weiß nicht, wie das in USA oder Australien ist, in UK ( zumindest in Schottland) heißt das offiziell Home Education und nicht Home schooling, wenn man Kinder nicht zur Schule schickt. Es geht ja um Bildung und nicht um Schule oder Unterricht an sich.

    In Kalifornien heisst es "Home schooling". Man ist als Elternteil einem uebergeordnetem Netzwerk angeschlossen und muss bestimmte Formalitaeten einhalten

    Der derzeitige Distanzunterricht ist etwas anderes als Homeschooling, und ich mag es auch nicht, wenn die Begriffe durcheinander geworfen werden.


    In meiner Umgebung in den USA ist echtes Homeschooling erlaubt und die Eltern in vielen Staedten durften fuer dieses Jahr auch dementsprechend waehlen zwischen:


    1) Praesenzunterricht, u.U. im Wechselmodell, sofern ueberhaupt staatlich erlaubt, ansonsten Distanzlernen (Anmerkung: Es ist jetzt schon ein Jahr Distanzlernen, mit Praesenz wird das nichts mehr...); Pflicht zum Einloggen in die Klasse


    2) Verpflichtendes Distanzlernen fuer das gesamte Schuljahr, mit anderer Klasse/LehrerIn, auch wenn die Schulen auf einmal oeffnen wuerden; Pflicht zum Einloggen in die Klasse


    3) Komplettes Homeschooling ohne Lehrerkontakt fuer dieses Jahr; man verliert den Platz an der Schule nicht fuer das naechste Schuljahr


    Dieses Modell, also diese Auswahl, finde ich super.

    Ich würde Windeln anziehen, natürlich nur, wenn das Kind damit kein Problem hat. Machen wir bei ziemlich grossen Kindern bei Sachen wie langen Autofahrten, Flugzeug oder auch im Schneeanzug während Corona...

    Ich dachte so bis vier vielleicht, dass an Silvester die Feuerwehr am Himmel fährt (statt Feuerwerk). Also so als rot belichtete Wagen. Hatte das echt auch so in Erinnerung von einem früheren Silvester. Was war ich enttäuscht, als ich das nicht mehr so gesehen habe, sondern "nur" Raketen.


    Hirsch vs Reh weiss ich auch erst seit einem Jahr oder so aus dem Forum.

    Ich lese auch gerade einen anderen Link und ich verstehe den Unterschied immer noch nicht wirklich, muss ich sagen. Da steht so etwas wie "needn't to" ist noch ein bisschen staerker als "don't need to". Also schon in die Richtung wie "Du musst nicht, es hat absolut keinen Sinn". Vs - abschwaechender: "Du brauchst nicht, es wird eben weniger angeraten". Edit: Also genau andersherum als wie Kayak das am Anfang schrieb, sehe ich gerade.


    Aber ein anderer Kommentar sagt auch, dass beides synonym verwendet werden kann.


    Viele Amerikaner kennen den Unterschied jedenfalls auch nicht. :)

    Singen würde ich auf keinen Fall, das ist mit Sicherheit zeitversetzt.


    Ich würde auch wirklich so etwas wie Escape Room etx vorschlagen. Normales Geplänkel über Zoom driftet oft ab und dann fühlen sich manche nicht mehr wohl.


    Ich würde auch raten, einen Art Moderator zu haben, der/die das Ganze anleitet. Sonst sprechen alle durcheinander. Ausser, das wäre so gewollt von Euch. Wäre aber Chaos.


    Das sind so meine Überlegungen aus den letzten Monaten Onlineunterricht meiner Tochter.