Beiträge von Blumenkind

    Ich glaube außerdem, dass es für die Freundschaft zum besten Kumpel ein sehr großes Plus wäre, wenn ihr ihn dort besucht. Man merkt sich das, wer aus der Heimat einen besucht hat. Da nicht zu aufzutauchen wäre mindestens so schwerwiegend wie bei der Hochzeit zu fehlen.

    Äh, naja, teilweise. Wir hatten in den vielen Jahren hier ja sehr viele Gäste, manche sogar mehrmals. Aber manche Familien können sich es nicht leisten/wollen mit Kindern nicht so weit fliegen etc, verstehen wir vollkommen und sind trotzdem noch befreundet. Also mit Hochzeit würde ich das nicht vergleichen. Und wir wissen auch, dass viele halt auch die Stadt sehen wollen vor allem und dann halt bei uns vorbeikommen.

    (Das war so unglaublich, wie freundlich plötzlich die Immigration-Leute waren, als Obama Präsident war. Wie es jetzt ist, probieren wir nicht aus. )

    Gehört jetzt nicht wirklich hierher, aber ich finde sie per se nicht anders als früher bei uns (soll heißen: ganz normal, eher freundlich aber wortkarg). Ich fliege zweimal im Jahr, wohne aber in den USA.

    Kannst du sagen welcher Ort das ist bzw ob er Nähe an einer Grossstadt ist?


    Kalifornien ist natürlich toll #love aber Wochen, vor allem ohne Auto, als Gast würde ich nicht machen. Ihr sitzt da quasi fest, ja nach Stadt gibt es da auch keine fusslaeufigen Dinge zu erreichen. Das hatten wir Mal bei einer Freundin für ein Wochenende in Las Vegas und würden es da schon nicht mehr machen.


    Edit: Jetzt gerade gelesen, Monterey. Ja, das schon eher, die Stadt ist sehr schön. Aber wochenlang dort wäre auch zu lange.

    Ich drueck Dich mal. Mir geht es oft aehnlich. Ich kann auch mit den Kindern gar nicht so viel Action machen (Spielplaetze - ein Graus fuer mich), aber es gibt eben auch das Mittelding mit dem ich neulich ganz gut gefahren bin (bei meinen Kindern): Einmal am Tag draussen was machen fuer ein, zwei Stunden. Staendig von Aktivitaet zu Aktivitaet waere weder fuer meine Kinder noch fuer mich was. Trotzdem, es ist keine Eerholung, zumindest nicht bei mir. Ich kann mich mit meinen Kindern (noch?) nicht erholen. Urlaub/Erholung fuer mich ist, genau was Du beschreibst: Lesen, Ruhe, nicht sprechen muessen, Zeit fuer einen selbst haben.


    Kannst Du die Erholung irgendwie anders bekommen? Kur? Zeit ohne Kind wenn Kiga wieder auf ist?

    Was gar nicht funktioniert, ist einfach nur so rumhängen. Da versuche ich dann auch

    zu lesen und auszuruhen, was nicht klappt und mich wiederum nervt.

    Ich unterschreibe hier. Meine Kinder sind fuenf und fast drei und ich war neulich 2 Wochen am Stueck mit beiden zuhause den ganzen Tag. Es war wider Erwarten sehr, sehr schoen, aber meines Erachtens auch nur, weil ich nicht den Anspruch an irgendwelche Form der Erholung hatte und ich auch tatsaechlich jeden Tag vorgeplant hatte (eine Aktivitaet draussen pro Tag, das reicht uns dann auch). Erholung bzw Urlaub mit kleinen Kindern geht nicht, zumindest nicht bei mir.

    Ich denke auch, dass z.B. in Sachsen aber z.B. auch teilweise in Belgien (Flandern) die Praesenz der Partei und das Eingebundensein im alltaeglichen Leben und der Gemeinschaft an sich eine sehr grosse Rolle spielt. Da werden von den rechten Parteien Aktionen organisiert, an denen man dann eben teilnimmt weil da "alle hingehen" und sie eben auch schoen sind, zum Teil eben unabhaengig davon wer sie eigentlich organisiert. Da gibt es Staende mit Freibier bei denen man sich nett mit den Nachbran unterhalten kann.


    Andere Parteien muessten genau solche Dinge auch machen und in die Gemeinschaft quasi eindringen.

    In Flandern (Meine Heimat) wird extremrechts wohl zweitgrößte Partei. Von 6 plötzlich 24 Sessel im Parlament #eek#crying#heul.

    Mein Mann ist ja Belgier und ja, ich finde das auch sehr sehr schlimm. Vor allem mit der N-VA zusammen, die ich nicht so recht einschaetzen kann aber mich stark an die AFD erinnert (auf jeden Fall auch rechts) sind es 50%. So viele, die wir kennen, muessen das gewaehlt haben. Puh.

    Reinschleich...herzlichen Glückwunsch diotima! Kuschelt Euch gut ein. Ich hatte hier ein bisschen mitgelesen weil unsere Grossen fast gleich alt sind und ich so gerne noch ein Drittes gehabt hätte.

    Wir waren im Januar mit einer 2 und einer 4jaehrigen für 24 Stunden oder so in Paris und es ging sehr gut. Hatten ja nicht viel Zeit, aber waren auf dem Eiffelturm (vorher Tickets buchen auf der offiziellen Website) und Montmartre. Geschlafen haben wir in einem kleinen Hotel in Gare du Nord, da waren wir bis 19 Uhr abends draussen, Gegend nicht wirklich gut, vor allem mit den Kindern, aber hat für einen Tag gepasst. Länger wäre ich da nicht rumgelaufen. Wir sind mit der Metro gefahren, vor allem zu Montmartre ist es nur ein sehr kurzes Stück. Morgens war die Metro sehr voll, ich denke Berufspendler, Kinder habe ich fast keine in der Metro gesehen. Wir haben uns in der Metro allerdings nie unsicher gefühlt. An Aufzüge kann ich mich nicht mehr erinnern, wir mussten den Buggy tragen :( Polizei mit Maschinengewehr haben wir noch gesehen wegen der Gelbwesten, aber auch da haben wir uns nicht direkt unsicher gefühlt zu der Zeit.

    Ja klar, mir ging das ja damals mit Latein und der Berufswahl im Gesamten aehnlich. Mir hat niemand zugeraten (meine Eltern hatten das auch nie in der Schule, mein Bruder auch nicht, und konnten mir da nicht wirklich helfen), trotzdem habe ich es gewaehlt, gemocht und sogar Abi gemacht. Und dann etwas studiert wofuer man kein Latein braucht :D Ich habe es einfach aus einer Laune heraus entschieden und es war gut so. Nur im Nachhinein betrachtet wuerde ich jetzt - nur jetzt - etwas anderes nehmen.

    Wir haben diesselben drei Sprachen zuhause, wohnen aber in den USA. Mit niederlaendischen Schulen kenne ich mich gar nicht aus. Ich selbst hatte Latein-LK mit Latein im Abitur. So als Hintergrund...


    Von meiner Warte her ist Latein toll, aber fuer mich etwas ganz anderes als Sprachenlernen, puzzlen trifft es schon eher. Ich selbst finde Latein jetzt nicht wirklich noetig (ausser man braucht das Latinum fuer eine Studienrichtung) und haette auch Sorge, dass es mit Altgriechisch dazu wirklich ein bisschen viel werden wuerde. Entscheiden wuerde ich dahingehend, was sie studieren will und ob sie mit Atheneum auch zugelassen wuerde.

    Es gibt auch Leute, die gerne früh ins Bett gehen und früh aufstehen und deshalb ganz bewusst für die Sommerzeit gestimmt haben.

    Ehrlich gestanden glaube ich aber dass diese Leute eine kleine Minderheit darstellen.


    EDIT sagt, wenn man gern früh ins Bett geht, dann hat man aber eh auch nix von den langen Abenden, weil man einfach ins Bett geht wenns draußen noch hell ist. Was bringt dann also die Sommerzeit?

    Fuer mich bringt sie was im Winter. Denn ich gehe ja nicht um 18 Uhr abends ins Bett, aber trotzdem gerne noch früh.

    Ich habe für die ewige Sommerzeit abgestimmt. Meine Gründe waren, dass es einfach besser zu meinem Zeitempfinden passt, ich ein Frühaufsteher bin und mir egal ist, wann es morgens hell ist, ich geniesse es sogar, wenn ich morgens den Sonnenaufgang sehen kann. Und ich lange Sommerabende im Hellen liebe, selbst wenn ich dann, bevor es dunkel wird, ins Bett gehen sollte. Im Winter wird es mir definitiv zu früh dunkel, da noch ein Stündchen mehr nachmittags hell wäre toll. Letzteres ist das Hauptaegument. Für mich.


    Meine Kinder stehen derzeit auch noch früh auf, egal wann sie ins Bett sind und wie hell es draussen ist. Ihre innere Uhr sagt, jetzt ist es um sechs, jetzt müssen wir raus ;)


    Für das Protokoll: Wir haben oft neun Stunden Zeitverschiebung im Körper (bei Europaflügen).

    Beim Durchlesen des Threads mit dem ungefähren Titel 'mehr als ein Kind', aber auch schon früher, stosse ich immer wieder auf den Gedanken dass Exklusivzeit mit einem Kind (wenn es noch Geschwister hat) wichtig ist. Den Gedanken dahinter verstehe ich, aber ich frage mich die ganze Zeit wie man das denn in der Praxis macht? Und ob es wirklich sooooo wichtig ist wenn die Kinder sonst glücklich scheinen? Spielt der Altersunterschied und das Geschlecht eine Rolle? Erzählt doch mal.


    Ich habe zwei Töchter mit 2.4 Jahren Altersunterschied (jetzt 2 und 4 Jahre alt) und tue mich da wirklich schwer. Sie sind beide in Betreuung und ich habe beide meistens gleichzeitig. Am Wochenende geht mein Mann mal mit einer einkaufen, aber sonst sind wir oft zu viert. Ich fände es jetzt schwer, im Alltag ein Kind bewusst auszuschließen wenn das andere nun unbedingt das Gleiche machen möchte.


    Finde das bei meinen Eltern heute noch manchmal doof, wenn mein Bruder und ich jetzt zufaellig gleichzeitig sie besuchen und dann aber meine Mutter und Bruder ein angeregtes Gespräch führen bei dem ich quasi störe wenn ich später dazu komme und dann auch explizit nicht in das Zimmer gehe.


    Ist das Alles überbewertet? Und wie oft habt ihr Exklusivzeit mit einem Kind? Ich könnte mir jetzt z.B. natürlich vorstellen, mich bei Problemen mehr einem gezielt zu widmen. Aber sonst?

    In Thailand wuerde ich persoenlich NICHT nach Phuket. Wir waren vor 15 Jahren in Bangkok (heiss), Phuket, Krabi mit Kho Phi Phi (ich weiss nicht wie das jetzt aussieht nach der Flutwelle), Kho Phangan und Kho Samui. War alles gut, bis auf Phuket (zu viel Sextourismus, zu touristisch). Kann aber jetzt alles ganz anders aussehen.

    Zu Las Vegas: Wir waren da neulich mit Kindern (1 Jahr, 4, 7, 10) mit meiner Schwaegerin und es war trotzdem ein Erlebnis fuer alle, trotz Unkenrufe im Internet dass es nun gar nichts fuer Kinder sei. Man darf in alle Hotels rein, auch in Casinos, aber in letzteren mit Kindern dann nicht stehen bleiben. Aber es gibt genuegend sonstige Attraktionen. Aber stimmt schon, fuer 14 jaehrige die abends gerne ausgehen/tanzen/in Bars wollen waere es schwierig. Am Tag ist weniger los, aber da kann man die ganzen Hotels besichtigen oder schwimmen gehen. Im April werden auch die Hotelpools schon offen sein bzw sind sie es in mindestens einem Hotel (da waren wir letztes Jahr mit den Schwiegereltern - kann ich sehr empfehlen, Tahiti Village).

    Ich kenne beides und beide Ziele sind schoen auf ihre Art (bis auf Phoenix meiner Meinung nach). Kucke auf jeden Fall nach dem Wetter, Ostern ist Ende April sehe ich gerade und Thailand kann da sehr heiss sein (?) Bei Grand Canyon und Ostern dachte ich erst noch an Schnee, aber Ostern ist spaet und im April wird der weg sein. Phoenix an sich gefaellt mir gar nicht und ist auch sehr heiss.


    Ich wuerde Thailand waehlen, warum weiss ich gar nicht so. Aber bei dem USA-Vorschlag hab ich irgendwie das Gefuehl ihr verpasst was (wie belleamie oben schrieb wuerde ich persoenlich dann auch noch in die anderen Nationalparks da wollen, wie bryce/zion...) Also je nachdem wie lange ihr nur in Phoenix bleiben wollt wuerde ich Thailand vorziehen.