Beiträge von Blumenkind

    Wie hält man den ein Kind gegen seinen Willen im Buggy? Die klettern doch raus, stellen sich hin oder rutschen nach unten raus? Dabei schreien sie wie am Spieß. Falls man sie versucht gegen ihren Willen fest zuschnallen machen sie sich steif und drücken sich durch. Da bräuchte man doch ziemlich Kraft für.

    Sich hinzustellen und zu sagen ich diskutiere nicht setz dich hin, bringt in dem Alter doch auch nix. Was willst du denn für Konsequenzen folgen lassen? #gruebel

    Genau das habe ich mich gerade auch gefragt. Ablenken geht eventuell, aber wenn das auch nicht funktioniert, hatten wir zumindest keine Chance

    Zu meiner Oma kommt auch der Pflegedienst ins Haus, sie wohnt in Deiner Region. Was sie so erzaehlt, ja, sie kommen zu unterschiedlichen Zeiten. Auch je nachdem, welche Pflegekraft an diesem Tag kommt. Sie versuchen die Zeit schon ungefaehr einzuhalten aber oft kommen sie auch erst viel spaeter.

    Meine Große hat "Die Wolke" in der 6. im Deutschunterricht gehabt.

    Sie fand das Buch zwar sehr tragisch, aber nicht so, dass es in ihr noch lange nachhallte.


    Vielleicht war sie tatsächlich zu jung, um die volle Tragweite der Geschichte im Detail zu begreifen.

    Oder es ist einfach die Generation, denen atomare Katastrophen zu abstrakt und eher im Bereich "sience fiction" angesiedelt sind. #weissnicht

    Ja, so in etwa meinte ich meinen Kommentar oben. Schewenborn war ähnlich.


    Obwohl ich ja so jung jetzt auch nicht mehr bin :wacko::stupid:

    Ich würde mich als eher (ziemlich) sensibel bei Büchern und Filmen einschätzen und kann mich an das Buch kaum mehr erinnern. Wir haben es in der sechsten oder siebten Klasse als Schullektüre gelesen und es hat mich nicht nachhaltig verstört. Eigentlich auch damals nicht :stupid: Vermutlich, weil ich das als komplette Fiktion gelesen habe.


    Ich werde es nochmal lesen, habe es hier im Schrank, und dann sehen...

    Was für ein Zufall, meine Tochter (an einer deutsch-internationalen Schule in den USA) darf heute auch in einem Dirndl kommen. Ich glaube zum "Oktoberfest". Sie hat so ein Pseudodirndl, das wird sie anziehen.


    Trachtentag gab es damals bei uns in Bayern noch nicht, glaube ich.

    Ich glaube außerdem, dass es für die Freundschaft zum besten Kumpel ein sehr großes Plus wäre, wenn ihr ihn dort besucht. Man merkt sich das, wer aus der Heimat einen besucht hat. Da nicht zu aufzutauchen wäre mindestens so schwerwiegend wie bei der Hochzeit zu fehlen.

    Äh, naja, teilweise. Wir hatten in den vielen Jahren hier ja sehr viele Gäste, manche sogar mehrmals. Aber manche Familien können sich es nicht leisten/wollen mit Kindern nicht so weit fliegen etc, verstehen wir vollkommen und sind trotzdem noch befreundet. Also mit Hochzeit würde ich das nicht vergleichen. Und wir wissen auch, dass viele halt auch die Stadt sehen wollen vor allem und dann halt bei uns vorbeikommen.

    (Das war so unglaublich, wie freundlich plötzlich die Immigration-Leute waren, als Obama Präsident war. Wie es jetzt ist, probieren wir nicht aus. )

    Gehört jetzt nicht wirklich hierher, aber ich finde sie per se nicht anders als früher bei uns (soll heißen: ganz normal, eher freundlich aber wortkarg). Ich fliege zweimal im Jahr, wohne aber in den USA.

    Kannst du sagen welcher Ort das ist bzw ob er Nähe an einer Grossstadt ist?


    Kalifornien ist natürlich toll #love aber Wochen, vor allem ohne Auto, als Gast würde ich nicht machen. Ihr sitzt da quasi fest, ja nach Stadt gibt es da auch keine fusslaeufigen Dinge zu erreichen. Das hatten wir Mal bei einer Freundin für ein Wochenende in Las Vegas und würden es da schon nicht mehr machen.


    Edit: Jetzt gerade gelesen, Monterey. Ja, das schon eher, die Stadt ist sehr schön. Aber wochenlang dort wäre auch zu lange.

    Ich drueck Dich mal. Mir geht es oft aehnlich. Ich kann auch mit den Kindern gar nicht so viel Action machen (Spielplaetze - ein Graus fuer mich), aber es gibt eben auch das Mittelding mit dem ich neulich ganz gut gefahren bin (bei meinen Kindern): Einmal am Tag draussen was machen fuer ein, zwei Stunden. Staendig von Aktivitaet zu Aktivitaet waere weder fuer meine Kinder noch fuer mich was. Trotzdem, es ist keine Eerholung, zumindest nicht bei mir. Ich kann mich mit meinen Kindern (noch?) nicht erholen. Urlaub/Erholung fuer mich ist, genau was Du beschreibst: Lesen, Ruhe, nicht sprechen muessen, Zeit fuer einen selbst haben.


    Kannst Du die Erholung irgendwie anders bekommen? Kur? Zeit ohne Kind wenn Kiga wieder auf ist?

    Was gar nicht funktioniert, ist einfach nur so rumhängen. Da versuche ich dann auch

    zu lesen und auszuruhen, was nicht klappt und mich wiederum nervt.

    Ich unterschreibe hier. Meine Kinder sind fuenf und fast drei und ich war neulich 2 Wochen am Stueck mit beiden zuhause den ganzen Tag. Es war wider Erwarten sehr, sehr schoen, aber meines Erachtens auch nur, weil ich nicht den Anspruch an irgendwelche Form der Erholung hatte und ich auch tatsaechlich jeden Tag vorgeplant hatte (eine Aktivitaet draussen pro Tag, das reicht uns dann auch). Erholung bzw Urlaub mit kleinen Kindern geht nicht, zumindest nicht bei mir.

    Ich denke auch, dass z.B. in Sachsen aber z.B. auch teilweise in Belgien (Flandern) die Praesenz der Partei und das Eingebundensein im alltaeglichen Leben und der Gemeinschaft an sich eine sehr grosse Rolle spielt. Da werden von den rechten Parteien Aktionen organisiert, an denen man dann eben teilnimmt weil da "alle hingehen" und sie eben auch schoen sind, zum Teil eben unabhaengig davon wer sie eigentlich organisiert. Da gibt es Staende mit Freibier bei denen man sich nett mit den Nachbran unterhalten kann.


    Andere Parteien muessten genau solche Dinge auch machen und in die Gemeinschaft quasi eindringen.

    In Flandern (Meine Heimat) wird extremrechts wohl zweitgrößte Partei. Von 6 plötzlich 24 Sessel im Parlament #eek#crying#heul.

    Mein Mann ist ja Belgier und ja, ich finde das auch sehr sehr schlimm. Vor allem mit der N-VA zusammen, die ich nicht so recht einschaetzen kann aber mich stark an die AFD erinnert (auf jeden Fall auch rechts) sind es 50%. So viele, die wir kennen, muessen das gewaehlt haben. Puh.

    Reinschleich...herzlichen Glückwunsch diotima! Kuschelt Euch gut ein. Ich hatte hier ein bisschen mitgelesen weil unsere Grossen fast gleich alt sind und ich so gerne noch ein Drittes gehabt hätte.

    Wir waren im Januar mit einer 2 und einer 4jaehrigen für 24 Stunden oder so in Paris und es ging sehr gut. Hatten ja nicht viel Zeit, aber waren auf dem Eiffelturm (vorher Tickets buchen auf der offiziellen Website) und Montmartre. Geschlafen haben wir in einem kleinen Hotel in Gare du Nord, da waren wir bis 19 Uhr abends draussen, Gegend nicht wirklich gut, vor allem mit den Kindern, aber hat für einen Tag gepasst. Länger wäre ich da nicht rumgelaufen. Wir sind mit der Metro gefahren, vor allem zu Montmartre ist es nur ein sehr kurzes Stück. Morgens war die Metro sehr voll, ich denke Berufspendler, Kinder habe ich fast keine in der Metro gesehen. Wir haben uns in der Metro allerdings nie unsicher gefühlt. An Aufzüge kann ich mich nicht mehr erinnern, wir mussten den Buggy tragen :( Polizei mit Maschinengewehr haben wir noch gesehen wegen der Gelbwesten, aber auch da haben wir uns nicht direkt unsicher gefühlt zu der Zeit.

    Ja klar, mir ging das ja damals mit Latein und der Berufswahl im Gesamten aehnlich. Mir hat niemand zugeraten (meine Eltern hatten das auch nie in der Schule, mein Bruder auch nicht, und konnten mir da nicht wirklich helfen), trotzdem habe ich es gewaehlt, gemocht und sogar Abi gemacht. Und dann etwas studiert wofuer man kein Latein braucht :D Ich habe es einfach aus einer Laune heraus entschieden und es war gut so. Nur im Nachhinein betrachtet wuerde ich jetzt - nur jetzt - etwas anderes nehmen.

    Wir haben diesselben drei Sprachen zuhause, wohnen aber in den USA. Mit niederlaendischen Schulen kenne ich mich gar nicht aus. Ich selbst hatte Latein-LK mit Latein im Abitur. So als Hintergrund...


    Von meiner Warte her ist Latein toll, aber fuer mich etwas ganz anderes als Sprachenlernen, puzzlen trifft es schon eher. Ich selbst finde Latein jetzt nicht wirklich noetig (ausser man braucht das Latinum fuer eine Studienrichtung) und haette auch Sorge, dass es mit Altgriechisch dazu wirklich ein bisschen viel werden wuerde. Entscheiden wuerde ich dahingehend, was sie studieren will und ob sie mit Atheneum auch zugelassen wuerde.

    Es gibt auch Leute, die gerne früh ins Bett gehen und früh aufstehen und deshalb ganz bewusst für die Sommerzeit gestimmt haben.

    Ehrlich gestanden glaube ich aber dass diese Leute eine kleine Minderheit darstellen.


    EDIT sagt, wenn man gern früh ins Bett geht, dann hat man aber eh auch nix von den langen Abenden, weil man einfach ins Bett geht wenns draußen noch hell ist. Was bringt dann also die Sommerzeit?

    Fuer mich bringt sie was im Winter. Denn ich gehe ja nicht um 18 Uhr abends ins Bett, aber trotzdem gerne noch früh.

    Ich habe für die ewige Sommerzeit abgestimmt. Meine Gründe waren, dass es einfach besser zu meinem Zeitempfinden passt, ich ein Frühaufsteher bin und mir egal ist, wann es morgens hell ist, ich geniesse es sogar, wenn ich morgens den Sonnenaufgang sehen kann. Und ich lange Sommerabende im Hellen liebe, selbst wenn ich dann, bevor es dunkel wird, ins Bett gehen sollte. Im Winter wird es mir definitiv zu früh dunkel, da noch ein Stündchen mehr nachmittags hell wäre toll. Letzteres ist das Hauptaegument. Für mich.


    Meine Kinder stehen derzeit auch noch früh auf, egal wann sie ins Bett sind und wie hell es draussen ist. Ihre innere Uhr sagt, jetzt ist es um sechs, jetzt müssen wir raus ;)


    Für das Protokoll: Wir haben oft neun Stunden Zeitverschiebung im Körper (bei Europaflügen).