Beiträge von Blumenkind

    Vielen Dank fuers Teilen, Pfirsich! Die Geschichte hat mich sehr beruehrt. Ich wuensche der Familie alles Gute.


    was heißt, "man wird nicht begleitet"? Du liegst/hockst was auch immer da und musst selbst sehen, wie das Kinde aus dir raus kommt und wenn du Glück hast, schaut ein Arzt nach dir?



    Das kh liest sich abscheulich kalt und abschreckend. Gruselig!
    Was bin froh über die gute Versorgung hier! ;( (die 3 kh, in denen ich bisher war, waren sehr angenehm und das Personal immer mitfühlend #danke )


    Ich wohne ja auch in der Gegend, und ja, es ist ungefaehr so wie Pfirsich das oben beschreibt, kommt natuerlich noch ein bisschen auf das Krankenhaus an sich/die Umstaende an. Ich z.B. war 3 Stunden insgesamt im Krankenhaus (ein anderes als das oben Beschriebene), quasi in der Uebergangsphase kam ich dorthin. Weiss daher nicht, wie es sonst gewesen waere. Das Krankenhaus arbeitet mit Hebammen, aber die waren nur bis 17 Uhr da, ich kam um 18 Uhr. Bei mir war die ganze Zeit eine Krankenschwester im Zimmer, die nur auf den CTG-Monitor gesehen hat und nicht wirklich mit uns gesprochen hat. Ganz am Schluss kam dann der Arzt und noch irgendeine Frau, die ich nicht einordnen konnte, die wollten mich irgendwie beim Pressen unterstuetzen. Und dann waren auch noch andere Leute im Zimmer, die aber nicht mit mir interagiert haben. Also rein medizinisch hat mir niemand geholfen (die Presshilfe war auch nicht gut, ich sollte mich die ganze Zeit auf den Ruecken legen). Einzig die Doula hat mir gesagt, dass die auch so eine Art Pressstange am Bett haben, die ich dann ausprobiert habe, ansonsten haette ich das nicht gewusst X( Naja und Blut abnehmen wollten sie auch zwischendurch, dauernde Stoerung mit irgendwas. Essen durfte ich aber :D Also begleitet wird schon, sobald die Herztoene abfallen kommt mit Sicherheit jemand etc, aber so reine Hebammensachen wie Stellungswechsel vorschlagen etc gab es bei mir nicht. Sorry fuers bisserl OT


    Edit: Ich denke sehr viele gebaeren auch mit PDA, das spielt auch mit rein.


    Ich war zufrieden mit meinem Krankenhaus, sie haben mir auch nicht gross reingeredet (der Vorteil wenn niemand mit Dir spricht ;) ), allerdings weiss ich nicht, wie ich mich ohne Doula und sehr hilfreichem Ehemann gefuehlt haette

    Ich habe jetzt noch keine anderen Antworten gelesen. Ein bisschen erinnert mich Dein Mann an meinen, aber der ist nicht ganz so extrem und kauft auch staendig irgendwelche kleinen Sachen ein (aber sein Herz haengt an keinen Dingen).


    Ich bin vor 10 Jahren hierhergezogen, er ist seit 16 Jahren da. Es war nie klar fuer wie lange. Ich habe viele Dinge nach und nach hierher befoerdert, damals passte noch problemlos ein IKEA-Teppich in den Koffer etc 8o , Dinge die ich jetzt nicht mehr habe aber damals "brauchte". Mein Mann kam damals mit einem Container (von der Firma bezahlt, sonst haette er es ohne gemacht) und hat fast gar nichts mehr von den Dingen.


    Wir ueberlegen (schon laenger allerdings) wieder nach Europa zu gehen und mein Mann wuerde das am liebsten ohne Container machen, ich mit...Ich bin im Laufe der Jahre minimalistischer geworden und es geht mir nicht unbedingt schlecht damit.


    Haettest Du voruebergehend vielleicht die Moeglichkeit, die wichtigen Sachen irgendwo zwischenzulagern mit der Option sie irgendwann nachzuholen? Meine Eltern haben z.B. noch viele Buecher etc


    Ansonsten: Ich verstehe dich. Es ist halt irgendwo Heimat, seine vetrauten Sachen dazuhaben, vor allem am Anfang.

    Hier (USA) kannst du mitbringen wen du willst solange sie nicht den Ablauf stoeren. Vielleicht kannst du ein Fotografin mitnehmn die dann quasi dein Doula ist?


    Meine Doula hat ein wichtiges Foto gemacht, das hatte mich in dem Moment allerdings gestoert

    Ich lese nur sporadisch bei Euch rein...mein Mann ist Belgier, von daher wuensche ich mir golgende Platzierung:
    1. Dtl
    2. Belgien
    3. Island (da wohnt eine gute Freundin von mir)


    Das hiesse allerdings ein bloedes Finale, hmmm


    Heute auf Arbeit hab ich nen Portugiesen im Trikot gesehen :)

    Genau das mit dem Alleinesein meinte ich oben auch als Bsp (USA ist aber ein bisschen anders evtl, weniger Krankenhaeuser mit Hebammen, die dann auch oft beschaeftigt etc) und hab das erst letzte Woche einer Erstschwangeren hier erzaehlt #schäm Wir kamen aber irgendwie auf das Thema weil sie fragte, warum ich eine Doula hatte und sie das wissen wollte. Hm. Ich habe solche Infos damals selbst als hilfreich empfunden, ist aber halt auch subjektiv.

    Ich glaube auch, Fakten die viele nicht wissen, waeren einfach hilfreich Erstschwangeren an die Hand zu geben. Was sie damit machen, ist dann wieder was anderes. Also keine Belehrungen, aber einfach Infos. Z.B. dass hier in den USA man eben auch oft alleine im Zimmer ist in Dtl glaube ich auch) und die Aerztin nur am Schluss dazu kommt und einen nicht durch die Geburt begleitet. Da war eine Freundin von mir hier sehr erschrocken, sie hatte sich voll auf die Aerztin verlassen. Und diese war halt dann nicht da. (Hier betreut die Aerztin bei der man zur Vorsorge ist oft die Geburt). Oder dass man das Recht hat, waehrend der Geburt das Krankenhaus zu wechseln. Usw

    Ich glaube die Belehrungen sind das Problem. Am besten finde ich die Aussagen, die neutral alles erzaehlen, schon eher in die Richtung wir Pamela das gedacht hat, nichts dramatisieren aber auch nichts auslassen. Aber auch der Schwangeren nicht zu viel Angst machen (vielleicht hinzufuegen 'aber bei dir kann das ja alles anders sein'.) Ist schwierig, denn Geburt ist einfach ein sehr emotionales Thema und es laeuft auch bei jedem anders.


    Ich glaube ich persoenlich sage eher zu viel, habe ich bei einer Mitschwangeren damals gemerkt Hatte allerdings auch eine gute Krankenhausgeburt und sage das immer dazu. Viele Schwangere kennen nicht so viele Alternativen und ich denke mir immer 'warum nicht alles aufzaehlen was es gibt'. Z.B. dass man bei einer Fehlgeburt nicht immer eine Ausschabung machen muss, solche Sachen. Sowas hat mir selbst weitergeholfen und das gebe ich dann auch wieder. Aber wie g das ist eine Gratwwanderung und evtl auch nicht hifreich

    Ja, das gibt es rezeptfrei. Ich hatte Tabletten.

    Schaefchen, ich mag noch anfuegen dass allgemein geraten wird, das nur unter Frauenarztaufsicht anzuwenden (edi: hatte ich nicht, wollte aber wirklich nochmal drauf hinweisen). Es kann Dir theoretisch den Zyklus erstmal zerschiessen etc. Hier in den USA gibt es das in Kapselform rezeptfrei (aber das heisst ja nun auch nix)

    Oehm, ja, ich muss mich da nochmal selbst zitieren/editieren. Interessanterweise habe mittlerweile ich in DREI Zyklen meines Lebens Moenchspfeffer genommen und genau in den Zyklen wurde ich schwanger. Scheint ein Wunderkraut zu sein? Sollte das nicht erst nach Monaten wirken???

    Meine neueste gaanz frische Schwangerschaft ging ganz anders als die beiden anderen. Empfangen im 2. Zyklus so mehr nach dem 'einmal probiert ein Treffer-Prinzip". ich bin dann doch sehr ueberrascht wie schnell das diesmal ging, haette ich nicht wirklich damit gerechnet

    Die erste Schwangerschaft nach ca. 6 Zyklen, ohne Plan, einfach drauf los ;) ich glaube wir haben auch immer den Eisprung komplett verpasst. Dann habe ich mit Tee und Messen und nem Zykluscomputer angefangen und wurde den ersten Zyklus mit Computer prompt schwanger. Leider eine Fehlgeburt.


    Dann lange, lange 7 Monate (gefuehlt: Jahre) nach FG mit allem erdenklichen Messen.


    Interessanterweise habe ich genau in zwei Zyklen in meinem Leben Moenchspfeffer genommen und genau in den Zyklen wurde ich schwanger. Habe nur ueberflogen, das hatte doch jemand anderes auch?


    Ach ja, ich war 34.

    deswegen meine Anmerkung der "überschneidung" von Doula und Hebamme. Ich glaube inzwischen ich bräuchte eine Beleghebamme (also hätte gebraucht) und die Ansicht dass eine Doula eine solche ersetzt ist falsch.


    Ja, haette es hier Beleghebammen gegeben, haette ich evtl keine Doula gehabt. Beide Rollen ueberschneiden sich in vielen Dingen, sind aber dann doch grundverschieden - die Hebamme hat eine medizinische Ausbildung und das Hauptaugenmerk auf dem Kind. Die Doula ist fuer die Frau da. Das ist zwar oft auch fliessend, aber ein Unterschied.


    Nochmal edit an murkel: Ich glaube es ist auch jede Doula anders. Sie haben schon eine Moderatorenrolle inne, sollen aber schon - vor allem - fuer Dich da sein. Und Dir helfen, je nachdem was Du brauchst. Die Doula von der Du erzaehlst haette sich da vielleicht mehr einsetzen koennen (im Bereich des Moeglichen)