Beiträge von Kalliope

    Das Problem mit Hashimoto ist, dass es eben in der Vielzahl der Fälle tatsächlich eine ziemlich harmlose Erkrankung ist, v.a. für eine Autoimmunerkrankung. Das ist das, was Ärzte sehen und womit sie den größten Teil ihrer Erfahrung sammeln. Hashimoto kann aber auch ziemlich heftig verlaufen oder temporär immer mal wieder sehr heftig werden bei manchen. Das trifft aber iA nicht die Masse der Erkrankten bzw. nur temporär. Und da muss man eben tatsächlich selbst der Experte seiner Krankheit werden. Das ist so bei Autoimmunerkrankungen. Und das ist einfach verflucht anstrengend.

    Und ich habe andere Infos als der Endokrinologen: wenn keine Herzerkrankung vorliegt (durch zu lange ÜF z.B.) gehen die Herzrhythmusstörungen durchaus wieder weg bei korrekter Einstellung. Da hat man durchaus Puffer, solange das Herz noch nicht selbst geschädigt ist. Jedenfalls nach allem, was ich bislang gelesen habe. HeikeNorge kannst du dazu was sagen?

    Bei den Mädels ist das noch nicht ganz so bunt. Aber auch nicht mehr so uniform langhaarig wie vor einigen Jahren und modisch sieht man da alles

    Hier in der Grundschule haben in Minimissys Klasse die Mädels durch die Bank weg modische Kurz- oder Halblangschnitte. In den anderen Klassen (das ist nur eine sehr kleine einzügige Schule) sieht es bis auf wenige Ausnahmen ähnlich aus. Minimissy ist an der gesamten Schule die einzige mit so krass langen Haaren :D. Aber ein paar langhaarige Jungs gibts auch.

    Vor 7 Jahren gab es an der Grundschule quasi kein kurzhaariges Mädchen, als mein kleiner reinkam war er der einzige langhaarige Junge weit und breit, es gab aber hie und da Mädchen mit nicht ganz so langen Haaren, immerhin.

    mein Sohn ist jetzt auf dem Gymnasium in der Stadt, rund 1000 Schüler. Als Kindergarten- und Grundschulkind war er der einzige Junge mit taillenlangen Haaren. In der 5. Klasse ist er immer noch der einzige. Aber wenn ich ihn abhole sehe ich doch etliche ältere Jungs mit jeglicher Frisur - auch richtig lang.

    Bei den Mädels ist das noch nicht ganz so bunt. Aber auch nicht mehr so uniform langhaarig wie vor einigen Jahren und modisch sieht man da alles - ich freue mich jedes mal, wenn ich die Kinder abhole. Ich habe das Gefühl, dass sich zumindest huer und in meiner Blase einiges geändert hat.

    Witzige Sache - da gab's doch mal im Sommer irgendwann eine Anfrage der afd zu genau dem Thema...


    Den Artikel finde ich nicht mehr; jedenfalls wurde sie beantwortet und nein, es gibt statistisch gesehen keine Häufung von angeborenen und / oder genetisch bedingten Behinderungen bei Menschen mit Migrationshintergrund.

    Dank Dir!

    Ich habe versucht das zu ergoogeln und nicht gefunden. Gibt es dazu einen Link? Ich weiß von der Anfrage nach Straftaten durch Linksextremisten und raus kam, dass rechtsextremistische Straftaten das weitaus größere Problem waren (Sachsen-Anhalt 2016, Kleine Anfrage zu politisch motivierter Kriminalität)

    Die Antwort zur Anfrage bezüglich behinderungen bei Menschen mit Migrationshintergrund würde ich sehr gerne lesen.

    Möwe Hast Du dafür einen Beleg, dass schon beim ersten Mal das Risko steigt?

    Das ist reine Statistik. Sehr platt erklärt: Für den einzelnen ist das risiko bei rezessiver Vererbung und beide Eltern sind Träger des Gens bei 25 % zu erkranken, 50% Träger des kranken Allels zu werden und potenziell weiter zu vererben und 25% , nix zu bekommen. Das ist immer gleich.

    Wenn einer bereits erkrankt ist, der andere Träger, ist die wahrscheinlichkeit für das Kind immer 50% zu erkranken und 50% Träger zu werden

    Bei einer erkrankt, der andere kein träger werden alle Kinder zu 100% Träger des Gens

    Beide krank -> alle Kinder krank

    Etc.

    Für das einzelne Kind ist die Wahrscheinlichkeit immer gleich. Gesellschaftlich relevant wird das ganze, wenn eben viele Träger und erkrankte miteinander Kinder bekommen. Für die einzelnen Kinder ändert sich das Risiko aber nicht dadurch

    wobei die Depressionen bei hashimoto wirklich extrem oft vom vit d mangel kommen. Unbedingt danach schauen! V.a. wenn die SDWerte in einem Bereich sind, die ok sind, auch wenn sie am oberen Rand von ok sind.

    hast du dazu eine wissenschaftliche Quelle?

    Nur ältere (eine amerikanische Studie mit den unterschiedlichen Hautfarben, Vit D und Winterdepression, 2013 oder 14? Und eine frühere, die sich mit älteren Menschen beschäftigt hat. Leider hab ich einen neuen Rechner und die Favoriten nicht kopiert) Ich muss noch mal suchen. Hab eben gesehen, dass es aktueller eher widerlegt wurde, zumindesg was präventive Gabe angeht: https://jamanetwork.com/journa…/article-abstract/2768978


    Ich ziehe die absolutheit meiner Aussage zurück. Meine Recherche ist zu alt.

    Die Unterfunktion macht was mit dem Vit D Spiegel. Ohne ordentliche Substitution bekommt man den, wenn er zu tief ist, nicht einfach so aufgefüllt. Und Monate- oder jahrelang mit Vitamin D Mangel zu leben macht die Psyche auch kaputt.

    Vit D kann man neuerdings auch zu Hause selber testen und wenn das Ergebnis entsprechend ausfällt damit zum Arzt.

    da gibts ja viel mehr Süden als Norden!

    im ernst: ist Unterfranken (Würzburg) noch Süden Deutschlands? Es sind 350 km an die naheste österreichische Grenze, 300 km an die französische Grenze, 270 km zur tschechischen Grenze, nur nach Norden ist es weit: 670 km an die dänische Grenze, an Nord oder Ostsee rund 490 km.

    meine Nierenbeckenentzündung verlief auch nur mit Temperatur am oberen Rand des normalen bis leicht erhöht, us war aber klar entzündet. Das waren solche Schmerzen!

    Ich schließe mich Schlumpii an: ich würde auf mein Allgemeinbefinden hören, ob ich den Termin wahrnehme, aber in jedem Fall heute noch zum Arzt bei dem Verdacht.