Beiträge von Enaira

    Wenn sie stark laktoseintolerant ist, dann würde ich Milchprodukte möglichst meiden. Auch laktosefreie Produkte haben einen (wenn auch sehr geringen) Laktoseanteil drin. Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass Milch dann allgemein problematisch für sie sein könnte (aber das ist evt. einfach meine Brille, weil ich auch laktosefreie Milchprodukte nicht vertrage zusätzlich zur LI).

    Stichwort Milchpumpe: Hast du eine eigene die du mitnehmen willst? Da ich bei allen Kindern während dem Stillen gearbeitet habe, habe ich eine gute elektrische Doppelmilchpumpe, die man am BH befestigen kann. Finde ich viel empfehlenswerter als dieses riesenlaute Monsterding, wo man sich die Pumptrichter ewigs an die Brust halten muss, bis die Schultern schmerzen (Erfahrung von der ersten GEburt mit verspätetem Milcheinschuss). Wenn das Baby sowieso eine Weile lang nicht gestillt werden kann, könnstest du diese Investition jetzt schon machen. In der Schweiz zahlt bei entsprechender Indikation die Krankenkasse einen Teil der Pumpe.

    Dem noch hinzuzufügen ist, dass Frauen oft noch 'ehrenamtliche' (d.h. unbezahlte) Pflegearbeit im Familienbereich übernehmen (Altenpflege, Kinderpflege). Diese interne Arbeit (v.a. im Altenpflegebereich) würde die Statistik in Richtung Frauen kippen lassen, da wohl die meisten Menschen dies nicht als Ehrenamt empfinden, wenn es sich um eigene Verwandtschaft handelt.


    (Ist verständlich was ich ausdrücken wollte ???)

    Das mit den Genderrollen ist übrigens extrem Gruppenabhängig. Meine beiden Söhne gehen in verschiedene Kindergärten, resp. verschiedene Gruppen in der Kita vorher. Beim Älteren war es spätestens mit 3 so, dass zwei Jungs dieses extreme Mädchenfarben / Jungenfarben und Mädchen tun dies und Jungs jenes Dings in die Gruppe gebracht haben. Und leider dann auch im Kindergarten (gleicher Junge). Beim Jüngeren ist das nicht so. Schon in der Kita war Mädchen / Jungen nicht wichtig, im Kindergarten ist es auch nicht wirklich Thema. Aber: die Geschlechter spielen trotzdem meist separiert.


    Der Ältere hat übrigens am Donnerstag im Zug einem dreijährigen Jungen mit Nagellack erklärt, er würde schon mit Nagellack in die Schule gehen ... wenn er der Grösste und der Stärkste auf dem Pausenplatz wäre. Dann könne ihn auch niemand auslachen. Der Jüngere geht ohne mit der Wimper zu zucken mit Nagellack / Rock in den Kindergarten.


    Ich denke es ist eine Mischung aus der Gruppe in der man aufwächst und der Persönlichkeit.

    Die kleine Schwester (2 Monate) jammert im Kinderwagen, der grosse Bruder steckt ihr (wieder mal) den Finger in den Mund.

    Ich: nimm den Schnuller, das ist sauberer

    Er versuchts und meint: Nein, der Finger ist besser, er hat mehr Geschmack.

    Hier wird auch die Busengrösse kommentiert:

    'Mama, wenn dann das Baby kommt, hast du dann auch so grosse Brüste wie N. (meine Schwester)?'

    'Nein, so gross werden die nicht'

    'Warum?'

    'Weil jede Frau einen anderen Busen hat, der wird nicht bei allen grösser nur weil man stillt.'

    'Warum?'

    ....... (Ich war versucht die Grundlagen der Genetik zu erklären)


    Dafür hat der Mittlere gestern im Bett kapiert, wie das mit den Mädchen und den Jungs ist:

    'Ah Mama, wenn es (das Baby) einen Penis hat ist es ein Junge, hat es eine Scheide ist es ein Mädchen'

    Ich glaube, er hat darüber nachgedacht, wieso alle fragen was es wird und ich immer sage, dass wir es nicht wissen.


    Die Frage, wie das Baby in den Bauch gekommen ist, habe ich auch letzte Woche erörtert (also auch in zwei Sätzen mit Penis und Scheide). Zumindest den beiden Kleineren. Der Grössere musste dann diese Woche sein Vokabular testen und hat mir vorgerechnet dass ich schon viermal gef.... habe in meinem Leben. Ich habe ihn dann gebeten, ein schöneres Wort zu benutzen, weil seine 3jährige Schwester, dieses Wort nicht unbedingt kennen muss.

    Seine Antwort:' Ach ja, das darf man ja sowieso erst ab 18 machen'

    Ich:'Wieso?'

    'Ab 18 darf man alles'

    (schön wärs ;) )

    Knöpfe sind toll! Wir hatten schon als Kinder drei grosse Gläser voll, weil meine Grossmutter eine Weile in einer Kleiderfabrik gearbeitet hat. Für unsere Kinder habe ich von Verwandten zusammengeschnorrt (man kriegt ja immer 1-2 'Ersatzexemplare' und 'weiss' welche Menschen sowas sammeln/ behalten) und dann gesehen, dass man bei Jako-o 500gramm Packete bestellen kann. Das sind einfach unbenutzte Knöpfe, teilweise Jako-o teilweise andere Marken. Wir haben alle in einer Schublade, dazu ein paar Gefässe zum abfüllen. Am coolsten ist es, sie zu sortieren #angst , nach Farben, nach Grösse ...

    Hier gilt auch die Regel: Man darf das Wasser nehmen und neues aufkochen. Ich frag auch schonmal, ob ich grad wieder Wasser aufkochen soll, wenn ich den Krug geleert habe.


    Zweimal aufkochen: zumindest in der chinesischen 'Küche/Heilkunde' wird das Wasser energiereicher / gesünder, wenn man es mehrmals aufkocht. Ich koche mein Wasser auch öfters zweimal ... weil ich vergesse, den Tee auch wirklich aufzugiessen ;)

    Ein Wochenplan ist für dreijährige grad so händelbar. Bei uns sind standardsachen (Krippe, Kindersingen, Mama-Tage, Papa-Tage) eingetragen, Extra-Sachen kann man mit Post-It oder ähnlichem händeln. Und dann wie Silbermöwe gesagt hat, eine Wäscheklammer auf dem aktuellen Tag.

    Also wir sind auch jedes mal angekommen und mussten nichts erklären oder Guten Tag sagen. Dazu hat man ja gar keine Zeit ;) , zumindest ich nicht. Wir hatten schon beides. Zweimal habe ich die Hebamme gekannt, einmal nicht. Für mich machte es keinen Unterschied, aber ich bin auch sehr autonom beim Kinder kriegen und bin froh, wenn man mich möglichst allein lässt. Ich habe jeweils ab Woche 28 im Delphys die Betreuung gemacht und einen Geburtsvorbereitungskurs. Dadurch kennt man dann doch schon einige Gesichter. Aber ich habe bei der letzten Untersuchung doch noch eine Hebamme kennengelernt, die schon ewigs im Delphys arbeitet und ich noch nie gesehen habe ;)


    Ja, sie sind sehr entschlossen und auf der Suche nach einer wohnortnahen Hebamme, die sich damit auskennt. Ansonsten versuchen meine Schwester und ich sie mit grundsätzlichen Still- und Abpumptipps zu unterstützen. Das schwierige ist halt, dass es das erste Kind ist und auch 'schon' vier Wochen alt. Am normalen Schoppen hat sie auch etwas Mühe, weil sie nicht 'richtig saugen' gelernt hat mit dem Gaumenspalten-Schoppen.

    Mein Cousin hat auch ein Kind mit Gaumenspalte, aber das hatte nach ein paar Tagen das Saugen mit der Flasche drauf. Sie wissen also auch nicht, wie man das umstellt und haben das Stillen dann nicht mehr versucht (ist auch schwieriger beim zweiten, die Zeit zu finden).

    Also ich habe bisher 3 Kinder im (alten) Delphys geboren, Nr. 4 folgt in den nächsten Tagen. Ich kann es nur empfehlen! Meine Schwester hat ihre beiden auch dort geboren (resp. beim ersten dann Verlegung nach Richterswil und fürs Wochenbett zurück)


    Hausgeburt könnte ich mir auch vorstellen (mit einer Delphys-Hebamme ;) ), aber mein Mann will das nicht. Ausserdem haben wir von unserer Wohnung aus mind. 30min zu einem Spital, vom Delphys aus ist man in 10min im Triemli.


    Edit: Was möchtest du denn wissen? Irgendwelche spezifischen Fragen?

    Eine Kollegin von mir hat ein 4 Wochen altes Kind, welches jetzt neu eine Gaumenplatte über seiner Gaumenspalte hat.

    Aus einer normalen Flasche kann sie jetzt trinken. Die Frage ist, kann sie so auch stillen? Die Gaumenspalten-Experten im KKH waren nicht dieser Meinung, sind aber wahrscheinlich keine Stillexperten. Gefüttert wird sie nur mit abgepumpter Milch.

    Hat jemand Erfahrung damit, so ein Baby zu stillen?

    Zogg, sowie Zogg und die Retter der Lüfte: Zogg ist ein Drache, der nicht zwingend dem Drachen'ideal' entspricht. Prinzessin Perle ist lieber Aerztin als Prinzessin und der Ritter entscheidet sich, ihr dabei zu helfen (er ist also der Pfleger) anstatt Drachen zu bekämpfen.

    Wenn nach Entfernung unterschieden wird, würde es dann nicht am meisten Sinn machen, mit der deutlich besseren Erreichbarkeit, sowie der Ganztages-Begründung zu argumentieren? Also sozusagen Zumutbarkeit des Weges, weil die näheren Gymnasien umständlicher / zeitlich weiter weg sind?