Beiträge von Enaira

    Hier ist es nicht viel besser: meine beiden mittleren wurden in einen Kindergarten mit 23 Kindern eingeteilt ... ab 24 gäbe es Anspruch auf eine zweite Lehrperson. Aber laut Kindergärtnerin seien es noch nie mehr als 23 gewesen. Unsere Schulpräsidentin ist FDP'lerin und schaut auf jeden Franken. Schulwegbegleitung gibt es auch nicht, 900m an einer der meistbefahreren Strassen der Stadt, mit mehreren Buslinien, sowie Tram und viele LKW's seien 4jährigen Kindern zuzumuten ... sie müssten ja nicht über die Strasse.

    Da die Kinder aus einer Familie auch gerne auf mehrere Schulen verteilt werden (bei uns momentant 3 Kinder auf 2 verschiedenen Schulen, in unserer Siedlung gehen die Kinder insgesamt in 4 verschiedene Schulen), haben wir jetzt die Konsequenz gezogen und werden im Herbst umziehen. Eine Stadt weiter Richtung Osten. Ist immer noch in Pendeldistanz, die Schulen sind zwar auch voll, aber wenigstens gehen alle Kinder in die gleiche Schule.

    Die Kindergärtler kommen jetzt auch in eine 25er Klasse (war also vor unserer Umschulung auf 23 ausgelegt). Ich werde nächsten Dienstag am Schnuppernachmittag mal nachfragen, ob und wie eine zweite Lehrperson geplant ist ... und auch nicht davor zurückschrecken das Fehlen einer notwendigen Kindergärtnerin auch publik zu machen.

    Vielleicht kannst du dir das auch überlegen, evt. das Tagblatt oder eine ähnliche Zeitung zu kontaktieren. Zumindest unsere Schulpräsidentin (Bezirk Glatttal) mag keine schlechte Presse. Sie will ja in 4 Jahren wieder gewählt werden ...

    Also wir hatten / haben wir auch einen seeehr schlechten Einschläfer. Was geholfen hat: tagsüber nur einen Schlaf und deutlichen Abstand zum Abendschlaf (mindestens 4 Stunden). Wir mussten dann den Mittagsschlaf mit 2.5 Jahren abschaffen, weil die Distanz auf 7 Stunden angestiegen war, da machte das keinen Sinn mehr.

    Mit ca. 14/15 Monaten hatte er jeweils eine Wachphase in der Nacht und ich konnte ihn wegen Schwangerschaft nicht stundenlang wieder in den Schlaf tragen. Ich bin also mit ihm aufgestanden und ins leere Kinderzimmer gegangen. Dort konnte er dann im Licht der Strassenlampen (also so halbdunkel) spielen und ich habe im Kinderbett gedöst. Nach ca. einer Stunde ist er dann zu mir ins Bett gekrabbelt und nach einigem wühlen und zappeln 'selber' eingeschlafen. (ich habe mich schlafend gestellt).

    Ich würde es sonst auch mal mit wickeln in der Nacht probieren. Unsere Dritte konnte nämlich in solchen 'halbwach'-Phasen besser wieder einschlafen, wenn sie einmal richtig wach war. Sie ist dann jeweils auch sofort wieder eingeschlafen.

    Das Problem ist, dass das Kind einen hohen Blutzuckerwert gewöhnt ist (von der Mutter) und deshalb viel Insulin ausschüttet. Dann kommt es auf die Welt und wird von diesem hohen Blutzucker 'getrennt'. Die ersten 24-Stunden nimmt es sehr wenig Kalorien / Zucker auf, aber der Körper ist sich immer noch gewohnt viel Insulin auszuschütten. Die Folge: das Kind fällt in einen Unterzucker. Deshalb muss der Zuckerwert überprüft werden und bei zu niedrigem Zuckerwert mit Glukose zugefüttert werden.

    Das mit dem Einleiten solltest du definitiv mit dem GH besprechen. Die leiten nämlich nicht ein. D.h. wenn du bei ihnen gebären darfst, dann wirst du nicht eingeleitet. Falls du nicht im GH gebären darfst und sowieso eingeleitet wirst, würde ich dir empfehlen im Paracelsusspital Richterswil zu gebären. Die sind viel weniger risikoorientiert (man darf z.b. viel länger übertragen) und sehr natürlich eingestellt (Anthroposophen). Und der Kreissal ist Hebammengeführt. Wenn du willst, kannst du dann evt. sogar das Wochenbett im Geburtshaus machen. Zumindest wurde mir das so angeboten, als bei mir wegen evt. zu tief sitzender Plazenta die Geburtshausgeburt 'gewackelt' hat.

    Tochter (4) und Papa diskutieren, wem denn das Kinderbett gehört, in dem beide liegen:

    Papa: das ist mein Bett, ich habe es gekauft!

    Tochter: das ist mein Bett, ich habe es aufgebaut! Du hast gar nicht dabei geholfen!

    (Stimmt, da waren wir im Geburtshaus und anderweitig beschäftigt ;) )

    So wie es sich anhört, hast du die Standard 'Diabetes Typ II' Diagnose Ernährungsberatung gekriegt. Mein Mann hat vor 9 Jahren genau das Gleiche gehört, als er die Diagnose erhalten hat. V.a. dieses 'Telleressen', fanden wir schon damals merkwürdig. Wie sollte man da wissen, wieviel Kohlenhydrate man da zu sich genomen hat und wieviel sind überhaupt erlaubt? Wir haben uns das dann alles angelesen. Zur Ernährungsberatung ist mein Mann nie mehr gegangen, er fand es völlig sinnlos. Tut mir leid, dass ich keine hilfreichere Antwort habe. Es gibt aber einige Schwangerschaftsdiabetes-Threads im Forum, da sind evt. hilfreiche Informationen darunter.

    Aber man kann doch in Kreuzlingen nur die Matura machen und den Abschluss als Lehrerin sein lassen? Zumindest hat eine meiner Cousinen das gemacht (sorry, grosse Verwandtschaft ;) ) oder geht das mit den Neuerungen bzgl. Lehrerausbildung nicht mehr? In welcher Kanti ist sie denn (nur so aus Neugier, falls du das beantworten möchtest)? Nord, Ost, Süd oder West TG? Ich habe selber das Gymi in Frauenfeld gemacht und war begeistert vom Kunstunterricht und den Lehrern (ist aber auch schon ewig her ;) ) .


    Edit: mein Cousin hat sich übrigens beim Mappe machen auch von jemandem helfen lassen, der schon Erfahrung damit hatte. Ich denke, es ist sicher hilfreich, weil man ansonsten keine Ahnung hat, was da erwartet und bewertet wird.

    Meinen Informationen nach (mein Cousin studiert gerade an der ZHdK) wird es ohne den Vorkurs (fast) nicht gehen. Ausser man kann schon einen künstlerischen Abschluss vorweisen. Er schliesst grade einen Bachelor in 'Interaction Design' ab. Soll ich ihn mal fragen, ob er über seine Erfahrungen mit deiner Tochter sprechen will?

    Ich hatte heute morgen ein ähnliches Problem mit meiner Vierjährigen. Sie steht dann auf und mault rum und ist 'krank'. Viel zu krank um in die Krippe zu gehen. Weil sie hat ja zweimal gehustet und ausserdem tut ihr der Kopf sooo weh. Ausserdem hat sie nicht die richtigen Kleider ...

    Ich nehm sie dann oft an der Hand und hilf ihr beim anziehen. Da ich aber noch zwei andere Kinder anziehen muss (der 5jährige braucht ansonsten Stunden, und das Baby kann es nicht allein), hat sie zwischendurch Zeit um wach zu werden und sich abzureagieren. Sie muss sowieso aus dem Haus, weil wir den grösseren in den Kindergarten bringen müssen und bis dorthin hat sie sich meist damit abgefunden, dass sie in die Krippe muss. Sie hat sich aber auch schon den ganzen Weg dorthin darüber beschwert, dass sie jetzt hin muss.

    Ich habe aber auch öfters ein schlechtes Gewissen, weil ich Angst habe, dass ich sie hinbringe und sie wirklich krank ist. Und stell mir vor, wie mich die Erzieher vorwurfsvoll anschauen, weil ich ihnenn ein krankes Kind gebracht habe.

    Ich habe ein kleiner Hörnchen im Kiwa, damit das Kind mit den Oberkörper leicht erhöht liegt. Sehr praktisch, wenn man mit Stoffwindeln wickelt und das Kind ansonsten abwärts liegen würde (weil Popo etwas zu dick). Auch praktisch bei Kötzelkindern (also wenn öfters Milch rückwärts kommt).


    Für ganz kleine Babies gibts so Einschlagtücher (Stickwort Babynomade von Red Castle), das finde ich praktischer, als ein Neugeborenes in einen Winteranzug zu friemeln.

    Mich würde interessieren, wie ihr solche Situationen handhabt:

    In unserem Haushalt wohnt seit 4 Jahren ein simpler, gebraucht-gekaufter Puppenbuggy, der eigentlich Kind 2 gehört. Der Bezug war damals schon ausgeleiert, jetzt ist er kaputt. Zusätzlich ist bei einem Rad der Plast gebrochen, ein neuer Bezug wäre also nicht ziehlführend. Wir haben auch noch einen Puppenwagen, der gehört Kind 3. Und zwei Einkaufswägelchen, von denen eines auch langsam kaputt ist und das andere mühsame Räder hat (weil alles aus Plastik, sie drehen sich nicht gut).

    Meine Lösung wäre es jetzt, den Buggy zu ersetzen, weil er beliebt ist, das Einkaufswägelchen nicht (war irgendwie nie gefragt). Ich hätte jetzt ein etwas grösseres Modell ausgesucht und mit Einkaufsnetz unten, weil 1. die Kinder gewachsen sind und 2. es sich beim Puppenwagen gezeigt hat, dass ein Einkaufsnetz praktisch ist.

    Meine Schwester hat nun gemeint, sie würde es nicht ersetzen, die Kinder sollen sich bei Bedarf einen neuen Wagen auf den Geburtstag wünschen. Begründung: 1. der teurere Puppenwagen war auch ein Geburtstagsgeschenk. 2. was lernen die Kinder daraus, wenn defektes Spielzeug einfach so ersetzt wird? 3. Sie findet es problematisch, dass ich es durch ein 'besseres', 'teureres' Modell ersetzen würde.

    Welche Gedanken habt ihr dazu?

    Edit: meine Schwester hat sich auch gefragt, ob unsere Kinder (zwischen 4 und 7) den Unterschied zwischen 'wegen Alterung kaputt' und 'absichtlich kaputt' verstehen würden. Ich finde ja.

    ich plädiere auch für Überhosen mit Einlagen aus demselben Grund: die Überhosen verschleissen einfach viel schneller. Ich habe nach dem 2. Kind anfangen müssen neue Überhosen zu kaufen. Weitere Einlagen / Windeln musste ich nur kaufen, weil Kind 2 und 3 gleichzeitig die grösseren Windeln brauchten.

    Da ich von Anfang an mit mehreren Kindern rechnete habe ich von Totsbots Neugeborenenwindeln (gibts glaub ich nicht mehr), Windeln Grösse 1 und mitwachsende Windeln (das ist das neue System). Wenn man die mitwachsende und die neugeborenen aufeinander legt, ist die mitwachsende um einen Drittel länger (also statt 20cm, 30cm lang) als die andere. Meine ersten drei Kinder waren so ca. 3800gr bei der Geburt da ging Neugeborenenwindel mit Einlage. Meine Nr. 4 vom Februar war nur grad 3000gr, da musste ich die Extra Einlage weglassen, sonst wäre sie mir davongerollt ...

    Hier hat vor 19 Uhr einschlafen dazu geführt, dass es nochmals eine Wachphase gab, nach 19 Uhr einschlafen hat zum durchschlafen geführt. Evt. könntet ihr auch mal schauen, ob noch etwas rauszögern helfen könnte.


    Wachphasen in der Nacht: Manchmal half hier aufstehen lassen, spielen lassen (nicht mitspielen) und darauf warten, dass das Kind selber wieder ins Bett kommt, weil es noch eine Mütze Schlaf braucht. Ansonsten ein möglichst dunkles Zimmer zum schlafen (ist manchmal schwierig im Sommer, ich weiss)

    Wenn sie stark laktoseintolerant ist, dann würde ich Milchprodukte möglichst meiden. Auch laktosefreie Produkte haben einen (wenn auch sehr geringen) Laktoseanteil drin. Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass Milch dann allgemein problematisch für sie sein könnte (aber das ist evt. einfach meine Brille, weil ich auch laktosefreie Milchprodukte nicht vertrage zusätzlich zur LI).

    Dem noch hinzuzufügen ist, dass Frauen oft noch 'ehrenamtliche' (d.h. unbezahlte) Pflegearbeit im Familienbereich übernehmen (Altenpflege, Kinderpflege). Diese interne Arbeit (v.a. im Altenpflegebereich) würde die Statistik in Richtung Frauen kippen lassen, da wohl die meisten Menschen dies nicht als Ehrenamt empfinden, wenn es sich um eigene Verwandtschaft handelt.


    (Ist verständlich was ich ausdrücken wollte ???)