Beiträge von Enaira

    Aber man kann doch in Kreuzlingen nur die Matura machen und den Abschluss als Lehrerin sein lassen? Zumindest hat eine meiner Cousinen das gemacht (sorry, grosse Verwandtschaft ;) ) oder geht das mit den Neuerungen bzgl. Lehrerausbildung nicht mehr? In welcher Kanti ist sie denn (nur so aus Neugier, falls du das beantworten möchtest)? Nord, Ost, Süd oder West TG? Ich habe selber das Gymi in Frauenfeld gemacht und war begeistert vom Kunstunterricht und den Lehrern (ist aber auch schon ewig her ;) ) .


    Edit: mein Cousin hat sich übrigens beim Mappe machen auch von jemandem helfen lassen, der schon Erfahrung damit hatte. Ich denke, es ist sicher hilfreich, weil man ansonsten keine Ahnung hat, was da erwartet und bewertet wird.

    Meinen Informationen nach (mein Cousin studiert gerade an der ZHdK) wird es ohne den Vorkurs (fast) nicht gehen. Ausser man kann schon einen künstlerischen Abschluss vorweisen. Er schliesst grade einen Bachelor in 'Interaction Design' ab. Soll ich ihn mal fragen, ob er über seine Erfahrungen mit deiner Tochter sprechen will?

    Ich hatte heute morgen ein ähnliches Problem mit meiner Vierjährigen. Sie steht dann auf und mault rum und ist 'krank'. Viel zu krank um in die Krippe zu gehen. Weil sie hat ja zweimal gehustet und ausserdem tut ihr der Kopf sooo weh. Ausserdem hat sie nicht die richtigen Kleider ...

    Ich nehm sie dann oft an der Hand und hilf ihr beim anziehen. Da ich aber noch zwei andere Kinder anziehen muss (der 5jährige braucht ansonsten Stunden, und das Baby kann es nicht allein), hat sie zwischendurch Zeit um wach zu werden und sich abzureagieren. Sie muss sowieso aus dem Haus, weil wir den grösseren in den Kindergarten bringen müssen und bis dorthin hat sie sich meist damit abgefunden, dass sie in die Krippe muss. Sie hat sich aber auch schon den ganzen Weg dorthin darüber beschwert, dass sie jetzt hin muss.

    Ich habe aber auch öfters ein schlechtes Gewissen, weil ich Angst habe, dass ich sie hinbringe und sie wirklich krank ist. Und stell mir vor, wie mich die Erzieher vorwurfsvoll anschauen, weil ich ihnenn ein krankes Kind gebracht habe.

    Ich habe ein kleiner Hörnchen im Kiwa, damit das Kind mit den Oberkörper leicht erhöht liegt. Sehr praktisch, wenn man mit Stoffwindeln wickelt und das Kind ansonsten abwärts liegen würde (weil Popo etwas zu dick). Auch praktisch bei Kötzelkindern (also wenn öfters Milch rückwärts kommt).


    Für ganz kleine Babies gibts so Einschlagtücher (Stickwort Babynomade von Red Castle), das finde ich praktischer, als ein Neugeborenes in einen Winteranzug zu friemeln.

    Mich würde interessieren, wie ihr solche Situationen handhabt:

    In unserem Haushalt wohnt seit 4 Jahren ein simpler, gebraucht-gekaufter Puppenbuggy, der eigentlich Kind 2 gehört. Der Bezug war damals schon ausgeleiert, jetzt ist er kaputt. Zusätzlich ist bei einem Rad der Plast gebrochen, ein neuer Bezug wäre also nicht ziehlführend. Wir haben auch noch einen Puppenwagen, der gehört Kind 3. Und zwei Einkaufswägelchen, von denen eines auch langsam kaputt ist und das andere mühsame Räder hat (weil alles aus Plastik, sie drehen sich nicht gut).

    Meine Lösung wäre es jetzt, den Buggy zu ersetzen, weil er beliebt ist, das Einkaufswägelchen nicht (war irgendwie nie gefragt). Ich hätte jetzt ein etwas grösseres Modell ausgesucht und mit Einkaufsnetz unten, weil 1. die Kinder gewachsen sind und 2. es sich beim Puppenwagen gezeigt hat, dass ein Einkaufsnetz praktisch ist.

    Meine Schwester hat nun gemeint, sie würde es nicht ersetzen, die Kinder sollen sich bei Bedarf einen neuen Wagen auf den Geburtstag wünschen. Begründung: 1. der teurere Puppenwagen war auch ein Geburtstagsgeschenk. 2. was lernen die Kinder daraus, wenn defektes Spielzeug einfach so ersetzt wird? 3. Sie findet es problematisch, dass ich es durch ein 'besseres', 'teureres' Modell ersetzen würde.

    Welche Gedanken habt ihr dazu?

    Edit: meine Schwester hat sich auch gefragt, ob unsere Kinder (zwischen 4 und 7) den Unterschied zwischen 'wegen Alterung kaputt' und 'absichtlich kaputt' verstehen würden. Ich finde ja.

    ich plädiere auch für Überhosen mit Einlagen aus demselben Grund: die Überhosen verschleissen einfach viel schneller. Ich habe nach dem 2. Kind anfangen müssen neue Überhosen zu kaufen. Weitere Einlagen / Windeln musste ich nur kaufen, weil Kind 2 und 3 gleichzeitig die grösseren Windeln brauchten.

    Da ich von Anfang an mit mehreren Kindern rechnete habe ich von Totsbots Neugeborenenwindeln (gibts glaub ich nicht mehr), Windeln Grösse 1 und mitwachsende Windeln (das ist das neue System). Wenn man die mitwachsende und die neugeborenen aufeinander legt, ist die mitwachsende um einen Drittel länger (also statt 20cm, 30cm lang) als die andere. Meine ersten drei Kinder waren so ca. 3800gr bei der Geburt da ging Neugeborenenwindel mit Einlage. Meine Nr. 4 vom Februar war nur grad 3000gr, da musste ich die Extra Einlage weglassen, sonst wäre sie mir davongerollt ...

    Hier hat vor 19 Uhr einschlafen dazu geführt, dass es nochmals eine Wachphase gab, nach 19 Uhr einschlafen hat zum durchschlafen geführt. Evt. könntet ihr auch mal schauen, ob noch etwas rauszögern helfen könnte.


    Wachphasen in der Nacht: Manchmal half hier aufstehen lassen, spielen lassen (nicht mitspielen) und darauf warten, dass das Kind selber wieder ins Bett kommt, weil es noch eine Mütze Schlaf braucht. Ansonsten ein möglichst dunkles Zimmer zum schlafen (ist manchmal schwierig im Sommer, ich weiss)

    Wenn sie stark laktoseintolerant ist, dann würde ich Milchprodukte möglichst meiden. Auch laktosefreie Produkte haben einen (wenn auch sehr geringen) Laktoseanteil drin. Ausserdem könnte ich mir vorstellen, dass Milch dann allgemein problematisch für sie sein könnte (aber das ist evt. einfach meine Brille, weil ich auch laktosefreie Milchprodukte nicht vertrage zusätzlich zur LI).

    Dem noch hinzuzufügen ist, dass Frauen oft noch 'ehrenamtliche' (d.h. unbezahlte) Pflegearbeit im Familienbereich übernehmen (Altenpflege, Kinderpflege). Diese interne Arbeit (v.a. im Altenpflegebereich) würde die Statistik in Richtung Frauen kippen lassen, da wohl die meisten Menschen dies nicht als Ehrenamt empfinden, wenn es sich um eigene Verwandtschaft handelt.


    (Ist verständlich was ich ausdrücken wollte ???)

    Das mit den Genderrollen ist übrigens extrem Gruppenabhängig. Meine beiden Söhne gehen in verschiedene Kindergärten, resp. verschiedene Gruppen in der Kita vorher. Beim Älteren war es spätestens mit 3 so, dass zwei Jungs dieses extreme Mädchenfarben / Jungenfarben und Mädchen tun dies und Jungs jenes Dings in die Gruppe gebracht haben. Und leider dann auch im Kindergarten (gleicher Junge). Beim Jüngeren ist das nicht so. Schon in der Kita war Mädchen / Jungen nicht wichtig, im Kindergarten ist es auch nicht wirklich Thema. Aber: die Geschlechter spielen trotzdem meist separiert.


    Der Ältere hat übrigens am Donnerstag im Zug einem dreijährigen Jungen mit Nagellack erklärt, er würde schon mit Nagellack in die Schule gehen ... wenn er der Grösste und der Stärkste auf dem Pausenplatz wäre. Dann könne ihn auch niemand auslachen. Der Jüngere geht ohne mit der Wimper zu zucken mit Nagellack / Rock in den Kindergarten.


    Ich denke es ist eine Mischung aus der Gruppe in der man aufwächst und der Persönlichkeit.

    Die kleine Schwester (2 Monate) jammert im Kinderwagen, der grosse Bruder steckt ihr (wieder mal) den Finger in den Mund.

    Ich: nimm den Schnuller, das ist sauberer

    Er versuchts und meint: Nein, der Finger ist besser, er hat mehr Geschmack.

    Hier wird auch die Busengrösse kommentiert:

    'Mama, wenn dann das Baby kommt, hast du dann auch so grosse Brüste wie N. (meine Schwester)?'

    'Nein, so gross werden die nicht'

    'Warum?'

    'Weil jede Frau einen anderen Busen hat, der wird nicht bei allen grösser nur weil man stillt.'

    'Warum?'

    ....... (Ich war versucht die Grundlagen der Genetik zu erklären)


    Dafür hat der Mittlere gestern im Bett kapiert, wie das mit den Mädchen und den Jungs ist:

    'Ah Mama, wenn es (das Baby) einen Penis hat ist es ein Junge, hat es eine Scheide ist es ein Mädchen'

    Ich glaube, er hat darüber nachgedacht, wieso alle fragen was es wird und ich immer sage, dass wir es nicht wissen.


    Die Frage, wie das Baby in den Bauch gekommen ist, habe ich auch letzte Woche erörtert (also auch in zwei Sätzen mit Penis und Scheide). Zumindest den beiden Kleineren. Der Grössere musste dann diese Woche sein Vokabular testen und hat mir vorgerechnet dass ich schon viermal gef.... habe in meinem Leben. Ich habe ihn dann gebeten, ein schöneres Wort zu benutzen, weil seine 3jährige Schwester, dieses Wort nicht unbedingt kennen muss.

    Seine Antwort:' Ach ja, das darf man ja sowieso erst ab 18 machen'

    Ich:'Wieso?'

    'Ab 18 darf man alles'

    (schön wärs ;) )

    Knöpfe sind toll! Wir hatten schon als Kinder drei grosse Gläser voll, weil meine Grossmutter eine Weile in einer Kleiderfabrik gearbeitet hat. Für unsere Kinder habe ich von Verwandten zusammengeschnorrt (man kriegt ja immer 1-2 'Ersatzexemplare' und 'weiss' welche Menschen sowas sammeln/ behalten) und dann gesehen, dass man bei Jako-o 500gramm Packete bestellen kann. Das sind einfach unbenutzte Knöpfe, teilweise Jako-o teilweise andere Marken. Wir haben alle in einer Schublade, dazu ein paar Gefässe zum abfüllen. Am coolsten ist es, sie zu sortieren #angst , nach Farben, nach Grösse ...

    Hier gilt auch die Regel: Man darf das Wasser nehmen und neues aufkochen. Ich frag auch schonmal, ob ich grad wieder Wasser aufkochen soll, wenn ich den Krug geleert habe.


    Zweimal aufkochen: zumindest in der chinesischen 'Küche/Heilkunde' wird das Wasser energiereicher / gesünder, wenn man es mehrmals aufkocht. Ich koche mein Wasser auch öfters zweimal ... weil ich vergesse, den Tee auch wirklich aufzugiessen ;)

    Ein Wochenplan ist für dreijährige grad so händelbar. Bei uns sind standardsachen (Krippe, Kindersingen, Mama-Tage, Papa-Tage) eingetragen, Extra-Sachen kann man mit Post-It oder ähnlichem händeln. Und dann wie Silbermöwe gesagt hat, eine Wäscheklammer auf dem aktuellen Tag.

    Also wir sind auch jedes mal angekommen und mussten nichts erklären oder Guten Tag sagen. Dazu hat man ja gar keine Zeit ;) , zumindest ich nicht. Wir hatten schon beides. Zweimal habe ich die Hebamme gekannt, einmal nicht. Für mich machte es keinen Unterschied, aber ich bin auch sehr autonom beim Kinder kriegen und bin froh, wenn man mich möglichst allein lässt. Ich habe jeweils ab Woche 28 im Delphys die Betreuung gemacht und einen Geburtsvorbereitungskurs. Dadurch kennt man dann doch schon einige Gesichter. Aber ich habe bei der letzten Untersuchung doch noch eine Hebamme kennengelernt, die schon ewigs im Delphys arbeitet und ich noch nie gesehen habe ;)


    Ja, sie sind sehr entschlossen und auf der Suche nach einer wohnortnahen Hebamme, die sich damit auskennt. Ansonsten versuchen meine Schwester und ich sie mit grundsätzlichen Still- und Abpumptipps zu unterstützen. Das schwierige ist halt, dass es das erste Kind ist und auch 'schon' vier Wochen alt. Am normalen Schoppen hat sie auch etwas Mühe, weil sie nicht 'richtig saugen' gelernt hat mit dem Gaumenspalten-Schoppen.

    Mein Cousin hat auch ein Kind mit Gaumenspalte, aber das hatte nach ein paar Tagen das Saugen mit der Flasche drauf. Sie wissen also auch nicht, wie man das umstellt und haben das Stillen dann nicht mehr versucht (ist auch schwieriger beim zweiten, die Zeit zu finden).