Beiträge von ainu

    Nein, ist nicht wahr. Danke für den Hinweis. Sprich mir bitte meine Erfahrungen nicht ab. Mag sein , Daroan hat zu allgemein formuliert. Mehr aber auch nicht.

    Gruß omega.

    daroan hat gar nichts gesagt.

    sorry, aber dieses pauschalisieren von Herkunft = gewisser Charakter. Das ist rassistisch. Guck mal in den Rassismus-thread, da kriegst die geballte Ladung.

    Ich hab Leute, die so denken dermassen satt, das sind die gleichen, die mir ins Gesicht sagen, wenn sie erfahren, dass ich einen Schweizer Pass habe, dass ich ja was anderes sei, denn ich sei ja integriert... sorry aber nee.

    ja, das hätte er machen können. Zivi dauert nur einfach 11/2 mal länger und er ist davon ausgegangen, dass das schon irgendwie geht mit der RS. Nun ist es wohl einiges schlimmer anders als erwartet:)

    dauert länger, aber bringt Arbeitserfahrung... meine freunde haben in Krankenhäusern gearbeitet, in Pflegeheimen, aber auch in Bibliotheken, bei den Archäologen, bei den Biologen, oder in der Sozialarbeit. Kann man dann quasi als Praktikum sehen.

    er hätte auch zivi machen können...

    aber ich finde auch, es gehört abgeschafft und es sollen diejenigen zum Militär, die das halt machen wollen (wobei ich ja sowieso pro Abschaffung bin, aber gut, andere Diskussion)

    ja, ich kann das alles verstehen... dennoch: in der heutigen zeit so zu tun - und so hörte sich obiges post auch an - als ob ein führerschein zum Erwachsenwerden dazugehört, finde ich daneben. Man sollte versuchen, den Verkehr zu minimieren und nicht noch von jungen Leuten verlangen, einen Führerschein zu machen.

    Auch die Rekrutenschule zum Hörneranbstossen, sorry aber nee. auch das gehört heute NICHT zum Erwachsenwerden dazu. Glücklicherweise sind heute andere Lebensformen wichtiger.

    sorry, aber: ein führerschein ist keineswegs madatory. wer macht denn heutzutage noch einen führerschein, wenn er eh kein auto hat und mitten in der Stadt wohnt? warum muss ein Logistiker einen führerschein haben?

    und ich würde neverever mit dem auto zur Arbeit pendeln. das wäre grösstenteils Zeitverschwendung und nervenaufreibend.

    Meine Tochter war heute arbeiten, so wie sie auch letzten Samstag arbeiten war, sie schiebt zur Zeit 53 Stunden Wochen. Mh...ich denke, die rendiert für den Betrieb durchaus. (Momentan noch 2. Lehrjahr)

    natürlich rentiert das. Vor allem wenn die Lehrlinge noch so sind, wie ich Deine Tochter von Deinen Erzählungen her einschätze, nämlich Selbständig, initiativ und zupackend.

    vielleicht hätten ihnen aber auch zwei Schuljahre mehr einfach gut getan und sie hätten sich mit mehr Reife für eine andere Lehre entschieden.

    Oh, nein, das hat wenig damit zu tun. Der Älteste in der Klasse der ins EBA wechseln musste war 27 Jahre alt. In seiner Heimat war er Tierarzt. Es hat sprachlich nicht gereicht.

    das ist dann aber doch eine völlig andere Sache... der ist nicht hier zur schule gegangen und hat die Sprache nicht gelernt etc. Das ist sowieso ein grosses Problem, Leute, die in ihren Heimatländern etwas gemacht haben und in der Schweiz dürfen sie dann nicht etc. Der Vater eines Freundes war in der Tschechei studierter Chemiker, hier durfte er dann genau in der Produktion Schicht arbeiten, weil sein Studium nicht anerkannt war und er nicht das Geld hatte, um in der Schweiz nochmal zu studieren. das sollte verboten sein sowas. Als ob man damals in Prag nicht genau so gut studieren konnte wie in Basel. Als ob die Leute in Prag irgendwie dümmer wären... (Seine Frau war Zahnärztin.... dasselbe Problem).


    Ich rede dann doch von Menschen, die hier zur Schule gehen. Und das sind immer noch die meisten angehenden Lehrlinge.

    Es hat ein Grund, dass in der Berufsschulklasse meiner Tochter nur 6 (!) verblieben sind von anfänglich 15 angehenden Schreinern. Und es ist erst Halbzeit, die Zwischenprüfungen, bez. Abschlussprüfungen haben noch gar nicht angefangen. Gerade von den Mitschülern mit Migrationshintergrund mit schlechten Deutschkenntnissen sind alle in die Anlehre (EBA) abgestuft worden.

    vielleicht hätten ihnen aber auch zwei Schuljahre mehr einfach gut getan und sie hätten sich mit mehr Reife für eine andere Lehre entschieden. Ich sehe es nämlich als grosses Problem, dass 14jährige schon Bewerbungen schreiben und sich schon für einen Weg entscheiden müssen, das kann man auch noch mit 17. Auch da ist man noch wahnsinnig jung. Es ist doch gestört, da wird man im Schnitt 80 Jahre alt, soll aber schon so früh wie möglich arbeiten gehen.

    die sollte es ja nicht geben, weil bittesehr die meisten ab 16 nicht mehr in die schule sollen, sondern eine lehre machen.

    Sie gehen durchaus in die Schule - in die Berufsschule. Die Schweiz ist dank der Lehre eines der Länder mit der tiefsten Jugend-Arbeitslosigkeit und nach der Lehre stehen den Jugendlichen alle Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Und so leid es mir tut: Das Abi-Niveau ist nicht zu vergleichen mit dem Matura-Niveau. Dass man mit einem ausländischen Abi/Bac whatever trotzdem einfach so in der Schweiz studieren kann ist eine andere Geschichte...

    Klar, die Schweiz ist die Insel der Glückseligen....

    ganz ehrlich, die Schweiz hat eine tiefe Jugendarbeitslosigkeitsquote, weil sie auch sonst eine relativ tiefe Arbeitslosigkeitsquote hat. Noch. Aber die Schweiz ist kein abgeschottetes Paradies, sondern liegt mitten in Europa und wird über kurz oder lang, dieselben Probleme bekommen. Die Welt geht nicht spurlos an der Schweiz vorbei, auch wenn alle das gerne so haben wollen.

    Übrigens kann man nicht "einfach so" in der Schweiz studieren. Man muss Prüfungen ablegen, wenn man nicht gerade aus Bawü oder Bayern kommt, und einen Sprachtest bestehen.

    Wer ab der 6. ins Gymnasium wechselt (und das ist hier die Norm) zahlt auch sämtliche Bücher selber. Obwohl in der "regulären" Oberstufe bis 9. Klasse ja alles gratis gestellt wird. Irgendwie nicht logisch.

    nicht logisch... aber wer böses denkt... da ist schon per se der (finanzielle) Status der Eltern angenommen...

    sorry, seh ich erst jetzt - hätte eh nicht helfen können, wir hatten damals keine Mensa und mussten gucken, wie wir zwischen 12h und 13h zu essen bekamen auf einem Gymnasium, das zwischen Feldern sass und der nächste Ortskern den Hügel runter war.

    uni mensa bs ist für studis 7fr50.

    und klar, Bücher et al, müssen selbst gezahlt werden auf dem Gymnasium, jedenfalls ab der 10ten klasse. Und bei uns gingen auch alle einfach davon aus, dass eine maturareise berappt werden kann (damals 700chf).

    *richkidsuntersich

    Es macht mich traurig, dass die Spaltung in der Gesellschaft von denen auf der Sonnenseite so gezielt forciert wird. Karnevalsverein und Fußballverein für die Proleten; und beim Ballett, Geigenunterricht und Fechten sind die "höheren Töchter" unter sich. Und damit das auch so bleibt, muss Ballett etc. natürlich mindestens 50 Euro im Monat kosten, besser noch mehr, sonst wär's ja prollig...

    das ist hier nicht so, eine Clique ist grundsätzlich mal genau für das da: gesellschaftlich dabei sein. Schon alleine darauf hab ich keinen bock.

    bei uns gibts keinen Gardetanz. Aber fasnachtscliquen. und nein, mein kind wird da nicht unterstützt, mitmachen zu wollen. ich kann mit dem Geseiere nix anfangen und habe null lust, mich da einzubringen und zu kümmern, und das müsste ich. Das kind wird da also bewusst davon weggelenkt, sowohl von den Instrumenten, als auch vom ganzen Cliquenzeug. Unterstütz ich nicht. wenn sie dringend da mitmachen will, kann sie das, wenn meine Unterstützung nicht mehr gebraucht wird, sprich als Jugendliche. Vorher gilt mein Vetorecht.

    das sind schlechte-Gewissen-mach Sprüche und Sprüche, die einen dazu bringen, sich selbst scheisse zu fühlen, wenn man es eben nicht tragen kann, bzw. dann eben versuchen, durchzuhalten, und dabei zugrunde gehen, Märtyrerinnensprüche.

    Die Erinnerungen Deiner Kinder kannst Du nicht kontrollieren. Ich wette, ich erinnere mich an vieles nicht wirklich, was meine Eltern meinten, gäben die saumässig guten Erinnerungen an eine tolle Kindheit und Dinge sind mir in schönster Erinnerung, die meine Eltern eher nicht so fanden.

    ainu, meine eine will auch ganz klar Hirnfutter. Die bekomme ich mit Mathe und Experimentieren und so wieder zufrieden. Schaffe ich nirt nicht so gut teilweise.

    da reichen bei meiner noch die dicken Bücher, die sie liest. jedenfalls in allen letzten Sommerferien.

    Aber wir haben ja auch Ferienbetreuung, weil wir arbeiten - an drei tagen der Woche sind die kinder in ihrer Kita, die Ferienprogramm macht. Und da sind auch ganz viele Sozialkontrakte - wobei das bei der grossen zunehmend weniger wird: je älter die kinder desto eher gehen sie nicht in eine Kita und der Schulhort hat in den Sommerferien zu. einer der gründe, warum ich die kinder noch in der Kita hab.