Beiträge von ainu

    hier ein Bordeaux-roter coocazoo, Etui hat sie eins von satch (zu dem sie mich in der 3ten erpresste, weil sie ihr altes, das mit ihrem Schulsack mitkam und fische drauf hatte, einfach wegwarf aus lauter Peinlichkeit #rolleyes ich hab sehr mit den Zähnen geknirscht, aber sie musste ja ein Etui haben), zurzeit benutzt sie aber lustigerweise ein selbst genähtes Etui.

    Meine ist aber auch erst in der 5ten und wird 11, daher ist der coocazoo noch nicht uncool. mal schauen, wie das dann nach dem Übergang an die weiterführende ist. im Moment finde ich, sollte sie ihn bis ende obligatorische Schulzeit tragen #pfeif aber ich weiss noch, dass mir mein quietschneonfarbnener o'neill damals spätestens mit 15 super-peinlich war und ich bei meinen Eltern dann einen eastpack erbettelte.

    Ich hatte heute Buechereidienst und alle "Greg's Tagebücher" waren ausgeliehen, also schlug ich den zwei Jungen vor, doch mit Lotta Leben anzufangen. Keine Chance. Null. Andersrum geht es schon.


    Überwiegend lesen die Kinder in den Buechern, die vom Geschlecht her fuer sich gedacht sind, aber mehr Maedchen lesen Jungssachen. Jungen, die Maedchenbuecher lesen sind nochmal seltener (aber es gibt sie).

    genau das, was Anaba sagt: Jungs merken ganz genau, was gesellschaftlich als wichtig konnotiert ist und was eher so zum belächeln da ist... und es ist nach wie vor so: Alles, was Männer tun, ist wichtig, wenn es Frauen auch noch tun, schön, sind sie drin richtig gut, werden sie als Ausnahmetalente gefeiert (während auch mittelmässig begabte Männer noch dicke jobs haben...), aber alles, was Frauen zugeschrieben wird, ist erstmal so ein bisschen unwichtig. Nette Sachen nebenbei, sozusagen. Es gibt sogar Studien, dass das Ansehen eines Jobs oder eines Jobbereichs sinkt, wenn da plötzlich viele Frauen reingehen, und auch die Löhne sinken.

    ja entschuldigt mal, aber Mädchen und Frauen sollen Bücher lesen, in denen Jungs die Hauptrolle spielen und Mädchen oft genug als dämlich dargestellt werden (75% des literarischen Kanons) und wenn umgekehrt die Jungs das tun sollen, dann geht das nicht? Es war absolut selbstverständlich, dass wir in der Grundschule nur Bücher lesen, bei denen Jungs vorkommen (das Sams. mein name ist Eugen) - klar, ist 30 Jahre her, ist heute vielleicht auch anders. Dennoch ist doch genau das das Problem der Gesellschaft: Jungs in den Hauptrollen = wichtig für alle und die ganze Welt aka Kanonwürdig. Mädels in den Hauptrollen = Frauenkram. DAS ist das Problem. Da muss ein umdenken stattfinden. Wieso bitte sind Jungs soviel wichtiger und man muss sich ihnen anpassen bloss weil ein Penis dranhängt.

    Wir waren immer an der Ostsee zelten mit allen drei Kindern, das war immer super. Die waren bei ihrer ersten Tour als so zwischen 3 und 6 Monate alt, hat jedesmal vollkommen problemlos geklappt. Darß, Rügen, Schweden usw. kann ich da total empfehlen

    Ersetze Ostsee durch Südeuropa und Frankreich, sonst kann ich das so unterschreiben.

    Mit 9 Monaten geht kraxe auch noch problemlos, das fand ich dann später sehr mühselig als sie schwerer waren, aber bis zu einem Jahr kein Problem.

    Was nach meiner Ansicht auch zu kurz kommt, sind akademische, universitäre Bildungswege. Damit meine ich eben nicht Fachoberschule und dergleichen, die thematisch eng auf einer Lehre aufsatteln.


    Das ist auch der Grund, warum so viele ÄrztInnen, ProfessorInnen etc. „importiert“ werden müssen.

    genau.

    Was ich auch nicht so genau sagen kann, ist ob es soviele ausländische Ärztinnen, usw. hat, weil wir zu wenige haben, oder weil der Standort Schweiz halt auch einfach viel anzieht.

    nee. die Schweiz bildet zu wenig eigenen Nachwuchs aus. Seit Jahren. Das ist nicht gewollt. Bzw. die Leute sollen gefälligst die höhere Bildung selber bezahlen.

    GERADE bei den ganz jungen Kids, die mit 16 (+/- ein Jahr) von der Schule abgehen; ich kenne da niemanden mehr, der in seinem ersten Lehrberuf geblieben ist. (Woher soll man mit 16 auch wissen, was man später langfristig machen möchte?)

    deshalb ist auch das System mit so jung von der Schule zu gehen einfach falsch.

    Was die Weiterbildung/ Umschulung/ Studium angeht: das ist nicht nur eine Frage der Grundlagen, die dann fehlen - es ist schlicht auch oft eine finanzielle Frage. Und da wird es der Friseurin nicht wirklich leicht fallen, genügend Geld für ein Studium zu scheffeln - während der Zimmerer sogar einen Teil der nötigen Fortbildungen vom Geschäft finanziert bekommt etc... Dann kommen ja auch nich Familienplanung und die hierzulande sehr teure Kinderbetreuung dazu...

    und das ist nur eine Mini-auswirkung dessen, was am Schweizer System so durchwegs falsch ist. Und dann wird es immer und immer wieder über den grünen Klee gelobt und ich verstehs einfach nicht.

    Geschlechtersegregation im Alltag

    Das Leben ist doch nicht nur Schule und Studium?

    nee. Aber man verbringt viel zeit dort.

    Oder sollte es etwa wieder so sein wie in der guten alten Zeit, in der grundsätzlich alles getrennt war, ausser es ging darum, den Mann bzw. die Frau fürs Leben zu finden und jegliche Geschlechterdurchmischung nur entweder Verwandtschaft oder zu dem einen zweck war? Mir würde das Grauen. Ich bin mit einigen Männern gut befreundet, ohne jemals Partnerschaft mit denen gewollt zu haben. Und: Eine Stückweise Wieder-Binärisierung des Lebens würde genau den ganzen Anstrengungen der lgtb*-Bewegungen wieder zuwider laufen.

    die gemeinsame Lebenswelt gibt es in Ansätzen gar noch nicht so lange bzw. die Annäherung. Und ich bin der Meinung, dass das der einzige Weg ist. Geschlechtersegregation im Alltag und dann trifft man sich im Bett funktioniert erst recht nicht.

    naja, es ist doch ein deutlicher unterschied, ob es sich um 7jährige handelt oder um 16jährige. Da kann man doch nicht in einen Topf werfen.

    Ich hab erst ab 14 Taschengeld bekommen und dann auch gleich mit eigenem Jugendkonto. Ich hab nie Taschengeld vermisst vorher. Bei uns lief es so, dass meine Eltern halt immer mal ein bisschen Geld gaben für Kiosk oder Heftchen oder whatever, und wenn ich was besonderes wollte, hab ich gefragt.


    Ich denke mir mal, in den USA ist Taschengeld bei Kindern nicht üblich, weil sie niemals ohne Erwachsene irgendwo sind. Das ist hier halt deutlich anders. Meine Kinder sind öfter ohne mich unterwegs, vor allem die Grosse.

    Echt? Der Grossteil der Frauen in der Schweiz arbeitet nicht oder 20%, um mal noch rauszukommen. Grundsätzlich sind sie aber Hausfrauen. Hier ist das Normalität und Frau muss sich rechtfertigen, wenn sie es anders macht.