Beiträge von ainu

    Er ist dicht über dem Horizont, ja?


    Hale Bopp war ja so richtig weit oben. In meiner Erinnerung hat man ihn sogar tagsüber gesehen, aber das ist bestimmt irgendwie eine verdrehte Erinnerung, oder?#gruebel

    nein, Du erinnerst richtig. Der war weit oben und manchmal auch tagsüber sichtbar.

    ja Hale Bopp... 1997 war das... den sah man echt lange am Himmel. Fand ich voll gut.

    Aber wenn ich mir jetzt überlege, ich müsste vor Sonnenaufgang aufstehen... uff... das wäre irgendwie 4h morgens oder so...

    ich glaube, ich fand sie eher so ausweglos, wie Du mit dem "kein Lichtblick" meinst, also 2 und 3, nr1 fand ich wie gesagt ganz ok. vielleicht ist es auch so, dass ich bei literarischer Grausamkeit mich besser abgrenzen kann, weil es ja Fiktion ist. Diese Abgrenzung gelingt mir zb bei Filmen nicht (obwohl die ja auch Fiktion sind).

    Da bin ich ja total erstaunt. Ich hab meine Wahrnehmung da bislang nie hinterfragt. #gruebel

    Wir fanden die Tintenherz-Bücher auch nicht so toll und meine Kinder sind über den ersten Band nicht hinaus gekommen.

    Ich teile deine Meinung über die Grausamkeit, und ich fand auch vor allem den 2. und 3. Teil irgendwie flach. Ich glaube, dass es mit daran liegt, dass die Spannung nie so richtig aufgelöst wird, es gibt kein Gegengewicht zu dem beklemmend-traurig-schrecklichen.

    Und ich hatte auch irgendwie den Eindruck, dass die Autorin mittendrin den Faden verloren hat, die Bücher aber fertig werden mussten.

    ja. das ging mir auch so. ausser eben, ich fand sie jetzt nicht supergrausam damals, eher halt so flach und nichtssagend und es fehlte irgendwie am Schluss der Plot. Ich dachte immer, es liegt an mir, weil ich doch eher speziell bin, was Literatur angeht, ich fand zb die Twilight-Bücher ganz ganz furchtbar und hab den hype um die überhaupt nicht verstanden, während alle anderen schier die Krise bekamen und sie göttlich fanden. (ich las die Bücher in etwa zur gleichen Zeit, Twilight gab ich bei den ersten Seiten von nr2 auf, weil ichs echt so schlecht fand).

    grausam fand ich die Tintenherzbücher nicht, war aber auch schon 20+ als ich sie las. Meine Grosse, die sogar das Tagebuch von Anne Frank schon durch hat, das ja auch vom Thema her eher harte Kost ist, hat sich für Tintenherz bisher nicht interessiert, aber ich würde sie ihr zum lesen geben, wenn sie Interesse bekunden würde.

    The hate u give

    Ab wwelchem Alter geht das wohl, was meinst du? Ich habe es selbst noch nicht gelesen und überlege, ob ich das mit meiner knapp 13-Jährigen lesen soll, wenn wir mit Tintentod durch sind...

    (Die Tintenherz-Reihe begeistert uns leider nicht so sehr... Ich fand die früher ganz toll, aber irgendwie kommt es mir grad sehr zäh vor...)

    Tintenherz gibt schwer ab - das erste Buch ist ok, den Rest hätte sie sich sparen sollen.

    Als Kind habe ich gerne Bücher von Federica de Cesco gelesen. Da ging es meiner Erinnerung nach um starke Mädchen, die sich dem Zwang des Heiraten (19. Jahrhundert) entzogen. In wie fern sie allerdings was die Native Americans angeht wirklich in Ordnung sind oder doch eher romantisierend, kann ich ohne nochmaliges lesen, nicht sicher sagen. Im Kopf gespeichert habe ich es als Auseinandersetzung aus Sicht der Natives und durchaus auch mit Verweis auf die verschiedensten Stämme und einiger kultureller Hintergründe.

    Die Bücher fand ich auch immer grossartig, ich hab von ihr fast alles gelesen - aber jetzt hab ich sie von meiner Mutter bekommen, um sie meinen Kindern zu geben und hab nochmal reingelesen... und ja, es sind schon starke Frauen, aber dennoch merkt man, dass die Bücher in den 80ern geschrieben wurden, es ist teilweise schon sehr altmodisch und klischeemässig, teilweise. Die fernöstliche Lebensweise - also alles, was irgendwie asiatisch, buddhistisch, etc. wird so ein bisschen idealistisch dargestellt (fern von Tibet zb, oder auch in Aischa - wo Kim ja Asiate ist, dort kommt dafür der Islam - jedenfalls der patriarchische Teil nicht gut weg). Generell fällt aber auf, dass das weibliche bei de Cesco meistens gut ist. Find ich interessant - denn sie selbst hat ihre Kinder ja verlassen.

    allerdings, die art und weise wie Mädchen porträtiert werden, gehts noch? Dann denken die Menschen das sei normal.

    hier das Prinzip 1 Fr. pro Klassenjahrgangsstufe.

    Kind1 also 5 chf. Woche

    Kind 2 2 chf. Woche.

    Kind1 kriegt noch zusätzlich 1-3chf, je nach dem wieviel Bargeld ich gerade hab, für die Cafeteria der Musikschule, weil sie sich da einmal die Woche eine Zwischenverpflegung kaufen muss.

    In Ferienzeiten oder auch während der Coronazeit geht das Taschengeld manchmal vergessen, weil die Wochenregelmässigkeit fehlt und die Kinder weniger oft alleine unterwegs sind (was sich bei kind1 langsam ändert)


    Sie kaufen davon eigentlich nur kram, den ich mich weigere zu kaufen, oder halt Dinge, wenn sie alleine unterwegs sind. Süssigkeiten, irgendwelche Kleberchen, Heftchen, ect.. kind2 ist Spezialistin für grösseren Kram - sie wird ihr erspartes mitnehmen, wenn sie mit mir einkaufen kommt, und dann irgendeinen Mist kaufen wie Roboter oder Lol-puppen oder Plastikmist, den ich verweigere. Kind1 vergisst sowas dann eher und verhandelt dann mit mir den Kram und gibt mir danach dann Geld.

    Letztens hab ich Unterhemden im H*M gekauft. 140 Jungenabteilung und 140 Mädchenabteilung. Ich glaub, ich muss mal Bilder machen. Die mit Blümchen sind 10 cm kürzer als die mit Sternen und an den Armen total eng!


    Da rege ich mich STÄNDIG drüber auf!!!

    jup, meine Tochter - 11 Jahre, Grösse 152. Wir kaufen in einem Laden ein, wo Jungs und Mädchen-Abteilungen ineinander übergehen und nicht klar getrennt sind (an sich ja super). Sie nimmt sich also aus der Mädchenabteilung und aus der Jungsabteilung Sachen. Mädchenabteilung Tshirts 152 gehen ihr grad. Sie ist 1m46 gross, also da ist eigentlich noch Luft nach oben bei der Grösse. Jungsabteilung T-Shirts Grösse 152 Ärmel zu lang, eher weit, fast wie übergrösse. Tja.

    ich hab die Frage ja zu Anfang gestellt, aber irgendwie wurde es nie klar: heisst alleine Wegfahren = ganz alleine wegfahren. Oder heisst alleine Wegfahren = einfach ohne Kinder/Partner*in wegfahren? Das ist nämlich schon ein deutlicher Unterschied, ob man ganz alleine ausgeht oder in den Urlaub fährt oder ob man das mit Freund*innen, aber einfach ohne Kinder/Partner*in/Familie tut.

    als ich das das erste Mal hatte, bin ich in den Notfall, die haben alle neurologischen Untersuchungen gemacht, einen Tag später gab mri, die Woche drauf dann ekg. Das war schon gut, dass die alles abgecvheckt haben, hat mich vor allem beruhigt. Schlaganfall stand bei mir im Raum. Letztlich ist es eine Form von Migräne bei mir.

    Ainu, was bringt es über andere Generationen herziehen?

    Man kanns ja anders machen.

    Ging mir eigentlich mehr drum, zu zeigen woher das kommt.

    Und ich finde, dass es schon eine gesellschaftliche Dimension hat, wenn eine ganze Generation von Frauen sich nix zutraut. Um es mit Daroans Worten zu sagen: selber abstimmen? Uh nein lieber nicht ...

    Ich kenne viele Frauen, die alleine ohne Familie verreisen oder der Mann mit den Kindern ist unterwegs.


    Natürlich nicht. Das ist das althergebrachte Bild, dass Frauen nicht verreisen dürfen, weil Familie. also nicht ohne die Familie, versteht sich.

    ich auch. in meiner Generation. aber wenn ich mir die Generation vorher anschaue. Meine ExSchwiemu, die verreisen will, aber sich nicht getraut ohne Mann, bzw. gehört sich das für sie nicht so. Die erwartet, dass der Mann sie "ausführt" - auch sowas schreckliches. Die immer nur als Paar auftreten möchte. Meine Mutter ist nicht ganz so extrem, aber kann sich auch ganz schwer vorstellen, ohne meinen Vater zb. in den Ausgang zu gehen oder etwas zu erleben. und hat mal völlig verständnislos zu mir und meiner Schwester gesagt, wie wir noch weggehen könnten, wir hätten doch jetzt Kinder und einen mann.

    als mein mann und ich noch kinderlos waren, haben wir ab und zu alleine urlaub gemacht. wir ernteten meist unverstaendnis, wie wir das nur machen koennen, ob wir in trennung waeren usw.


    wenn man mit anderen menschen gemeinsam lebt, dann scheint es fuer viele leute unvorstellbar, dass man alleine ohne diese menschen auf urlaub faehrt.

    ja, ganz seltsam. Als ob man nur noch mit dem Partner oder der Partnerin fahren dürfe.

    und das ist ja wie ein bisschen mit der Familie, dass man es wagt ohne wegzufahren, ist auch für viele undenkbar, besonders wenn es sich um die Mutter handelt.

    geht es um alleine verreisen - also komplett - oder alleine ohne kinder? Alleine ohne Kinder mehrere Tage war ich das erste Mal weg, da war die jüngste 7. Beruflich das erste mal als die Jüngste 2.5 war.

    das war aber nicht alleine - im Sinne von dass ich 3 Tage lang komplett alleine unterwegs gewesen wäre, sondern das waren im beruflichen Zusammenhang immer Konferenzen und im Urlaubszusammenhang war ich mit Freund*innen weg, halt ohne Kinder bzw. Mann, der da aber eh schon ex war.