Beiträge von ainu

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    würdest du sagen, dein Mann hat äqivalente Leistungen rund um eure Kinder erbracht? das klang für mich aus deinen bisherigen Beiträgen eher nicht so?

    Genau das ist die Frage! Sind die körperlichen und mentalen Folgen des Kinderkriegens bei Dir genauso klein wie bei Deinem Ex? Bei mir nicht. Vor allem hat sich der Körper meines Mannes durch das Kinderbekommen 0,0 verändert.

    Bei meinem Ex hat sich viel mehr geändert als bei mir #stumm#angst

    Überhaupt ist die Frage, ob man im Job wirklich genauso leistungsfähig sein muss und kann, wenn man das gesamte erwachsene Arbeitsleben hindurch alle vier Wochen blutet.

    wieder, das ist doch individuell. Für mich war das auch immer völlig periphär. War und ist halt so. Das hatte aber mit meiner Leistungsfähigkeit nichts zu tun. Genau so wie ich offensichtlich wenig zyklusbedingte Schwierigkeiten habe. All das ist bei mir eher so ein bisschen nebensächlich ;-)

    und diese Frauen gibt es eben auch.

    ich mag eure Einigkeit ja ungern stören, aber diese körperlichen Dinge sind halt schon sehr individuell... ich brauchte kein Wochenbett, hatte schnelle, reibungslose Geburten ohne Komplikationen, wog nach 6 Wochen fast genau so viel wie vorher und passte nach 6 Monaten auch in die gleichen Kleider, und passe heute noch, mit 42, in die gleichen Klamotten wie mit 28 (in die, die ich mit 20 trug passte ich hingegen mit 26 nicht mehr...).

    Aus meiner Sicht als jemand, der wenn, dann noch eine späte Mutter würde und sich regelmäßig anhören darf, wie gefährlich die Pille doch ist, ging es mir mehr darum, welche Risiken es gibt. Ein Risiko muss sich ja nicht immer verwirklichen, viele sind sogar sehr selten (Tod im Wochenbett zum Beispiel betrifft in Deutschland "nur" ca 7 Frauen auf 100.000 Geburten).


    Und auch wenn du das alles easy weggesteckt hast und keine Probleme hast - würdest du sagen, dein Mann hat äqivalente Leistungen rund um eure Kinder erbracht? das klang für mich aus deinen bisherigen Beiträgen eher nicht so?

    Betreuungstechnisch hat mein Mann ähnlich geleistet in den Kleinkindjahren im Sinne der aufgewendeten Betreuungstage. Bei kind1 hatten wir sogar 50/50 zu Anfang. Das verschob sich dann mit dem zweiten Kind deutlich. Nächte und co. machte ziemlich bald alles ich.

    Das hatte aber nichts mit Schwangerschaft und Geburt zu tun. Sondern dann mit der Kinderaufzucht. Schwangerschaft und Geburt sind heutzutage ja nur noch kleine Stationen im Leben von Frauen (mit Ausnahmen wie janos abgesehen), generell kriegt ja niemand mehr 14 Kinder, was vor 300 Jahren durchaus die Norm war. Schwangerschaft und Geburt waren für mich tatsächlich ein Spaziergang, auch wenn ich das nicht oft sage, weil man dann eben so passiv-aggressive Retourkutschen kriegt wie "schön lief für Dich alles gut". Ich wollte einfach nur das Andere aufzeigen, das halt auch da ist. Ich fand die Zeit jetzt aber auch nicht die "beste in meinem Leben", sondern es war halt da, aber mein Leben konzentrierte sich eigentlich meistens auf andere Sachen. Bei kind1 stand die Arbeit im Vordergrund, bei kind2 der Balanceakt zwischen Arbeit und kind1.

    Die Kinderaufzucht steht für mich da tatsächlich auf einem anderen Blatt, und vielleicht wäre ich generell besser gefahren, wenn ich der Verdienerinnenpart gewesen wäre. Mir ging es nämlich, im Gegensatz zu anderen, nicht so, dass ich nur um meine babies sein wollte die ganze Zeit. Ich war eher froh, wenn sie jemand mir abnahm. Sie kamen ja dann eh wieder, sobald sie schrien, hunger hatten oder die windeln voll waren ;-)

    Es geht doch alles um Kontrolle von Frau und Reproduktion letzten Endes durch die Gesellschaft und durch Männer.

    ich mag eure Einigkeit ja ungern stören, aber diese körperlichen Dinge sind halt schon sehr individuell... ich brauchte kein Wochenbett, hatte schnelle, reibungslose Geburten ohne Komplikationen, wog nach 6 Wochen fast genau so viel wie vorher und passte nach 6 Monaten auch in die gleichen Kleider, und passe heute noch, mit 42, in die gleichen Klamotten wie mit 28 (in die, die ich mit 20 trug passte ich hingegen mit 26 nicht mehr...). Ich arbeitete jeweils immer schnell weiter, bei kind1 schneller als bei kind2. 3 Jahre Elternzeit hätten mich aus dem Fenster springen lassen. Ich stillte jedoch insgesamt 8 Jahre. Das war möglich, weil ich über meine eigene Zeiteinteilung verfügen konnte! <- meines Erachtens ein key factor bei der ganzen Sache.

    Ich hätte sehr gelitten unter irgendwelchen Zwängen zu Wochenbett oder nicht arbeiten dürfen oder mich auf Reproduktionsarbeit und Kinderaufzucht festzulegen. Bis heute. Ich hatte auch nie Probleme, meine Kinder abzugeben. Auch als sie babies waren. Sie gingen mit 10 resp. 11 Monaten Teilzeit in die Kita und ich hatte damit nie ein Problem, auch waren sie von Anfang an auch vom Vater betreut.

    und das ist nicht dahingeredet, weil das System es will, sondern das ist bei mir einfach so. Also auch solche Frauen gibt es. Wäre ich ein Mann, wäre es kein Thema.

    Hier (noch) mit Helm, knapp 11 Jahre.

    (Noch, weil ich vermute, dass das irgendwann entweder heftig diskutiert wird oder aber er einfach weg gelassen wird, sobald sie sich außer Sichtweite wähnt. So wie ihre 14jährige Schwester gerade diese Woche. :diablo:)

    Mein Sohn ist dann so ab 12 nicht mehr Roller gefahren, obwohl er einen schweineteuren Roller selbst gekauft hatte. Aber mit Helm war ihm zu peinlich und mit mir nicht zu reden #rolleyes

    hier gelten Roller spätestens ab der weiterführenden Schule als uncool und baby. Grössere kinder fahren rad oder laufen. Roller benutzen nur die Grundschüler*innen.

    ohne helm. bzw. ich kann das eh nicht kontrollieren, sie fahren ohne mich Roller. Die kleine hat ihn manchmal auf, wenn sie losgeht. Aber ob sie das auf dem Nachhauseweg dann auch hat? keine Ahnung. Die benutzen den für den Schulweg, da bin ich fast nie dabei.

    hier wäre sie in dem Alter ja schon im Schulsystem integriert mit einer Pflicht. D.h. da ist es tatsächlich ein "muss" vom System her und nicht von den Eltern her. und ich war da tatsächlich relativ streng. Keins meiner Kinder hatte eine ausgeprägte Nichtwollen-phase, die gingen meist gerne. Aber wie Du ja weisst, hat und hatte meine Grosse immense Probleme mit Übergängen, immer schon und bis heute (nein, es hat sich nicht ausgewachsen, es manifestiert sich nur anders). In dem Alter half etwas mitnehmen von daheim, es half auch, ihr aufzeigen, was sie am Tag alles tolles machen würde, es half, sie so schnell wie möglich zur Türe raus zu bugsieren, damit sich die Übergangsphase nicht hinzog. Dabei aber gleichzeitig ihr genau sagen, wieviel zeit sie noch hat, und das auch strikte einhalten.

    das passierte halt so... #weissnicht#angst

    sorry, ich bin eigentlich die falsche, denn ich werd kein kind mehr bekommen, weil ich tatsächlich mit dem Einschränkungen, die Babies und kleine Kinder bringen, durch bin. Das möchte ich nicht mehr. Ich fand die Baby- und Kleinkindzeit auch eher so ein bisschen furchtbar und nicht toll.

    Jetzt wird es aber immer besser :) daher... zum Glück geht die baby und kleinkindzeit vorbei. und es wird gut.


    meine Motivation. Keine Ahnung. Es war plötzlich da und ich hab mich dann ins Abenteuer gestürzt. Das zweite hab ich bekommen, weil ich nicht wollte, dass das erste alleine ist. Ich finds super sind sie da.

    Ich selbst hatte ab der 5. Französisch, ab der 7 englisch (wobei das nicht zählt, ich bin englisch Muttersprache) und ab der 8. Latein. War ok. Latein hab ich erst ganz spät wirklich lieben gelernt. Heute brauche ich es tatsächlich beruflich, und wünschte, ich könnte es besser... ich schlag mich so durch ;-)

    Meine Töchter haben ab der 3. französisch und ab der 5. Englisch... die Grosse schlägt sich wacker, die Kleine... hm... find ich schwierig zu sagen. Die Grosse hätte keine Probleme mit Latein ab der 5ten gehabt, die Kleine ziemlich sicher schon, denn sie liest nicht gerne und hat auch mit den französischen Mühe.

    Mein Fazit momentan: wenn das Kind leicht Sprachen lernt, ein Gefühl für Sprachen hat, gerne liest und gerne knobelt, dann Latein. Ansonsten der Englisch Zweig und später Latein.

    #applaus ja, grossartig! Man hat den ganzen Tag! und kann hemmungslos spielen und gammeln und später dann grosses Gelage essen und solchen quatsch wie home alone gucken.

    am 25. dez.

    am 24. war bei uns in meiner Kindheit nie was, ausser halt die vorfreude-vorbereitungen: Kekse und Whiskey rausstellen, Kissenbezüge rausmachen und anschreiben, solche Dinge halt. Später bin ich dann manchmal bei Freunden eingeladen gewesen und vor allem dann in den Ausgang. Nix schlägt Partymachen in der Schweiz am 24. Dez. Und morgens dann verkatert bei den Eltern aufschlagen zum Geschenkeaufmachen :D und danach dann gleich Weitertrinken #angst

    ich finde morgens viel viel viel besser #angst

    aufstehen, Geschenke sind in der nacht gekommen mit Santa Clause, und man kann sich morgens im pijama gleich in die herrlichsten geschenkeaufreissaktionen begeben. und danach dann erstmal frühstücken :D

    (Ich hab aber auch den Sinn von Besinnlichkeit zu weihnachten noch nie verstanden... #angst)