Beiträge von Amber

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Rabeneltern.org-Team

    Theoretisch muss ich Kind-Krank-Tage nicht nacharbeiten. Praktisch habe ich immer so viele Überstunden, dass dann halt mein Stundensaldo weniger ist.


    Aber wenn ich jetzt keine Überstunden hätte, würde niemand meckern, wenn ich an den Tagen einfach zuhause bliebe.

    Mein Sohn (knapp 3. Perzentile, wiegt nun mit fast 7 Jahren 18kg und ist 112cm groß) hat sich wochenlang von Nudeln zur Hauptmahlzeit ernährt. Er hat am Morgen und am Nachmittag viel Obst gegessen - da konnte ich sicher sein, dass er genügend "Gesundes" erwischt, und dann hab ich ihn einfach machen lassen.


    Irgendwann ist es besser geworden, aber ein "Vielesser" wird er nie sein.

    Ich habe jahrelang hormonell verhütet, bin dann - als es "egal" war, ob ich jetzt schwanger werde oder nicht - auf NFP umgestiegen und war lange erfolgreich damit, d.h. ich wurde in diesem Zeitraum nicht schwanger.


    Erstes Kind wurde dann irgendwann geplant, ich wurde nach einem halben Jahr schwanger und alles war wunderbar.


    Beim zweiten Kind wieder NFP zwecks Kinderplanung - nicht zwecks Verhütung. Und dann bin ich schwanger geworden in einem Monat, in dem ich niemals damit gerechnet hätte. Wenn ich den frühestmöglichen Eisprung-Termin nehme, dann waren bei meiner Tochter zwischen Geschlechtsverkehr und Eisprung 7 Tage. Hat gepasst, dass ich schwanger wurde, denn wir wollten ja ein zweites, aber ich bin auch heute immer noch erstaunt über diese Schwangerschaft...


    Das wundersame Entstehen der zweiten Schwangerschaft war dann auch der Grund, warum wir uns auf NFP nicht mehr verlassen wollten, und mein Mann hat dann eine Vasektomie machen lassen.


    Wenn ich jetzt (trotz Vasektomie meines Mannes) schwanger werden würde, weiß ich ehrlich nicht, ob ich das Kind bekommen würde. Ich habe so was von abgeschlossen mit dem Kinderwunsch. Ich genieße es, dass die Kinder jetzt größer sind. Ich arbeite seit fast drei Jahren wieder und es ist total toll. Ich kann abends wieder weg. Ich bin ausgeschlafen - und wenn ich nicht ausgeschlafen bin, ist es meine Schuld. Hm ja...

    So... jetzt bin ich ganz bei euch :-) Vielen Dank für die vielen Inputs, Gedanken, Anregungen. Ihr helft mir sehr!


    Im Grundsatz ist meine "Entscheidung" - sofern man von so einer sprechen kann - schon lange gefallen. Es ist für mich völlig klar, dass ich sie in ihrer Linkshändigkeit unterstützen will, so gut mir das möglich ist. Es ist für mich überhaupt keine Frage, ob ich ihr zumuten kann, etwas mit rechts zu lernen. Ich sehe gerade selbst, wie schwer mir das Umdenken auf die linke Hand fehlt - wieso sollte ich das meiner Tochter zumuten, solange es andere Lösungen gibt?
    Trin: vielen Dank - du hast in deinem ersten Posting sehr gut ausgedrückt, wofür mir die Worte gefehlt haben.


    Ich habe zum Thema Linkshändigkeit (noch?) nicht viel gelesen, aber das wenige hat bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen. Ich denke, unser Weg geht weg vom "ist nicht so tragisch" hin zum "wie können wir sie bestmöglich unterstützen".


    Mir ist in diesem Zusammenhang wichtig zu sagen, dass das einfach unser Weg ist, für den wir uns entschieden haben, und ich deswegen nicht einen anderen Weg als falsch erachte. Daher bin ich auch über die Postings froh, in denen gesagt worden ist "mach´s dir doch nicht so schwer" - denn das hilft mir wieder, das richtige Maß zu finden.


    Sehr, sehr wertvoll war der Tipp mit dem Spiegeln für mich. Ich habe ihr versprochen, dass wir uns morgen hinsetzen und das Häkeln nochmal versuchen. Ich werde mich auch noch auf die Suche nach anderen Linkshändern begeben, damit ihr vielleicht jemand ein paar Dinge zeigen kann.


    Sehr fasziniert bin ich davon, was es alles zur Unterstützung gibt. Saucenlöffel z.B. - ich hab noch nie darüber nachgedacht, dass das schwierig sein könnte! Es sind so viele Dinge, an die man nicht denkt, wenn man das zugehörige Problem nicht hat :-)


    Wir haben übrigens in unserem Rechtshänder-Haushalt den Halter fürs Toilettenpapier auch auf der linken Seite - ging nicht anders. DAS war allerdings wirklich noch nie ein Problem für uns :-)

    Meine Tochter ist 4,5 Jahre alt und Linkshänderin. Alle gut soweit - nur dass wir alle inkl. Großeltern, Tanten, Onkels usw. Rechtshänder sind.


    Bis jetzt ging es recht einfach: das Besteck haben wir ihr mittig hingelegt, zum Schneiden hatte sie eine Linkshänderschere. Alles unproblematisch.


    Vor einem Monat fing es an: sie will lernen, wie man Schuhbänder bindet. Da musste ich mir das zuerst selbst auf links beibringen, um es ihr dann zu zeigen.


    Und jetzt will sie häkeln lernen. Ich hab´s heute versucht mit links. Ich hab KEINE Chance...Am Ende waren wir beide frustriert. Ich, weil ich es ihr nicht zeigen konnte, sie weil sie es nicht einfach selbst machen konnte...


    Habt ihr Tipps für mich? Irgendwelche Webseiten oder sonst was? Das ist sicher erst der Anfang...

    Bei mir im Büro ist zur Zeit wenig los, also hab ich mir meine Arbeit in den letzten Tagen selbst gesucht.


    Ich hatte die blöde Idee, mal ein paar Auswertungen zum Thema "Gleichberechtigung" und "Gender Pay Gap" zu erstellen - zumal bei uns immer kommuniziert wird, dass absolute Lohngleichheit gegeben ist.


    Und ich möchte schreiend davonrennen. Es gibt bei uns 7 Karrierestufen, 7 die niedrigste, 1 die höchste. Gesamthaft sind 30% Frauen im Unternehmen. In Stufe 7 sind es fast 70%, in Stufe 1 dann noch 2%. Die Glasdecke befindet sich bei Stufe 4... Frauen erhalten durchgängig über alle Stufen die besseren Leistungsbeurteilungen - damit dann die Männer befördert werden. Die wenigen Frauen in den hohen Karrierestufen sind durchwegs Akademikerinnen - die Männer nicht. Und ratet mal, wer mehr verdient.


    Nicht zu fassen - 2016... <X

    Ich bin jetzt seit zwei Jahren frei von künstlichen Hormonen, und ich kämpfe schon fast genauso lange mit einer sehr kurzen ersten Zyklushälfte. Eisprung müsste gem. Temperatur, Schleimauswertung und sonstigen Wehwehchen ungefähr am 8./9. Tag sein. Ganzer Zyklus dauert ungefähr 21-23 Tage, also 2. Zyklushälfte normal lang.


    Das finde ich extrem doof, weil meine Periode auch einem Kettensägenmassaker gleicht und 6 Tage dauert, dann steht schon der Eisprung an, und mein PMS fängt recht zeitig nach ES an. Heißt: ich fühle mich unwohl.


    Gibt es Möglichkeiten, die erste Zyklushälfte zu verlängern?

    @Charly: ich weiß schon, wie du es gemeint hast und habe dich richtig verstanden.


    Ich wollte das eben nur auch nochmal betonen - N. hatte Unmengen an Affektkrämpfen und ich hab während der ärztlichen Abklärung das "Absichtsargument" auch des öfteren gehört. Bei uns/ihm war es definitiv keine Absicht, niemals. Und ich unterstelle jetzt einfach mal, dass auch andere Kinder nicht absichtlich aufhören zu atmen, wenn etwas nicht nach ihrem Willen geht...

    Mein Großer hatte eine Zeitlang fast täglich einen Affektkrampf. Die ersten paar waren furchtbar. Dann wurde es besser.


    Und ich möchte ganz, ganz dich unterstreichen, was meine Vorschreiberinnen gesagt haben: je ruhiger du bleibst, umso kürzer wird der Affektkrampf sein.


    Ich habe irgendwann nur noch darauf geachtet, dass N. sich nicht verletzt beim Hinfallen im Moment eines Krampfes. Sonst habe ich gar nichts mehr gemacht. Von da an ging es steil bergauf und die Krämpfe wurden erstens immer kürzer und zweitens immer seltener.


    Aber ich weiß: es sieht schlimm aus...


    Alles Gute!