Beiträge von CaRoSo

    Nö, ich finde es gut, wenn es auch nachmittags oder in den Ferien Aktionen gibt. Aber ich finde es nicht besser oder so und ziehe die Idee des SChulstreiks halt auch trotz viel Auseinandersetzung nicht in Zweifel, mir ist da bisher noch nicht das Argument untergekommen, welches mich überzeugt. Und das Argument, dass man damit dem nicht vorhandenen Arbeitgeber nicht schade.... Jeder Streik im öffentlichen Dienst entlastet die Kassen. Leiden tun die Bürger, die Schüler, die Eltern, die Patienten. Die Gebietskörperschaften zahlen die Gehälter in der Zeit nicht, die Kosten werden über Gebühren, die evtl, dann einbehalten werden, eh nicht gedeckt. Da tun die Streikenden also ggf dem AG einen Gefallen. Dennoch streiken Lehrerinnen, Erzieher, Pflegekräfte und Müllwerker. Weil es wirkt.

    Das einzige, was ich sehe, ist das laut Definition in Deutschland ein Bestreiken der Schule nicht möglich ist - dann müsste es ein anderes Wort geben.

    Die Fehlenden Inhalte werden von denen, die Wert auf die Bewertung legen, nachgearbeitet, das wird auch von vielen SChulen explizit so verlangt.

    Nein, es zieht hier keiner indirekt über die Schule her. Schon gar nicht über "die" Schule. Da gibt es die, die Macht demonstrieren, und die, die einen gemeinsamen Weg suchen. Je nach eigener Einstellung findet man dann das eine oder das andere gut oder doof.

    Die Idee der ursprünglichen Akiotn ist: Es ist wichtiger, für das Klima zu kämpfen, als zur Schule zu gehen. Ihr schreibt uns Dinge vor und haltet die eigenen Verpflichtungen nicht ein. Das ist die Idee, da wachzurütteln.

    Und es ist so, dass die Aufmerksamkeit über den Tabubruch kommt. Dass das dann auch auf die abfärbt, die später demonstrieren, oder dass es genau deshalb berichtet wird, das widerspricht dem nicht. Ob es im Bundestag eine akuelle Stunde heute dazu gegeben hätte, ob es gestern im EP diskutiert worden wäre, wenn sie nicht mit dem zivielen Ungehorsam konfrontiert währen? ich bezweifel es. Die Frauen, die hier jeden Montag seit Jahren für ein freies Palästina auf dem MArktplatz stehen, über die redet niemand. Keiner. Null.

    Ein weiterer Punkt: Wir reden von einer weltweiten Aktion, die von vielen bewusst zeitgleich stattfindet.

    Zur Unterstützung gibt es mittlerweile auch viele weitere Aktionen, unter anderem von den Eltern geplant. Oder von den Jugendlichen auch (hier gibt es kommende Woche einen Workshopnachmittag zu Nachhaltigkeit).

    Der Vorwurf, dass die Schüler*innen nur kommen, weil.... muss mMn nicht ausgeschlossen werden, denn er ist ein Whataboutism der Leute, die sich nicht mit dem Thema befassen möchten. Die ablenken, anstatt inhaltlich drauf einzugehen.

    Und nein, es ist nicht "mal wieder der Punkt, dass eine andere Sichtweise nicht erwünscht ist". Ist doch absolut legitim. Aber deshalb muss ja die andere Sichtweise nicht angepasst werden, oder?

    Hier gibt es morgen teach-ins, fünf workshops haben sie organisiert und zelte, so dass nach der demo jede*r etwas lernen kann.

    In D sind Streiks nur zum Arbeitskampf rechtmäßig, ja. In anderen Ländern ist das anders. Der zivile Ungehorsam ist dennoch wesentlicher Bestandteil der Bewegung

    Wir schwänzen nicht, wir kämpfen ist allgemeiner Slogan der FFF, um klar zu machen, dass es um was anderes als blau machen geht.

    Wenn einzelne Gruppen deshalb so viel Aufmerksamkeit bekommen, weil sie außerhalb der Schulzeit gehen, dann weil die anderen das nicht machen. Die Damen, die seit Jahren hier jeden Montag Nachmittag stehen, von denen lese oder höre ich nie was. Die zivile Ungehorsam ist Teil des Ganzen. Aber was ich gut finde ist, dass auch an freien Freitagen demonstriert wird.


    Unser EB hat sich heute hinter die Schüler gestellt. Die Schule hat gesagt, dass individuell geschaut wird, welche Lösungen es gibt, dass aber für die älteren Schüler Fehlzeiten über 59 Prozent nein Problem werden können.

    Morgen, 14.03.2019, 13.30 gibt es eine aktuelle Stunde im Bundestag dazu, Vermutlich verschwinden 90 % der Abgeordneten in die Mittagspause, aber dennoch, FFF zu irgnorieren wird schwieriger. Mehr dazu findet ihr hier.


    NRW hat gesagt, man darf das als Ausflug machen, Nds. sagt nein. Falls das hier für jemanden wichtig ist.

    Was die Sanktionen betrifft, da wäre ich ja tatsächlich mal an einem Urteil interessiert. Ich halte etliches davon nicht für verhältnismäßig.

    Es ist die reine Ablenkung. Denn das, was die fordern, wird ungemütlich, ich glaube, dass das vielen unterbewusst klar ist.

    Viele, die hier Freitagmorgen stehen, treffen sich Freitagabends um zu planen. Dienstagabend um Plakate zu malen, social Media zu bedienen oder so. Und etliche holen den Stoff noch nach. Ich sehe darin eine echt wichtige Aufgabe von uns, dagegen zu steuern mit Argumenten. Als ich im Radiointerview alle, die denken, dass dir nur blau machen wollen, eingeladen habe, sich mal drei Stunden bei fünf Grad in den Nieselregen zu stellen, sah man, wie bei den Journalisten alles zurecht gerückt wurde

    Jaelle , habt ihr eine P4F-Gruppe? Vielleicht mag die sich einmischen, wenn FFF das wollen? Schule putzen ist ja irgendwie sehr.... Nun ja. Je nachdem, wo ohr wohtn, positioniert sich die Politik aber für den 15.03. auch anders als für die anderen Freitage, das wird ja schon deutlich größer.

    Flora90, wenn deine Erstklässlerin dahin will, würde ich sie zu Hause lassen. Oder ist dann eh Pause, so dass du sie nicht aus dem Unterricht holen musst?

    Hier gehen sie, aber die Eltern müssen es erlauben. Kann ich ein Stück weit nachvollziehen, wird aber bestimmt einige abhalten.

    In Elternbrief dazu ist von einer Spontandemo die Rede, die ggf nicht polizeilich begleitet werde, weshalb die Kinder ein absolut verkehrssicheres Verhalten an den Tag legen müssten. Das sind so Kleinigkeiten, die mich echt ärgern. Habe das jetzt in einer Mail zumindest an unsere eine Klasse mal korrigiert und geschrieben, dass es eine angemeldete, von Ordnern begleitete, genehmigte Demo ist, die dann idR auch von der Polizei begleitet wird.

    Mein lieber Himmel, ist zwar OT, aber ich muss das los werden. Meine Kleinen wollen Transpis malen und kennen den Weg zum Treffpunkt nicht. Ich bringe sie hin, steigt ein älterer FFFler, (naja, also 15) dazu und sagt, er zeige ihnen den Weg und könne sie zurück auch begleiten. Die sind dann später nach Hause gelaufen, 4 km, mit ganz viel blödeln, um kurz vor zehn waren sie da #blink und der beste aller Jugendlichen hat die beiden nach Hause gebracht. Die sind soooo klasse, die Teenies, ich sitze hier ganz verzückt.

    Ach ja, und hungrig sind sie auch. Wenn ich da irgendwohin komme und Essen habe, freuen sich alle. Manche fragen schon, ob ich wieder was dabei hätte. Bin voll verliebt in diesen wilden Haufen Menschen.


    Ach ja, on topic: Freitag sind alle, alle alle alle, eingeladen mitzumachen. Und in einigen Städten gibt es auch nachmittags oder am Samstag Aktionen von Parents For Future.

    Ach so, dich meinte ich gar nicht, sondern insgesamt der Eindruck, aber vielleicht ist auch da noch was von dem anderen Thread übergeblieben.

    Das mit dem Rauchen habe ich nicht als Vergleich Auto fahren - rauchen verstanden, sondern als Vergleich: Raucher sagt, ist nicht schlimm, Autofahrer sagt: ist nicht schlimm. Und beides ist halt eher ungesund.

    Nun ja, ich lese Neid und "du kannst ja nicht mitreden als Städter" zwischen den Zeilen. Interessanterweise ziehen hier vor allem die mit wenig Geld in die Stadt, die können sich den Speckgürtel und das dort nötige Auto nicht leisten. Das ist mit ein Grund für die so hohe Arbeitslosigkeit hier.

    Abgase sind schädlich, das ist Fakt. Und das es Leute gibt, die nicht ohne Auto können, ist auch Fakt. Warum die aber so hier aufs Thema anspringen, (es gbit nämlich etliche, die es könnten, aber nicht wollen), versehe ich nicht. Und auch die, die es könnten, aber nicht wollen, können ja weiterfahren. Nur so tun, als sei das kein Problem, das finde ich schwierig.

    Wenn jemand keinen Kontakt per WhatsApp herstellen kann, eine Mail an parentsforfuture schreiben.da findet sich eine Lösung.

    Teachers for Future haben eine Facebook-Seite, bzw da sucht jemand Leute, die mitmachen wollen. Und sonst Mal suchen, bei der Petition/ dem offenen Brief müsste ein Einreicher stehen.

    Kita finde ich persönlich schwierig, die kids werden irgendwie schon instrumentalisiert mMn, von alleine informieren sie sich da in der Regel ja nicht. Es gibt aber auch Infomaterial für Kitas. Ind itas, die sich einbringen.


    Zur Gruppe: ich finde es sehr zäh und bin um jeden froh, der irgendwie was macht und es geht vielen Ortsgruppen Gründern so. Es braucht mehr Aktive, um wirklich was aufzubauen. Ich war bis gestern alleine und da macht man und macht man. Aber es ist ein Vollzeitjob. Aus der Sicht würde ich sagen: in der anderen Gruppe bleiben und das erstmal ans Laufen bekommen. Auf der anderen Seite: eine weitere Gruppe im Nachbarort stellt das ganze ja auch auf mehr Füße und ihr könntet ja vernetzt bleiben und zusammen arbeiten.


    Was ich schwierig finde, ist das der Zentralelternbeirat so wenig kooperiert. Wir kommen nicht an die E-Mail-Adressen etc, das schränkt die Basis ein.