Beiträge von Mäuschensmama

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    Du Liebe, ich bin mir ganz sicher, so wie du haben sich hier sicher alle mal gefühlt. Ich habe neulich, im anderen Beitrag schon geschrieben, dass unsere Kinder in etwa gleich alt sind. Meine Kleine kommt abends auch oft schwerer zur Ruhe als tagsüber, sie hat einfach sehr viel erlebt und muss das verarbeiten.

    Stille deinen Kleinen, wenn er es möchte, dass ist der beste Stressabbau. Sei glücklich, wenn er so einschläft und mach es dir erstmal im Bett gemütlich. Meine Kleine braucht gerade abends 90 Minuten bis sie richtig schläft und ich (vielleicht, wenn ich nicht zu fertig vom Tag bin) nochmal aufstehen kann. Und dann schläft sie richtig gut.

    Du brauchst dir keine Sorgen machen, dass du damit etwas antrainierst, was sich nicht später korrigieren lässt. Das ist Quatsch. Abends braucht er jetzt wahrscheinlich einfach noch deine Nähe, es ist nichts falsches daran, sie in Form des Stillens zu geben.

    Das wollte ich auch noch ergänzen: Unser Baby hasst den Schlafsack, da würde sie auch nicht einschlafen, haben wir eine Zeit probiert. Sie schläft bei mir im Bett ein, wenn ich nochmal aufstehen möchte /kann (oft schlafe ich erschöpft mit ein), dann lege ich sie ins Beistellbett, wenn sie tief schläft. Und das dauert lange. Nach 40 Minuten wird sie nochmal ziemlich wach und sauer, wenn ich nicht da bin. Ab dann kehrt wirklich Ruhe ein.

    Wir haben hier (Baby auch 5 Monate) gerade das Phänomen, dass sie müde aussieht, es aber nicht zum Schlafen reicht. Tagsüber schafft sie Wachphasen von 2 - 3 Stunden, abends hat sie die jetzt auf vier ausgedehnt. Wenn wir zu früh ins Bett gehen, dann weint sie auch und nichts hilft. Nur aufstehen und später nochmal versuchen. Wenn sie wirklich extrem müde ist und nicht zur Ruhe kommt, dann stehen wir auch auf und hören Musik und schuckeln sie so in den Schlaf. Sie hat tatsächlich schon Lieblingsmusik, die sie beruhigt (und ich meine keine Spieluhr, gerade funktioniert am besten hey Jude von den Beatles).

    Und du machst nichts falsch! Ihr müsst nur euren Weg finden. Hast du abends Unterstützung? Hier war es eher am Anfang schlimm mit dem Nachtschlaf, da habe ich dann meinen Mann abends mit dem Tuch losgeschickt und ich habe mich mit den großen Kindern beschäftigt.

    Mein Mann hat sich von Kind zu Kind in der Beteiligung gesteigert. Bei der Großen hat er Schreiphasen mit abgedeckt, gewickelt, mit gebadet etc. Er hatte es aber auch noch drauf, nach der Arbeit zu fragen, warum ich nicht das ein oder andere im Haushalt erledigt habe, wenn ich fix und fertig am Nachmittag war und einfach froh, dass er nach Hause kam. #warte

    Bei meinem Sohn hat er Elternzeit genommen, hatte aber leider die Diplomarbeit seines berufsbegleitenden Studiums fertig zu stellen. Der Haushalt war schon sehr gut aufgeteilt und er hat nachts den Kleinen gewickelt und viel getragen.

    Jetzt noch mal mehr...

    Hier gab zunächst es ein Schreibaby, das tagsüber kaum geschlafen hat und immer mehr wollte, als es konnte und deshalb sehr frustriert war. Besser wurde es ab dem Krabbeln. Gestillt hat sie nachts ein Jahr lang alle 2-2,5 Stunden, hat viel dauergenuckelt und insgesamt sehr viel Körperkontakt gebraucht. Heute ist meine Große schon 11 und ein unglaublich tolles Mädchen. Sehr rücksichtsvoll, empathisch und feinfühlig. Heute denke ich mich, ihre Feinfühligkeit prallte zum Teil auch auf meine Emotionalität und ihre enormen Gefühlsausbrüche haben mich zum Teil auch überfordert.

    Mein Sohn war auch sehr verschmust, insgesamt aber mit sich und der Welt von Anfang an zufrieden. Er schlief früh auch mal 5-6 Stunden am Stück, hatte aber auch Phasen, wo er sich nachts jede Stunde gemeldet hat oder dauerstillen wollte. Auch der Tagschlaf war einfacher mit ihm. Aus ihm ist ein wilder, fröhlicher achtjähriger geworden, bei dem man manchmal die Sensibilität übersehen kann.

    Aktuell haben wir ein Baby, dass anfangs extrem fordernd war, so das wir geglaubt haben, sie entwickelt sich in Richtung ihrer Schwester. Hat sich aber mit 3 Monaten gelegt. Sie ist sehr fröhlich und erzählt viel.

    Keines meiner Kinder wollte allerdings allein schlafen. Auch unsere Kleinste braucht mich oder den Kinderwagen (in Bewegung!) um schlafen zu können. Ablegen funktioniert gar nicht. Nur am Abend kann ich mich mal für eine Stunde wegschleichen.

    Alle drei waren sehr verschieden und selbst anstrengende Phasen können sich verwachsen.

    Hallo Slöckchen, ich hatte zwei mal eine Gestose und möchte die dringend den Rat geben, dich einmal bei den gestose Frauen eunzulesen.
    Es gibt Leitlinien für die Behandlung von Schwangerschaftskomplikationen. Zum Thema Blutdruck wird da sinngemäß gesagt: Einstellung von Medikamenten in der Klinik und erst bei Werten von deutlich über 140/90. Ich glaube es war 160/100 und das dauerhaft. Ein geringfügig erhöhter Blutdruck kann schlicht der besseren Versorgung des Kindes dienen, dann zu senken ist kontraproduktiv. Auch kann eine Ernährungsumstellung positiv auf den Blutdruck wirken (salzreich, eiweißreich, bestimmte Vitamine, 2 Liter trinken). Ich würde mir definitiv eine zweite Meinung holen. Hör auf deinen Bauch, es hat meist einen Grund, wenn einen etwas beschäftigt und beunruhigt. Ich bin in der zweiten Schwangerschaft 6 Wochen mit 145/95 herum gelaufen, mit hellp Syndrom in der Vorgeschichte. Es hieß immer, solange es nicht noch weiter steigt, ist das ok. Für meine Nerven, gerade wegen der Angst vor einer hellp Wiederholung, war es furchtbar. Aber laut Leitlinien und Erfahrung der betreuenden Ärzte eben doch richtig.

    Ich hatte auch ein Schreibaby, ohne Reflux.
    Ich weiß noch, wie sehr ich einen Grund für das Schreien gesucht habe. Ich hatte immer das Gefühl, ich müsste es abstellen.
    L hatte auch Blockaden. Und es wurde von Behandlung zu Behandlung besser, also auch nicht von einem Tag auf den anderen, sondern eher in kleinen Schritten. Sie ist noch heute sehr sensibel. Reagiert empfindlich auf Veräderungen.
    Unsere Osteopathin hat damals übrigens eine ganz tolle Bemerkung gemacht, die mir sehr viel geholfen hat.
    "Es ist doch kein Wunder, dass ihr Kind weint und unzufrieden ist. Schauen sie mal, sie will schon los kriechen und kann es einfach nicht. Da wäre ich auch frustriert. Sie will viel mehr, als sie kann."
    Zu dem Zeitpunkt war sie 10 Wochen alt. Und es war tatsächlich so, je mobiler sie wurde, umso besser wurde es.
    Und dann war sie auch einfach immer total müde und überreizt, wollte aber schlicht nicht schlafen. Auch das ist geblieben. Sie würde lieber durchmachen ;)

    Wenn es im Tragetuch nun geht, ist das doch ein echter Fortschritt.
    Unser kleiner hatte Reflux ohne schreien. Die aktuelle Empfehlung lautet da übrigens eher viele kleine Malzeiten.
    Letztendlich zählt aber nur eins. Euch muss es gut gehen.
    Wenn du meinst, die Milch hilft, dann gib sie (zusätzlich). Wenn du meinst, dein Kind kommt mit längeren Abständen besser zurecht, dann versuch es.

    Es wird besser. Ich weiß, es ist schlimm.
    Hast du ein Pezziball? Das hat oft gut geholfen. Manchmal, wenn sie im Tuch (draußen, drinnen nie) eingeschlafen war, bin ich rein und habe mich auf den Ball gesetzt. Ich habe mir dann eine Runde Fernsehen gegönnt, gelesen oder was auch immer für mich gemacht.
    Es wird besser.

    Liebe montaine ,
    Milchzähne sind sehr weich. häufiges putzen ist daher nicht zu empfehlen, da man damit den zahnschmelz tatsächlich schädigen kann. Nicht umsonst ist die Empfehlung für Kinder nicht "nach jeder Mahlzeit", wie bei Erwachsenen en, sondern "zwei mal täglich, nach dem Frühstück und dem Abendessen".
    In meiner Familie sind die Zähne auch sehr anfällig, wir haben aber sehr gute Erfahrungen mit xylit und tooth mousse gemacht.

    Meine Meinung : ich würde stillen.
    Ja, es gibt stillfreundlichere alternativen, aber es ist tatsächlich so, dass es auch für bestimmte Infektionen wirkumgsvollere Antibiotika gibt.
    Aber, embryotox schreibt, es kann uneingeschränkt gestillt werden. Dein Baby ist schon recht groß, hauptnahrung ist nicht mehr die Muttermilch. Dh, dass von der Aussage, dass es ok ist noch mal berücksichtigt werden kann, dass nur noch verhältnismäßig wenig gestillt wird.
    Über Nacht aus dem Schlafzimmer ausziehen finde ich auch nicht ideal. Erst gibt es keine brust mehr und dann ist Mama ganz weg.
    Das ist aber meine ganz subjektive Meinung und nur du kannst sagen was für dich und dein gewissen gut ist.
    Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung!
    Ihr schafft das, so oder so.

    Edit: ich unterschreibe bei buntgrün.

    Ja, ich kenne das. Ich habe damals auch überraschend abgestillt. Ich habe in einem genervten dauerstillmoment morgens um halb fünf gesagt, "das ist jetzt das letzte mal". Maus hat zugestimmt. Abends habe ich sie nochmal dran erinnert. Wurde mit kurzem Jammer und kuscheln akzeptiert.
    Und als mir bewusst wurde, es war vorbei, als klar war, sie leidet nicht und sie wird es nicht mehr fordern (ich wäre sicher "schwach" geworden), da war ich traurig.
    Es ist eben eine ganz besondere zeit. Ich dachte damit würde auch das innige weniger werden. Die gute Nachricht war dann, dass es nicht weniger geworden ist. Im Gegenteil, sie ist sehr kuschlig geworden. Stillhäufigkeit und das Wunschabstillen war ähnlich wie bei dir.
    Es ist halt ein sehr deutliches abnabeln.

    Ich finde es schön, dass du dich noch mal gemeldet hast.
    Aber auch ich kriege deine Posts nicht zusammen.
    Der erste und der letzte, dass passt nicht recht zusammen.
    Und du schreibst, du bist zufrieden mit Haushalt. Schön.
    Der Einspruch doch Aufgaben mit deinem Mann zu teilen, kam aber erst, als du geschrieben hast, dein mann würde "meckern", wenn du nicht alles geschafft hast.
    Wir wohnen übrigens auf 56 qm zu viert, Kinderzimmer nicht vorhanden, da hier eine dringende Haussanierung zwischen kam. Und trotzdem ist es kindersicher.
    Es geht.

    Ich war beim ersten Kind tatsächlich anders als beim zweiten, aber tatsächlich in einigen Punkten noch mehr auf L bedacht, als so nun mit zwei Kindern überhaupt möglich ist.
    Kannst du die Aufruhr hier denn tatsächlich nicht verstehen?
    Auf viele hilfreiche Tipps reagierst du mit "das geht nicht". Das kann schon sehr frustrierend sein. Natürlich kannst du den Haushalt machen, wenn für dich die Absprache ok ist, ist doch alles gut.
    Aber ganz ehrlich, es geht hier doch gar nicht darum, ob dein Kind mal 10 Minuten in Blickkontakt allein ist (etwas, was so bei weitem im ersten und auch in den folgenden Posts nicht zu erkennen war...). Vieles was du schreibst kommt tatsächlich sehr negativ rüber. Eben nicht so wie es hier normaler Weise zu lesen ist. Wenn du einen thread mit der Überschrift "Bestätigung fürs schreien lassen" versiehst, darfst du dich nicht wundern, wenn Gegenwind kommt.
    Ich denke alle hier wollen dir wirklich helfen, es ist eine anstrengende zeit, aber dein Kind verhält sich ganz normal. Einige haben nachfragen gestellt, auf die du gar nicht eingehst. Was hast du dir denn bei der thread Eröffnung erhofft? Das gesagt wird, wenn du stark bleibst, wird er begreifen, dass es keinen Sinn hat zu weinen?
    Es sind so viele Tipps und du sagst jetzt du bist raus. Warum?

    Du hast 263 Beiträge hier im Forum und stellst so eine Frage 8I  
    Es ist ganz sicher keine Berechnung von deinem Kind! Ganz sicher!
    Er will nur in deiner Nähe sein. Nimm ihm mit wohin du gehst. Bedürfnisse verschwinden, wenn sie erfüllt werden. Dein Haushalt läuft dir nicht davon. Aber dein Kind ist nur einmal so klein. Du vermittelst ihm mit deiner Präsenz, dass du immer für ihn da bist. Lohnt sich für dieses Vertrauen nicht, immer zu gehen und arbeiten zu unterbrechen? Was meinst du, was du ihm verittelst, wenn du ihn schreien lässt?