Beiträge von Yeza

    Hallo allerseits,


    wir wollen in den Herbstferien (mit Kindern) meine Oma besuchen (aber eben nicht nur), die zwischen Bruchsal und Sinsheim wohnt. Wir waren noch nie da und überlegen nun, wo wir uns eine Unterkunft suchen. Wir würden uns über Ausflugstipps (bei Sonne oder Regen) in der Gegend freuen und dann entsprechend die Unterkunft möglichst passend gelegen dazu suchen. Es gibt doch bestimmt Raben aus der Gegend?

    Wenn sie mit ihrem lispelnden Freund gespielt hat, lispelt sie selbst einen halben Tag lang.

    Ich kann nur aus meiner Kindheit erzählen. Eine meiner Freundinnen (Grundschule) sprach Hochdeutsch (nicht Dialekt wie so ziemlich alle anderen). Meine Eltern haben es immer deutlich gehört, wenn ich bei ihr zum Spielen war. Und auch heute kann ich an mir beobachten, dass die Sprache meiner Mitmenschen meine eigene beeinflusst.

    Ansonsten - "Babysprache" sprechen meine Kinderauch ohne Anlass gern und ab und an braucht es die Ansage, dass wir Erwachsenen nicht in Babysprache angesprochen werden wollen...

    Meine Tochter (9) darf noch nicht alleine ins Freibad. Sie schwimmt gern und sicher und hat Bronze. Das Freibad in unserer Nähe, ist aber oft gnadenlos überfüllt. Da habe ich einfach Bedenken, dass ein Mensch in Not nicht gleich auffällt und mir garantiert ja keiner, dass Freunde gegenseitig auf sich aufpassen.

    Allerdings hat sie bisher auch nicht danach gefragt oder erwähnt, dass andere Kinder das dürfen...

    Diese Routinen haben wir alle durch bei Tochterkind. Sie wird beim Sport von allen, inklusive Trainer damit genervt. Sie wird in der Schule damit genervt. Und mittlerweile auch von mir. Das führt nur leider alles nicht dazu, dass sie sich mehr Trinken angewöhnt. Sie wird lediglich immer agressiver bei dem Thema.

    Vielleicht doch eine App? Dann sind es nicht andere die nerven sondern lediglich die Technik und sie fühlt sich nicht kontrolliert (hat ja keine Konsequenzen, wenn sie der Erinnerung nicht nachkommt). Natürlich muss klar sein, warum es ein wichtiges Thema ist, aber die Verantwortung für ihren Körper trägt sie nun ganz alleine...


    Nochmal zum Thema Durst nach Gefühl: Ich denke, dass viel Intuition über Generationen hinweg verloren gegangen ist und dass man diese Einflüsse nicht einfach abschalten kann. Ich denke, wenn ich als Baby 'nach Plan' aufgewachsen bin (z.B. vorgegeben Trinkmenge zu festen Zeiten usw.), dann hat das möglicherweise mein Durstgefühl nachhaltig gestört und ich denke, dass es genügend Faktoren gibt, die auch noch auf meine Kinder Auswirkungen haben. Ich habe sie nie zum Aufessen oder Austrinken gezwungen, aber wenn ich den Eindruck hatte, dass es nicht "reicht", dann habe ich schon versucht zu motivieren (und damit evtl. gegen ihre Intuition gearbeitet).

    Also, was meint ihr, wieviel Trinkmenge braucht es wirklich und darf man sich auf das eigene Durstgefühl verlassen?

    Auf das Durstgefühl würde ich mich tatsächlich nicht so sehr verlassen. Eine ältere Bekannte von mir trinkt schon immer sehr wenig (hat ja nie Durst) und hat durchaus ernste Nierenprobleme bekommen. Ich (und ihre Ärztin) vermute, dass sie dem hätte entgegenwirken können, wenn sie mehr trinken würde...

    Ich hab als Kind nie viel getrunken; meine Kinder sind auch eher Wenigtrinker. Allerdings kann man sich trinken angewöhnen. Mir fällt es inzwischen leicht am Vormittag während meiner Arbeit ungefähr 1 Liter Wasser zu trinken. Dazu Tee am Morgen und spätestens abends noch 1-2 große Gläser Wasser. Am Wochenende muss ich sehen, dass ich das Trinken nicht vergesse.

    Ansonsten merke ich inzwischen auch, dass es meinem Körper gut tut, wenn ich ordentlich trinke. Bei den Kids müsste ich mehr kontrollieren (besonders beim Sohni), aber da tu ich mich schwer. Was ich nicht kann - beim Essen trinken.


    Ich würde sagen, dass Routinen es Trinkfaulen sehr erleichtern. Da gibt es doch auch Apps?

    Ich weiß ja nicht, wie Euer Abendritual aussieht, aber ich würde das in dem Fall komplett verschieben. Bei uns beginnt das mit dem Abendessen, dann Logo/Sandmann, dann bettfertig machen, dann Geschichte und dann Licht aus. Wenn wir den Eindruck haben, dass die Kids noch fit sind, essen wir einfach später und umgedreht haben wir das Abendessen auch schon vorgezogen. Aber etwas am Ritual ändern (z.B. noch Spielzeit einschieben) funktioniert hier nicht so gut.

    Ab und zu dürfen sie Logo gucken, aber unter der Woche ist das eigentlich zu spät, wenn am nächsten Tag Schule ist.

    Könnt ihr Logo nicht von der Webseite vom Vortag schauen? Das machen wir hier jeden Abend (gleiches Alter) und die Kids mögen es bzw. man merkt, wie sich hier und da Wissen festsetzt (meine Große rollt inziwschen schon die Augen, wenn wiederholt etwas erklärt wird, was sie längst kapiert hat).

    Manchmal finde ich Logo aber ein bisschen zu sehr vereinfacht bzw. deutlich eine Position einnehmend. Da würde ich mir manchmal mehr Bandbreite wünschen.

    Aber ich halte ihm die Treue und mein Kissen kriegt auch keinen neuen Namen - ich geh‘ weiter mit Bon Jovi ins Bett.

    Meine damalige Schulfreundin - der ich nie das Wasser reichen konnte was den Bon Jovi-Fan-atismus betraf - hat einen ihrer Söhne Jon genannt und als ich sie mit knapp Mitte zwanzig mal besucht habe, bewohnte sie immer noch das mit Postern tapizierte Kinderzimmer in unveränderter Form...

    Ich selbst war nur auf zwei Konzerten - einmal Solo-Tour von Jon in Erfurt 1998 (dritte Reihe :-)) und einmal bei Bon Jovi in Leipzig (irgendwo weit hinten, da knapp 40 Fieber...).

    Heute würde es mich nicht mehr unbedingt auf ein Konzert ziehen. Mein Musikgeschmack hat sich doch ziemlich

    Vor allem kenne ich nur die alten Songs, bei allem, das neu ist, habe ich musikalisch den Anschluss verpasst.

    Bei den neuen Songs kommt vermutlich auch dann nicht das erwartete Gefühl auf, wenn Du mitsingen kannst. Die Musik die uns als Teenager/junge Erwachsene geprägt hat, löst bei uns viel stärkere Emotionen aus (hab ich mal irgendwo gelesen).

    Ich war auch mal Bon Jovi Fan #cool Allerdings gefallen mir die neueren Sachen nicht mehr so sehr. An Deiner Stelle würde ich wohl einfach hingehen und hoffen, dass auch die Klassiker nicht zu kurz kommen. (Bei denen würde ich vielleicht sogar nochmal Text lernen - zumindest Refrain....)

    Oh - zu spät. Falls Du heute noch einen Tipp brauchst:


    Kuchenatelier - etwas gehobener

    oder Caféklatsch? (war ich aber selbst noch nicht... soll aber gut sein)

    Juul ist für mich sehr rabig und ist und bleibt meine Quelle wie ich den Umgang mit meinen Kindern gestalte.


    Ich muss meinem Kind zutrauen, groß zu werden, Dinge selbständig zu machen, alleine einzuschlafen....... und es ist verdammt schwierig, da den richtigen Zeitpunkt zu finden. Wann sind Bedürfnisse, die für ein Baby total ok waren, nur noch "Wünsche".

    Ich glaube nicht, dass es dafür einen konkreten Zeitpunkt gibt. Ich gehe eher davon aus, dass es meine Aufgabe ist mein Kind immer wieder zu ermuntern selberständiger zu werden, aber dass wir von Situation zu Situation entscheiden müssen, was gerade angebracht ist. Und die Situationen in denen mein Kind Dinge einfordert, die es eigentlich schon kann (in Kombination damit, dass ich diese Hilfe auch gerade leisten kann), werden damit langsam weniger.

    Wer Mal einen Nachmittag in meiner Klasse verbringt, der weiß, dass abholen durchaus auch ein langer Zustand sein kann....

    Korrekt wäre "Ist abwesend" als Zustandsbeschreibung.

    Ich bin da ganz bei Leslie Winkle . Ein Kind kann sich durchaus noch im KiGa aufhalten. Aber da die Eltern da sind, endet für den Erzieher die Aufsichtspflicht.


    Hier rufen die Kids: "Paulchen, (Du bist) abgeholt".

    Ja, klingt doof, aber wirklich verkehrt finde ich es aus oben genannten Gründen nicht.

    Lohnt sich das Hygienemuseum?

    Hmm, mit Kind würde ich sagen: Unbedingt hin! Auch ohne Kind bleibt es ein tolles Museum aber ich würde wohl anderes vorziehen...


    Die Lingnerterassen kann ich bei schönem Wetter noch empfehlen. Toller Blick (wobei ich jetzt nicht weiß wie toll der Biergarten bzw. das Restaurant dort sind.

    Mit größerem Kind könnte ich auch die Technischen Sammlungen empfehlen.

    Ansonsten schließe ich mich susali an.

    Dann gibt es noch das Panometer; zeigt gerade Dresden 1945 - also eher etwas ernstere Kost.

    Vielleicht fällt mir später noch mehr ein...

    Kinder haben Bedürfnisse, ja! Aber alle anderen Menschen auch! Und die Kunst ist, so zu leben, dass möglichst alle sich wohl fühlen.

    Da möchte ich glatt unterschreiben. Vermutlich wird der Begriff "bedürfnisorientiert" heutzutage zu oft schlicht und einfach falsch verwendet (also in sozialen Medien, Blogs usw.).


    Abgesehen davon sind perfektionistische Menschen natürlich anfällig für negativen Stress. Das hat meiner Meinung nach aber nichts mit ersterem zu tun. Ich weiß beispielsweise genau, dass mich verschiedene Vorhaben in der Summe überfordern werden, aber mir fehlt es dennoch schwer Punkte zu streichen. Das trifft mich aber in allen Lebensbereichen immer wieder.


    Eventuell sollte man eher in Richtung 'Selbstoptimierung' diskutieren. Die heutige Welt ist unheimlich individuell und wird es immer mehr und der Druck das Beste aus dieser unheimlichen Masse für sich, die Parterschaft oder auch Elternschaft herauszuholen ist enorm (nicht nur in Blogs und sozialen Medien). Da wäre ich an einem "Wie schafft man einen gesunden Umgang damit" interessiert.


    Hm, ich glaube, ich würde gerne darüber diskutieren, dass es wichtig wäre, dass die oben genannten "negativen" Themen in der "bedürfnisorientierten Literatur" (also auch in Blogs, Social Media-Accounts, etc.) einen selbstverständlichen und größeren Raum einnehmen sollten.

    Angenommen die meisten Raben stimmen mit Dir überein (wovon ich ausgehe), dass diese "dunklen Seiten" präsenter sein sollten, dann frage ich mal weiter: Und wie wollen wir das erreichen?

    Drei Wochen würde ich für beide Inseln zu knapp finden. Wir waren vier Wochen auf beiden Inseln und das hat gepasst, aber weniger wäre wirklich viel Fahrerei geworden.

    Wir haben damals alles selbst gebucht. Flug über Asien (der Jetlag war der Hammer, aber da muss man wohl durch...). Vor Ort ein Mietwagen. Zelt hatten wir dabei um nicht nur auf Hostels angewiesen zu sein.


    Unsere Highlights waren:

    Auf der Nordinsel

    - Great Barrier Island (dort sind wir durch die tolle urwaldige Natur gewandert)

    - Tongariro Crossing (Vulkanwanderung)

    Auf der Südinsel:

    - Abel Tasman (mehrtägige Paddeltour + Wanderung)

    - Milford Track (tolle Mehrtagestour, spontan gebucht, aber wir waren auch in der Vorsaison)


    Dazwischen natürlich viele andere Spots, denen man quasi im Vorbeifahren einen Besuch abgestattet hat.

    Ich könnte mich spontan nicht entscheiden, welche Insel ich vorziehen würde. Sie sind schon sehr verschieden aber beide toll!

    Da ich es nirgends so häufig wie hier lese, frag ich hier mal:

    Was soll dieser Begriff "Tochterkind" ? Warum nicht einfach Tochter? Oder Kind?

    Und warum schreibt niemand vom "Sohnkind"?

    Spannende Frage. Ich verwende den Begriff für meine Tochter auch gern. Sohni wird eher mit "Junior" betitelt. Ich habe aber keine Erklärung dafür und bin daher gespannt auf andere Antworten...

    (Abgesehen davon klingt "Sohnkind" irgendwie doof #angst)