Beiträge von Yeza

    Also, was meint ihr, wieviel Trinkmenge braucht es wirklich und darf man sich auf das eigene Durstgefühl verlassen?

    Auf das Durstgefühl würde ich mich tatsächlich nicht so sehr verlassen. Eine ältere Bekannte von mir trinkt schon immer sehr wenig (hat ja nie Durst) und hat durchaus ernste Nierenprobleme bekommen. Ich (und ihre Ärztin) vermute, dass sie dem hätte entgegenwirken können, wenn sie mehr trinken würde...

    Ich hab als Kind nie viel getrunken; meine Kinder sind auch eher Wenigtrinker. Allerdings kann man sich trinken angewöhnen. Mir fällt es inzwischen leicht am Vormittag während meiner Arbeit ungefähr 1 Liter Wasser zu trinken. Dazu Tee am Morgen und spätestens abends noch 1-2 große Gläser Wasser. Am Wochenende muss ich sehen, dass ich das Trinken nicht vergesse.

    Ansonsten merke ich inzwischen auch, dass es meinem Körper gut tut, wenn ich ordentlich trinke. Bei den Kids müsste ich mehr kontrollieren (besonders beim Sohni), aber da tu ich mich schwer. Was ich nicht kann - beim Essen trinken.


    Ich würde sagen, dass Routinen es Trinkfaulen sehr erleichtern. Da gibt es doch auch Apps?

    Ich weiß ja nicht, wie Euer Abendritual aussieht, aber ich würde das in dem Fall komplett verschieben. Bei uns beginnt das mit dem Abendessen, dann Logo/Sandmann, dann bettfertig machen, dann Geschichte und dann Licht aus. Wenn wir den Eindruck haben, dass die Kids noch fit sind, essen wir einfach später und umgedreht haben wir das Abendessen auch schon vorgezogen. Aber etwas am Ritual ändern (z.B. noch Spielzeit einschieben) funktioniert hier nicht so gut.

    Ab und zu dürfen sie Logo gucken, aber unter der Woche ist das eigentlich zu spät, wenn am nächsten Tag Schule ist.

    Könnt ihr Logo nicht von der Webseite vom Vortag schauen? Das machen wir hier jeden Abend (gleiches Alter) und die Kids mögen es bzw. man merkt, wie sich hier und da Wissen festsetzt (meine Große rollt inziwschen schon die Augen, wenn wiederholt etwas erklärt wird, was sie längst kapiert hat).

    Manchmal finde ich Logo aber ein bisschen zu sehr vereinfacht bzw. deutlich eine Position einnehmend. Da würde ich mir manchmal mehr Bandbreite wünschen.

    Aber ich halte ihm die Treue und mein Kissen kriegt auch keinen neuen Namen - ich geh‘ weiter mit Bon Jovi ins Bett.

    Meine damalige Schulfreundin - der ich nie das Wasser reichen konnte was den Bon Jovi-Fan-atismus betraf - hat einen ihrer Söhne Jon genannt und als ich sie mit knapp Mitte zwanzig mal besucht habe, bewohnte sie immer noch das mit Postern tapizierte Kinderzimmer in unveränderter Form...

    Ich selbst war nur auf zwei Konzerten - einmal Solo-Tour von Jon in Erfurt 1998 (dritte Reihe :-)) und einmal bei Bon Jovi in Leipzig (irgendwo weit hinten, da knapp 40 Fieber...).

    Heute würde es mich nicht mehr unbedingt auf ein Konzert ziehen. Mein Musikgeschmack hat sich doch ziemlich

    Vor allem kenne ich nur die alten Songs, bei allem, das neu ist, habe ich musikalisch den Anschluss verpasst.

    Bei den neuen Songs kommt vermutlich auch dann nicht das erwartete Gefühl auf, wenn Du mitsingen kannst. Die Musik die uns als Teenager/junge Erwachsene geprägt hat, löst bei uns viel stärkere Emotionen aus (hab ich mal irgendwo gelesen).

    Ich war auch mal Bon Jovi Fan #cool Allerdings gefallen mir die neueren Sachen nicht mehr so sehr. An Deiner Stelle würde ich wohl einfach hingehen und hoffen, dass auch die Klassiker nicht zu kurz kommen. (Bei denen würde ich vielleicht sogar nochmal Text lernen - zumindest Refrain....)

    Oh - zu spät. Falls Du heute noch einen Tipp brauchst:


    Kuchenatelier - etwas gehobener

    oder Caféklatsch? (war ich aber selbst noch nicht... soll aber gut sein)

    Juul ist für mich sehr rabig und ist und bleibt meine Quelle wie ich den Umgang mit meinen Kindern gestalte.


    Ich muss meinem Kind zutrauen, groß zu werden, Dinge selbständig zu machen, alleine einzuschlafen....... und es ist verdammt schwierig, da den richtigen Zeitpunkt zu finden. Wann sind Bedürfnisse, die für ein Baby total ok waren, nur noch "Wünsche".

    Ich glaube nicht, dass es dafür einen konkreten Zeitpunkt gibt. Ich gehe eher davon aus, dass es meine Aufgabe ist mein Kind immer wieder zu ermuntern selberständiger zu werden, aber dass wir von Situation zu Situation entscheiden müssen, was gerade angebracht ist. Und die Situationen in denen mein Kind Dinge einfordert, die es eigentlich schon kann (in Kombination damit, dass ich diese Hilfe auch gerade leisten kann), werden damit langsam weniger.

    Wer Mal einen Nachmittag in meiner Klasse verbringt, der weiß, dass abholen durchaus auch ein langer Zustand sein kann....

    Korrekt wäre "Ist abwesend" als Zustandsbeschreibung.

    Ich bin da ganz bei Leslie Winkle . Ein Kind kann sich durchaus noch im KiGa aufhalten. Aber da die Eltern da sind, endet für den Erzieher die Aufsichtspflicht.


    Hier rufen die Kids: "Paulchen, (Du bist) abgeholt".

    Ja, klingt doof, aber wirklich verkehrt finde ich es aus oben genannten Gründen nicht.

    Lohnt sich das Hygienemuseum?

    Hmm, mit Kind würde ich sagen: Unbedingt hin! Auch ohne Kind bleibt es ein tolles Museum aber ich würde wohl anderes vorziehen...


    Die Lingnerterassen kann ich bei schönem Wetter noch empfehlen. Toller Blick (wobei ich jetzt nicht weiß wie toll der Biergarten bzw. das Restaurant dort sind.

    Mit größerem Kind könnte ich auch die Technischen Sammlungen empfehlen.

    Ansonsten schließe ich mich susali an.

    Dann gibt es noch das Panometer; zeigt gerade Dresden 1945 - also eher etwas ernstere Kost.

    Vielleicht fällt mir später noch mehr ein...

    Kinder haben Bedürfnisse, ja! Aber alle anderen Menschen auch! Und die Kunst ist, so zu leben, dass möglichst alle sich wohl fühlen.

    Da möchte ich glatt unterschreiben. Vermutlich wird der Begriff "bedürfnisorientiert" heutzutage zu oft schlicht und einfach falsch verwendet (also in sozialen Medien, Blogs usw.).


    Abgesehen davon sind perfektionistische Menschen natürlich anfällig für negativen Stress. Das hat meiner Meinung nach aber nichts mit ersterem zu tun. Ich weiß beispielsweise genau, dass mich verschiedene Vorhaben in der Summe überfordern werden, aber mir fehlt es dennoch schwer Punkte zu streichen. Das trifft mich aber in allen Lebensbereichen immer wieder.


    Eventuell sollte man eher in Richtung 'Selbstoptimierung' diskutieren. Die heutige Welt ist unheimlich individuell und wird es immer mehr und der Druck das Beste aus dieser unheimlichen Masse für sich, die Parterschaft oder auch Elternschaft herauszuholen ist enorm (nicht nur in Blogs und sozialen Medien). Da wäre ich an einem "Wie schafft man einen gesunden Umgang damit" interessiert.


    Hm, ich glaube, ich würde gerne darüber diskutieren, dass es wichtig wäre, dass die oben genannten "negativen" Themen in der "bedürfnisorientierten Literatur" (also auch in Blogs, Social Media-Accounts, etc.) einen selbstverständlichen und größeren Raum einnehmen sollten.

    Angenommen die meisten Raben stimmen mit Dir überein (wovon ich ausgehe), dass diese "dunklen Seiten" präsenter sein sollten, dann frage ich mal weiter: Und wie wollen wir das erreichen?

    Drei Wochen würde ich für beide Inseln zu knapp finden. Wir waren vier Wochen auf beiden Inseln und das hat gepasst, aber weniger wäre wirklich viel Fahrerei geworden.

    Wir haben damals alles selbst gebucht. Flug über Asien (der Jetlag war der Hammer, aber da muss man wohl durch...). Vor Ort ein Mietwagen. Zelt hatten wir dabei um nicht nur auf Hostels angewiesen zu sein.


    Unsere Highlights waren:

    Auf der Nordinsel

    - Great Barrier Island (dort sind wir durch die tolle urwaldige Natur gewandert)

    - Tongariro Crossing (Vulkanwanderung)

    Auf der Südinsel:

    - Abel Tasman (mehrtägige Paddeltour + Wanderung)

    - Milford Track (tolle Mehrtagestour, spontan gebucht, aber wir waren auch in der Vorsaison)


    Dazwischen natürlich viele andere Spots, denen man quasi im Vorbeifahren einen Besuch abgestattet hat.

    Ich könnte mich spontan nicht entscheiden, welche Insel ich vorziehen würde. Sie sind schon sehr verschieden aber beide toll!

    Da ich es nirgends so häufig wie hier lese, frag ich hier mal:

    Was soll dieser Begriff "Tochterkind" ? Warum nicht einfach Tochter? Oder Kind?

    Und warum schreibt niemand vom "Sohnkind"?

    Spannende Frage. Ich verwende den Begriff für meine Tochter auch gern. Sohni wird eher mit "Junior" betitelt. Ich habe aber keine Erklärung dafür und bin daher gespannt auf andere Antworten...

    (Abgesehen davon klingt "Sohnkind" irgendwie doof #angst)

    Wie oft geht er denn Schwimmen und wo?

    Er geht 2x pro Woche in die örtliche Schwimmhalle. Dort findet überwiegend Schwimmunterricht für Schulen und sonstige Schwimmanfänger statt. Ich geh mal davon aus, dass das Chlorwasser kein Problem sein würde, wenn seine Haut nicht durch die Dellwarzen so angegriffen wäre. So aber mag es ein zusätzlicher Trigger sein.


    Er liebt halt den Schwimmunterricht sehr. Und ist so stolz das Schwimmen zu lernen. Sonst hätte ich längst abgebrochen...

    Und in den Winterferien haben wir dummerweise auch Unterkunft mit Pool und eine Verabredung mit Freunden im Thermalbad #hmpf - also auch da keine Pause.

    CaRoSo und kaeptnleela :


    Danke! Ich glaube sowas brauche ich gerade um hinter der Entscheidung zu stehen, wenn ich mich für das Kortison entscheide.


    Ach so - mir fiel noch ein, dass ich mal was von einem Jungen gehört hatte, der ein Exzem an der Hand hatte, und eine unentdeckte Entzündung unter der Vorhaut. Es kam ewig keiner dahinter bis ein Arzt mal das ganze Kind in Augenschein nahm. Als die Entzündung unter der Vorhaut dann behandelt war, verschwand auch das Exzem. Also können scheinbar manchmal Entzündungen an Stelle A zu Problemen an Stelle B führen.

    Das ist spannend. Vorhaut ist bei uns tatsächlich ein Thema. Ich werd mal drauf achten.


    Zu den Schwimmhilfen: Einfach mal eine andere nehmen? Es gibt soviele verschiedene. Und alleine die mechanische Reizung an den Armen, am Oberkörper ist doch immens.

    Die Entscheidung liegt ja beim Schwimmlehrer. Dagegen spricht, dass er gestern nur den Schwimmgürtel um hatte, also die Achseln damit gar nicht in Berührung kamen. Außerdem würde ich dann erwarten, dass es beidseitig zu Problemen führt.


    Sind denn eventuelle Unverträglichkeiten abgeklärt? (Kontaktallergene, Nahrungsmittel...)

    Nein, konsequent abgeklärt ist da nix. Liegt aber auch daran, dass wir es bisher nur als empfindliche Haut wahrgenommen haben. Sprich, er hatte immer mal wieder gerötete und juckende Hautstellen (Kniekehlen meistens), wenn das Immunsystem gerade gestresst war (bei Krankheit oder Entwicklungsschub). Aber es war nie offen oder so, dass er stark darunter gelitten hätte. Daher haben wir dann hin und wieder gecremt und irgendwann war es auch wieder weg.

    Bei Waschmitteln (sowohl für Körper als auch für Wäsche) achten wir sehr darauf nur welche zu nehmen, die für empfindliche Haut geeignet sind.

    Als er Baby war hatte er lange Zeit ganz schlimm offene Wangen. Damals hab ich noch gestillt und alles mögliche an Nahrungsmitteln versuchsweise weggelassen um zu testen, ob es dadurch besser wird. Wurde es aber nicht. Irgendwann hab ich aufgegeben. Pricktest (oder so?) haben wir damals auch machen lassen, aber dabei kam keine besondere Unverträglichkeit raus.

    Er isst auch aktuell nichts anderes, als wie vor einem halben Jahr.

    So, ich kram das hier nochmal vor, weil es leider immer noch aktuell ist.


    Der Schwarztee tut ihm gut.

    Die Creme von Dr. Hauschka brennt leider (wenn auch nicht so massiv wie andere).

    Neuroderm hingegen scheint er sehr gut zu vertragen.

    Urea-creme ging überhaupt nicht (Probe vom Hautarzt).

    Wir wechseln täglich die Sachen und ich bemühe mich ihm so oft wie möglich nur T-Shirt anzuziehen.

    Direkt unter der Achsel sieht es nach wie vor am schlimmsten aus - nässt auch ab und zu. Blöderweise haften dann Fusseln von den Sachen schnell an. Ansonsten zieht sich die gerötete Haut bis zum halben Oberarm und genauso weit in den Brustkorbbereich. Auch die Armebeuge rötet sich inzwischen.

    Und der Schimmlehrer merkt an, dass manche Kinder im Schwimmbad auf die Schwimmhilfen mit Hautproblemen reagieren #kreischen


    Wir waren beim Kinderarzt: Kinderärztin rät von Kortison ab (unterdrücken wäre nicht gut) und zum Durchhalten. Empfiehlt sonst nur Lasertherapie. Ich schätze zwar sehr, dass sie nicht gleich die Chemiekeule zückt, aber ich kann den alternativmedizinischen Möglichkeiten leider nichts abgewinnen...


    Wir waren beim Hautarzt: Hier bekommen wir Kortison verschrieben (hole ich morgen aus der Apotheke, behandeln wäre gerade im Kindesalter sehr wichtig). Dann erklärt sie, dass die Mittagsblume ungünstig ist, weil Korbblütler und somit potentiell Allergien triggert. Kleine Recherche meinerseits ergab, dass die Mittagsblume kein Korbblütler ist#gruebel.

    Dann haben wir noch eine desinfizierende Waschlotion - die geht bei ihm gut.


    Alles in allem hab ich den Eindruck, dass das Jucken weniger geworden ist, dafür sieht es einfach schlimm aus. Und nächtens kommt er wieder zu uns ins Bett - ich vermute, dass er doch davon wach wird.



    Zu guter Letzt: Ich bin hin und hergerissen zwischen weiter warten und pflegen und endlich Kortison schmieren. Die Entscheidung kann mir keiner abnehmen - ich weiß. Aber ich musste das jetzt einfach mal aufschreiben. Das tut schon gut...

    was habt ihr denn für eine Heizung? heizungsluft ist nun nicht das optimum für die haut.

    Lieber nicht zu viel heizen und trotzdem Luft dran.

    Na ja - ich kann das Kind ja aber nicht frieren lassen. Ist mir schon klar, dass Heizungsluft nicht optimal ist. Oder ich such mal nach weiten T-shirts. Ich hätte halt gern, dass die Haut wenigstens für 1-2 Stunden am Tag nicht mechanisch gereizt wird durch Kleidung.