Beiträge von Yeza

    kate

    weil ich neugierig bin: wie lange seid ihr denn immer so unterwegs? klingt irgendwie nicht nach einem 14-tage-urlaub...


    velaja :

    wir hatten praktischerweise unseren geräumigen kinderanhänger dabei für voluminöse sachen. die erwachsenen kamen somit mit zwei radtaschen plus kleinen packsack aus. die kids hatten hinten je zwei lowridertaschen plus kleineres gepäck wie z.b. picknickdecke. mit zwei kleinen 2-mann-zelten waren wir gut dabei.

    vermutlich nicht lang genug für euch, aber wir sind dieses jahr den emsradweg von paderborn bis zur nordsee gefahren. unser schnitt lag allerdings eher bei 30km am tag. wobei man dann nicht täglich campen kann, weil die campingplätze teilweise weiter auseinander liegen. radtechisch ein toller anfängerradweg. zugan- und -abreise kein problem.

    Kleines Update:

    Heute geht es los. Übernachten werden wir in Sulzfeld. Wetter soll ja nicht so prickelnd werden die nächsten Tage. Ich habe mir jetzt nochmal alle Eure Tipps notiert. Morgen suchen wir uns dann was passendes raus. Am Samstag ist Essen mit meiner Oma auf Burg Steinsberg geplant. Sonntag haben wir dann nochmal Zeit für einen weiteren Ausflug. Und dann geht es noch für zwei Nächte in den Schwarzwald - Freunde besuchen.

    Tja, also wenig Zeit aber ein Zettel mit viel Auswahl :-)


    Danke Euch allen!

    Ich meine größere Kinder können damit umgehen.... so kleine Mäuse im Grundschulalter....

    Warum glaubst Du, dass größere Kinder damit gut klarkommen, wenn sie auf dem Gymi plötzlich nicht mehr mithalten können? Lernwille allein reicht meiner Meinung nach auch auf dem Gymnasium nicht um durchzukommen (erst recht nicht, wenn man bis dahin nicht gelernt hat zu lernen).

    Klar ist das Leistungssystem großer Mist, aber da braucht es meiner Meinung nach Reformen bis hin zur Uni...

    Und ich sehe auch, dass es bei Euch scheinbar ziemlich rücksichtslos zugeht. Bei uns strafft sich hier auch alles immer nehr. Benotung ist schon immer sehr streng. Aber zumindest wird hier auch vermittelt, dass man sich wegen einer 3 nicht schämen braucht und auch das Pensum scheint machbar. Ich glaube/hoffe das ist ein guter Weg im Scheiß-System.

    Die Klassenlehrerin die auch Politik unterrichtet hat dem wohl noch hinzugefügt: "im politischen Handeln wird man immer Kompromisse eingehen müssen und eventuelle Konsquenzen tragen müssen"

    Ich würde ihr raten die Klassenlehrerin nach möglichen Konsequenzen zu fragen. Begründung: Wie sollte sie denn eine Entscheidung treffen, wenn sie die möglichen Konsequenzen gar nicht kennt und die Schule sollte da ja der beste Ansprechpartner sein, oder?

    Ach und die Fragen auch wirklich in die Tiefe stellen. Also mit einem "steht dann auf dem Zeugnis" sollte sie sich nicht zufrieden geben. Dann weiter fragen, wenn das interessieren könnte usw.

    Hallo allerseits,


    wir wollen in den Herbstferien (mit Kindern) meine Oma besuchen (aber eben nicht nur), die zwischen Bruchsal und Sinsheim wohnt. Wir waren noch nie da und überlegen nun, wo wir uns eine Unterkunft suchen. Wir würden uns über Ausflugstipps (bei Sonne oder Regen) in der Gegend freuen und dann entsprechend die Unterkunft möglichst passend gelegen dazu suchen. Es gibt doch bestimmt Raben aus der Gegend?

    Wenn sie mit ihrem lispelnden Freund gespielt hat, lispelt sie selbst einen halben Tag lang.

    Ich kann nur aus meiner Kindheit erzählen. Eine meiner Freundinnen (Grundschule) sprach Hochdeutsch (nicht Dialekt wie so ziemlich alle anderen). Meine Eltern haben es immer deutlich gehört, wenn ich bei ihr zum Spielen war. Und auch heute kann ich an mir beobachten, dass die Sprache meiner Mitmenschen meine eigene beeinflusst.

    Ansonsten - "Babysprache" sprechen meine Kinderauch ohne Anlass gern und ab und an braucht es die Ansage, dass wir Erwachsenen nicht in Babysprache angesprochen werden wollen...

    Meine Tochter (9) darf noch nicht alleine ins Freibad. Sie schwimmt gern und sicher und hat Bronze. Das Freibad in unserer Nähe, ist aber oft gnadenlos überfüllt. Da habe ich einfach Bedenken, dass ein Mensch in Not nicht gleich auffällt und mir garantiert ja keiner, dass Freunde gegenseitig auf sich aufpassen.

    Allerdings hat sie bisher auch nicht danach gefragt oder erwähnt, dass andere Kinder das dürfen...

    Diese Routinen haben wir alle durch bei Tochterkind. Sie wird beim Sport von allen, inklusive Trainer damit genervt. Sie wird in der Schule damit genervt. Und mittlerweile auch von mir. Das führt nur leider alles nicht dazu, dass sie sich mehr Trinken angewöhnt. Sie wird lediglich immer agressiver bei dem Thema.

    Vielleicht doch eine App? Dann sind es nicht andere die nerven sondern lediglich die Technik und sie fühlt sich nicht kontrolliert (hat ja keine Konsequenzen, wenn sie der Erinnerung nicht nachkommt). Natürlich muss klar sein, warum es ein wichtiges Thema ist, aber die Verantwortung für ihren Körper trägt sie nun ganz alleine...


    Nochmal zum Thema Durst nach Gefühl: Ich denke, dass viel Intuition über Generationen hinweg verloren gegangen ist und dass man diese Einflüsse nicht einfach abschalten kann. Ich denke, wenn ich als Baby 'nach Plan' aufgewachsen bin (z.B. vorgegeben Trinkmenge zu festen Zeiten usw.), dann hat das möglicherweise mein Durstgefühl nachhaltig gestört und ich denke, dass es genügend Faktoren gibt, die auch noch auf meine Kinder Auswirkungen haben. Ich habe sie nie zum Aufessen oder Austrinken gezwungen, aber wenn ich den Eindruck hatte, dass es nicht "reicht", dann habe ich schon versucht zu motivieren (und damit evtl. gegen ihre Intuition gearbeitet).

    Also, was meint ihr, wieviel Trinkmenge braucht es wirklich und darf man sich auf das eigene Durstgefühl verlassen?

    Auf das Durstgefühl würde ich mich tatsächlich nicht so sehr verlassen. Eine ältere Bekannte von mir trinkt schon immer sehr wenig (hat ja nie Durst) und hat durchaus ernste Nierenprobleme bekommen. Ich (und ihre Ärztin) vermute, dass sie dem hätte entgegenwirken können, wenn sie mehr trinken würde...

    Ich hab als Kind nie viel getrunken; meine Kinder sind auch eher Wenigtrinker. Allerdings kann man sich trinken angewöhnen. Mir fällt es inzwischen leicht am Vormittag während meiner Arbeit ungefähr 1 Liter Wasser zu trinken. Dazu Tee am Morgen und spätestens abends noch 1-2 große Gläser Wasser. Am Wochenende muss ich sehen, dass ich das Trinken nicht vergesse.

    Ansonsten merke ich inzwischen auch, dass es meinem Körper gut tut, wenn ich ordentlich trinke. Bei den Kids müsste ich mehr kontrollieren (besonders beim Sohni), aber da tu ich mich schwer. Was ich nicht kann - beim Essen trinken.


    Ich würde sagen, dass Routinen es Trinkfaulen sehr erleichtern. Da gibt es doch auch Apps?

    Ich weiß ja nicht, wie Euer Abendritual aussieht, aber ich würde das in dem Fall komplett verschieben. Bei uns beginnt das mit dem Abendessen, dann Logo/Sandmann, dann bettfertig machen, dann Geschichte und dann Licht aus. Wenn wir den Eindruck haben, dass die Kids noch fit sind, essen wir einfach später und umgedreht haben wir das Abendessen auch schon vorgezogen. Aber etwas am Ritual ändern (z.B. noch Spielzeit einschieben) funktioniert hier nicht so gut.

    Ab und zu dürfen sie Logo gucken, aber unter der Woche ist das eigentlich zu spät, wenn am nächsten Tag Schule ist.

    Könnt ihr Logo nicht von der Webseite vom Vortag schauen? Das machen wir hier jeden Abend (gleiches Alter) und die Kids mögen es bzw. man merkt, wie sich hier und da Wissen festsetzt (meine Große rollt inziwschen schon die Augen, wenn wiederholt etwas erklärt wird, was sie längst kapiert hat).

    Manchmal finde ich Logo aber ein bisschen zu sehr vereinfacht bzw. deutlich eine Position einnehmend. Da würde ich mir manchmal mehr Bandbreite wünschen.

    Aber ich halte ihm die Treue und mein Kissen kriegt auch keinen neuen Namen - ich geh‘ weiter mit Bon Jovi ins Bett.

    Meine damalige Schulfreundin - der ich nie das Wasser reichen konnte was den Bon Jovi-Fan-atismus betraf - hat einen ihrer Söhne Jon genannt und als ich sie mit knapp Mitte zwanzig mal besucht habe, bewohnte sie immer noch das mit Postern tapizierte Kinderzimmer in unveränderter Form...

    Ich selbst war nur auf zwei Konzerten - einmal Solo-Tour von Jon in Erfurt 1998 (dritte Reihe :-)) und einmal bei Bon Jovi in Leipzig (irgendwo weit hinten, da knapp 40 Fieber...).

    Heute würde es mich nicht mehr unbedingt auf ein Konzert ziehen. Mein Musikgeschmack hat sich doch ziemlich

    Vor allem kenne ich nur die alten Songs, bei allem, das neu ist, habe ich musikalisch den Anschluss verpasst.

    Bei den neuen Songs kommt vermutlich auch dann nicht das erwartete Gefühl auf, wenn Du mitsingen kannst. Die Musik die uns als Teenager/junge Erwachsene geprägt hat, löst bei uns viel stärkere Emotionen aus (hab ich mal irgendwo gelesen).

    Ich war auch mal Bon Jovi Fan #cool Allerdings gefallen mir die neueren Sachen nicht mehr so sehr. An Deiner Stelle würde ich wohl einfach hingehen und hoffen, dass auch die Klassiker nicht zu kurz kommen. (Bei denen würde ich vielleicht sogar nochmal Text lernen - zumindest Refrain....)

    Oh - zu spät. Falls Du heute noch einen Tipp brauchst:


    Kuchenatelier - etwas gehobener

    oder Caféklatsch? (war ich aber selbst noch nicht... soll aber gut sein)

    Juul ist für mich sehr rabig und ist und bleibt meine Quelle wie ich den Umgang mit meinen Kindern gestalte.


    Ich muss meinem Kind zutrauen, groß zu werden, Dinge selbständig zu machen, alleine einzuschlafen....... und es ist verdammt schwierig, da den richtigen Zeitpunkt zu finden. Wann sind Bedürfnisse, die für ein Baby total ok waren, nur noch "Wünsche".

    Ich glaube nicht, dass es dafür einen konkreten Zeitpunkt gibt. Ich gehe eher davon aus, dass es meine Aufgabe ist mein Kind immer wieder zu ermuntern selberständiger zu werden, aber dass wir von Situation zu Situation entscheiden müssen, was gerade angebracht ist. Und die Situationen in denen mein Kind Dinge einfordert, die es eigentlich schon kann (in Kombination damit, dass ich diese Hilfe auch gerade leisten kann), werden damit langsam weniger.