Beiträge von Hilda

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    Das "Menschenleben retten"-Argument zieht bei mir nicht total und umunstösslich. Wenn ich mir vorstelle, ich würde eine Organspende annehmen (was ich für mich derzeit ablehnen würde) und könnte nicht sicher sein, auf welchen Wegen diese "gewonnen" wurde, also damit könnte/wollte ich nicht leben.
    Nun habe ich aber – so scheint mir – auch eine andere Sicht auf das Leben als bei dir durchschimmert, denn Lebensverlängerung um (fast) jeden Preis halte ich – für mich – nicht für erstrebenswert. Wichtig wäre in meinen Augen auch eine Diskussion darüber, wie wir mit Tod und Sterben umgehen, wie die Angst, damit in Berührung zu kommen, genommen werden kann usw.
    Von daher ist ja schon eine spannende Frage, warum für dich Shevek Lebensverlängerung einen so ungemein hohen Stellenwert hat. Damit wären wir wieder bei den philosphischen/religiösen Fragen ohne die es bei einem solchen Thema m.M.n. nicht geht.
    So hart es klingt und ist, der Tod gehört zum Leben dazu und viel zu oft trifft er auch junge Menschen, das ist hart und "ungerecht". Ich bin nicht gegen medizinische Entwicklung, aber nicht alles was medizinisch machbar ist, halte ich auch für ethisch vertretbar bzw mindestens sehr diskussionswürdig.

    Leider klappt das zitieren grad nicht #weissnicht und ich bin nicht Carlotta, aber wollte dir nur kurz sagen, dass ich es völlig okay finde, wenn jemand grundsätzlich keine Organe spenden will. Ich halte das nicht für verwerflich. Es soll ja auch Menschen geben, die keine Organspende haben wollen.

    Zitat von »igel«


    Und nochmal Nein. Du wirst nicht angegriffen, weil du ständig auf den Zusammenhang zwischen Spende und Lebensrettung hinweist, sondern weil du Argumente gegen eine Spendenbereitschaft nicht stehen lassen willst und den Menschen, die sich nicht rechtzeitig vor ihrem Hirntot(d?) um einen positiven Spendeausweis gekümmert haben vorwirfst, dass sie jetzt auch noch andere mit in den Tod ziehen.


    Was ich nicht gemacht habe.


    Liest sich hier aber genauso:

    Wenn jemand ein Organ braucht, und die Person die als Spender in Frage kommt nicht bereit ist das Organ zu spenden (weil sie vorher ein Nein angekreuzt hat), dann läßt sie die andere Person sterben.


    Den Begriff "Leben" kann man durchaus weiter fassen als die Biologie es tut. Der Vergleich von geboren werden mit sterben wurde in diesem Thread bereits angesprochen, ein dahingehend guter Vergleich wie ich finde, dass weder ein Kind im Mutterleib weiß wie geboren werden und das Leben außerhalb der Gebärmutter sein werden, ja noch nicht einmal weiß, dass es so ein Leben gibt, noch ein jetzt lebender Mensch wissen kann wie sterben ist und wie das, was danach kommt (oder auch nicht) sein wird.
    Von daher sind verschiedene Sichtweisen auf Organtransplantationen doch total normal (und wichtig!)


    Außerdem ist es ehtisch schon eine schwierige Frage, ob ein Mensch zum Zweck für einen anderen gemacht werden darf, denn auch ein Sterbender (was ein Hirntoter ist), ist immer noch Mensch um seiner selbst willen. Wenn jemand für sich dennoch entscheidet, im Zweifelsfall als Sterbender Organe aus sich explantieren zu lassen, so ist das genauso zu respektieren, wie eine Ablehnung. Für moralisch überlegen/besser halte ich den Organspender nicht.

    Das schlimme ist, das solche Leute wie diese Mutter chronisch merkbefreit sind und niemals nie merken, dass sie mit solchem Verhalten klar übergriffig sind, solange man es ihnen freundlich & diplomatisch sagt. Seufz*

    *Augen auf bei der Berufswahl* 8o
    Echt, neonbeige, wusstest du noch nicht, dass es Berufe gibt, die nur Menschen ergreifen, die so gar kein Interesse an Privatsphäre und arbeitsfreier Zeit haben? Ts ts ts #stumm
    (Ich sage jetzt nicht, dass ich auch einen Beruf habe, bei dem viele Leute denken, dass ich und mein Leben 25 h am Tag zur Verfügung zu stehen habe.)
    Ich wäre bei so viel Dreistigkeit erst mal total sprachlos und würde viel zu lange überlegen, ob ich der Frau jetzt sagen kann, das ihre Idee so was von ... ist.

    ich hätte ihn doch glatt gefragt, wie er das mit seinen Löchern im Gehirn so findet - die Impfung für Kinder ist ja noch sehr jung und die Durchseuchungsrate bei Erwachsenen sehr hoch.

    #freu vielleicht sollte man diesen kompetenten Arzt (zumindest was das Impfen betrifft) an ein sehr unterhaltsames ein-Personen-Forum verweisen, da trifft er auf einen, der viele ist, Gleichgesinnten 8o