Beiträge von tulan

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    Vielleicht ist es auch eine Frage der Körperstellen? Ich rasiere ja nur unter den Achseln und habe auch nur dort diese Drüsenvergrößerung, die immer wie Gänsehaut aussieht. Das rasiert sich sicher anders als, sagen wir mal, auf dem Schienbein.

    Oh da freu ich mich. Ich rasiere mich ja im Urlaub nicht, daher habe ich mit dem Hobeltransport tatsächlich keinerlei Erfahrungen.


    Mein Hobel steckt in einem Holzklotz mit Loch und der steht oben im Badschrank.

    Ich suche ja, wenn es die Forensuche nicht bringt, bei Google. Das Stichwort und Rabeneltern bringt dann meist Ergebnisse, wenn der Thread in einem öffentlichen Bereich war. Ist nicht sehr ökologisch, aber anders wusste ich mir bislang nicht zu helfen.

    Mich haben so Situationen - ich weiss was gefragt wäre, aber es wäre nicht ehrlich / ich seh es anders... - eher gelähmt. Tja soll ich jetzt lügen, oder tu ich kompliziert und falle auf? Auf die Idee, es einfach so zu deklarieren, bin ich nicht gekommen #idee1

    Naja klar: Wenn wir das gemacht hätten, hätte es aber was gesetzt. Bei mir zumindest hätte das bestimmt eine Schelle gekostet. Da ist die Lähmung doch eine normale Reaktion. Wie gut, dass die Kids heute ernster genommen werden und diese Dilemmata zurückspiegeln können und dürfen.

    Ich kenne das nicht. Meine Tochter hat eher "Mamafüße" statt "Mamas Füße" gesagt, aber auf die kompliziertere Formulierung "Mama ihre Füße" wäre sie sicher nicht gekommen. Aber die Sache mit den Dialekten und Hochdeutsch finde ich eh spannend. Wie ein Kind beispielsweise begreift, dass ich und icke das gleiche ist. Oder jekooft und gekauft. Das ist ja auch nicht so nah beieinander.

    Ist "Mama seine Füße" Dialekt? Ist ja schon eigenwillig mit der Vermeidung des Genitivs und seine für eine Frau. Heteronormativ ist das jedenfalls nicht.:D

    sowas hat mein Vater mal gemacht, als der 1. April aufs Wochenende fiel - mich "panisch" geweckt, warum ich nicht aufstehe, es ist doch Schule und schon halb 9, ich komme zu spät.

    Als ich hektisch aus dem Bett gesprungen bin, war's aber ein Aprilscherz #haare

    Diese Sorte Scherze sind der Grund, aus dem ich als Kind den 1. April gehasst habe. Daran ist doch echt gar nichts witzig.

    Wie oft wechsle ich die Klingen? Mhm. Ich rasiere nur die Achseln. Und denke, ich wechsle so nach 6 bis 8 Rasuren. #gruebel Je nachdem wie faul ich bin, kann es auch mal länger dauern. #pfeif Manche Klingen halten auch länger. Die benutzten Klingen tu ich in ein Schraubglas und das werfe ich weg, wenn es voll ist.

    Rasierseife muss nicht. Ich habe ja viel Seife im Haus und benutze auch immer mal andere. Tatsächlich macht die aber nie so stabilen Schaum. Und stabiler Schaum lässt die Rasierklinge besser gleiten, was dafür sorgt, dass die Haut nach der Rasur nicht so gereizt ist. Daher investiere ich in Rasierseife (ich liebe die von Calani, aber mein Gatte kommt mit denen gar nicht klar, das ist also sehr individuell) und schäume die wirklich in einem Mug (ist bei mir so eine riesige flache Werbegeschenktasse) mit dem Rasierpinsel auf. Auch das ist eine Technik, die man erstmal lernen muss, aber mittlerweile bin ich eine recht gute Schaumschlägerin - ich verstehe nun auch, warum es Schaum schlagen heißt. Dazu gibt es sicher zigtausend Youtubevideos, ich habe es von meinem Mann gelernt.


    Gerade habe ich gesehen, dass Calani zugemacht hat. #crying#blink So eine Rasierseife hält so ewig, dass ich das gar nicht mitbekommen habe. Da muss ich mir wohl eine neue Manufaktur suchen. Oder selbst noch lernen, Rasierseifen zu sieden (das hab ich bislang nie gemacht, weil das eine andere Art der Verseifung ist als Körperseifen).

    Ich habe mich mit dem Hobel nur ein einziges mal geschnitten bislang. Und zwar beim Reinigen, nicht beim Rasieren.

    Ja, die Klinge ist offen, aber man kann bei eingespannter und somit gebogener Klinge quer zur Klinge einfach leicht darüber streichen (eben um Haare zu entfernen) und schneidet sich nicht. Wenn man aber so ungeschickt ist, das Ganze auch längs zu versuchen, dann erlebt man am eigenen Körper, dass so eine Klinge wirklich scharf ist. Der Schnitt war so einen halben Millimeter tief oder so. In meinem Hobel steht die Klinge auch nur ca. 1mm, eher weniger, raus. Für mich ähnelte der Schnitt diesen fiesen Schnitten, die man sich manchmal an Papierkanten holt. Man merkt es beim Schneiden fast nicht aber danach ...


    Insgesamt ist es wirklich so, dass man beim Rasieren fast nicht aufdrückt. Mein Hobel hat ein Eigengewicht, ich ziehe den einfach locker über die eingeschäumte Achsel, die ich vorher möglichst glatt gezogen habe. Dann schäume ich wieder ein und ziehe nochmal drüber. Fertsch. Da ich nur alle 14 Tage rasiere, sind die Haare dann recht lang und ich muss den Hobel sorgfältig reinigen. Alle paar Monate gehe ich mit Kalkreiniger ran, um die Kalkseife zu entfernen. Das war's.

    Ich hatte anfangs große Muffen davor, mich zu schneiden. Aber tatsächlich ist es mir nie passiert (ich rasiere mittlerweile seit 11 Jahren damit). Während ich das mit dem Systemrasierer durchaus hinbekommen habe, mich zu massakrieren. Damit hatte ich aber auch nie so eine glatte Rasur. Mein Gatte hat mich fluchen gehört und mir dann seinen alten Hobel gegeben. Die Firma, die den mal gemacht hat, gibt es wohl nicht mehr. Aber ich glaube nicht, dass ich zu Lebzeiten nochmal einen anderen Hobel brauche. An dem Teil ist nichts dran.

    Hast du eine Empfehlung?

    Jein. Ein Hobel, der was taugt, ist aus Metall (Edelstahl, der Griff kann Plastebestandteile enthalten) und kostet so ab 30€. Der Rest scheint mir Geschmack und Vorliebe. Ich kann aber nochmal nach einer Marke fragen, bei meinem steht leider keine drauf und ich habe den schon so lange, dass ich die Marke vergessen habe. Ich fand es halt erstaunlich einfach, mir damit eine glatte Achselrasur zu verschaffen (Nassrasur mit Pinsel und Rasierseife) und habe mich dann gefragt, wieso eigentlich irgendjemand Systemrasierer verwendet, die eh nie wirklich funktionieren. Bei mir jedenfalls nicht.