Beiträge von tulan

    Kannst du sagen, was du da grausam fandest? Vielleicht bin ich auch einfach abgestumpft #freu

    - dass ihre Mutter verschwunden ist, sie darüber aber nicht die Wahrheit erfährt

    - dass sie ohne festen Wohnsitz leben muss

    - die gesamte Geschichte um Farid: Wie er vergeblich Staubfingers Aufmerksamkeit sucht, wie verloren er ist

    - wie Capricorn die verschiedenen Personen einsperrt und teilweise foltert

    - wie Meggie (und auch Mo) gezwungen wird, etwas zu tun, an dessen Folgen Andere leiden


    Ich finde das alles psychologisch sehr perfide. Wie der Hauptperson, die nur noch einen Vater hat, dieser immer wieder genommen wird. Wie sie auf ihre, ihr fremde, Mutter trifft, diese Beziehung aber auch gleich wieder bedroht wird. Und ganz besonders schlimm fand ich den offenen Sadismus von Capricorn und seinen Männern, der scheinbar keinerlei Motiv hatte und dadurch für mich so unberechenbar schien. Und dass es oft sehr lange scheinbar keinen Lichtblick gibt (besonders im zweiten und dritten Buch) und alles immer nur noch schlimmer wird. Und wie besonders die Vulnerablen, die Kinder, benutzt und bedroht werden. Ich konnte und kann das echt schwer aushalten

    Echt, Freda? Ich finde die Tintenwelt um einiges grausamer. Also vor allem psychologisch. Was da den Protagonist*innen alles angetan wird ... Bei HP ist da auch eine Menge, aber es wird nicht so eindringlich beschrieben und passiert auch meist keinem der drei aus dem engeren Kreis.

    Ich bin erstaunt, wie viele Kids hier Tintenherz und Tribute von Panem lesen. Ich find beide Buchreihen enorm grausam. Tintenherz hat meine Tochter nach dem ersten Buch verweigert, ich hab den Rest dann allein gelesen, fand aber ähnlich wie ainu, dass der zweite und besonders der dritte Teil, im Vergleich zum ersten sehr schwach sind. Und die Tribute von Panem fand ich auf deutsch nicht aushaltbar (auch sprachlich, sie sind sauschlecht übersetzt). Auf englisch hab ich sie gern gelesen, fand aber viele Stellen so grausam, dass ich sie nie meiner Tochter geben würde.

    Nee noch nicht. Da bin ich zu wenig drin. Ich hab erstmal Agenturen versucht, aber das gebe ich nun auf, denke ich. Wenn du Tipps wegen kleiner Verlage hast: Immer her damit (gern auch per PN). Selfpublishing bleibt mir nur als Notvariante. Ich habe weder Lust darauf, mich selbst zu vermarkten, noch glaube ich, das sich es sonderlich gut kann.

    Ich bin seit mittlerweile ca. 15 Jahren hormonfrei und finde das für mich super. Neige auch zu starken Blutungen und kenne so viele Geschichten, bei denen Frauen mit der Spirale Schwierigkeiten hatten, dass ich das nicht probieren mag. Wir verhüten mit Kondom. Und da ich sehr früh in die Wechseljahre gekommen bin, hoff ich einfach, dass wir das Thema bald durch haben.

    Ich liebe Kirschen. Mein vom Leben gelernt ist: In der Stadt leben ist ja gut und schön, aber Kirschen vom Baum gekommt frau dann nicht. #heul


    Einkochen tu ich trotzdem, wenn mir jemand aus dem Umkreis ausreichend Obst oder Gemüse spendet. Ich komm auch selber ernten. ;)

    Das mit den Kindern ist schon krass. Also dass die da alle so gut informiert sind. Aber trotzdem die Wörter noch klischeehaft zuordnen.



    Und ist es echt immer noch so, dass, wenn einem die Gyn die Pille verschreibt, man nicht gefragt wird, ob frau menstruieren möchte oder nicht? Ich war davon ausgegangen, dass das heute mit zur Aufklärung gehört und die Pillen dann auch mit oder ohne Pause genommen und gekauft werden können.

    Spannend, wie breit da die Spannen sind. Wir haben auf Wunsch des Kindes (12J) gerade um einen Euro erhöht auf 3€ wöchentlich. Die gibt sie gelegentlich für Kinkerlitz aus (Schleim, Sachen aus dem 1€-Laden, Essen oder auch mal ein Geschenk). Oder sie spart 20€ an und gibt es dann für Kinderlitz aus, nicht ohne sich vorher zu freuen, wie viel Geld sie hat. #love

    Handy ist Prepaid, das laden wir gelegentlich auf, da geht aber kaum was runter. Spotify gibt es nicht, Netflix zahlen wir. Wir haben gesagt, wenn sie anfängt, mit Freund*innen ins Kino zu gehen oder so stocken wir auf. Aber solange sie das nicht macht, braucht sie ja auch nicht viel. Sachen für ihre Hobbys (Instrumente, Saiten, Aquarienzubehör) zahlen wir, da soll sie nicht sparen müssen.

    Ich auch. In meinem Umfeld hatte ich tatsächlich über eine infizierte Reinigungskraft ein infiziertes Kind. Es hat die Behandlung gut überstanden, aber es war schon doof. Alle anderen in der Familie hatten sich nicht infiziert.

    Es ist hart, dass die fehlende Bildung genutzt wird, um Frauen zu einer meist überflüssigen und sehr schädlichen Operation zu bringen und ehrlich gesagt finde ich gar nicht die richtigen Worte, was das in mir auslöst.

    Da fühl und denk ich ja immer noch nach. Ich verstehe das nicht. An so vielen Stellen nicht. Wenn echt so viele Frauen operiert sind, wieso reden die dann nicht miteinander über ihre Erfahrungen? Es muss ja dann jede Frau eine Operierte kennen und wenn es der dann nicht gut geht, dann weiß frau doch, dass das nichts bringt. Und wenn sie danach gar nicht produktiver sind, wieso gibt der Arbeitgeber dann einen Kredit dafür? Da hat er doch gar nichts davon? Und wenn die Frauen so wenig verdienen, wieso verschulden sie sich dann für etwas, was sie sich eigentlich nicht leisten können und dessen Ergebnis ungewiss ist? Sie sind vielleicht ungebildet, aber sie sind ja daher noch lange nicht notwendigerweise dumm.

    Mein Gefühl ist, da ist mal wieder so Halbwissen zu einem Artikel verarbeitet worden, und um die Sache wirklich zu verstehen, müsste man mal genauer hinsehen: Wie gehen diese Frauen mit ihrer Menstruation um? Welche Möglichkeiten haben sie und welche Beschwerden warum? Und ich überlege gerade, ob es nicht auch Genderkackscheiß ist, dass dieses Hinsehen eben nicht passiert. Statt dessen wird über die dummen Frauen geschrieben, die Opfer der schlauen männlichen Ärzte werden.

    Das Elasthan seit Oktober aus, dann wird es warm und/ oder nass und knawrurks ist es hinüber.

    Ohja. Und wenn man das beim Anziehen nicht so richtig merkt und dann in einem Wasserfall steht, ist man weitgehend nackend, weil was festsitzen sollte, wie blöde flattert. Sehr empfehlenswert, dass in einem Land zu tun, in dem die Menschen mit Nacktheit weit strenger sind als in D. Was ja auf fast alle Länder zutrifft, hab ich das Gefühl. #kreischen

    Um was für Wege geht es denn? Gibt es Gründe, aus denen der/die Fünfjährige nicht laufen kann, die auch länger noch bestehen werden? Prinzipiell ginge vielleicht auch Nachläuferrad (follow me oder add+bike) und Kindersitz. Und für kürzere Wege so ein Draufstellboard für den Kinderwagen?

    Man könnte es auch aus dem Patriarchat heraus erklären: Es ist nämlich ein Unterschied, ob man fickt oder gefickt wird. Ficken ist, rein patriarchal gesehen, ein Ausdruck dafür jemand anderen (den oder die Gefickte) zu unterwerfen. Dabei geht es nicht um Sex als einvernehmliches Spaßhaben, sondern um eine Vergewaltigungsdrohung, die ein Mann einem anderen Mann oder einer Frau gegenüber macht. Wenn nun eine Frau diese Sprache übernimmt, dann wird sie vom gefickten Opfer zum fickenden Täter. Und kann das als ermächtigend erleben.


    Wie man das nun aber in kindgerechte Sprache tut? Keine Ahnung. Ich würde wohl den Zusammenhang zwischen Sex und Gewalt erklären und sagen, dass das Foto damit spielt, weil das als cool gilt. Ich würde wohl auch sagen, dass ich es nicht cool finde, weil ich Sensibilität da wichtiger finde als Ermächtigung durch Aneignung schwieriger Konzepte (äh in kindgerecht: als schwierige Worte anders zu benutzen).