Beiträge von tulan

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    Ja, ich glaube, mit den eigenen Eltern ist das auch noch schwerer, weil Du ja zumindest eine Ahnung davon hast, wie es Dir geschadet hat. Dass Dein Schmerz nicht mal jetzt gesehen werden kann - das ist schmerzlich.

    Ich denke schon, dass die weiter vorn schon benannte Anwesenheit des Vaters oder der Geschwister zentral ist. Häufige Anwesenheit ist für Bindungsaufbau einfach immens förderlich. Odette hast Du nicht mal geschrieben, dass Dein Mann sehr viel arbeitet?


    Wichtig finde ich außerdem, dass es ein riesiger Unterschied ist, ob ein Kind weint und vom Vater getröstet wird, obwohl die Mutter es vielleicht schneller beruhigen könnte (das fidne ich okay) oder ob es allein weinen muss. Ich glaube, Väter haben keine Chance, wenn ihnen das weinende Kind immer gleich wieder abgenommen wird.

    Meine Antwort hängt sehr davon ab, wie nah mir die Person steht. Steht sie mir nicht nah, sag ich sowas wie "Da wäre ich mir nicht so sicher." Stehst sie mir sehr nah, versuche ich herauszufinden, ob die Person darüber mehr wissen möchte. Oft sage ich dann sowas, wie, dass heute doch zweifelsfrei erwiesen ist, dass Kinder, die geschlagen wurden, unter Langzetischäden zu leiden haben. Fragt die Person dann nach, erzähle ich davon (meist vom Mangel an Empathie, von dem Gefühl, eien schlechte Behandlung verdient zu haben; keien Alternativen zu kennen und Schläge für nötig zu halten...). Gerade mit dem Gefühl des Verdient-Habens können viele was anfangen.

    Ich habe einen Ausweis, in dem ist "nein" angekreuzt. Für mich ist der Hirntod ein Schritt im Prozess des Sterbens, den ich als solchen würdigen und nicht gewaltsam unterbrechen möchte.


    Was mich sehr ärgert ist, dass unter "Aufklärung" immer nur Werbung für Organspenden betrieben wird. Ich habe, als im TK-Magazin ein solcher "Aufklärungsartikel" war, mal an die TK geschrieben und daraufhin ein langes Telefonat mit einem TK-Mitarbeiter gehabt. Der hat mir nach einigem Hin und Her klar gesagt, dass die Regirrung beschlossen hat, den Anteil von Organspendern in der Bevölkerung zu erhöhen und diese Aufgabe an die Krankenkassen delegiert hat. Diese sollen nun durch "Aufklärung" ihren Teil dazu beitragen. Die TK tue dies gern, ein Vorstand sei transplantiert und wolle das auch anderen ermöglichen. Ich finde, dass etwas, was Werbung ist, auch Werbung genannt werden sollte - und nicht Aufklärung. Das fand der TK-Mensch nicht. Mich ärgert es richtig, dass als seriös geltende Stellen, wie Krankenkassen, sich dazu herablassen, ihre Mitglieder zu manipulieren. Auch dies führt dazu, dass ich skeptisch bin. Transplantation ist eien sauteure Sache. Wieso haben die KKs und der Staat Interesse daran?