Beiträge von Schoko-Muffine

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    Wir sind in einem Hotel in einem sehr schönen Zimmer, bei dem man viele Holzbalken sieht.

    Der Achtjährige ist sehr beunruhigt und misstrauisch: „ Können wir bitte das nächste Mal in ein anderes Hotel gehen? Das hier braucht ja schon Stützen, das stürzt ja gleich ein.“

    Ich würde mit der 70jährigen ohne Vorerkrankungen genau klären, warum sie keine lebensverlängernde Massnahmen möchte. Das ist eigentlich jemand, bei dem sich eine intensivmedizinische Therapie lohnen würde, egal ob mit COVID oder nicht. Häufig stecken da sehr viel falsche Informationen dahinter. Und der Hausarzt klingt so, als ob er nicht viel Ahnung von Intensivmedizin hätte. Leider muss man zumindest hier keinen Tag auf einer Intensivstation gearbeitet haben, um Allgemeinmediziner zu werden, zusätzlich spielen natürlich auch immer die eigenen Werte in eine solche Beratung mit rein.
    Es gibt hier in der Schweiz von der FMH eine meiner Meinung nach sehr gute PV, in der die Initialphase abgedeckt wird, in der es meist sinnvoll ist, alle Massnahmen zu ergreifen und man ja auch eine reelle Chance auf Überleben mit guter Lebensqualität hat. Als Nächstes kommt: Wenn sich nach initialer Stabilisierung meines Zustandes zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, meine Urteilsfähigkeit wiederzuerlangen, gering ist, ... und dann kann man wieder entscheiden zwischen allem oder eher nichts, dafür gute Palliation.
    Ich denke, Du musst mit deiner Mutter klären, was sie genau nach einer solchen Behandlung erwartet. Denkt sie, dass sie auf jeden Fall als Apalliker im Pflegeheim landet? Eine lebensverlängernde Massnahme ist bereits eine Defibrillation bei einem Kammerflimmern mit guten Chancen, mit guter Lebensqualität weiterleben zu können. Was ist sie bereit in Kauf zu nehmen, um ihre Enkelkinder weiter aufwachsen zu sehen?
    Es gibt übrigens immer mehr Studien zur Lebensqualität nach Aufenthalt auf der Intensivstation. Zum Teil haben die Patienten noch Monate bis Jahre Einschränkungen in verschiedenen Ausmassen und brauchen teils lange Rehabilitationen. Befragt, ob sie das wieder wollten, in einer ähnlichen Situation, würden jedoch die meisten das Ganze nochmal durchstehen (gewisser Bias ist natürlich, dass man die Verstorbenen und ganz schlechten nicht befragen kann... )

    Der Achtjährige:

    Mama, können wir mal eine Hantel kaufen? Und können wir dann eine Pizza auf die Hantel kleben? Dann kann ich gleichzeitig essen und trainieren! Immer wenn die Hantel runterkommt, beiss ich ab!

    Der Achtjährige hat nur noch Socken mit Löchern, weswegen ich ihm welche bestellen möchte.


    „Aber Mama, bitte nimm diesmal Paare, ich will nicht wieder lauter Einzelsocken haben!“


    #blink8o:D


    Tja, Kind, ich hätte auch gerne, dass Sockenpaare hast, aber an meiner Bestellung liegt es wahrscheinlich nicht...

    Meine Tochter war drei, als ich schwanger mit unserem Sohn war. Wir waren lange unsicher mit dem Namen, haben uns dann auf Finn geeinigt und immer auch schon von Finn geredet. Als das Kind dann zur Welt kam, sah es überhaupt nicht nach Finn aus, so dass wir es dann doch anders genannt haben. Für meine Tochter war das okay und sie hat sich gut mit ihrem Nicht-Finn-Bruder arrangiert.


    Sechs Wochen später kamen dann in der Nachbarschaft Zwillinge zur Welt und die Grosse fragte: "Oh, haben die unseren Finn bekommen?" Sie war wirklich fest überzeugt davon, dass wir statt dem Finn einfach ein anderes Kind mitgenommen haben und der Finn jetzt halt zu einer anderen Familie kommt. 8o

    Die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium: "Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, als Cyrenius Landpfleger in Syrien war."

    Da ist doch völlig klar, dass ein Gärtner damit gemeint ist, oder? Was soll denn sonst ein Landpfleger sein? Da war ich sehr lange von überzeugt.


    Genauso gab es ein Haus zwei Strassen weiter mit vergitterten Fenstern im Erdgeschoss. Ich war mir sehr sicher, dass darin eine Hexe wohnt, die dort Kinder einsperrt und bin ewig weite Umwege gelaufen, damit mich die Hexe nicht kriegt.

    Wir haben auch vor allem rückwärts runterkrabbeln geübt. Das hat eigentlich gut geklappt. Sie sind allerdings beide nie schlafend weit gekommen. Von beiden existieren Fotos, wo sie es offensichtlich versucht haben, dann aber wieder unterwegs eingeschlafen sind und somit halb in der Babybay und halb im Bett lagen :P.

    An uns vorbeikrabbeln, wenn wir geschlafen haben, bestand überhaupt kein Interesse. Schliesslich musste da ja gestillt und gekuschelt werden.

    Sonja37
    In der Basler Zeitung, leider nur mit Abo, ist gerade ein Interview erschienen, das er kurz vor seinem Tod gegeben hat. Demnach hat er einen ersten Hirnschlag bereits mit 31 Jahren erlitten mit deutlichen Einschränkungen, mit 52 Jahren einen zweiten und zuletzt diesen Februar.

    F (8) ist stinkesauer, weil das Abendessen nicht nach Wunsch ist, schimpft und wütet vor sich hin.

    Der Papa kocht, dabei gibt es Sauerei, das Nudelwasser kocht über.


    Ich: Oh, das war aber nicht sehr professionell.


    F: Das war sogar ziemlich doofessionell.

    Es klingt nach einem Ausfall im Bereich des Trigeminus, 5. Hirnnerv, der dieses Gebiet sensibel versorgt. Selten kann das mal bei einer Nackenverspannung dazu kommen. Die sonstigen Ursachen wären mir aber viel zu heikel, als dass ich das einfach so auf sich beruhen lassen würde, vor allem mit Kopfschmerzen und Schwindel im Vorfeld, auch wenn das schon wieder vorbei ist. Ich kann dir nur raten, Dich vorzustellen.

    Dringend (=heute) abklären lassen!


    Das kann tatsächlich alles mögliche von ernsthaften Sachen wie Schlaganfall/Meningitis etc bis zu harmlosem sein. Die doofen Sachen muss man möglichst schnell ausgeschlossen haben.


    Zur Beruhigung: ich habe das in unregelmässigen Abständen auch, bei mir ist nie eine Ursache gefunden worden. Aber am Anfang haben wir viel abgeklärt.

    F (fast 8 ) hat heute Nachmittag im Park von seinem Freund Handstandüberschlag gelernt. 8o


    „Mama, hast Du das früher auch gekonnt?„


    „Nein, ich war nicht so sportlich als Kind.“


    „Das ist nicht Sport, das ist Elegantigkeit!“

    Ich möchte gerne den nächsten Urlaub planen, bin aber im Netz gerade völlig überfordert.


    Wir würden gerne Ostern nach Südfrankreich, ist es denn da schon so halbwegs warm? Am liebsten wäre uns ein kinderfreundliches Hotel oder Ferienwohnungen, die mit lebhaften, Auslauf brauchenden 7jährigen klarkommen. Meernähe wäre schön. Ansonsten fängt die grosse (10) gerade an, sich für Kunst zu interessieren 8o, von daher wäre es toll, wenn ein cooles Kunstmuseum erreichbar wäre, da unten haben ja so einige gemalt.


    Habt ihr mir Tipps? Wo Bucht ihr eure französischen Ferienwohnungen?