Beiträge von nez perce

    Tobalenta , klar, ich frage mich halt, ob das politisch gewollt wird. Es herrscht ja immer noch häufig die Ansicht, Mütter könnten sich qua Biologie besser kümmern. Und der Kitaausbau etc. dient in meinen Augen leider eher dazu Arbeitskraft verfügbar zu machen als Frauen oder Männern zu helfen, ihre Vorstellungen von Arbeit zu verwirklichen.Und die Rentenkassen zu füllen. Demographischer Wandel und so. Die Frage, warum nicht einPrwis an die ganze Familie für ihr gemeinsames Modell verliehen wird, stellt sich mir da schon.

    Hab mal weiter geklickt. Mir bereitet das Bauchweh bzw. kommt mir so alibimäßig rüber. Jeder nennt zwei Frauen-Vorbilder. Das erste immer aus dem Bereich Politik, Beruf etc. Das zweite privat. Die privaten Vorbilder sind allesamt Frauen, die entweder Mütter sind, Kinder oder Angehörige pflegen etc. Also wieder ganz klassisch. Wäre schön gewesen, wenn einer der Männer seine Frau als Vorbild sehen könnte, weil sie irgendeinen tollen Beruf hat oder so. Schade eigentlich.

    Schön wäre es auch, wenn im Vorstand die eine oder andere Frau vertreten wäre...

    Ach, als ich das Bild sah, habe ich meine Ansprüche ganz schnell runtergeschraubt. Das wäre doch nicht mehr Satire, sondern Utopie!

    Hab mal weiter geklickt. Mir bereitet das Bauchweh bzw. kommt mir so alibimäßig rüber. Jeder nennt zwei Frauen-Vorbilder. Das erste immer aus dem Bereich Politik, Beruf etc. Das zweite privat. Die privaten Vorbilder sind allesamt Frauen, die entweder Mütter sind, Kinder oder Angehörige pflegen etc. Also wieder ganz klassisch. Wäre schön gewesen, wenn einer der Männer seine Frau als Vorbild sehen könnte, weil sie irgendeinen tollen Beruf hat oder so. Schade eigentlich.

    Mal ganz blöd gefragt - ist das nicht ein Verstoß gegen die Menschenrechte? Also z.B. die Tatsache, dass die Dummies "männlich" sind? Klar, niemand wird gezwungen, ein Auto zu fahren, aber es gehört mittlerweile so zu unserem Leben und unserer Mobilität dazu, dass man schon schräg angeschaut wird, wenn man keines hat. Ebenso was Medikamente angeht... für mich widerspricht das dem Grundsatz, dass Mann und Frau gleichberechtigt sind und auch der Gewährleistung von Gesundheit und Wohlbefinden.


    Warum ist das also zulässig? Warum ist es nicht vorgeschrieben, männliche und weibliche Dummies zu verwenden? Oder männliche und weibliche Schutzkleidung anzuschaffen?

    Der Artikel ist in seiner Ganzheit ziemlich schockierend (also für mich), weil mir nicht klar war, auf wie viele Bereiche sich die Tatsache erstreckt, dass der Mann das Maß der Dinge ist. Und so viele Bereiche sind eben nicht gerade Larifari. Aber wirklich neu sind die einzelnen Tatsachen ja nicht (nur eben nicht unbedingt einer breiten Masse bekannt). Warum also passiert da nichts? Sonst wird doch auch in vielen Bereichen jeder Pups evaluiert, genormt und geregelt?


    Würde denn z.B. eine Petition (etwa, was die Verwendung von Dummies angeht) etwas bringen? Also wäre es erst einmal überhaupt möglich? Und dann auch noch erfolgsversprechend?

    Ach du liebe Güte, ich kannte das Bild gar nicht.

    So unangenehm ich es finde - so könnte ich es noch abtun als Dokumentation aus einer Zeit, in der es für Männer noch ganz selbstverständlich war, eine Frau ungefragt küssen zu dürfen (Ausnahmesituation hin oder her, mir tut es schon körperlich weh, wenn ich sehe, wie die arme Frau nach hinten gebogen wird). Eigentlich noch schlimmer finde ich, dass in dem Filmbeitrag, den ich dazu gerade gesehen habe, davon die Rede ist, dass es sogar eine Statue zu dieser Szene gibt und dass heutzutage Tourist*innen diese Szene am "historischen Ort" immer wieder nachstellen. Da fällt es mir nicht mehr so leicht, das Foto als dokumentarisch für eine andere Zeit abzuhaken.

    Ich finde es spannend, dass die Unterschiede schon in einem recht kleinen Radius auffällig sein können und nicht mit der Größe der Orte korrelieren. In meiner Kleinstadt wurde ich meiner Erinnerung nach nie doof angeschaut, wenn ich mit einem Kind im Tuch oder in einer Tragehilfe rumlief. In einem Wildpark bei einer recht nahegelegenen größeren Stadt hatte ich den Eindruck, die Leute halten mich für einen Alien.

    Das einzige Mal, dass ich dumm angemacht wurde, weil mein Kind im Tragetuch ja noch ersticken würde, war dann in der nahegelegenen Großstadt.

    (Hier in meiner Stadt hat mich eine Frau mal angeranzt, weil meine Kinder im Winter (es war recht kalt) ohne Mützen etc. rumliefen. Das hat mir gestunken. Die ziehen Mützen nur dann freiwillig an, wenn es sibirisch kalt ist. Krank sind sie deshalb trotzdem nicht oft.


    Die Zuschreibung von Farben zum Geschlecht passiert meiner persönlichen Erfahrung nach mittlerweile leider überall. Das beste war mal hier, als ich mit einem meiner Söhne im Kinderwagen rumlief. Das Mützchen war irgendwie rötlich gehalten (bis dahin hatte ich rot gar nicht als Mädchenfarbe auf dem Schirm 8o) und der Rest blau oder hellblau. Ich hörte, wie ein älteres Paar deshalb ganz verwirrt war - mit dieser Farbkombi könne man ja gar nicht sagen, ob das ein Junge oder Mädchen sei.

    Hmm. Vielleicht liegt es daran, dass ich leichtes Fieber habe und deshalb etwas wirr bin.


    Trotzdem finde ich die Frage, was Stuttgart ist, spannend. Von der Einwohnerzahl ja ganz klar Großstadt. Aber ich persönlich finde es von der Atmosphäre her eher provinziell. Ich hoffe, ich trete hier niemandem auf die Füße. Das ist auch ein ganz subjektiver Eindruck. Ich habe nie in Stuttgart gewohnt, aber ich war immer wieder mal dort, um irgendwelche Behördengänge zu machen, ins Museum zu gehen etc. Und beim Gang durch die Fußgängerzone hatte ich von der Atmosphäre her öfters das Gefühl, durch ein zu groß geratenes Dorf zu laufen. Allerdings bin ich in den letzten paar Jahren seltener dort gewesen und bin nicht sicher, wie ich es jetzt empfinden würde.

    Ich frage mich jetzt, ob die Jungs im Schritt wirklich so viel mehr Platz brauchen. Denn was ich bei diesen eng geschnittenen Hosen echt nicht mag ist, wenn sie eben im Schritt auch eng sind. Das ist doch auch für Frauen unangenehm? Und ich meine mal gelesen zu haben, dass das Pilzinfektionen befördert.


    Ist die Hüfte bei Kindern vor der Pubertät wirklich schon anatomisch so unterschiedlich, dass es unterschiedliche Schnitte braucht? Ich hatte das jetzt eher als eine individuelle Sache abgehakt und nicht als Junge-Mädchen-Ding. Meine beiden Jungs haben eine recht unterschiedliche Hosenfigur, da muss ich immer wieder draufschauen, was für wen gut ist.


    Mein Mann bemängelt übrigens auch, dass die Frauenklamotten so eng geschnitten sind. Ich habe eine neue Jacke gebraucht, und zwar eine, die für Wind und Wetter tauglich ist. Er hat sich darüber geärgert, dass es nicht möglich ist, sich darunter etwas wärmer anzuziehen, ohne dass frau aussieht, wie eine Presswurst (wenn frau nicht richtig dünn ist), und ich fand, dass es auch mit dünner Kleidung schon schwierig ist.

    Ebenso unverständlich ist mir, warum so viele Frauenjacken so kurz sind. Ich hätte mir z.B. gerne eine von E*ngel*bert Str*auss gekauft, und das sind ja eher Jacken für draußen. Die reichten den Models aber mal etwa zur Taille. Ist toll, wenn man sich draußen mal hinsetzen will oder bei etwas windigerem Wetter unterwegs ist.

    Ich kriege da als Frau immer wieder das Gefühl, ich muss meinen Körper auf Schritt und Tritt sichtbar machen. Und damit ich in diesen Klamotten nicht total unvorteilhaft aussehe, sollte ich strenge Diät halten.


    edit: Blöd ausgedrückt - "Jacken für draußen". Klar sind Jacken grundsätzlich für draußen. Ich meinte damit, dass die sich ja als Arbeitsklamotten verstehen und als sportlich. Da verstehe ich dann wiederum drunter, dass sie für jedes Wetter taugen.

    Sorry für das lange Zitat, ich kriege es gerade nicht besser hin.

    Shevek, kannst du dir vorstellen, dass ich mich durchaus schon mit Menschen aus dem Nahen Osten unterhalten habe?

    Und ja, Erdbeerminze hat mich richtig "übersetzt". Ich habe dich so verstanden, dass du meinst, jemand, dessen Vater / Eltern bereits in Deutschland aufgewachsen ist / sind, verhält sich nicht mehr respektvoll gegenüber Älteren / Lehrerinnen, weil das hier so nicht üblich ist. Aber wenn ich dich falsch verstanden habe, würde ich mich freuen, wenn du mir erklärst, wie du es gemeint hast.


    Und was ist albern? Den Satz verstehe ich nicht, ich merke nur, dass ich ihn gerade wenig wertschätzend finde.


    Mir ist übrigens aufgefallen, wenn ich mit Jugendlichen über "Respekt" rede, und das ist ja ein Wort, das sehr oft fällt, gerade in Klassen mit Jugendlichen, deren Eltern oder Vorfahren aus anderen Kulturkreisen stammen, es mir oft nicht mit viel Substanz gefüllt zu sein scheint. Oft können sie dann nicht wirklich begründen oder erläutern, was für sie Respekt ist oder wann man ihn verdient. Und häufig stelle ich fest, dass sie zwar viel über Respekt reden, dieser in ihrem Handeln aber nicht unbedingt Ausdruck findet.

    Mir bereitet deine Aussage, Shevek , dass der Junge und sein Vater in Deutschland aufgewachsen sein müssen, weil er sonst wüsste, dass ältere Menschen und Lehrerinnen mit Respekt zu behandeln sind, echt Bauchschmerzen. Ich empfinde das als pauschalisierend und diskriminierend.


    Was die Motive des die Hand-Verweigerns angeht, so gibt es da ja mehrere Erklärungsmöglichkeiten. Ohne mich da nun wirklich auszukennen, gefällt mir bisher eigentlich keine von denen, die ich gefunden habe, da in meinen Augen der gemeinsame Nenner eine Sexualisierung der Frau ist, die ich als diskriminierend/seixistisch empfinde.

    Ich stöbere gerade, aus anderen Gründen, im Tierschutzgesetz.


    Hmpf. Da steht eigentlich, dass Tiere vor dem Schlachten betäubt werden müssen (vielleicht war es so - dass das beim Schächten eigentlich nicht passieren soll? Weiß das hier jemand?).

    Meine eigentliche Frage ist aber: Echt, werden die Tiere vor dem Schlachten betäubt?


    Ich glaube, ich mache einen neuen Thread auf, ich will diesen hier nicht sprengen.