Beiträge von Mupfel

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    Meiner ist 10 und hier durfte beim Zimmerumbau nun einiges ausziehen. Drin geblieben ist noch Lego, Stapelbausteine und Fischer Technik. Die Bücher wurden stark aussortiert. Schleich soll nun auch noch weg (da habe ich aber aktuell keine Kapazitäten). Dafür malt er nun Baupläne für Minecraft oder schreibt Liedtexte.

    Hier fällt wohl an der Gesamtschule einiges aus, aber nur in den höheren Klassen. Fallen Lehrer in der Unterstufe aus, werden Lehrer der oberen Klassen weggeholt und die älteren Schüler machen dann EVA (eigenverantwortliches Arbeiten). Sie bekommen den Stoff und erarbeiten ihn selber.

    Ich habe mich vorab in der Umgebung umgehört bei Nachbarn, Bekannten, Eltern aus der Klasse mit älteren Kindern usw. Danach war die Realschule hier aus dem Rennen raus (sehr viele organisatorische und disziplinarische Probleme von denen alle berichtet haben).

    Wege, Freunde usw ist bei uns egal, da alle gleich weit weg und Freunde sich auf alle möglichen Schulen verteilen. Kind hatte auch keine Meinung ausser, dass er nur nette Lehrer und Mitschüler möchte.

    Wir sind es letztlich pragmatisch angegangen. Er ist von der Beschreibung dem Mädchen aus dem Ausgangspost recht ähnlich (inkl. der 5 in der Deutscharbeit bei Grammatik :D ). Das Gymnasium musste ihn nehmen(in der ersten Anmelderunde), die Gesamtschule hat deutlich mehr Anmeldungen als Plätze und lehnt nach Losverfahren den Überhang ab. Nach der Ablehnung bleibt nur die Realschule mit freien Plätzen und da: siehe oben.

    Wir haben ihn nun auf dem Gymnasium angemeldet. Ob es gut geht sehen wir. Im schlimmsten Fall ist er irgendwann alt genug auch in die Nachbarstädte zu pendeln. Das wollte ich ihm in der 5. Klasse noch nicht antun.


    Also evtl. schaut auch ob eine Schule sie nehmen muss, viel ablehnt usw. Welche Alternativen bleiben nach der Ablehnung.

    Der Knabe hat sich mit Buchstaben und lesen (finde ich) sehr schwer getan. Ich habe extra Hefte gekauft, geübt, nichts wollte so richtig. Bis er ein lustiges Taschenbuch beim Einkauf wollte. Er musste dann eine nicht ganz kurze Sprechblase vorlesen und hat es bekommen. Seither fräst er LTB. Der nächste Sprung kam dann etwa Anfang der dritten Klasse mit groß gedruckten Abenteuerbüchern in der Bücherei. Er ist nun in der 4., steht in Lesen auf einer 1 und hat im Dezember /Januar 4 Teile Harry Potter und ein weiteres Buch gelesen. Er brauchte aber eben ein gutes Jahr nur und danach ein zweites Jahr hauptsächlich leichte Kost in Form von LTB.

    Hier auch ein 10. Geburtstag im Lockdown (Anfang Januar). Ich plane derzeit einen Minecraftkuchen. Brownies mit grüner Buttercreme oder so als Gras oben drauf, blauer Wackelpudding als Wasser und vielleicht noch etwas. Alles in Würfelform und dann an die Familie verteilen. Dann kann er mit denen zusammen Kuchen essen per Videocall.
    Wir haben in der Stadt einen sehr großen Laden für Deko/Kostume, die Waren ausgeben. Da bekomme ich vielleicht Heliumballons (immer sein großer Traum sowas zu bekommen). Drive In wäre ggf. auch noch was als Highlight.

    Mit Kindern feiern wir nach. Ich sehe hier keine Möglichkeit das per Videocall zu machen (aufgrund der Kombi Eltern und des Alters) und Schule ist dann auch noch nicht wieder.

    Ohnezahn


    Danke auch dir :)
    Kurse für Kinder? Ich glaube du bist nicht allzuweit entfernt. Ist das was offenes oder gezielt bei euch in der Stadt/an bestimmten Schulen? Vielleicht wäre sowas für den Knaben ja nochmal interessant.

    Er hat angefangen und nach 1,5 Seiten wieder aufgehört. Er weiß nicht wie es weiter gehen soll ;) Insofern scheint für ihn ein grober Plan zu Beginn schon Sinn zu machen.

    Nach meiner Erfahren im Frühling war der effektivste Unterricht der in Kleingruppen (10 Kinder) für 4 Stunden am Tag (er hatte 5.-8. Stunde, es musste aufgrund fehlender Räume so gelegt werden). Weniger Ablenkung, die Gruppen wurden so gemischt, dass das Lerntempo für mehr Kinder passte und durch weniger Ablenkung kam auch der Stoff schneller durch.

    Auf Dauer ist das für die Lehrkräfte aber nicht tragbar. Bisher lief hier alles normal weiter nach den Ferien. Wir waren als Kreis nun über 200. Auf unsere Einzelstadt gerechnet bei etwa 350. Seit 2 Tagen gehen die Zahlen minimal zurück.

    Hier kam irgendwann nach und nach der Wunsch ohne Windel zu laufen. Er hat dann auch tapfer eingehalten, aber nur zuhause gemacht, Ich glaube zu Beginn sogar nur in die Windel (also Stunden ohne und dann eine Windel verlangt). Wir hatten einen Sitzverkleinerer für die Toilette, da hat er sich aber mal Haut am Oberschenkel geklemmt und danach war das Thema laaaaaange durch. Es wurde dann irgendwann um 3 herum eine Familientoilettenbrille (zwei Brillen unterschiedlicher Größe).

    Mit etwas unter 3 lief er zuhause ohne windel rum, mit etwas über drei auch im Kindergarten und einige Monate später auch nachts (er hat verkündet keine Windel mehr zu brauchen und hat das durchgezogen. Klappte auch bis auf Krankheitsphasen 3 oder 4 mal). Er hat noch sehr lange eine Windel für das große Geschäft gebraucht. Die hat er gezielt verlangt, sich verzogen und kam irgendwann zum sauber machen wieder. Das haben wir tatsächlich irgendwann mit Buch durchgesprochen ("So ein Kack", für Kinder sehr lustig) und dann über Wochen Vorbereitung angekündigt, dass die Windeln dann wegfallen. Das war kurz bevor er 5 wurde. Es war dann tatsächlich auch problemlos möglich.

    NRW: einmal pro Woche Unterricht, immer der gleiche Wochentag (mit Ausnahme der Pfingstwoche). 4 Gruppen je 10 Kindern aus beiden Klassen zusammen. Alle 4 Gruppen haben zeitgleich Unterricht (hier darf nur ein Jahrgang pro Tag an der Schule sein). Die Einteilung ist nicht alphabetisch, wurde aber nicht weiter erläutert.
    Die Kinder gehen mit Jacke, Schuhen und Mundschutz in die Klasse (normal umziehen an der Garderobe und Hausschuhe jenseits des Eingangs) und dürfen am Platz den Mundschutz dann abnehmen.
    Wie Pausen laufen und sowas wissen wir bisher nicht. Die Eltern dürfen die Kinder nicht zur Schule bringen. >

    Soweit ich es überblicke wurden 4 Klassenräume gewählt die recht weit auseinander liegen und wo dann keine andere Klasse zeitgleich das Treppenhaus nutzt (es gibt nur 7 Klassenräume an der Schule)

    Die Kinder haben 5 bzw 6 Stunden Schule und bekommen an dem Präsenztag den Stoff für den Rest der Woche mit.

    Ich wohne direkt angrenzend ans Ruhrgebiet und hier gilt bei Grundschulen freie Wahl, aber ein sicherer Platz nur an der nächstgelegenen (keine Erfahrung mit Wechsel der Stadt).
    Bei weiterführenden kann man auch in angrenzende Städte bzw kommen auch viele aus angrenzenden Städten in unsere Stadt (teilweise die einzige Gesamtschule). Da wird tatsächlich frei gelost, es dürfen Schüler aus unserer Stadt nicht bevorzugt werden (was dazu führt, dass ansässige Schüler keinen Platz bekommen und teilweise wiederum in andere Städte pendeln ...)

    Bei meiner Oma war es mit 50 einfach weg. Sie hatte damals Panik schwanger zu sein. Bei meiner Mutter war es leider das Gegenteil. Mal schauen wie es bei mir abläuft. Bisher wurde der Zyklus im letzten Jahr kürzer (aber im normalen Rahmen, ich hatte bisher nur lange Zyklen)

    Ich habe mich in einem angemeldet (inkl. Beleghebamme). Es war nur eine Geburt, ich habe keinen Vergleich. Aber bei mir hieß das lediglich, dass vorerst kein Arzt kam. Ich hatte viel CTG dran, durfte nicht in die tiefe Hocke (wie ich wollte), weil dann das CTG verschoben wurde. Vorbei war hebammengeleitet dann als sie mir AB gegeben haben (ich hatte einen Blasensprung und erst Stunden später Wehen). Letztlich wurde es dann (wie so oft in diesem Krankenhaus) ein Kaiserschnitt wegen Geburtstillstand + PDA vorher.

    Es ist definitiv keins deiner KH und wie ich nun weiß, ist in "meinem" KH eben ein Kaiserschnitt gerne mitgenommen. Es steht und fällt mit dem Personal und der Einstellung.

    Hier kam Antolin Mitte der zweiten Klasse auf. Mein viel lesendes Kind hat beim ersten Buch nicht verstanden worum es ging (hat also irgendwie die Fragen nicht auf das Buch bezogen) und hatte 3 von 10 Punkten oder so. Danach hat er fast verweigert mit lesen und erst wieder angefangen als wir ihm versichert haben, dass er Antolin nicht machen muss. Zuhause hat er es bisher nicht wieder genutzt, keine Ahnung ob er in der Schule Fragen beantwortet.

    Ich habe mit 15/16 mal einen VHS Kurs (10 Finger System Schreibmaschine) gemacht, es dann aber nie gebraucht (Einen Computer hatte ich da noch nicht). Im Laufe der Jahre danach mit eigenem Computer, dann zunehmend Bürojobs habe ich mich nach und nach ans Schreiben gewöhnt und schreibe nun mit 5 Fingern (zwei links und drei rechts). Ich sitze 40 h + / Woche am Computer. Ich habe mit 5 Finger gut 200 Anschläge/Minute. Das reicht mir.


    Insgesamt finde ich es als Fähigkeit gut tippen zu lernen, aber bei den meisten kommt das doch mit der Übung. Nachrichten am Handy tippe ich mit dem Adler Suchsystem und alle werden immer ganz hibbelig wenn sie mir zusehen.

    Wir haben Judo forciert. Er ist im Kindergarten gerne mal untergegangen und zusätzlich eckt er gerne mal an. Es war klar, dass er irgendeinen Sport machen soll und anhand des vorhandenen (eher mageren) Sportangebots haben wir Judo ausgewählt. Es tut ihm extrem gut. Körperlich hat er sich gut stabilisiert und kann sich mehr kontrollieren, aber auch das Selbstbewusstsein hat einen riesen Schub erhalten. Wenn ihn jetzt jemand anpöbelt, dann kommentiert er schon mal ruhig, dass er Judo kann und sich verteidigen wird. Das alleine nimmt vielen den Wind aus den Segeln (er könnte sich aktuell sicher kaum verteidigen, er hat gerade den ersten Gürtel ...)
    Das zweite hat er selbst entdeckt. Es kam irgendwann Interesse an Edelsteinen/Fossilien auf. Er entwickelt sich da noch, aber da er vor einigen Wochen beim Spielen ein Fossil selber entdeckt hat wurde es nochmal angefeuert. Mal schaun ob das Interesse noch tiefer wird.