Beiträge von mangobaum

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Ich habe diese Woche einen Sportkurs angefangen. Vorher sagte ich zu den Kindern wörtlich Folgendes:


    Ich: Ich mache heute Pilates.


    Sohn: Ist das mit Fleisch?

    Und unser Eindruck war: für Interrail ist niemand so richtig zuständig. Man wird zwar bedient aber kundenorientierte Problemlösungen sind nicht zu erwarten. Die Lösung bei verpassten Zug scheint bei Interrail immer noch klassisch Übernachten am Bahnhof zu sein.

    An Frankreich sind wir wegen der TGV Reservierungen fast gescheitert. Plant das ganz früh! Und es ging nur über Telefon mit der französischen Bahn. Da kamen wir aber nie durch. Am Ende sind wir nach Belgien gefahren und dann von Brüssel über Lille mit langsamen Zügen in die Bretagne gefahren. Von Frankreich aus haben wir dann qm Bahnhof Reservierungen für die Rückfahrt gekauft. War aber auch nur noch streckenweise Platz. Die Interrail-Seite hatte kurioserweise aber noch Kontingente - natürlich für den doppelten Preis. Aber wenn ihr langsam reisen wollt ohne TGVs usw. dann ist es einfacher. Und wir fanden auch immer Platz in den TERs.

    Bei der App kannst du den Reisetag wenn angebrochen auch nicht mehr ändern. Da kam so eine noch mal bestätigen - Frage.

    Über die App waren wir froh weil nicht ewig langes Anstehen an Bahnhöfen.

    Hotel etc würde ich nicht drauf setzen. Wir sind immer so gefahren dass es noch eine Alternative letzte Bahn gab.

    Wir kommen gerade zurück von 4 Wochen Dänemark, Norwegen, Belgien und Frankreich.

    Da wir 4x durch Deutschland mussten, habe ich so egal-wohin-tickets bei edeka zusätzlich gekauft. Kinder können da kostenlos mit und ice geht auch. Du musst aber den Zug glaube ich 2 Tage vorher buchen und dann ist Zugbindung. Für uns war das aber für die Ausreise, die vorher gut planbar war ideal.

    Ich komme gerade aus Norwegen zurück. Wir haben die Reise und das Land sehr genossen. Aber im Zusammenhang mit diesem Thread muss ich folgendes loswerden: Wir waren auch in Bergen und sind dort über den "Fischmarkt" gelaufen, wo man jede Sorte Wurst von Rentier über Orca bis x andere Walarten kaufen kann.


    Ich finde das im Vergleich so viel widerwärtiger, dass dort Touristen "zum Spaß" dieses Fleisch kaufen können. Habe das unterwegs auch in keinem Supermarkt gesehen.

    Und verstehe nicht, dass es erlaubt ist, das gezielt an Touristen zu verkaufen, wenn doch die Begründung, dass Norwegen weiter Wale fangen darf, ist, dass es um den Erhalt eines kulturellen Erbes geht. Dann sollte der Verkauf und Verzehr auch in gewisser Weise beschränkt werden.

    Hallo zusammen,

    Wir sind gerade auf der Rückreise von Norwegen.

    Bei der Rückfahrt durch Deutschland das gleich wie bei der Hinreise: auffallende Züge, Verspätungen... Wir hatten auf beiden Wegen Fliegerbombe. Will gar nicht ins Detail gehen, aber sehr zeit- und nervenaufreibend. Bei der Fahrt durch Dänemark Dieselben Erfahrungen wie Annanita : bei der Hinreise waren die Züge gestopft voll, aber die Reservierungspflicht war kein Thema. Wir hatten Glück und haben immer nicht belegte Sitzplätze bekommen. Auf der Rückfahrt war es deutlich weniger voll. Verspätung und verpassten Anschlusszug in Fredericia wurde mit Shuttlebus nach Flensburg aufgefangen. Das ist wirklich großartig!

    Insgesamt war mir vorher nicht bewusst, wie schlecht der Norden Deutschlands angebunden ist. Im Grunde läuft alles durch Fredericia und Hamburg. Man hat wenig Möglichkeiten Problemen auszuweichen.

    Gut war, dass es in dänischen und norwegischen Zügen Getränkeautomate gibt. In Norwegen sind wir die Bergen-Bahn gefahren. Wirklich eine tolle Strecke. Verspätung war gering und es wurde immer angesagt, wo der Zug schon durch ist. Dadurch war es transparent. Zudem super Wartehallen an allen Bahnhöfen. Halt in Finse mit Wanderung zum Gletscher und Übernachtung in der Finsehytta war wirklich unser Highlight, wenn auch anstrengend.

    Ansonsten ist Norwegen abseits der Städte für Backpacking mit Bahn nicht so der Brüller - die Unterkünfte sind dann teils schlecht erreichbar.

    Vor Ort habe ich mich in mehrere ÖPNV-Systeme reingefunden. In allen Städten in denen wir waren, war Tickets über die lokale App kaufen günstiger als zB im Bus direkt.

    Ganz toll und entspannend für uns waren die Fährüberfahrten Oslo-Kopenhagen und retour mit DFDS. Die Kabinen sind nicht so teuer, das Essen an Bord macht den Preis. Wir haben aber wie alle auch Essen mitgenommen und in der Kabine gegessen. Auf der Rückfahrt haben wir uns das Buffet gegönnt. Schön war das Schwimmbad an Bord. Aussen gab es Gratis-Becken auf dem Deck. Aber innen auch noch indoor. Das war vergleichsweise günstig, deutlich leerer und für die Kinder abends super. Mit der Massgabe, nicht alleine nach aussen aufs Deck zu gehen, konnten sich die Kinder auch mal alleine an Bord bewegen, zB zur Hüpfburg und den Spielzimmern.

    In Oslo haben uns die tollen und für Kinder super aufbereiteten Museen überrascht. Munch war ganz toll für Kinder gemacht. Ausserdem waren wir im Fram-Museum (auch super), Kon Tiki (nicht so interaktiv, hätte ich mir vielleicht am ehesten gespart) und Volksmuseum (leider zu kurz. Da wären wir gerne länger geblieben.)

    Bergen hätten wie uns zugunsten eines längeren Aufenthaltes in den Bergen sparen können. Sehr überlaufen von Touristen und für die Kinder nicht so interessant und gar nicht interaktiv. Es besteht vor allem aus tollen Ausblicken. Museen haben wir da aber nicht probiert. Rückfahrt mit dem Nachtzug von Bergen nach Oslo war sehr gut. Aber die Nacht kurz. Andere Familien fanden es stressig. Und eigentlich könnte man sich die Route auch zwei Mal anschauen.

    In Oslo hatten wir ein ganz tolles AirBnB.

    Ich habe Seite 2 übersprungen, falls es schon geschrieben wurde. In Baden-Württemberg spielt der KVJS als Verband eine wichtige Rolle. Dem wurde quasi vom Land die Aufgabe übertragen, die Kita-Standards zu überwachen und er erteilt die Betriebserlaubnis. Zu den Standards gehört auch, dass Kinder im Jahr 2 Wochen Ferien am Stück haben. Die meisten Kitas setzen das mit der Sommerschliesszeit um. Im Sommer dann weil es die Personalplanung erleichtert und weil viele Frauen ja wiederum auch Mütter sind und dann die Kinder daheim haben. In der Gemeinde stimmen sich dann natürlich die Einrichtungen inklusive der Schulkindbetreuung ab.

    Wir fahren mit dem Egal-Wohin-ticket nach Hamburg (weil wir die innerdeutsche Fahrt später noch brauchen). Übernachten dort und nehmen morgens den RE nach Flensburg und dann von dort weiter nach Fredericia (brauchte keine Reservierung) und dann mit Reservierung von Fredericia bis Kopenhagen. So hat es funktioniert.

    annalin : an mein Herz. Ich schlage mich mit denselben Problemen herum.


    Ich habe schon vor Wochen alles gebucht, bis auf die An- und Abreise durch Deutschland nach Dänemark. Jetzt hat sich noch mal eine Veränderung ergeben. Und ich werde wahnsinnig.


    Ich möchte nächsten Sonntag von Hamburg nach Kopenhagen fahren. Sämtliche Züge sind aber ausgebucht und da es auf irgendeinem Teil davon eine Reservierungspflicht gibt, geht das also nicht. Ich kann dagegen die Züge stückchenweise buchen. Also z.B. bis Frederica und dann von dort nach Kopenhagen.

    Diese gestückelte Verbindung zeigt es mir bei direkter Suche gar nicht an. Obwohl es ja aber anscheinend möglich ist, so zu fahren.


    Inzwischen blicke ich es gar nicht mehr.


    Durch diese Reservierungspflichten ist Interrail kein Stück flexibel mehr. Und ein Ausweichen auf nicht-reservierungspflichtigen Nahverkehr scheint es teils gar nicht zu geben.

    Das tut sehr gut, von euch zu lesen. nitokris - genau, diese Angst kann ich sehr gut nachvollziehen.


    Ich habe jetzt mal zwei Tage Kaffee reduziert, weniger Weizen und abends nicht mehr spät gegessen. Milch im Espresso durch Mandelmilch ersetzt. Das Kloßgefühl ist besser geworden, muss ich echt sagen. Es ist noch da, aber nicht ganz so prominent.


    Also ich arbeite an einer langsamen Ernährungsumstellung. Ist echt nicht leicht.

    Meine Kinder spielen mit meinen Haaren und nehmen meine Haare zu einem halben Pferdeschwanz zusammen. Sie sind komplett fasziniert, wie die "neue Frisur" mein Gesicht verändert.

    Tochter (7): Mama, da kannst du die Männer ja nicht mehr mit dem Stock vertreiben.

    Beim Nachbar steht der Tanklaster für Pellets vor der Tür. Tochter beobachtet interessiert den Vorgang und fragt dies und das dazu. Ich erkläre wie das mit den Pellets funktioniert.

    Sie: Muss man die bestellen oder kommen die von selbst?


    Sohn hatte einen Freund zu Besuch. Ich war unterwegs. Ein paar Tage später spricht mich der Nachbar an: der Freund meines Sohnes habe ihn angesprochen, ob er ihn noch Hause fahren kann. Hat er dann auch gemacht da gerade verletzt zuhause und ein lockerer Typ. Aber er fand es schon komisch und wollte Bescheid sagen. Ich war etwas entgeistert über den Freund. Mein Sohn war an dem Tag auch entgeistert. Im Nachgespräch darüber mein Sohn:

    Man soll ja schon nicht bei Leuten mitgehen wenn sie einen ansprechen. Aber X hebt das auf ein neuestes Level.

    Die Grundschüler hier waren gerade 2 Tage auf einem Bauernhof. also 2 Übernachtungen. 200 Euro.


    Ich finde das einfach den Hammer.


    Ich finde, jetzt mit den ganzen wirtschaftlichen Veränderungen muss einfach auch das Ziel wirtschaftlich überlegt werden.

    Man kann wandern.

    Hier ist sogar am Wochenende der ÖPNV umsonst. Man könnte hier kostenfrei mit dem ÖPNV Samstag Vormittag drei Dörfer weiter fahren, irgendwo übernachten und sonntags kostenfrei zurückfahren. Oder mit dem 9 Euro-Ticket wäre man flexibler. Klar ist ein Bus bequemer, aber einfach im Moment halt sehr teuer.


    Und wenn es um das soziale Miteinander geht, ist es ja so ziemlich egal, was man da macht.


    An unserer Gemeinschaftsschule werden Tablet-Klassen eingeführt. Gerätepreis 600 Euro bzw. 25 Euro monatlich bis zum Ende der Schulzeit. Auf der Schule sind sehr viele Kinder aus Familien, die es ökonomisch nicht so pralle haben. Das gab natürlich einen Aufschrei.

    Ich habe glaube ich einen stillen Reflux. Also Reflux war schon mal eine Verdachtsdiagnose des HNO-Arztes. Jetzt ist es sehr stark geworden und ich leicht panisch (Kloßgefühl im Hals, gefühlt verschleimt und Räuspern und so) - also habe ich mal eine Schilddrüsenuntersuchung angeregt. Ich warte noch auf den Arztbericht, aber es sieht eher so aus, als ob da alles OK ist. Und wenn er bei der Schilddrüsensonographie nichts entdeckt hat, gehe ich mal davon aus, dass da jetzt auch kein Kehlkopfkrebs oder sowas ist.

    Also doch Reflux. Also gesund ernähren tue ich mich nicht. Ich schlafe spät, arbeite nachts noch spät, trinke dabei Kaffee (immerhin inzwischen Espresso mit weniger Gerbstoffen) und esse ungesundes Zeug. Also das ist jetzt keine Überraschung, dass da ein Reflux entstehen kann.


    Bloß: wie komme ich jetzt damit klar?


    Wenn ich über Reflux und Sodbrennen lese (ich habe übrigens kein Sodbrennen dabei), scheint das teils sogar widersprüchlich. Milch sei gut bei Sodbrennen. Milch sei schlecht bei Reflux. Hmmm


    Und dann eine lange Liste von Dingen, die aus meiner Sicht keinen logischen Zusammenhang ergeben. Also was man essen darf und was nicht. Scharfe Gewürze nein, Ingwer ja. Zitrusfrüchte und saure Früchte nein, Pfirsich aber gut?

    Dann einmal: kein Weizen, keine Haferflocken, kein Reis, keine Kartoffeln - was isst man da noch? Dann aber wieder: keine Hefe, stattdessen lieber Haferbrei.


    Also ich kann keine Logik erkennen. Vielleicht kennt sich jemand aus.


    Ich ersetze jetzt mal meine Milch mit Mandelmilch, kaufe stilles Wasser statt Sprudel und esse nachts dann Bananen (bäh) statt Schokolade #stumm . Vielleicht kann mir ja jemand sagen, ob es förderlich oder zumindest nicht schädlich wäre, wenn ich dabei Haferfleks oder Dinkel-Pops oder sowas knabbere, dann hätte ich wenigstens das Knabber-Gefühl.


    Eine weitergehende Lebensumstellung ist gerade nicht in Sicht. Die Tage sind mit 24 Stunden eh zu kurz und wer nachts mit dem Kopf arbeitet, muss dabei knabbern. Da mach ich mir keine Illusionen, dass ich so schnell "4 Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr essen" hinbekomme. Ich suche erst mal die Baby steps und pragmatische Schritte.


    Tips und Erfahrungen nehme ich gerne entgegen.

    Magorma : genau das reisen wir im August, aber ohne Schweden. Habe weiter oben dazu geschrieben. Da die Strecken teils sehr lange sind, wegen dem inbound exbound Problem, reisen wir 2x per Fähre. Mit DFDS Oslo-Kopenhagen und zurück. Insgesamt sind es dann 2 Wochen. Für Ticketreservierungen in Norwegen musst du die Service-Hotline von Entur anrufen. Das ist die norwegische Bahn. Das hat gut geklappt. Da haben wir auch für die Strecke Oslo-Bergen reserviert, auch den Nachtzug.