Beiträge von mangobaum

    Auf dem Weg zur Mutter-Kind-Kur übernachten wir in Emden in der Nähe des Bahnhofs. Im September. Am nächsten Mittag geht es um 14 Uhr mit der Fähre weiter nach Borkum. Kurz nach 13 Uhr müssen wir am Hauptbahnhof Richtung Fährhafen abfahren.


    Das heißt, wir haben zwischen ca. 9.30 - 12.45Uhr Zeit, Emden zu erkunden.


    Zu dem Otto-Haus haben wir keinen Bezug, da bisher nie Otto geschaut. Ansonsten finde ich sehr viele Möglichkeiten, Fahrten auf dem Wasser zu unternehmen, das brauchen wir aber auch nicht, da wir dann ja noch 2 Stunden auf dem Schiff sind. Und baden werden wir danach noch 3 Wochen lang ziemlich viel. #freu


    Ich habe mir jetzt mal das Landesmuseum ausgekuckt - ist das empfehlenswert mit Kindern?

    Außerdem vielleicht einfach im Hafen rumlaufen und auf einen netten Spielplatz? - Da suche ich Empfehlungen.

    Ich möchte mich nicht so wahnsinnig weit vom Hauptbahnhof entfernen, aber ein paar Busstationen (oder was es in Emden an Nahverkehr gibt) oder 15-20 gemütliche Gehminuten sind ok.


    Lohnt es sich, früher am Fährhafen zu sein und dort noch "zu kucken"? Oder ist da eh nicht so viel zu sehen?


    Restauranttips nehme ich auch noch entgegen. - eher so was "fastfood-artiges" oder Waffelhaus oder frittierter Fisch oder Asia. Gerne mit nettem Blick aufs Wasser und nicht so teuer.

    Bei unserem 9-Jährigen wurde kürzlich eine Progenie diagnostiziert. Oder zumindest beginnende. Wir sind etwas holterdipolter gleich voll ins kieferorthodpädische Schatzkästchen der Breckets, Bögen und was weiß ich getaucht.


    Was ich so lese, scheint die Behandlung mit loser Zahnspange und später fester ja durchaus sinnvoll zu sein. Allerdings kann es eben auch sein, dass man sich jahrelang abmüht und am Ende ein Wachstumsschub wieder alles zunichte macht. Klingt ein wenig wie Glücksspiel.


    jetzt kommt noch dazu, dass unser Sohn Konzentrationsprobleme hat und Tics, oft mit Räuspern, Schnauben usw. Wie er mit so einer Spange umgeht udn ob dann überhaupt noch irgendeine Konzentration jenseits des Mundraumes möglich ist - das sind alles so Punkte die natürlich auch der Kieferorthopäde nicht beantworten kann.


    Ich würde mich sehr über Erfahrungen freuen, auch Fachmeinungen über Sinn oder Nicht-Sinn der Behandlung allgemein udn diverser Specials (das ganze kostenpflichte wie regelmäßige Zahnreinigungen, verschiedene Bögen und was weiß ich) .

    Ich würde mir vor allem überlegen:


    Was passiert, während du auf Toilette / unter der Dusche bist?

    Kannst du die Kinder zu allem mitnehmen? Was machst du wenn du nachts mal kurz rausmusst?


    Ist die Strandnähe ok? Besteht die Gefahr, dass das 4Jährige sich auch mal alleine auf den Weg macht?


    Ich war vor 2 Jahren alleine mit den Kindern unterwegs. Da war der Große grade 7, die Kleine 2. Das ging sehr gut - der Große hat auch mal kurz auf sie aufgepasst. Aber ich war nicht auf einem Campingplatz, sondern in Jugendherbergen. Campingplatz habe ich mir aus den oben genannten Gründen nicht getraut. In der Jugendherberge konnte ich ins Bad und sie mal kurz auf dem Zimmer alleine lassen. Auf dem Campingplatz hätte ich mich das nicht getraut. Und ständig mit beiden Kindern überall hin - von Toilette bis Geschirr waschen - das wäre mir bei noch kleineren Kindern zu anstrengend gewesen.


    Und ich war mit dem Auto unterwegs. Das war gut, weil man doch ziemliche Mengen an Gepäck hat mit Bade-Krimskrams, Windeln, usw.


    Ich will dir aber deinen wirklich sehr schönen Plan nicht kaputtreden. Aber das wären meine praktischen Überlegungen.

    Teviona : der Reiskocher klingt toll!


    Wir haben auch einen ganz guten, aber deiner toppt unseren locker. Wir kochen auch alles darin - überwiegend Basmati, mein Mann kocht auch das westafrikanische Reis-und-Bohnen-Gericht "Wadsche" darin. Milchreis auch.


    Die Kruste macht er auch immer im normalen Topf unter seinem Maisbrei. Die persische Reiskruste ist aber leckerer...


    Mal schauen, wann unser Reiskocher den Geist aufgibt ... :D

    Meine bald 5Jährige Tochter macht es sich zur Zeit reichlich bequem.


    Tochter: Mama, zieh mir die Schuhe aus!


    Ich (der Diskussionen leid): Wir haben bald Schuluntersuchung. Was soll ich denn der Ärztin sagen, wenn sie mich fragt: Kann sich Tochter schon alleine an- und ausziehen?


    Tochter (denkt nach): Du bist unfair.


    Kurz darauf:


    Tochter: Mama, kannst du meine Schuhe aufräumen?


    Ich: Und was soll ich sagen, wenn sie fragt, ob du schon deine Sachen aufräumen kannst?


    Tochter: Dann sagt du halt, ich kann es.

    Mich hat casa s Geschichte sehr betroffen gemachut. Ich konnte eine Weile hier echt nicht mehr Reinschauen.


    Ich finde diese ausweglose Situation so traurig: gehen die muslimischen Eltern nicht hin, heißt es, die interessieren sich ja auch nicht, die grenzen sich ab, Parallelgesellschaft usw. Gehen sie hin, auch wenn es für sie gerade gar nicht so gut passt, werden sie dafür auch angefeindet. Was soll man denn noch tun?


    Ich kenne so viele muslimische Familien, die seit Jahren und Jahrzehnten engagiert in Deutschland leben. Die für andere in der Schule und bei Ärzten übersetzen, die zum Elternabend gehen und viel für die Bildungskarrieren ihrer Kinder tun. Und das wird von der Mehrheitsgesellschaft nicht, nicht, nicht gesehen. Da wird immer nur das Kopftuch gesehen.


    Ich sage zu Leuten inzwischen: Was wollt ihr noch tun? Ihr bemüht euch seit 20 Jahren. Jetzt kämpft statt um Anpassung mal um eure Rechte. Lasst euch in den Gemeinderat wählen. Organisiert euch. Werdet sichtbar. Ihr seid viele.

    Tochter (4) zeigt Papa ihre Edelsteinsammlung und Schokogoldtaler.

    Papa reagiert mit Bewunderung und sagt, dass Gott (bei uns Allah) das wirklich wunderbar gemacht hat.


    Papa geht kurz in die Küche und Tochter kommt zu mir:

    Tochter: Allah hat das alles geschaffen. Warum hat der Osterhase das alles gebracht? Warum ist Allah der Osterhase?

    Ich habe im GEburtshaus Kreuzberg entbunden (das 2. Mal, beim 1. Mal im Urbankrankenhaus) und fand es auch unproblematisch. So unproblematisch, dass ich mich kaum mehr daran erinnern kann.


    Wir waren zur U2 bei einer neuen Kinderärztin. Die haben das problemlos gemacht. Meiner Erinnerung nach hatte ich dort vorher angerufen, bzw. bei mehreren angerufen und manche haben nicht mehr neu aufgenommen.


    Die Hebamme kommt ja dann auch jeden Tag vorbei am Anfang, so dass man auch fragen könnte oder diese vielleicht auch Lösungswege wüsste, wenn sich das U2-Thema doch plötzlich komplizierter als gedacht gestaltet.

    Ich spreche jetzt mal als "betroffene Mutter".


    In unserer Mensa gibt es ein Hauptgericht, Salatteller, Suppe und immer die gleichen Nudeln mit Tomatensoße.


    Das Hauptgericht besteht in der Regel mindestens 2x pro Woche aus Schweinefleisch.


    Die Salatteller sind groß und meiner Meinung nach eher weniger kinder- oder mindestens weniger grundschüler-tauglich.


    Von der Suppe wird man nicht satt, das ist keine besonders große Portion.


    Mein Sohn hat also, als er noch in der Mensa aß, 2 von 4 x pro Woche Nudeln mit der immer gleichen Tomatensoße gegessen. Manchmal sogar 4x die Woche, wenn die anderen Hauptgerichte ihm nicht gefielen (er hats nicht so mit Gemüse) oder wegen Laktose-Intoleranz eher schwierig waren.


    Ich habe mich dann - auch weil ich damit beruflich zu tun habe und es von anderne Familien auch mitbekommen habe, das Problem - dafür eingesetzt, dass das Essen ETWAS freundlicher ist für die muslimischen SchülerInnen. Und das sind jetzt nicht soo wenige hier.


    Man konnte in der Software auch alle möglichen Allergien angeben und einsehen, was man gewählt hatte, aber "kein Schweinefleisch" war gar keine Option.


    Letztlich ging es so aus, dass das Sekretariat das registriert und der Koch das dann automatisch sieht, wenn ein muslimisches Kind das "Schweinefleisch-Hauptgericht" bestellt. der Koch macht dann eine Alternative.


    So. Jetzt denkt die Schulverwaltung: prima gelöst.


    Für uns ist es aber so:

    - Wir wissen nie, was das Kind dann tatsächlich zu essen bekommt. Wenn da Hackbällchen draufstehen: bekommt er dann welche mit Rind oder Gemüseburger oder Fischstäbchen? Bei Nudelauflauf? Bei Leberkäse? Ich kann mir das nicht vorstellen, dass der Koch da wirklich jeden Tag noch eine vernünftige, gleichwertige Alternative hinbekommt. Zumal wir bis um 9 Uhr bestellen können. Ich bestelle also meinem Kind imerm ein "Überraschungspaket" ohne zu wissen, ob er das dann überhaupt mag oder nicht.

    - Ich kann selbst in dieser Mensa essen und habe das dann getestet. Da lag das Putenschnitzel auf dem gleichen Tablett wie das Schweineschnitzel. Und das geht halt einfach nicht. Das ist religiös ein No-go. Über halal-Fleisch lässt sich streiten und das sieht der eine so und der andere anders (also ob es halal geschächtet sein muss oder halt einfach kein Schweinefleisch), aber wenn das alles zusammen zubereitet und serviert wird... Ist ungefähr so, wie wenn einem überzeugten Vegetarier sein Tofu-Schnitzel in einer Pfanne gebraten wird, in der vorher Leber oder Hackfleisch gebraten wurde.


    Das Ende vom Lied: Uns ist das Essen auf diese Weise zu unzuverlässig. Wir können nicht darauf vertrauen, dass das Kind tatsächlich kein Schweinefleisch bekommt. Und wir wissen nicht, was wir überhaupt serviert bekommen werden.


    Ich gebe meinem Kind jetzt Vesper mit und er geht in die Vespergruppe.

    Ich hätte mir sehr gewünscht, diese Entlastung durch die Mensa einfach auch zu bekommen. Ich könnte mich jetzt weiter dafür einsetzen, dem Koch und der Schulleitung erklären, warum es so einfach shcwierig ist für die muslimischen Kinder .... aber da steht man sofort als Fanatiker und besonders penibel da. Also habe ich aufgegeben.

    :D So ähnlich war der Bericht meines Sohnes von seinem ersten Pfadfinderlager im Herbst. Ich war bei seiner Rückkehr verreist. Mein Mann holte ihn ab. Ich rief abends an, um zu hören, wie es war:


    Mutter (etwas aufgeregt): Und, wie war's?

    Sohn (matter of fact): Gut.

    Mutter: Ok. Und magst du vielleicht kurz erzählen, was ihr so gemacht habt?

    Sohn: Es hat gebrannt.

    Mutter: Wie, es hat gebrannt?

    Sohn: Ja, ein Zelt. Aber nur ein halbes.

    Mutter: Ja, wie, und wie war das?

    Sohn: Na es hat gebrannt. Wir müssen meine Tasse noch mal spülen, da war Löschpulver dran.


    Mutter gibt auf.

    Auf jeden Fall über das Tempelhofer Feld spazierengehen. Wenn man von da aus am einen Ende nach Neukölln Richtung Hermannstraße reinläuft, kommen unzählige kleine Restaurants, Pizzerien, Cafés, in denen man nett essen kann. Ich fand es da immer sehr kinderfreundlich, war oft mit Kinderwagen dort.


    Wir sind auch Ostern in Berlin. Bei uns steht auch das Naturkundemuseum auf dem Programm. Tierpark und Zoo sind auch sehr sehenswert. Tierpark ist riesig und weniger überlaufen, dazu gibt es dort eher besondere Tiere wie Seekühe und große Elefantenherde.


    Abends am Potsdamer Platz spazierengehen ist auch interessant (die Kuppel mit den Lichtern und so).


    Brandenburger Tor und Kanzleramt würde ich auch machen mit einem Siebenjährigen.

    Wir waren mit den Großeltern im Weihnachtsgottesdienst.

    Ich hatte früher Gesangsunterricht und kann also - bei passender Gelegenheit - so "klassisch" singen. Meine Tochter hat mich aber bisher nur als "mit dünner Stimme Einschlaflieder" singen hören.

    Ich singe also lauthals vor mich hin. Sie schaut mich an und hält mir dann den Mund zu: "Mama, sing nicht mit so komischer Stimme!"


    (Offenbar fand sie es irgendwie "gruselig".)


    Allerdings war sie die Sängerin, die immer eine halbe Silbe im Text hinterherhängte (klar, wenn man noch nicht lesen kann) und voller Inbrunst und weithin hörbar "Ihr Kinderlein kommet" brüllte.

    Danke für euren Zuspruch und den link, Kajak!


    Ich hab es nicht so mit Höhen. Also hohe Berge sind an sich ok, aber genau dieses "mit dem Zug am Rande des Abgrunds entlang" oder sogar noch Seilbahn, das ist nicht meins. Da lauf ich lieber. :D Also Panorama ist glaube ich nicht meins.


    Gepäck klein halten und Waschmaschine klingt gut.


    Was ich nicht abschätzen kann: wieviel Wechsel vertragen die Kinder? Täglich woanders wäre wohl zuviel. Aber 2 oder 3 Stationen? Und dort dann jeweils 2-3 Tage?

    Liebe Raben,


    ich habe Lust auf ein "Abenteuer". Meine "Mit-Abenteurer" wären zum Reisezeitpunkt im nächsten Sommer 9 und fast 5 Jahre alt. Mit einer gewissen Energie gesegnet. Allerdings sind wir keine besonders ausdauernden Zu-Fuss-Geher.


    Da die Kinder zweisprachig aufwachsen, würde ich gerne nach Frankreich. Fand aber selbst Frankreich "damals" als Jugendlicher mit Interrail nicht so einfach. Natürlich würde ich aber anders als damals vorplanen und Unterkünfte und Reiserouten vorab festlegen.


    Wir hätten wohl 2 Wochen Zeit, wobei ich eher so 10 Tage unterwegs sein möchte.


    Wahrscheinlich würde ich versuchen, ans Mittelmeer runterzukommen und in Jugendherbergen nächtigen. Eine Zeltausrüstung wäre wohl zu viel Schlepperei.


    An und für sich wäre es mir wegen dem Gepäck fast lieber mit dem Auto, aber ich reise wahrscheinlich allein und das ist mir allein zu viel Fahrerei - ganz besonders in Frankreich.


    Hat das schon mal jemand gemacht? Haltet ihr das für "komfortabel machbar" oder eher "herausfordernd"?


    Ich freue mich über Erfahrungen. Auch über etwas aktuellere interrail-Erfahrungen ohne Kinder.


    Alternativ kann ich mir auch Österreich vorstellen. Oder Niederlande, diese Richtung.


    Vor Ort selbst würden wir wohl vor allem Städte erkunden (ohne große Check-Liste, mehr so "Straßen-Bummel"), ein bisschen baden wenn möglich.


    Und: war schon mal jemand im Norden mit interrail? Eine Alternative wäre auch "der Hitze entfliehen" und Richtung Schweden. Allerdings stelle ich es mir schwierig vor, da mit dem Zug rumzukommen.


    Vor zwei Jahren waren wir im Sommer in Bayern, mit dem Auto auch so Roadtrip-mäßig unterwegs. in zwei Jugendherbergen genächtigt, gewandert und interessante Ausflugsziele erkundet. Das fanden die Kinder und ich richtig gut und es hat auch gut funktioniert, obwohl sie damals noch deutlich jünger waren. Jetzt würde ich mich mit ihnen "nach Europa trauen".

    Als ich mich vor 4 Stunden hingelegt habe, hat mein Kopf angefangen, mir ein Dutzend e-mails zu diktieren.

    Da bin ich wieder aufgestanden und ahb sie alle als Entwurf geschrieben, bevor ich sie wieder vergesse.

    Da ich dazu eine Packung Erdnüsse und eine halbe Tafel Schokolade gegessen habe, fühle ich mich jetzt schlecht. Und leider sehr wach.

    Ich denke nicht, dass die Schulkantine ein zuverlässiger Anhaltspunkt ist. Ich würde vermuten, dass die Kinder dort eher weniger essen als in gemütlicher Runde am Abend, bei der sie sich mehrmals nachholen können.


    Das schöne an zuviel gekochten Nudeln ist: man kann sie einfrieren.