Beiträge von claraluna

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    Claraluna deine Frage mit der Schraube versteh Ich nicht ganz, magst du Konkreter werden?

    ich frage mich, was passieren muss, damit sich etwas ändert.

    Ist Regional kaufen die Antwort, bei einheimischen Bauern?

    Wie können Subventionen gesteuert werden, dass sich etwas ändert?

    Wie verstehen Verbraucher, wieviel minderwertiges Essen sie konsumieren? bzw. klimaschädliches Essen?

    Was kann ICH konkret tun, um lokalen Bauern zu helfen? Oder auch nicht ganz so lokalen Bauern?

    Die ganze Biobewegung hat nichts gebracht?

    Handwerklich arbeitende Bäcker passen daher jährlich Ihre Teig-Gär Zeiten dem geernteten Getreide an.

    Da es davon aber nicht mehr viele gibt gibt es eine Inhaltsstoff Norm um Großbäckereien und Brotfabriken immer die gleiche Qualität zu garantieren, ist die gering über oder unterschritten muss das Getreide in den Trog.

    Das heißt, nicht das Getreide an sich ist unbedingt das Problem, sondern die industriellen Normen, so, wie bei vielen anderen Dingen auch.

    frustrierend... dieses Pappmachebrot schmeckt auch einfach überhaupt nicht.

    Ich finde es echt frustig, mit welch minderer Qualität sich Konsumenten begnügen.

    wenn ich Anna-Lotta richtig verstehe, müssen wir den Milchkonsum runterfahren.... weil Milch gleich Fleisch

    ich muss sagen, das war mir in diesem Zusammenhang auch noch nicht so klar....

    ich liebe Käse... da dachte ich immer. das wäre besser als Fleisch / Wurst


    die Frage ist halt eher... können wir da was an den Preisen drehen? In der Landwirtschaft wird doch so viel subventioniert. Ich höre, die Milch ist zu billig, die Bauenr bekommen dafür zu wenig.

    also an welcher Schraube drehe ich da?

    Inhaltlich ist mittlerweile nahezu jeder Artikel den Ich in den Medien lese falsch oder veraltet.

    Ich fühle mich einfach sehr oft gedemütigt und mir geht es gleich wie Lilli Marleen mit der Hofnachfolge ... eigentlich würd Ich mir wünschen das Sie was gscheits lernen, wie es sich mein Vater schon für mich gewünscht hat.

    mich würde sehr interessieren, Deine Meinung, was ich als Verbraucher tun kann.....

    habe an einer Hochschule stuidert, an der auch landwirtschaftliche Studiengänge angeboten wurden... da haben mir viele erzählt, wie schwierig es ist, einen Hof zu bekommen.....


    ich weiß nix besser :-)... habe erst am Wochenende ein sicherlich sehr feine Anlage gesehen, wie Schweine gehalten werden sollen.... ja puh was soll ich sagen... hab mir dann noch gedacht, eigentlich müsste auf die Fleischprodukte so Bilder drauf wie auf den Zigarettenschachteln. Letztendlich wissen die Verbrauer viel zu wenig, um angemessene Konsumentscheidungen treffen zu können meine ich.

    ich denke das kommt halt auch einfach sehr darauf an, wo man wohnt. Ich hatte noch nie Probleme....

    und drüber sprechen... was soll das helfen, das ist lästern und bashing Susan Sto Helit . Wer hat denn hier Einfluss auf Prozesse der öffentlichen Verwaltung? Wohl niemand.

    Ich fände es dagegen viel besser, den Menschen die in der öffentlichen Verwaltung arbeiten entsprechenden Respekt entgegen zu bringen. Motivierte Mitarbeiter bewegen nämlich ganz viel.....

    dann schreib!!! Sowas überzeugt viel mehr, ist wirklich nett geschrieben... nicht mit dem Zeigefinger.. sondern macht einfach Freude zu lesen..


    Es braucht 25% der Leute um anzufangen oder so....

    Also ja, wir tun das alles schon auch, um etwas zu bewirken, aber auch für uns selbst, als ein Ausdruck von Selbstfürsorge, einfach weil es uns gut tut, so zu leben. Und wenn es uns gelingt, dieses Lebensgefühl anderen zu vermitteln (durchs Vorleben, nicht durchs Erklären), ist schon viel gewonnen. Manchmal glaube ich, sogar mehr, als wenn ich über die nötige Mobilitätswende oder die Problematik von Milchviehhaltung rede.

    Du siehst, ich beschäftige mich mit dem Thema.

    Im übrigen hätte ich irgendwie gerne den Titel geändert... ich habe jetzt für mich beschlossen, das nciht mehr Klimakrise sondern Klimakatastrophe zu nennen. Auch in meinen Gesprächen.


    Zu Deiner Aussage oben - ist das nicht etwas arrogant gedacht

    ? Wie asreileeth schon schreibt ist das sehr individuell. Warum meinst Du, dass Dein Lebensstil, der dich glücklich macht, anderen das gleiche Lebensgefühl vermittelt?

    Euch tut es gut so zu leben, mir würde es nicht gut tun.

    Mich würdest Du mit dem Kopf erreichen - hey.. ich liebe ein gutes Steak... aber mir ist sehr klar, dass Fleischhaltung eine wesentliche Stellschraube ist. Also esse ich mit gleichem Genuss gegrilltes Gemüse. Also ich wüsste jetzt ganz ehrlich nicht, warum mein geändertes Essverhalten viel zu meinem Glück beitragen sollte (außer das Bewusstsein hier richtig zu handeln)....


    Ich denke, dass sich etwas bewegt, da muss man an ganz vielen Ecken ansetzen.

    Wir haben unser Auto abgeschafft. Niemand in der Familie konnte das verstehen. Aber wir sind seitdem um ein ganzes Stück freier und zufriedener geworden. Und das sehen sie. Dass es nicht "schwer und unlösbar" ist, sondern uns glücklich macht.

    dass man ein Auto abschafft kann ich gerade noch verstehen


    Aber wie wird man dadurch freier und zufriedener? Macht euch glücklich?

    Das finde ich jetzt doch schwer nachvollziehbar. Magst Du das mal erklären? Ich messe "unserem" Auto da einfach keine so große Bedeutung zu.

    Bzw. müsste ich auch auf viel verzichten, was definitiv nicht zu meinem Glück beitragen würde....


    Neugierig bin...



    was Katja Diehl schreibt ist ganz spannend - greift in manchen Dingen aber zu kurz finde ich

    bzw. halt wie immer - schöne Vision und an den Details happert es dann

    das war ich.

    Und ich kann gerne nochmal ausführen, warum ich so entschieden habe.

    Selbst ohne jegliche Großeltern, verläßlicher Babysitter, gleich wieder einsteigend nach Geburt braucht mir niemand über die Herausforderung erzählen.

    Ich muss aber souverän damit umgehen können.


    Und wenn Talpa schreibt - das war abgesprochen -..... so war das eben bei dem Gespräch nicht.


    Die Frau hätte verschiedene Möglichkeiten gehabt

    - Gespräch verschieben

    - Gespräch beginnen mit - Achtung mein Kind sitzt im Nebenraum weil die Kita.....

    - usw.. usf.. transparent und souverän damit umgehen - das muss sie ja später auch leisten


    ich sehe in meinem beruflichen Umfeld prinzipiell zwei Arten von Eltern


    - die einen machen es möglich

    - die anderen schieben immer das Kind vor


    mit letzteren will ich nicht zusammenarbeiten. Muss hier schließlich Performance bringen. Und mein Chef wird ganz sicherlich kein Verständnis haben, wenn ich sage . wir haben Umsatz verloren weil unsere Eltern .....


    also um es nochmal deutlicher zu machen

    ich führe oft Gespsräche mit.... ich muss kurz die Kleine aus der Kita dann melde ich mich.....


    und es gibt auch Menschen, die mir schon gesagt haben, nach 13 Uhr arbeite ich nicht mehr da sind meine Kinder da. Und ich stand mti der Eksalation und dem ganzen Scheiß da #eek


    Tja... ganz ehrlich - unser Job verträgt das zweitere nicht.


    Wenn ich meinen Mitarbeitern sämtliche Freiheiten gönne, damit Familie und Beruf vereinbar ist - erwarte ich da dann auch andersrum Flexibilität und das Wollen den Laden am Laufen zu halten.

    ch finde das verblüffendste daran immer noch, dass sich der Elternzeitanspruch ja gar nicht geändert hat, sondern nur ZUSÄTZLICH für einen bestimmten Zeitraum Anspruch auf Geld besteht, der vorher für die meisten Familien gar nicht bestand.

    die Entwicklung habe ich auch mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Mal völlig wertfrei.


    Mit Wertung: hat leider nicht dazu geführt, dass es für Väter selbstverständlich wird Teilzeit zu arbeiten


    Unternehmer ja - ich denke Unternehmer haben einfach ein völlig anderes Verständnis.... ähnlich wie Leute, die Karriere priorisieren... wobei hüstel... die suchen sich dann halt die teilzeitarbeitende Grundschullehrerin

    ich verstehe deine Aussage nicht.

    Hier im Forum war irgendwann mal Konsens - Homeoffice mit präsenten Kindern geht gar nicht.

    Warum soll das dann bei der Arbeit gehen?


    Ich erzähle ein persönliches Erlebnis. Hab ein Bewerbungsgespräch geführt. Lange geplant. Eine Stunde.

    Tja eine halbe Stunde habe ich dann mit dem Kind auf Mutters Schoß geplaudert. War nett. Für mich.

    Aber nein, eingestellt habe ich sie nicht. Ich kam dann nämlich zu dem Schluss, wenn sie es nicht mal schafft sich so zu organisieren, dass sie für eine Stunde ein konzentriertes Gespräch mit mir führen kann, wird das so weitergehen.


    Meine Mitarbeiter dürfen super flexibel arbeiten, ich hab kein Problem mit Kindern mit und da im Hintergrund. Im Gegenteil. Wir haben alle esin sehr freundschaftliches Verhältnis und ich fand es schon in den 00er Jahren sehr erfrischend wie meine Kolleg*innen aus Schweden, UK usw usf. mit dem Kinderthema umgegangen sind. Die waren präsent. Ich habe von meinen Kindern erzählt. Ganz andere Atmospähre als hier in Deutschland.


    Wenn es aber massiv in die Arbeit eingreift ist das unfair fürs Team und für die anderen. Die haben auch ihre Befindlichkeiten und letztendlich muss dann das Team die nicht gemachte Arbeit auffangen.


    Insofern ja - unsere Gesellschaft hat einen weiten Weg vor sich. Aber ganz bestimmt nicht so als dürften sich Familine mit Kindern arbeitstechnisch alles rausnehmen. Kinder zu kriegen ist eine freie Entscheidung. Und letztendlich gibt es auch Mitarbeiter*innen, die Angehörige pflegen usw usf... oder welche die einfach mehr Freizeit haben wollen. Alle haben ein Anrecht so ihren Platz zu finden, dass es passt.

    Und da ein Unternehmen letztendlich nicht zum Selbstzweck da ist.... muss es halt auch da passen.


    grübel... warum schreib ich das jetzt alles? Vermutlich weil mich das Thema beschäftigt.

    Es ist halt schwierig.

    Wenn ich in einem Job bin mit enormem Konkurrenzdruck (was ein Politiker ja auch hat - die nächste Wahl kommt bestimmt) würde ich immer schauen, dass ich mein Leben entsprechend organisieren. Letztendlich wird da niemand fragen, warum Du nicht präsent warst, Dein Konkurrent wird das dann gut ausnutzen.


    Wenn das dann aber gesamtgesellschaftlicher Konsens wird, dass Zeit für Familie, für sich , für seine Gesundheit nicht notwendig ist... dann wirds schwierig.


    Ich sehe das ja, wie sich das geändert hat bzw. wie einige berichten. War es früher total ok, in seiner Familie uns seinem Haushalt aufzugehen, ist jetzt nach einem Jahr entsprechender Konsens, dass die Frau selbstverständlich wieder arbeiten geht.


    Heißt individuelle Entscheidungen haben in großer Masse auch immer entsprechenden Einfluss auf die Gesellschaft.

    Eure Kommentare sind doch quark....

    ich finde hier muss man ja sehr differenzieren.

    Ich finde das unmöglich ein spielendes Kleinkind mitzunehmen, wenn ich der Veranstaltungsleiter bin. Da muss schon ein mega Notfall vorliegen, dass ich da Verständnis hätte. Insofern ja totaler PR Gag und letztendlich total kontraproduktiv für alle Eltern. Denn letztendlich wird das dann wieder genau der Grund sein, vor allem Müttern keine verantwortungsvollen Posten zu geben.

    Wenn ich meine Zeit investiere, in eine Veranstaltung zu gehen und verschwende meine Zeit wenn da nix bei rauskommt egal aus welchem Grund.... dann geht das einfach gar nicht.


    Ein schlafendes Kleinkind würde mich dagegen null stören. Die Frage ist, was machst Du, wenn es es aufwacht. Wenn die Person keine tragende Rolle hat, geht sie raus oder fängt an zu stillen oder gibt die Flasche. Fertig.


    Würde uns allen gut tun, das Thema etwas weniger aufgeregt zu diskutieren.

    https://web.de/magazine/politi…-netz-diskutiert-37037506


    Auch als Mann macht es nicht jedem Recht. #stirn

    natürlich nicht.

    Und ich finde das extrem unhöflich den anderen Teilnehmern gegenüber.

    Als Ausschussleiter kann man sich doch nicht wirklich konzentrieren wenn unten das Kind spielt.


    hier noch etwas ausführlicher

    Anton Hofreiter: Ausschuss mit Kind auf dem Schoß – Vorbild oder Show?
    Der Grünen-Politiker Anton Hofreiter hat den EU‑Ausschuss des Bundestags am Montag mit einem Kind auf dem Schoß geleitet. Das sorgte auf Twitter für…
    www.rnd.de


    ich habe jedes Verständnis der Welt, wenn es da kurzfristig ein Betreuungsproblem gibt.... aber dann sollte man das auch kommunizieren und irgendwie schauen, dass da noch jemand ist, der das Kind bespassen kann.

    bin da voll bei Dir Astarte... bei uns war das aber wirklich freiwillig.....

    wenn jemand gesagt hat er muss arbeiten war auch gut

    Bzw. war ich lange Elternbeirat und habe eben genau solche Dinge inittiert - die Eltern gefragt ob und wie sie sich einbringen mögen.

    Da war nirgends Druck. War eine nette Gemeinschaft.....