Beiträge von claraluna

    Es werden mit Sicherheit mehr dunkelhäutige Menschen kontrolliert. Beispiel der hiesige Görlitzer Park mit Drogenhandel. Gehört man zu der Gruppe afrikanischstämmiger Männer wird man dort automatisch häufiger kontrolliert, weil überwiegend Männer aus dieser Gruppe den Umschlag machen.

    Ich finde es für beide Seiten schwierig: Als unbescholtener Schwarzer würde ich mich nicht trauen mich da aufzuhalten wegen Generalverdacht. Als Polizist mit dem Ziel den Drogenhandel einzudämmen macht es mit diesem Wissen aber auch wenig Sinn sich auf asiatische Gruppen oder deutsche Frauen bei der Personenkontrolle zu fokussieren.

    Die Ursachen für dieses Ungleichgewicht liegen aber woanders: Die Delikte "auf der Straße" werden bevorzugt auf bestimmte Ethnien ausgelagert während die Hintermänner (Drogenbosse etc) sauber daheim sitzen.

    Das hier.

    ich hab keine Polizistenerfahrung kann mir aber gut vorstellen, dass man nach einigen jahren bei der Polizei da einen sehr anderen Blick drauf hat.

    Erinnere mich noch an ein Dossier bei der Zeit, wo ein Richter, Polizist.. usw... zu Wort kamen... da wundert man sich dann nicht mehr - so frustrierend wie der Joballtag ausschaut.

    Statt jetzt wieder Studien in Auftrag zu geben, fände ich es ja sinnvoller, dass Geld würde direkt in die Polizei investiert.

    Schulung, bessere Ausstattung.....


    weil keine Ahnung... wenn ihr euch selbst in die Lage versetzt und bei einer Autokontrolle in Autos schaut - nach was orientiert ihr Euch

    Finde ich vollkommen logisch dass das Stereotype ins Spiel kommen - irgendwie sind die ja auch mal aus Erfahrung gebildet worden - dann hat man 2 Möglichkeiten... man handelt danach oder man handelt ganz bewusst nicht danach .. und letzteres ist glaube ich auch nicht unbedingt zielführen.

    Vollmond.... argh und in die Tischkante beiß... ja genau sowas meine ich



    als Kind und Jugendliche nutzte ich die Begriffe "Vergasung" und "dann ist Polen offen" ohne mir darüber klar zu werden, dass da schwierige Assoziationen kommen.... ja, dann sag ich halt was anderes... ich möchte doch, dass mein Gegenüber mir gerne zuhört

    ich erschrecke mich ganz oft mit welchen Worten ich ganz selbstverständlich aufgewachsen bin.... ... vielleicht sind wir gerade deswegen sehr willig zu lernen?

    ich bewundere Dich, dass Du da Ruhe und Haltung bewahren konntest


    das Thema ist in der Tat durch... zumindest so, dass wenn man es anspricht die Leute da ein Einsehen haben

    wobei ich erst neulich das bei meiner Großen am Kiosk gesehen habe (M.k. brötchen). Leider war zu, sonst wäre ich da reinmarschiert. Wobei das wohl jemand anders übernommen hat, laut meiner Tochter war das Schild dann nämlich zeitnah weg.


    Aber allein die Haltung der Erzieherin, dass die Mutter das nicht einordnen wird können... ja traurig ist das.

    bzw. ich bin hin- und hergerissen bzgl. folgendem: So oft sind das so "liebe Leute", auch den betreffenden Kindern gegenüber, dass ich mich manchmal frage, ob sie das einfach nicht verstehen "können"... aber das hört sich jetzt auch wieder sehr arrogant an :-)


    unsere liebste Erzieherin hat mir damals geantwortet, als ich sie fragte ob Jungen / Mädchen Themen, wie sie das handhaben, das wäre hier gar kein Thema, sie machen keine Unterschiede....sie hat gar nicht gesehen wie voll der Kindergarten von Stereotypen, Genderkacke und sonstigem war - auch kein Thema mit dem sie sich beschäftigt hat. ich konnte ihr dann auch überhaupt nicht erklären, was mir wichtig war, weil sie einfach meine ganzen Argumente nicht relevant fand. Du bist also ganz sicher nicht alleine


    oder hatte ich hier die Thematik mit dem Schweigefuchs gelesen (den sie auch rege genutzt hat). angesprochen... ich glaube da fand sie mich.... mh... ja... zumindest hätte ich mir gewünscht, dass sie sich mal informiert... aber nein. nicht passiert.

    aber eine wirklich liebe Erzieherin und toll mit allen Kindern


    Wie gesagt ich bin müde.

    und im Vergleich zu anderen Gegenden sind wir hier denke ich durch den Arbeitgeber vor Ort sehr divers.

    Drahtesel, die Erzieherinnen, beide die da waren, waren sich da relativ einig. Vielleicht muss ich da mehr Konfrontation suchen? Wobei ich das immer schwierig finde, denn ich will mein Kind ja auch versorgt sehen.

    dazu kann ich nur sagen, dass ich als ich hier angekommen bin, keine Aufgeschlossenheit bemerkt habe diesbezüglich solcher Gespräche und überhaupt.

    deswegen bin ich ja immer wieder so erstaunt, wenn Leslie von sich schreibt


    Insofern, nein das liegt ganz bestimmt nicht an Dir und selbst wenn Du die Konfrontation suchen solltest, ich behaupte das wird diese Erzieher nicht ändern und wohl auch nicht zum Nachdenken bringen.


    Ich muss sagen ich bin hier echt müde ob der Diskussionen, sowohl von Seiten der Erzieher / Lehrer als auch der Eltern.


    casa: Danke für die Erklärung, ich bin da wohl ein bißchen ander gestrickt :-)

    Liebe Ayala,

    in welchem Schwimmbad/Freibad dürfen Kinder unbeaufsichtigt in ein Nichtschwimmerbecken?

    quasi überall

    hast Du das noch nie im Freibad beobachtet - die Kinder oft genug auch Nichtschwimmer sind im Becken während die Eltern gemütlich auf der Decke liegen.

    Und ganz ehrlich - bei einem vollen Freibad - der Bademeister kriegt doch nicht mit, wenn da jemand ertrinkt.


    ich mag dir auch nochmal widersprechen....

    v.a. meine Kleine hatte Angst vor tiefem Wasser - hat dazu geführt dass sie zwar "schwimmen" konnte aber ständig mit den Füssen auf den Boden ging.

    Und selbstverständlich habe ich sie dann ermutigt mit mir im großen Becken zu schwimmen, um das richtig zu lernen.


    Hätte ich sie sich "natürlich" entwickeln lassen, hätte das sicher schwimmen können vermutlich noch ewig gedauert.

    Also wenn mein Arzt ne Diagnose stellt, weil er ja damit sein Geld verdient und mit einer Krankheit die Pharmakonzerne, die Medien und die Politiker alle lügen usw. Mir persönlich würde das Angst machen und ich würde durchdrehen.

    Oder glaubt man immer nur an ein paar Theorien?

    dann geht man gar nicht mehr zum Arzt sondern nur noch zum Heilpraktiker... um bei deinem Beispiel zu bleiben


    Diejenigen, die ich kenne und die in ihren Theorien leben, vermeiden die Konfrontation mit dem anderen.

    Das Arztbeispiel ist deswegen hervorragend.


    Glaubt man an die Männer im Mond, also dass dort Leute leben, liest man nur die entsprechende Literatur aus der man das hat und vermeidet wissenschaftliche Literatur.


    Ich glaube, wenn Du in deiner Blase bleibst, geht das schon ganz gut....

    casa, ich versuche es nochmal zu erklären was ich mein, weiß nicht ob mir das gelingt. Für mich ist das so offensichtlich.


    Wenn in eurer Klasse Familie X sagt, wir schmeißen für die Klasse ein Fest und laden euch all ein. Alle sind schwer beeindruckt und finden das voll toll von Familie X. Dann kommt Familie X und sagt, also wir benötigen von jedem von euch Y EUR und dann helft ihr bitte noch da und da mit. Siehst Du wie schräg das ist?

    Und nichts anderes machen die Städte die sich da so hübsch listen lassen. Warum sollten sie bitteschön Zuschüsse von Land und Bund erhalten?

    Von Recht und Gesetz fange ich jetzt mal nicht. Das ist eine humanitäre Katastrophe


    https://www.tagesschau.de/ausland/fluechtlinge-eu-139.html


    und statt sich darüber zu streiten wie wer wo Kinder aufnimmt... würde ich mir sehr wünschen die Herrschaften würden sich überlegen wie man die Vollkatastrophe vermeidet. Und nein, es wird keine Lösung sein in ein paar leerstehende Häuser Flüchtlinge zu transportieren

    Und darf ich nochmal daran erinnern - Corona - keine Reisen über Ländergrenzen?


    ach und casa - war das Dein Wohnraum ja? Ganz ehrlich das macht mich gerade richtig sauer....

    abgesehen davon, dass ich es unmenschlich finde, Kinder von ihren Bezugspersonen zu trennen und mit dieser Maßnahme mal wieder Tor und Tür zu allerlei Mißbrauch geöffnet wird.

    Moria hat 20.000 Bewohner und ist nicht das einzige Flüchtlingslager


    ich habe das jetzt so verstanden, dass es generell um Flüchtlingslager geht - was ist denn mit den Leuten die in der Türkei feststecken?... da finde ich den Vergleich zu 2015 schon passend


    Wieso jemand anderes? Wer ist denn "der Bund", wenn nicht wir, die wir Steuern zahlen?


    JETZT Menschen aus Moria bei uns aufzunehmen, wäre auch ein Signal, daß wir es ernst meinen mit der vielbeschworenen Solidarität und mit der "EU". Griechenland gehört immerhin noch dazu.


    Deutschland ist ja nicht mal bereit, Italien zu helfen (Stichwort Euro-Bonds) und die EU hat Griechenland schon mal hängenlassen.

    Bundesfinanzen und Kommunalfinanzen sind zwei paar Schuhe. Dann soll eine Kommune aber bitte ganz allein die Finanzierung übernehmen. Da wären dann wohl einige ganz schnell wieder raus. Scheinheilig.


    Die Menschen in Moria sind nicht aus der EU. WEiß nicht wo du da die Solidarität innerhalb der EU siehst. Griechenland bekommt Unterstützung

    https://ec.europa.eu/germany/n…griechenland-migranten_de


    Dein oben zitiertes Hängenlassen ist sehr verkürzt dargestellt nicht?


    Der Dreh- und Angelpunkt sind doch eigentlich die Ayslverfahren, die da nicht vonstatten gehen. Aber das löst das Thema jetzt auch nicht.


    Statt hier zu diskutieren Kinder und Jugendliche aufzunehmen 1600! - also eine verschwindend geringe Zahl und alles andere auszublenden (dann ist ja das Gewissen beruhigt.. zynisch werd) fände ich es besser man würde nach einer ganzheitlichen Lösung suchen.

    wo ist denn da bitte win-win?


    das wäre eine ähnliche Kurzschlussreaktion wie 2015. Es geht schließlich nicht um die nächsten Wochen / Monate sondern um die nächsten Jahrzehnte. Um die Geschlossenheit der EU oder überhaupt um den Fortbestand. Die Grenzen sind zu. Was wäre das für ein Signal?

    Aber mir ist klar, dass wir da anderer Meinung sind.


    Der Artikel in der taz würde ich auch mal ganz vorsichtig genießen: Die Hotelchefin will 40 Geflüchtete in den Zimmern im 4. Stock unterbringen. Das Hotel hat 65 Zimmer. Da kommt dann auch nur sie zu Wort. Die Gegenseite quasi nicht. Nun sind auch die Zimmer monatsweise zu mieten. für 900 EUR im Monat. Ich erkenne da viel Geschäftssinn und den Kampf ums Überleben (und ja das ist bitter), das jetzt aber als reine Wohltätigkeit hinzustellen finde ich sehr scheinheilig.


    Zum Thema sicherer Hafen habe ich das hier gefunden auf Wikipedia


    Viele Deutsche Städte und Gemeinden bekennen sich per Stadtratsbeschluss als Sicherer Hafen. Sie bieten nach eigenen Angaben aus Seenot geretteten Menschen Schutz und Aufnahme und unterstützen die Seenotrettung aktiv.[17] Der Bund muss jedoch weiter den Großteil der Kosten für die aufgenommenen Flüchtlinge übernehmen und auf die Städte kämen nur geringe Mehrkosten zu.[18]


    und das ist ja wohl echt Augenwischerei. Sich erklären, dass man Schutz und Aufnahme bietet und zahlen tut jemand anderes.


    Das die Flüchtlingspolitik, für die Moria ja ganz besonders steht ein großes Armutszeugnis für die EU ist, da sind wir uns glaube ich einig.

    Als Politiker wüsste ich nicht was jetzt zu tun ist. Und so wird es denn Politikern wohl auch gehen, sonst hätten sie schon viel früher Maßnahmen ergriffen.



    https://www.zeit.de/politik/au…and-gefluechtete#comments


    ich lass mal noch den Artikel oben da. Ich lese ja vor allem auch gerne die Kommentare.