Beiträge von claraluna

    und zusätzlich die leistungsfähigkeit meines mannes.


    der ist ja bei seinen 100% geblieben, würde aber für sich behaupten, dass durch die zusätzlichen aufgaben/themen/zeiten in der familie seine leistungsfähigkeit nicht mehr die gleiche ist wie vorher.


    wenn jemand bei seinen 100% beschäftigungsgrad geblieben ist, kann er sicher ganz gut und objektiv beurteilen, ob seine leistungsfähigkeit gesunken ist.

    ja sicher. Ist Dein Mann nicht in der Hochschule?

    Da hat man doch nie fertig.....d.h. in meinem Sprachgebrauch war es ihm vor den Kindern möglich 120% - 150% ... ALLES zu geben, um voranzukommen. Da arbeitet man doch für sich selbst.

    Mit Kindern ist das nicht mehr möglich nein.

    Ich gehe davon aus, dass viele erfolgreiche Frauen deshalb auch keine Kinder haben bzw. die erfolgreichen Männer die Frau daheim, die sich um alles kümmert.


    ich war früher selbst so und hab (fast) nur für den Job gelebt.


    Und ganz wichtig auch das zu den Fehlern was Arnoli74 schreibt.

    wir haben eben „leistung“ nicht definiert. das ist das problem.


    ist es die individuelle betrachtung meiner persönlichen leistung und leistungsfähigkeit oder ist es die gesellschaftliche und ökomische anforderung an leistung, die hier gemeint ist?

    ich stimme Dir hier zu:


    meine persönliche Leistung hat mit der Elternschaft massiv zugenommen

    meine berufliche ist in dem Sinne gleich geblieben, dass ich für die Zeit, die ich bezahlt werde, die gleiche Leistung bringe.


    Die ökonomische Anforderung ist das was sie ist: eine Stellenbeschreibung. Und die Stellenbeschreibung ist für alle Arbeitnehmer gleich.


    Bei den meisten Jobs kann ich das auch zeitlich runterbrechen:

    - ob ich jetzt 1 oder 5 Operationen tätige (ehrlich gesagt wäre mir ein hellwacher Chirurg, der sich die Stunde ganz konzentriert lieber als einer der jetzt schon die x.te Operation durchführt)


    - ob ich 5 oder 10 Haarschnitte mache


    - ob ich 5 oder 8 Stunden am Band arbeite


    - ob ich 4 oder 8 Stunden Akten abarbeite


    Mir fallen wenige Jobs ein, wo das nicht machbar ist.

    da sind sich doch alle einig. auch Trin , wenn ich sie richtig verstanden habe.


    die frage war doch, ob es überhaupt so etwas wie eine leistungseinbuße im beruf gibt. und an dieser stelle gab es einen dissens.


    ich zb. habe selbst bei freizeitaktivitäten und dingen, die nichts mit gesellschaftlichen rahmenbedingungen zu tun haben, leistungseinbußen erlebt. im job nochmal mehr. ich hatte nichtmal mehr lust auf überhaupt einen „normalen“ job, der mir vorher zwar nicht immer gefiel, aber auch nicht so viel ausgemacht hat.

    wir sind zwar im Kapitalismus, aber


    - die Angestellten werden für die Zeit bezahlt und nicht für die Leistung... evtl. Ausnahme am Band wo der Output in den Lohn reingerechnet wird... oder im Sales wo Du ganz klar danach bezahlt wirst, was Du verkaufst.


    Da gibts dann eine Stellenbeschreibung. Und wenn Angestellter merkt, dass die nicht mehr zu erfüllen ist, weil er etwas immer einschläft... ja da wird er dann etnweder Abmahnungen kriegne oder hoffentlich selbst Konsequenzen ziehen.

    Und was der Grund dafür ist, ist erstmal völlig irrelevant.


    Arbeitgeber werden nur dann familienfreundlich, wenn sie sich einen Vorteil versprechen... im Output... und ganz bestimmt nicht, weil sie nett sein wollen. Genau aus dem Grund werden auch Gesundheitsprogramme eingeführt usw.

    well.. das ist ja genau das, wofür ich plädiere, dass die Situation so angepasst wird, dass es für alle passt.


    - für die Familie

    - für den Arbeitgeber

    - für einen selbst.


    Wie Du schreibst Daroan , als Du Kinder bekommen hast, gab es ganz viele Möglichkeiten nicht. Genauso hier. Wieviel Kolleginnen habe ich gesehen, die aufgrund der Kinder ihren Job verloren haben. Wieviel leichter ist es heute. Und du hast ja auch entsprechend gehandelt.


    Wie kann man überhaupt meinen, dass das Leben mit Kindern so weiterläuft wie ohne Kinder?


    Und wenn jemand dann so handelt wie Trin ständig schreibt, leistet er massiven Vorschub an die Arbeitgeber eben keine Mütter mehr einzustellen. das ist das was mich an der Diskussion hier am meisten ärgert. Mütter müssen sich sowieso mit sovielen Vorurteilen rumschlagen und dann auch noch Bonus einfordern aufgrund der Mutterschaft. Dann nehme ich wohl doch lieber den agilen männlichen Bewerber. Das ist gerade mein Fazit aus der Diskussion hier.


    Ich hoffe mal dass dass janos heute keine Schusselfehler unterlaufen.

    Ich glaube dem Patient ist es völlig egal, ob der Fehler aufgrund des Kinder oder aufgrund was anderes passiert. Was ja auch wieder schön aufzeigt, warum die Logik so verquer ist.

    da kennst Du aber meine Kollegen nicht....


    aber ja - wenn der Mann reduziert hat er das gleiche Problem wie die Frau... klar.


    patrick*star : so ist das mit den Schutzgesetzen, aber der Schluss kann ja nicht sein, dass man von Anfang an resigniert oder?


    Gerade beim Thema Teilzeit hat sich da wahnsinnig viel getan.


    Aus dem Grund finde ich es ja so schade, dass gerade in den Berufen, in denen das locker durchgesetzt werden könnte (Angebot und Nachfrage und so) ... das dann nicht getan wird - von den Männern!

    Frauen machen es ja eh.


    Ich kenne z.B. keine teilzeitarbeitenden Ärzte... aber jede Menge Ärztinnen.

    da verweise ich dann immer gerne auf das Teilzeitarbeitsgesetz :-)


    Da muss dann schon viel dazu kommen, dass man das nicht durchsetzen kann.


    Ist Dir aufgefallen, wie massiv es sich bei den Ärzten verändert hat? Vor 15 Jahren hätte ich schallend gelacht, wenn mir einer erklärt hätte, dass das heute in meinem Umfeld bei den Müttern total normal ist. also ich kenne ganz viele Ärztinnen, die reduziert haben.

    Nun, da wir hier seit -schauengeh - gerade erst 12 Seiten über die Leistung in der Erwerbsarbeit reden, darüber, was dem Arbeitgeber an Leistung "zusteht" (dem dürfte egal sein, wer wie schnell Windeln wechselt, so lange man nicht gerade in der Krippe o.ä. arbeitet) usw. dachte ich tatsächlich, man könnte ja eventuell davon ausgehen, daß, wenn sich ein Post u.a. um die Stundenzahl beruflichen Kontext geht, eventuell .... vielleicht ... unter Umständen ... auch die Arbeitsleistung im BERUF gemeint sein könnte und nicht die, die man in der Familie leistet?


    Offenbar nicht, ich werde mich bemühen, es für dich jedes Mal ganz genau dazuzuschreiben.

    Da Du jetzt auch noch beleidigend wirst....


    ich versuche Dir seit 12 Seiten zu erklären, was eigentlich das Problem an Deiner Argumentation ist.


    Träller.. .du liest meine posts nicht richtig.. und auch die von Talpa, Nachtkerze und noch so einigen anderen, bist kein einziges Mal sinnvoll auf meine Beiträge eingegangen, außer Zitate rauszureissen.


    Schade, dazu ist mir meine Zeit wirklich zu schade.


    Dann lass Dich halt weiter von Deinen (kapitalistischen) Arbeitgebern ausnutzen....die sich wahrscheinlich locker mit einem Gehalt ihre Familie und dann noch ein Ferienhäuschen in Frankreich kaufen können.

    Wenns nicht so traurig wäre, wäre es wirklich lustig.


    Alles jammert dass Care Arbeit nicht anerkannt wird.


    Und bei Trin zählt zu Leistung nur diejenige die sie für ihren Arbeitgeber erbringt.


    Frauen stellen sich schon selber ein Bein. Und wir wundern uns über den gender pay gap und der wenigen Frauen in Führungspositionen.

    Ich verstehe nicht. Warum sind 100 Prozent 40 Stunden?


    Früher wurden von miR ganZ einfacH mindestens 50 eher 60 erwartet. Was sagT uns das jetzt?


    Warum müssen sich Frauen immer selbst fertigmachen?


    Ich leiste heute wesentlichLich mehr als früher. Wesentlich.

    Ja die Zitate sind von mir Trin , Du reisst das aber so auseinander und gibst dem anderen einen völlig anderen Sinn. Deswegen schreibe ich Dir ja zum dritten mal, bitte lies doch unsere Beiträge richtig.


    Weisst Du Fehler sind Fehler, und ob das nun "Schusselfehler" sind oder was anderes... auch Schusselfehler können üble Situationen herbeiführen.


    Die Diskussion ist für mich wirklich interessant, weil ich wohl so langsam begreife, warum der Osten so anders ist. Da kam wohl ein ziemlich seltsames Bild der westdeutschen Marktwirtschaft an.


    Und im Hinterkopf immer noch meine Zahlen zum Thema Teilzeitarbeit - die These, dass Eltern ihre Stunden nicht reduzieren können - ist das auch so eine Ostgeschichte? Sind die Löhne da so beschissen? Ich dachte immer - niedrigere Löhne aber eben auch niedriegere Lebenshaltungskosten.


    In meinem Umfeld arbeitet wirklich niemand mit Familie zu zweit Vollzeit. Niemand. Und mit meiner Stunenanzahl von 32 bin ich schon die völlige Ausnahme.....


    Na ja.. ich geb Dir Recht, die Diskussion macht keinen Sinn und außerdem hatte die Threadstarterin ja auch eine völlig andere Frage.



    lach Schokojunkie ja klar... ich habe das SEHR überspitzt formuliert, weil ich finde... Schusselfehler irgendwie einzukalkulieren kein bißchen in Ordnung und wie gerade geschrieben können auch diese zu doofen Situationen führen. Dass das passiert und immer passieren wird gegessen. Aber das mit so einem Verständnis sagen, geht irgendwie gar nicht. Bzw. sollte der Arbeitgeber! dann ein Qualitätsmanagementsystem einführen, um diese Dinge möglichst zu minimieren.

    ch glaube aber nun mal eben nicht, daß sich das Ziel dadurch erreichen lässt, daß man jungen Eltern, die wie im Ausgangspost geschrieben, in der ersten Zeit des Wiedereinstiegs mit kleinen Kindern ein paar Schusselfehler machen und sich auch mal überlastet fühlen, Sachen sagt wie:

    ich finde es schade, dass Du hier wiederholt Dinge schreibst und in den Raum stellst, die so niemand gesagt hat.


    und ja ich weiß ich wiederhole mich jetzt auch. Du liest uns nicht richtig. Bitte lies doch mal was alle hier schreiben.


    Und ich sags jetzt mal knallhart: ich persönlich würde kein Kind vor 1,5 Jahren in eine Krippe geben, so wie die meisten derzeit ausschauen. Ich finde die Art und Weise wie in der DDR und wohl auch heute Kinderbetreuung stattfindet kein bisschen nachahmenswert. Insofern sage ich ELTERN von kleinen Kindern....kümmert euch um eure Kinder... arbeiten könnt ihr lange genug. Insofern hätten sich dann auch Deine Schusselfehler erledigt.


    Wurde hier ja aber auch schon geschrieben, wenn ich als Konsument eine Dienstleistung in Anspruch nehme, habe ich wahrlich keinen Bock auf Schusselfehler des Leistungserbringenden.

    Oh.. Herr Doktor... da haben eine Nadel in meinem Bauch vergessen... macht nix... ihr Kind ist gerade geboren. Hab da volles Verständnis...sonst ist die OP ja gut verlaufen.... ironieoff....

    Schade, dass du offensichtlich Uns "anderen" nicht richtig liest.


    Nach einigem nachdenken meine ich dass das Gegeneinander nicht verstehen an unserer komplett unterschiedlichen sozialisation liegt.

    Anders kann ich mir das nicht erKlären.


    Weil eigentlich haben wir beide das gleiche Ziel....Zeit für familie