Beiträge von claraluna

    das ist ja blöd.

    Ist hier anders. Hier wurde deswegen eine Kita mit Betreuung bis 18 Uhr eingeführt, weil viel Pflegepersonal und Schicht.

    Ich glaube, das Riesenproblem kommt aber erst in der Schule.....also zumindest hier.

    ja ich weiß halt auch nicht... für meinen Mann und mich war das klar, dass wir das Kind zusammen schaukeln....


    Deswegen verstehe ich so viele Frauen halt einfach auch nicht.


    Dass es bequemer ist mit dem Strom zu schwimmen, DAS sehe ich mittlerweile.. letztendlich sind es aber immer die Frauen, die evtl. die Zeche zahlen...

    kann man ja auch tun, ist ja in Ordnung... dann muss ich aber nicht hinterher rumjammern...


    Also ich verstehe einfach nicht, warum Mann und Frau sich so etwas nicht überlegen, bevor sie Kinder kriegen.

    Die Möglichkeit jedes Modell entsprechend zu gestalten hat man ja.


    Wobei ich jetzt einfach nochmal sagen will, ich sehe hier in meiner näheren Umgebung einige alternative Modelle und erfolgreiche Frauen. Das ist aber die entsprechende Branche, bzw. sind dann da halt nicht 3 oder 4 Kinder usw...

    will hier nämlich kein bashing von weder Mann noch Frau betreiben.

    Ja, da ich die selben Erfahrungen gemacht habe und das bei zig Freundinnen gesehen habe.

    Durchgeboxt mit Anwalt....oder eben Abfindung... oder sich gleich gar nicht in den Kampf begeben haben (was ich auch verstehen kann).


    Das Thema ist aber doch, die Regeln und Möglichkeiten sind da. Wenn ich uns da mit anderen Ländern vergleiche kann ich nur sagen Paradies.


    Ich hab die Nannies und Aupairs im Park beobachtet... und mir hat oft das Herz geblutet, wie lieblos mit den Kindern umgegangen wurde, ganz zu schweigen von den daycares.


    Mann und Frau müssen sich halt auch mal ehrlich eingestehen, dass nicht alles drin ist im Leben was man gerne hätte.

    Ich meine aber auch, das sind alles Dinge, die weiß man vorher.


    Zum Thema Alleinerziehend finde ich schwierig, muss ich wirklich sagen. Ich meine, das sucht man sich ja nicht unbedingt freiwillig raus. Aber auch da.... eine Freundin erzählte mir, dass ihre Mutter ihr (aufgrund eigener Erfahrungen) immer gesagt hat, das wichtigste ist auf eigenen Füßen stehen zu können.

    Und dann meine ich schon, dass ich auch worst case scenarios anschauen muss, wenn ich Kinder bekomme.


    Deswegen... ich lese hier immer wieder irgendwelche wolkigen Forderungen, dass sich etwas ändern soll... aber was... ist zumindest mir nicht klar. Und sind wir mal ehrlich, dass ist halt auch viel bequemer als selbst Verantwortung zu übernehmen.

    Diese Regelungen gibts doch schon. Ich danke heute noch der damaligen Regierung, die das Teilzeitgesetz eingeführt haben. Außerdem sind unsere Elternzeitregelungen wirklich sehr sehr gut für Eltern.

    Bei der Betreuung sieht es auch ganz anders aus also vor einigen Jahren.

    (Abgesehen davon, dass ich DAS eine schreckliche Entwicklung finde, weil ICH will Zeit mit meinen Kindern verbringen. Wenn wir die als Eltern nicht haben, bin ich so konsequent und kriege keine. Kinder als Statussymbol finde ich... ).


    Wie berufliche Wege hier aussehen, kann man auch ganz gut abschätzen.


    Also was fehlt denn?


    Und ja, das ist jetzt wieder auf Zweierbeziehungen ausgelegt. Insofern würde ich mitgehen, wenn ihr jetzt sagt, beide Elternteile sollen gemeinsam in die Pflicht genommen werden sowohl finanziell auch betreuungstechnisch.

    Aber ja, es ist JEDES versch...ene Mal mit Kampf verbunden. Er ist kein Held dafür, dass er den Muk geichberechtigt mitversorgt, er ist deswegen ein schlechter Mitarbeiter, dem keine Beförderung winkt, obwohl er sein Kontingent schafft und inhaltlich gut arbeitet...nur steht er der Firma eben nicht kompromusslos zur VErfügung.


    Das nervt total!

    siehste, das ist der Frauen täglich Brot. würden das mehr Männer machen, würde die Sache ganz anders aussehen... aber JAAAA geht ja nicht


    muss allerdings sagen, ich sehe hier viel engagierte Väter...


    aber allen ist klar - Karriere ist genau wie bei den Frauen zu Ende... da kann man sich nur im Job einrichten.

    Die Erwartungen anderer sind mir - denke ich zumindest - ziemlich egal...


    das Problem sind die Erwartungen an mich selbst

    ich... messe mich immer mit den Besten... und das ist ein Problem... wenn man das überall macht... geht ja gar nicht


    Anspruchshaltung im Job - weiter wie bisher.... bzw. mich mit den gepamperten Männern in meinem Umfeld zu messen, die rund um die Uhr verfügbar sind

    Kinder.... siehe hier im Rabenforum

    Zuhause... soll dann ja auch das liebevoll dekorierte was weiß ich sein (so wie die Nachbarin, die den ganzen Tag zu Hause ist)

    ehrenamtliches Engagement (siehe oben)


    Dass DAS nicht funtkonieren kann ist eigentlich logisch... und begleitet zumindest ich doch immer wieder....

    lach... schon viel zu lange her bei mir....


    ich wollte schreiben so gut wie lansinoh einweg war nix.... da hat man wirklich nichts gespürt und gesehen... irgendwann will man sich ja auch wieder als Frau fühlen und ich hab lange gestillt.


    Die haben auch Mehrweg, die hören sich gut an... aber da lange her und keine Erfahrung wollte ich nicht schreiben :-)

    Doppelverdienertum mit Haushalt und Kind unter anderen Umständen doch ganz gut zu vereinen.

    aber sowas von ganz bestimmt nicht.

    Wie soll denn das gehen?


    Also doch zurück, es läßt sich vielleicht gut vereinen wenn Dein Kind von 8 bis 18 Uhr in der Krippe wird und dort versorgt wird

    - kein Chaos in der Wohnung

    - keine Hobbies zu organisieren

    - keine Mahlzeiten zu organisieren


    was bleibt ist das mehr an Wäsche, und evtl. Arzttermine


    im Vergleich zu 2 Erwachsene ohne Kind. Oder eine Nanny rund um die Uhr.


    aber alle anderen Modelle beinhalten ein etliches mehr an Arbeit :-)


    Ich habe ehrlich gesagt total unterschätzt was so ein Familienhaushalt ausmacht. Schon mal damit angefangen öfters zu Hause zu sein und nicht ständig den Dreck anschauen zu wollen.

    Als ich jung war, war mir mein Chaos egal. War ja eh nie daheim :-)

    Ich finde solche Reaktionen einfach total schade.

    So laufen die Diskussionen seit ich hier bin. Und wenn ich erzähle von meiner Genderkacke in meinem Leben kommen sofort Reaktionen wie oben.

    Warum kann frau nicht einfach dazu stehen... und mal so argumentieren.... mein Mann könnte schon, wir wollten aber nicht... oder so.


    Stattdessen Reaktionen wie... warum ich hier nichts mehr sage.


    Am allerliebsten wäre mir natürlich wenn es plötzlich mal heißen würde.. hey du Olle bleib mal mit Deinen Geschichten daheim, wir arbeiten beide 70%


    Passiert aber nicht. Bei den jungen Mädels sehe ich das auch nicht... typische Berufswahlen usw. usf...


    ich höre auf.. ist ja eigentlich ein Genderkacke Thread.

    Problem ist meiner Meinung nach, dass das Lamentieren darüber auch nix bringt, wenn das dann zu Hause so vorgelebt wird.


    Meine liebste Anekdote dazu ist wie mir ein Junge ganz Ernst erklärt, dass selbstverständlich die Mama besser waschen kann und die Kinder besser versteht. Selbiger Junge studiert jetzt was ordentlich Technisches und die Freundin ein kreatives Fach mit mau Berufsaussichten.

    Ich frage mich, was ist in dem Alter wichtig in dem Rahmen zu diskutieren ( Vergleich zu heute fällt ja zunächst positiv aus, aber Frauen sind ja noch immer in vielem nicht gleichgestellt, z.b. Verdienst, Aufstiegschancen).

    ich würde das nicht so diskutieren... sondern positiv die Frauen herausheben, die z.B. für das Wahlrecht gekämpft haben usw.

    Ganz ehrlich... ich behaupte mal bei den Grundschulkindern werden eher noch die Mädchen bevorzugt....


    ich würde also eher so rangehen zu sagen... ist euch schon mal aufgefallen, dass ihr anders behandelt wurdet... findet ihr das gut?

    Warum ist das denn alles rosa und blau....

    und ganz provokativ... was können Jungs besser was können Mädchen besser.... eure Eltern?

    Um dann vielleicht den Bogen zu berühmten Frauen schlagen... oder so

    Ja, hat er, sonst könnten wir uns diese Wahl, die wir getroffen haben nicht leisten.


    Ich könnte hier auch arbeiten. Aber nicht als das, was ich gelernt habe in einem Rahmen, der effektiv ist. Dann müssten wir meine Arbeit auslagern, die dann ja auch nur eher prekär bezahlt werden würde/könnte. Ich hätte längere Fahrtwege, die - zumeist Frauen - Menschen, die meine Arbeit hier übernehmen auch. Die Schulwahl für die Kinder konnten wir auch nur so treffen, weil ich Defizite auffange. Das ist alles so unzufriedenstellend, dass es die Arbeit nicht wert ist, nur um in Kassen einzuzahlen, an die ich persönlich nicht glaube. Das System stinkt mir. Erwerbsarbeit über alles halte ich für nicht zukunkftsfähig.


    Keine Ahnung, ob das verständlich ist.

    ich denke schon, dass das verständlich ist.


    Individuell gesehen, macht das alles Sinn - im Schutz der Paarbeziehung ;)

    So wie es ausschaut hast Du halt den typischen Frauenweg gewählt.

    Die Argumente kenne ich zur Genüge.


    Plus tausend Mal gehört: Mein Mann ist soooo wichtig, der kann nicht reduzieren / zurückstecken, früher nach Hause kommen... na ja... sie sagen.. bei der Arbeit geht das nicht.

    Das coolste dabei ist dann immer - ich bin in einem typischen männlichen Beruf und mir ist es sehr wohl gelungen das zu realisieren - mit den entsprechenden Konsequenzen.... das mag dann niemand mehr so gerne hören.

    Das ist dann schon sehr frustrierend - und siehe Frauenbashing... ich verstehe auch immer nie, wie sich Frauen das leben selbst gegenseitig so schwer machen können... aber bei solchen Argumentationen - wie gesagt gefühlt tausend Mal gehört würde ich dann gerne den Kopf an die Wand rammen.


    Dann müssen wir uns aber eben auch nicht seitenlang über Genderkacke auslassen.

    ja der Logik kann ich folgen.

    Das spare ich dann ja in der Waschanlage.....


    lach... ich könnte da jetzt noch weiter schreiben... ich meine einfach für die Familie muss es passen.

    Wenn ich sehe wie freudig meine Kinder helfen, glaube ich, das kann Geld nur kaputt machen.


    Vielleicht sehe ich das irgendwann anders wenn sie 16 sind, dann passen wir das wieder an.

    Ich bin da ganz bei Frisch .


    Ich habe keine Möglichkeit gefunden, hier vor Ort in meiner Position Erwerbstätigkeit und Familienarbeit zu kombinieren. Was mich auch ganz besonders ärgert, ist die öffentliche Wertigkeit der genannten Beschäftigungsmodelle, welche, für mich, nichts mit dem Belastungsgrad und der Relevanz im Leben zu tun hat.

    und hat Dein Mann eine Möglichkeit gefunden?

    warum mir es so wichtig ist, dass es für Haushaltstätigkeiten kein Geld gibt:


    Wenn mir meine große Tochter etwas abnimmt oder ihrem Papa, ist das eine Riesenhilfe, sie weiß das, sieht das und ich sage es ihr.

    Sie trägt also ganz aktiv was zur Familie bei.

    Als Konsequenz haben wir mehr Zeit, etwas Schönes als Familie zu machen.


    Würde sie das für Geld machen, hätte sie das oben beschriebene nicht.

    Extrinsische vs. intrinsische Motivation.

    Deswegen ist mir das so wichtig, dass es dafür kein Geld gibt, sondern dass es selbstverständlich ist, dass jeder seinen Teil beiträgt.



    edit: insofern sehe ich das ganz klar als ein - Haushaltstätigkeiten sind wichtig und werden anerkannt.... also das genaue Gegenteil was elbeentchen schrieb

    ich fand die Diskussion spannend, weil ich mich noch nie damit beschäftigt hatte. Bei uns hat sich das so entwickelt.


    Dass das Twitter statements sind, fand ich doch nochmal gut herauszuheben. Hier haben einige pauschal geschrieben, ich fand den Artikel blöd.....Es ging also nicht um die Diskussion an sich, sondern um den Artikel.


    Möwe , so muss es halt für viele Familien passen. Meine Kinder bekommen Geld von der Oma (nicht viel, da sie es dann aber nie ausgeben, hat sich hier einiges angesammelt) Und es gibt hier auch keine Wünsche, die über Weihnachten, Geburtstag usw. hinausgehen. Wenn ich jetzt sehen würde, dass ich im Laden ständig gelöchert würde, würde ich mir das vielleicht anders überlegen. Das passiert aber nicht.

    vielleicht spielt der gesamte familienbackground, etwas systemisches, wertigkeit von materiellem oder sonstwas mit rein. meine kinder haben eigentlich nie gebettelt und wollten von einer sache immer mehr.


    daher war bei uns eine taschengeldregelung nie dringlich.


    shevek: ich möchte mit meinen kindern nicht in arbeitgeber-dimensionen interagieren. das macht mein mann mit mir auch nicht, obwohl er derzeit alleinverdiener ist.

    so wie hier ist es bei uns auch


    und

    Aber wenn der Wunsch danach soooo groß ist... ja mei, dann kauf es dir selbst.

    spannenderweise führt das bei meinen Kindern ganz genau dazu, dass sei es nicht mehr kaufen wollen. Geld haben sie wie gesagt genug von diversen Festen. Das wird aber nicht ausgegeben.


    Geld für Mithilfe im Haushalt gibt es nicht - ich werde ja auch nicht dafür bezahlt" stimmt mich nachdenklich. Denn ich finde es schade, dass Hausarbeit oft als Wertlos betrachtet wird.

    warum ist das wertlos? Hier bringt sich jeder ein und das wird wertgeschätzt. Das Gegenteil ist doch der Fall.... ich bezahle mein Kind, für das ich oder mein Mann nichts bekomme. Das zeigt doch erst recht wie wertlos meine Tätigkeit dann ist. Was anderes fände ich es, angenommen Kinder sind größer, wir sind alle voll am Anschlag und ich würde mir überlegen, eine bestimmte Tätigkeit outzusourcen. Wenn das Kind sich dann Ressourcen freischaufelt, würde ich mir das dann noch mal überlegen.

    Letztendlich muss es für die jeweilige Familie passen.


    Ich beobachte hier oft wie die Kinder auf dem Jahrmarkt ihr Geld ausgeben "dürfen". Das scheint mir dann der richtige Ansporn zu sein, sich jeden Scheiß zu kaufen. Das muss doch einfach nicht sein. Wir verdienen unser Geld schwer genug. Ich finde das dürfen meine Kinder ruhig wissen, ich sage ihnen auch, wie lange ich arbeiten muss, um etwas bestimmtes zu finanzieren.

    ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch zum Arschloch mutieren kann und mich dann auch noch im Recht fühlen würde bzw es wäre :-) selbstverständlich, sonst würde ich mich ja auch nicht so aufführen.


    Und ja ich denke auch schon, dass man das früh erkennen kann.


    Und ich verstehe die meisten meiner Geschlechtsgenosinnen auch nicht.

    Behaupte aber mal, das wird schon ganz früh in einer Beziehung gelegt.

    Die "Arschlöcher" lassen sich nicht auf eine anstrengende Beziehung ein, ist mal meine Arbeitshypothese. Und es wird anstrengend, wenn Frau nicht zu allem ja und amen sagt und ihre Vorstellung durchsetzt. Da müssen dann nämlich schon von Anfang an Kompromisse her.


    Nichtsdestotrotz verändern sich Menschen. Und wenn man sich dann nicht zusammen verändert, erkennt man evtl denjenigen nicht wieder.