Beiträge von claraluna

    Ich verstehe nicht. Warum sind 100 Prozent 40 Stunden?


    Früher wurden von miR ganZ einfacH mindestens 50 eher 60 erwartet. Was sagT uns das jetzt?


    Warum müssen sich Frauen immer selbst fertigmachen?


    Ich leiste heute wesentlichLich mehr als früher. Wesentlich.

    Ja die Zitate sind von mir Trin , Du reisst das aber so auseinander und gibst dem anderen einen völlig anderen Sinn. Deswegen schreibe ich Dir ja zum dritten mal, bitte lies doch unsere Beiträge richtig.


    Weisst Du Fehler sind Fehler, und ob das nun "Schusselfehler" sind oder was anderes... auch Schusselfehler können üble Situationen herbeiführen.


    Die Diskussion ist für mich wirklich interessant, weil ich wohl so langsam begreife, warum der Osten so anders ist. Da kam wohl ein ziemlich seltsames Bild der westdeutschen Marktwirtschaft an.


    Und im Hinterkopf immer noch meine Zahlen zum Thema Teilzeitarbeit - die These, dass Eltern ihre Stunden nicht reduzieren können - ist das auch so eine Ostgeschichte? Sind die Löhne da so beschissen? Ich dachte immer - niedrigere Löhne aber eben auch niedriegere Lebenshaltungskosten.


    In meinem Umfeld arbeitet wirklich niemand mit Familie zu zweit Vollzeit. Niemand. Und mit meiner Stunenanzahl von 32 bin ich schon die völlige Ausnahme.....


    Na ja.. ich geb Dir Recht, die Diskussion macht keinen Sinn und außerdem hatte die Threadstarterin ja auch eine völlig andere Frage.



    lach Schokojunkie ja klar... ich habe das SEHR überspitzt formuliert, weil ich finde... Schusselfehler irgendwie einzukalkulieren kein bißchen in Ordnung und wie gerade geschrieben können auch diese zu doofen Situationen führen. Dass das passiert und immer passieren wird gegessen. Aber das mit so einem Verständnis sagen, geht irgendwie gar nicht. Bzw. sollte der Arbeitgeber! dann ein Qualitätsmanagementsystem einführen, um diese Dinge möglichst zu minimieren.

    ch glaube aber nun mal eben nicht, daß sich das Ziel dadurch erreichen lässt, daß man jungen Eltern, die wie im Ausgangspost geschrieben, in der ersten Zeit des Wiedereinstiegs mit kleinen Kindern ein paar Schusselfehler machen und sich auch mal überlastet fühlen, Sachen sagt wie:

    ich finde es schade, dass Du hier wiederholt Dinge schreibst und in den Raum stellst, die so niemand gesagt hat.


    und ja ich weiß ich wiederhole mich jetzt auch. Du liest uns nicht richtig. Bitte lies doch mal was alle hier schreiben.


    Und ich sags jetzt mal knallhart: ich persönlich würde kein Kind vor 1,5 Jahren in eine Krippe geben, so wie die meisten derzeit ausschauen. Ich finde die Art und Weise wie in der DDR und wohl auch heute Kinderbetreuung stattfindet kein bisschen nachahmenswert. Insofern sage ich ELTERN von kleinen Kindern....kümmert euch um eure Kinder... arbeiten könnt ihr lange genug. Insofern hätten sich dann auch Deine Schusselfehler erledigt.


    Wurde hier ja aber auch schon geschrieben, wenn ich als Konsument eine Dienstleistung in Anspruch nehme, habe ich wahrlich keinen Bock auf Schusselfehler des Leistungserbringenden.

    Oh.. Herr Doktor... da haben eine Nadel in meinem Bauch vergessen... macht nix... ihr Kind ist gerade geboren. Hab da volles Verständnis...sonst ist die OP ja gut verlaufen.... ironieoff....

    Schade, dass du offensichtlich Uns "anderen" nicht richtig liest.


    Nach einigem nachdenken meine ich dass das Gegeneinander nicht verstehen an unserer komplett unterschiedlichen sozialisation liegt.

    Anders kann ich mir das nicht erKlären.


    Weil eigentlich haben wir beide das gleiche Ziel....Zeit für familie

    casa - das ist keine Leistungsabfall... das ist schlicht und ergreifend Überlastung.


    Ein vernünftiges Modell wäre gewesen.. .so aus der Ferne:


    die Zahnärztin ein reduziertes Pensum mit x Stunden (vermutlich hätte sie dann aber eine Angestellte entlassen müssen) oder hätte sich eine andere Ärztin mit in die Praxis geholt


    Vater dann auch reduziert.


    der Vater redet auch völligen Quark... sorry... aber ist es mal nicht interessant, wenn Männer sich mit Frauenproblemen rumschlagen müssen? Wenn jemand anfängt Teilzeit zu arbieiten, muss eben auch die Arbeit angepasst werden.

    Geb ihm doch mal den guten Tipp, dass er darüber mit seinem Chef redet#freu

    ich weiß nicht, warum Dich das Thema so antriggert Trin . Du interpretierst - wieder - Dinge da rein, dich ich weder so geschrieben noch so gemeint habe.


    Ein Vertrag ist ein Vertrag - und da hat weder Rücksicht, Nachsicht noch sonst was zu suchen.


    Du bestimmst was Du leisten kannst, Dein Arbeitgeber ist damit einverstanden und der Vertrag kommt zustande.

    As simple as that.


    Und wie viel eine Frau oder ein Mann leisten kann und möchte, darf jeder selbst bestimmen. Und entsprechend dem Arbeitsmarkt seine Arbeitskraft zur Verfügung stellen - oder eben nicht.


    2017 gab es 7,1 Mio Frauen, die Teilzeit gearbeitet haben und 7,8 Mio Frauen, die Vollzeit gearbeitet haben. Statistik der Bundesagentur für Arbeit.

    Möchtest Du mir vor diesen Zahlen immer noch sagen, dass 40 Stunden die Norm sind?

    Na ja, dazu muss man ja nur hier im Strang lesen. Mutter sein ist nur eine Ausrede, auf Arbeit nicht 100% zu leisten. Man muss doch nur dies oder jenes tun bzw. die Prioritäten entsprechend setzen, dann geht das super. Wenn es nicht geht, sind maximal die organisatorischen Umstände schuld.

    doch noch mal.

    Das hat hier NIEMAND geschrieben. Ich hab dir ja schon mal geschrieben, dass wir offenbar in komplett verschiedenen Ländern leben.


    Aber jetzt sag ich doch noch mal ein letztes (man sieht das Thema treibt mich um): ich als Arbeitgeber bezahle für eine bestimmte Leistung. Und nein, dann will ich nicht hören, och.. ich bin jetzt aber mal... oder ich hab zu viel... oder was weiß ich.

    Dann haben wir einen Vertrag geschlossen. Und dann möchte ich auch bitte, dass der erfüllt wird. Ich erkläre Dir ja auch nicht, dass die Hälfte deines Lohnes dann mal in ein paar Tagen kommt, weil.....


    Das ist jetzt aber so was am Thema vorbei :-)

    Calypso1981

    Du beschreibst genau die gesellschaftliche Realität. Männer reduzieren sehr selten Arbeitszeit, Frauen tragen den mental load... usw.


    Ich sehe das aber nicht naturgegeben (wie du) sondern als gesellschaftlichen Missstand zu Ungunsten der Frauen. Das ist der Unterschied.

    Danke #herz#herz  hanna für deine ganzen Beiträge. Das war mir noch wichtig zu sagen.


    Nach dem deutlichen Wunsch von Calypso nur ihre Frage zu beantworten, mag ich hier auch gar nicht mehr schreiben.

    natürlich gehören noch ein paar Rahmenbedingungen dazu, da gebe ich Dir völlig recht.

    Bei uns hat sich hier auch eine Arbeitsteilung herauskristallisiert, weil wir manche Dinge lieber machen, besser machen....


    Das Problem dabei finde ich, dass ich die Dinge dann natürlich besser kann... oft dann auch lieber mache....(und ich sehe das Thema hier bei mir durchaus in handwerklichen Belangen)


    Die Frauen, die dann aber stöhnen... mein Mann kann aber nicht, macht das so schlecht... hat keine Lust darauf... die hab ich echt gefressen.

    Keine Ahnung warum die Medien immer so einen Hype um den Sinn der Arbeit machen. Mir ist das fremd. Zur Zeit brauchen die Alle dringend qualifizuerte Arbeitskräfte. Die brauchen uns Mütter. Vielleicht ist dass wieder nur Werbung, damit wir mehr arbeiten, mehr konsumieren etc.

    echt - wo sind denn spannende qualifizierte Teilzeitstellen frei? Wenn ich angeschrieben werde, sind das immer nur Vollzeitstellen.....


    Ich würde eingehen, wenn ich irgendetwas machen müsste, das ich total langweilig...


    Gerade jetzt wenn die Kinder größer werden... wenn ich mich jetzt nur über die Kinder definieren würde.


    Aber auch hier wieder Kajak - von einem Mann würde das statement von wegen Sinn des Lebens so ziemlich sicher nicht kommen

    Was wäre denn die Alternative zum mitmachen? Noch beruflich kürzer treten hätte uns finanziell in eine wirklich schwierige Situation gebracht - und es ist auch gesellschaftlich nicht anerkannt. Man hat - hier zumindest - beruflich Vollzeit da zu sein, egal ob Mann oder Frau.

    mir fällt das bei Dir immer wieder auf. Und ich finde das total spannend.

    Ich kann Dir sagen, dass es im Westen nicht so war und nach wie vor nicht so ist.

    Du hättest von jedem volle Bewunderung wenn Du mit 4 Kindern auch noch 30 Stunden arbeitest.


    Ich sag ja ich finde die gesellschaftliche Entwicklung beschissen.


    Und wenn wir dann auch noch so Fragen stellen wie - die Leistung sinkt durch die Mutterschaft - leisten wir den lieben Arbeitgebern noch weiter Vorschub, Mütter massiv zu benachteiligen. Aus dem Grund stört mich ja die Fragestellung.


    Um Deine Frage zu beantworten Trin : Die Alternative wäre in meinen Augen, dass beide Elternteile 25 bis 30 Stunden reduzieren. In der Zeit angemessene Kinderbetreuung da ist, auch in der Schule und dass natürlich die Gehälter dann auch so sind, dass Familien davon leben können.

    Ich finde Deine Fragestellung schrecklich.


    Nun möchte ich nicht deine persönlichen Erfahrungen als schrecklich titulieren. Sie sind ja da.

    Ich frage mich nur seit dem Lesen hier - würdest du diese auch einem Mann stellen?


    Mich lässt das Geschrieben hier wieder völlig an der Gesellschaft verzweifeln.

    Ledig, ohne Kinder, war mein Job mein ein und alles für das ich mich völlig reingehängt habe. Eigentlich logisch, dass das so mit Kindern nicht weitergehen kann. (nun mir war es nicht klar).


    Wenn hier jetzt jemand schreibt - unkonzentriert, Flüchtigkeitsfehler. Interpretiere ich, es ist einfach zu viel. Das hat nullkommonull mit Mutterschaft zu tun, sondern mit einem zu großem Pensum. Wenn Du die Nacht durchfeiern würdest, wäre das wahrscheinlich so ähnlich.

    Oder einfach zu große mental load.


    die Prioritäten haben sich verschoben, ja auch bei mir. Ich habe gesehen, dass beider Karriere und Kind einfach nicht möglich sind. Nicht mit den Strukturen und beruflichen Erwartungshaltungen.

    Am meisten ärgert es mich aber, dass Frauen und Männer das so mitmachen.