Beiträge von claraluna

    Diese Regelungen gibts doch schon. Ich danke heute noch der damaligen Regierung, die das Teilzeitgesetz eingeführt haben. Außerdem sind unsere Elternzeitregelungen wirklich sehr sehr gut für Eltern.

    Bei der Betreuung sieht es auch ganz anders aus also vor einigen Jahren.

    (Abgesehen davon, dass ich DAS eine schreckliche Entwicklung finde, weil ICH will Zeit mit meinen Kindern verbringen. Wenn wir die als Eltern nicht haben, bin ich so konsequent und kriege keine. Kinder als Statussymbol finde ich... ).


    Wie berufliche Wege hier aussehen, kann man auch ganz gut abschätzen.


    Also was fehlt denn?


    Und ja, das ist jetzt wieder auf Zweierbeziehungen ausgelegt. Insofern würde ich mitgehen, wenn ihr jetzt sagt, beide Elternteile sollen gemeinsam in die Pflicht genommen werden sowohl finanziell auch betreuungstechnisch.

    Aber ja, es ist JEDES versch...ene Mal mit Kampf verbunden. Er ist kein Held dafür, dass er den Muk geichberechtigt mitversorgt, er ist deswegen ein schlechter Mitarbeiter, dem keine Beförderung winkt, obwohl er sein Kontingent schafft und inhaltlich gut arbeitet...nur steht er der Firma eben nicht kompromusslos zur VErfügung.


    Das nervt total!

    siehste, das ist der Frauen täglich Brot. würden das mehr Männer machen, würde die Sache ganz anders aussehen... aber JAAAA geht ja nicht


    muss allerdings sagen, ich sehe hier viel engagierte Väter...


    aber allen ist klar - Karriere ist genau wie bei den Frauen zu Ende... da kann man sich nur im Job einrichten.

    Die Erwartungen anderer sind mir - denke ich zumindest - ziemlich egal...


    das Problem sind die Erwartungen an mich selbst

    ich... messe mich immer mit den Besten... und das ist ein Problem... wenn man das überall macht... geht ja gar nicht


    Anspruchshaltung im Job - weiter wie bisher.... bzw. mich mit den gepamperten Männern in meinem Umfeld zu messen, die rund um die Uhr verfügbar sind

    Kinder.... siehe hier im Rabenforum

    Zuhause... soll dann ja auch das liebevoll dekorierte was weiß ich sein (so wie die Nachbarin, die den ganzen Tag zu Hause ist)

    ehrenamtliches Engagement (siehe oben)


    Dass DAS nicht funtkonieren kann ist eigentlich logisch... und begleitet zumindest ich doch immer wieder....

    lach... schon viel zu lange her bei mir....


    ich wollte schreiben so gut wie lansinoh einweg war nix.... da hat man wirklich nichts gespürt und gesehen... irgendwann will man sich ja auch wieder als Frau fühlen und ich hab lange gestillt.


    Die haben auch Mehrweg, die hören sich gut an... aber da lange her und keine Erfahrung wollte ich nicht schreiben :-)

    Doppelverdienertum mit Haushalt und Kind unter anderen Umständen doch ganz gut zu vereinen.

    aber sowas von ganz bestimmt nicht.

    Wie soll denn das gehen?


    Also doch zurück, es läßt sich vielleicht gut vereinen wenn Dein Kind von 8 bis 18 Uhr in der Krippe wird und dort versorgt wird

    - kein Chaos in der Wohnung

    - keine Hobbies zu organisieren

    - keine Mahlzeiten zu organisieren


    was bleibt ist das mehr an Wäsche, und evtl. Arzttermine


    im Vergleich zu 2 Erwachsene ohne Kind. Oder eine Nanny rund um die Uhr.


    aber alle anderen Modelle beinhalten ein etliches mehr an Arbeit :-)


    Ich habe ehrlich gesagt total unterschätzt was so ein Familienhaushalt ausmacht. Schon mal damit angefangen öfters zu Hause zu sein und nicht ständig den Dreck anschauen zu wollen.

    Als ich jung war, war mir mein Chaos egal. War ja eh nie daheim :-)

    Ich finde solche Reaktionen einfach total schade.

    So laufen die Diskussionen seit ich hier bin. Und wenn ich erzähle von meiner Genderkacke in meinem Leben kommen sofort Reaktionen wie oben.

    Warum kann frau nicht einfach dazu stehen... und mal so argumentieren.... mein Mann könnte schon, wir wollten aber nicht... oder so.


    Stattdessen Reaktionen wie... warum ich hier nichts mehr sage.


    Am allerliebsten wäre mir natürlich wenn es plötzlich mal heißen würde.. hey du Olle bleib mal mit Deinen Geschichten daheim, wir arbeiten beide 70%


    Passiert aber nicht. Bei den jungen Mädels sehe ich das auch nicht... typische Berufswahlen usw. usf...


    ich höre auf.. ist ja eigentlich ein Genderkacke Thread.

    Problem ist meiner Meinung nach, dass das Lamentieren darüber auch nix bringt, wenn das dann zu Hause so vorgelebt wird.


    Meine liebste Anekdote dazu ist wie mir ein Junge ganz Ernst erklärt, dass selbstverständlich die Mama besser waschen kann und die Kinder besser versteht. Selbiger Junge studiert jetzt was ordentlich Technisches und die Freundin ein kreatives Fach mit mau Berufsaussichten.

    Ich frage mich, was ist in dem Alter wichtig in dem Rahmen zu diskutieren ( Vergleich zu heute fällt ja zunächst positiv aus, aber Frauen sind ja noch immer in vielem nicht gleichgestellt, z.b. Verdienst, Aufstiegschancen).

    ich würde das nicht so diskutieren... sondern positiv die Frauen herausheben, die z.B. für das Wahlrecht gekämpft haben usw.

    Ganz ehrlich... ich behaupte mal bei den Grundschulkindern werden eher noch die Mädchen bevorzugt....


    ich würde also eher so rangehen zu sagen... ist euch schon mal aufgefallen, dass ihr anders behandelt wurdet... findet ihr das gut?

    Warum ist das denn alles rosa und blau....

    und ganz provokativ... was können Jungs besser was können Mädchen besser.... eure Eltern?

    Um dann vielleicht den Bogen zu berühmten Frauen schlagen... oder so

    Ja, hat er, sonst könnten wir uns diese Wahl, die wir getroffen haben nicht leisten.


    Ich könnte hier auch arbeiten. Aber nicht als das, was ich gelernt habe in einem Rahmen, der effektiv ist. Dann müssten wir meine Arbeit auslagern, die dann ja auch nur eher prekär bezahlt werden würde/könnte. Ich hätte längere Fahrtwege, die - zumeist Frauen - Menschen, die meine Arbeit hier übernehmen auch. Die Schulwahl für die Kinder konnten wir auch nur so treffen, weil ich Defizite auffange. Das ist alles so unzufriedenstellend, dass es die Arbeit nicht wert ist, nur um in Kassen einzuzahlen, an die ich persönlich nicht glaube. Das System stinkt mir. Erwerbsarbeit über alles halte ich für nicht zukunkftsfähig.


    Keine Ahnung, ob das verständlich ist.

    ich denke schon, dass das verständlich ist.


    Individuell gesehen, macht das alles Sinn - im Schutz der Paarbeziehung ;)

    So wie es ausschaut hast Du halt den typischen Frauenweg gewählt.

    Die Argumente kenne ich zur Genüge.


    Plus tausend Mal gehört: Mein Mann ist soooo wichtig, der kann nicht reduzieren / zurückstecken, früher nach Hause kommen... na ja... sie sagen.. bei der Arbeit geht das nicht.

    Das coolste dabei ist dann immer - ich bin in einem typischen männlichen Beruf und mir ist es sehr wohl gelungen das zu realisieren - mit den entsprechenden Konsequenzen.... das mag dann niemand mehr so gerne hören.

    Das ist dann schon sehr frustrierend - und siehe Frauenbashing... ich verstehe auch immer nie, wie sich Frauen das leben selbst gegenseitig so schwer machen können... aber bei solchen Argumentationen - wie gesagt gefühlt tausend Mal gehört würde ich dann gerne den Kopf an die Wand rammen.


    Dann müssen wir uns aber eben auch nicht seitenlang über Genderkacke auslassen.

    ja der Logik kann ich folgen.

    Das spare ich dann ja in der Waschanlage.....


    lach... ich könnte da jetzt noch weiter schreiben... ich meine einfach für die Familie muss es passen.

    Wenn ich sehe wie freudig meine Kinder helfen, glaube ich, das kann Geld nur kaputt machen.


    Vielleicht sehe ich das irgendwann anders wenn sie 16 sind, dann passen wir das wieder an.

    Ich bin da ganz bei Frisch .


    Ich habe keine Möglichkeit gefunden, hier vor Ort in meiner Position Erwerbstätigkeit und Familienarbeit zu kombinieren. Was mich auch ganz besonders ärgert, ist die öffentliche Wertigkeit der genannten Beschäftigungsmodelle, welche, für mich, nichts mit dem Belastungsgrad und der Relevanz im Leben zu tun hat.

    und hat Dein Mann eine Möglichkeit gefunden?

    warum mir es so wichtig ist, dass es für Haushaltstätigkeiten kein Geld gibt:


    Wenn mir meine große Tochter etwas abnimmt oder ihrem Papa, ist das eine Riesenhilfe, sie weiß das, sieht das und ich sage es ihr.

    Sie trägt also ganz aktiv was zur Familie bei.

    Als Konsequenz haben wir mehr Zeit, etwas Schönes als Familie zu machen.


    Würde sie das für Geld machen, hätte sie das oben beschriebene nicht.

    Extrinsische vs. intrinsische Motivation.

    Deswegen ist mir das so wichtig, dass es dafür kein Geld gibt, sondern dass es selbstverständlich ist, dass jeder seinen Teil beiträgt.



    edit: insofern sehe ich das ganz klar als ein - Haushaltstätigkeiten sind wichtig und werden anerkannt.... also das genaue Gegenteil was elbeentchen schrieb

    ich fand die Diskussion spannend, weil ich mich noch nie damit beschäftigt hatte. Bei uns hat sich das so entwickelt.


    Dass das Twitter statements sind, fand ich doch nochmal gut herauszuheben. Hier haben einige pauschal geschrieben, ich fand den Artikel blöd.....Es ging also nicht um die Diskussion an sich, sondern um den Artikel.


    Möwe , so muss es halt für viele Familien passen. Meine Kinder bekommen Geld von der Oma (nicht viel, da sie es dann aber nie ausgeben, hat sich hier einiges angesammelt) Und es gibt hier auch keine Wünsche, die über Weihnachten, Geburtstag usw. hinausgehen. Wenn ich jetzt sehen würde, dass ich im Laden ständig gelöchert würde, würde ich mir das vielleicht anders überlegen. Das passiert aber nicht.

    vielleicht spielt der gesamte familienbackground, etwas systemisches, wertigkeit von materiellem oder sonstwas mit rein. meine kinder haben eigentlich nie gebettelt und wollten von einer sache immer mehr.


    daher war bei uns eine taschengeldregelung nie dringlich.


    shevek: ich möchte mit meinen kindern nicht in arbeitgeber-dimensionen interagieren. das macht mein mann mit mir auch nicht, obwohl er derzeit alleinverdiener ist.

    so wie hier ist es bei uns auch


    und

    Aber wenn der Wunsch danach soooo groß ist... ja mei, dann kauf es dir selbst.

    spannenderweise führt das bei meinen Kindern ganz genau dazu, dass sei es nicht mehr kaufen wollen. Geld haben sie wie gesagt genug von diversen Festen. Das wird aber nicht ausgegeben.


    Geld für Mithilfe im Haushalt gibt es nicht - ich werde ja auch nicht dafür bezahlt" stimmt mich nachdenklich. Denn ich finde es schade, dass Hausarbeit oft als Wertlos betrachtet wird.

    warum ist das wertlos? Hier bringt sich jeder ein und das wird wertgeschätzt. Das Gegenteil ist doch der Fall.... ich bezahle mein Kind, für das ich oder mein Mann nichts bekomme. Das zeigt doch erst recht wie wertlos meine Tätigkeit dann ist. Was anderes fände ich es, angenommen Kinder sind größer, wir sind alle voll am Anschlag und ich würde mir überlegen, eine bestimmte Tätigkeit outzusourcen. Wenn das Kind sich dann Ressourcen freischaufelt, würde ich mir das dann noch mal überlegen.

    Letztendlich muss es für die jeweilige Familie passen.


    Ich beobachte hier oft wie die Kinder auf dem Jahrmarkt ihr Geld ausgeben "dürfen". Das scheint mir dann der richtige Ansporn zu sein, sich jeden Scheiß zu kaufen. Das muss doch einfach nicht sein. Wir verdienen unser Geld schwer genug. Ich finde das dürfen meine Kinder ruhig wissen, ich sage ihnen auch, wie lange ich arbeiten muss, um etwas bestimmtes zu finanzieren.

    ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch zum Arschloch mutieren kann und mich dann auch noch im Recht fühlen würde bzw es wäre :-) selbstverständlich, sonst würde ich mich ja auch nicht so aufführen.


    Und ja ich denke auch schon, dass man das früh erkennen kann.


    Und ich verstehe die meisten meiner Geschlechtsgenosinnen auch nicht.

    Behaupte aber mal, das wird schon ganz früh in einer Beziehung gelegt.

    Die "Arschlöcher" lassen sich nicht auf eine anstrengende Beziehung ein, ist mal meine Arbeitshypothese. Und es wird anstrengend, wenn Frau nicht zu allem ja und amen sagt und ihre Vorstellung durchsetzt. Da müssen dann nämlich schon von Anfang an Kompromisse her.


    Nichtsdestotrotz verändern sich Menschen. Und wenn man sich dann nicht zusammen verändert, erkennt man evtl denjenigen nicht wieder.

    claraluna also wäre es wirklich gut, grad mit Kindern die sich Sachen schlecht merken, Englisch vorher zu "üben" ..? Aktuell macht das Kind Duolingo

    nach der Erfahrung mit meiner großen Tochter würde ich absolut sagen ja.

    Bei meiner kleineren finden wir die Zeit aber gerade auch nicht.

    Gibt ja auch so nette Arbeitsheftchen.


    Die Lehrerin in der GS die die Kleine jetzt hier hat sagte explizit, schreiben wird nicht bewertet. Und das empfand ich als sehr großen Schritt in der fünften.

    Und dann eben die Masse an Vokabeln die da plötzlich zu lernen waren. Zu meiner Zeit ging das alles viel langsamer

    Die hatten nach der 6. quasi auch fast die ganze Grammatik durch... also alle Zeiten. Nur das Konditional noch nicht.


    Ich finde duolingo gut. Wenn's dem Kind Spass macht......

    Oder eben Serien auf englisch schauen lassen und so Dinge


    Das hängst halt massiv von der Lehrerin ab. In diesem Schuljahr kam die Kleine heim und meinte ganz erstaunt, die redet die ganze Zeit englisch mit uns.


    Die Lehrerin im Jahr davor wohl nur deutsch... mit eingestreuten englischen Wörtern und wenn sie was nicht wußte hat sie das bilinguale Kind gefragt. Was ich total ok finde. Das würde mich nicht am Können der Lehrerin zweifeln lassen. Ich kenne manche englische Wörter auch nicht.

    na ja was willste denn erwarten, wenn Lehrer eine 2-Wochen Schulung kriegen, die seit der Schulzeit nix mehr mit Englisch am Hut hatten?


    sagt eine, die nur Englisch redet und das ausdrücklich mit ihren Kindern nicht tun wollte wegen des Akzents. Als ich das Elend dann in der Grundschule gesehen habe.....

    mein persönliches Highlight war dann Lernen von "Herbstwörtern" - Buchecker, Kastanie usw... die Kinder konnten sich aber selbst noch nicht mal vorstellen.

    Muss man nicht erwähnen, dass die Wörter nach einem halben Jahr wieder weg waren... ne


    Und dann auf dem Gymnasium wird von 0 auf 100% beschleunigt.

    Das ist schon hart. Hier B-W


    Noch als Tipp: ich finde ja Phase 6 super. Kind bleibt damit wirklich am Vokabel lernen dran.

    Sie hat lang und breit erklärt, was meine Tochter alles nicht kann. Und keinerlei Lösungsstrategien erarbeitet....

    dann schreib doch mal hier was das genau ist und dann gibt es vielleicht noch gezieltere Tipps.


    Dass die Lehrerin Nachhilfe jetzt erstmal skeptisch sieht... ja kann ich verstehen.

    Weil Kind muss ja lernen. Und eigentlich ist Englisch doch kein Hexenwerk. Vokabeln, Grammatik, wenn das sitzt ist man doch auf einer 4.


    Bzw. wären die Anforderungen jetzt halt nochmal interessant.


    Für meine Tochter habe ich einschlägige englische Lehrbücher für die jeweilige Klasse in der Bücherei ausgeliehen und sie hat die Übungen gemacht.


    Wolltest Du nicht auch mal Englisch lernen oder verwechsel ich da was? Warum lernt ihr nicht zusammen?


    Hier fand ich die Anforderungen in Englisch in der 5. sehr sehr hoch. In der GS war larifari und wir lernen die Farben zum 10. Mal und in der 5. Klasse mussten sie plötzlich schon Texte schreiben. Da sind einige dann erstmal abgestürzt.