Beiträge von Kaona

    Hier ein "jein" mit Tendenz zum "ja".


    An etwa 5 Tagen die Woche werde ich direkt nach dem Abendbrot (ca. 19 Uhr) vom Kleinen (noch 2) gerufen, weil er müde ist und ins Bett möchte. Dann wird vorgelesen und er schläft entweder währenddessen oder kurz danach ein, wenn das Licht aus ist. Oder er kaspert und hampelt und ich mache das Licht aus und erzähle die Geschichte weiter, da kommt er besser zur Ruhe.


    An den anderen Tagen gibt es keinen Impuls von ihm, ins Bett zu gehen. Da versuche ich es erst mit Hinweisen (es ist dunkel, es ist Schlafenszeit, komm, wir machen dich bettfertig), wenn er nicht mag: kein Problem, wir gucken Bücher an oder spielen noch etwas und irgendwann ist er dann soweit.


    Ein Problem entsteht nur dann, wenn ich denke: ich muss heute noch... (etwas vorbereiten für die Arbeit, Adventskalender basteln, jemanden anrufen, beliebig erweiterbar). Dann bin ich angespannt und hoffe, dass er bald schläft und dann klappt es garantiert nicht. Genausowenig wie wenn ich denke: morgen müssen wir früh raus, das Kind sollte heute früh schlafen. Dann will er nicht ins Bett und turnt auf dem Sofa oder Bett, ich werde noch angespannter und ungeduldig, wodurch er natürlich erst recht nicht schlafen kann.


    Wir sind zum Glück noch in der angenehmen Situation, dass wir nur an 2 Tagen in der Woche früh raus müssen und deswegen meist ziemlich entspannt sein können, was Aufsteh- und Schlafenszeit angeht.

    Wir haben eine Latzhose von Patuko und die haben wir gekauft, als der Kleine ein Jahr alt war und jetzt mit gut 2,5 passt sie noch. Sie ist maßgeschneidert - also wir haben ihn vermessen, haben die Maße durchgegeben und dann wurde nach diesen Angaben (mit Stoffwindelpopo!) genäht. Die Träger sind oben dreifach verstellbar und zu Anfang haben wir unten zweimal umgekrempelt, jetzt gar nicht mehr. Und bald muss unten noch ein Stück dran, denn die Weite ist noch üppig, aber die Länge wird irgendwann demnächst zu kurz.


    Besonders gute Dienste hat sie übrigens beim Wandern im Elbsandsteingebirge geleistet, kraxeln über nasse Felsen, auf dem Popo über Fels und Waldboden rutschen... und beim Hinfallen tat's auch nicht ganz so weh.

    Ich mag meinen Namen sehr und freue mich jetzt auch, dass er eher selten ist. Als Kind, welches sowieso schon oft gehänselt wurde, hat der Name es leider eher schlimmer gemacht ;(


    Zwei Sachen sind nicht so toll und zwar zum einen, dass ich immer "mit P H" sagen muss und zum anderen, dass ich die französische Aussprache ohne e am Ende gar nicht mag. Da habe ich mich dann mit meinem auch schönen zweiten Namen vorgestellt. Der dritte Name ist der Name meiner Mutter und für mein Alter völlig unpassend.


    Mit meinem Rufnamen identifiziere ich mich ganz klar, den ersten mag ich auch und der dritte ist dann ja nicht mehr so schlimm.


    Mein Sohn hat als ersten Namen einen seltenen Namen, der aber leicht verständlich, gut auszusprechen und zu schreiben ist und als zweiten einen schönen Namen, der etwas modern ist zur Zeit, der aber nicht wirklich zu ihm passt.

    Hallo,


    also ich finde unsere Lederhose wirklich toll - aber sie ist kein wirklicher Ersatz für eine Matschhose, wenn es richtig nass ist. Nasser Sand, feuchtes Gras, nasses Laub, dafür ist sie gut. Aber beim Pfützensitzen saugt sich das Leder voll und trocknet auch nur langsam. Wenn die Hose getrocknet ist, kann man sie ausbürsten, aber sie kriegt schon ziemlich Patina, was mich aber nicht stört.
    Warm finde ich sie schon, zur Zeit reicht sie meinem Sohn ohne was drunter und wenn sie ihm im Kindergarten nicht die normale Hose drunter ausziehen, ist es zuviel.


    LG,
    Kaona

    Ich hab's mir nicht sagen lassen und wollte es in echt sehen. Ich hatte mit einem Mädchen gerechnet, aber das war's dann gar nicht. Ich glaube, ich wäre enttäuscht gewesen, hätte ich es vorher erfahren. Nach der Geburt habe ich mich einfach gefreut über meinen Jungen, der mit dem Popo voran kam und sich so gleich offenbarte.


    Beim US hat die Ärztin gesagt, wann ich weggucken soll bzw. den Bereich auch nur ganz kurz angeguckt.

    Nee, der hält leider wirklich nicht in Dammtor... bei der Bahn auf die Zugnummer klicken zeigt einem alle Halte an.
    Ich halte aber in 9 Minuten ohne viel Gepäck auf den Treppen bei benachbarten Bahnsteigen für gut machbar!


    Sonst vielleicht eine Stunde früher oder später gucken, ob der IC da in Dammtor hält, oft tut er das nämlich, nur wohl nicht, wenn er aus Richtung Lübeck kommt.

    Ich würde auch sehen, dass ich in Dammtor umsteige, die ICs halten da eigentlich fast alle. Da ist nur ein Bahnsteig und es kommt ein Zug nach dem anderen, ganz stressfrei!


    Fahrstuhl würde ich am Hbf auch auf keinen Fall fahren, wenn ich nicht zwingend drauf angewiesen bin.

    Wir hatten hier auch gerne noch fröhliches Geturne bis um 22 Uhr und es hat mich auch genervt. Weil ich eben abends auch gerne noch 2 Stunden für mich habe, auch wenn ich dann zum Glück nichts mehr "muss".


    Das einzige, was hilft (und was man dann kaum hat...) ist Geduld. Seit dem Moment, wo ich es hingenommen habe, dass es immer so spät wird, verschiebt sich das Einschlafen auf deutlich erträglichere Zeiten und geht deutlich schneller.
    Hier geht es jetzt erst ins Bett, wenn er dazu bereit ist. Vorher lenke ich ein bisschen, also lieber Bücher angucken, malen..., als herumhüpfen. Und wenn er nach maximal einer halben Stunde nicht so zur Ruhe gekommen ist, dass ein Einschlafen absehbar ist, dann stehen wir eben wieder auf und setzen uns aufs Sofa. Ist deutlich angenehmer, als im Bett herumzuliegen und auf den Schlaf zu warten, der dann erst recht nicht kommt.


    Ich würde auch lieber zusehen, dass ich tagsüber Lernzeit organisiere, damit ich abends entspannt bin. Wer jetzt unbedingt schlafen soll, kann es meist gerade dann nicht. Wer sich dann noch aufregen muss, schreien etc., der wird auch in den seltensten Fällen gleich einschlafen.

    Der Kinderwagen steht bei uns im Keller seit der Kleine etwas über 2 ist.
    Wenn es weit ist und schnell gehen soll, dann sitzt er im Fahrradanhänger. Kurze Strecken (bis etwa 1 km) versuche ich ihn laufen zu lassen, aber er nimmt auch gerne das Laufrad. Damit ist er allerdings so schnell, dass ich ohne Fahrrad kaum hinterherkomme (ca 6 bis 9 km/h). Im Wald geht laufen auch ganz gut und wenn's nicht mehr geht, kommt er auf die Schultern.

    Ich selber habe mit etwa 6 Radfahren gelernt und bin dann gleich begleitet im Straßenverkehr gefahren.


    Mein Sohn fährt mit seinen 2 Jahren und 4 Monaten noch nicht Rad, aber Laufrad und das auch als Fortbewegungsmittel zum Einkaufsladen oder Spielplatz, also auf Strecken hier in der Nähe in der 30er Zone oder im Park. Es ist erfreulicherweise kein Problem, dass er auf dem Gehweg fährt und ich auf der Straße daneben. Es klappt sogar viel besser, als wenn ich zu Fuß gehe, weil ich ihn dann alle paar Sekunden auffordern muss, auf mich zu warten, was beide nervt. An großen Straßen muss er in den Anhänger.
    Vermutlich wird er nächstes Jahr dann auf's Fahrrad umsteigen...

    Ich sehe die ganze Sache ziemlich ambivalent, denn mir wäre die Waldorfschule sehr wichtig, aber die Fahrerei vollkommen inakzeptabel.


    Ich würde eher da ansetzen, ob die Fahrerei nicht doch irgendwie reduziert werden könnte, Fahrgemeinschaften, öffentliche Verkehrsmittel, Verwandte... oder so.


    Ich selber bin auch zur Waldorfschule gegangen, Fahrtzeit mit dem Zug und Bus 1 Stunde. Wir waren allerdings etwa 6 Schüler, die den gleichen Zug nahmen und sind ab der 2. oder 3. Klasse immer zusammen gefahren, ohne Erwachsene. Vorher war jeden Tag jemand anderes von den Eltern dran. Ja, ich fand das Fahren irgendwie ätzend, aber es gehörte für mich dazu und Besuche bei weiter weg wohnenden Freunden waren oft nach der Schule und oft über Nacht. Ich hatte da allerdings nicht so ein riesiges Verlangen danach, oft jemanden zu treffen.

    Unser erster, beim Ostereiersuchen:


    Im Garten sind gefärbte Eier und Schoko-Eier versteckt. Nachdem das Spiel verstanden war, "da Ei!", freut sich und lacht. Dezente Hinweise zu einem Schokoei, entdeckt es und sagt "Müll!"
    #gruebel

    Ja, so gut wie. Denn ist vielleicht 3 Tage im Jahr draußen ungemütlicher als es in der Wohnung anstrengend ist. Mein Kind fordert das draußen sein sehr stark ein und würde meist am liebsten den ganzen Tag draußen bleiben.


    Wenn es nicht regnet, sind wir jeden Tag vormittags und nachmittags je mindestens eine Stunde draußen, dazu kommt noch der Mittagsschlaf im Kinderwagen. Draußen sein heißt aber auch zu Fuß einkaufen gehen oder so, also nicht nur Spielplatz und Co.

    Hier auch ab ca. 1 Jahr. Der erste Geburtstagskuchen war hier jedenfalls mit (wenig) Zucker und er hat da ein paar Happen von gegessen.
    Ich achte darauf, nur das zu essen, was ich ihm auch möglichst unbegrenzt anbieten würde. Zum Frühstück möchte er interessanterweise immer seinen Porridge mit Mandelmus (ohne Zucker), auch wenn ich Marmeladenbrot esse. Ansonsten gibt es nachmittags hin und wieder Kuchen und mittags manchmal Nachtisch, der aber meist mit einem Löffelchen Zucker auskommt. Diese süßen Sachen gibt es hier seit er 1,5 ist hin und wieder, aber er nimmt oft auch gerne den Zwieback, den Apfel oder die Käsestange, wenn es die auch im Angebot gibt.
    Richtige Süßigkeiten kennt er noch nicht und mag sie auch nicht, wenn sie ihm angeboten werden.

    Bei uns sit eher das Problem, dass wir draußen viele Pflasterflächen haben, es muss also etwas robuster sein. Wobei eine Leder- Hose ja wirklich unglaublich teuer ist!


    Da würde ich trotz des Preises über eine Lederhose nachdenken! Die passen ja auch lange und sind gerade dafür ideal.
    Ich habe vor einem Jahr eine gekauft (da war der Kleine 1 Jahr alt) und die wird dieses ganze Jahr bestimmt auch noch passen. Wenn man die Hose dann 2 Jahre nutzt, relativiert sich der Preis auch.

    Hier!
    Ich bin auch einmal quer durch Berlin mit dem Taxi gefahren (knapp 45 Min). Auf der Fahrt hatte ich etwa 5 stärkere Wehen, die sich durch gute Zusprache und mit Handhalten mit meiner Mutter gut aushalten ließen. Der Taxifahrer war sehr bemüht, hat ruhige Musik angemacht, ist zügig, aber nicht hektisch gefahren. Das Taxi war schneller da, als ich durch's Treppenhaus und den Hof an die Straße gekommen bin und am Krankenhaus hatte ich dann noch vor der Tür die ersten wirklich heftigen Wehen.


    Also bei mir ging es - ich würde die Fahrt aber nicht auf den allerletzten Drücker angehen. Sonntag am frühen Nachmittag gab's aber zum Glück auch keinen Stau ;)

    Mein Sohn mochte das Zähneputzen auch nicht gerne, liess sich oft nur ein paar Sekunden (wenn es gut ging vielleicht 20) die Zähne putzen. Zur Zeit sind wir erfolgreich, wenn er dabei im Waschbecken planschen darf (Becher, Wasserhahn auf und zu, Waschbecken auf und zu...) und ich mir gleichzeitig auch die Zähne putze und/oder ein Lied singe. Das hat 4 Strophen und dauert ca. 1,5 Minuten, die er zur Zeit meist toleriert.