Beiträge von minnegard

    Sunniva, ja...interessant ist das wohl.
    Wenn es nur danach ginge. :)
    Dann würde ich wohl auch nochmal studieren. Aber leider muss der rubel rollen. Eine weitere pause im Verdienst kriegt unsere Familie nicht abgefedert. Wenigstens die ca 400 euro müssen von mir kommen.
    Daher ja überhaupt der Wunsch nach einer Ausbildung. Nochmal studieren und jobben schaffe ich nicht. Dafür ist es jetzt mit drei Kindern alles zu komplex und die babysitter zu rar gesäht.


    Nun hab ich mir eine Sache rausgesucht, will ne Bewerberbung fertig machen. Bin schon leicht aufgeregt, da sehe ich...zweimal die Woche Berufsschule in einer mit mit dem Zug über 1 Stunde entfernten anderen Großstadt. * haarerauf.
    Selbst wenn man das schaffen kann...organisatorisch....falls ich auf den Fahrtkosten sitzen bliebe könnte ich es schon wieder komplett vergessen. :(

    Danke Leute, da ist wirklich schon sehr sehr viel interessantes dabei.
    Ich weiß halt irgendwie schlussendlich immer nicht was ausschlaggegebende Faktoren für eine Entscheidung sein sollen. Ich kann mir vieles vorstellen und ich glaube nicht daran das ich mein leben lang sozusagen stehen bleibe. Ich glaube das die berufliche Entwicklung halt nicht gradlinig verläuft.
    Daher fällt es mir umso schwerer mich festzulegen.
    Jetzt wo so viele tolle Ideen von euch kamen kann ich ja auch spezifischer werden. Wollte nicht viel schreiben, weil ich eure Antworten nicht noch mehr beeinflussen wollte.
    Ich hab schon in die unterschiedlichsten Richtungen gedacht. Ich muss in der Ausbildung selbst noch sehr bodenständig unterwegs sein. Nicht ein halbes jahr an einen anderen Ort gehen, oder ständig am Wochenende auf Seminare. Mal wäre natürlich ok. Aber insgesamt bin ich zwar wissbegierig aber auch bodenständig und häuslich, wenn man so will. Zu abenteuerlich muss es mit den drei Kindern nicht werden.
    Bereiche in denen ich gern mehr lernen möchte.....gibts jetzt grad keine gedanken zu.
    Mein Antrieb eine Ausbildung anstreben zu wollen ist tatsächlich der der finanziellen und persönlichen Weiterentwicklung. Sprich, wenn die kinder größer sind möchte ich einen Beruf haben. Ich habe keinen Abschluss und bisher nur immer Gegebenheitsjobs sozusagen. Die haben mir teils viel gegeben...ich hab sie teilweise gut gemacht und viel gelernt. Aber ein faktischer Berufswunsch hat sich daraus nicht ergeben. Ich bin auch ziemlich desillusioniert was das angeht. Kenne eigentlich niemanden der so 100% begeistert ist von dem was er tut. Aber ich konnte mir ein Bild von guten und schlechten Arbeitsbedingungen machen. Von körperlicher und geistiger Arbeit. Und daraus haben sich halt so ein paar Gedanken geformt.


    Kinder rufen...später mehr.

    Das ist ein guter Hinweis!



    Mein Berufsideen waren jetzt erstmal auf meine Interessen gemünzt. Ich liebe Literatur...beschäftige mich gern damit. Finde es wertvoll Bücher zu verkaufen. :) so rein ideell.
    Physio käme für mich nicht in frage. Logopädie einfach weil mich sprache und Sprachstörungen interessieren. :)
    Mathe, bwl...etc ist absolut nicht mein Interessensgebiet. Für etwas wirklich tolles könnte ich es in kauf nehmen. :)

    Das ist interessant. Gerade in Richtung buchhandel gingen meine Gedanken auch schon. Allerdings sah ich dann ein Ausbildungsfilmchen einer großen Buchladenkette und dort wurde sofort betont, dass der Tag einer Buchhändlerin um sieben uhr startet und die Neuware aufs Einräumen wartet. Da bekam ich natürlich einen Schreck. Das lässt sich mit unserem Sozialgefüge hier zu hause nicht vereinbaren.
    Tante edit sagt, dass das ja in kleineren Häusern vielleicht flexibler sein kann.

    So...nun wende ich mich auch mal an euch, in der Hoffnung Anregungen aus euren Reihen bekommen zu können.
    Eckdaten etwas verklausuliert:
    Geisteswissenschaftliches Studium, dabei Kind 1, Studium eher weniger weiter verfolgt, Jobs zum über Wasser halten gehabt.
    Bereich a) soziale Arbeit-psychisch kranke alte Menschen, verwahrloste Kinder. Und Bereich b) stud. Hilfskraftjobs in den Bereichen Kulturmanagement und Veranstaltungsmanagement.
    Jobs mit großem Interesse gemacht. Studium wurde während meiner Zeit dort auslaufmodell. Irgendwann Mann kennen gelernt, studijob war befristet, pflegejob freiberuflich und mit Tücken, außerdem physisch zu heftig. Beschlossen nun erstmal Kind und Kegel zu machen, um mich dann beruflich neu zu orientieren.


    So.


    Nun ist langsam die Zeit der Neuorientierung gekommen. Momentan habe ich eine tolle Arbeit die mir Freude macht. Minijobbasis. Allerdings gibt es in dem Bereich keinerlei Entwicklungsmöglichkeiten intellektueller und finanzieller Art.
    Somit also immer wieder meine Suche nach einem geeigneten Ausbildungsberuf.


    Nach langsamer Wiederannäherung an mich als Person, unabhängig von Kindern und Versorgungssituation...da kommt es wieder in meinen Kopf was ich kann...was ich mag...das mag ich euch hier mal aufschreiben. Unsortiert erstmal, ich will euch ja nicht auf falsche Fährten locken.
    Ich bin kreativ. Ich denke schnell, kann spontan Einfälle haben. Organisiere gern und gut und auch mit Bedacht. Mag es auf dem Punkt zu arbeiten, mag es etwas zu präsentieren. Mag es Sprache zu benutzen. Bin leider nicht mehr Geräuschresistent, im Gegenteil. Laute Geräusche, beispielsweise von den Kindern stressen mich extrem und führen zu unspezifischem Gesichtsschmerz.
    Das soziale Arbeiten liegt mir. Ich berate gern, fühle mich gern ein. Allerdings reicht es mir eigentlich vollkommen aus, dass in Zukunft im privaten Bereich zu tun. Familie fordert auch schon so viel Empathie und Engagement.
    Grundsätzlich möchte ich einen trockenen und warmen Arbeitsplatz haben, ich friere sehr leicht.
    Ich bin handwerklich nicht ungeschickt, aber sehr klein und eher nicht stark belastbar.
    Ich lese sehr zügig und sinnerfassend. Ich kann ganz gut zeichnen.
    Ich habe die Kinder und nur normale Kitazeiten bis 16.00.


    Einerseits habe ich die Vorstellung von einer plingfee die mich aufs land in ein wunderhübsches Rosamunde Pilcher Häuschen beamt, wo ich dann im alten Gewächshaus meine Ton-, Glas-und Metallkunstwerke baue... :D


    Andererseits würde ich mich gern mit Sprache arbeiten sehen oder mit Büchern. Oder oder oder.


    So. Tja. Blöd alles.
    Dazu kommt auch, dass mein verdienst keinesfalls komplett wegfallen darf und das die ganze Sache auch nichts kosten darf. Wenn ich im lotto gewönne, ginge ich frohen Mutes an die 650/ Monat schwere Logopädieschule...oder würde mein eigenes Höhrbuch-vertonungslabel gründen. ..oder ein kinderbuch zeichnen und schreiben. Das würde dann der Kassenschlager schlechthin werden. Yeah.


    Fällt euch was ein?
    Lg

    Ich finde die idee gut.
    Ich persönlich traue mich fteibad nicht allein mit mehreren nichtschwimmern.


    Radtouren mit picknick
    Zugfahrt irgendwo hin
    Nochmal checken was es so um umfeld gibt
    Museen, anlagen


    Ggfls raben besuchen

    Oh da les ich gespannt mit. Wir versuchen es mit geliehenen sachen auch einmal.
    Haben bisher zwie igluzelte luftmatratzen und Schlafsäcke. Teils isomatten zum drunter legen.
    Bisher haben wir noch keinen kocher dabei. Mal schauen. Wir sind bei freunden im Garten. :))
    Hoffe einfach mal das das recht unkompliziert läuft.
    Der hulk hat schon angst vor Fledermäusen. Lol...


    Hat jrmand ne idee wie man morgens milch warm kriegt? Wahrscheinlich nur wenn man nen Camping kocher mitnimmt...ne?

    Lustig das der thread wieder da ist. Ich BIN nun in der wochenbetthilfe tätig. :) das passt so erstmal gut.


    Sir weiterhin viel Erfolg.

    Tja, momentan ist es so, dass ich wesentlich weniger Erwerbsarbeit leiste, den Rest der Zeit dann die Kinder habe und bis auf ab und an mal ne mülltüte wegbringen mein Mann eigentlich nix macht. Er war lange zu Hause und hat da immerhin gelernt das Spülmaschine und Waschmaschine jeden Tag, manchmal sogar mehrfach bedient werden müssen. Würden wir beide Vollzeit arbeiten hätten wir massive eheprobleme.