Beiträge von Ms_Oakenshield

    Ich fühle mich viel besser, ich kann mich ohne unerträgliche Bauchschmerzen wieder ziemlich normal bewegen.

    Ich finde vor allem gerade gut, für nix verantwortlich zu sein. Zu Hause ist mein Mann dran, und ich werde hier rundum versorgt. Hat was.

    Das sind zusammengenommen ganz prima Nachrichten und das freut mich sehr.


    Weiter so.


    Vor allem mit dem kontinuierlichen Besserwerden.


    Alles Liebe und Gute #sonne

    obwohl Autismus ja unheilbar ist und also nicht verschwunden sein kann in den 2 Jahren

    Wie andere bereits geschrieben haben: der "Autismus" alleine zählt gar nicht, sondern wie du in deinem Umfeld klar kommst.

    Weil ja generell in den letzten Jahren immer weniger GdB für Asperger gewährt wurde und man kaum noch über 30% bekommt.

    siehe oben

    Du bekommst z.B. keinen GdB weil Du Asperger hast, sondern weil Du wegen Asperger nicht berufstätig sein kannst, bestimmte Aspekte Deines Alltags nicht bewältigen kannst etc.. Ich würde alles beilegen, was Du schriftlich hast, dann geht es schneller.

    siehe oben - genau so.

    Dabei macht dann eben auch der Beruf etwas aus: in manchen bist du dadurch mehr eingeschränkt, in anderen vielleicht gar nicht.

    Die hiesige Autismusambulanz geht aber bereits bei der Einschätzung, ob Autismus vorliegt oder nicht, nach "Leidensdruck", besonders, bei Erwachsenen.

    wird ein Gutachten verlangt, was viele nicht in Kauf nehmen.

    Nicht in Kauf nehmen, ist das eine, das andere ist: der Gutachter sieht dich einmal für maximal 50 min oder so - und schreibt dann sein Gutachten, welches am Ende die Texte, die Fachärzte, die dich schon jahrelang behandeln, einfach aushebelt, weil "ist ja Gutachter". Ich bin da mittlerweile sehr desillusioniert. (Und ich weiß, dass Gutachten nicht gern gemacht werden, weil viel Zeitaufwand usw.)

    Wenn das aus dem Arztbrief nicht hervorgeht, dann ist es das beste, du machst erst einen Arzttermin und erzählst ihm das alles, und stellst erst danach den Antrag.

    das muss leider alles irgendein Arzt oder Psychologe dokumentiert haben. O

    Das empfehle ich auch. Dringend sogar.


    Wenn du weitere Fragen hast, kannst du mir eine PN schreiben.

    Liebe Kuschelmaus, allerbeste Gedanken, ganz viele gedrückte Daumen und schnelle Abklärung wünsche ich dir von Herzen. (Falls noch Händchen-Halte-Platz ist, bin ich natürlich dabei.)


    Schul- und Hilfeplangespräche lassen sich verschieben und deine Tochter kennt doch ihre Abläufe, da muss einfach der Papa jetzt ran. Das wird schon klappen!


    Erstmal gesund werden!

    Noch eine Stimme für GKV.


    Wenn mit einem der Kinder was ist, wird das schnell a) nervenaufreibend und b) viel Papierkram und c) u.U. auch teuer.


    Oder das bereits erwähnte sich hinterher rumstreiten, ob die Behandlung XY nun wirklich notwendig war (und somit übernommen wird).


    PKV ist fein, wenn man jung und gesund ist, in allen anderen Fällen: eher nicht.

    Frisch ja, genau. Und manchmal rutscht man da auf Grund persönlicher Lebensumstände auch einfach rein, ohne dass es vorher so war oder jemals so geplant war. Und trotzdem ist es in genau dieser Situation vielleicht genau das richtige.


    Ich sehe das Problem eher darin, dass es tatsächlich schnell festzementiert ist und vermutlich schwierig, da wieder rauszukommen.

    Dennoch hilft es halt nicht immer wieder zu hören wie dumm und scheiße es ist.

    Genau das.


    Und insbesondere der von mir gefettete Satz.


    Warum ist es in Deutschland in manchen Berufen so schwierig bis unmöglich, auch nach längerer Care-Pause (Kinder, aber auch Eltern) wieder einzusteigen? Meinetwegen mit einer auffrischenden Fortbildung, aber niemand verblödet komplett, nur weil er/sie eine Zeitlang mal was anderes gemacht hat. *methinks


    Ich würde mir ja sehr eine Politik bzw Bewusstsein in der Wirtschaft wünschen, die Rückkehr in den Beruf* auch nach längeren Pausen unterstützt.


    edit: Und zwar in den erlernten/qualifizierten Beruf, ohne irgendwen abwerten zu wollen, ich mag einfach nicht mehr hören, "dann geh doch putzen".

    Das Grässlichste, was ich mal erlebt habe diesbezüglich, war im Jahr 2010 oder 11. Ich war umgezogen, neuer Gynäkologe.


    "Machen Sie sich schon mal frei" - ich ging hinter den Vorhang, mich ausziehen. Währenddessen wurde Frau XY im selben Zimmer behandelt #blink (ich frage mich, ob sie wusste, dass ich da hinter dem Vorhang war). Ich war da nie wieder. (Aber: die Anmeldung war ein separates Zimmer #hammer- theoretisch hätte sogar eine Tür geschlossen werden können.)


    Offene Anmeldebereiche gibt es aber wirklich, wirklich häufig.

    Wer hier aufm Land ein Windrad vor der Nase hat wird sehr wahrscheinlich keine Grünen wählen......

    Wenn man sich die Stimmenverteilungen anschaut, sieht man, dass die Grünen bestimmt nicht auf dem Land gewählt worden sind. Solche Dinge wie "kostenloser Nahverkehr" sind ein Witz, wenn gar kein Nahverkehr da ist.

    Die AfD Wähler lebten doch auch schon vorher in Deutschland. Die sind ja nicht plötzlich irgendwoher gekommen.

    So ist es. Allerdings haben - gerade im Osten - vorher viele "aus Protest" die Linke gewählt.

    Es haben übrigens nicht die Sachsen die AfD gewählt, sondern vor allem sächsische Männer. Nur 22% der Frauen haben AfD gewählt, aber 32% der Männer. Die AfD ist die stärkste Partei bei sächsischen Männern.

    Das stimmt. Und es gibt ein immenses Stadt-Land-Gefälle, welches ebenfalls bei dem verlinkten Wahltool deutlich zu sehen ist.

    Die Gründe, die ich mitbekomme sind z. B.

    - Flüchtlinge. Dabei zum einen Angst vor Flüchtlingen (z. B. Streitigkeit auf Schulhof zwischen deutschem Kind und syrischem Kind, daraufhin wurde das deutsche Kind nach der Schule von der ganzen großen syrischen Familie bedroht). Und zum anderen bei sehr Vielen das Gefühl von sozialer Ungerechtigkeit im Vergleich zu Harz 4/geringen Löhnen.

    - Probleme mit Kriminalität seitdem es die EU-Grenzen nicht mehr gibt. Das ist hier ein sehr großes Problem. Niemand würde hier nicht abschließen. Was hier so alles geklaut wird an Autos, Fahrrädern, Firmenfahrzeuge, Baumaterial, ständig wird ihr irgendwo Metall von Anlagen, Baustellen, Firmengeländen gestohlen. Viele sind mehrfach betroffen, gerade mittelständische Firmen oder Eigenheimbesitzer.

    - "sonst ändert sich ja nix"

    Genau das. Zum letzten Spiegelstrich kommt noch "denen da oben mal zeigen, dass..."

    Wieso sollte man die wirren Ängste einer Minderheit, und das sind sie, nicht mehr und nicht weniger, Ernst nehmen?

    28% sind keine Minderheit mehr. Und diese 28 % sind es nur, weil die Städte (Dresden, Leipzig) nicht so gewählt haben wie das flache Land. Sonst sähe es noch ganz anders aus.


    Und manche Ängste sind - wie Lillian bereits ausgeführt hat - leider durchaus begründet, auch wenn dann Ursache/Wirkung usw vielleicht vermischt sind. Wenn dir das dritte Mal der Golf (oder der Rasenmäher oder das Baumaterial oder der Traktor... ) geklaut wurde (bzw. dir einmal, deiner Nachbarin einmal und dem Opa im Nachbardorf auch noch mal) ... - dann ist - vor allem, wenn du 10 km von der Grenze entfernt wohnst, der Ruf nach "Grenze dicht" sehr naheliegend.