Beiträge von Ms_Oakenshield

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    Das Problem ist *methinks*, dass andere Mütter grundsätzlich durchaus wissen, was andere Mütter leisten. Nicht im Detail, aber so ganz grundsätzlich.


    Väter, Kinder und viele andere - wissen es nicht. Es wird nicht gesehen.


    Wie mit Haushalt: wenn er gut gemacht ist, fällt es gar nicht auf. Wehe, wenn er nicht gemacht ist. DAS bemerkt dann jede*r.

    Das sagt sich immer so leicht, dass die Väter in der Verantwortung sind. Bei ganz kleinen Kindern natürlich schon, aber Ohnezahn s Kinder sind ja schon älter. Da finde ich, die Verantwortung liegt schon bei ihnen selbst.

    Vor allem: was will man denn tun, wenn der Gatte sich weigert? Außer hilflos wütend zu sein?


    Die Väter sind mit kleineren Kindern mehr in der Verantwortung und mit größeren weniger, aber doch nicht komplett raus.

    Wenn der Gatte sich weigert, es den Kindern notfalls selbst sagen und ihnen selbst sagen, was und warum es einem wichtig ist.

    Ich sehe auch am ehesten die Väter in der Verantwortung, falls es den Kindern durch 1x jährliches Kita- und Grundschul-Basteln nicht in Erinnerung geblieben ist (und ansonsten: mehr fernsehen, sämtliche Werbeblöcke waren voll vom Thema).


    Muttertag ist mir relativ egal, aber an meinem Geburtstag will ich gefeiert werden. (Ich glaube, zu DDR-Zeiten war Muttertag irgendwie kein Thema, ich bekomme aber heute noch Blumen zum Frauentag vom Mann.)

    Latein kann elende Quälerei werden, wenn ein Kind nicht gern auswendig lernt und hier zumindest fehlt manchmal die Möglichkeit, anders an die Sprache heranzugehen (hinfahren und native speaker hören oder so).

    Dafür kommt man mit formalem Regelabarbeiten und Auswendiglernen sehr weit und niemand meckert über die Aussprache. Die Texte sind oft sehr - kriegslastig, zumindest in den hier benutzten Büchern.

    Teilweise ist der Lehrplan nicht mit Deutsch abgestimmt, aber: dann lernt man Grammatik einmal in dem Fach und wiederholt dann noch mal im anderen.

    Einen Schüleraustausch wird es nie geben.


    Was liegt dem Kind mehr?

    Regeln und Lernen oder frei sprechen?

    Ich muss einräumen, wenn die Kinder der Foren-Urgesteine so alt werden dann bin ich immer etwas ergriffen.

    Ja, das geht mir auch so.


    Jetzt ziehen die Kinder von damals raus in die Welt. Ist natürlich irre praktisch, wenn eine große Schwester da ist, mit der es so perfekt harmoniert.

    Er darf gehen mit unserem Segen. Da die Familie ohnehin meist zusammen gluckt, ändert sich ja nicht sooo viel #super

    Das klingt einfach wunderbar #knuddel

    Hier kocht der Mann und ich hoffe erstmal, dass er nicht auch entscheidet, damit aufzuhören.

    Hier kocht - wenn im Homeoffice - auch der Mann und ich hoffe eigentlich, dass er es mal aufgibt. Oder: sich mal was Neues einfallen lässt. Oder: mal Gemüse dabei verwendet #angst

    Hier drei Kinder, alle etwas jünger als Deine, und ich koche nie

    Bei dir klappt das, das ist ja auch schön, hier gehen die Kinder in die Schule bzw. haben Videokonferenzen nach Stundenplan: die könnten erst nach 14 Uhr anfangen zu kochen. Sind dann aber selbst hungrig.


    Es gibt zahlreiche Gründe, warum "ich muss nicht kochen" nicht klappt. Ja, ich muss auch nicht immer kochen und die Welt geht auch von 5x Frikadellen plus Kartoffeln nicht unter, aber...

    Die wenigsten davon arbeiten in der Automobilindustrie in Baden-Württemberg und verdienen 4.800 EUR als Einsteigerin für eine 35-Stunden-Woche.. Die meisten sitzen 40 Stunden die Woche für 4.000 Euro in irgendeiner Klitsche,

    ...wenn überhaupt. Ich hatte ewig und 3 Tage nur halbe Stellen oder eben: 2 halbe Stellen.


    Dass es in manchen Branchen kaum Vollzeit-Stellen gibt, ist bei Ingenieur*innen jetzt nicht so das Problem, aber zum Beispiel bei Erzieherinnen kenne ich das auch (das war in der Kita immer problematisch, wenn die Bezugs-Erzieherin nicht da war, weil eben niemand eine Vollzeit-Stelle da hatte). Oder bei Rossmann an der Kasse. Der Stundenlohn ist gar nicht so übel (bzw. war er vor 5 Jahren nicht, als ich dort noch wen kannte), aber: es gab nur "kleine" Verträge, niemand hatte mehr als 20 h, üblich waren 10 - 15 h.

    Von "Schulbegleitung", was nicht mal ein "ordentlicher" Beruf ist (weil man den nicht lernen kann) fange ich mal gar nicht erst an.

    Ich erlebe umgekehrt manchmal eine komische Distanz, als würden Leute aufgrund meines akademischen Hintergrundes und meiner Position


    Rumprollen und fluchen

    ...ist nicht überall die Lösung, insbesondere, wenn es nicht authentisch ist, fürchte ich.

    Und will man wirklich langfristig mit Leuten zu tun haben, deretwegen man sich dauernd verstellen muss?


    den Ansatz, dass Leute, die mich wegen Ausbildung / Geschlecht / ... ablehnen oder für arrogant / handwerklich unfähig / halten, ... halt ein Problem haben.


    Das sehe ich auch so.


    Und ganz persönlich: Susan Sto Helit bleib, wie du bist ;)