Beiträge von Astarte

    Naja, den Schreibtisch braucht sie streng genommen nicht, denke ich. Aber den festen Platz für die Schulsachen. Und ob ich jetzt ein extra-Regal kaufe oder den Schreibtisch, kommt sich dann auch aufs selbe raus.

    In der Grundschule haben sie doch ehe jeden Tag die selben Fächer. Das meiste bleibt in der Schule und die wenigen Sachen, die mit nach Hause kommen, müssen nach den Hausaufgaben wieder in den Ranzen und am nächsten Tag wieder mit. Dafür braucht es eigentlich kein Aufbewahrungsmöbelstück, außer einen Platz für die Schulranzen und den Turnbeutel.

    An der weiterführenden Schule sieht es anders aus. Den eigenen Schreibtisch habe ich erst ab Klasse 5 eingeplant.

    Das mit dem Erben sehe ich etwas anders. Meistens ist es doch so, das alte Menschen die letzten 10-20 Jahre ihres Lebens wenig bis gar nichts Neues mehr kaufen. Deswegen sind viele Dinge dann auch wirklich aufgebraucht. So habe ich es bis jetzt jedenfalls erlebt.

    Es ist nicht allein das Alter der Dinge, es ist die Qualität. Klar, nach 10-20 Jahren sind Elektroartikel oder einstmals modische Angebote aus dem Discounter nicht mehr wirklich interessant. Aber gute Massivholzmöbel können etliche Generationen überleben. Vor ein paar Wochen war ich im neuen Bauhaus-Museum in Weimar. Viele gängige und schöne Stuhlmodelle standen dort - das Design ist 100 Jahre alt. So einen Stuhl in Massivholzqualität kann man sich auch heute noch hinstellen. Viele andere Dinge mit weniger durchdachtem Design und billigen Materalien kann man schon nach 10 Jahren nicht mehr anschauen.

    Aber wer von uns braucht Handtücher, Töpfe, Bettwäsche usw.?

    Die dann ja auch noch so alt oder älter sind, als die im eigenen Haushalt.

    Ich habe hier Aussteuerleinenhandtücher, die fast 100 Jahre alt sind und habe sie sehr gerne genommen.


    Wie bekomme ich den das Zeug zu Leuten die es wirklich brauchen?

    Ich würde über Ebay-Kleinanzeigen und lokale Verschenkegruppen (Facebook) gehen. Ein Freund hatte ein Kinderbett bei Ebay inseriert (allerdings zum Verkauf). Letztlich hat er es dem ersten Interessenten - einem Mann (Ausländer mit Asylstatus, der gerade dabei war, ein Heim für seine Familie, die nachreisen dufte, einzurichten) geschenkt und seitdem bietet er ihm alle Kindersachen (kostenfrei) an, wenn sein Sohn rausgewachsen ist.

    Sachen vor die Tür stellen mit Schild "zu verschenken" klappt auch erstaunlich gut.

    Aber welches Wort steht im Original? Wenn da "backtalk" steht ist das Ergebnis allein durch die Übersetzung schon verfälscht. Weil es eben nen deutlichen Unterschied macht ob Widerrede oder unverschämte Antwort.

    Mich würde auch das englische Original interessieren.


    Darüber hinaus finde ich es nicht so einfach, mit englischen Fragenbögen zu arbeiten, da die Erziehungsziele in den englischsprachigen Industrieländern sich durchaus von in D üblichen Erziehungszielen unterscheiden. Gerade das Thema "Widerrede" wird in ein englischsprachigen Industrienationen in der Regel anders bewertet als in D.


    Bei uns am Ort, aber auch in den umliegenden Nachbardörfern, ist es mittlerweile so, dass auf den Spielplätzen in den Sandkästen sogar "allgemeines" Spielzeug zur Verfügung steht.

    Das würde hier (Kleinstadt NRW) auch nicht funktionieren. #angst Hier kann man froh sein, wenn die unterdessen sehr massiven Spielgeräte nächtliche Randale überleben.


    Ich habe im Urlaub wieder gestaunt, was anderswo möglich ist. In der Schweiz auf einem Lagerfeuerplatz lag sogar eine Axt zur freien Benutzung rum (sowie andere Feuerutensilien) - wenn die hier "nur geklaut" werden würde, könnte man sehr froh sein. Beim Gemeinschaftsgarten mitten im Ort gab es einen offenen Geräteschuppen mit allerlei Werkzeug usw..

    Als die von befreundeten Künstlern gestiftete Statue für einen öffentlichen Platz nach 2 Jahren komplett zerstört war, meinte das Künstlerpaar - von mir darauf angesprochen - dass sie sich gewundert haben, dass es überhaupt solange gedauert hätte. Bis dahin hätte es nur kleinere Beschädigungen gegeben.

    Es handelt sich um einen von mir übersetzten Fragebogen,der zum Beispiel zur Evaluierung von Elterntrainings genutzt werden kann.

    Ich kann mir vorstellen, dass der Fragebogen im Kontext von Elterntrainings durchaus Sinn macht. #weissnicht Aber als alleinstehenden Fragebogen finde ich ihn etwas seltsam. Was ist denn Deine Fragestellung für die Masterarbeit?

    Wenn jemand dann mehrfach zitiert oder mich "anspricht" habe ich auch schon mal dran erinnert, daß ich die Beiträge nicht lese - nicht als "Ohrfeige", sondern als schlichte Erinnerung an eine Tatsache.- Kann ja sein, daß der andere es vergessen hat und sich nun wundert. Das fände ich irgendwie unfair.

    Ich habe bei Deinen Beiträgen oft den Eindruck, dass Du monologisierst und habe mich schon öfter darüber gewundert. Wenn Du jetzt schreibst, dass Du viele ignorierst, wird mir klar, warum das so ist. Aber so kann kein Gespräch entstehen. #weissnicht

    Ich finde die gesamte Funktion in einem Forum nicht richtig und schon echt grenzwertig, insbesondere so wie sie hier auch teilweise verwendet wird.


    Man kann auch so nicht auf bestimmte Beiträge eingehen bzw sie überlesen. Dazu braucht es nicht diese ätzende Funktion. Ich würde es begrüßen sie komplett zu deaktivieren. Finde, das passt einfach null zu diesem Forum


    Es macht für mich auch einen Riesen Unterschied ob jemand schreibt: du, wir kommen da nicht zusammen, ich möchte das nicht mit dir diskutieren ebura

    Oder ob jemand sagt, ich ignoriere dich ganz und gar.

    Das finde ich verletzend, grenzwertig mobbend und unfreundlich. Passt hier nicht her.


    Das sind auch meine Gedanken!

    Ich habe den Eindruck, dass keiner eine Ahnung hat, und alle das nachplappern, was irgendwer ohne Ahnung mal vorgeplappert hat. A

    Den Eindruck habe ich auch. Ich habe immer wieder verwundert auf den Seiten des RKI nachgeschaut und frage mich, auf welcher Grundlage da auch in vermeintlich seriösen Medien Stimmung gemacht wird. Sollten Medien nicht eigentlich auch kritisch Stellung beziehen? Die allermeisten Sachen, die ich dazu gelesen und gesehen hatte, hätten direkt aus der Propagandaabteilung von H. Spahn kommen können. Was ist da los?


    Und auf dieser Basis werden Grundrechte eingeschränkt? Erstaunlich, wie einfach das geht.

    Astarte Das kenne ich so kaum, höchsten von Spaßbädern oder richtiges Becken oder von den seltenen megavollen Tagen.

    In allen normalen Hallenbädern, die ich kenne, wird im Sportbecken darauf geachtet, dass zumindest zwei Bahnen abgetrennt und zum Bahnenziehen benutzt werden können. Da achtet der Bademeister drauf. Und meist klappt es auch, dass langsame Schwimmer am Bahnende kurz warten, damit der Schnellere vorbeikommt.

    Hier im Hallenbad (kein Spaßbad) gibt es - zumindest am Wochenende - keine Abtrennungen - weder im Nichtschwimmer- noch im Schwimmerbecken. Da wird überall kreuz und quer in allen Geschwindigkeiten geschwommen und getaucht. Selbst wenn nicht viel Betrieb ist, ist Bahnenschwimmen im tiefen Becken anstrengend, weil man ständig aufpassen muss. (Klar könnte man abteilen - unter der Woche beim Schwimmunterricht sind die Becken alle unterteilbar.)

    Ich bin auch "Gegnerin" von dem in Deutschland verbreiteten Brustschwimmen.

    Ich habe selber als Kind zuerst Rückenschwimmen gelernt. Allerdings halte ich Brustschwimmen für den "Schwimmalltag" für am wichtigsten. Es wird kreuz und quer geschwommen, und alles mögliche gemacht. Selbst im Schwimmerbecken geht eigentlich nur Brustschwimmen, auch wenn ich gerne Kraulen würde. Aber da sieht man nicht, wer neben einem reinspringt, unter einem durchtaucht, von der Seite einen Ball wirft usw.. In Frankreich waren wir mal in einem Schwimmbad, da durfte man im tiefen Wasser wirklich nur Bahnen schwimmen und die Bahnen waren noch nach Geschwindigkeit aufgeteilt. Als ich im Wasser kurz was zu meinem Kind sagte, kam sofort die Badeaufsicht an, dass unterhalten verboten wäre. Klar, da kann man auch Kraul- oder Rückenschwimmen. In "typisch" deutschen Bädern geht eigentlich nur Brust mit Kopf über (!) Wasser.

    Wassergewöhnung fällt da aus Zeitgründen total hinten unter. und zahlen wollen die Eltern für "das Geplantsche" auch nichts.

    Ehrlich, ich halte von dem "Geplantsche" im Schimmkurs auf Grund unserer Erfahrungen auch nichts. . Nach zwei Jahren konnte mein Kind nichts und war auch unter viel Tränen nicht mehr zum Schwimmunterricht zu bewegen. Ich habe dann selber - parallel zum Schwimmkurs - meinem Kind Schwimmen beigebracht. Vorher ist der Papa immer mit - und ich gebe zu, ich war entsetzt, wie wenig das Kind in den zwei Jahren "Wassergewöhnung" gelernt hat. Innerhalb von wenigen Wochen konnte es dann tauchen, springen und viele Bahnen am Stück schwimmen - und das mit einer guten Technik (da war ich dann wirklich sehr hinterher und wir haben bei Null angefangen).


    Beim zweiten Kind habe ich nach den Erfahrungen sehr viel früher eingegriffen und dass Kind aus dem Schwimmkurs rausgenommen und parallel selber unterrichtet. Ich habe zwei Kinder, die erst nachdem sie wirklich sicher schwimmen konnten, auch Spaß am tauchen finden konnten. Diese strikte "erst tauchen, dann schwimmen" hat bei Kind 1 dazu geführt, dass es sich irgendwann komplett verweigert hat und nach zwei Jahren eben immer noch im Nichtschwimmerbecken bei der "Wassergewöhnung" war. Meine Kinder können beide sehr gut tauchen - unterdessen am liebsten mit Monoflosse - und auch springen auch technisch gut. Aber das Tauchen ging eben erst, nachdem sie viele Bahnen am Stück sicher schwimmen konnten und wussten, dass Wasser trägt sie.


    Mit der propagierten "Wassergewöhung", ehe das Kind schwimmen lernt, hätte ich heute noch zwei Nichtschwimmer.


    (Ich habe selber als Kind Leistungsschwimmen gemacht und wollte mich erst aus dem Schwimmunterricht raushalten, um meinen Kindern zu ermöglichen, frei von meinen Leistungsansprüchen schwimmen zu lernen. Naja, das hat sich dann als Irrtum herausgestellt.)

    Ich finde übrigens, dass es ein Unding ist, dass das so an den Eltern hängt.

    Da gebe ich Dir auf jeden Fall Recht!

    Bei uns startet der Schwimmunterricht in der 3ten Klasse, die Kinder sollen bis dahin aber Seepferdchen haben weil die Schule es nicht leisten kann den Kindern das schwimmen beizubringen.

    Das ist hier auch so. Das Problem ist, dass Anfängerunterricht sehr aufwendig ist und die Schulen dafür nicht genug Personal haben.

    Die deutschen Schwimmabzeichen sind eh unter aller Kanone.

    Solche Pauschalaussagen finde ich "unter aller Kanone". #flop


    ...habe aber gerade mal nach "SwimStars" geschaut. Das ganze Programm wird genauso angepriesen, indem alle anderen Angebote pauschal abgewertet werden. Das ist ziemlich unsachlich. Es gibt sehr unterschiedliche Schwimmlernkonzepte und sehr unterschiedliche Rahmenbedinungen. ...und nicht jedes Konzept passt gut zu jedem Kind.

    iva magst du mir Mal Kompetenzen aufzählen, die ebenso lebensrettend sind, wie schwimmen? Ich könnte dem Vorwurf gar nicht so wirklich was entgegen setzen.

    ...der Einsatz von Arbeitsschutzmaßnahmen im Haushalt: standfeste Leitern, keine Sicherheitsvorrichtungen an Kreissägen und Rasenmähern entfernen...


    Die meisten tödlichen Unfälle passieren bei der Hausarbeit.

    und gerade im zusammenhang mit dem ganzen migrantenthema bekommt das ein ... äh etwas seltsames bild vom „richtigen, gelungenen menschsein“.

    In Vierteln mit hohem Migrantenanteil scheint der Nichtschwimmeranteil signifikant höher zu sein:

    https://www.welt.de/politik/de…-ans-Wasser-gewoehnt.html


    Darüber hinaus galten Asylsuchende in den vergangenen Jahren als besondere Risikogruppe. Hier gab es viele tödliche Badeunfälle von Nichtschwimmern, die einfach taten, was alle andere im Schwimmbad auch machten....

    ich finde, es gibt ganz viele kompetenzen, die lebensnotwendig sind. aus meiner perspektive werden davon viele nicht mehr gelehrt. und auch von eltern nicht wichtig genommen.


    was diese geradezu obsessive konzentration ausgerechnet auf das schwimmen dabei ausmacht, verstehe ich nicht.

    ...weil die Kinder trotzdem ins Wasser gehen und "Tod durch Ertrinken" eine bei Kindern verhältnismäßig häufige Todesursache ist. Es gibt auch andere sinnvolle Kompetenzen - aber wenn man die nicht beherrschst, stirbt man nicht gleich, wenn man mal zwei Minuten ohne Aufsicht ist.

    Wir werden 4 Kinder dabei haben, die es gewöhnt sind auch bei Gewitter noch mit dem Fahrrad heimradeln zu müssen und 4 Kinder die bei leichtem Nieselregen mit dem Auto gefahren werden. W

    Ich finde Regen untragisch - man wird höchstens nass. ...und bei der Wärme macht es auch richtig Spaß, sich nass regnen zu lassen (und die Kinder werden Dich lieben ;)). Gewitter ist was anderes (dafür muss es nicht mal regnen). Das kann lebensgefährlich werden.

    Leider ist die Statistik doch eindeutig , eine nennenswerte Anzahl an Menschen entwickelt Komplikationen.

    So einfach ist das nicht. Für Babies und Erwachsene ist die Komplikationsrate höher. Wichtig ist auch, was schon jemand angesprochen hatten, die Behandlungsstrategie. Im Coburger Maserfall (2001) mit 1191 Erkrankten kam es weder zu einer Masernenzephalitis noch zu einem Todesfall.



    Hier noch ein Artikel zu Masernausbrüchen mit untypischen Verläufen bei geimpften Personen (die aber trotzdem andere anstecken können):

    https://www.impf-info.de/die-i…sch%C3%A4tzte-gefahr.html

    wurden als Kleinkinder gegen Masern geimpft... Hatten aber trotz Impfung beide die Masern bekomme

    Auch heute erkranken Kinder - trotz Zweifachimpfung - an Masern. Der Anteil der Geimpften an den Masernerkrankten steigt - laut den Zahlen des RKI (weil einfach kaum noch Kinder nicht geimpft).

    Klar ist das whataboutism und kann mit beliebig vielen Beispielen durchgespielt werden. Trotzdem finde ich nicht, dass die Intensivstationen deutlich messbar mehr Kapazitäten hätten, wenn endlich mal mehr Kinder maserngeimpft wären...

    Ich hatte des Beispiel weiter oben angesprochen, dass es im medizinischen Sektor sehr dringende Probleme gibt, die ignoriert werden.


    Wir haben eine fast 100% Durchimpfung bei Masern - höher als in vielen Ländern mit Impfpflicht. Die Eltern, die nicht zum zweiten Mal impfen oder gar nicht impfen, haben dafür in aller Regel gute Gründe und es gibt schlicht eine Reihe medinzinscher Ausschlussgründe für Impfungen - hier würde ich mir wünschen, dass Ärzte genauer hinschauen. In meinem Rückbildungskurs hatte ich eine Frau, deren Kind zum wiederholten Mal nach einer Impfung in die Klinik musste. Da habe ich mich schon gefragt, warum der Arzt (und auch die Eltern) das noch macht, wenn das Kind offensichtlich so heftig auf Impfungen reagiert.

    Ich gehe davon aus, dass die Durchimpfungsrate kaum steigen wird. Dafür wird aber ein Meilenstein gesetzt, wie von staatlicher Seite massiv in Persönlichkeitsrechte eingegriffen werden kann.