Beiträge von Astarte

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Mal so als Hinweis: die meisten hier im Thread leben von deutlich weniger als 2200 Euro pP. Darauf bezogen würde ich sagen, wenn Dich 2200 Euro pP im Monat in echte Existenznöte stürzen würden, schwelgst Du wirklich im Luxus.

    Ja, und auch bei Corona ist ja nochmal eine Welle zu erwarten (wie hoch auch immer die ausfällt). Das kommt alles oben auf das eh überlastete System drauf. Ich weiß gar nicht, warum so gerätselt wird, woher die hohe Übersterblichkeit kommt #hmpf

    #hmpf Mir hat aus der Zeit "vor Corona" eine Intensivpflegerin schon üble Geschichten erzählt und meinte, so mancher könnte noch leben, wenn die Betreuung gepasst hätte.


    Für die Kinderstationen wird ja schon gross angekündigt, dass sie diesen Winter nicht alle Kinder werden aufnehmen können.

    Inzwischen kenne ich leider mehrere Fälle, in denen bei einem sehr dringenden Notfall nicht rechtzeitig Hilfe bekommen wurde, weil kein KH im Umkreis mehr Kapazitäten hatte. 2 davon sind verstorben (Hirnblutung nach Sturz) #crying Die wurden erst nach vielen Stunden im KH behandelt und dann war es zu spät. Also selbst wirklich akute lebensbedrohliche Fälle können kaum noch versorgt werden.

    #haare Das ist wirklich richtig übel. Und der Winter - mit Grippe usw. - fängt erst an.

    Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich (trotz zweier Geschwister): alles, was über eine Gruppe von 25 hinaus geht, macht mich so wuschig im Kopf, dass ich nich nicht mehr konzentrieren kann, selbst wenn alle ganz ruhig sind. Kind ist auch so.

    Aber auch im staatlichen Schulsystem wird mit sehr grossen Klassen geplant, um Geld und Lehrkräfte zu sparen.

    Da heisst es dann schlicht, dass es keine Belege für bessere Leistungen in kleineren Klassen gäbe.

    Der Punkt an dem ich immer noch hänge ist, warum vor diesem starren Weltbild und diesen harten Bewertungen Waldorf sich selbst Etiketten wie "ganzheitlicher Blick auf Kind", "Kinder werden in ihrem Sein abgenommen" etc gibt, wenn dies doch nur eine bestimnte Art von Kindern betrifft? Mich würde wirklich interessieren, wie sie sich das selbst erklären? Das ist doch schlichtweg unlogisch.


    In dem Wissen, dass Kinder und Eltern dort prinzipiell in "richtig" und "falsch" kategorisiert werden, könnte ich mein Kind selbst dann dort nicht hinschicken, wenn es perfekt in dieses Weltbild passen würde.

    ... weil es Eltern gibt, deren Kinder im staatlichen Schulsystem massiv abgewertet wurden - ich kenne im Umfeld mehrere - und deren Kinder auf einmal bei Waldorf aufblühen, weil ruhige, sensible oder künstlerisch interessierte Kinder auf einmal nicht mehr als "dumm" abgestempelt werden. Ich habe im Umfeld mehrere Beispiele von Familien, die an verschiedenen Waldorfschulen waren und damit sehr gut gefahren sind.

    (Und ich finde es erstaunlich, wie als leistungsschwach eingestufte Kinder auf einmal aufblühen und nachher dann auch noch Abitur machen - die Prüfung müssen sie ja extern bestehen.)

    Ich würde zur Studienberatung zu den in Frage kommenden Unis gehen. Ggf. kann man sich dann auch direkt an der Fakultät beraten lassen, wenn man eine Idee hat, aber sich noch unsicher ist.


    Hat Dein Kind ungefähr eine Vorstellung, in welche Richtung es gehen soll?

    Ich würde von ätherischem Thymianöl in der Schwangerschaft (!) abraten.


    Bei Tee bitte vorsichtig - schluckweise - probieren, ob es einem gut tut.


    Ich bin grundsätzlich ein Fan von Kräuterheilmitteln - auch in der Schwangerschaft. Aber nicht alles geht und bei manchen Dingen muss man echt etwas vorsichtiger sein. Auch nur äußerlich angewendete Kräuterheilmittel können Wehen auslösen - wenn sie hochdosiert sind, nochmal mehr. (Thymian gilt als wehenfördernd.)



    Ich denke, Lindenblüten-Hagebutten-Tee z.B. wäre eine bessere Option.

    #rolleyes Ja, nur mit dem passenden Schnitt werden sämtliche Taschen usw. eleminiert, die Innenfütterung reduziert und oben zieht es in die Jacke rein, weil Frauenwinterjäckchen gerne oben offen sind.

    Der Punkt ist - Sachen, die für Frauen designt sind, sind oft sehr unpraktisch im Alltag.


    ... und auf dem letzten Rabentreffen erzählte dann noch jemand, dass Damensachen auch von der Qualität oft mit einem schlechteren Stoff als die Männersachen gefertigt werden, weil Frauen sich ja in der nächsten Saison was neues, hübsches kaufen sollen.

    Was hindert denn Frauen daran solche Sachen in der Herrenabteilung zu kaufen?

    Oben genannte Outdoorweste war in der kleinste Männergröße deutlich zu groß für mich.


    Männerschnitte passen oft eben gar nicht, weil Frauen einen anderen Körperbau haben. Z.B. haben Männer selten große Brüste, die auch mit unter gebracht werden müssen.

    Ja, und um Himmels Willen nicht zu lang - ist doch egal, wenn die Nieren kalt haben, Hauptsache, man sieht den Hüftschwung beim Wandern...

    Die Outdoorweste für die Frau braucht auch keine Tasche. In der Männerversion vom gleichen Hersteller gab es gefühlt 100 Taschen.


    Ich laufe im Winter in einer sehr warmen, nicht-raschelnden Jacke mit vielen Taschen rum - und am Hals kann man sie auch zumachen! ... war eine Jacke aus dem Jagdbedarf und auch noch viel günstiger als die ganzen "Winter-"Damenjäckchen.

    Klar, schicke Klamotte und so, sieht toll aus.

    Aber ist es mir das wert, davon so ausgebremst zu

    Ich finde das echt ein eigenes Thema, das mich schon länger umtreibt - warum lassen wir Frauen uns das gefallen, was an Mode angeboten wird? Mein Mann staunt immer wieder, wie komplett unpraktisch Damen-Mode oft ist.

    Die haben dieses "ich blöde Frau, du toller Mann, zeig mir, wie ich dieses gefährliche Werkzeug anfassen kann, ohne mir die Finger schmutzig zu machen, während ich dämlich kichere" kultiviert.

    Ja, leider erwarten manche Männer das tatsächlich und frau macht sich unbeliebt, wenn sie nicht mitspielt. Meiner Erfahrung nach sind genau diese Männer aber meist echt arme Würstchen, die irgendwo ihr Ego aufpolieren müssen.

    Bitte sag „Feuerwehrleute“.

    Unsere Wehr hat z.B. einen Frauenanteil von 25% #super

    Und was den Brotjob angeht: bei uns ist ganz klar: Job geht vor. Unser Eindruck ist aber auch, dass Ehrenamtler gerne eingestellt werden, weil sie (im Allgemeinen, nicht unbedingt im Einzelfall) eine höhere Einsatzbereitschaft und Engagement auch im Job haben.

    Sorry, ich habe das Team gebeten, meinen Text zu korrigieren.

    Ich bin gerade völlig erstaunt. Mein Mann hat in 20 Jahren FFW nie eine Aufwandsentschädigung bekommen 8o

    Hab ihn gerade nochmal gefragt. Auch keinen Verdienstausfall wegen Einsatz.

    Muss das gemacht werden oder kann die Feuerwehr das freiwillig tun?

    Den Verdienstausfall gibt es im Zweifelsfall nur, wenn er bachweislich einen Verdienstaufall hatte und vom Arbeitgeber freigestellt werden musste. In dem mir bekannten Fall hat aber der Arbeitgeber den Verdienstausfall beantragt und bekommen und dafür den Lohn entsprechend weitergezahlt.

    Ein junger Mann aus meiner Familie hat sehr viele Jahre für eine Hilfsorganisation sehr viel Freizeit investiert - incl. einer Ausbildung für internationale Katastropheneinsätze - aufbauend auf seine Fachextpertise (aus Studium und Job). Dazu gehörten nicht nur fachliche Dinge sondern z.B. auch eine Medientraining usw.. Da gingen viele Abende und Wochenende drauf und ich meinte, dass er das so nicht mehr machen kann, wenn er mal Familie hat.

    Geld gab es dafür nicht.


    Aber als er beim großen Elbehochwasser rund um die Uhr in leitender Position im Einsatz war (und z.B. für mehrere Altenheime die Evakuierung organisierte), bekam der Arbeitgeber in den Wochen einen Lohnausgleich, so dass mein Bruder seinen normalen Lohn fortgezahlt bekam.

    Ich gebe zu, ich war erstaunt, dass solche Schlüsselstellen im Katastrophenschutz überhaupt ehrenamtlich besetzt sind.


    Ich finde echt nicht, dass man das mit der Organisation einer Krabbelgruppe am Nachmittag vergleichen kann, was man macht, wenn man selber gerade ein kleines Kind hat oder wenn man in der Dorfbibliothek ein paar Bücher einsortiert oder in der Schule als Elternvertreterin hin und wieder zu einer Sitzung geht, Mails weiterleitet und vielleicht zu Weihnachten ein kleines Geschenk für die Lehrerin besorgt.


    Und ich gehe davon aus, dass ehrenamtliche Feuerwehrleute für weite Teile ihrer Tätigkeit sehr viel investieren müssen, aber auch nicht finanziell entschädigt werden bzw. dann Lohneratzleistungen bekommen, wenn sie während ihrer Arbeitszeit zu einem größeren Einsatz müssen. Und das finde ich völlig gerechtfertigt.

    Und zum Thema Prestige: Arbeitgeber sind von solchen Ehrenämtern auch nicht unbedingt sonderlich begeistert, weil ihnen pratisch ständig die Angestellten von jetzt auf gleich wegbrechen können - u.U. auch für Wochen (gerade wenn es um internationale Katastropheneinsätze geht) - das ist völlig unberechenbar.



    Im Übrigen - auch die Badeaufsicht der DLRG an vielen Stränden im Sommer ist rein ehrenamtlich - über Tage hinweg (und nicht nur für 1,5h Krabbelgruppe).


    ***geändert von Rabeneltern.org***

    Hildegard von Bingen hat nicht unbedingt eigene Beobachtungen aufgeschrieben, sondern Wissen zusammengetragen, das sie sich in verschiedenen Büchern angelesen hat. Wenn sie über Heilkräuter aus der Mittelmeerregion schreibt, bedeutet das also nicht, dass sie solche Pflanzen in Bingen beobachtet hat.


    Das Klima in Europa war im Mittelalter zwar relativ warm, ungefähr so warm wie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aber nicht so warm wie im Durchschnitt der Jahre 1991 - 2021.

    Wwnn Du schaust, was im Mittelalter zum Teil in welchen Regionen angebaut wurde - auch aus anderen Quellen - kommen wir von den Temperatuten erst jetzt wieder langsam dort an, dass das sinnvoller Weise möglich ist.

    Astarte Na ja, "massiver Klimaumschwung" ist relativ. In biblischer und allgemein in historischer Zeit gab es niemals eine Klimaänderung von 4 - 5 °C. Sondern da reden wir von Änderungen um 0,5 - 1 °C. Und selbst DAS hatte, wie du sagst, ja schon dramatische Auswirkungen. Es ist aber nicht entfernt vergleichbar mit dem, was für das Ende der Eiszeit vor 10 000 Jahren jetzt ermittelt wurde und was uns möglicherweise jetzt bevorsteht.

    In der Spätantike geht man z.B. von 2 Grad Abkühlung aus - damals wurden römischen Soldaten auf einmal mit Socken ausgestattet.

    Wenn Du die Bücher von Hildegard von Bingen liest und von welcher Pflanzenwelt sie ausgeht, war es damals eher noch etwas wärmer.

    In der Spätbronze fällt der Meeresspiegel des Toten Meeres in kurzer Zeit um fast 50 Meter, ganz ohne, dass mehrere Nationen vorab das Jordanwasser abpumpen (wie heute).

    Im SWR Radio gab es heute einen Beitrag über erschreckende neue Erkenntnisse der Klimaforschung. Bisher ging man davon aus, dass frühere Klimaveränderungen in der Erdgeschichte sich immer langsam über Zeiträume von tausenden Jahren entwickelten. Jetzt zeigen aber die Sedimentbohrungen im Meerfelder Maar in der Eifel, dass es am Ende der letzten Eiszeit zu einer sprunghaften Erwärmung um 4 - 5 °C innerhalb von nur 15 bis 20 Jahren gekommen ist. Prof. Dr. Brauer, der die Bohrung geleitet hat, folgert daraus, dass wenn natürliche Klimaschwankungen schon so schnell ablaufen können, dass dies auf den menschengemachten Klimawandel erst Recht zutrifft, zumal wir ja auch immer noch weiter CO2 in die Atmosphäre pusten. Er schätzt, dass sich die Erde schon in 10 bis 15 Jahren um 3 bis 4 °C erwärmen könnte.


    https://www.swr.de/swraktuell/…dern-als-gedacht-100.html

    So neu ist diese Erkenntnis nicht - ausser vielleicht für die Eifel. Von anderen Orten gibt es ähnliche Erkenntnisse schon länger. Gut das erklärt auch warum ich mich immer gewundert habe, dass alle davon reden, dass so ein rasanter Wandel einmalig sei.

    Diese Fragestellungen sind längst in den Geschichtswissenschaften auch auf dem populärwissenschaftlichen Büchermarkt angekommen.

    (Und für den Theologie -Thread wäre das auch was -ich frage mich, wie unsere Bibel aussehen würde ohne den massiven und plötzlichen Klimaumschwung am Ende der Spätbronze. Allerdings war das schon eine sehr turbulente Zeit.)