Beiträge von Astarte

    Da sind wir tatsächlich irgendwie dran. Wir müssten zwar umziehen und das geht halt schlecht von heute auf morgen, aber bis das so weit ist, müssen wir es doch irgendwie schaffen, ihn zum Mitmachen zu motivieren.

    Je nachdem, wo Ihr wohnt, ist das tatsächlich nicht so einfach. Ich würde trotzdem die freien Schulen im Umfeld anschauen - ggf. lassen sich ja auch Fahrgemeinschaften bilden. Ich kenne mehrere Fälle, wo Kinder nach dem Probeunterricht sehr schnell, mitten im Schuljahr auf eine freie Schule gewechselt sind. Letztlich steht und fällt alles mit der einzelnen Lehrkraft. Nicht jede Lehrkraft kann jedes Kind erreichen. Meistens geht es doch irgendwie, aber manchmal eben auch gar nicht. Dabei kann die Lehrkraft wirklich sehr bemüht und engagiert sein. Das System setzt dem Ganzen ja auch noch Grenzen (große Klassen, Lehrpläne, für moderne Methoden ungeeignete Schulräume).

    Zitat: "Zwar haben 97,1 Prozent der Schulanfänger die erste Impfung bekommen. Aber bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung gibt es große regionale Unterschiede..."


    Wieso ist die zweite Masernimpfung die entscheidende?

    DAS fragen sich die Leute vom RKI wohl auch. Die zweite Impfung soll nur die Impfversager der ersten Impfung auffangen und ist deshalb eigentlich nur für eine kleine Gruppe relevant. Bei den allermeisten reicht die erste Impfung.


    Das wirklich ärgerliche ist, dass das eine reines Populistengesetz ist, verfassungswidrig und mit falschen Fakten argumentiert und nicht dem entspricht, was man auf den Seiten des RKI nachlesen kann (oder bis vor kurzem nachlesen konnte).

    Wobei ich das mit der Grippe fast noch sinnvoller fände...

    warum? das einzige mal, dass uns die grippe erwischt hat, hätte grippeimpfung nichts genutzt, weil sie in dem jahr gegen die falsche gruppe war. ich finde gerade die grippeimpfung mit den ständig wechselnden erregern in der masse relativ sinnlos.

    Eben. Auch eine Grippeimpfung kann zum Teil schwere Nebenwirkungen auslösen. Dafür hilft sie oft nicht und die Leute erkranken trotz Impfung.

    Die Tochter meiner Freundin ist gerade in Frankreich zum Austausch und nicht geimpft gegen Masern ... und ratet mal was dort gerade ist: die Masern sind an der Schule (in Frankreich) ausgebrochen. So viel also zur Wirksamkeit der Impfpflicht .


    Für die Tochter gibt es aber keine weiteren Konsequenzen. Es gab einen Impftermin an der Schule für die Nichtgeimpften, wo gefragt wurde, wer sich impfen lassen mag.

    Wobei es nicht sinnvoll ist, in eine mögliche Infektion hineinzuimpfen. Die Variante, alle nichtgeimpften Kinder erstmal vom Unterricht auszuschließen ist wesentlich sinnvoller.

    Eine Person mit impfschaden kenn ich nicht. Natürlich ist das nicht repräsentativ, aber es muss doch Statisken zum Thema geben, oder?

    Das Problem ist aber auch, dass es durchaus z.B. chronische Krankheiten gibt, die nach bestimmten Impfungen deutlich erhöht auftreten, von vielen Ärzten aber gar nicht mit der Impfung in Verbindung gebracht werden.

    Mmmmh, habt Ihr mit den Lehrkräften Gespräche geführt und eine Ahnung, woran das liegt? So, wie Du Deine Tochter immer beschrieben hattest, war die ja tendenziell eher - zum Teil - deutlich unterfordert und hatte auf Grund ihres großen Interesses teilweise auch eine Aussenseiterrolle. Und manchmal habe ich mich bei Deinen Postings gefragt, ob Deine Tochter nicht besser ab Klasse 5 am Gymnasium aufgehoben gewesen wäre.


    Die Noten, die Du jetzt nennst, sind alles andere als berauschend. Hier würde ich klären, ob Dein Kind wirklich nicht klar kommen kann oder ob das Startprobleme sind - hier wäre ein Gespräch mit der Schule sehr hilfreich, wie die das einschätzen.

    Es gibt Schulen, die versuchen einen sanften Übergang hinzubekommen, andere zeigen deutlich von Anfang an, dass das jetzt "Gymnasium" ist. An solchen Schulen können auch sehr gute Schüler/innen, die das so nicht gewohnt sind, erstmal richtig abrutschen. Das Schuljahr ist noch nicht so alt. Die Frage wäre, berappelt sich Dein Kind und stellt sich lernstrategisch um oder schafft es das Pensum wirklich nicht.


    Es geht nicht um Abi ja/nein - ich frage mich nur, ob Ihr nicht die GS-Probleme wieder bekommt, wenn Dein Kind an eine Gemeinschaftsschule wechselt.

    Ich habe so Sachen nur noch zu Fuß gemacht. Die Wegkreuzungen waren jeweils markiert - da mussten alle stehen bleiben - und die Fragen / Aufgaben hatte ich in der Tasche ( ;) das heißt, sie mussten auf mich warten). Die Kinder allein im Wettkampfmodus mit Fahrrädern losschicken, würde ich nicht machen - das geht nicht gut.


    Wir haben aber auch schon schöne Radtouren zu Geburtstagen gemacht mit vielen Zwischenstopps (mit Aufgaben, Schnitzeljagd, Picknick, Kekspicknick usw. immer an besonderen Stellen).

    Wenn davon ausgegangen wird, dass in Wildbeutergruppen der Abstand zwischen den Kindern etwa 5 bis 6 Jahre betragen haben muss, geht damit doch automatisch auch eine Form der Geburtenkontrolle einher und damit auch ein ziemlich gutes Wissen darüber, wie der Körper funktioniert inklusive Fruchtbarkeitszyklen, oder?

    In vielen Naturvölkern gab es überliefertes Wissen, welche Pflanzenbestandteile verhütend wirken (ähnlicher der Pille). Nur für Europa lässt sich das nur noch sehr vage rekonstruieren. Da hat die Aufklärung und die moderne Medizin ganze Arbeit geleistet. Möglicher Weise verfügten die Frauen in vielen Wildbeutergruppen auch über solche Kenntnisse.

    Zweites: Ernährung, die so kohlenhydratarm ist, dass der Zyklus nach einer Geburt automatisch recht lange Pausen macht. (Auch mit moderner Ernährung sind ja 2 Jahre Pause durchaus normal, wenn das Baby nur die Brust zum saugen hat und keinen Schnuller benutzt.)

    Ist das HEUTE wirklich normal? Ich habe eher den Eindruck, dass bei vielen Frauen die Periode mehr oder weniger sofort wieder kommt.

    Die vorherigen Lehrmittel sind... naja, wie soll ich es sagen... ziemlich unsystematisch? Hier in der Schweiz wird dem "Lernen aus dem Kontext" ein wahnsinniges Kränzchen gewunden - tja, das ist leider so gar nix für mein Kind. Bzw. doch, es lernt eine Menge aus dem Kontext: wenn wir zusammen Punkt für Punkt etwas durchackern. Das jetzige Grammatik-Grundwerk, das er hat, ist recht gut, allerdings auch ziemlich voll - und schreckt ihn etwas ab. Aber mir hilft es sehr, zu wissen, was verlangt wird.


    Ich schaue mir also an, wo die Lücken/Probleme in der Grammatik besonders gross sind - und dann ackern wir alle möglichen Materialien durch (von der Schule, von alten Büchern und eben auch selbst gesuchtes) und legen dort den Schwerpunkt ganz gezielt auf die Punkte. In den letzten paar Wochen waren das eben vor allem die unregelmässigen Verben (die er nebenher mit Karteikarten und abschreiben übt). Das kommt recht gut, die Liste, die er Ende Schuljahr können müsste, sitzt zu 80% würde ich sagen. Ich persönlich finde die unregelmässigen Verben enorm wichtig, die brauchen sonst soviel Zeit, wenn man über die nachdenken muss, die müssene einfach gebüffelt werden, punkt.

    Die unregelmäßigen Verben habe ich für mein Kind vorsortiert und nach Gruppen lernen lassen - also auf einmal immer die Verben, die nach dem gleichen Muster gebildet werden.


    Ich gebe zu, ich hole im Zweifelsfall hier immer noch eine englischsprachige Grammatik aus Oxford aus den 90ern hervor (...so am Abend, kurz vor 22.00 Uhr, wenn dem Kind einfällt, dass es am nächsten Tag eine Englisch-Klassenarbeit schreibt und die Grammatik so gar nicht versteht). Die ist leider etwas in die Jahre gekommen, sonst würde ich Dir diese auch empfehlen. Die hat alles drin, sehr systematisch und sehr gut und kurz

    erklärt in Wort und Bild ohne jede Schnörkel

    (zwar auf Englisch, aber auch für Lernende weit einfacher verständlich, als viele Grammatiken, die auf Deutsch verfasst sind) und nach dem Lesen des kurzen Kapitels und den wenigen Übungssätzen kann man es (... incl. volle Punktzahl für den Grammatikteil der Klassenarbeit am nächsten Tag dank nächtlicher Übung)..

    Und - das ist eben ein bisschen sein Problem - er lernt Rechtschreibung nicht wie der Grossteil von uns durch Lesen.

    Ich habe die Rechtschreibung im Englischen aber auch vor allem durchs Schreiben gelernt.


    Aber wenn ich mir anschaue, was Euer aktuelles Problem ist, würden für mich nette Lieder und schöne Geschichten im Moment an zweiter Stelle stehen.


    Die Frage ist, hast Du einen Vokabelwortschatz der beherrscht werden muss? Irgendeine Wortliste, die man systematisch abarbeiten kann? Denn wenn wirklich so große Lücken da sind und gleichzeitig das Damoklesschwert "Probezeit" über allem schwebt, würde ich erstmal damit anfangen.

    Parallel arbeitet Ihr eine Grammatik mit Übungen durch (hast Du eine gute?).


    (Ich hatte mal einen Nachhilfeschüler in Klasse 9, der wegen eines Schulwechsels sehr große Lücken in Wortschatz und Grammatik hatte und sich auch im Deutschen mit der Rechtschreibung schwertat. Hilfreich war hier, wirklich sehr systematisch im Schweinsgalopp die Lücken aufzuarbeiten mit dem Ziel, dass er möglichst schnell im Unterricht aufschließen kann.)


    Ganz ehrlich, für mich wäre das ein Fall für die "Das große Latinum in 8 Wochen" - Lernmethode. Da würde ich nur mit gut strukturiertem Lernmaterial arbeiten und nichts selber kreieren, nur, weil das vielleicht mehr Spaß machen könnte.

    Ein Sprachaufenthalt ist im Moment wahrscheinlich kein Thema - oder? Da gibt es für die Altersklasse ja durchaus schöne Ferienangebote in Gastfamilien. Ich finde den direkten Sprachkontakt immer am besten.


    Ansonsten schließe ich mich Trin an und empfehle englische Filme mit englischen Untertiteln bzw. das gleiche für Französisch. Auf die Art und Weise habe ich selbst mein Französisch in relativ kurzer Zeit sehr verbessern können. Vielleicht findet Ihr ja auch englische Geschichtsdokus mit Untertitel (die es aus Gründen der Barrierefreiheit gibt)?

    s gab nach jeder Kohlmahlzeit heftigste Magendarmbeschwerden, daher sehe ich das als Zeichen vom Körper, dass er damit nicht zurecht kommt. Das gilt auch bei anderen Lebensmitteln, wenn der Körper so reagiert, beim Mann u. a. Käse, fettiges Schweinefleisch und Wurst.


    (Hier in der Gegend hat gefühlt jeder ältere Bekannte mittlerweile Darmkrebs, das macht uns Angst).

    Als Ursache für Darmkrebs zählt aber, meine ich, eher Fleisch in rauen Mengen als Kohl. Die Gegenden in D mit sehr hoher Darmkrebsrate sind auch die Gegenden mit sehr hohem Fleischverzehr (und wo es Kohl eigentlich nur in der totgekochten Version gibt).

    Wenn die Nachhilfe gleich mit angeboten wird ist das ein gutes Zeichen? Das hätte ich ja genau andersherum gewertet.

    Für mich war es kein gutes Zeichen, wenn sie einem gleich am Infotag deutlich machen, dass ihr Unterrichts so läuft, dass es ohne Nachhilfe nicht geht.

    Aber dafür sind Infotage gut. Und meine Beobachtung war, dass die einen Eltern den gleichen Sachverhalt positiv, die anderen ihn aber negativ werten.

    Allein die Möglichkeit mit den Lehreren und Schulleitung ins Gespräch zu kommen, kann sehr wertvoll sein.

    ...und zu sehen, welche Angebote es z.B. für Musik und Sport gibt (auf welchem Niveau spielt das Orchester? u.ä.). Ansonsten sagt auch so ein Tag recht viel davon aus, allein, wie sich die Schule präsentiert - von "fröhlich-chaotisch" bis "bieder-konservativ" habe ich unterschiedliches erlebt.



    #angst Und wenn der Elterninfotag so gnadenlos grottig organisiert ist und die Schulleiterin sich nur mit ihrer Power Point an der Wand unterhält und man sie damit auch nicht versteht und das weitere Werbematerial alles einen unprofessionellen Eindruck macht, kann man daraus auch seine Rückschlüsse ziehen.


    ...oder wenn beim Infotag gleich die Anmeldeformulare für die mit der Schule kooperierende Nachhilfe angeboten werden und man wählen kann, wieviele Tage man pro Woche bucht....

    Auch wenn sich Schulen an Infotagen besonders präsentieren, hatten wir schon den Eindruck, hilfreiche Einblicke in Atmosphäre und Arbeitsweise zu erhalten. Sind die Räume er liebevoll gestaltet oder karg und nüchtern? Welche Art von Räumen, welches Material und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Wie gehen die an dem Tag anwesenden SchülerInnen miteinander um? Wie wirken die Lehrkräfte, und welche Themen sprechen sie an?

    Ich finde solche Infotage durchaus aussagekräftig. Auch wenn sich alle an dem Tag vielleicht etwas mehr Mühe geben (oder es zumindest versuchen), zeigt das doch schon recht viel, wie die Schule sich selber sieht - oder sehen möchte.

    Es ist nämlich so, dass die letzten Noten eigentlich recht gut waren

    Die Noten schwanken stark zwischen 3 und 5 würde ich sagen

    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen - ich persönlich würde die Notenspanne 3-5 nicht unter "recht gut" verbuchen. Letztlich ist das Eure Entscheidung. Ihr müsst Euch die IGS anschauen, inwieweit das für Euch eine gute Alternative ist. Ist das eine Halbtagsschule? Wenn das eine Ganztagsschule ist, kann das mit den vielen Freizeitaktivitäten noch schwieriger werden. Evl. müsst Ihr da auch erstmal kürzen. Ich habe aus Deinen Beschreibungen den Eindruck, dass es in der Gesamtheit für Dein Kind zuviel ist.

    Wäre die Walldorfschule was für Euch? Keine Noten, großes handwerkliches Angebot/Praktika/Landwirtschaft, aber rechnen und schreiben lernen sie trotzdem und nach der 12. Klasse gibt es in vielen Schulen die Möglichkeit, ein Vorbereitungsjahr fürs Abi zu machen.

    Ich würde die Fragen direkt mit der örtlichen Schule besprechen. So mitten im Schuljahr ist dann auch klar, welche Lehrkraft Eure Kinder nehmen wird - dann könnt Ihr das Gespräch mit der Lehrkraft führen. Das fände ich sehr wichtig, damit diese vorinformiert ist und eine Auge drauf hat.