Beiträge von Astarte

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    Ich bin gerade völlig entsetzt darüber, dass unsere Bundesregierung offensichtlich plant, im Rahmen der Zuckersteuer auch fast alle vernünftigen kalten Getränke zu besteuern, insbesondere auch vegane Milch-Alternativen. Nicht aber die echte Kuhmilch, die im großen Umfang klimaschädliches Methan verursacht.

    Da geht es um Zucker. Kakaomilch und ähnliche Getränke werden auch besteuert.

    Mit Diktatoren kann man unter Umständen verhandeln. Vielleicht auch nicht. Wir wissen es nicht, denn Menschen sind nicht so leicht berechenbar. Deshalb muss man hinter jegliche Maßnahmen, die angeblich irgendeinen Diktator abschrecken/ aufhalten sollen, ein Fragezeichen setzen - egal wie viele Hundert Milliarden wir in die Bundeswehr stecken, es gibt keine Garantie dafür, dass es in unserem Sinne funktioniert.

    Ganz genau. Das "Verhandeln" funktioniert zumindest mit den aktuellen Akteuren nicht wirklich, alle rüsten auf. Es geht hier auch nicht nur um Putin und Europa, sondern um globale Konflikte, die miteinander verwoben sind. Kriege waren immer schlimm, aber moch nie hatte man dafür die Waffen, um die Welt gleich ganz zu vernichten.

    Solche Links sehen dann halt so aus, als wäre das immer noch so, und als würdest du gerne andere davon überzeugen, dass sie bitte weiterhin Ruhe bewahren sollen.

    Ich zitiere mich nochmal selber. Ich habe ein Zitat aus dem verlinkten Artikel gepostet - und zwar dieses:

    "Zitat: "Als Konsequenz aus der Analyse plädiert das Team dafür, Sequenzen mehrerer Extremhochwasser binnen weniger Monate im heutigen Risikomanagement stärker zu berücksichtigen, zumal der Klimawandel Häufungen von Überschwemmungen künftig wahrscheinlicher mache.""

    Wo bitte sagt das aus, dass wir Ruhe bewahren sollen?

    Wir kennen uns hier halt schon länger und ich erinnere mich gut daran, dass du immer wieder das existenzbedrohnde Klimaproblem für eins unter mehreren gehalten hast.

    Halte ich nach wie vor. Wenn sich die globale Politik so weiter entwickelt und wir in wenigen Jahren den 3. Weltkrieg haben, ist der Klimawandel dann auch egal.

    Astarte , ich habe jetzt den Link aufgemacht, obwohl er von der Welt ist, und frage mich, was du damit im Klimakatastrophen-Thread willst.

    Das Problem relativieren?

    Ich weiß, Du störst Dich nicht zum ersten Mal an von mir verlinkten Artikeln über Klimathemen. Warum auch immer ....

    Ist das Wissenschaftsleugnung von Deiner Seite? Für die Zukunft planen und die Erfahrungen der Vergangenheit ignorieren, ist nicht die beste Idee. Ich hatte oben auch zitiert, welchen Schluss für die Gegenwart die Forscher:innen gerne ziehen würden / bzw. was bedacht werden muss.

    (Die historischen Artikel auf die Welt sind immer ziemlich gut.)

    #top Ja, das wird im Artikel auch als mögliche Erklärung angeführt.

    Die Hintergründe der Fluthäufungen sind noch unklar.

    Wetter?

    Wir wissen, dass es im Augenblick nicht einfach Wetter ist sondern Klimawandel, weil es überall gleichzeitig auftritt, und weil wir die Strahlungsbilanz messen können, weil wir den CO2-Gehalt der Luft messen und wissen, wieviel fossile Energieträger wir verbrannt haben, und weil wir auch bei den übrigen Treibhausgasen Bilanzen haben.

    Ohne diesen Hintergrund wären ein paar Fluten in der gleichen Gegend innerhalb von ein paar Jahren halt Pech und etwas, was vorkommen kann.

    Das waren keine "pasr Fluten" sondern eine sehr dramatische Katastrophenabfolge in ganz Mitteleuropa, die nicht annähernd an da ran kommt, was unter "Folgen des Klinawandels" verbucht wird.

    Ansonsten verweise ich auf den Artikel, wo verschiedene mögliche Gründe diskutiert werden.

    Ein Text zur Magdalenenflut (14. Jh.) - was ich bisher nicht wusste: sie war nur eines von mehreren schweren Flutereignissen innerhalb weniger Jahre in Mitteleuropa. Damals wurden die Grundlagen für den Hochwasserschutz gelegt. Die Hintergründe der Fluthäufungen sind noch unklar.

    Zitat: "Als Konsequenz aus der Analyse plädiert das Team dafür, Sequenzen mehrerer Extremhochwasser binnen weniger Monate im heutigen Risikomanagement stärker zu berücksichtigen, zumal der Klimawandel Häufungen von Überschwemmungen künftig wahrscheinlicher mache."

    https://www.welt.de/wissenschaft/article6a86c2ccea1ca890d9e2fcac/rhein-und-main-enorme-verluste-tausende-tote-als-die-magdalenenflut-durch-europas-fluesse-schoss.html

    Hört bitte auf zu Katastrophieren! Ja, der Brand im Hohen Venn ist sehr schlimm und es witd dauern, bis alles wieder gewachsen ist.

    Aber nach dem (nicht ganz so großen) Großbrand im Hohen Venn 2011 hatte sich die Natur doch überraschend schnell wieder erholt. Nach ein paar Wochen war das erste Grün zu sehen. Die typischen Sträucher, die die Landschaft des Hohen Venns prägen, brauchten wenige Jahre. Klar, der Wald braucht deutlich länger, um wieder zu wachsen.