Beiträge von Astarte

    Und wenn man dann mit der Schule fertig ist und eine Ausbildung anfängt kriegt man es nicht auf die Reihe, jeden Morgen pünktlich beim Arbeitgeber zu sein, weil man es nicht kennt/gewohnt ist? Wenn ich an mich als Jugendliche zurückdenke, hätte ich spätestens da massive Probleme bekommen.

    Dieses Argument werde ich nie nachvollziehen können.
    Jugendliche, die nicht regelmäßig/pünklich zur Ausbildung kommen gibt es - aber die waren alle in der Schule - das scheint allein nicht zu reichen.



    Wichtig finde ich, wie es dem Kind mit der Situation geht. Dabei sollte man auch die Zukunft im Blick haben. Beides in einer guten Balance zu halten (unter den nicht immer optimalen Umständen), ist meines Erachtens die Herausforderung an uns Eltern.

    @ Talpa: Ich kann zu dem Thema ja noch wenig beitragen, aber der Gedankengang, das Kinder die aus einem KiGa mit sehr viel Struktur (z. B. Tagespläne) kommen sich als Freilerner erstmal wieder sortieren müssen, schon verstehen. Es gibt ja durchaus noch einige KiGas, die wenig Freuspielzeiten haben und dafür mehr verplante Zeiten (Frühstück, Bastelzeit, Malzeit, etc.)


    Zu den verpönten sehr strukturierten Kindergärten gehört übrigens Waldorf (was die TS als Alternative erwähnt). Wohl nirgends sonst geht es so strukturiert und geplant vor wie dort. ;)
    Finde ich aber immer wieder spannend, dass das als echte Alternative zum Freilernen gesehen wird (im Gegensatz natürlich zu den bösen öffentlichen Schulen, wo die Kinder eh keine Zukunft hätten).




    TS: Dein Kind ist noch sehr klein. Warte noch ein bißchen (außer, die Kigas bei Euch sind arg überlaufen) und suche Dir eine gute Kiga. Und dann schaust Du mal, was für Schuloptionen es gibt und wie Dein Kind drauf ist.
    Gerüchteweise habe ich davon gehört, dass es Kinder geben soll, die sehr gern in den Kiga und auch sehr gern in die Schule gehen.

    Hast Du mal geschaut, ob Bauernhöfe in Eurer Umgebung sowas anbieten?
    Alle Kinder dürfen eine Runde mit Traktor fahren - oder ggf. auch alle zusammen im Anhänger.
    Dann mit Tiere füttern helfen und noch ein Picknick.
    Vielleicht macht Ihr auf der Wiese noch Topfschlagen mit einschlägigen Preisen (DEN Kindergeburtstagsklassiker würde ich nicht auslassen).
    Und ansonsten schaust Du mal, was die Gegebenheiten noch hergeben. ;)

    @Lilian: Wenn Vergewaltigungsvorwürfe da sind, dann muss dem nachgegangen werden, alles andere wäre in meinen Augen katastrophal.

    Es geht hier erstmal um eine Anhörung. Er ist NICHT angeklagt. Normal sollte das auch in der Botschaft des Landes gehen.


    Aber dass jemand nur für eine Anhörung - ganz ohne Anklage - in ein anderes Land ausgeliefert werden soll und das "Gastland" dafür sogar bereit ist, massiv das Völkerrecht zu brechen (Stürmung der Botschaft) und das Ganze auch noch in der sogenannten "freien, westlichen Welt" passiert, finde ich mehr als bedenklich.


    Das klingt für mich sehr danach, als ob es hier um sehr viel mehr geht.

    Ich habe meinen Eisenwert mit schwarzem Johannisbeermuttersaft sehr gut aufrecht halten können. Ich weiß nicht, wie weit Du bist. Aber so um die 27.SSW geht bei allen Frauen der Wert runter. Ein niedriger Eisenwert zum Ende der Schwangerschaft macht auch Sinn.
    (Ich habe in keiner Schwangerschaft Eisentabletten genommen - auch wegen der (potentiellen) Nebenwirkungen.) Allerdings habe ich den Wert auch so wieder hoch bekommen. ( ;) Und die Sprechstundenhilfen waren beeindruckt.)

    #weissnicht Ganz ehrlich, was Du beschreibst, klingt für mich nach einem ganz normalen, durchschnittlichen Hausarzt auf dem Land.


    Nein, ich finde es auch nicht gut. Letztlich sind Deine Schwiegereltern für sich selbst verantwortlich. Mehr als Hinweise (und den Tipp, auf den eigenen Körper zu hören) kannst Du nicht geben.



    ...und mal ganz ehrlich, inwieweit befolgst Du die Tipps Deiner Schwiegereltern (auch gerade im gesundheitlichen Bereich)?

    Ich weiß nicht. Ich hätte nicht während des Studiums Kinder bekommen wollen. Aber vielleicht lag es auch an der Art, wie ich studiert habe. Das wäre mit Kind gar nicht gegangen. Gut, es kommt auch aufs Kind an.


    Außerdem finde ich, geht es doch nicht nur um Karriere - lasst es uns doch klar aussprechen - es geht erstmal darum, dass Frauen überhaupt beruflich Fuss fassen können - nach einem langem Studium.

    Was "üblich" ist, kann man so nicht sagen. Ich kenne durchaus auch sehr spezielle Fachfragen aus Vorstellungsgesprächen.


    Wer führt denn das Gespräch / wer ist dabei?


    Wenn es über eine Personalabteilung läuft, wird es recht standardisiert ablaufen. Bei irgendeiner 3-Leute Firma eher als nettes Gespräch.


    Gehalt ist ein sensibles Thema für den Schluss / für ein zweites Gespräch (je nach Firma gibt es eine zweite Runde).


    Schau Dir Deinen Lebenslauf kritisch an und überlege, was man dazu fragen könnte. Du solltest Deinen Lebenslauf selber kurz erzählen können. Außerdem ist es sinnvoll, Beispiele aus beruflichen Situationen im Kopf zu haben.
    Theoretische Antworten sind nett, wenn Du die Frage an einem konkreten Beispiel ("In der Situation bei xy habe ich dies und das getan.") beantworten kannst, kommt das deutlich besser an.

    In "Luxus Privatgeburt" war eine Geburt in der Regentonne beschrieben, im Anhang hat der Mann sogar ganz genau den Aufbau beschrieben, welche Teile. woher bezogen usw. ;)


    :D Gehört zu den Geschichten "wie schocke ich meine Schwiegermutter". Die ist dann schon ohnmächtig, ehe man vom Plazentaverzehr erzählt hat.

    Lasagne, die Kontrollen sind ziemlich streng. Es gibt ein paar Abweichungen je nach Land, es hängt auch am Siegel, wieviel man erwarten kann/darf und natürlich gibt es immer ein paar Leute, die versuchen zu tricksen. Aber genau dafür gibt es die Kontrollen, damit sowas auffliegt.


    Hofläden verkaufen eigene Sachen und manchmal auch Zugekauftes - hier würde ich nachfragen, wo es her kommt. (Wenn die Saison um ist, wird das manchmal durchaus aus der gleichen Quelle zugekauft, wo Aldi auch seine Biowaren her hat.)


    Dafür war ich mal recht erstaunt, als wir dringend noch Möhren brauchten und beim Aldi welche mitnahmen (Bio) und ich zu Hause am Geschmack feststellte, dass es eine ganz bestimmte Demeter-Neuzüchtung war, die in anderen Läden teurer war, als die "normalen" Möhren.


    Ansonsten finden wir die Aldi-Bioprodukte geschmacklich nicht so überzeugend (Butter, Joghurt). Umzugsbedingt hatten wir in letzter Zeit öfter Aldi-Bio.


    Bei Bananen scheint es nur "normal" Bio zu geben. Da schaue ich immer, dass es möglichst auch "fair trade" ist.


    Ich finde, dass viele Bioprodukte geschmacklich wirklich besser sind als konventionelle. #weissnicht
    (Ich schreibe "viele". Die spanischen Bio-Tomaten z.B. sind auch nicht so der Hit. Aber seit ich was über die dortigen Anbaumethoden gelesen habe, verstehe ich das auch.)


    Ein Problem in D ist, dass die Nachfrage nach Bio hier höher ist, als das Angebot und wir in D sehr viel Bio-Produkte importieren müssen.

    Da reicht die Androhung bzw. die erste Meldung (übrigens erst nach 21 Fehltagen...) und die Schülerinnen dürfen wieder in die Schule.



    Leonora, aus Bayern kenne ich das so, dass schon ein Tag Ferienverlängerung vom Gymnasium ausreicht, um ein saftiges Bußgeld aufgebrumt zu bekommen. (Und das, obwohl an dem letzten Tag vor den Ferien nichts mehr passiert und das Kind auch nicht unmittelbar gefährdet ist, den Anschluss zu verlieren.)


    Ich weiß das auch aus einem anderen Bundesland, wo ein Wissenschaftler seinen Sohn mit ins Ausland genommen hatte und das Bußgeld auch vorher miteinkalkuliert hatte. (Da ging es um 5 Tage Schulabwesenheit.) Da hat es aber der Klassenlehrer gedeckt.

    nez perce, ich kann mir vorstellen, die festen Klassenverbände ganz abzuschaffen. Ich könnte mir auch Kernzeiten an der Schule vorstellen - Prüfungszeiten usw., in denen man keinen Urlaub nehmen kann.


    Ebenso wäre ich für Kernzeiten bei der täglichen Anwesenheit.