Beiträge von Astarte

    Ein Sprachaufenthalt ist im Moment wahrscheinlich kein Thema - oder? Da gibt es für die Altersklasse ja durchaus schöne Ferienangebote in Gastfamilien. Ich finde den direkten Sprachkontakt immer am besten.


    Ansonsten schließe ich mich Trin an und empfehle englische Filme mit englischen Untertiteln bzw. das gleiche für Französisch. Auf die Art und Weise habe ich selbst mein Französisch in relativ kurzer Zeit sehr verbessern können. Vielleicht findet Ihr ja auch englische Geschichtsdokus mit Untertitel (die es aus Gründen der Barrierefreiheit gibt)?

    s gab nach jeder Kohlmahlzeit heftigste Magendarmbeschwerden, daher sehe ich das als Zeichen vom Körper, dass er damit nicht zurecht kommt. Das gilt auch bei anderen Lebensmitteln, wenn der Körper so reagiert, beim Mann u. a. Käse, fettiges Schweinefleisch und Wurst.


    (Hier in der Gegend hat gefühlt jeder ältere Bekannte mittlerweile Darmkrebs, das macht uns Angst).

    Als Ursache für Darmkrebs zählt aber, meine ich, eher Fleisch in rauen Mengen als Kohl. Die Gegenden in D mit sehr hoher Darmkrebsrate sind auch die Gegenden mit sehr hohem Fleischverzehr (und wo es Kohl eigentlich nur in der totgekochten Version gibt).

    Wenn die Nachhilfe gleich mit angeboten wird ist das ein gutes Zeichen? Das hätte ich ja genau andersherum gewertet.

    Für mich war es kein gutes Zeichen, wenn sie einem gleich am Infotag deutlich machen, dass ihr Unterrichts so läuft, dass es ohne Nachhilfe nicht geht.

    Aber dafür sind Infotage gut. Und meine Beobachtung war, dass die einen Eltern den gleichen Sachverhalt positiv, die anderen ihn aber negativ werten.

    Allein die Möglichkeit mit den Lehreren und Schulleitung ins Gespräch zu kommen, kann sehr wertvoll sein.

    ...und zu sehen, welche Angebote es z.B. für Musik und Sport gibt (auf welchem Niveau spielt das Orchester? u.ä.). Ansonsten sagt auch so ein Tag recht viel davon aus, allein, wie sich die Schule präsentiert - von "fröhlich-chaotisch" bis "bieder-konservativ" habe ich unterschiedliches erlebt.



    #angst Und wenn der Elterninfotag so gnadenlos grottig organisiert ist und die Schulleiterin sich nur mit ihrer Power Point an der Wand unterhält und man sie damit auch nicht versteht und das weitere Werbematerial alles einen unprofessionellen Eindruck macht, kann man daraus auch seine Rückschlüsse ziehen.


    ...oder wenn beim Infotag gleich die Anmeldeformulare für die mit der Schule kooperierende Nachhilfe angeboten werden und man wählen kann, wieviele Tage man pro Woche bucht....

    Auch wenn sich Schulen an Infotagen besonders präsentieren, hatten wir schon den Eindruck, hilfreiche Einblicke in Atmosphäre und Arbeitsweise zu erhalten. Sind die Räume er liebevoll gestaltet oder karg und nüchtern? Welche Art von Räumen, welches Material und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Wie gehen die an dem Tag anwesenden SchülerInnen miteinander um? Wie wirken die Lehrkräfte, und welche Themen sprechen sie an?

    Ich finde solche Infotage durchaus aussagekräftig. Auch wenn sich alle an dem Tag vielleicht etwas mehr Mühe geben (oder es zumindest versuchen), zeigt das doch schon recht viel, wie die Schule sich selber sieht - oder sehen möchte.

    Es ist nämlich so, dass die letzten Noten eigentlich recht gut waren

    Die Noten schwanken stark zwischen 3 und 5 würde ich sagen

    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen - ich persönlich würde die Notenspanne 3-5 nicht unter "recht gut" verbuchen. Letztlich ist das Eure Entscheidung. Ihr müsst Euch die IGS anschauen, inwieweit das für Euch eine gute Alternative ist. Ist das eine Halbtagsschule? Wenn das eine Ganztagsschule ist, kann das mit den vielen Freizeitaktivitäten noch schwieriger werden. Evl. müsst Ihr da auch erstmal kürzen. Ich habe aus Deinen Beschreibungen den Eindruck, dass es in der Gesamtheit für Dein Kind zuviel ist.

    Wäre die Walldorfschule was für Euch? Keine Noten, großes handwerkliches Angebot/Praktika/Landwirtschaft, aber rechnen und schreiben lernen sie trotzdem und nach der 12. Klasse gibt es in vielen Schulen die Möglichkeit, ein Vorbereitungsjahr fürs Abi zu machen.

    Ich würde die Fragen direkt mit der örtlichen Schule besprechen. So mitten im Schuljahr ist dann auch klar, welche Lehrkraft Eure Kinder nehmen wird - dann könnt Ihr das Gespräch mit der Lehrkraft führen. Das fände ich sehr wichtig, damit diese vorinformiert ist und eine Auge drauf hat.

    Ganz lieben Dank! Habe es gleich gelesen. Das ist wirklich sehr hilfreich, zumal hier eine Reihe typischer Stammtischargumente entkräftet werden.

    Wahrscheinlich sehr viele unterschiedliche: aber Religion ist zum Beispiel in der Diskussion (Göpekli Tepe).


    Liebe Grüsse


    Talpa

    Ich frage ganz konkret, weil meine Tochter die Frage in der Geschichtsarbeit hatte. Wir sind am Abend davor gemeinsam alle Aufzeichnungen und das Buch durchgegangen und da kam das Thema gar nicht vor. Sie hat dann z.B. den Klimaaspekt (den hatte ich ihr genannt) aufgeschrieben.


    Dann schaue ich mal, was ich zu der Diskussion um Göpekli Tepe finde.

    Dass nichts in Stein gemeißelt ist, ist ja allen Beteiligten klar. Aber (nur als Beispiel) zu sagen: „ich möchte Euch sehr gerne noch bis Weihnachten unterrichten und hoffe sehr, dass ich bis dahin fit genug bleibe, kann aber leider nichts versprechen“ finde ich jetzt nicht sooooo abwegig und übertriebene Erwartunghaltung. Habe ich so auch schon durchaus von anderen Lehrerinnen erlebt.

    Wenn sie jetzt im 3. Monat ist, unterrichtet sie u.U. auch noch nach den Weihnachtsferien. Was Euch sicher irgendwann gesagt wird, ist der Mutterschutztermin. Aber in einem Mütterforum sollte uns allen klar sein, dass der Verlauf einer Schwangerschaft nicht planbar ist. Wie lange sie unterrichten wird, hängt nicht von ihrem Wollen ab.

    Es müsste halt mehr männliche Grundschullehrer geben. Dann würd‘s nicht so ins Gewicht fallen. Aber das bleibt wohl Wunschdenken.

    Ich finde, in einem Forum, in dem fast nur Frauen schreiben, so eine Aussage sehr ärgerlich. Und im nächsten Thread regen wir uns wieder darüber auf, dass Frauen im Berufsleben diskriminiert werden, weil sie schwanger werden könnten.


    Klar, ist es für eine Klasse ein ungünstiger Einstieg, wenn eine Lehrerin gleich in der 1. Klasse schwanger wird - aber so ist das Leben! Nie ist alles ideal. Wir sollten der Frau das Kind von Herzen gönnen, ihr alles gute für die Schwangerschaft wünschen und für den Rest wird sich eine Lösung finden. Die hat die Schulleitung jetzt noch nicht, aber sie wird kommen.


    Wir haben am Ende der 1. Klasse (nach vielen Vertretungsstunden mit vielen Wechseln) eine wirkliche Traumlehrerin bekommen. Was aber andere Mütter über die schwangerne Lehrerin hergezogen haben, war echt unmöglich (gut, ich habe das nur aus zweiter Hand erfahren, weil ich nicht in der einschlägigen Whatsapp Gruppe bin.).

    Ja, wie geht sowas denn eigentlich? Ab wann muss sie denn der Schulleitung mitteilen, wie lange sie Elternzeit plant?!

    Die große Frage ist erstmal, wie lange sie überhaupt bleibt. Ob sie ein oder drei Jahre Elternzeit plant oder nach einem Jahr Elternzeit wieder schwanger wird usw. ist im Moment überhaupt nicht relevant.


    Fraglich ist erstmal, ob sie aus gesundheitlichen Gründen überhaupt bis zum Mutterschutz unterrichten darf - und nur das ist für die Schule im Moment relevant.




    ...wir hatten das auch - kurz vor den Herbstferien kam die Info - bis dahin war die Klassenlehrerin schon mehr krank als anwesend (sie fehlte auch zur Schuleinführung und in den ersten Schultagen). So ging es dann bis zum Januar weiter - für die 1. Klasse sehr ungünstig - aber wenn eine Lehrerin ständig nur ein paar Tage krank ist und dann wieder zwei Tage da ist, bekommt die Schule auch keinen Ersatz. Irgendwann kam sie dann von heute auf morgen gar nicht mehr. Wir sollten die Kinder ein paar Tage lang zu Hause lassen (weil noch eine Lehrerin wegen Schwangerschaft gerade ausfiel und mehrere Lehrkräfte krank waren). Dann kam eine Quereinsteigerin (die wirklich toll war) für zwei Wochen, dann übernahm die Referendarin für ein paar Wochen bis es zu Ostern dann eine neue Lehrerin gab, die die Klasse bis zur 4. weiterführen wird.

    gibts Hinweise, dass in der Steinzeit die Lebenserwartung höher als im Mittelalter war?

    Ich habe kürzlich "Sapiens" gelesen, und auch wenn ich mir kein Urteil erlauben kann darüber, wie fundiert die jeweiligen Schlüsse waren: Ich habe daraus mitgenommen, dass der Übergang von der Jäger-und-Sammler-Lebensweise zur Sesshaftigkeit mit Ackerbau eigentlich eine total bescheuerte Idee war, die dazu geführt hat, dass die Menschen viel mehr Zeit darauf verwenden mussten, um ihr Essen zusammenzukriegen, und das auch noch mit viel eintönigerer Arbeit, die den Körper deutlich einseitiger belastete, um dann auch noch viel weniger Abwechslung bei der Nahrung zu haben und von der Witterung extrem abhängig zu sein. Bei diesen Umständen scheint mir ein Absinken der Lebenserwartung plausibel.

    Soweit ich das im Kopf habe (ich hatte vor Jahren mal einige Bücher zu "Frauen und Steinzeit" gelesen), ging das deutlich zu Lasten der Frauen bzw. die Lebenserwartung der Frauen ist gesunken, die der Männer gestiegen.



    Da vermute ich eher, dass sesshafte Menschen mehr unter Parasiten litten als wandernde. Wer sein Feld vom frischen Misthaufen düngt und selbigen auch mit den eigenen Fäkalien belegt, braucht nur ein mal einen Gast mit Würmern und wird diese nie wieder los.


    Baut man Pflanzen gezielt an, gestaltet die eigene Umgebung und hält Haustiere, dann ist man im Erfolgsfall wesentlich besser vor der Witterung geschützt und hat eine bessere Versorgungssicherheit als wenn man immer weiter von der Hand in den Mund lebt. Man hat aber mehr Hygieneprobleme.


    ...vermute ich mal, ohne wissenschaftliche Belege.

    Viele Krankheiten lassen sich erst mit der Sesshaftwerdung nachweisen.

    Auf den ersten Blick klingt es doch nach einer super Idee, wenn man seine Nahrung nicht mühsam zusammensuchen muss, sondern sie sich selbst vor der Haustür anbauen kann. Aber wenn man das erst mal ein paar Jahre oder Jahrzehnte gemacht hat, kommt man aus der Nummer nicht mehr gut raus.

    Es gibt aber wohl Nachweise über Stammesgruppen, die die Sesshaftigkeit wieder aufgegeben haben. Getreide wurde wohl aber schon deutlich früher angebaut:

    Schon vor 23.000 Jahren wurde Getreide gesät

    Das kenne ich - ich habe etliche Sprachen (neu und alt) gelernt und fand Verben immer am schwierigsten.


    Hilfreich ist es immer kontextuell zu lernen - (Die Vokabelkartenmethode ist dabei gar nicht hilfreich!) - also halbe Sätze / Redewendungen auswändig zu lernen, in denen das Verb vorkommt. Auch für Füllwörter finde ich die Methode sehr hilfreich (sonst weiß man nie, wo man die im Satz einbaut.)


    Es kann auch helfen, beim Lernen die Aktionen soweit wie möglich selber (trocken) auszuführen und dabei das Verb laut auszusprechen.


    Ansonsten ist es sehr hilfreich, in Wortgruppen zu lernen. Das heißt, man lernt zunächst die vom Verb abgeleiteten Substantive, die einem leichter fallen. (In semitischen Sprachen, wo alle Verben (mit wenigen Ausnahmen) aus 3 Konsonanten bestehen - und in der Grundform alle die gleichen Vokale haben - merke ich mir nur mit der Methode überhaupt Verben.)

    Wenn die Schule kein Geld für die Workbooks hat... wäre ich echt dafür, dass das Ganze ganz altmodisch wieder von Hand in schnöde Schulhefte geschrieben wird. Anstatt lückentextmäßig ins Workbook immer nur ein paar Worte zu schreiben.

    Wenn ich mir anschaue, wieviele Arbeitshefte es in der GS gibt - für Mathe und Deutsch sind das gleich mehrere - kann ich Dir nur recht geben.