Beiträge von Astarte

    Aber wenn hier von Fensteroeffnenverboten geschrieben wird und Klassenzimmern mit 38C mit Anwesenheitspflicht.

    Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass das tatsächlich so stattfindet und in einer Schule die Lehrkräfte bei 38 Grad Raumtemperatur in geschlossenen Räumen weiter unterrichten.


    Ab 35 Grad ist ein Raum nach der Arbeitsstättenschutzverordnung im Übrigen nicht mehr als Arbeitsraum zulässig.

    Klimaanlagen schreibe ich deshalb, weil Deutschland stinkreich ist, aber Klimaanlagen irgendwie sehr verteufelt sind. Und die Sommer werden immer heisser. , ein Rekordsommer, jagt den nächsten.

    Ich denke, es gibt bessere Maßnahmen als Klimaanlagen. ....und wenn Du Dir mal viele Schulgebäude anschaust, haben die echt andere Probleme als die fehlende Klimaanlage.

    Verstehe ich auch nicht, so heiss wie es in den letzten Jahren geworden ist, da muessen dann halt mal Klimaanlagen installiert werden oder smarter gebaut werden, wenn man darauf besteht Unterricht zu halten.

    Ich erinnere mich auch an heiße Sommer zu meiner Schulzeit und jedes Jahr wieder die Dikussion um hitzefrei. Das gab es auch schon in den 80ern und Anfang der 90er.


    ....und wenn ich mir so anschaue, was heute so hingestellt wird, sind die alten Schulgebäude aus Kaisers Zeiten da oft "smarter" gebaut - sehr dicke Mauern statt schicker Glasfassaden. Und oft sind dann die Bäume drum herum auch hoch gewachsen und werfen zusätzlich Schatten.

    Ich habe meinen Sohn letztes Mal zu Hause gelassen, als die Klasse bei 34 Grad wandern gegangen ist.

    Wo sind die Kinder den wandern gegangen? Gerade Waldwandern finde ich bei den Temperaturen doch so ziemlich das beste Angebot, dass eine Schule machen kann.

    Die Südzimmer sind gut und gern 38 Grad und wärmer. So läuft es aktuell zumindest an der Schule, an der mein Großer letztes Jahr war (Gymi). Die Kids dürfen nicht mal trinken zwischendurch. Wäre mein Sohn dort noch, würde ich auf die Barrikaden gehen. Wie es dieses Jahr an der RS läuft, werden wir sehen. Zumindest trinken muss erlaubt sein!

    Zumindest nach Arbeitsrecht wäre der Arbeitsplatz für die Lehrkräfte nicht mehr zulässig. Und es gibt auch Lehrkräfte, die in so einem Fall in der 6. Stunden die Klassenkasse mitnehmen und eine Exkursion zur Eisdiele machen.


    Fürs Protokoll: mein Kind (weiterführende Schule) hatte heute nach 5. Stunde Schluss wegen hitzefrei.

    Hier gibt es bei allen Schulformen Hitzefrei.

    Absurd wird es dann, wenn wegen "hitzefrei" der Schwimmunterricht im Freibad wochenlang ausfällt, auf den die Sportlehrerin sehr gehofft hatte, um irgendwie alle bis zu den Sommerferien zumindest auf Seepferdchenniveau zu bekommen.

    Die Rektorin ist das ein, organisiert wird das doch meist von den Sportlehrer/inne/n? Das wären meine ersten Ansprechpartner/innen.


    Als ich noch zur Schule ging wurden die Langstreckenläufe (aber auch die Sprintläufe) in den Wald gelegt. Bei Vollschatten war das eigentlich ganz nett.


    Langstrecke im Stadion fänd ich aber nicht zumutbar.

    Die Erfahrungen im Umgang mit Lebensmitteln sind Jahrtausende alt und mit moderner Wissenschaft sind wir immer öfter in der Lage zu erklären, warum, wieso, weshalb es gut so ist, wie es traditionell gemacht wird. Und gelegentlich werden auch mal ein paar Mythen ausradiert, die aber durchaus auch einen sinnvollen Ursprung hatten. Nur wussten die Leute nicht warum. Nachdem man dank moderner Kühltechnik Spinat nach dem Zubereiten schnell runterkühlen kann, darf man diesen in heutiger Zeit auch bedenkenlos nochmal aufwärmen. Früher war das keine so gute Idee, weil sich bei Zimmertemperatur das gesunde Nitrat in das gesundheitsschädigende Nitrit umwandelt.


    Und jetzt kommt der industrialisierte Mensch daher und meint bei jedem Furz Zeit sparen zu müssen (Verzicht auf das Einweichen und Keimen) und schädigt so seine Gesundheit. Schnellschnell und Wischiwaschi war halt noch nie gut.

    Ja! Auf jeden Fall!

    Genau, man kann nicht immer nur eine Seite der Medaille betrachten. Aber ebenso kann ich die Trends um Superfoods nicht nachvollziehen. Wir haben hier auch gehaltvolle Lebensmittel. Außerdem sind die Superfoods meist teuer und derart exotisch, dass sich die wenigsten Menschen hierzulande mit der richtigen Zubereitung auskennen.

    Die Superfoods halte ich für einen Marketinggag - irgendwas muss man ja teuer verkaufen und das geht am besten mit exotischen Sachen, an die man sonst schlecht rankommt. Es gibt schlicht genügend kostenfreie Superfoods gleich neben der Haustür - die Brennessel z.B..

    Ich finde das spannend gerade, dass auch Gemüse schädlich sein kann und eben nicht immer Goldstandard, vor allem roh. Ist sehr ungewohnt.

    Die Frage ist immer - wie schädlich? Klar, alle Pflanzen enthalten Giftstoffe gegen Fressfeinde. Das bemerkenswerte bei Pflanzen ist aber, dass sich die Wirkstoffe oft ausgleichen, bzw. die gleiche Pflanze auch das "Gegengift" enthält. (In der Kräuterheilkunde kannst Du oft das gleiche Kraut für komplett gegensätzliche Krankheiten verwenden - und es hilft - wo die Pharmaindustrie auch komplett gegensätzlich wirkenden Medikamente anbietet.)


    Das ist aber auch mein Problem, wenn Pflanzen auf Grund eines einzigen Inhaltsstoffes als "gefährlich" gelten. Die Studien dazu sind zum Teil haarsträubend - die Dosis macht das Gift. (Dabei gibt es natürlich durchaus Pflanzen, die problematische und für Menschen giftige Stoffe in größerem Maße enthalten.)

    Thema Fallaffel: ich habe jetzt in meinem ägyptischen Kochbuch nachgeschaut.


    (Ich mag das recht gern, weil es recht traditionell ist - bewährte Rezepte ohne Schnickschnack und Modeerscheinungen.)


    Die frittieren die Fallaffel 5-6 min. Spannend fand ich aber den Hinweis - und das habe ich noch nie gemacht - dass die die fertige Fallaffelmasse 30min ruhen lassen, dann die Bällchen formen und diese nochmal 30min bei Raumtemperatur ruhen lassen.


    Oft machen diese traditionellen Ruhezeiten, die in der modernen Küche an allen Ecken und Enden eingespart werden, durchaus Sinn.

    Könnte man die Kichererbsen für Falafel nicht vorher auch eine Weile kochen? Oder ist die Konsistenz dann ganz anders?

    Nein. Das funktioniert nicht. Da fallen Dir die Bällchen auseinander.


    (Das Internet ist voll mit Fragen wie "Warum fallen meine Fallaffel auseinander?" von Leuten, die die mit Kichererbsen aus der Dose machen wollten.)

    Danke Xenia ! Wichtig finde ich es, wirklich unten auf den kompletten Text zu klicken und dort reinzuschauen und nicht nur die wenigen kommentierten Sätze im Blog zu lesen. Das gibt recht spannende Einblicke.

    Astarte , das frage ich mich auch immer und esse deshalb nur fertig zubereitete. Ich liebe sie, aber das kommt mangels gastronomischer Gelegenheit nur 1 - 2 mal pro Jahr vor. Wir haben zuhause keine Friteuse.

    Wir haben auch keine Fritteuse. Ich mach immer etwas Öl in einen Topf und drehe sie nach der zwischendurch um. Und die selber gemachten sind einfach ziemlich lecker. Da kommen kaum welche ran.

    Nein, die waren wirklich roh! Ich habe sie selbst geschnitten.... und lecker waren sie auch. Interessant, dass sie in Australien auch so verzehrt werden.

    Ich habe jetzt mal gegoogelt und es kommen echt jede Menge Treffer auf Englisch, die hervorheben, wie gesund rohe Bohnen sind.


    Und hier noch eine englischsprachige Forumsdiskussion über die deutsche Schwiegermutter, die sich weigert, rohe Bohnen zu essen:

    https://www.toytowngermany.com…icity-of-raw-green-beans/

    Zur Info: Habe die trockenen Kichererbsen 28 Stunden lang eingeweicht und dann aber nur ungefähr 10 Minuten lang kochen lassen. Das ist ein bisschen wenig, oder? Die meisten Webseiten empfehlen 1,5-2 Stunden. Bei utopia.de hatte ich gelesen, dass 10 Minuten ausreichen, aber mir kommt das jetzt wenig vor ...

    Ich koche immer im Schnellkochtopf. Da reichen eigentlich 10min, gerade, wenn man länger einweicht und die Kichererbsen schon kleine Schwänzchen haben.

    Ich versuche, so viel wie möglich loszuwerden. Ich wasche so lange, bis das Wasser nicht mehr schäumt und wenn ich Zeit habe, dann wechsele ich sogar nach dem Aufkochen noch einmal das Wasser. Und ich weiche je nach Hülsenfruchtart immer 1 - 3 Tage ein (= ankeimen).

    #gruebel Ich koche immer im Einweichwasser, weil die damit schneller gar werden. (Den Tipp hatte ich mal irgendwo gelesen und das macht auch bei anderen Hülsenfrüchten einen deutlichen Unterschied.)