Beiträge von Ludo

    Iverna ja, das verstehe ich absolut, dass dich das wütend, ratlos, traurig macht. Glaub mir, ich verstehe das besser, als meine Reaktion vermuten ließe...mein Sohn hat sehr zarte Gesichtszüge, lange blonde Haare, eine hohe Stimme, ist recht unsicher, auch seines Geschlechtes und oft sehr verletzt, wenn er Mädchen genannt wird.Und ja, auch die Toilettensituation kennen wir- auch genügend andere verletzende und ärgerliche Situationen, die sich immer unnütz wiederholen und mich fassungslos dastehen lassen. Dennoch habe ich für mich irgendwann entschieden, dass ich es günstiger finde ihm mitzugeben es "leichter" zu nehmen und die Leute nicht anzugreifen. Die meisten tuen es nicht aus böser Absicht und sind offensichtlich nicht so häufig mit der Situation konfrontiert, dass Menschen eben völlig zu recht anders aussehen und sie sie dann verwechseln. Klar wäre es am einfachsten, wenn sie das gar nicht kommentieren würden, freundlich wären, den Toilttengang unbeachtet ließen- aber das können viele schlicht nicht. Sie denken, dass dieser Mensch am falschen Ort ist - sie sind da vermutlich auch stark geprägt: oft gibt es ja richtig "Ärger", wenn man auf dem falschen Klo landet (ich traue mich sogar gar nicht auf die Männertoilette, selbst wenn ich fast überlaufe/platze, weil ich Angst vor Ärger habe- das ist klar anerzogen von der Gesellschaft)- daher versuche ich es ihnen nachzusehen und meinem Kind zu sagen, dass es einfach sein Geschlecht nennt und dennoch geht oder die Leute sogar ignoriert. Ich möchte, dass er höflich mit Mitmenschen umgeht- grade, wenn sie ihn "nur" hinweisen/belehren wollen aus Unwissenheit. Denn ganz ehrlich? Wird die Situation für irgendwen besser/anders, wenn wir Eltern ausfallend werden? Das glaube ich halt leider nicht. Es macht sogar die Situation noch aufgebauschter für alle Seiten. Gelassenheit üben...das übe ich aber auch noch ;)

    naja, du möchtest, dass dein Kind freundlich angesprochen wird und willst das über anmotzen erreichen? Ich glaube, dass wird nicht wirklich zielbringend sein und ist ja auch kein gutes Vorbild für den Jungen? Motzen sie ihn an, weil er weiblich aussieht? Ich versuche mir da ein dickes Fell zuzulegen und meinem Sohn zu vermitteln, dass die Leute es nicht besser wissen. Er antwortet mittlerweile immer selbst,dass er ein Junge ist- Punkt. Mehr Info brauch es nicht und die Menschen ändert man nicht. Falls es natürlich nur ist, weil du es brauchst, um den Frust darüber loszuwerden, dann kann ichs verstehen. Ich denke nur, dass es dann maximal dir kurzzeitig hilft und nicht das Verhalten des Gegenübers für das nächste Mal verbessert. Vielleicht fällt uns da zusammen ein guter Spruch ein. Den suche ich auch noch: kurz, knapp, nicht verletzend, aber mit dem Potential bei dem einen oder anderen etwas in Gang zu setzen, um es langfristig zu verändern....vermutlich gibt es das leider nicht.

    liebe Beauty, hier wird jeden Tag an euch gedacht. Wenn es etwas gibt, was dir helfen könnte, scheu dich nicht zu fragen. Möchtest du Raum, um von eurer jetzigen Zeit zu erzählen? Gab es schon eine Beisetzung und willst du sie mit uns teilen? Kleiner Beauty- du hast es auf jeden Fall geschafft, dass hier keine von uns mehr denkt, dass das Leben eines Kindes selbstverständlich ist.

    und liebevoll begleitete Geburt bis dahin. Sie blieb, bis der Kopf sichtbar war, Dann passierte das einzig nicht schöne: es gab einen Hebammenwechsel, weil die Hebamme ihrer Tochter zu Weihnachten versprochen hat nicht zu spät zu kommen. Dann hatten wir eine junge Hebamme, sie hatte Angst im Stehen zu enbinden, im Liegen hatte ich aber keine Wehen mehr und so musste ich liegen und sie drücke ihn mehr raus, als dass ich das mit Wehen tat. Er hatte die Nabelschnur um den Hals, aber es war schnell alles gut. Er kam mittags, gegen 13 Uhr.


    Unser erstes Wunder war da- ein Weihnachtswunder. Während der Wehen hatte es draußen begonnen zu schneien- von vorher grün, war nun alles weiß, verzaubert. Wir entschlossen uns spontan unter der Geburt nach Hause zu gehen nach der Geburt, wenn alles gut ist. Denn meine Familie saß ja alleine bei uns zu Hause. Wir fuhren also nach 4 Kenennlern- und Kuschelstunden nach Hause und feierten dort mit Raclett und dem weltkleinsten, verkrüppelten Weihnachtsbaum, der spontan hermusste (wollten eigentlich bei der Schwiegerfamilie feiern und hatten daher keinen Baum). Normal feiern wir immer mit meinen Großeltern, durch den Schnee in Norddeutschland schafften sie es leider nicht zu uns- wir riefen also an und ich las am Telefon die traditionelle Weihnachtsgeschichte. Es war alles so einzigartig, wundervoll, richtig an diesem Abend.




    So, nun meine zweite Geburt:

    Am Tag ihres ET war ich bei der Frauenärztin: großes Erstaunen- ohne eine einzige, spürbare Wehe war mein Muttermund schon auf 8 cm offen. Ich fuhr nochmal heim, mit der Anweisung bei den ersten spürbaren Wehen sofort loszufahren. Zur Not am nächsten Tag zum Einleiten zu fahren (das wollten ich und meine Hebamme nicht- es wurde aber auch nicht nötig).


    Wir hatten ganz lieben Besuch den Tag über, abends holte meinen Mann zum Wehenanstupsen einen extra-scharfen Döner ;)


    Ich brachte gegen 20 Uhr unseren Sohn ins Bett, da merkte ich ein Ziehen. Mein Mann war grade Gassi. Ich sagte also meiner Mama bescheid, dass wir evt. bald in die Klinik fahren werden. Als er wieder kam, gingen wir keine 50 Meter spazieren, um zu sehen, ob es wirklich Wehen seien- ja, waren es, aber noch unregelmäßig und nicht schlimm. Wir machten uns dennoch fertig und fuhren los. Unterwegs telefonierte ich mit meiner Hebamme, sie meinte, es würde noch dauern wie ich klinge. Als wir dann im KH ankamen, kam nach uns unsere Hebamme zum Dienst und kündigte an, gleich CTG schreiben zu wollen. Ich wollte vorher noch schnell auf die Toilette. Ich erbrach mich kurz (Döner wollte wieder raus- hatte ja nun seinen Dienst getan *hihi*) und batz- da platzte vor der Toilette die Fruchtblase- eine ganz schöne Menge diesesmal :)


    Die Hebammen wurden leicht hektisch, es war noch nichts vorbereitet. Ich rief noch zu, dass ich im Stehen entbinden möchte, sie legte schnell den Boden aus und ich schaffte es grade noch in den Kreissaal. etwa 10 Minuten nach dem Eintreffen in der Klinik kam unsere Tochter total schnell genau mit dem Eintreffen des Arztes auf die Welt. Die Hebamme war wundervoll und sagte, ich könne mich entspannen und das Kind bekommen, sie kümmere sich um alles andere und genau so war es. Bis auf stärkere Geburtsverletzungen bei ihr (beim ersten hatte ich Dammriss, bei ihr Damm- und Scheidenriss) war alles so einfach. Sie war gleich total fit, suchte alleine die Brust, konnte schon ihren Kopf erstaunlich halten und blickte uns groß an.


    Ich war nach allen Geburten jeweils so fit und kreislaufstabil, dass ich sofort rumlaufen konnte, Baby kuscheln- keines der Babys verließ jeweils ohne mich den Raum, alles war ruhig und unspektakulär, die Hebammen sehr freundlich und wertschätzend und jeweils erstaunt, dass es keinerlei Interventionen gab und alles so natürlich ablief. Das machte mich auch sehr froh,


    Auch bei meiner Tochter gingen wir ambulant und waren um 2 Uhr etwa in der Nacht wieder zu Hause. Grade als wir kamen wurde unser Sohn wach: stand mit seiner Oma (meiner Mama) grade an der Treppe, als wir hochkamen. Wir gingen alle zusammen ins Familienbett und kuschelten. Und ich kann mich heute noch an diesen Moment erinnern, als sei er gestern grade gewesen- weil alles so perfekt, harmonisch, verzaubert war. Unser Sohn schwappte über voller Stolz und Liebe. Unsere Tochter schlief durch bis zum Morgen und wir kuschelten die ganze Zeit alle zusammen.



    So, ich hoffe diese Berichte helfen dir nun beim Gebären, bei der Vorfreude.


    Ich denke an euch.

    KatharinaKleeblatt ok, dann nun exklusiv für dich zwei schöne Geburtsberichte:


    Unser erster Sohn: am 24.12. morgens um 5 Uhr sprang meine Blase, 4 Tage vor ET. Nicht unbedingt unser Wunschtag, aber es wird immer das besonderste Weihnachten unseres Lebens bleiben. Nach dem Duschen ging ich in die Küche und backte Quarkbrötchen, weckte kurz vor 7 Uhr meine Mutter und ihren Freund, die zu Besuch waren zum gemeinsamen Frühstück. Jeder von uns öffnete noch ein Geschenk, wir fuhren dann gemütlich zum Krankenhaus. Ich hatte wehen im 3-4 min. Abstand. Im KH hatte ich eine ganz liebe, ältere Hebamme, die uns viel in Ruhe ließ. Ich bin viel spazieren gewesen, habe mich immer mal übergeben, alle möglichen Geburtspositionen getestet. Nur im stehen ging es voran, in allen anderen Positionen gingen die wehen weg. Das fand die Hebamme völlig ok und wir hatten eine total harmonische

    KatharinaKleeblatt waaah nun habe ich dir einen mega-langen Beitrag verfasst, weil du dir doch schöne Geburtsberichte gewünscht hattest und dann ist der Beitrag weg...oach nö....und hier ist nun wuselig, ich kann das grade nicht nochmal schreiben glaube ich, ich versuche es später nochmal.

    Hach, wie oft ich nun meine Beiträge hier wieder gelöscht habe. Ich bin so unendlich traurig und es tut mir so schrecklich leid. Für Beautys ganze Familie, dass sie ihr großes Glück nicht bei sich behalten dürfen...so etwas darf nicht passieren. Niemandem. Es macht einen so hilflos, so traurig.


    Und dann Rattenkind...das war ja auch sehr knapp und ein schwerer Start und dass nach eurem Verlust eurer Katze zuvor. Ich hoffe, dass ihr euch schnell erholt von dieser Geburt, vom Schrecken und dann die Zeit einfach nur genießen könnt.


    Liebe KatharinaKleeblatt dir alles Gute für euren gemeinsamen Start- das stelle ich mir nun grade auch nicht ganz leicht vor für dich.


    Fühlt euch alle lieb gedrückt, ich bin in Gedanken ganz viel hier.

    wahhh- ich bin EXTRA ;) den Nachmittag unterwegs gewesen um mich von hier abzulenken und dachte sicher, dass ihr nun endlich geschrieben habt, dass die Babys da sind....und nun? Nix....lasst uns doch nicht so zappeln!

    der Zustand setzt dich aber ganz schön unter Druck...ich kann nur nochmal wiederholen: bei mir wurden die Wehen erst wirksam, als ich mich entspannt habe, weil ich heim gehen wollte...


    wenn es medizinisch nicht zwingend nötig ist, würde ich den KS wirklich versuchen zu umgehen....aber das tust du sicher richtig

    Rattenkind das tut mir unendlich leid. Ich kann mich gut erinnern...vor fast 14 Jahren ist mein erster und sehnlich gewünschter Hund mit einem halben Jahr überfahren worden. Ich habe das bis heute nicht richtig überwunden und traure immer mal wieder. Wir haben ja jetzt auch 2 Hunde, die sind 11 und 13 Jahre alt. Der ältere ist mein absoluter Herzenshund und wenn ich mir vorstelle, dass wir irgendwann Abschied nehmen müssen....ich weiß noch nicht wie ich es überstehen soll und die Kinder- sie sind so unendlich eng mit den beiden...sie waren halt schon vor ihnen hier. Also fester Bestand ihres Lebens.


    Ich finde es ok, wenn du weinst- vielleicht kann der Papa dann etwas für die Tochter da sein, wenn er sich besser "im Griff" hat und mehr Kapazität. Es ist ja völlig autentisch und einfach da die Trauer. Alles Gute!


    PS: Meine Oma meinte kurz vor der Geburt: oft geht einer, wenn einer kommt- das hat mir große Angst gemacht, weil unser Hund recht krank ist...

    Naja, tipps gibts da ja viele...aber sie helfen mM nach nur, wenn es eh losgehen soll ;)


    Bewegung- Spazieren gehen, Treppen steigen, Fenster putzen, Renovieren, scharfes Essen bzw. welches, was den Darm anregt, Sex- bzw. laut meiner Ärztin viel davon, Brustwarzenstimmulation, Tees mit Nelken, Ingwer, Zimt, generell Essen mit Zimt, AUSRUHEN und entspannen, dem Baby gut zureden bzw. dem Baby sagen es soll bloß nicht heute kommen, weil XY, warm Baden, ein Glas Rotwein ...


    Dann in Absprache mit Arzt/Hebamme: Wehencocktail mit Rizinusöl, Nelkenöltampons, Geburtsauslösende Akupunktur, Eipollösung, Bauchmassage mit speziellem Öl, Dehnung des MuMu


    Die Liste lässt sich noch beliebig erweitern- ich habe fast alles probiert davon (nicht den Cocktail)- tja, das hat alles nicht geholfen, aber meinen "Chiller" hat ja selbst Wehentropf noch Gel beeindruckt, sondern nur die Drohung, dass wir alles abbrechen und er dann eben drin bleibt. :P:D

    Juhuuu Reeza, ich freue mich so mit euch. Willkommen kleiner Mann in dieser Welt! Und euch herzlichen Glückwunsch und eine wundervolle Kennenlern- und Kuschelzeit. #laola#paket#herzen


    Mit Feuermalen kenne ich mich leider gar nicht aus, wie geht es dir damit?



    Jetzt warten wir noch auf 3 Babys, richtig? Wobei ja vielleicht das Baby von BeautyOfMars auch schon in den Armen gelandet ist?



    Bei meinen Geburten war der Arzt im Hintergrund gegen Ende da und hat nur im Notfall eingegriffen bzw. war für die Arbeit nach der Geburt da (Nähen der Risse, Überprüfung der Plazenta usw.)- er wurde immer kurz vor Ende einbestellt. Diesmal wurde ja die Ärztin "ausversehen" erst nach der Geburt von der Hebamme gerufen, damit ich stehend entbinden konnte ;) sowas.... #hammeransonsten waren nur mein Mann und die Hebamme da. Es wollte zwar noch eine Schwesternschülerin zuschauen, aber ich war nicht böse, dass sie kurz vorher Feierabend hatte. #pfeif

    mich hat an der Einleitung sehr gestört, dass es dadurch zu einem medizinischen Großereignis wurde mit Dauer-ctg und Ärzten, stationärer Aufnahme usw...


    Ich fand die Geburt anstrengender, weil ich 1 Tag so unwirksame wehen hatte, die Zeit des Wartens nicht rumging und mich Krankenhäuser stressen...ich habe mehr geschützt unter der Geburt, aber ansonsten war sie ok....andere kenne ich mit schlimmen wehenstürmen und tagelangem eingreifen. Laut ostheopatin sind eingeleitete Babys oft gestresster, verspannter und die Mütter auch. Unser Sohn ist völlig tiefenentspannt...