Beiträge von MaidenMotherCrone

    Wir waren heute beim Arzt mit ihr, wobei unsere reguläre Ärztin Urlaub hatte und der Ersatzhausarzt sich ein bisschen komisch hatte "was Kinder betrifft".


    Ein Mundsoor ist es seiner Meinung nicht. Es geht ihr inzwischen besser, sie isst auch wieder und ich habe an ihrer Hand einige unauffällige rote Punkte gefunden. Nun fängt der Sohn auch damit an, klingt also nach Hand-Mund-Fuß (wobei Sohni das schonmal hatte und deshalb offenbar grad eine mildere Form durchmacht, dem tut nämlich nur ganz leicht eine Stelle an der Zunge weh und er hat ein paar Punkte).


    Man, bin ich erleichtert. Ich kann Krankheiten nicht leiden, die nicht von selbst wieder weggehen.


    Tausend Dank für euer Mitüberlegen! Das ist immer Gold wert!

    buntgrün : Sowas hab ich befürchtet, ja. Sie schläft bis jetzt weiter, morgen geht's dann also zum Arzt. Ich bin gespannt, was der diagnostiziert. Es geht ihr ja an sich nicht schlecht, sie ist nicht schlapp, kein Fieber etc. Nur tut ihr halt der Mund weh, mal merkt sie's mehr, mal weniger. Stillen geht seit 3 Tagen nicht (soll das unser Stillende sein? *seufz*). Auch am Finger nuckeln nicht, wie sie's sonst oft gemacht hat.


    Also Scharlach glaub ich nicht ohne Fieber. Hand-Fuß-Mund ... dafür fehlen Ausschläge an den Händen und Füßen, aber könnte natürlich atypisch sein. Herpangina hab ich noch gelesen, aber soweit ließ sie mich bisher nicht in ihren Mund gucken. Man ist das blöde ...

    Meine 3,5 Jährige hat seit einigen Tagen einen schmerzenden Mund, seit vorgestern einen dicken weißen Belag im Mund und kann kaum essen. Ich habe nachgelesen und einen Mundsoor vermutet, mir in der Apotheke ein Gel geben lassen und sie nimmt es seit gestern abend. Allerdings ist bisher weder eine Verringerung des Mundbelags festzustellen noch eine Verbesserung was die sonstigen Beschwerden betrifft. Ich weiß nicht, wie schnell das Mittel wirken sollte, wenn es nun ein Mundsoor ist. Ich dachte recht schnell?


    Oder könnte es auch etwas anderes sein?


    Sie ist sehr zart und ihr Wenigessen bereitet uns zusätzlich große Sorgen weil sie zusehends weniger wird. Ich überlege nun, ob ich vertreten kann morgen mit ihr zum Arzt zu gehen oder ob ich heute Abend noch einen Bereitschaftsarzt kommen lassen sollte. Sie ist wie gesagt doch ziemlich geplagt :(


    Was würdet ihr machen? Ich könnte auch mal ein Foto posten, nur ist sie gerade eingeschlafen.

    Ich fand bei meinen Recherchen, dass sich die Deckungs- und Erstattungssummen doch durchaus sehr voneinander unterscheiden (Beispiel Rettungs- und Bergungskosten. Spielt in diesem Fall jetzt keine große Rolle, aber bei einem Ski- oder Wanderurlaub in den Bergen durchaus und da ging es um 5000€ vs. 10000€. Bei einer Rettung- und Bergungsaktion ist man schnell über die 5000€ ...).


    Dass runtergerechnet die Jahresversicherung günstiger ist, ist ja klar. Aber wir verreisen sogut wie nie ins Ausland, deshalb habe ich einfach nur diese Reise versichert.

    Ja, so hab ich es jetzt auch verstanden. Und auch, dass es Versicherungen gibt, die z.B. Bergungskosten noch zusätzlich versichern, aber auch sowas wie Kind ist krank vor Ort und kann nicht nach D verlegt werden, dann werde ich eingeflogen auf Kosten der Versicherung und darf dort im KH mit untergebracht werden, verlängerter Aufenthalt aufgrund von Krankheit etc. und dann die Hotelkosten.


    Ich hab jetzt auch eine abgeschlossen, war aber wesentlich teurer als im Sommer für eine Person für 4 Tage. Jetzt sind es 2 Kinder für 7 Tage für 30€ einmalig (wir reisen sogut wie nie ins Ausland), im Sommer waren's 8€ für ein Kind für 4 Tage.

    Nur eine ganz kurze Frage: würdet ihr vor einer Reise nach Mallorca extra eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen (die Kinder fliegen mit den Großeltern)? Oder reicht in Mallorca, wo ja viele Touristen sind und oft im Krankenhaus behandelt werden, vermutlich die EU-Karte? Oder macht es schon allein Sinn wg. der Leistungen darüber hinaus, außer der medizinischen Behandlung?

    Mir geht's ähnlich ... 4 Monate drin, Probezeit noch nicht rum und ich langeweile mich situationsweise doch sehr. Ich hab das schon sanft im Mitarbeitergespräch einfließen lassen, will aber vor Ende meiner Probezeit nicht deutlicher werden. Der Leistungsdruck ist auch für die anderen vergleichsweise gering und selbst, wenn "viel zu tun ist", ist es immernoch ein lockig flockiger Tag im Vergleich zu meinem vorherigen Job. An sich gefällt mir das ganz gut, dass nicht immer die Luft brennt, merke aber, wie ich auflebe, wenn es eben doch mal so ist. Und wie sehr mir das zusetzt. Sonst ist alles klasse an den Arbeitsbedingungen: Kollegen, Geld ist nicht allzu schlecht, Stunden etc. Aber ich mach inzwischen schon manchmal Minusstunden, weil ich einfach dann mal gehe, wenn garnichts ist. Das ist an sich auch so okay, aber ich muss sie ja auch wieder reinkriegen und das ist einfach manchmal schwer wenn's nichts zu tun gibt.


    Also für Tipps bin auch ich dankbar. Ich guck auch immerschonmal nach Weiterbildungsmöglichkeiten, aber das kostet dann wieder Geld, und das hab ich grad nicht und mein AG zahlt erst nach der Probezeit Fortbildungen (und das wär dann auch nicht in dem Maß, in dem ich das bräuchte). Ich überlege auch für die Befriedigung, mir nebenberuflich etwas Selbständiges aufzubauen. Home Office hab ich auch schon angesprochen. Es ist schwierig, weil's unvorhersehbar ist, wie die Arbeit anfällt und manche Dinge, die wichtig sind, kann ich von Zuhause eben nicht auffangen.

    Ich kann auch sehr zur Osteopathie raten. Ich hatte nach der Geburt meiner kleinen Tochter irgendwas sehr schmerzhaftes an der Hüfte, was immer schlimmer wurde und irgendwann dann zum Humpeln geführt hat. 3 Osteopathiesitzungen und ich merk davon nichts mehr. Ich hab es 2,5 Jahre vor mir hergeschoben bis ich das gemacht hab. Bei der Orthopädie war ich vorher nicht. Ich hab manchmal den Eindruck, was Diagnostik betrifft, hinken die manchmal ganz schön nach.

    Wieso ist es nur so schwierig, nicht entweder in überspitzte und damit statistisch nicht sehr präsente Formulierungen zu fallen oder aber in Bagatellisierungen? Wieso muss man "Babies kurz ärgern" sagen - das ist doch enorm tendenziös und hilft absolut nicht weiter, informierte Entscheidungen zu vertreten. Es ist weder ein "kurzes Ärgern", noch ein "bestialisches Aufschneiden zur Blutgewinnung". Mich macht das schon sehr ärgerlich.


    Ich glaube sehr gern, dass gefährliches Bagatellisieren extrem oft passiert in der Medizin inkl. Geburtshilfe. Vielleicht als Gegenpol zum überspitzten Wahrscheinlichkeitshochrechnen? Ist beides Käse, vor allem weil's ja noch moralisierend ist.


    Und wegen der Hebamme, die vom Fersenbluttest abrät: abraten geht garnicht! Schon allein wegen der umfangreichen Liste an Vorteilen. Aufklärung inkl. Vor- und Nachteilen. Man, ich find das so ärgerlich.

    Ich möchte nochmal deutlich den Finger drauf tun, wobei es meiner Meinung nach beim Thema informed consent / informierte Entscheidung bzw. Zustimmung hapert in der Geburtshilfe: a) fehlen evidenzbasierte Ansätze in der Geburtshilfe noch mehr als in anderen medizinischen Bereichen, weil Geburt auch ein kultureller Vorgang ist der stark geprägt ist von moralischen Vorstellungen der GeburtshelferInnen und b) das Verständnis von Geburt als natürlicher, sozialer Vorgang, der idealerweise von wohlwollenden, abwartenden, aber fachkundigen BegleiterInnen betreut wird. Der Effekt des "monkey brains" wird unterschätzt. Was für Auswirkungen Atmosphäre und Wohlgefühl haben und dass dieser Effekt jenseits von gefühltem Geburtserleben steht. Dass ein aufgedrängter Zugang oder alternativ ein "also nehmen Sie in Kauf, dass Ihnen und Ihrem Kind etwas passiert" eben eine drohende Atmosphäre schafft, entweder seitens des Personals oder der Situation an sich. Und das noch ohne jemals über einen persönlichen Benefit gesprochen zu haben, sondern einfach erstmal nur "weil es könnte ja etwas schief gehen". Deshalb können Frauen dieses Gehabe nicht mehr Ernstnehmen, deshalb informieren sie sich selbst und gehen in Geburtsabteilungen wie in ein Schlachtfeld, bis zu den Zähnen bewaffnet mit "mach ich aber nicht"s und "das ist mein gutes Recht"s. Sowas darf per se eigentlich schonmal nicht existieren bei einer Geburtsabteilung. Dann hat sie ihren Zweck verfehlt.


    Für informed consent braucht es Schulung, Supervision, Zeit und die entsprechende Betriebsatmosphäre. Das ist wie mit dem Demokratiegedanken. Sowas muss man schulen und formen und zwar jahrelang und immer wieder und am Besten schon in den Unis (oder noch früher...).