Beiträge von MaidenMotherCrone

    Mir haben bei ähnlichen Beschwerden orthopädische Einlagen (mit sowas Weichem im Fersenbereich, Weichbett oder so ähnlich hieß das) total gut geholfen.


    Ja, und bei mir war es auch das Übergewicht, weiß aber nicht, ob das bei dir überhaupt ansatzweise der Fall ist.

    Woher weißt du das?


    Meine Fußbeschwerden werden stetig weniger seit ich Kraftsport mache. Ich habe mich auch mit Gangarten beschäftigt und festgestellt, dass an meinem Gangbild einiges zu drehen ist, die Gewichtsverlagerung war bei mir ungünstig. Ich trage inzwischen eigentlich ausschließlich Barfußschuhe oder laufe barfuß. Für akute Entzündungszeichen habe ich auch Dehnung, weichere Polsterung (z.B. Crocs - aber wirklich nur für die Akutphase) und Krafttraining im Fuß-Bein-Hüft-Bereich für hilfreich befunden.


    Ich weiß nicht, ob dir das nun hilft, aber bei meinen persönlichen Beschwerden hat es Wunder geholfen. Insofern stelle ich in Frage, Kanin, dass Fußschmerzen an sich rein am Übergewicht liegen. Es ist sicher eher etwas wie eine Kaskade aus zu wenig Bewegung, falsche Belastung, zu wenig Muskelausbau - was natürlich mit steigendem Gewicht umso wichtiger wird.

    Es sind eben zwei verschiedene Sprachen und zwei kulturelle Dunstkreise. PoC ist selbst gewählt, man hat "Coloureds" (wörtlich: "Farbige") genommen, es sich angeeignet und daraus eine Art "Volk" gemacht. Der Begriff ist durch Empowerment entstanden, eine Emanzipation der Betroffenen. Deshalb ist PoC insgesamt ein akzeptierter Begriff und "Farbige" nicht, obwohl man es so übersetzen könnte.

    Meine Hauptempfehlung ist zu schauen, welche Firma ihren Einsatzort in der Nähe hat. Das kann man auch mal genauer erfragen beim Pflegestützpunkt des Bezirks (es gibt pro Bezirk 3 Psp).


    Ansonsten würde ich persönlich mich immer an die bekannten Namen halten (Deutsches Rotes Kreuz, Caritas, Malteser ...).


    Überhaupt kannst du dich gut beraten lassen im Pflegestützpunkt. Ruf direkt im Bezirk deiner Eltern an, nicht die 0800-er Nummer.

    Ich dachte, ich frag hier mal ins Rund. Vielleicht betrifft das ja auch die ein oder andere.


    Mein Problem ist, dass ich durch meine Arbeit im Begriff bin, eine Art Tunnelblick zu entwickeln. Wie eine Brille, die ich stetig trage und die schwer ist, überhaupt mal abzunehmen.

    Ich arbeite mit Menschen, wo Pflegebedürftigkeit ein Thema ist. Das sind vor allem ältere Menschen, aber auch jüngere oder gar Familien mit Kindern. Ich sehe im Rahmen meiner Arbeit sehr viel Leid, Schmerz, Tod, Krankheit und Trauer.

    Natürlich gibt es da auch so viel mehr und der Grund, weshalb ich meinen Job gewählt habe und was mir daran auch Freude bereitet ist zu sehen, wenn sich Menschen selbstbestimmt ihren Weg durch diese manchmal auch schmerzhafte Realität bahnen. Ich unterstütze gern dabei. Es ermöglicht intensive Gespräche, Anteilnahme, für jemanden da zu sein für den es auch wirklich Sinn macht.


    Aber dieses stetige Sterben, all der Schmerz und Verlust, das Abgleiten in die Hilflosigkeit finde ich nicht immer leicht auszuhalten. Ich habe das Gefühl, dass insbesondere über das Coronajahr es sehr viel mehr geworden ist. Das greift stark in mein eigenes Leben ein und ich, die sowieso einen Hang zur Melancholie hat, kann mich dem manchmal garnicht mehr erwehren. Wenn jemand umzieht denke ich oft "Ist diese Wohnung eine gute Wahl, wenn du einen Unfall hast und auf einen Rollstuhl angewiesen bist?" und wenn mein Vater ein Knieproblem entwickelt: "ist das der Anfang von eines jahrelangen Pflegemärtyiums?". Insbesondere was mich betrifft denke ich oft darüber nach und neulich Nacht habe ich zum Thema Suizid recherchiert für den Fall, dass ich stark pflegebedürftig werde und ein Pflegeheimumzug anstünde ... Was ich da für Leid sehe ist schwer auszuhalten. Ich wünsche mir mehr Leichtigkeit und Gelassenheit und nicht stetig diese Brille aufzuhaben im Alltag.


    Kurzum: wie haltet ihr die Balance, die mit schweren Schicksalen, Leid und Trauer konfrontiert seid?

    Hallo Alicia,


    ich kann leider keine Beleghebamme empfehlen, frage aber gern Bekannte, die diese Woche mit einer im SJK geboren haben. Wart nicht ab, telefonier einfach!


    Alternativ, solltest du wider erwarten keine finde, würde ich mich anbieten dich als Doula zu begleiten, wenn es passt.

    Jetzt habe ich mit der Mutter gesprochen und es ist alles anders. Sohni fährt doch die gesamte Zeit mit und sie fahren mit dem Auto hin. Insgesamt klingt das alles schon ziemlich traumhaft. Kleine Insel, autofrei, alles bekannt weil es seit Jahren der Stammurlaubsort der Familie ist. Es ist dort alles sehr klein und idyllisch. Sohni ist hocherfreut. Jetzt so bei Tageslicht betrachtet denke ich schon, dass die beiden zusammen auskommen werden. Wenn mit irgendeinem Freund 2 Wochen, dann mit dem.


    Ich bin erleichtert, weil er jetzt ein Highlight hat und genau das, was er gerade braucht bekommt. Dort treffen sich wohl seit Jahren immer wieder die selben Kinder und Jugendlichen und verständigen sich mit Händen und Füßen und sechs Sprachen und haben einfach einen coolen Sommer zusammen.


    Und ich bin froh, dass das Flugthema keins mehr ist (für den Moment). Vielen Dank für euer Händchenhalten und sanftes Ermutigen (und auch die höflichen Einwände bzgl. Einfluss eines Fluges auf das Klima). Das hat mir sehr geholfen, auch für zukünftige Male. Ganz sicher wird das Thema mindestens bei diesem Kind wieder und wieder aufkommen (er würde auch gern in die USA fliegen, dort wohnt meine zerstrittene Schwester und seine Cousine/Cousin. Aber echt... USA?! Irgendwer hat es hier geschrieben). Naja. Für jetzt sind wir alle zufrieden.

    Der Aspekt, dass er Zugriff auf Genügend Geld für Notfälle haben müsste, ist mir auch ein sehr wichtiger. Man kann das nicht auf knapp nähen. Ich habe gestern Abend mal nach Flügen geschaut. Easyjet nimmt unter 16 Jährige nicht allein mit, insgesamt ist für ein Flug (one-way!) schon so viel einzuplanen wie unsere Ferienwohnung gekostet hätte, die wir gerade abgesagt haben ... Dann noch Notgroschen und Auslandskv einplanen, das ist einfach echt viel Geld.


    Ihr habt mich so weit überzeugt, dass es vielleicht nicht das Schlimmste auf der Welt ist. Dass er das schaffen kann glaube ich sowieso. Er traut sich gern viel zu. Letztes Jahr - mit noch 13 - sind sie 3 Wochen mit dem Rad unterwegs gewesen als Schulaufgabe (fand ich auch hart). Er fährt schon seit er 11 ist mit dem Zug allein zu seinem Freund, aber das ist wie S-Bahn fahren - einsteigen, warten, aussteigen. Der Flug nach Kroatien wäre mit Zwischenhalt und Umstieg.


    Und der Punkt, dass sie sich vielleicht die Zeit über nicht so gut verstehen find ich auch wichtig.


    Ich telefoniere jetzt erstmal mit der Mutter des Freundes. Kopfkino hat schon alles durchgespielt noch bevor ich was Konkretes weiß #freu#hammer


    Daroan: Mir stand der Schweiß auf der Stirn als ich deine Erzählung gelesen habe ... Ich kenn das Gefühl sehr gut, wenn man genau WEIß, dass einem gerade weiße Haare wachsen.


    Lustig auch Mondschein wie du voller Inbrunst sagen wolltest "Na klar!" und sich dran erinnert hast, dass dein Kind auch bald in dem Alter ist und das viiiiieeel zu jung für sowas ist ;) So geht es mir nämlich auch. Bei anderen hätte ich gesagt "Klar, warum nicht? Ich bin mit 16 ausgezogen! Das sind doch nur zwei Jahre weniger...".


    Also dieses Loslassen-Ding ist echt nichts für mich. Ich brauch dringend einen Hund.


    Also dann geh ich mal recherchieren ob und wie es gehen könnte ... Hat mein Sohn Glück, dass er euch hat. Sonst wär ich sicher noch bei #contra

    Was ist, wenn der Flug gecancelt wird, umgeleitet, er abstürzt, er allein drin sitzt und sie in Turbulenzen kommen, die Familie ihn doch nicht abholt weil sie im Stau stecken, nicht ans Handy gehen, einen Unfall hatten, wenn er sich mies versteht mit seinem Freund (der ihn manchmal schon nervt wenn er hier eine Nacht schläft), wenn dort auf dem Campingplatz verschwindet, wenn die Maschine abstürzt, dort einen Unfall hat oder eine Krankheit und ins Krankenhaus kommt etc.


    Das sind meine Befürchtungen. Außerdem mussten wir gerade den Urlaub canceln weil zu wenig Geld da ist, es kamen große Ausgaben dazwischen die unvorhergesehen waren. Und darin investieren wir dann das Geld und wir anderen sitzen auf dem Trockenen ... auch wenn ich mir gemein vorkomme, dass ich so denke. Es ist eher ein Gedanke von vielen.


    Man, wieso müsst ihr denn alle einstimmig sagen, dass ihr es erlauben würdet? Ich bin mit 16 ausgezogen und vorher quer durchs Land mach Finnland gefahren, selbstorganisiert mit häufigem Umsteigen und Fähre und allem. Aber das ist jetzt irgendwie doch schon was ganz anderes. Heute frag ich mich was da in meinen Vater gefahren ist, dass er es erlaubt hat ...

    Es stehen die verflixten Ferien an. Nachdem es sowieso jedes Jahr schwer ist die Meute bei Laune zu halten und zeitgleich zu arbeiten, hat das Corona und das stetige allein zuhause Herumgesitze das Problem noch verschärft.


    Ein Freund meines Sohnes wird campen fahren, 2 Wochen in Kroatien, zusammen mit seiner Mutter und kleinen Schwester. Die verstehen sich gut, aber nicht so gut, dass sie zwei Wochen miteinander verbringen würden. Also kam die Idee auf, Sohn könnte ja nachfliegen oder mitfahren und früher zurück fliegen, allein.


    Ich bin ganz und gar dagegen, habe schlimmes Kopfkino und finde das jenseits jeder Diskussion. Mein Mann ist dafür, Fliegen sei sehr sicher und es wäre nur ein kurzer Weg. Er brauche unbedingt irgendein Highlight, denn er versumpft zunehmend. Zumindest darüber sind wir uns einig.


    Aber obwohl er riesig ist, älter aussieht und recht besonnen und insgesamt nicht ängstlich ist ... er ist dennoch 14 (15 im Oktober). In mir sträubt sich alles.


    Was würdet ihr tun?

    Ich denke, in der Situation wäre es schwer gewesen etwas zu tun, ohne jemanden zu beschämen. Wenn man an der Kasse mitbekommt, dass die EC-Karte nicht genommen wird (Ende des Monats, es ist nicht genügend auf dem Konto), dass eine Summe fehlt und deshalb etwas zurück gegeben werden muss, dann kann man was tun. Du könntest auch anbieten z.B. bei nebenan.de eine Art Patenschaft zu übernehmen (Schuhpatenschaft) etc.


    Aber die Leute darauf ansprechen halte ich für wirklich schwierig. Es ist eben doch stigmatisierend und die Befürchtung ist immer, dass es alle sehen. Wenn man angesprochen wird und bestätigt wird: ja, es sehen alle, dann ist das glaube ich schon ein schlimmes Gefühl.

    Danke für den Thread! Motiviert mich, die Bande mal einzuspannen. Mein Mann und ich teilen uns das Kochen, aber das leidige "Was gibt's zu essen"-Thema verdirbt mir auch oft jeden Spaß am Essen. Passt nicht ganz zu "ich will nicht mehr kochen", aber zum Thema jeder will was anderes:




    Die Idee mit dem Wochenplan find ich aber gut, das werd ich mal reaktivieren. Das hat mich irgendwann nur noch gestresst, weil es dann doch nicht so umgesetzt wurde und die Zutaten für das Mittwochsgericht schon am Dienstag aufgefuttert wurden etc.

    Wie kommst du denn dazu, dich über ihren Willen hinwegsetzen zu wollen? Wenn du es nicht vertreten kannst, was sie entschieden hat, weil du es nicht mit deinem Gewissen vereinbaren kannst solltest du ihr das sagen und die Vorsorgevollmacht in diesem Bereich ablehnen.


    Man kann die Patientenverfügung ergänzen, hier findest man beispielhafte Textbausteine dazu: https://www.dghs.de/aktuelles/…navirus-sars-cov-2-1.html.


    Ich sehe es wie deine Mutter und würde mit 70 das in jedem Fall in meine Patientenverfügung aufnehmen.


    Ich bin gespannt, was hier noch dazu geschrieben wird.

    Ruf bei der Kasse an und bitte um einen schnelleren Platz irgendwo, egal wo. Die dürfen anmelden, du nicht. Wenn du also versuchst irgendwie einen Platz zu suchen wirst du vermutlich nur zu hören bekommen, dass das der Arzt machen soll. Der Arzt hat aber oft keine Zeit für die Telefonierei, der Sozialdienst des KH fühlt sich unzuständig sobald der Patient zur Tür raus ist, die haben neue Patienten. Einziger Weg schneller etwas zu bekommen: Krankenkasse anrufen, mit Sachbearbeiter verbinden lassen, um neue Platzsuche bitten. Was du machen könntest als Vorarbeit wäre Rehakliniken abzuklappern und zu fragen ob etwas frei wäre. Wenn du dann bei der KK anrufst und sagst "Aber Bad Blöppendorf hat früher was", dann sollte das klappen.