Beiträge von MaidenMotherCrone

    Oh, das kenn ich! Vielleicht zeig ich ihr das mal.


    Heute Morgen war es noch ein Drama. Dadurch dass sie so lang gewartet hat wer es jetzt natürlich echt schwer und sie hat so gelitten. Bestimmt gibt es Haarrisse :((( Aber ich hab mit unserer Ärztin telefonieren können und sie hat sich auf eine Verordnung eingelassen, sieht die Dauermedikation aber problematisch. Ich halte sie für uninformiert. Aber sie konnte mit mir ins Gespräch gehen, was mir wichtig ist und wir haben abgemacht, dass wir es jetzt vorerst einen Monat mit Movicol probieren und wenn sich abzeichnet, dass es weiter nötig ist, sehen wir weiter. Notfalls würde ich dann einen anderen Arzt suchen wenn sie sich ganz und gar weigert. Und ich glaube es ist klar geworden, dass es eine Lösung braucht, denn so etwas wie heute Morgen will ich meiner armen kleinen Tochter nie wieder zumuten.


    Jetzt hab ich also ein Rezept und hol das nachher ab. Ich hab jetzt auch verstanden, dass man wohl Macrogol selbst kaufen könnte und dann eben selbst dosieren. Wäre also auch noch eine Lösung im Notfall. Danke für eure Infos!

    Danke für den Tipp! Ich werd das mal recherchieren, die empfohlene Ärztin und auch der Hausärztin nochmal ins Gewissen reden und hoffe sie unterstützt das. Ich mag es nicht neue Ärzte aufzusuchen und mache das trotzdem, aber nur wenn der Versuch heut mit ihr zu sprechen scheitert. Meine arme Kleine leidet so :( Und sie will es einfach nicht raus lassen. 36Std sinds jetzt und sie janmert nur noch und läuft herum. Zwar setzt sie sich aufs Klo, aber nur wenige Momente und ist dabei hoch angestrengt nicht zu drücken. "Ich gegen meinen Körper" genau so kommt es mir vor.


    Dankedankedanke für eure Erfahrungen zum Thema.

    Mein Mann ist komplett gegen Arztbesuche weil er die Aufregung rausnehmen will. Ich kenne keine Gastros für Kinder, weiß also auch nicht wer gut ist :( Ich vermute auch sowas wie eine psychische Verstopfung. Und ich glaube, die Fronten werden sich weiter verhärten wenn wir nicht bald was Deeskalierendes machen. So kann ich sie ja auch nicht in den Kindergarten bringen.


    Ich probiere es morgen nochmal mit der Hausärztin und wenn das nicht fruchtet, dann muss ich wohl mit ihr in eine Gastrosprechstunde. Ach es ist so gemein :( Wie eine Hebamme komm ich mir auch vor.

    Das ist um ehrlich zu sein auch meine Befürchtung :( Haben das deine Ärzte ohne Murren verschrieben, all die Jahre? Es ist verschreibungspflichtig. Meine Ärztin hat das zuerst abgelehnt. Ich werde das aber morgen auch verlangen. Alles was ich dazu gelesen habe deutet darauf hin, dass das Behandlungsstandard ist.

    Ich wüsste nicht wie ich das feststellen könnte ob sie welche hat. Sehen tut man nichts. Ich fühle mich von unserer sonst kompetenten Ärztin auch nicht gut beraten. Movicol zB wollte sie nicht verordnen und ich hatte gelesen das sei das Mittel der Wahl. Ich weiß halt nicht was genau wir tun sollen um ihr zu helfen. Arzt? Wenn ja, welcher? (Ich hasse es zu Ärzten zu gehen, gerade zu neuen...)


    Wie gesagt: das was raus kommt ist nicht fest oder groß.


    Von Laktulose habe ich gelesen, dass sich der Darm dran gewöhnt.


    Sonst hat sie keine Bauchschmerzen, Durchfälle, Ausschläge, Unruhen - nur und ausschließlich das.

    Ich habe zum Thema schon die Suchfunktion benutzt, aber wollte keinen alten Thread hoch holen.


    Meine Tochter (5) treibt sich seit einer Weile mit Verdauungsproblemen herum. Angefangen hat es meiner Meinung nach als sie im Kindergarten nicht auf die Toilette gehen wollte, weil sie dann immer warten musste bis jemand kommt zum abwischen und was hat manchmal ewif gedauert weil sie vorher nicht Bescheid gesagt hatte etc. Dann hat sie über Weihnachten mal sehr viel Schokolade gegessen, hatte tatsächlich Verstopfung und als es sich dann löste (von selbst) hatte sie Schmerzen dabei. Seitdem haben wir hier ein Theater bei jedem Mal. Die hält inzwischen 48 Std ein, die letzten Stunden rennt sie nur noch im Kreis und jammert. Die ist nicht dazu zu bewegen auf der Toilette los zu lassen oder mit zudrücken. Wir haben so viel über Kacke gesprochen wie noch nie. Wenn es dann endlich soweit ist, dass sie es raus lässt ist sie erleichtert und sagt es hätte garnicht weh getan. Wir haben alles probiert was uns einfällt, zu Beginn Glycilax Zäpfchen, Milchzucker, Pflaumensaft ... als wir dann feststellten dass sie keinen festen Stuhl hat haben wir das alles gelassen. Nun ist nur noch gut zureden dran und dennoch: den zweiten Tag sind wir nur mit ihrer Verdauung beschäftigt, ständig trösten, jammern, Herumtigern durch die Wohnung etc.


    Ich war mit ihr bei unserer Hausärztin, der ich sonst sehr vertrauene, die ihr aber nur eine Lidocainrektalsalbe verschrieb (bei Hämorrhoiden). Nie benutzt, da die möglichen (sehr häufigen) Nebenwirkungen schlimmer klingen als das was sie jetzt hat.


    Und nun? :( Ach ich bin es echt Leid und schwanke zwischen Mitleid und Genervt sein. Hat jemand damit Erfahrung?

    Ich drücke dir sehr die Daumen. Meine Schwiegermutter hatte im letzten Jahr eine Krebsdiagnose und es war eine absolut leichte Behandlung: OP, Befund, fertig. Keine Chemo, keine Bestrahlung, keine Medikamente. Krebs muss nicht gleich Krebs sein. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und drücke dir die Daumen, dass es dir sehr bald wieder gut geht.

    nevermore Dass ein Geburtsplanungsgespräch stattfindet und dann während der Geburt darauf eingegangen wird ist sehr wünschenswert, aber leider die Seltenheit. Es ist sehr verständlich sich nicht allein darauf verlassen zu wollen in einer Situation, wo man sehr auf Unterstützung angewiesen ist. Ob man sie bekommt oder nicht ist liegt an Menschen, die man vielleicht ein oder zwei Mal vorher gesehen hat. Man muss sich nicht erklären wieso einem das nicht reicht (auch wenn es in Ordnung ist, wenn einem das durchaus reicht!).


    Eine Hebamme wird keine Geburt begleiten ohne sie zu betreuen, sie würde bei einem Haftungsfall auch haftbar gemacht werden. Sie ist schließlich "vom Fach und hätte handeln müssen", so die Logik. Deshalb würde keine Hebamme sich das antun, außer vielleicht für eine sehr enge Freundin und dann inkognito.


    Ich finde deinen Wunsch eine Doula dabei zu haben gerechtfertigt. Was das medizinische Hintergrundwissen betrifft: da gibt es keinen Copyright darauf. Wer interessiert ist, ist durchaus in der Lage sich Wissen anzulesen und dann durch respektvolle Mediation mithilfe dieses Wissens dafür zu sorgen, dass eine gebärende Frau Gehör findet. Es ist z.B. möglich um Bedenkzeit zu bitten (egal wie kurz sie auch sein mag) um das Thema der Zustimmung zu Eingriffen wieder präsent zu machen (was ja oft hinten runter fällt), sie kann auch tatsächlich helfen bei einfachen Dingen, die zum Wohlbefinden beitragen aber für die in vielen Kreißsälen wenn man Pech hat leider garkeine Zeit mehr da ist. Kotzschale holen, massieren, Kissen zurecht rücken, auch mal unübliche Positionen ausprobieren, Vorschläge machen etc.


    Es ist ideal wenn die Doula Kontakte dort vor Ort hat, dort schon Geburten begleitet hat und Vertrauen zwischen allen Beteiligten herrscht. Aber das ist kein Muss und es geht ja eben auch darum, dass man auch in unbekannten Situationen einen Ort der Ruhe, Geborgenheit und Vertrautheit schafft.

    Ich habe keine Geburt mit Doula erlebt, aber einige Geburten als Doula begleitet. Die meisten Frauen haben das als sehr positiv empfunden, für einige wenige war es nicht das Richtige.


    Ich schreib einfach mal frei was ich denke worüber man vorher nachdenken sollte:

    - was genau erwartest du von einer Doula? Was soll sir für dich und deinen Mann tun, was nicht? Wann soll sie da sein? Wann weggehen?

    - wie sollte sie mit Konflikten im Kreißsaal umgehen (also du möchtest etwas anders als es dir vorgeschlagen wird)

    - wie sollte sie sein damit du dich gut aufgehoben fühlst?

    - wie viel Zeit vor der Geburt willst du haben um sie kennen zu lernen


    Wo wohnst du denn?

    Also ich hab die Babyzeit meiner Jüngsten nur noch mit Oropax überlebt und bin auch mehr als ein mal unwirsch geworden wie dein Mann. Bis ich Oropax entdeckt hab UND mir erlaubt hab die zu benutzen. Ich kann das sehr empfehlen für geräuschempfindliche Eltern.


    Außerdem ist es vielleicht auch wichtig euch beiden die Erwartung abzunehmen (also du ihm und er dir), dass es jetzt langsam alles ruhiger werden sollte und dass er die Tochter beruhigen können sollte und dass das bedeutet, dass - wenn er es nicht hinbekommt sie zu beruhigen - sie dann wie euer Sohn auf immer auf dich fixiert ist usw. Es ist jetzt einfach schwer. An manchen Tagen mehr, an manchen weniger. An manchen ist es die Hölle. Es ist intensiv und herausfordernd und ein Marathon, kein Sprint. Hang in there. Es wird besser werden (zB durch Ideen von hier oder auch nur durch die Zeit, die vergeht). Aber jetzt ist es schwer.

    Nur kurz, weil (mal wieder) unterwegs:


    wir haben lange gezögert (gerade wg Bedenken bzgl Stigmatisierung) und haben es dann doch testen lassen. Das hat uns allen sehr viel Erleichterung gebracht. Nun ist die LRS klar und mit dieser Diagnose im Hintergrund + Lerntherapie (die Frau ist ein Goldstück!!) geht es endlich bergauf bei uns. Die Schule unterstützt an jeder Stelle und endlich ist an sowas wie Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl bzgl. Schule zu denken! Vor ein paar Tagen hat sie das erste Mal einen normalen Roman gelesen, freiwillig, von Anfang bis Ende und ich könnt heulen vor Glück.


    Es kommt natürlich auf das Setting an aber inzwischen bin ich sehr pro Testung.

    Tanztherapie klingt interessant, da guck ich mal nach. Danke für den Tipp.


    Allerdings glaube ich so ein Angebot wie du meinst Solya könnte ich nicht annehmen, da haben wir ja wieder die Gruppensituationen auch wenn jede für sich macht. Damit komm ich eben nicht klar und da würde ich nach dem ersten Termin schon nicht mehr hingehen. Ich hoffe ja, dass ich irgendwann Gruppen für mich nutzen kann, das Angebot ist einfach auch schon riesig.


    Bauchtanz hab ich mal zwei Stunden ausgehalten, dann aufgegeben. Und noch drei Monate weiter gezahlt weil ich natürlich um mich anzutreiben gleich einen Vertrag gemacht hab #stirn


    Danke jedenfalls schonmal für den Input! Brina Berlind ich hoffe es tut sich bald ein Zeitfenster für dich auf!

    Weiß jemand ob es si etwas wie Sporttherapie mit psychologischem Einschlag gibt? Ein Personaltrainer der anstatt einen Drillsergeant ("losloslosloslos!" :D) zu geben mit einem durcharbeitet was da aufkommt?


    Ich will tanzen. Immer schon, aber nu ist es raus und ich willmuss unbedingt tanzen lernen (ich hab verschiedene Ideen), aber dafür muss ich ein paar Hürden überkommen wie zB meine lähmende Angst vor Gruppensituationen, dem großen Spiegel im Tanzstudio und auch eine Myriade an negativen Gefühlen bei Bewegung sobald sie zielgerichtet ist (d.h. ich ein Ziel hab und mich jemand dabei beobachtet). Ich kann prima um Dinge herumreden und sie kognitivieren, aber ich bräuchte jemanden der praktisch mit mir in diesem körperlichen Moment arbeitet. Gibt es sowas überhaupt?