Beiträge von MaidenMotherCrone

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    Interessantes Thema :)


    Ich hab damals nach traumatischer erster Geburt (selbst abgebrochene HG) anfangs sehr über einen WunschKS nachgedacht und auch viele Threads dazu geschrieben. Nach und nach hab ich mich dann aber dahin gehangelt, dass ich gesagt hab "ich fang beim Natürlichsten an und guck, wie weit ich komme". Letztlich war es eine komplikationslose, kurze Geburtshausgeburt.


    Unter bestimmten Umständen wäre für mich die Option Kaiserschnitt auf meinen eigenen Wunsch immernoch aktuell.


    Wobei ich sagen muss, dass für mich - bis auf wenige Ausnahmen - Kaiserschnitt ohne medizinische Indikation (die das physische Leben von Mutter und Kind bedrohen) ein Wunschkaiserschnitt ist. Ohne die Wertung.


    Und es gibt _viel_ zu wenig Angebote, Geburten zu verarbeiten. Wenn man davon ausgeht, dass fast die Hälfte aller Frauen schlimme Geburtserfahrungen machen :( Es braucht da viel mehr Nachsorge und Vorsorge.

    Pff, wurde ich doch glatt übergangen #motz Haste garnich gelesen, meine Tipps? Man ich bin dieser Tage aber auch geltungsbedürftig.


    Anja:


    Also inzwischen hab ich von den "Zugezogenen" gelernt, was Kiez ist und verstehe es auch. Eine unsichtbare Grenze um das flair herum, in dem man wohnt. Ein paar Straßen weiter, wo sich das Gefühl der Gegend grundlegend in ein anderes ändert. Das gehört dann nicht mehr zum "Kiez". Ich fand das Wort früher auch bekloppt und für mich war das so ein Ding, was "aus München kam und Berlin nichts zu tun hat". Aber jetzt spür ich´s auch 8) Vielleicht gab´s früher ja auch keine "Kieze" und die gibt´s erst seit der Zuziehungswelle? Who knows. Jedenfalls...aeh, ja, wollt ich nur mal sagen.

    Puh, ich find das echt schwer. Weil man als BerlinerIn weiß, dass es garnichts bringt diese und jene tolle Adresse zu haben: man fährt sich einfach mal den Arsch wund. Dieses Herumgefahre kann man sich kaum vorstellen, wenn man nicht von hier ist oder öfter man zu Besuch ist...


    Eine kleine Töpferei, die ich ganz schön finde, gibt´s in der Ackerstraße (Mitte). Die Tante ist doch eher eine schrullige Künstlerin, aber was solls. Wenn du mal da bist, willst du dir vll. Modulor angucken (Moritzplatz mit der U8 vom Alexanderplatz) - ein Kreativhobbykunstkaufhaus, da gibt es _alles_ was du jemals wolltest zum basteln, malen, bauen usw. (und dazu noch alles, woran du bisher noch nie gedacht hast). Setz dir ein Limit ;)


    Wenn du über Freitag da bist, dann fahr am Freitag von 11-17 Uhr zum Maybachufer. Da wechseln sich Stoffstände mit Gemüse- und Obstständen zumeißt türkischer Anbieter ab (deshalb auch "Türkenmarkt" genannt). Da schreien die Leute noch "billigbilligbillig" und es gibt Tonnenweise aufgestapeltes Gemüse, man kriegt häufig ein bisschen mehr oder "Bitteschön die Dame, zum probieren". Den Tumult muss man sehen. Aber Freitags ist es häufig sehr voll, deshalb empfehle ich schon halb 11 da zu sein. Übrigens erreichst du diesen Markt gleich eine Station weiter mit der U8 (Kottbusser Tor).


    Und wenn du schonmal auf der U8 und Neukölln-Fährte bist, dann fahr doch mal zum Hermannplatz. Da gibt´s meinen allerliebsten Vietnamesen, total unscheinbar, Imbissflair aber ich würde töten für dieses Essen. Ist natürlich subjektiv. Je Portion ca. 5€. Guck mal hier, Hamy heißt der Laden.


    Das Naturkundemusem ist natürlich ein Besuch wert (Invalidenstraße).


    Wie du wohin womit kommst kannst du unter www.bvg.de schauen. Da gibt´s auch eine Tarifübersicht. Wirkt, als wäre ein 72h-Ticket die richtige Wahl für dich, wenn du vor hast jeden Tag viel hin und her zu fahren.


    Die Hackeschen Höfe find übrigens ziemlich langweilig, aber gut, ich wohn auch in der Nähe. Wenn du auf Schrilles stehst, gegenüber kurz vor der Ecke mit der Apotheke gibt es einen Laden namens Tukan (glaub ich), der Perlen verkauft. Da sind die seltsamsten Dinge dabei!


    Wenn du eine klassische Stadtrundfahrt machen willst, steig in den Bus Linie 100 oder 200 ein und fahr von Anfang bis Ende. Touribusse fahren oft die selbe Strecke und da kommst du an vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei für wenig Geld.


    Ach und gönn dir mal einen Aufstieg auf die Siegessäule. Ich hab mir den Spaß einmal mit 16 gegeben. Man läuft _viele_ Stufen. VIELE viele Stufen ;)

    Ich hatte mal eine Frau in der Stillberatung, die sich selbständig von ihrer Gyn Abstilltabletten geholt hat und alle 2 Tage 1/2 davon genommen hat. Geholfen hat´s ihr. Ist halt fraglich, ob ihr Erfolg reproduzierbar ist und ob es irgendwelche Folgen/Nebenwirkungen hatte. Ich hab die Frau danach nämlich nicht mehr gesehen...


    Aber vielleicht ist die Urtinktur erstmal eine bessere Idee und die Idee besagter Frau eher eine absolute Notlösung (wäre es jedenfalls für mich, immer bei Empfehlung mit der ausdrücklichen Ansage dass das kein Tipp zum weitergeben ist).

    Ich bin für "Kinder früher arbeiten". Denn: wer geht denn mit 18 arbeiten? Das sind doch die wenigsten. Die meißten fangen doch vor 23-25 garnicht damit an...


    ABER


    WAS denn arbeiten?! Es gibt doch jetzt schon nicht genügend Stellen, bei denen sich das Aufstehen sich überhaupt lohnt für den Lohn.



    Als ich in Finnland gelebt habe, hab ich mitbekommen, dass durchaus viele mit 16 gewählt haben, erstmal ein bisschen zu arbeiten, bevor sie eine Ausbildung, Gymnasialabschluss o.Ä. gemacht haben (der Gymnasialabschluss wurde übrigens mit 250€ monatlich für jeden gefördert, der sich dafür entschieden hat). Durchaus akzeptiert und lebenserfahrungstechnisch keine schlechte Idee, finde ich. Weg vom Gedanken, "einmal Ausbildung dann malochen bis man umfällt". Arbeitsphasen von Ausbildungsphasen ablösen lassen und immer weiter find ich sinnvoller.

    Und letztendlich kommt es dann Leuten wie dem Arbeitsgeberpräsident nur zu Pass, der ja auf billiges Humankapital, welches allzeit bereit sein muss, angewiesen ist, wenn er sagt: Wenn genügend Betreuungsplätze zur Verfügung stehen, dann kann ja auch die Elternzeit auf 12 Monate gekürzt werden.



    Das ist ja das Lächerliche aus meiner Sicht: dieses "Humankapital" wird nicht gebraucht! Es gibt ja garnicht genügend Arbeit, die erledigt werden müsste, damit jeder einzelne von uns oder "die Deutschen" als Gesamtheit entspannt in vertretbarem Luxus leben können. Längst gibt es unvorstellbare Technologiemöglichkeiten, die uns viele, viele Arbeiten abnehmen könnten. Nirgendwo auf der Welt müssten Leute an den Klos stehen, vorwurfsvoll gucken und Geld einnehmen...


    Ich könnte sehr weit ausholen (hab es auch schon und wieder gelöscht, weil es vermutlich an diese Stelle nicht so passt). Aber die Quintessenz bleibt, der "Arbeit möglich machen"-Trend ist unnötig. Und deshalb sehe ich alle Organisationen drum herum irgendwie auch als Symptom-Schusterei :(

    @kathi27:


    Ich nehme mal an du meinst mich, weil ich etwas mit den selben Eckdaten sagte.


    Um auf deine Frage zu antworten: Nö, du musst dich nicht schlecht fühlen. Schließlich sagte ich nicht, dass eine Mutter das erste Jahr bedarfzustillen hat etc., sondern das ich das machen möchte und mir deshalb der Gedanke, ich gehe arbeiten und mein Mann bleibt stattdessen mit unserem Baby zuhause garnicht passt (u.A. deshalb). Und natürlich darf, soll und muss sich der Vater trotzdem kümmern. Das geht nämlich bei allem anderen, bis auf das Stillen. Und nein, meine Kinder haben nie ein Fläschchen mit abgepumpter Mumi oder anderem bekommen. Und deshalb fühle ich mich nicht toller oder schlechter als du, deren Kinder abgepumpte Mumi per Flasche bekommen haben, wenn du nicht da warst.


    Hat nicht mal jemand gesagt leben und leben lassen? Lies bitte nochmal nach, Kathi.

    Sehr polemisch, nkind, dein Beitrag.


    In einem hast du natürlich Recht: ALG II ist eine einmalige Chance. Nicht unbedingt ein Leben lang, aber die ersten drei Jahre des Lebens deines Kindes wird man nicht gezwungen, Arbeit anzunehmen. Und da wird auch keine Leistung gekürzt, dazu gibt es Gerichtsurteile und die Jobcenter machen das in aller Regel schon garnicht mehr anders in der Hoffnung, da jemanden zum Arbeiten zu drängen. Und von diesen ersten drei Jahren reden wir ja hier.


    Insofern: stimmt, kann man machen. Hab ich z.T. auch gemacht und würd ich wieder machen.


    Aaaber ... viele Leute, gerade Akademiker, von denen das gelobte Deutschland ja unbedingt mehr haben möchte als von Armen-Schlucker-Assi-Eltern, wünschen sich eben mehr als ALG II während der Betreuungszeit ihrer Kinder.


    Und entweder man sagt dann: Pech gehabt, Privatvergnügen und muss dann aber bitte auch den Generationsvertrag auflösen. Denn die Kinder, die diese AkademikerInnen im Schweiße ihre Angesichts bekommen, versorgen, lieben, bilden usw. auf dass sie ein funktionabler Teil der Gesellschaft sind (die nicht alle Nase lang wg. Burnout, Depression oder anderen psychischen und physischen Krankheiten ausfallen) sollen ja eigentlich die Rente derer bezahlen, die sowohl Kinder bekommen und sich daheim mit ALG II um ihre Knirpse gekümmert (oder auch nicht) haben, die nach 6 Monaten wieder arbeiten waren und natürlich auch von denen, die garkeine Kinder bekommen haben (eine nicht unerhebliche Zahl inzwischen).


    Insofern: Hü oder Hott. Kinderkriegen ist inzwischen nicht mehr so selbstverständlich, dass man sich zurück lehnen kann und trotzdem das derzeitige Sozialstaat-Generationsvertragsmodell fahren kann. Dass muss den Begebenheiten angepasst werden. Nicht mit Betreuungsgeld, sondern mit etwas, was denen, die sich einen Lebensstandard erarbeitet haben, die Sicherung dessen währt für eine gewisse Zeit.


    Ich bin ja aber sowieso dafür, dass wir weg kommen von der Arbeitsgesellschaft. Mal im Ernst ... mindestens 30% der geleisteten Arbeit in Deutschland ist unnütz und vergeudete Zeit. Da können doch eigentlich alle etwas kürzer treten, wenn man von diesem "Arbeitsplätze sichern"-Ding wegkommt. Schließlich ist es DER Traum der Menschheit, Arbeit wegzurationalisieren - seit jeher.


    Und was die Mann-Frau-Gleichheit angeht ... ICH finde es wichtig, dass meine Kinder im 1. Jahr gestillt werden und zwar nach Bedarf. Schon allein deshalb kann und will ich die Betreuung nicht an meinen Mann abgeben. Unabhängig davon, dass es mir das Herz bräche, weg zu müssen. Meinen Mann fiele das leichter. Nach ca. einem Jahr und ein Paar zerquetschten konnte meinem Mann auch mit einem _guten Gefühl_ unsere Tochter überlassen. Das wär schonmal ein Erklärungsansatz für das Ungleichgewicht in der Kinderbetreuungsverteilung.

    Ich hatte da vor Kurzem ein Gespräch mit meiner Dozentin drüber, die auch Schulsozialarbeiterin ist. Sie sagte dagegen, dass sie als ihre Auftraggeber die SchülerInnen sieht und eigentlich versucht, mit denen zusammen zu arbeiten in der Gegenüberstellung zu den LehrerInnen. Also eher das Gegenteil von dem, was Myrte erzählt hat.


    Ich persönlich würde wahrscheinlich versuchen, mal bei einer Stelle zu hospitieren. Hochschulen, die SozialarbeiterInnen ausbilden, bieten häufig Weiterbildungen an oder Vertiefungskurse in Sachen wie Konfliktmanagement, Krisenintervention und Co. Da wirst du auf jeden Fall fündig und hast dann gewisse Zertifikate. Vielleicht musst du nicht das ganze "Haus" fertig bauen, bevor du dort anfängst, sondern kann dann auch Weiterbildungsstunden und Bildungsurlaub beantragen.


    Aber der Einblick, WAS genau das Feld aus macht und wie so ein Arbeitsalltag ausschaut, würd ich mir vorher gern angucken. Und dann hast du ja jetzt auch eine grobe Idee, dass es unterschiedliche Ansatzpunkte geben kann für die Schulsozialarbeit. Sodass du dann weißt, wonach du vll. eher Ausschau halten möchtest (je nachdem, welcher Ansatz dich mehr interessiert).

    Ich find ja diesen Thread hier sehr gut. Bisher hab ich mich mit dem Thema wenig auseinander gesetzt und in meiner politik-freien Blubberblase gelebt. Ich finde ja, ihr Raben fasst das immer so schön zusammen :) #danke


    Ich persönlich empfand es ganz gut wie es bei uns bei Kind 2 war: Ich war 17 Monate zuhause, danach hat mein Mann übernommen bis die Kleine 2 war. Sie kam danach in den KiGa. Sohni dagegen musste, weil ich alleinerziehend war, schon mit 11 Monaten in den KiGa. Allerdings waren bei beiden Fällen weder finanzielle Gedanken im Vordergrund, noch arbeitstechnische. Ich bin beide Male nicht Erwerbsarbeit nachgegangen, sondern habe an meiner Ausbildung gearbeitet und hatte in dieser Zeit sowieso finanzielle Unterstützung unterschiedlichster Art.


    Ideal hätte ich es gefunden, wäre ich arbeiten gegangen, mit einem Jahr 2-3 halbe Tage zu arbeiten ab dem 1. Geburtstag meines Kindes - in dieser Zeit die Betreuungsabwechlsung mit meinem Mann bis zum 2. Geburtstag (er also auch 2-3 halbe Tage und 2 Tage 6 Stunden). Dann ab 2 beide Elternteile mit einer 60-70% Stelle. Mehr würde ich idealistisch, bis auf kurzstreckige Ausnahmen, auch nicht wollen für beide von uns.


    Wir haben die Sondersituation, dass unsere Kinderkriegzeit bisher beprägt war von Abitur, Studium, Ausbildung in denen wir abwechselnd Bafög, Schülerbafög oder ALG II bekommen haben. Also nicht sehr repräsentativ.


    Finanziell ging es (bzw. geht es). Große Sprünge waren nicht drin. Aber wir sind ja beide noch sehr jung und hatten weder einen Autokauf, Hauskauf noch sonst dergleichen hinter uns und auch noch keine großen Lebensstilveränderungen hinter uns, die uns die Einbuße eines Lebensstandards spüren gelassen hätten.


    Außerdem fand ich Esches Beitrag schön und stimmig und möchte vollumfänglich zustimmen #top

    Ich stille die Kleine glaub ich grad ab. Nachts getrunken hat sie bis vor etwas mehr als einem Jahr. Das war aber Nachts eigentlich nur bis 1,5 ein Problem für mich. Danach war sie eine ruhige Stillerin: aufwachen, stillen, weiterschlafen. Ich konnte in dem Alter auch schon gut mit ihr reden und sagen, wenn ich nicht wollte (auch, wenn sie es nicht immer akzeptiert hat. Ich hab mich immer gefragt, ob es mir jetzt wichtiger ist, nicht zu stillen und evtl. ihren Unmut zu ertragen, oder ob ich lieber meine Ruhe habe und das Stillen mich nicht so stört.).


    Tendenziell war die Kleine aber eine unkomplizierte Zahnerin. Insofern versteh ich natürlich, dass du da Skrupel hast.


    Aber wie schon gesagt wurde: wenn der Leidensdruck groß genug ist, findest du einen Weg, das Stillen einzuschränken, so dass es für dich passt. Das muss nicht gleich Abstillen sein, kann es aber.


    Da sind die Wege sehr individuell. Aber am Besten ist es, wenn man Mut gemacht bekommt, den eigenen Weg zu suchen und dass Kinder davon - wenn es einem Ernst ist - auch keinen Schaden davon tragen. Man braucht nur evtl. eine Zeit des Überganges, wo das Kind sich dann ein anderes Ventil suchen muss (zusammen mit Mama oder Papa). Das kann anstrengend sein, aber da wären wir wieder beim Thema Leidensdruck.


    Es wird einfacher, versprochen!

    Ach Kokosnuss, das ist grauenhaft. Ich find es so schlimm ... und, vielleicht ähnlich wie du, bin ich sehr vorsichtig, was sowas angeht. Vielleicht bis ins Paranoide rein. Aber lieber ist es mir so, als dass meinen Kindern etwas geschieht.


    Wie du schon schriebst: die Statistik ist eindeutig. Ich habe mal wo gelesen, dass jedes dritte Mädchen/Frau bereits sexualisierte Gewalt erfahren musste (die Zahlen bei Jungs kenne ich leider nicht). Und das diese Verbrechen kann ja nicht nur ein oder zwei Leute begangen haben. Statistisch gesehen müssten also im eigenen Umfeld doch einige Leute herumlaufen, die zu sowas fähig sind und es auch tun. Das halte ich mir immer vor Augen, wenn es darum geht meine Kinder Leuten anzuvertrauen oder auch ihnen Freiheiten zu lassen...


    Dieser Satz allerdings hat mich ganz schön schlucken lassen:



    Wir haben dafür gesorgt, dass die Kinder keine Opferkinder sind (so gut wir das eben konnten).


    Ich weiß, Frau Nuss, du meinst es ganz sicher nicht böse... Aber weißt du, ich wurde als Kind sexuell missbraucht. Und ich weigere mich, mir den Stempel "Opferkind" aufdrängen zu lassen weil ich nicht geschrien und mich gewehrt habe. Das ist so leicht gesagt und erklärt. Aber wenn es so weit ist, ist man kein "Opferkind" (oder gar mitschuldig"), weil man sich nicht gewehrt hat.


    Bitte überdenk das nochmal.


    Ich find es aber wirklich toll, dass du sowas mit deinen Kindern übst. Wie macht ihr das? Ich glaube, ich werd deine Idee übernehmen. Ich frag mich auch, wie effektiv Selbstverteidigungsmaßnahmen in dem Alter sind und sein können...Das wüsste ich gern.