Beiträge von Peppersweet

    In unseren beiden Kindergärten haben die meisten Kinder keine Hausschuhe an, das geht wunderbar. Und besonders nass ist das Bad auch nicht und wenn jemand übermäßig gepritschelt hat, wird es wieder gewischt.

    Also in den beiden Kindergärten von meinen Kindern brauchten sie jeweils Regenhose und Gummistiefel zum dort lassen sowie Wechselwäsche. (Da hatten wir in der Trockenwerdephase mehrere Garnituren, sonst nur eine.). Ein Kindergarten wollte noch Hausschuhe, der andere nicht. Ansonsten sollten die Kinder halt wettergemäß angezogen kommen. Manche Eltern fanden es einfacher einen Sonnenhut in der Kita zu lassen, wir haben den immer morgens mitgenommen. An Sporttagen haben sie noch Schläppchen mitgenommen und eine Weile war es unter den Kindern ein Muss ein Extra-Sportshirt zu haben. (Das war keine Vorgabe, da hat es ereicht wenn die Kinder an Sporttagen in Kleidung kamen, in der sie sich bewegen können.) Das muss also echt nicht eine endlose Liste sein.

    Hmm, vielleicht ist das mal wieder Ländersache?

    Hier z.B. steht "vom Besuch der Berufsschule ist befreit wer (...) den mittleren Schulabschluss erreicht hat. "


    Ich hätte es jetzt verstanden, dass man berufsschulpflichtig ist wenn man ein Ausbildungsverhältnis hat, aber davon befreit wenn man die mittlere Reife hat und dann eben kein Ausbildungsverhältnis beginnt.


    Edit sagt noch, dass dieses Merkblatt einen Entscheidungsbaum hat, der das auch so darstellt.

    Also selbst lernen und dann extern das Abitur ablegen, müsste eigentlich ohne Probleme gehen. In Bayern kann man sich dafür soweit ich weiß an jedem Gymnasium einfach anmelden und dann zu den Prüfungen auftauchen. Lindau oder so? In Freiburg gibt es auch die Methodos Gruppe, die sich extern (aber als Gruppe) vorbereiten, die haben vielleicht noch gute Tipps. Ich würde wohl ein Bundesland mit Zentralabitur auswählen, da kann man dann auch die Abituraufgaben der letzten x Jahre bekommen und sich gezielt vorbereiten.


    Hier sind die Details für Abiturprüfungen als Externe in Bayern.

    Mit Balance Board meinte ich sowas. Es gibt sie in verschiedenen Formen.


    Vielleicht wäre auch was elektronisches eine Idee? WiiFit oder so? (Damit kenne ich mich gar nicht aus...). Wenn es mehrmals pro Woche sein soll und sie selbst nicht so sehr motiviert ist, dann braucht es entweder echtes Commitment von dir (das meine ich nicht doof, ich habe mir vorgenommen einmal die Woche mit meinen Kindern schwimmer zu gehen, das klappt auch nur so leidlich...) oder vielleicht doch etwas Struktur. Mag sie Verein nicht weil Gruppen nicht so ihr Ding sind oder habt ihr vielleicht noch nicht das Richtige für sie gefunden? Vielleicht könnt ihr auch mal auf den Webseiten von umliegenden Sportvereinen stöbern, manchmal bieten die Sportarten an, auf die man von selbst gar nicht gekommen wäre. Kunstradfahren oder Quidditch oder Cheerleading oder Capoeira oder oder so? Yoga gibt es oft auch für Teenies, das ist auch gut für die Körperbeherrschung und dabei nicht so "sportlich".


    Zu Aquaristik und Autos fällt mir auch nicht so viel ein. Tauchen fand ich erstaunlich anstrengend und sehr interessant. Ich könnte mir vorstellen, dass es schön ist wenn sich jemand für Aquaristik interessiert ABER es ist eine meistens eine logistische Herausforderung und man muss defintiv besser schwimmen können als Seepferdchen.

    Sportverein? Gibt es da was, das ihr Spaß machen würde?


    Unternehmungen in der Freizeit? Sowas wie bouldern, Klettergarten, Schlittschuh fahren (okay, ist jetzt nicht so die Saison) oder Inlinern, schwimmen? Wenn man einmal die Woche sowas unternimmt, ist schon mehr Bewegung drin.


    Für Liegestütze und Planks ist Körperspannung wichtig. Vielleicht könnt ihr eine Slackline spannen (gibt es auch für drinnen) oder ein Balance Board besorgen. Wir haben so eins, das mitten im Weg liegt mit dem Erfolg, dass alle im Vorübergehen ein bisschen darauf rumwackeln. Da gibt es ja doch eine Menge, was man auch drinnen anbringen kann um mal eben kurz was zu machen.


    Oder bei bestehenden Interessen ansetzen? Eine Spaziergeh-Patenschaft für einen (Tierheim)Hund wenn sie Interesse an Tieren hat, oder eine Gruppe, die Naturschutz betreibt (da gibt es auch welche, die sich echt viel bewegen) oder Geocaching wenn ihr das liegt oder so? Bei uns im Park trainiert jeden Woche eine Gruppe Mittelalter-Rollenspieler (also nehme ich an) Schwertkampf und ähnliches, das sieht auch sehr anstrengend aus. Was interessiert sie denn sonst so?


    Oder irgendwas ungewöhnliches lernen. Tauchen z.B. oder Unterwasserhockey oder so?

    Ich finde ja Deutsche, die ja meistens Englisch und vielleicht noch Französisch oder Spanisch gelernt haben, unterschätzen auch schnell, dass es wirklich viel schwieriger ist eine weniger verwandte Sprache zu lernen. Meine Beobachtung ist, dass sich Leute am leichtesten tun, die a) eine verwandte Sprache schon sprechen b) keine Hemmungen haben, einfach mal zu los zu sprechen (das ist aber auch eine Persönlichkeitssache, das kann nicht jede/r einfach so) und c) die bereit sind auch ein bisschen Zeit in strukturiertes Lernen zu stecken. Aber wir hatten zum Beispiel eine ganze Weile einen jungen Thai bei uns leben, der sich echt bemüht hat und mit dem auch nach einem Jahr die Verständigung noch schwierig war. Er hat sich auch einfach mit der Aussprache so schwer getan, so dass er selbst wenn er Dinge sagen wollte, oft nur schwer zu verstehen war.

    Ich finde das echt nicht so schlimm wenn ich nicht alles verstehe. (Ich hatte auch schon das umgekehrte Problem - da war deutsch die Nicht-Hauptsprache aber einige Deutschsprachige dabei und dann macht einer einen doofen Spruch, alle Deutschen grinsen und weil dann alle anderen verwirrt und genervt geschaut haben, musste man erstmal eine Viertelstunde rumradebrechen weil sich der Witz halt nicht wirklich gut übersetzen ließ und dann war er halt noch nicht mal gut und schon gar nicht mehr nach einer ausuferenden Erklärung...)


    Ich glaube aber, dass das "fremd im eigenen Land" Gefühl von Nachtkerze auch einfach durch die Rückkehr kommt. Ich kenne das von mir selber - nach längerer Zeit im Ausland wieder in Deutschland leben fühlt sich wirklich ganz komisch an und alles ist vertraut und fremd zugleich. Da kann ich mir schon vorstellen, dass dieses Gefühl dann durchaus gespiegelt wird durch das Erlebnis, dass Menschen am Spielplatz um die Ecke auch noch in einer fremden Sprache sprechen.

    Mir sind beide Kinder mal vom Bett gefallen und ich bin nicht gefahren sonder habe nur die Pupillen getestet und zu Hause beobachtet. Eher niedriges Bett auf Teppichboden klingt jetzt nicht so hoch und Kinder im Hochziehalter fallen ja öfter mal rückwärts auf den Kopf oder so, da muss schon extremes Pech dabei sein, damit mehr passiert als ein Schreck und eine Beule.

    Ich finde es am entspannendsten wenn wir gemeinsam was mit Freunden machen. Den ganzen Tag mit Kindergartenkinder mag ich auch nicht. Aber wenn noch eine erwachsene Person für mich und Kinder fürs Kind da sind, finde ich es viel erträglicher. Und Unternehmungen, muss ja auch nichts großes sein. Andere Kita-Kinder am Spielplatz treffen oder so?

    Wenn es nach dem Großen ginge, hieße die Kleine jetzt « gouda

    8o#lol#lol#lol#lol

    Wobei ... wenn die Stadt-und-Käse-Assoziation nicht wäre, wäre es ein echt schöner Name. Die Schwestern Hilda und Gouda...

    für mich klingt Unterstützung zu falsch und ich würde Unterstützung bei sagen. Meine Vermutung wäre dass der Anfang mit "herzlichen" den Schreibenden zu einer Konstruktion verleitet hat, die parallel zu Geburtstagsgluckwünschen ist, halte das aber trotzdem für falsch.

    Peppersweet : Aber auch da ist es doch eine Sache der Erfahrung: Wenn ich viel Literatur von Frauen lese (bei mir macht das über 50% aus), dann fallen mir bei der Frage auch hauptsächlich Frauen ein #weissnicht.

    Dir vielleicht. Aber statistisch betrachtet ändert allein die Frage die Antworten, unabhängig davon ob die Menschen vorher Literatur von Männern oder Frauen gelesen haben. (Das ändert sich ja nicht durch die Frage)

    Aber das Wissen allein reicht halt oft nicht. Es kommen z.B. andere Ergebnisse raus wenn man Menschen nach ihren Lieblingsschriftstellern fragt als wenn man nach Lieblingsschriftstellern und -stellerinnen fragt obwohl die wahrscheinlich auch alle wissen, dass es auch Schriftstellerinnen gibt und die sicher mitgemeint sind. Aber die Bezeichnung prägt das Bild im Kopf und schwupps - fallen den Menschen Mankell und Preußler ein und nicht Lindgren und Christie.

    Meistens lohnt es sich schon, zu überlegen ob man denn nicht auch mit neutraleren Worten wie Professuren oder Lehrstühlen auskommt. Ansonsten finde ich - nach etwas Eingewöhnungszeit - die Variante mit einer kleinen Pause "Professor -- innen" für die Sternchen- oder Unterstrichschreibweise echt ganz sprech- und hörbar.