Beiträge von Peppersweet

    Ich fand eine Variante bei der man sich anstrengen muss (also z.B. kleiner Name am T-Shirt) immer ganz gut, weil sonst die Gefahr groß ist, dass man nur auf das Erkennungszeichen "zwei Zöpfe" fokussiert ist und sobald das Kind mal eine andere Frisur hat, weiß man wieder nicht. Gut ist die Möglichkeit nachzuschauen, damit man eben erst selbst das Kind anschauen, "Mia" denken, hingegen und "ach doch Greta" lesen kann...

    Ich würde ihn baden lassen, besonders wenn die Alternative ist “er bleibt am Strand“. Ob nun Sand oder Meerwasser in die Wunde kommt, ist schon fast egal...Ich hatte als Kind aber auch ständig Schrammen und offene Stellen und war natürlich baden. Vielleicht bin ich deshalb eher unvorsichtig.


    Falls ihr es nicht wollt, würde ich nach einer fußfreundlichen Alternative für die ganze Familie (Fahrradausflug, Museum,...) suchen.

    Ich fand einiges von Stefanie Taschinski gut im Grundschulalter. Den Funklerwald z.B. (das sind Tiere, aber in der Hauptfigur auch weiblich und insgesamt ein Plädoyer für Toleranz) oder die kleine Dame Bücher. Die sind schön und es geht nicht um Genderrollen (diese Zeigefinger-Bücher, in denen es darum geht, dass Mädchen irgendwas auch können, mag ich gar nicht). Aber die Rollen, die vorkommen, sind recht modern. Also nicht diese 60er Wochenend-Idee von "Mama kocht das Essen und Papa wäscht das Auto" im Hintergrund, sondern ein Papa, der aktiv eine Beziehung zu seinen Kindern pflegt und im Haushalt aktiv ist. (Das ich das schon als lobenswert empfinde, sagt auch einiges aus...)


    Maia oder als Miss Minton ihr Korsett in den Amazonas warf ist auch eine mädchenzentrierte Abenteuergeschichte. (gab es aber in meiner Jugend auch schon, also neu ist das nicht).


    Alea Aquarius fand ich auch ganz gut (wobei meine Drittklässlerin die noch nicht mochte, zu viel "wer findet wen toll", damit kann sie noch so gar NICHTS anfangen.

    Jaaah, und Bücher, die als ernsthafte Bücher vermarktet werden wenn sie denn ein Mann geschrieben hat (also so Familiendrama à la Philip Roth z.B.) kriegen einen pinken Umschlag und sind chick lit wenn sie eine Frau schreibt, selbst dann wenn es bei weitem nicht nur seichte Liebesgeschichten sind, sondern durchaus schwierige Themen behandeln. Und so viele von den vermeintlichen "neutralen" Büchern haben so wenig aktiv handelnde Mädchen oder Frauen. Es ist echt schlimm. Und wann immer man darüber spricht, heißt es: Ja, Jungs lesen eher keine Bücher mit Mädchen in den Hauptrollen, aber Mädchen schon Bücher mit Jungs in den Hauptrollen, daher gibt es eher Bücher mit Jungs in den Hauptrollen.


    Ja, verdammt, vielleicht erziehen wir Mädchen ja auch einfach seit frühester Kindheit dazu, dass Jungs und Männer eher die Hauptrolle haben. Und vielleicht wäre es ganz sinnvoll auch Jungs ab und an darauf zu stoßen, dass es ja auch Mädchen in Hauptrollen geben könnte (so theoretisch, halt, nicht im echten Leben, natürlich).

    Meine Tochter hat auf YouTube mal einen Mausclip gesehen, bei dem sich die Maus umbringt. Das war natürlich kein offizieller Clip der Sendung mit der Maus aber so gut gemacht, dass es dem begleitenden Erwachsenen erst auffiel als es schon mittendrin war. Und der tauchte auch ganz normal als Vorschlag am Rand auf wenn man andere Mausclips angeschaut hat. Gerade wenn Kinder das allein bedienen würde ich auch zur Elefanten App raten.

    Na, aber es ist ja schon so, dass Mädchen und Frauen viel mehr als Jungs und Männer daraufhin sozialisiert werden, gefällig zu sein, ausgleichend in Konflikten, auf gar keinen Fall aggressiv. Verstöße dagegen werden sozial auch viel strenger geahndet als bei Jungs. Dann nach 25 Jahren Sozialisierung zu kommen und sich zu wundern, dass Frauen weniger gut verhandeln ist irgendwie auch ziemlich dämlich. Und es lädt das Problem mal wieder total bei den Frauen ab. Natürlich macht es individuell Sinn, zu verhandeln und das zu lernen. Gesellschaftlich macht es aber mehr Sinn, sich auch auf der anderen Seite zu fragen, ob man nicht durch Transparenz, vergleichbare Löhne für vergleichbare Aufgaben, ... die Bedeutung von Gehaltsverhandlungen senken kann. Also zumindest bis nicht mehr gegendert erzogen wird.

    Es stellt sich auch immer die Frage ob die gleichen Strategien bei Männern und Frauen auch gleich bewertet werden. Also es ist durchaus denkbar, das die gleiche Verhandlungsstrategie beim Mann positiv als durchsetzungsstark gewertet wird und bei Frauen negativ als bitchy/unfreundlich. Frauen werden zur Gefälligkeit sozialisiert und der Ausbruch daraus wird mMn wesentlich negativer gesehen als gleiches Verhalten beim Mann.

    Ich finde "Möchtest du ein Eis" richtig und sinnvoll. Man kann ja auch sagen: "Ich möchte ein Eis" im Gegensatz zu "Ich kann ein Eis", also mir fällt nichts falsches daran auf.

    In unseren beiden Kindergärten haben die meisten Kinder keine Hausschuhe an, das geht wunderbar. Und besonders nass ist das Bad auch nicht und wenn jemand übermäßig gepritschelt hat, wird es wieder gewischt.

    Also in den beiden Kindergärten von meinen Kindern brauchten sie jeweils Regenhose und Gummistiefel zum dort lassen sowie Wechselwäsche. (Da hatten wir in der Trockenwerdephase mehrere Garnituren, sonst nur eine.). Ein Kindergarten wollte noch Hausschuhe, der andere nicht. Ansonsten sollten die Kinder halt wettergemäß angezogen kommen. Manche Eltern fanden es einfacher einen Sonnenhut in der Kita zu lassen, wir haben den immer morgens mitgenommen. An Sporttagen haben sie noch Schläppchen mitgenommen und eine Weile war es unter den Kindern ein Muss ein Extra-Sportshirt zu haben. (Das war keine Vorgabe, da hat es ereicht wenn die Kinder an Sporttagen in Kleidung kamen, in der sie sich bewegen können.) Das muss also echt nicht eine endlose Liste sein.

    Hmm, vielleicht ist das mal wieder Ländersache?

    Hier z.B. steht "vom Besuch der Berufsschule ist befreit wer (...) den mittleren Schulabschluss erreicht hat. "


    Ich hätte es jetzt verstanden, dass man berufsschulpflichtig ist wenn man ein Ausbildungsverhältnis hat, aber davon befreit wenn man die mittlere Reife hat und dann eben kein Ausbildungsverhältnis beginnt.


    Edit sagt noch, dass dieses Merkblatt einen Entscheidungsbaum hat, der das auch so darstellt.

    Also selbst lernen und dann extern das Abitur ablegen, müsste eigentlich ohne Probleme gehen. In Bayern kann man sich dafür soweit ich weiß an jedem Gymnasium einfach anmelden und dann zu den Prüfungen auftauchen. Lindau oder so? In Freiburg gibt es auch die Methodos Gruppe, die sich extern (aber als Gruppe) vorbereiten, die haben vielleicht noch gute Tipps. Ich würde wohl ein Bundesland mit Zentralabitur auswählen, da kann man dann auch die Abituraufgaben der letzten x Jahre bekommen und sich gezielt vorbereiten.


    Hier sind die Details für Abiturprüfungen als Externe in Bayern.