Beiträge von Peppersweet

    See geht auch gut. Meine Tochter ist vor allem durch viel Zeit im Wasser sicherer geworden. Vielleicht geht tauchen mit Brille? Da gibt es im See auch im flachen Wasser viel zu sehen. Hier sehr beliebt ist auch Meerjungfrau oder Delfin spielen. Ich habe dabei immer versucht dass wir uns in dem Bereich bewegen wo ich stehen kann und die Kinder nicht, dann schwimmen sie auch im Spiel viel ohne dass es sich wie eine Übung anfühlt.

    Wo schwimmt ihr denn? Die einfachste Variante ist mit beiden Kindern im Nichtschwimmer-Bereich zu bleiben. Da kannst du stehen und die Kinder können schwimmen. Da brauchst du dann ja eigentlich keine besonderen Handgriffe. Mit einem Seepferdchen-Kind würde ich jetzt nicht soweit auf einen See hinausschwimmen, dass du in die Situation kommen kannst, wo du es über weite Strecken abschleppen musst.


    Ansonsten vielleicht einfach ein Schwimmkurs für Erwachsene?

    Ich würde nach einem Jahr Französisch tatsächlich auch zur CD (und parallelem Lesen im Buch) raten. Während ich in anderen Sprachen gute Erfahrungen mit frühem Filme in der Zielsprache schauen gemacht habe, fand ich das in Französisch nicht sonderlich effektiv. Ich habe da wirklich recht wenig rausziehen können und es dann auch wieder gelassen bis ich deutlich mehr Französisch konnte. Ansonsten kurze Sachen (2, 3 Minuten). Es ist megaanstrengend so konzentriert zuzuhören und die Gefahr ist groß, dass man nach ein paar Minuten nicht mehr zuhört sondern ausblendet.

    Ich habe vor einer Weile mal mit einem Sportlehrer (Typ: jung, dynamisch und nett) gesprochen, der meinte, er fände das so schwierig wenn seine Schülerinnen, die gerade erst ein Verständnis für sich selbst als sexuelle Wesen entwickeln, das dann in seinem Unterricht ausprobieren. Er wüßte dann auch nicht wirklich wie er gut damit umgehen soll. Einerseits fühlt er sich wie (Zitat) "ein geiler alter Bock" wenn er den Mädels auf den leicht bekleideten Körper starrt (und es kommt wohl öfter vor, dass die Mädchen damit bewusst versuchen seine Aufmerksamkeit zu erregen) andererseits ist es als Sportlehrer ja wirklich seine Aufgabe auch die Körperbewegungen zu sehen. Es fühlt sich für ihn falsch an, aber er will auch nicht einzelnen Mädchen ein (sicher super-peinliches) Gespräch über ihre Klamotten aufdrücken (wobei er das in sehr krassen Fällen schon gemacht hat).


    Ich kann schon verstehen, dass man sich durch eine über-sexualisierte Umgebung unwohl fühlt. Das ist ja unter Erwachsenen auch so, dass man am Arbeitsplatz vielleicht keine anzüglichen Witzen oder pornographische Darstellungen oder, oder, oder haben möchte.

    Peppersweet meinst du diese waffelbecher für Eis? Das geht? Das kann man einfach mitbacken?

    Jupp, diese ganz einfachen, kleinen. Kann man einfach mitbacken und hat viele Vorteile: kleine Portionen (= man hat nicht 10 angebissene Muffins übrig), die Kinder können sie gut halten weil keine Schokolade am Rand ist und hübsch sehen sie auch aus. Habe ich von einer Mama im Kindergarten gelernt, die macht die immer für den Kindergeburtstag.

    Ich würde weniger versuchen, zu schreiben was sie hören wollen, sondern tatsächlich warum ihr in die Kita wollt. Gibt es denn neben der Tatsache, dass ihr einen Platz braucht, Dinge, die dich für diese Kita begeistern? Dann würde ich noch versuchen, von meinem Kind und meinen Erziehungsansichten aus zu argumentieren. (Also sowas wie "meine Tochter spielt mit Vorliebe draußen und uns als Familie ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit hat, ihre natürliche Umgebung zu erleben und zu erforschen. Daher überzeugt uns an Kita xy besonders der schön gestaltete Außenbereich sowie das gemeinsame Bepflanzen von Beeten und der Waldtag.) Halt so, dass es zu euch und der Kita passt! Am Ende würde ich dann nochmal in das pädagogische Konzept schauen und überlegen ob es noch wichtige Elemente gibt, die du nicht besprochen hast und da dann ggf. noch etwas anfügen.


    Ich würde so vorgehen


    1. Überlegen, was du dir von einer Kita wünscht

    2. Überlegen, was du für dein Kind wichtig findest

    3. Schauen, was die Kita für die Punkte 1 und 2 schon anbietet

    4. Schreiben.

    5. Nochmal ins Konzept schauen, ob was wichtiges fehlt.


    Grundsätzlich würde ich vermuten ist das Ziel dieses Briefs, dass sich die Eltern schon mal intensiv mit der Kita und dem Konzept auseinandergesetzt haben und dann eben nicht nach vier Monaten kommen und finden dass ABC ganz schrecklich ist.

    Muffins nicht in Papierförmchen sondern in so kleine Waffelbecher füllen (wenn es die denn in vegan gibt?). Kann man mitessen und es ist völlig egal ob es klebt #super


    Ansonsten für draußen: In einen großen Kanister Seifenblasenflüssigkeit und Sets für große Seifenblasen investieren? Das sorgt hier für stundenlangen Spaß und hat wenig Vorbereitungszeit.

    Ok. Dass Menschen 10 Tage nullfasten können ist mir auch ein Rätsel.


    Klar. Dass da plötzlich Rettung auftaucht spielt natürlich eine Rolle in dem Moment der Fotos. Aber auch dafür muss ja ein gewisses Maß an Energie noch vorhanden sein.

    Vielleicht hilft dir der Gedanke, dass Menschen durchaus dafür gemacht sind, auch mal ein paar Tage oder Wochen mit wenig bis keiner Nahrung auszukommen weil man gerade mal Pech bei der Jagd hatte oder die Vorräte diesen Winter schon früh aufgebraucht waren? Im Laufe der Evolution hat der Mensch sich da angepasst. Neun TAge ohne Nahrung sind zwar total scheiße aber durchaus in der evolutionären Ausstattung des Menschen.


    Oder hilft es dir in Kalorien zu denken? Wenn du am Tag 2000 ckal verbrauchst, dann sind das in 10 Tagen 20 000 kcal. In drei Kilo Fett stecken 21 000 kcal. Wenn du also wenigstens drei Kilo Fett am Körper hast, geht das sogar ohne dass der Körper Muskeln abbaut. Selbst schlanke Kinder haben meistens einen Körperfettanteil von 10% und die meisten Jugendlichen wiegen sicher wenigstens 30 Kilo, das reicht also auch.


    Adrenalin ist total krass. Da geht so viel, das eigentlich nicht mehr geht. Da wird echt mobilisiert was noch da ist. Das sind die Leute, die nach einem Unfall mit gebrochenen Knochen alle anderen retten weil ihnen noch nicht aufgefallen ist, dass sie eigentlich nicht mehr gehen können.

    Ich nehme an, dass sie schon ein bisschen Essen dabei hatten, immerhin waren sie auf einem Ausflug und zumindest am Anfang hatten sie ja auch ihre Rucksäcke noch. Sie haben wohl das Wasser von den Tropfsteinen getrunken, das relativ rein war. Wie lange man so ganz ohne Nahrung überlebt, hängt dann ja auch sehr von den Umständen wie der z.B. der Außentemperatur ab. Das geht schon ganz gut für ein paar Tage. (Es gibt ja auch immer wieder Leute, die zehn Tage lang Nullfasten machen und nur Kräutertee trinken, das funktioniert ja auch.)


    Ich nehme an, dass sie auf den ersten Bildern aber auch deswegen so gut wirken weil sie schon tagelang im Dunkeln gehockt haben und gehofft und gebetet, dass jemand kommt. Als dann jemand gekommen ist, war das sicherlich ein unheimlicher Adrenalinstoß und dann geht plötzlich wieder ganz, ganz viel, das vorher nicht ging.

    Fia, ich hatte mich über deinen Beitrag "habt ihr nicht gelesen, was ich geschrieben habe?!" auch irgendwas zwischen gewundert und geärgert, der kam bei mir auch ziemlich unfreundlich-seltsam an, daher kann ich Ludowica schon verstehen.

    Arbeiten eure Kinder gerne mit Bastelbüchern? Hier werden eindeutig YouTube Videos bevorzugt, die gibt es für fast jede Technik. Ich kann es verstehen - was habe ich früher gegrübelt über diesen Anleitungen (Ecke A auf Punkt C und so). Das ist mit Video echt leichter.


    Was könntest du denn bei euch auftreiben, Rosarot? Hilft ja nicht viel, wenn wir alles mögliche vorschlagen, das nicht aufzutreiben ist. Für den Einstieg in eine neue Technik finde ich Sets übrigens recht gut. Da ist dann zumindest alles da für ein Projekt. Material für kreative Entfaltung ist natürlich schöner aber dann braucht es halt wirklich ausreichend Material um eigene Ideen umzusetzen und das geht dann schnell ins Geld wenn man keinen Grundstock an Stoffen/Garn/Fimo/etc. hat


    Wenn dagegen schon Sachen da sind, dann ist auch einfach eine Aufstockung gut - also mehr Fimo kann man wahrscheinlich immer brauchen, das ist doch schnell weg. Filzen passt für mich noch in die Reihe oder Speckstein bearbeiten. Meine Tochter findet auch die DohVinci Sets ganz toll. (Das ist wahrscheinlich alles was du nicht willst, wobei es wirklich Spaß macht und meine Tochter auch tolle Ergebnisse jenseits der vorgeschlagenen Projekte erzielt.)


    String Art wäre auch noch was? Da gibt es fertige Sets oder man kann man selbst was zusammenstellen.

    Sie haben wohl am Anfang so spezielles Gel bekommen, das dafür besonders geeignet ist. Eine große Sorge ist ja auch dass jemand jetzt krank wird weil man in der Höhle ja nur bedingt medizinisch versorgen kann und es die Rettung wieder schwieriger macht.

    Kommt das Wasser so schnell, dass man nicht mehr rauskommt? Als Welle? Ich kann mir das so schlecht vorstellen? Es regnet doch erstmal und bis dann so viel Wasser fällt, dass soviel überschwemmt ist, dauert doch auch bei starkregen, oder? Wird nicht gesagt, dass das Wasser von oben durch den Fels drückt? Das dauert doch auch nicht nur ein paar Minuten, oder?

    In die Höhle zu flüchten kann ich mir schon vorstellen, vielleicht mehrere 100 m. Aber 4 km! Das ist echt viel! Die läuft man ja nicht in 10 Minuten!

    Was ich gehört habe ist, dass sie vermutlich ein Stück in die Höhle gegangen sind (einer hatte Geburtstag und kids will be kids) und dann durch den Regen (der wohl tatsächlich plötzlich und heftig einsetzt) der Rückweg abgeschnitten war. Das Wasser ist dann immer weiter gestiegen und sie sind Stück für Stück immer weiter in die Höhle rein weil sie ja nicht rauskonnten. (War die Erklärung im BBC)

    Ich kann verstehen, dass es objektiv kaum einen Unterschied macht ob jemand von einer Armbrust, einem Schwert oder einem Maschinengewehr getötet wird. Gleichzeitig sehe ich subjektiv schon einen Unterschied - ich würde ein RitterTshirt kaufen, ein Soldatentshirt ganz bestimmt nicht.

    Für mich sind Ritter aber auch etwas, das es so nicht mehr gibt - fast schon wie aus einem Märchen. Soldaten gibt es, auch Kindersoldaten. Deshalb fände ich es komisch, wenn ich das Soldatenspiel unserer Kinder mit Kleidung und Ausrüstung unterstütze während gleichzeitig auf der Welt echte Kindersoldaten sterben müssen. Echte Ritter gibt es nicht mehr, daher sehe ich da einen Unterschied, auch wenn er eher subjektiv als objektiv ist.

    Wobei es z.B. Piraten immer noch gibt und die trotzdem als geeignete Kinderillustration eingestuft und auf Zahnbürsten und Federmäppchen gedruckt werden...


    Aber ich glaube auch, dass es viel mit einer gewissen Romantisierung zu tun hat, was das Mittelalter sowie das Piratenleben betrifft. Dadurch wird das irgendwie abgeschwächt und ist plötzlich okay.

    Ich bin heute über eine Disney-Sport Werbung gestolpert: Donald schwimmt, Mickey läuft, Donald, Mickey und Pluto fahren Fahrrad. Minnie macht Yoga. Nichts gegen Yoga, aber so ein bisschen gleicher hätte man das verteilen können, oder sehe ich das zu eng?

    Also im Ballett habe ich einfach schon sehr unterschiedliche Sachen gesehen: Von jeder darf mitmachen, es ist egal was man anhat (= Kinder hüpfen im H&M Ballettkleid mit viel Glitzer und Hello Kitty rum) im Sportverein zu den eher teuren Ballettschulen wo von Anfang an verhältnismäßig teure Ausrüstung in der passenden Farbe angeschafft werden muss.


    Ich kann Schlehe s Kritik schon verstehen, ich kenne auch Eltern, die sehr darauf achten nur in einem sozial gehobenen Klientel unterwegs zu sein (auch eine, die ihre Tochter mit genau dieser Absicht in einer eher teuren Ballettschule angemeldet hat) und ich finde das sehr befremdlich und gesamtgesellschaftlich ungünstig. Mir ist es eigentlich wichtig, dass Kinder gerade nicht in Einrichtungen sind, wo alle nur weiß, reich und glücklich sind sondern ein gewisser Querschnitt abgebildet wird. Ich glaube nur welche Dinge es jeweils sind, die "höher" oder "niedriger" eignestuft werden, hängt von den Angeboten vor Ort ab, so dass man nicht so ganz generell sagen kann, dass Ballett so ist und Garde so. Aber generell wichtig finde ich es schon, dass bei den Angeboten darauf geachtet wird, dass es für alle offen ist, auch wenn das Subventionierung oder Querfinanzierung bedeutet. Oft ist es ja nicht nur der finanzielle Aspekt ausschlaggebend sondern auch das Image und da kann man schon durch einen entsprechenden Auftritt entgegenwirken finde ich.


    Rausgehen ist immer gut, da braucht es wenig denken und die Kinder sind in dem Alter glücklich.

    Mein Kleinkind war nicht gerne draußen. Es hat mich viel Nerven gekostet das einzusehen weil ich auch immer davon ausgegangen bin, dass Kinder gerne draußen sind.


    Also mir ist zB ein Ausflug mit meiner Dreijährigen an einen Bach in Erinnerung geblieben (wo ich davon ausging man könnte Steinchen werfen, im Wasser planschen, etc.pp.) bei dem ich eine ganze Weile versucht habe mit ihr zu spielen und sie eigentlich immer nur nach Hause wollte. Draußen geht eigentlich nur gut mit anderen Kindern oder wenn ich Beschäftigung mitnehme und Bücher vorlese oder Kartenspiele spiele. Das hat dann aber mehr so Zugfahrt-Charakter.

    Ich finde das so schade, dass es vielen so geht, dass die 6 Wochen zu lang sind und alle sich nur langweilen. Klar, das mit der Betreuung ist total doof in D, aber irgendwo habe ich mal gelesen "unser Alltag ist ihre Kindheit" oder so ähnlich und ich frage mich schon, was diese Kinder später Mal rückblickend über ihre Ferien erzählen...


    Ich möchte damit ausdrücklich niemanden angreifen, mir ist schon klar, dass es oft nicht anders geht, aber das kam mir so in den Sinn...

    Meiner Tochter ist total oft langweilig und ich glaube nicht unbedingt dass es an mir oder den Strukturen liegt. Sie hat es nicht so mit Gruppenaktivitäten wie Hort oder Ferienlager („langweilig“). Sie macht gerne Dinge mit uns gemeinsam aber da braucht sie den Reiz des Neuen, der bekannte Spielplatz ist auch schnell langweilig. Mit ausgewählten Kindern spielen und spannende Ausflüge sind gut, aber das kann ich als Programm nicht wochenlang bieten, das tut mir echt leid. Sie ist auch sehr kreativ aber sucht auch da die Herausforderung „Hose selbst nähen“, was sie dann nicht zu ihrer Zufriedenheit schafft und dann Hilfe will, die ich mal geben kann aber nicht dauernd. Da bin ich echt immer ganz froh wenn dann wieder die Schule für Input sorgt.


    Mit Input ist das zufriedenste Kind der Welt aber dieses Bedürfnis nach Input mit der beschränkten Frustrationstoleranz und den hohen Ansprüchen finde ich echt eine anstrengende Kombi.