Beiträge von Peppersweet

    Man kann das mit den Fremdwörtern übrigens auch andersrum angehen. Ich habe mir wesentlich mehr Latein-Vokabeln aus bekannten Fremdwörtern zusammengereimt als umgekehrt. (Und auch das geht in Latein wie in Französisch, es gibt ja auch x Fremdwörter aus dem Französischen. Wie viele das eigentlich sind, merke ich erst seit meine Tochter sich mit Rechtschreibung befasst und ständig an den französischen Wörtern hängt.)

    Einer der wichtigsten Faktoren für Lernerfolg ist Motivation. Lass das Kind lernen worauf sie mehr Lust hat. Vielleicht hilft dir der Gedanke dass Latein und Französisch hilfreich sind und deinem Kind beide was bringen. So richtig falsch kannst du dich also nicht entscheiden! Viele Dinge (Grammatik, Fremdwörter, genaues Lesen,...) kommt in beiden Sprachen vor, das lernt sie in beiden Fällen.

    Dank shaboni s Liste habe ich jetzt gelernt, dass es Wanderschuhe, Wanderstiefel, Trekkingstiefel und Bergstiefel gibt und kann sagen, dass wir aus dieser Liste Schuhe der Kategorie A/B oder B haben, also Wanderstiefel oder Trekkingstiefel. Was wir nicht haben sind nicht Wanderstiefel, sondern Bergstiefel. Das habe ich oben falsch geschrieben. (Irgendwie waren Trekkingstiefel für mich eher die "leichten" und Wanderstiefel die "schweren".

    Habt ih denn schon Wanderschuhe für die Kinder? Und wie ernsthaft wollt ihr wandern? Habt ihr schon mal überlegt welche Routen ihr euch so vorstellt? Damit steht und fällt mMn die Schuhwahl.


    Für meine Kinder habe ich tatsächlich nur relativ leichte Schuhe (knöchelhoch und mit Profilsohle) aber keine wirklichen Wander- sondern eher Trekkingschuhe weil ich sie für flexibler im Alltag nutzbar halte ABER: wir sind mit den Kindern bislang auch nur relativ leichte Routen gegangen mit Feld- und Waldwegen und mal Felsen aber eben nichts, das zwingend Wanderschuhe voraussetzt. Da würde ich also überlegen wer was gehen will und dann die Ausrüstung anpassen.


    Jacken würde ich wahrscheinlich nicht extra besorgen - ich würde die Regenjacken mitnehmen weil man die meistens eher in den Rucksack quetschen kann als Softshell und dann lieber noch eine Fleece- oder Strickjacke oder einen dicken Pulli falls es doch kälter wird. Abzippbare Hosen hatten wir noch nie, wobei ich mir schon vorstellen kann, dass es praktisch ist wenn es morgens noch kühl ist. Aber im Sommer läuft man sich eigentlich meistens recht schnell warm und wir sind meistens in kurzen Hosen unterwegs. (Das Leggins-Kind in kurzen Leggins, das Nicht-Leggins-Kind in anderen kurzen Hosen. Wichtig ist halt, das nichts scheuert.) Softshellhosen stelle ich mir zum Wandern eher unbequem und auch recht warm vor.


    Ich würde noch über Gummistiefel und Matschhosen nachdenken um auf dem Bauernhof unterwegs zu sein falls es dauerregnen sollte und darauf achten, dass ihr vernünftige Rucksäcke habt weil das doch unbequem werden kann und man mit Wasser, Regenjacken, Erste-Hilfe-Kit, Snacks, ... doch schnell eine Menge Zeug schleppt.

    Das mit der Struktur habe ich so z.B. nie empfunden. Ich hatte aber auch eine wirklich gute Deutschlehrerin in Klasse 5 und 6 - bevor ich LAtein hatte - und wir haben recht systematisch die deutsche Grammatik durchgemacht. Danach kam in Latein eigentlich nicht mehr so viel Neues, abgesehen von Strukturen in Latein, die es in Deutsch nicht gibt, aber die gibt es in anderen Sprachen auch, da fand ich LAtein jetzt nicht so besonders.) Den großen Vorteil Grammatik an einer Fremd- statt an der Hauptsprache zu lernen hat sich mir aber nicht erschlossen.

    Ich denke vieles ist auch eine Frage der Perspektive. Ich hatte z.B. noch nie ein Auto, kenne mich entsprechend nicht aus und finde es dann auch recht kompliziert und ganz schön aufwändig wenn es um KFZ-Versicherungen, Winterreifen, TÜV und all die anderen Themen, die an Autos dranhängen, denke. Den lokalen ÖPNV dagegen kenne ich gut, ich weiß genau wann was eine Kurzstrecke ist oder nicht, kann ohne Nachdenken sagen, ab wie vielen Streifen sich eine Tageskarte lohnt, wo die nächste Zone beginnt und plane meine Fahrten automatisch so, dass sie gerade keine Rundfahrten oder Rückfahrten sind, für die ich zweimal bezahlen müsste. Insofern denke ich, dass es wahrscheinlich auch eine Frage der Gewöhnung ist ob man nun den ÖPNV oder Autos als kompliziert wahrnimmt.


    Jenseits der persönlichen Vorliebe finde ich es aber aus klimapolitischen Gründen wichtig, private PKWs langfristig zu Ausnahmen zu machen, auch indem Auto fahren teurer und der ÖPNV besser und billiger wird und die Fahrradinfrastruktur besser wird.

    Ich habe heute gerade einen Podcast gehört, dass Sprachen lernen (egal welche) hilft, Muster zu verstehen, Zusammenhänge zu erschließen, und fokussiert zu arbeiten. Egal welche. Insofern würde ich sagen, die Lateinlehrerin hat nicht Unrecht, aber die Vorteile treffen auf andere Sprachen auch zu. (Wobei ich die Studie hinter dem Bietrag nicht kenne und auch nicht sicher bin ob der Zusammenhang wirklich ist " wer eine Sprache gelernt hat, hat auch andere Kompetenzen erlernt" sondern womöglich auch "Kinder, mit den Kompetenzen A, B und C wird oft nahegelegt eine Sprache zu lernen". Oder auch einfach beides.


    (Ich persönlich fand, dass man in Französisch genauer lesen muss als in Latein und das die Übungen zum Hörverständnis auch viel Konzentration fordern, aber das war nur meine Empfindung).

    könnte nicht mal richtig schnell sprinten wenn Zombies hinter mir her wären

    Würde es dich denn motivieren wenn Zombies hinter dir her wären? Kennst du Zombie Run? Das ist eine App mit einem Hörspiel, das man hören kann während man durch eine postapokalyptische Zombie-Welt rennt, Ausrüstungsgegenstände sammelt und ab und an einen Sprint einlegt wenn die Zombies hinter einem her sind (da hört man dann gruselige Zombie-Geräusche). Das Ganze ist sehr spannend aber wenn man auf so gamified Sachen steht echt ganz cool. Das gibt es auch als Zombie 5K mit so ganz einfachen Missionen (1 Minuten gehen, 15 Sekunden laufe oder so?). Ich finde ja, dass Joggen echt recht schnell Wirkung zeigt und doch halbwegs einfach in den Familienalltag zu integrieren ist. (Gerade am Anfang wenn man gar nicht unbedingt 1,5 Stunden laufen will sondern vielleicht 25 oder so.) Am Anfang war mir das auch immer ein bisschen peinlich, aber ich habe dann doch recht schnell gemerkt, dass es eigentlich keinen interessiert und niemand schaut und die meisten Jogger mal schneller oder langsamer sind und entsprechend auch niemand einen für super unfit hält wenn man langsamer unterwegs ist. Könnte ja auch immer knallhartes Intervalltraining sein.


    Ansonsten haben wir zu hause noch so eine Balancierscheibe, die finde ich echt ganz gut für die Körperspannung und ist halt sehr low key. Ich stelle mich da einfach immer mal wieder für eine Minute oder so drauf. (Ich habe schon überlegt eine Slackline anzuschaffen, das ist glaube ich auch gut dafür.)

    Meine Tochter hat mit 3 ein eigenes Zimmer mit Bett bekommen, durfte sich selbst (Prinzessin Lillifee) Bettwäsche aussuchen und fand das eigentlich ganz toll. Nachts hat sie aber noch lange gerufen, dann habe ich sie in unser Bett geholt.

    Vielleicht kannst du auch mal zu Hause ohne Kinder testen? Also so richtig, mit Kindern außerhalb der Wohnng betreut. Bei mir würde ein Kind im Gstezimmer völlig ausreichen, dass ich nicht mehr so tief schlafe. (Ich wache auch immer sofort auf wenn ein Kind hustet oder aufwacht, oft sogar kurz bevor ein Kind aufwacht. Das ist einfach ein recht ausgeprägter Ammenschlaf.) Bei mir sorgt auch innere Anspannung für Schlaflosigkeit, das muss nicht mal unbedingt richtiger Stress sein. Aber wenn ich die Anspannung loslassen kann, schlafe ich auch besser ein. Bei mir hilt gegen die Anspannung gut Sport machen und - entgegen jeder Schlafhygiene - Fernsehen im Bett. Außerdem schlafe ich mit mehr Sex besser. (Das schreibe ich jetzt nur weil das vielleicht auch ein äußerer Faktor bei einem Wochenende allein mit deinem Mann war. Das löst halt auch viel Spannung.)

    Mir ist aufgefallen, dass das Wort "gendern" irgendwie unpassend benutzt wird. Warum nennt man es "gendern", wenn man einen geschlechtsneutralen Text schreibt? Warum sagt man dazu nicht "entgendern"? "gendern" würde viel besser passen, wenn man einen Text schreibt in dem das Geschlecht der Personen deutlich benannt wird.


    Versteht ihr, was ich meine?

    Ich verstehe, was du meinst. Ich habe mich da auch schon gewundert, aber dann gedacht, dass es vielleicht daran liegt, dass man einzelne Worte doch gendert. Also statt: Die Ärzte und Krankenschwestern schreibt man: die Ärzte und Ärztinnen, die Pfleger und Pflegerinnen. Da hat man ja doch jeweils beide Geschlechter deutlicher benannt wo sie vorher nur mitgemeint waren.

    (Wobei ich es auch geschickter finde, wenn man auf neutrale Begriffe "medizinisches Fachpersonal" ausweichen kann.)

    Hier hilft oft eine Badewanne mit Schaum und einem Waschlappen und die Zeit. Meine Tochter hatte mal ein paar Tage eine leichte Grünfärbung. Wir haben immer mal wieder dean rumgeschrubbt, irgendwann war es dann weg. Vaseline hilft noch manchmal aber wenn ihr Öl schon versucht habt...

    Also bei einem Siebenjährigen, der einmal die Woche kommt, würde ich das wohl mit Kind und Eltern besprechen, das mir das so nicht recht ist. Gerade wenn dann Geschwisterkinder nichts abbekommen, fände ich das total doof. Da würde ich wohl schon sagen: Du darfst immer gerne kommen, aber ich will nicht, dass du Süßigkeiten mitbringst. Im Gegenzug kann man dann ja vereinbaren, dass du einen kleinen Nachtisch für alle besorgst, oder so.

    Also ich schiebe mein Smartphone außen in den BH - ich rücke die Brust leicht zur Mitte und dann sitzt das Handy außen-unten. Man sieht es kaum und ich spüre es auch nicht, (Allerdings mache ich das meistens im Haus so weil ich dann gerne Podcasts höre und so der Weg von den Ohren zum Handy nicht so lang ist (keine Kabel rumhängen). Meistens höre ich nur auf einem Ohr, das Kabel für das zweite klemme ich dann unter den BH-Träger. Sehr praktisch.)

    Doch Xenia, ich meinte dich. Für mich klang der Satz nach „ wir kriegen das hin, dass niemand dreckige Unterhosen anziehen muss“. Bei nochmaligem Lesen sehe ich, dass er auch heißen kann „meine Kinder wären nicht so kooperativ, das anzubieten“. Dann verstehe ich ihn auch besser. Ich fand es nämlich schon seltsam dass du ans Ende des Postings so einen Satz stellst à la „ich stimme dir zu, aber bekomme es selbst natürlich viel besser hin“. So ergibt das ganze Posting mehr Sinn :).

    Es sind genau diese Sätze „hier muss niemand eine dreckige Unterhose anziehen/ Sonnenschutz halte ich für essentiell / ich will eben nicht dass mein Kind leidet...“ die Mütter dahin sozialisieren ans Einschmieren zu denken, um halb elf noch Wäsche zu machen usw. Ich glaube „Mütter“ sind für andere Mütter in viel höherem Maß eine relevante Vergleichsgruppe als für Väter und so lange Frauen da nicht anfangen etwas netter und nachsichtiger miteinander umzugehen, bleibt die weibliche Sozialisation dabei dass es nicht gut genug ist, das Kind mit den falschen Handschuhen in den Kindergarten gebracht zu haben während die männliche es schon mal super findet, das Kind überhaupt in den Kindergarten gebracht zu haben und Bonuspunkte für Handschuhe verteilt.

    Morgens fahre ich sie entweder mit dem Lastenrad in die Schule oder zur Straßenbahnhaltestelle und sie fahrt dann mit Bahn und Bus in die Schule. Zurück kommt sie mit Bus und Bahn und läuft dann nach Hause. (Morgens müsste sie dann nur noch früher los, deshalb fahre ich sie da.) Ich fand das erst echt schwer mir vorzustellen wie mein Kind ganz allein im ÖPNV fährt (sie macht das seit der ersten Klasse so) aber sie macht das echt super und es hat ihr auch viel Selbstbewusstsein gegeben.