Beiträge von Peppersweet

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    Ich finde ja Deutsche, die ja meistens Englisch und vielleicht noch Französisch oder Spanisch gelernt haben, unterschätzen auch schnell, dass es wirklich viel schwieriger ist eine weniger verwandte Sprache zu lernen. Meine Beobachtung ist, dass sich Leute am leichtesten tun, die a) eine verwandte Sprache schon sprechen b) keine Hemmungen haben, einfach mal zu los zu sprechen (das ist aber auch eine Persönlichkeitssache, das kann nicht jede/r einfach so) und c) die bereit sind auch ein bisschen Zeit in strukturiertes Lernen zu stecken. Aber wir hatten zum Beispiel eine ganze Weile einen jungen Thai bei uns leben, der sich echt bemüht hat und mit dem auch nach einem Jahr die Verständigung noch schwierig war. Er hat sich auch einfach mit der Aussprache so schwer getan, so dass er selbst wenn er Dinge sagen wollte, oft nur schwer zu verstehen war.

    Ich finde das echt nicht so schlimm wenn ich nicht alles verstehe. (Ich hatte auch schon das umgekehrte Problem - da war deutsch die Nicht-Hauptsprache aber einige Deutschsprachige dabei und dann macht einer einen doofen Spruch, alle Deutschen grinsen und weil dann alle anderen verwirrt und genervt geschaut haben, musste man erstmal eine Viertelstunde rumradebrechen weil sich der Witz halt nicht wirklich gut übersetzen ließ und dann war er halt noch nicht mal gut und schon gar nicht mehr nach einer ausuferenden Erklärung...)


    Ich glaube aber, dass das "fremd im eigenen Land" Gefühl von Nachtkerze auch einfach durch die Rückkehr kommt. Ich kenne das von mir selber - nach längerer Zeit im Ausland wieder in Deutschland leben fühlt sich wirklich ganz komisch an und alles ist vertraut und fremd zugleich. Da kann ich mir schon vorstellen, dass dieses Gefühl dann durchaus gespiegelt wird durch das Erlebnis, dass Menschen am Spielplatz um die Ecke auch noch in einer fremden Sprache sprechen.

    Mir sind beide Kinder mal vom Bett gefallen und ich bin nicht gefahren sonder habe nur die Pupillen getestet und zu Hause beobachtet. Eher niedriges Bett auf Teppichboden klingt jetzt nicht so hoch und Kinder im Hochziehalter fallen ja öfter mal rückwärts auf den Kopf oder so, da muss schon extremes Pech dabei sein, damit mehr passiert als ein Schreck und eine Beule.

    Ich finde es am entspannendsten wenn wir gemeinsam was mit Freunden machen. Den ganzen Tag mit Kindergartenkinder mag ich auch nicht. Aber wenn noch eine erwachsene Person für mich und Kinder fürs Kind da sind, finde ich es viel erträglicher. Und Unternehmungen, muss ja auch nichts großes sein. Andere Kita-Kinder am Spielplatz treffen oder so?

    für mich klingt Unterstützung zu falsch und ich würde Unterstützung bei sagen. Meine Vermutung wäre dass der Anfang mit "herzlichen" den Schreibenden zu einer Konstruktion verleitet hat, die parallel zu Geburtstagsgluckwünschen ist, halte das aber trotzdem für falsch.

    Peppersweet : Aber auch da ist es doch eine Sache der Erfahrung: Wenn ich viel Literatur von Frauen lese (bei mir macht das über 50% aus), dann fallen mir bei der Frage auch hauptsächlich Frauen ein #weissnicht.

    Dir vielleicht. Aber statistisch betrachtet ändert allein die Frage die Antworten, unabhängig davon ob die Menschen vorher Literatur von Männern oder Frauen gelesen haben. (Das ändert sich ja nicht durch die Frage)

    Aber das Wissen allein reicht halt oft nicht. Es kommen z.B. andere Ergebnisse raus wenn man Menschen nach ihren Lieblingsschriftstellern fragt als wenn man nach Lieblingsschriftstellern und -stellerinnen fragt obwohl die wahrscheinlich auch alle wissen, dass es auch Schriftstellerinnen gibt und die sicher mitgemeint sind. Aber die Bezeichnung prägt das Bild im Kopf und schwupps - fallen den Menschen Mankell und Preußler ein und nicht Lindgren und Christie.

    Meistens lohnt es sich schon, zu überlegen ob man denn nicht auch mit neutraleren Worten wie Professuren oder Lehrstühlen auskommt. Ansonsten finde ich - nach etwas Eingewöhnungszeit - die Variante mit einer kleinen Pause "Professor -- innen" für die Sternchen- oder Unterstrichschreibweise echt ganz sprech- und hörbar.

    Ich weiß genau was du meinst! Ich denke das bei solchen Aufgaben dann auch und weiß nie ob meine Erklärung nun schlüssig ist oder nicht.. Vielleicht ist es eine Cosinuskurve, dann käme wieder eins. Aber die Kurve könnte ja auch ganz anders aussehen, dann käme was anderes. Und es gibt auch einfach Aufgaben, da kann man auf verschiedene logische Kurven kommen.

    Ich kann mich auch an recht linke Geschichtslehrer mit positiver Einstellung zum Kommunismus (wenn auch nicht unbedingt zur DDR) erinnern. Das heißt aber dann nicht unbedingt, dass wir deswegen recht viel über die DDR gelernt haben. Ich glaube, das liegt ein bisschen in der Natur der Sache. Es sind halt zwei Stunden Geschichte die Woche und doch schon eine recht lange Geschichte... Ich glaube immer wenn man sich mit einem Thema auch nur ein bisschen genauer beschäftigt hat oder gar in dem entsprechenden Land länger gelebt hat, kommen einem Informationen aus dem Standard Geschichtsunterricht wahnsinnig reduziert vor. Ich habe mich z.B. auch ziemlich über das Dekolonialisierungskapitel in unserem Geschichtsbuch (und da besonders über den Absatz zu Südafrika) geärgert. Das war nicht per se falsch aber halt sehr reduziert und so sehr in dem einzigen Frame von Dekolonialisierung geschrieben, dass es schon fast wieder falsch war obwohl die Lehrerin natürlich Mandela super fand und sicher gegen Apartheid war und so, war die sachliche Info halt doch unterkomplex. Also da hielte ich es für falsch von reduzierten Inhalten auf die Einstellung der Lehrkraft zu schließen. Es sind halt auch alles komplexe Themen und es gibt immer wieder Themen wo ich mit meinem Schul-Geschichtswissen ankomme und das dann irgendwoanders präsentiert bekomme und feststelle wie sehr das Thema im Schulunterricht nur durch eine Brille betrachtet wurde. (Also z.B. wurde der Dreißigjährige Krieg bei uns vor allem als Religionskrieg gelehrt und es ging viel um Katholiken und Protestanten. Ich habe sehr gestaunt, dass man das auch in erster Linie als Unabhängigkeitskrieg der Niederländer von der spanischen Krone betrachten kann. Das kam vielleicht in einem Habsatz vor oder gar nicht, aber war sicher kein relevanter Inhalt in meinem Schulunterricht). Wenn man dann noch abzieht, dass sich durchschnittliche SuS nur einen Teil merken, wundert es mich nicht, dass die Leute keine Ahnung von der DDR haben. (Wobei mir das Wissen zu Westdeutschland in den 70ern ähnlich dünn scheint.)


    Im Westen kommt noch dazu, dass viele Erzählungen gerade kurz nach dem Mauerfall über den Osten von Menschen kamen, die kurz nach der Wende in den Westen sind. Das sind dann aber oft die, die sehr froh waren, der DDR den Rücken zu kehren und entsprechend auch eher negative Erzählungen hatten. Z. B. habe ich eine gute Freundin, die - im totalen Gegensatz zu vielen Stimmen hier im Forum - den DDr-Unterricht furchtbar fand. Sowohl den Fokus auf unproduktives Schönschreiben (das wurde im Forum schon öfter bedauert, dass das nicht mehr die Wichtigkeit hat) und dass sie trotz ewigem Russischunterricht kein Russisch sprechen kann und alle anderen Fremdsprachen, die sie so gerne gelernt hätte, so stiefmütterlich behandelt wurden etc. pp.

    Also hier (GS in Bayern) wird eigentlich relativ viel Grammatik gemacht - angefangen von was sind eigentlich Wörter und Silben; Vokale und Konsonanten über die Wortarten (da haben sie schon Nomen, Artikel, Verben und Eigenschaftswörter, gerade machen sie Pronomen) und dann kommen demnächst noch Satzglieder. Das ist jetzt zweite Klasse, ich finde das eigentlich ganz okay.


    Edit sagt noch dass ich ganz froh bin, dass sie in der GS noch keine KZs besuchen. Mit meiner Tochter habe ich schon über KZs gesprochen aber ihr auch gesagt dass wir frühestens eins besuchen wenn sie 12 oder älter ist. Ich finde das muss man mit 8 noch nicht sehen. Aber sie haben in der Schule auch schon über die NS Zeit (und Parallelen zu Harry Potter) gesprochen.

    Wir lösen das im Freundeskreis so, dass wir uns reihum bei dem treffen, der Schule hat. Dieses Jahr kommen sie alle im Juli zu uns, da müssen dann nur noch zwei von drei Bundesländern in Übereinstimmung gebracht werden (bedeutet aber längere Fahrtwege, in unserem Fall auch SH - BY). Meine Tochter hat dann zwar vormittags Schule, ist aber bei dem Rest dabei. In der Familie (auch drei Bundesländer) hat sich das Osterwochenende als Termin herauskristallisiert, an dem tatsächlich alle Ferien haben.

    Ehrlich gesagt denke ich, dass ein Kind, das vier Puppen hat und nicht viel damit spielt, mit der fünften auch nicht viel spielt. Bei alle begeisterten Puppeneltern, die ich so kenne, lag die Freude nicht an der individuellen Puppe, ihren Features, Haaren, Ausstattung oder sonst was, sondern die Kinder hatten einfach diese Freude am "sich kümmern" spielen und haben das dann auf irgendeine vorhandene Puppe/Stofftier/... gelenkt. In diesem Fall würde ich wohl nichts aus dem Puppenuniversum schenken.

    Zur Frage der Umweltfreundlichkeit von Kreuzfahrtschiffen fand ich die Grafiken in diesem Artikel sehr abschreckend. Man kann wohl fünf Millionen (#kreischen) Autos die gleiche Strecke fahren lassen für die gleiche Abgasbelastung.


    Ansonsten würde ich denen zustimmen, die die Strecke für sehr ambitioniert halten und mich persönlich eher auf den Südwesten und die Westküste konzentrieren, aber das kannst du ja durchplanen und schauen ob du auch noch Zeit zum gucken hast oder nur im Zug sitzt....