Beiträge von Peppersweet

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    Mir ging es dabei darum, dass Väter durch eine klassische Rollenverteilung oft schon in der Beziehung weniger vom Alltag ihrer Kinder mitbekommen als Mütter, die hauptsächlich die Aufgabe der Kinderbetreuung (Arztbesuche, Elterngespräche, Hilfe bei den Hausaufgaben) übernehmen. Wenn ein Vater nun nach einer Trennung gerne ein freies Leben führen möchte und die Kinder nur alle 14Tage am Wochenende und Mittwoch Nachmittag sieht hat er meiner Meinung nach NICHT genügend Einblick in das Leben der Kinder um Entscheidungen IM SINNE DER KINDER mitzutreffen.


    Findet ihr echt, dass das nicht geht? Wenn ich jetzt mal von einem wohlmeinenden Eltern ausgehe, das nicht nur darauf aus ist, dem anderen Elternteil, bei dem das Kind wohnt, das Leben schwer zu machen: dann finde ich schon, dass man auch mit Umgang alle zwei Wochen und einem Nachmittag die Woche, Anteil an Entscheidungen haben kann. (Meine Nichten sehe ich z.B. seltener und kürzer, aber trotzdem traue ich mir eine Meinung zu der Frage zu, an welcher Schule sie gut aufgehoben wären oder auch ob ein Umzug sie sehr belasten würde. Da kommt es doch sehr auf die Qualität der Beziehung an und das Vertrauensverhältnis zwischen Elternteil und Kind - das lässt sich nicht nur in Stunden ausdrücken!)




    Nein. Die Mutter muss sich, sobald sie den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält, mit ihrer Mutterrolle auseinandersetzen. Sie ist, wenn du so willst, sofort Mutter, ob sie das will oder nicht. Wenn sie es nicht will, muss sie sich mit einem Schwangerschaftsabbruch befassen - und es sind nicht wenige Frauen, die seelisch lange unter so einem Eingriff leiden - insbesondere dann, wenn sich ihr Kinderwunsch dann letztlich nicht erfüllt. Das ungeborene Kind wird immer wieder mal in der Gedankenwelt der Mutter auftauchen.


    Ich weiß zumindestens einen Mann, der wirklich gelitten hat als seine Freundin das gemeinsame Kind abgetrieben hat (war am Anfang des Studiums, ihr war es zu früh, er hätte das Kind gewollt) und (das weiß ich nicht sicher weil er sowas nicht erzählt) ich wette er rechnet ab und an nach wie alt sein Kind jetzt wäre etc. Die Beziehung ist dann auch bald kaputt gegangen.


    Klar, Männer werden nicht schwanger und sind von manchen Entscheidungen ausgeschlossen - im positiven wie im negativen! Aber darüber hinaus finde ich nicht das alleine Schwangerschaft und Geburt mir irgendwie mehr Rechte auf unser gemeinsames Kind einräumt als meinem Freund. Im Vergleich zu einem ganzen Kinderleben ist die Schwangerschaft doch irgendwie recht kurz und unbedeutend, finde ich. Da erscheint es mir seltsam ausgerechnet darauf so Dinge wie Sorgerecht zu basieren.

    Und könnte mir jemand mit einem Wandwickelschrank vielleicht sagen wie weit die von der Wand abstehen, im geschlossenen Zustand? Im Zweifelsfall versperrt uns der nämlich sonst den Zugang zur Dusche. #warte Beim Link für den Roba steht was von blax19cm, ist das damit gemeint?


    Das kommt ungefaehr hin, denke ich. In das Regal passen Windeln gerade so quer rein. Es ist praktisch, die direkt da zu haben, allerdings nur so lange bis das Kind sich hochziehen kann und alles ausraeumt und runterwirft :D .


    Ich weiß nicht, wie ich das einschätzen soll. Fügt sie sich dann einfach ihrem Schicksal, oder testet sie mich aus?
    Ich schätze mein Kind schon so ein, dass sie gerade auch unheimlich testet... Aber ich will ihr erstmal glauben, dass sie nicht gerne geht.



    Muss es denn eins von beidem sein? Ich hatte (und hab immer noch) z.B. unheimliche Schwellenängste. Sprich, selbst bei Sachen, die mir eigentlich gefallen, will ich kurz vorher nicht hin und finde die ersten paar Minuten total schwierig. Wenn ich dann aber mal angekommen bin kann ich es durchaus geniessen. (Und als Erwachsene weiss ich, dass das so ist und nehme mich dann eben zusammen - aber als Kind fand ich das ganz furchtbar irgendwohin zu müssen) Nur als Anstoss, dass es ja nicht nur fügen oder austesten gibt. Hast du nicht auch mal geschrieben, dass deine Tochter eher schüchtern ist? Dann ist das Ankommen in sozialen Situationen vielleicht auch einfach schwierig ohne dass es was mit testen zu tun hat.

    Wir haben einen Klappwickeltisch von Roba und sind sehr zufrieden. Ich fand ihn schöner als das IKEA Modell und man kann ihn auch mit einer Hand aufklappen, das geht bei dem von IKEA nur schwer. Auf dem Boden wickele ich nur ungern. Als das Baby ganz klein war, ging das gut, aber seit Krabbelalter ist sie dann ganz schnell weg. Das passiert auf dem Wickeltisch nicht.

    Ein großes Problem kann es zum Beispiel darstellen, wenn gar keine längerfristige Beziehung zum Mann vorgesehen war (bei einer Ehe wir dieses Ja zur Partnerschaft ja vorausgesetzt). Frauen, deren Lebens- und Berufsplanung noch mit einer hohen Mobilität verbunden sein kann. Ihre Entscheidung für das Kind ist dann ggf. mit dem Wissen erschwert, dass der Kindsvater einem Umzug grundsätzlich zustimmen muss (gerade, wenn er dadurch sein Umgangsrecht erschwert sieht). Ganz davon abgesehen, dass sie einen engen Austausch mit jemanden pflegen muss bzgl. Einstellung zu medizinischen Behandlungen, KiGa / Schule etc..


    Na, aber auch ohne sich eine lange Partnerschaft zu wünschen, wenn man sich entscheidet, ein Kind zu bekommen (oder es halt passiert), dann wird eben nicht nur die Frau Mutter sondern auch der Mann Vater. Für mich klingt in diesen ganzen Argumenten immer so ein bisschen die Ansicht durch, das Kind sei eben "eigentlich" das Kind der Mutter und der Mann kann sich engagieren in dem Rahmen, dem die Mutter ihm zugesteht*. Das finde ich eine falsche Sichtweise!


    Ganz ehrlich? Würde ich mich von meinem Partner trennen und mein Kind bei ihm aufwachsen, ich wäre in dem Fall wirklich froh um das gemeinsame Sorgerecht, das sagt, dass ich ein Mitspracherecht habe bevor mein Kind (nicht der Mann, mein Kind!) nach Südafrika oder Australien zieht. Selbst wenn es nur 500 km wären, würde ich genau wissen wollen, wann ich mein Kind dann sehen kann, wie oft, etc. DAs finde ich so normal wie nur was, und ich sehe da den Unterschied zwischen engagierten Müttern und Vätern nicht. Ja, das macht das Leben komplizierter. So ist das halt mit Kindern.
    Auch das Thema Schulen, Kigas, Medizin, sehe ich so ähnlich. Wäre euch das denn so egal auf welche Schule euer Kind geht oder ob es sich mit 16 die Nase operieren lassen darf nur weil es die meiste Zeit beim Vater lebt?


    (*Ich weiß dass es viele Väter gibt, die sich null einbringen und ich finde das ganz furchtbar, für die Mütter, die so viel alleine tragen, und für die Kinder, die einen Vater verdienen, der sich kümmert. Aber für die Frage "welche Rechte sollte ein Vater haben" finde ich das Argument, das viele ihre Pflichten nicht erfüllen, nicht relevant.)

    Ja, aber wenn du von flaschenfütternden, kinderwagenfahrenden Eltern gefragt würdest, warum du das machst; würdest du dann antworten: "Ich stille, weil es das Beste fürs Kind ist, weil ich ihm so Nähe und die beste Nahrung gebe und ich trage, weil das Kind so immer nah bei mir sein kann und damit sein Bedürfnis nach Nähe gestillt wird und außerdem die richtige Tragehaltung förderlich für die Entwicklung ist" usw.?
    Das wären z.B. meine Gründe fürs Stillen und Tragen - aber sagen würde ich in so einem Fall wohl eher: Es ist praktisch, es passt für uns so. Die reine Wahrheit ist das aber nicht.


    Wenn sie explizit fragen, doch, dann müssen sie mit einer ehrlichen Antwort leben. Ich fand aber auch die Diskrepanz in deinem Beispiel recht groß. Also zwischen "ich bin überzeugt davon, dass Krippe meinem Kind schadet" und "wir haben keinen Platz bekommen" liegt doch ziemlich viel, oder? Du könntest sagen, dass du denkst, dass dein Kind zu Hause besser aufgehoben ist, dass du es noch zu klein findest für Krippenbetreuung, dass du es genießt die Zeit mit deinem Kind zu verbringen solange deine Arbeitszeit durchs Studium noch flexibel ist, dass ihr keinen Platz habt und du ehrlich gesagt ganz froh darum bist weil du dein Kind gerne noch zu Hause betreust... da gibt es doch viel bevor man sagt " ich würde gerne, aber es geht leider nicht".


    Ich sag nicht, dass man in jedem Smalltalk die ganz große "außerhäusige Betreuung schadet" Keule rausholen muss. Ich wundere mich nur immer über die Stimmen hier im Forum, die so einen starken Druck empfinden. Ich sehe ein, dass das regional sein kann, aber bundesweit können doch nur ein Drittel der Kinder U3 überhaupt einen Platz haben. Also haben 70% keinen Platz - da fand ich es immer seltsam, dass das zu so viel Druck führt das Kind in eine Kita zu geben. Dein Post ist für mich ein bisschen eine Erklärung dafür, denn wenn alle deren Kinder keinen Platz haben immer nur sagen "wir würden gerne, haben aber keinen Platz" trägt das natürlich zu dem Druck bei und auch dem Eindruck, dass es normal ist, sein Kind in eine Kita zu geben.


    (Nur der Vollständigkeit halber sollte ich erwähnen, dass ich nicht gegen U3 Betreuung bin - hauptsächlich weil ich selbst in einer wirklich tollen Krippe war mit vielen positiven Erinnerungen. Noch heute habe ich das Gefühl, dass ich in die Krippe durfte aber in den Kindergarten musste.)

    Was mir auffällt ist, dass ich oft von anderen Eltern gefragt werde, ob mein Sohn denn noch nicht in die Kita geht. Ich habe mich eigentlich ganz bewusst dazu entschieden, dass ich so lange nur an Abenden studiere, wenn sein Papa zuhause ist, bis ich den Eindruck habe, dass eine Fremdbetreuung für ihn das Richtige ist. Im Moment (bald 16 Monate) ist dies definitiv bei ihm noch nicht der Fall. Trotzdem ertappe ich mich dabei, dass ich auf o.g. Frage immer öfter antworte, dass wir noch auf einen Platz warten. Stimmt auch, er ist an 2 Kitas angemeldet, in der Hoffnung, dass wir, wenn er so 2 1/2 ist, einen Eingewöhnungsversuch starten können. Wenn er sich dann aber noch nicht trennen kann, dann wird er auch nicht müssen. Auch wenn unsere finanzielle Lage mit einem Gehalt prekär ist und ich mein Studium deshalb schnell abschließen müsste. Aber ich schäme mich zunehmend, das anderen Eltern so zu sagen, deren Kind ganztags in die Krippe geht - als wäre es ein schnippisches 'Das haben wir nicht nötig - ätsch'... Versteht einer, was ich meine?


    Ehrlich gesagt, verstehe ich es nicht so ganz. Wenn du das bewusst so entschieden hast, was hindert dich denn daran, zu sagen, dass dir dein Kind momentan noch zu klein ist und du es erst mit 2 oder 3 in einen Kindergarten geben willst? Ich finde auch, dass man das durchaus persönlich und nicht angreifend formulieren kann.


    Ich finde es auch ein bisschen unlogisch einerseits zu finden, dass sozialer Druck aufgebaut wird, das Kind in eine Betreuung zu geben und andererseits zu dem Druck beizutragen indem man zu verstehen gibt, man würde gerne, aber hat leider noch keinen Platz. Ich meine, ich sag ja auch nicht, dass ich stille weil das Kind leider keine Flasche nimmt oder dass ich trage weil ich mir den Kinderwagen nicht leisten kann. Ich missioniere nicht von mir aus, aber wenn mich jemand nach Gründen für eine Entscheidung fragt und ich klare Überzeugungen habe, dann erkläre ich die.

    Wenn der Kindergarten sonst so auf gesunde Ernährung bedact ist, würde es mich jetzt echt wundern wenn es bei dem Tee dann um Instanttee mit Zucker handelt. Sonst war ich jetzt echt verunsichert und habe mal durch meine Tees gekuckt und keiner der vielen, vielen Tees hat Zucker drin - nein, auch nicht als Maltodextrose oder sonst was - und die mit Aroma sind eigentlich alle gekennzeichnet als aromatisierter Grüntee oder Rooibos-Vanille oder so. Wenn es also um so ganz einfachen Früchtetee geht, dann finde ich es ein bisschen kleinlich.

    Es ist aber ein großer Unterschied ob das Kind sich das Essen selbst nimmt oder es in den Mund geschoben/in die Hand gedrückt bekommt. Und es ist auch ein großer Unterschied, ob das Kind sieht, was es isst oder nur einen Matschbrei bekommt, wo man die Bestandteile nichtmal mehr erahnen kann.
    Für mich hat das einfach prinzipiell was mit der Selbstbestimmtheit und Kompetenz des Kindes zu tun.



    Ja natürlich. Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Was ich aus dem Ausgangspost mitgenommen hatte war die Sorge ob das Kind denn ohne Brei und mit wenig Muttermilch mit genügend Nährstoffen versorgt ist (auch weil wohl aus dem Umfeld oft die Argumentation kommt, dass das Kind doch Brei braucht.) Das fand ich insofern unlogisch als in Brei nichts anderes drin ist - sprich das Kind kann genauso gut die Banane selber essen, der Brei hat in der Hinsicht keinen Vorteil.

    Kannst du dich mal irgendwo fachkundig beraten lassen? Muss ja nicht gleich ein teurer Coach sein, aber vll. bietet das Arbeitsamt sowas an? (Ich hab keine Ahnung - das ist eine der Begleiterscheinuung des Berufsbeamtentums, sorry.)


    In München? Da gibts das ZAK (Zentrum für angewandte Kompetenz und Mentoring), die machen Coaching und Beratung etc. und es ist gar nicht mal so teuer. Das hilft oft sehr die eigenen Gedanken zu strukturieren.

    Es ist vom Prinzip doch egal ob du ihr die Banane etc. nun selbst in die Hand gibst oder zerdrückst und auf dem Löffel? In Breis ist doch auch nichts anderes drin als Obst, Gemüse oder Getreide (und das kann man ja auch als Brot oder Stange oder so lutschen. Ich kenne auch Brei-Babys, die nur homöopathische Mengen Brei zu sich nehmen, ich denke nicht, dass Brei automatisch grosse Mengen bedeutet.


    Ganz am Anfang war hier gedünstete Zucchini sehr beliebt, das war schön weich und hatte durch die Schale noch ein bisschen Halt. Ansonsten habe ich recht bald immer geschaut was ich für uns gekocht habe und was davon das Baby vielleicht schon Essen kann und dann was abgezweigt (und ohne salz gekocht).

    Vielleicht hilft es wenn du weniger nach Konzepten fragst, sondern eher nach konkreten Situationen im Alltag? Also: Machen die Kinder Mittagsschlaf? Wie gehen Sie damit um wenn ein Kind nicht einschlafen kann? Keinen Mittagsschlaf machen will? Wie läuft das beim Essen ab? Essen alle Kinder gemeinsam? Was passiert wenn ein Kind das Essen nicht mag? Was passiert wenn ein Kind sich nicht an die Regeln hält? Also halt so typische Konfliktsituationen, die man gut und weniger gut lösen kann. Ich fand den Unterschied zwischen "wir legen das Kind ins Bett, das schläft dann schon irgendwann ein, manchmal dauert das am Anfang halt ein bisschen" und "Wenn jemand nicht schlafen kann, darf er natürlich aufstehen und im Nebenzimmer spielen, nur nicht zu laut oder wir lesen eine Geschichte vor" viel aussagekräftiger als die ganzen ausformulierten pädagogischen Konzepte.


    Ich finde zum Beispiel auch bei der Eingewöhnung lohnt es sich nachzufragen und eure Situation zu erklären. Vielleicht ist das ja ein bisschen flexibler als es erstmal klingt. Soweit ich weiss, ist die Idee davon, dass die Eltern gleich gehen, dass eben der normale Kiga-Alltag simuliert wird und das Kind von Anfang an weiss, dass die Eltern gehen und wiederkommen (am Anfang schneller, dann später) und sich nicht daran gewöhnt, dass die Eltern bleiben. Aber dein Sohn kennt das Prinzip ja schon, von daher ist es vielleicht nicht so wichtig, das bei euch so durch zu ziehen.


    Ich würde das mit dem städtischen Kindergarten probieren und wenn es gar nicht geht wieder lassen.

    Ich würde es machen - nicht am ersten Abend gleich nach dem Ankommen und nur nachdem ich Gefahrenquellen im Zimmer ausgeschaltet habe und überprüft habe, dass das Babyphon bis ins Restaurant funktioniert, aber dann finde ich die Gefahr, dass was passiert vernachlässigbar gering. Ich war aber auch erst selten in Hotels, in denen man fünf Minuten zum Zimmer braucht - und das waren dann eigentlich immer geschäftliche Sachen ohne Kind (und ich glaube auch nicht, dass unser Babyphon dann die Reichweite hätte.) Privat waren wir immer eher in kleineren Hotels, wo die Strecke vom Hotel zum Zimmer irgendwo zwischen dreißig Sekunden und 2 Minuten lag. Ehrlich gesagt finde ich es eine gute Variante bei der Kind und Eltern was vom Urlaub haben.

    Ich hab mal gelesen, dass voll stillen ungefähr 600 kcal verbraucht - ist aber sicher abhängig von Kind und Mutter also festnageln würde ich mich darauf nicht.
    Die Kalorienrechnung klingt schon sinnvoll, finde ich, das ist ja auch eine Menge Essen, wobei ich mich beim Drüberlesen über die hohen Zahlen bei Butter und Frischkäse wundere, die klingen doch sehr hoch, kommt aber natürlich auch auf die Menge an. Dein Kalorienbedarf kann aber durchaus höher sein als die 1800, die du berechnet hast. Das ist eben ein Durchschnittswert, der kann aber individuell sehr unterschiedlich sein!

    Hallo hagendeel,
    jetzt ist mir noch was eingefallen... Gibt es an Eurer Grundschule eventuell Integrationsklassen, die "vollgemacht" werden müssen?


    An unserer Sprengelschule wurden vor kurzem erst "Kooperationsklassen" eingerichtet... (Ich glaube, so heißt das bei uns.) Und schwupps war unser Nachbarskind wegen schlechter Feinmotorik und undeutlicher Aussprache ein Integrationskind. Auf die Förderschule würde manein Kind deswegen natürlich nicht schicken, aber die soundsovielen Integrationsplätze pro Klasse müssen ja vergeben werden - und je weniger beeinträchtigt die Kinder sind, die die Plätze bekommen, desto angenehmer für die Schule. Die "echten" Förderkinder kann man ja immer noch an die Förderschule weitergeben, jedenfalls hier...


    Was ist denn jetzt an Maßnahmen seitens Eurer Schule angedacht, wenn sie dass alles als so förderbedürftig einstufen?


    Ich muss ehrlich sagen, ich finde das ist eine ziemliche Unterstellung gegenüber der Schule. Überhaupt finde ich die Anti-Förderungswahn Stimmung hier im Thread ein bisschen bedenklich. Nicht weil ich Förderungswahn so toll finde (finde ich nicht) sondern weil ich finde, dass es die Ausgangssituation verzerrt.


    Es geht doch darum, dass das Kind nur vier Farben zuordnen kann, keine Buchstaben kennt und Probleme hat, Mengen zuzuordnen. Ich denke die Idee bei solchen Tests ist, dass es um Sachen geht die ein normal intelligentes Kind, das in einer Gesellschaft aufwächst, in der es viel von Buchstaben und Zahlen umgeben ist, Zugang zu Malsachen und Büchern hat, etc. eigentlich mitbekommt, also nichts was man speziell üben müsste. Wenn das nicht so ist, dann kann es natürlich sein, dass sich das Kind nicht für Farben interessiert. Wenn das nur einen Bereich betrifft würde ich mir da auch keine großen Gedanken machen. Aber wenn es so geballt auftritt, dann finde ich es schon angebracht mal drüber nachzudenken.


    ICh finde es klingt toll, was deine Tochter schon alles selbst kann ABER ich finde schon dass ein ziemlicher Unterschied ist zwischen selbst Bus fahren und Mengen einschätzen - das gleicht sich nicht aus weil doch sehr unterschiedliche Fähigkeiten dahinterstehen. Das ist was anderes wenn das Kind zwar keine Farben zuordnen kann aber 20 Laubbäume oder keine Buchstaben erkennt aber Fahnen oder so was. Das sind dann ähnliche Fähigkeiten, die sich unterschiedlich ausdrücken.


    Ich würde jetzt nicht unbedingt verstärkt üben, aber mir schon verstärkt Gedanken über die dahinter liegenden Fähigkeiten machen. Kann deine Tochter zum BEispiel mehr und weniger zuverlässig erkennen, entscheiden ob vier teller ausreichen für vier menschen, formen wiedererkennen und zuordnen? Wenn du dir da nicht sicher bist würde ich das auf jeden Fall abklären lassen, schon um ihr im Fall einer Teilleistungsstörung die Misserfolge bei Schulbeginn zu ersparen!

    Ich finde nicht, dass du uneinsichtig klingst, eher ziemlich reflektiert. Ich denke, du und die Erzieher ihr habt zum einen unterschiedliche Beobachtungen: wenn deine Tochter eher schüchtern ist, etc. dann sehen die Erzieher viele Dinge, die sie kann gar nicht. Zum anderen habt ihr auch unterschiedliche PErspektiven: bei dir kommt eher ihre Entwicklung durch und wie viel deine Tochter schon aufgeholt hat und im Kindergartenalltag eher der Vergleich mit den anderen Kindern und wo sie vielleicht noch Defizite hat. Das erklärt finde ich eine Menge Divergenz in der Beurteilung.


    Ansonsten würde ich die lange Liste an Ergo, Logo, etc. nicht so als bare Münze sehen, sondern vielleicht mehr die gröbere Message sehen, die vielleicht ist: Wir haben das Gefühl, dass das Kind in manchen Bereichen Defizite hat, sind uns aber auch nicht ganz sicher wie man am besten fördern kann (und schlagen daher mal alles von Logo bis Förderschule vor, was uns so einfällt.)


    Ich finde deinen Ansatz, das Hören zu checken und ansonsten mal genauer mit dem Kinderarzt zu sprechen und seine Meinung hören wirklich gut und für den Anfang auch ausreichend (falls ihr einen guten Kinderarzt habt, dem du vertraust und der sich Zeit nimmt.) Danach könnt ihr immer noch weitersehen ob und welche Förderung notwendig oder sinnvoll ist.

    Das Angebot per se finde ich in Ordnung. Verletzend finde ich zugrunde liegenden Annahmen des Begriffs. Zum Beispiel: Kinder/Haus sind Frauenaufgaben, sonst hieße es mindestens Mutti-/Vatischichten oder Hausfrau-Hausmannschichten. Auch: Als Mutter (nicht aber als Vater) ist man per se unflexibel, deshalb muss man spezielle Angebote machen. (Das ist ja nicht ganz falsch, aber hat leider den negativen Effekt, dass das dem PErsonalchef auch dann noch fest im Kopf hängt wenn es darum geht die Führungsstelle mit Reisetätigkeit zu vergeben. Da hat die Frau dann wieder weniger Chancen (egal ob sie Mutter ist oder nicht und auch egal wenn das Kind schon 15 ist) weil es eben so festhängt, dass Frauen unflexibel sind und man spezielle Angebote machen muss.) Ich würde mir wünschen, dass das einfach als "flexible Arbeitszeitmodelle" oder auch einfach Tagesschicht bezeichnet wird.

    Altniederländisch glaube ich, flämisch könnte auch sein, modernes niederländisch ist es jedenfalls nicht.


    Soweit ich es überblicke singen abwechselnd der Mann und die Frau. Er will ihr einen Maizweig schenken aber sie will ih nicht. Es wird der Maizweig begraben und es ist ein Lied von enttäuschter Liebe - ich würde es auf meiner Hochzeit eher nicht haben wollen. (Andererseits - wenn niemand den Text versteht?)


    Ich kann kein altniederländisch, d.h. die übersetzung ist halb geraten:


    Schoon lief, hoe ligt gy hier en slaept
    Schönlieb, wie liegst du hier und schläfst
    In uwen eersten droome?
    in deinen ersten Träumen
    Wilt opstaen en den mei ontfaên
    Würdest du aufstehen und den Mai entfangen?
    Hy staet hier al zoo schoone".
    Er steht hier schon so schön


    2.
    "'k En zou voor geenen mei opstaen,
    Ich werde für keinen Mai aufstehen
    Myn vensterken niet ontsluiten:
    mein Fenster nicht öffnen
    Plant uwen mei waer 't u gerei
    Pflanz deinen Mai wo du willst
    Plant uwen mei daer buiten!"
    Pflanz deinen Mai da draussen


    3.
    "Waer zou 'k hem planten of waer doen?
    Wo soll ich Pflanzen oder wohin tun (??)
    't Is al op 's heeren strate;
    ??
    De winternacht is koud en lang,
    Die Winternacht ist kalt und lang
    Hy zou zyn bloeyen laten".
    Er würde seine Blüten lassen
    4.
    "Schoon lief, laet hy zyn bloeyen staen,
    Schönlieb, lässt er seine Blüten stehn
    Wy zullen hem begraven
    Wir werden ihn begraben
    Op 't kerkhof by den eglantier,
    auf dem Friedhof bei dem Rosenstrauch
    Zyn graf zal roosjes dragen.
    Sein grab wird Röschen tragen
    5.
    Schoon lief, en om die roozekens
    Schönlieb, und um die Röschen
    Zal 't nachtegaelken springen,
    Werden Nachtigallen hüpfen
    En voor ons beî in elken me
    und für uns beide jeden Mai
    Zyn zoete liedekens zingen".
    Ihre süssen Lieder singen