Beiträge von Peppersweet

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    Ich finde immer praktische Sachen mit Logo der Stadt oder Region recht gut. Wir haben z.B. eine Kuscheldecke und einen Ofenhandschuh mit Stadtlogo aus Michigan, Espressotassen aus Istanbul und kleine Magnete mit Bildern aus Arizona bekommen. Das fand ich alles nett. Süßigkeiten gehen auch immer. Oh, und Schlüsselanhänger aus Thailand. (Die finde ich aber ein bisschen zu groß um praktisch zu sein.)

    Vielleicht brauchst du einfach zwei regelmäßige Abendtermine in der Woche? Solche Änderungen waren hier immer einfacher wenn der jeweils andere einfach nicht da war. Ist ja auch klar: wenn die Mama nebenan sitzt und nicht kommt ist das viel blöder als wenn sie nicht da ist. Ich fand es in den Schwangerschaften auch gut nochmal mit Freunden essen oder ins Kino zu gehen weil das mit Baby ja erstmal wieder wegfällt. Wenn der Papa dann als akzeptable Ins-Bett-Bring-Person akzeptiert ist, geht es auch leichter wenn du zu Hause bist. Auf jeden Fall würde ich solche Änderungen einführen bevor das Baby da ist, damit da für das Kind nicht der Eindruck entsteht, dass er wegen des Babys auf dich verzichten muss. Da ist besser der blöde Sporttermin oder so dran Schuld, mit dem muss es nicht zusammenleben.

    Hier kamen in der ersten Klasse schon die ersten Kombinatorik Sachen (also: wenn es drei Eissorten gibt, wie viele Kombinationen aus zwei Eiskugeln kann man dann aufmalen oder wenn man Hosen und Pullis in drei verschiedenen Farben hat, wie viele Kombinationen kann man dann anziehen und so) und dann in der zweiten Klasse die ersten Wahrscheinlichkeiten (was ist möglich, unmöglich, wahrscheinlich, unwahrscheinlich zu würfeln mit zwei Würfeln? Warum ist eine sieben wahrscheinlicher als eine zwei? )

    Ich hätte jetzt gesagt, dass Zaun hier trotzdem Akkusativ ist weil über mit Bewegung eben Akkusativ verlangt. (Wenn es statisch ist, kommt der Dativ: das Vogelhäuschen hängt über wem? Dem Zaun.) Wenn es also in der Übung um Fallbestimmung geht, wird die Lehrerin eine der vier Fall-Fragen erwarten. Ob man das jetzt herauslesen kann, ist so ein bisschen fragwürdig. Wenn sie schon x Aufgaben zu dem Typ hatten wo sie in das Feld "Frage" immer wer oder was/wessen/wem/wen oder was eingetragen haben, dann schon, wenn das noch neu ist, dann hätte man das schon deutlicher schreiben können.

    Also in meiner Erinnerung haben Ronny, Kevin usw. in England gewohnt, in Leeds vielleicht? Und dann waren Kevin und Kate im Urlaub am Lake District und braungebrannt während es in Spanien nur geregnet hat (Schleichwerbung! ). Aber ich glaube in Band 2 war irgendjemand im Urlaub in New York. Da war ein Foto von der Skyline und der Überschrift I<3 N.Y.,N.Y, und ich habe das System mit den Staaten und Abkürzungen gelernt. (Von meiner Mutter). In der Schule haben wir die Worte tin und can gelernt. Dann gab es noch eine Geschichte wo sie im Attic waren und sich verkleidet haben.


    Und ja, später gab es dann Geschichten von einem Cousin (Henry? Harry?) auf einer Farm in Wisconsin. Da habe ich das Wort milking parlour gelernt, das ich meines Wissens nach noch nie aktiv gebraucht habe.

    - Green Line mit Ronny und Timmy (?) Bennett. Da gab es mal eine dadaistische Lektion, in der Timmy Alpträume hat, weil er zuviel gefressen hat und dann im Traum von einem Hotdog verfolgt wird

    Jaa!! My name is Ronny. Ronny Bennett. Und dann gab es noch Kevin (Pearson vielleicht? Oder sonst irgendein -son-Name) und seine nervige Schwester. Katie? Kate? She's terrible! Jedenfalls. Und die buntesten Schuluniformen der Welt (weil Farben und Kleidungsstücke in einem Kapitel aka "UNIT"). Und Barbara, die aus Deutschland hergezogen ist und - Brüller - dachte, dass "map" Mappe heißt. Hachja. (Und dann bin ich nach zwei Jahren GreenLine umgezogen und musste - obwohl gleiches Bundesland - auf Cornelsen umstellen mit GANZ ANDEREN KINDERN (und einem echt geringeren Wortschatz, so dass ich x Vokabeln ein zweites Mal abschreiben musste. Dabei mussten wir schon beim ersten Mal den doofen Beispielsatz mit abschreiben. Den Englischlehrer mochte ich echt nicht! Aber ich habe ihn vor ein paar Jahren zufällig nochmal Englisch sprechen hören und obwohl ich in in Englisch bei ihm echt nicht gut war - kann ich jetzt besser Englisch als er! Ha.)


    Und in Latein hatten wir auch ewig Marcus den filius und Cornelia die filia und so. Sonst habe ich mangels Interesse ALLES vergessen, ich kann noch nicht mal Inschriften auf Gräbern etc. lesen, was meinen Mann (der hatte kein Latein) regelmäßig verwundert zurücklässt.

    Es gäbe zum Beispiel die komplette Befreiung von zweiter Fremdsprache zu verlieren. Also bei uns muss, glaube (!) ich, eine zweite Sprache soundsolange gelernt worden sein, sonst gibt's keine Zulassung zum Abitur. Ein Wechsel von Latein zu Französisch würde hier (glaube ich (!)) den Zähler quasi neu starten, Französisch müsste dann durchgehalten werden bis zum Ende. Wenn das wieder eine Qual wird, kann das quasi das Abi verhageln. Während Latein vor dem Abi wegfallen könnte und er dann gar keine zweite Fremdsprache mehr bräuchte.

    Dazu kenne ich mich nicht aus, aber das klingt wie ein bedenkenswertes Argument. Sonst hätte ich gedacht, dass der Wechsel auf Französisch auch die Chance bietet von Anfang am Ball zu bleiben, was einfach ein anderes Gefühl ist als ständig hinterher zu hecheln.

    In der Großstadt, direkt an einer vierspurigen Straße. Das finde ich tatsächlich recht anstrengend weil man ab dem Moment wo die Tür aufgeht, doch sehr am Kind dran sein muss, zumindest bevor sie verinnerlicht haben, dass sie da nicht einfach laufen dürfen. In Fußentfernung aber zwei Parks (je ca. 1km) und einen großen Balkon. Der Balkon wird aber weniger genutzt als ich mir das vorgestellt hatte. Nur im Sommer wenn wir das Planschbecken aufstellen sind sie viel auf dem Balkon. Wir sind aber schon oft draußen aber weil man immer bis in den Park muss, ist das recht zeitraubend. Also mal eben für ne halbe Stunde ist das nichts. Die Kinder gehen da auch eher nicht alleine. Bei der Kleinen (4) finde ich das doch noch gefährlich - man muss an der großen Straße entlang und mehrere kleine Straßen mit parkenden Autos überqueren - und die Große mag alleine nicht.

    Aber wir erledigen im Alltag eigentlich die meisten Wege mit dem Fahrrad (wir haben kein Auto) oder zu Fuß oder mit dem ÖPNV und die Kinder sind dadurch echt sehr verkehrssicher. Auch ÖPNV ist ja doch viel Übungssache, meine Tochter hat den Schulweg schon in der ersten Klasse allein mit Bus und Straßenbahn zurückgelegt und das klappt echt gnz gut.

    Man kann das mit den Fremdwörtern übrigens auch andersrum angehen. Ich habe mir wesentlich mehr Latein-Vokabeln aus bekannten Fremdwörtern zusammengereimt als umgekehrt. (Und auch das geht in Latein wie in Französisch, es gibt ja auch x Fremdwörter aus dem Französischen. Wie viele das eigentlich sind, merke ich erst seit meine Tochter sich mit Rechtschreibung befasst und ständig an den französischen Wörtern hängt.)

    Einer der wichtigsten Faktoren für Lernerfolg ist Motivation. Lass das Kind lernen worauf sie mehr Lust hat. Vielleicht hilft dir der Gedanke dass Latein und Französisch hilfreich sind und deinem Kind beide was bringen. So richtig falsch kannst du dich also nicht entscheiden! Viele Dinge (Grammatik, Fremdwörter, genaues Lesen,...) kommt in beiden Sprachen vor, das lernt sie in beiden Fällen.

    Dank shaboni s Liste habe ich jetzt gelernt, dass es Wanderschuhe, Wanderstiefel, Trekkingstiefel und Bergstiefel gibt und kann sagen, dass wir aus dieser Liste Schuhe der Kategorie A/B oder B haben, also Wanderstiefel oder Trekkingstiefel. Was wir nicht haben sind nicht Wanderstiefel, sondern Bergstiefel. Das habe ich oben falsch geschrieben. (Irgendwie waren Trekkingstiefel für mich eher die "leichten" und Wanderstiefel die "schweren".

    Habt ih denn schon Wanderschuhe für die Kinder? Und wie ernsthaft wollt ihr wandern? Habt ihr schon mal überlegt welche Routen ihr euch so vorstellt? Damit steht und fällt mMn die Schuhwahl.


    Für meine Kinder habe ich tatsächlich nur relativ leichte Schuhe (knöchelhoch und mit Profilsohle) aber keine wirklichen Wander- sondern eher Trekkingschuhe weil ich sie für flexibler im Alltag nutzbar halte ABER: wir sind mit den Kindern bislang auch nur relativ leichte Routen gegangen mit Feld- und Waldwegen und mal Felsen aber eben nichts, das zwingend Wanderschuhe voraussetzt. Da würde ich also überlegen wer was gehen will und dann die Ausrüstung anpassen.


    Jacken würde ich wahrscheinlich nicht extra besorgen - ich würde die Regenjacken mitnehmen weil man die meistens eher in den Rucksack quetschen kann als Softshell und dann lieber noch eine Fleece- oder Strickjacke oder einen dicken Pulli falls es doch kälter wird. Abzippbare Hosen hatten wir noch nie, wobei ich mir schon vorstellen kann, dass es praktisch ist wenn es morgens noch kühl ist. Aber im Sommer läuft man sich eigentlich meistens recht schnell warm und wir sind meistens in kurzen Hosen unterwegs. (Das Leggins-Kind in kurzen Leggins, das Nicht-Leggins-Kind in anderen kurzen Hosen. Wichtig ist halt, das nichts scheuert.) Softshellhosen stelle ich mir zum Wandern eher unbequem und auch recht warm vor.


    Ich würde noch über Gummistiefel und Matschhosen nachdenken um auf dem Bauernhof unterwegs zu sein falls es dauerregnen sollte und darauf achten, dass ihr vernünftige Rucksäcke habt weil das doch unbequem werden kann und man mit Wasser, Regenjacken, Erste-Hilfe-Kit, Snacks, ... doch schnell eine Menge Zeug schleppt.

    Das mit der Struktur habe ich so z.B. nie empfunden. Ich hatte aber auch eine wirklich gute Deutschlehrerin in Klasse 5 und 6 - bevor ich LAtein hatte - und wir haben recht systematisch die deutsche Grammatik durchgemacht. Danach kam in Latein eigentlich nicht mehr so viel Neues, abgesehen von Strukturen in Latein, die es in Deutsch nicht gibt, aber die gibt es in anderen Sprachen auch, da fand ich LAtein jetzt nicht so besonders.) Den großen Vorteil Grammatik an einer Fremd- statt an der Hauptsprache zu lernen hat sich mir aber nicht erschlossen.

    Ich denke vieles ist auch eine Frage der Perspektive. Ich hatte z.B. noch nie ein Auto, kenne mich entsprechend nicht aus und finde es dann auch recht kompliziert und ganz schön aufwändig wenn es um KFZ-Versicherungen, Winterreifen, TÜV und all die anderen Themen, die an Autos dranhängen, denke. Den lokalen ÖPNV dagegen kenne ich gut, ich weiß genau wann was eine Kurzstrecke ist oder nicht, kann ohne Nachdenken sagen, ab wie vielen Streifen sich eine Tageskarte lohnt, wo die nächste Zone beginnt und plane meine Fahrten automatisch so, dass sie gerade keine Rundfahrten oder Rückfahrten sind, für die ich zweimal bezahlen müsste. Insofern denke ich, dass es wahrscheinlich auch eine Frage der Gewöhnung ist ob man nun den ÖPNV oder Autos als kompliziert wahrnimmt.


    Jenseits der persönlichen Vorliebe finde ich es aber aus klimapolitischen Gründen wichtig, private PKWs langfristig zu Ausnahmen zu machen, auch indem Auto fahren teurer und der ÖPNV besser und billiger wird und die Fahrradinfrastruktur besser wird.

    Ich habe heute gerade einen Podcast gehört, dass Sprachen lernen (egal welche) hilft, Muster zu verstehen, Zusammenhänge zu erschließen, und fokussiert zu arbeiten. Egal welche. Insofern würde ich sagen, die Lateinlehrerin hat nicht Unrecht, aber die Vorteile treffen auf andere Sprachen auch zu. (Wobei ich die Studie hinter dem Bietrag nicht kenne und auch nicht sicher bin ob der Zusammenhang wirklich ist " wer eine Sprache gelernt hat, hat auch andere Kompetenzen erlernt" sondern womöglich auch "Kinder, mit den Kompetenzen A, B und C wird oft nahegelegt eine Sprache zu lernen". Oder auch einfach beides.


    (Ich persönlich fand, dass man in Französisch genauer lesen muss als in Latein und das die Übungen zum Hörverständnis auch viel Konzentration fordern, aber das war nur meine Empfindung).