Beiträge von Madrone

Registrierungsanfragen bitte an kontakt[at]rabeneltern.org

    Ich hab nur Tierhaarallergien, aber hatte auch das Problem mit der Müdiglkeit. Mein Allergologe hat mir daraufhin Bilaska/Bilastine aufgeschrieben. Ich weiss nicht, ob das für Dauermedikation und Heuschnupfen usw. geeignet ist, aber ich kann bestätigen, dass es echt nicht müde macht.

    Hast du denn kürzlich mit deinem Arzt darüber gesprochen, Almarna ? Ich würde dem das einfach mal erzählen und erstmal hören, was er dazu so sagt. Ich habe nämlich bisher mit allen Ärzt:innen bezüglich Schilddrüsensachen recht gute Erfahrungen gemacht, die schienen kompetent und entgegenkommend und an meinem Wohl interessiert. Mit papers und sowas kannst du auch noch ankommen, wenn du so nicht weiter kommst.

    Bekommt man beim Hörgeräteakustiker. Die beraten auch.

    Mein Mann und seine Bandkollegen sind sehr zufrieden. Die hatten auch Angst, dass sie dann Wichtiges nicht mehr hören...

    Für die Brustwarzen würde ich Multimam Kompressen besorgen, die sollen ganz toll sein. Feucht Wundheilung ist das Stichwort, sonst reißt der Spaß ständig neu auf.


    Und wenn der Milchspendereflex das Problem ist, dann könnte es helfen, sobald er ausgelöst ist, das Baby erstmal abzudocken und die Milch abfließen zu lassen. Sich auf den Rücken legen und das Baby bergauf stillen zu lassen könnte auch was bringen.

    Ich denke da ehrlich gesagt auch ein bisschen an Autismus und oder ADHS. 🤷🏻‍♀️

    Ich auch, aber das ist, weil ich diese Brille aufhabe. Das kann genausogut nicht sein.

    Wenn man sowas abklären will, ist eine Psychologin aber nicht die richtige Anlaufstelle. Die hilft nur beim mit sich selber klarkommen. Ich würde letzteres erstmal priorisieren.

    Für mich ist wie er sich bei Schulsachen verhält nicht ADHS Typisch.

    Dafür kann es ganz gut zu ASS passen.


    Und ich bin mir auch nicht so sicher, ob Waldorf dann wirklich so die beste Idee wäre #angst

    ich habe irgendwie hemmungen, zum psychologen zu gehen. ich glaube, er ist ganz normal.

    #weissnicht Es ist ja nicht so, dass er nicht mehr normal ist, wenn er die Hilfe einer Psychologin in Anspruch nimmt.
    Sogar wenn es zu einer Diagnose kommt, bleibt es ganz genau das gleiche Kind, wie vorher auch.

    Ich finde, dass es sich schon so anhört, als ob er irgendwie Hilfe brauchen könnte.
    Und mich würde interessieren, ob du "mehr Medienzeit" schon mal probiert hast. Es könnte nämlich auch sein, dass die Hibbeligkeit daher kommt, dass es immer Mangel gibt, und dass er sich enspannt, wenn er auf minecraft mal was fertig bauen kann.

    Vielleicht würde es sich lohnen, mal eine Psychologin hinzu zu ziehen. Für mich klingt das auch nach Traumatisierung durch die Lehrerin. Perfektionstisch sein ist allein ja schon anstrengend genug.


    Meinen perfektionistischen Kindern hilft es, wenn man Dinge relativiert, benennt, wenn man selbst Fehler macht und darüber lacht oder sich eben ärgert, aber den Ärger überwindet und darauf hinweist, dass man durch Fehler am besten lernt.

    Entspannungs Cds abends helfen manchen gegen das Gedankenkarussell.


    Und ich würde die Minecraft Zeit ordentlich erhöhen. Man braucht Zeit, um da richtig coole Sachen zu bauen. Ich finde Minecraft auf sehr vielen Ebenen instruktiv, und meine Kinder ziehen da ziemlich viel Selbstvertrauen und Zufriedenheit raus.

    Vielleicht würde spiegeln helfen? Also, dass du gar nicht hingreifst, sondern es simultan vormachst?
    Das kann man auch als Spiel einführen (mit Gesten) und es dann zum Anziehen verwenden.

    Ich gebe allerdings zu, dass ich mich wirklich nicht mehr erinnern kann, ob meine sich mit 2, 3 oder 4 allein angezogen haben und ab wann "spiegeln spielen" geklappt hat. Einen Versuch ist es wert, es ist nämlich lustig :)

    Das war bei uns auch so. Eines meiner Kinder hat sich geweigert, Französisch zu sprechen. Sie hat auch sowas gefragt wie warum meine Schwiegermutter, die gar kein Deutsch kann, nicht "richtig" spricht. Es war teilweise richtig komisch.
    Wir waren total darauf bedacht, one parent one language zu beachten, und es war offensichtlich, dass das Kind alles versteht, aber geantwortet hat sie immer auf deutsch.
    Dann sind wir nach Frankreich gezogen, und es hat nur ein paar Wochen gedauert, bis das Kind einwandferi Franzosisch sprach. Auch die Spielsprache der Kinder untereinander hat sehr schnell zu französisch gewechselt. Mittlerweile ist Deutsch tatsächlich die schwächere Sprache, obwohl es die Familiensprache ist.

    Das Kind ist ausgesprochen sprachbegabt und lernt gerade mit Leichtigkeit seine 4. Sprache. Nur um zu sagen, dass es da keinen Zusammenhang gibt. Allerdings ist es ein sehr willensstarkes Kind mit einer festen Meinung über die Dinge, das zeigt sich auch im sonstigen Lernverhalten. ;)


    Die Lösung für euer Problem ist vermutlich en längerer Frankreichaufenthalt. Umgebungssprache ist so ein massgeblicher Einfluss, darüber war ich echt überrascht. Und was ich so gehört habe, geht das auch noch, wenn die Kinder älter sind.

    Mir ist noch etwas eingefallen. Meine Jüngste, die auch nicht so ne Leseratte ist, wie die anderen Familienmitglieder und immer schon am Liebsten irgendwas guckt ist hoch begeistert von diesen Abenteuerbüchern, wo man bei jedem Abschnitt auswählt, wie es weitergeht.


    Ebenso sind bei uns immer die Untertitel an, und zwar in der Sprache, in der der Film läuft (wegen mir). So wie ich das beobachte, wird das automatisch mitgelesen, weil immer kommentiert wird, wenn da was anderes steht, als gesagt wird.


    ich würde auch nicht Medienzeiten beschränken und auch sonst nichts aufdrängen, aber eben vielfältige Angebote machen. Hier hat das Kind zu Weihnachten stapelweise unterschiedlichen Lesestoff bekommen, liest aber nur das oben erwähnte Abenteuerbuch und Comics #weissnicht

    Hier im Forum habe ich schon oft gelesen, dass Leute keine Geduld für YouTube haben, weil es schriftlich viel schneller geht. Mir geht es normalerweise auch so. Das fände ich das Ziel fürs Kind, mittelfristig. Wie viel Training im Lesen braucht man dafür?

    Und darüber habe ich auch nochmal nachgedacht. Kann es nicht sein, dass das einfach Typsache ist? Und unter anderem damit zu tun hat, was für ein Lerntyp man ist? Ich habe nämlich festgestellt, dass meine Jüngste Dinge ganz anders aufnimmt, als der Rest der Familie, nämlich viel mehr über Interaktion und bewegte Bilder. Das ist auch, was sie "für Spass" bevorzugt. Sie kann für ihr Alter ganz gut lesen, sagt die Lehrerin, tut es aber eher nicht so gern.

    Mir wäre es wichtig, dass das Textverständnis gut ist, ich finde es echt hinderlich, wenn das nicht der Fall ist. Das ist aber in der 3. Klasse noch nicht zu erwarten. Aber ob sie das am Ende lieber mag, als Videos ist ja eigentlich egal.

    Ich finde das auch eine sehr gute Richtung zum Weiterüberlegen. Aber ich glaube, dafür ist es noch zu früh beim Kind.

    Kann ich mir auch gut vorstellen.


    Aber ich wollte noch dazu sagen, dass ich nicht von dieser speedreading methode gesprochen habe, sondern vom gewöhnlichen Text erfassen, ich meine, dass das etwas ganz anderes ist. Und sich wahrscheinlich so ziemlich von selbst ergibt. Aber der Hinweis darauf, dass man versuchen soll, das Wort oder mehrere Wörter mit einem Blick zu erfassen und das auch zu üben, könnte zum richtigen Zeitpunkt vielleicht trotzdem hilfreich sein.

    Wir hatten in der Schule, irgendwann eine Einheit, in der es darum ging, wie schnelles Lesen funktioniert. Aus dem Gedächtnis: Dass man eben nicht buchstabiert, sondern Silben und Wörter mit einem Blick erfasst. Dass man sozusagen das Blickfeld erweitert, um mehr auf einmal zu sehen. Dass man nicht Wort für Wort lesen muss, um Zusammenhänge zu verstehen.
    Für mich war das so ein "äh, ja eh!" aber ich erinnere mich daran, dass andere Kinder da ziemlich Erkenntnisse hatten. Ich glaube, es gab auch Übungen dazu, so mit unterteilten Absätzen und so, um deutlich zu machen, wieviel man auf einmal erfassen sollte.


    Also, ich glaube, wenn man da nicht intutiv dran kommt, hilft es, das theoretisch zu erklären. Man muss sich das ja auch erst mal trauen, mit Absicht "ungenau" zu lesen, wenn man schon das Gefühl hat, dass man es nicht gut kann.