Beiträge von Madrone

    Danke für eure Erfahrungen.
    Darf ich nochmal fragen, wie man sich denn so fühlt, wenn es an der Schilddrüse liegt?


    Und konkret, ob Kurzatmigkeit und "verschleimter Hals" und ein komisches Herzgefühl (als ob es sehr langsam und schwer schlagen würde) Symptome sein können?

    Hier in Frankreich bekommt man immer alle Ergebnisse selbst in die Hand.

    Soweit ich das beurteilen kann, ist wirklich sonst alles im Rahmen, ft3 und ft4 beide im unteren Normbereich, die Antikörper weit unter der Grenze.


    Was genau würde "mal genau anschauen" denn hier bedeuten? Abgesehen von dem Ultraschall?

    Okay, der Monat ist rum, und der neue Wert ist: TSH: 5,24
    Allgemeinbefinden und Rekonvaleszenz sind immer noch nicht toll, die anderen Werte sind aber alle im Normbereich.


    Besteht da jetzt schon Handlungsbedarf?

    Grundsätzlich fürchte ich, dass es ziemlich normal ist, im Auto nicht lesen zu können und ich glaube nicht, dass man da etwas machen kann.

    Streng genommen funktioniert das Gehirn dann nicht richtig an der Stelle, die Warnmeldung ist ja sinnvoll.

    Naja...

    Meines Wissens ist das einfach genetisch bedingt, genau so wie, keine Ahnung, Zunge rollen...und beides ist "richtig". Und ist es nicht auch so, dass den meisten Leuten nicht schlecht wird, die also die Norm darstellen?



    Meinen Kindern wird im Auto jedenfalls schlecht #crying Lesen geht gar nicht, aber, haben wir kürzlich herausgefunden, auf dem Telefon jump and run spielen, so eines, wo man das Gerät bewegen muss, das geht ganz gut.


    Meine Kinder sagen auch, dass ihnen Riechsalz hilft, und zwar mit der Mischung: Grapefruit, Ingwer, Lavendel und Pfefferminze.

    Aber auch heute sind Väter im Vergleich noch oft eher viel abwesend und nicht zuständig für die Kinder und ungeduldiger usw. Und da klappt es ja auch, in den Büchern den Idealzustand darzustellen (nämlich dass der Vater sich liebevoll kümmert).

    Warum klappt das nicht bei den Berufen?

    Das ist doch auch Genderkacke...

    Der Wert ist 4,28. Laut Labor ist bis 4,20 im Rahmen.

    Der Arzt will warten, weil die Person sich eben noch von einer schweren Infektion erholt und er sagt, das kann davon kommen.

    Wie ist das eigentlich mit einem "leicht erhöhten TSH-Wert", der also gerade aus dem Normbereich fällt? Ich habe gelesen, das kann der Beginn einer Unterfunktion sein. Heisst das, der Wert kann auch einfach wieder fallen? Und worauf kommt es dabei denn an? Kann man das beeinflussen?
    Kann der TSH Wert denn auch durch einen schweren Infekt vorübergehend steigen? Oder wäre nicht eher anzunehmen, dass wiederholte Infektionen mit ungewöhnlich schwerem Verlauf schon Anzeichen einer (beginnenden?) Unterfunktion sind? Andere klassische Symptome (Erschöpfung, Stimmungstiefs, Zunahme, Hautprobleme, Verdauungsprobleme...) sind durchaus vorhanden, können ja aber auch andere Ursachen haben...

    Der Arzt hat ein neues Blutbild in einem Monat angeordnet (diesmal mit TSH, ft3, ft4 und noch zwei anderen Werten). Sollte man da mehr/etwas anderes machen?

    Krass. ich hab vorgestern für 15 Euro und in 15 Minuten hinter den Ohren und Nacken rasiert gekriegt und den Rest 3 cm. Allerdings bin ich extra zu einem FrIseur gegangen, der keinen Preisunterschied nach Geschlecht macht. Der Friseur hat keine einzige wertende Bemerkung gemacht #super


    Ich hab sonst auch gute Erfahrungen damit gemacht, zum "Männerfriseur" zu gehen.

    ja, bei männern und frauen.

    Das sag ich doch und darauf will ich hinaus. "von Hormonen beeinflusst sein" ist keine weibliche Eigenschaft, sondern normales, menschliches Funktionieren.
    Man ist weder besonders cool, noch besonders uncool, wenn man sich von Hormonen beeinflusst fühlt oder auch nicht, das ist der Bezug von deinem Beitrag, zu meinem.

    Welche Relevanz, ob man das von dir nun hören wird, oder nicht?

    VivaLaVida

    Ich verstehe nicht ganz, inwiefern deine oder meine persönlichen Empfindungen zum Thema Hormone und Gefühle die Diskussion weiterbringen können. Ich wollte darüber auch gar nicht sprechen, denn selbstverständlich gibt es da eine grosse Bandbreite an Sensibilität und Reaktivität usw. #weissnicht
    Das ändert ja nichts daran, dass biochemisch Gefühle eben durch Hormone vermittelt werden. Meine Aussage war ganz allgemein gemeint, in dem Sinne, dass es das nicht geben kann, dass jemand nicht durch Hormone beeinflusst wird, weil, siehe oben. Und das hat auch nichts damit zu tun, ob man darüber redet oder irgendwelche Schwankungen wahrnimmt, oder nicht.



    Zitat

    andererseits ist hier im Forum auch oft zu lesen, dass wir zumindest sehr oft hormon- bzw.zyklusgesteuert sind.

    wirst du von mir niemals hören.


    Emotionen werden ja bei allen Menschen von Hormonen gesteuert, so fonktioniert eben die Biochemie des Körpers. Da ist es ja ziemlich absurd, zu sagen, bei mir ist das nicht so.

    also ich nehme niemanden ernst, der rumbrüllt.

    Ich nehme auch niemanden nicht ernst, der weint. Aber unsere beiden individuellen Reaktionen ändern wenig an der allgemeinen gesellschaftlichen Tendenz.

    Ich vermute, dass das genau der gleiche Mechanismus ist, der dazu führt, dass ein Mädchen in Jungsklamotten aufgewertet, ein Junge in Mädchenklamotten dagegen abgewertet wird. Die soziale Zuschreibung Tränen-weiblich-muss man nicht ernst nehmen gegenüber Brüllen-männlich-ist ernst zu nehmen.

    Was mich hier jetzt beschäftigt und vielleicht fliegen hier jetzt wirklich gleich die Tupperdosen:

    Einerseits wollen wir Frauen nicht für hysterisch und hormongesteuert gehalten werden, wir verwehren uns sogar gegen diese Genderkacke und andererseits ist hier im Forum auch oft zu lesen, dass wir zumindest sehr oft hormon- bzw.zyklusgesteuert sind.

    Ich sehe darin keinen Widerspruch, höchstens insofern, dass ich weder "hormongesteuert" noch "hysterisch" angemessene Wörter zur Beschreibung der Sachlage finde. Das geht doch auch neutraler. Dass Hormone Einfluss auf die Gefühlslage haben, heisst ja noch lange nicht, dass der sachliche Verstand flöten geht. Wenn ich unter Tränen sage, was richtig ist, wird es durch die Tränen ja nicht falsch.



    Daher nun die ketzerische Frage:

    Ist in diesem einem speziellen Fall (Hormonchaos aufgrund des Zyklus') tatsächlich etwas dran und eben keine Genderkacke?

    Vor langer Zeit im Studium habe ich gelesen, dass Männer genauso grossen hormonellen Schwankungen unterworfen sind, wie Frauen, mit dem Unterschied, dass die Schwankungen bei Männern eher an einem Tag auftreten, bei Frauen eher über Wochen.