Beiträge von Madrone

    Kann es sein, dass es beim Einschleichen des Schilddrüsenhormons zu Nebenwirkungen kommt? Und verschwinden die dann wieder, oder bedeutet das, dass schon überdosiert wird?


    Konkret geht es um Bauchscherzen und Übelkeit und etwas Kopfschmerzen. Das ist der 2. Tag nach der Erhöhung auf die endgültige Dosis.

    Bei uns war es auch vor ein paar Wochen so, dass die Kleine dreimal gekotzt hat und dann gesund war, während die Grosse über eine Woche mit dem Infekt zu kämpfen hatte, Bauchweh, Durchfall, Übelkeit... Bei uns waren keine Kressesamen im Spiel.
    Leute kommen mit sowas eben unterschiedlich gut zurecht!

    d.h. eigentlich so gut wie immer über Nacht eingeweicht und selbst gekocht.

    und schüttest du das Einweichwasser und auch möglichst das Kochwasser weg? Ich kenne mehrere Leute, die plötzlich doch Hülsenfrüchte essen können, wenn sie es so machen.

    Ein Trick ist auch, ein Stück Alge mitzukochen, scheinbar hilft das auch für die Verdaulichkeit.

    Ja, da würde ich einfach mal ein Antihistaminikum geben, Cetirizin oder Loratadin oder sowas und schauen, ob es davon weggeht. (Lohnt sich, das abends zu geben, manche werden davon ganz schön müde).

    Meine Jüngste hatte sowas aber auch mal im Rahmen eines Infektes, das hat ne ganze Weile gedauert, ist danach aber nie mehr aufgetreten.

    Wenn ihr einen e-reader benutzen würdet, könnte dein Sohn so Sachen wir Schriftgrösse und Zeilenabstand einstellen. Meistens kann man auch dyslexic font verwenden, das scheint auch hilfreich zu sein. Und dann könnte er lesen, was er will.


    Es gibt auch so ne Art durchsichtige Lineale, die dabei helfen sollen, der Zeile zu folgen. Eine Bekannte kommt damit gut zurecht.


    Sorry, sollte ich daneben geantwortet haben...

    Ich würde in der Zwischenzeit wohl einen warmen Brustwickel versuchen. Ich mische dazu immer erwärmtes Olivenöl (auf die Heizung stellen) mit ein wenig ätherischem Lavendelöl (letzteres kann man bestimmt auch einfach weg lassen) reibe den Torso damit ein und wickle ein erwärmtes Baumwolltuch und einen Wollschal drumherum. Damit habe ich angefangen, als meine Kleine Bronchitis hatte, und es wirkt sich bei meinen Kindern immer positiv auf Husten aus.

    4 bis 5 Stunden Wartezeit

    8o


    Ich warte meistens so 10 Minuten. Manchmal kürzer und manchmal ein bisschen länger. Nur ein einziges Mal habe ich über eine halbe Stunde gewartet.

    Man darf aber nicht einfach so kommen, bzw. man kommt oder ruft an (es gibt eine Sekretärin) und sagt, dass es dringend ist, und dafür sind "Löcher" eingeplant, meistens am späten Nachmittag.

    Ich hab auch nicht "gegessen" sondern ein kleines Stück geschluckt und im Krankenhaus mit eiskalter Cola, frisch aus dem Automaten, runtergespült.
    Das war sehr lustig, weil die Hebamme das total spannend fand aber die Ärztin ganz schnell das Zimmer verlassen musste.
    Also, du kannst auch im KH fragen :)


    Smoothies mixen oder sonst wie zubereiten finde ich persönlich viel ekliger, als einfach schnell ein Stück runterzuschlucken, solang der Hormonrausch noch frisch ist.

    Ich habe es bei 2 von 3 Geburten gemacht, einmal im Krankenhaus, das war sehr lustig.
    Die erste Geburt war ein Kaiserschnitt, da hab ich die Plazenta nichtmal gesehen...

    Es hat wunderbar gegen die Nachwehen geholfen, die waren bei der ersten Geburt am Schlimmsten, und die Rückbildung war auch sehr schnell und der Wochenfluss kurz und der "Milcheinschuss" so sanft, dass ich ihn nicht bemerkt habe (nach der ersten Geburt war das wirklich krass). #super Ausserdem hab in den Wochenbetten nach Plazenta-Verzehr kaum Blues gehabt.

    Naja und was Kinds Lieblingsspeise ist, liegt ja am jeweiligen Kind und auch daran was es alles kennengelernt hat. Meine Essen sehr gerne Hülsenfrüchte. Sie mögen auch grünes Blattgemüse und Sprossen.

    Und mir ist auch nicht klar, was an tierischen Produkten man nicht so ersetzen könnte, dass es auch für Babys und Kleinkinder eine gesunde Ernährung ist.

    Wenn man ein Kind hat, das Hülsenfrüchte und Tofu gern isst, ist man fein raus. Wenn es das aber nicht tut, dazu untergewichtig und klein für sein Alter ist, dann überlegt man sich das halt - oder sollte es jedenfalls, meiner Meinung nach.

    Ein paar Wochen nur Nudeln essen: geschenkt! Wenn sich das aber über Monate oder Jahre zieht und das Kind wohl ein Ei oder ein Stück Käse oder Fleisch essen würde, dann ist es einfacher, das dem Kind zu geben #weissnicht

    Man kann sich auch dagegen entscheiden und andere, halbwegs gesunde Lösungen finden, das ist dann aber schwieriger.


    Ich glaube, ich finde Dogmatismus hier einfach nicht angebracht.

    Bei uns in Frankreich gibt es eine Bildungspflicht (und zwar seit kurzem ab 3 Jahren), der kann man auch von zu Hause aus nachkommen (das heisst dann "instruction en famille" oder IEF). Man kann das Kind - anders als in Österreich - jederzeit aus der Schule nehmen oder es dort anmelden, sofern man das bei den entsprechenden Stellen deklariert.
    Wenn man in IEF ist, hat man einmal im Jahr eine "pädagogische Kontrolle", das machen die Inspektor:innen, die normalerweise Lehrer:innen inspizieren. Da kann man Glück oder Pech haben, bei uns ist es fast immer gut gelaufen, bei anderen Familien/in anderen Gegenden läuft es fast immer schlecht. Man weiss vorher nie, mit wem man es zu tun haben wird und ich habe keine Ahnung, wie sowas mit 3-Jährigen gemacht wird.

    Normalerweise sollte es ein Gespräch mit Eltern und Kind geben, in dem sich die Inspektor:innen davon überzeugen, dass das Kind Zugang zu Bildung erhält, die ihm vorraussichtlich erlauben wird bis zum 16. Lebensjahr den "socle commun" (Grundwissen/kompetenzen) zu erlangen.
    Manchmal werden Tests gefordert, seit einiger Zeit ist das wohl auch nicht mehr anfechtbar, viele Familien wehren sich aber erfolgreich dagegen.

    Es gibt auch einen Termin bei der Bürgermeisterin (alle 2 Jahre, meine ich), in dem sie fragen muss, was der Grund für das homeschooling (oder wie du es nennen willst) ist. Da stellen sie häufig einen Haufen indiskrete Fragen, die du alle nicht beantworten musst.

    Wissen sollte man auch, dass das private unterrichten von Kindern mehrerer Familien zusammen verboten ist. (Man kann sich aber natürlich zum Vergnügen zusammenfinden, mit wem man will.)

    Man sollte sich auch bewusst sein, dass die sozialen Kontakte der Kinder durchaus ein Problem darstellen können, vor allem, falls man ländlich wohnt und ein sehr extravertiertes Kind hat, da fast alle anderen Kinder von 8 bis 17:00 in der Schule sind, und das gewöhnlich schon bevor sie 3 Jahre alt sind. Es lohnt sich also, in eine Gegend zu ziehen, in der es viele homeschooler gibt.
    Ich kenne keine einzige homeschooler Familie, die das aus religiösen Gründen macht und sehr viele Familien, die jedes Jahr (oder auch mittendrin) neu entscheiden ob IEF oder Schule.

    Es gibt mehrere Vereine, zum Beispiel LED'A (Les enfants d'abord), Le Collect'IEF, und andere, die mir entfallen sind, die meisten vertreten diverse mehr oder weniger radikale Positionen, vom strikten Homeschooling bis zum grenzenlosen Freileben, da muss man sich umschauen, wo man sich findet.

    Voilà :)

    Ich glaube schon, dass eine durchdachte vegane Ernährung auch für Kleinkinder gesund sein kann, theoretisch. Was ich mich immer frage ist, wie man die durchdachte Nahrung ins Kleinkind hineinbekommt.

    Eines meiner Kinder hatte Allergie bedingt lange grosse Einschränkungen, Milch, Ei, Nüsse gingen nicht, und ich fand es durchaus herausfordernd, alle Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Und allzu oft hat das Kind das, was wichtig gewesen wäre einfach nicht gegessen.

    Wenn sie älter und verständiger sind, ist das bestimmt leichter. Aber im Kleinkindalter hätte ich keine Ideologie durchsetzen wollen.

    Und ich habe im veganen Umfeld durchaus beobachtet, dass Leute Nahrungsergänzungsmttel oder Ausnahmen für mäkelige Kinder oder auch mal (längeres) stillen strikt abgelehnt haben. Komische Leute gibt es überall, ich weiss, aber ich finde nicht, dass man davon ausgehen kann, dass Veganer:innen immer gut informiert und verständig sind.

    Aber in dem Beispiel mit dem "gratis fahren" hat er ja bekommen, was er wollte: jetzt mit dieser Bahn fahren, und von der Bohne dabei nicht zurecht gewiesen werden.

    Dass das nachher Ärger gibt, war es ihm wohl, zumindest in dem Moment, wert.


    Es könnte auch sein, dass die Kinder die "nie lügen" einfach gut lügen. Möglich, dass sie das bei Dingen tun, auf die die betreuenden Erwachsenen nie kommen würden.