Beiträge von Madrone

    wegen des trocknens: ich gehe davon aus, daß man sie vorher in scheibchen schneiden muß. dann kann ich mir auch nicht vorstellen, daß es nicht ausreichend trocknet.
    hingegen, wenn man die plazenta im ganzen läßt wird sie ja langsam geschmort...


    wie hast du es denn gemacht, schwertlilie?

    geduldig sein und es ignorieren.
    mein sohn hat gar nichts akzeptiert (und was hab ich mir nicht alles ausgedacht #augen )
    letztendlich wachsen die haare schneller, als man meint, und dann kann man sie einfach hinter die ohren klemmen.


    wenn er was sehen mußte, hat er sie sich einfach weggehalten.
    wie gesagt, so lange dauert die phase nun auch nicht, gemessen an einem menschenleben #pfeif

    evtl ist das föhnen nicht so eine gute idee. erstens pustet es kleinste staubteile in die wunde. zweitens trocknet es die haut ziemlich aus.


    der after ist ja eine hautstelle, die immer wieder gedehnt wird. so ähnlich, wie die brustwarze einer stillenden frau.
    bei brustwarzen empfiehlt man mittlerweile eine "feuchte" heilung, das heißt, man achtet darauf, daß die fissur nicht austrocknet und keine kruste bildet, damit die stelle bei "benutzung" nicht erneut einreißt.
    ich würde beim po vorgehen, wie bei einer brustwarze: regelmäßig (aber nicht zu oft) desinfizieren (zb octenisept oder arnica oder auch diesen farbstoff, in fr benutzt man eosin, ich denke, das lila zeug ist ähnlich) und danach dick creme drauf. immer wieder cremen, sodaß es nicht austrocknet. ich würde dazu bepanthen oder einfach brustwarzensalbe (aus lanolin) benutzen, aber im grunde ist es vor allem wichtig, daß die stelle immer gut gefettet und geschmeidig ist.

    hallo,


    ich lebe in frankreich und hier wird die untersuchung auf b-streptokokken routinemäßig durchgeführt. wenn man im krankenhaus entbindet und positiv getestet wurde, wird man automatisch unter antibiotika gesetzt. wenn man die untersuchung nicht gemacht hat, wird man, so las ich, ebenfalls automatisch unter antibiotika gesetzt.


    ich plane eine hausgeburt. meine hebamme möchte, daß ich mich dieser untersuchung unterziehe.
    nach meinen informationen ist es relativ wahrscheinlich, daß eine frau trägerin von b-streptokokken ist, jedoch ziemlich unwahrscheinlich, daß das baby sich ansteckt und noch sehr viel unwahrscheinlicher, daß es an dieser infektion stirbt.
    in meiner umgebung wird "streptokokken" und "das baby stirbt" quasi von jedem in einem atemzug ausgesprochen 8I :S selbst von der hebamme und ich bin jetzt dementsprechend außer mir.


    erschwerend kommt hinzu, daß sowohl ich als auch meine tochter schon auf verschiedene antibiotika allergisch reagiert haben. ich werde also wirklich leicht panisch, weil ich auf der einen seite meine hausgeburt bedroht sehe (da ja die wahrscheinlichkeit, daß streptokokken nachgewiesen werden recht hoch ist) und andererseits wegen der routinemäßigen antibiotikagabe.


    ich frage mich nur: wie gefährlich ist diese infektion wirklich? lohnt es sich, zu kämpfen? ich würde am liebsten die untersuchung gar nicht machen.
    aber was ist, wenn das baby sich doch ansteckt? ich las, daß man das in den allermeisten fällen sehr schnell und sehr klar erkennen kann. wie sind die heilungsaussichten, wie wird behandelt (mit antibiotika, nehme ich an)?
    ist es verantwortungslos, wenn ich, bei einem positiven test, die prophylaktische antibiotikagabe verweigere (ich weiß noch nicht mal, ob das überhaupt geht?)


    selbstverständlich werde ich darüber mit meiner hebamme nochmal sprechen. aber gerade bin ich so aufgeregt, daß ich angst habe, daß sie sich angegriffen fühlt, wenn ich meine zweifel äußere #schäm außerdem ist sie gerade im urlaub, und eigentlich hatten wir abgemacht, daß ich diese untersuchung schon gemacht habe, wenn sie zurückkommt...

    wenn es lustig ist, ja.
    wenn es ist, weil die kinder frustriert sind, ändern wir die regeln.
    wenn die kinder wirklich mit mir spielen wollen, muß sich an die vereinbarten regeln gehalten werden, sonst verliere ich die geduld (ich spiele eh schon nicht gern)


    ganz allgemein finde ich verlieren auch doof. also, mir persönlich macht es nichts aus, ist mir schon als kind am allerwertesten vorbeigegangen, aber ich mag diese wettkampfsituation nicht und finde, daß sie viele kinder (meine) streßt. deshalb erfinden wir fast immer regeln, die zusammenarbeit erfordern und wo am ende alle "gewonnen" haben. dann halten sich auch gewöhnlich alle an die regeln.
    evtl bereite ich sie so nicht ausreichend auf die wettkampfgesellschaft vor. aber sowas lernen sie auch auf dem spielplatz oder bei freunden. ich hab keine lust, mich beim spielen zu streiten #freu

    also, falls das nochmal vorkommt, mit den weißen bröckchen, und dein kind dkeinen frischkäse gegessen hat, will ich dir mitgeben, daß das völlig normal ist und ein hinweis darauf, daß das kind gut versorgt ist. diese weißen bröckchen sind nämlich der eiweißüberschuß aus der muttermilch, den der körper nicht brauchte, weil schon genug #ja

    ich hatte auch in der ersten schwangerschaft (und nur in der) schon ganz früh solche kontraktionen. ich mußte jedesmal stehenbleiben und warten, bis es vorbeiging. bestimmt ab der 12. woche, wie narzisse. aber ebenfalls null muttermundwirksam, das kind kam dann auch nach dem termin (und der ist in fr sogar eine woche später angesetzt, als in d ;) ).

    wir essen oft dreimal am tag alle zusammen. und haben dazu eigentlich kaum "regeln", eher gewohnheiten, die sich an den bedürfnissen aller orientieren und sich auch immer wieder mal ändern.
    zum beispiel: frühstück gibt es zum frühstück. wer erst kommt, nachdem ich schon fertig bin, muß auf "service" verzichten.
    "service" gibt es erst, wenn ich kaffee hatte.


    die warmen mahlzeiten (mittag, abend) bestehen bei uns immer aus komponenten. das geht eh nicht anders, wegen zuvielen allergien und weltanschaulichen gründen. eigentlich kommt es nicht vor, daß alle das gleiche auf dem teller haben, trotzdem kochen wir pro mahlzeit nicht mehrere menüs. so sind alle zufrieden und es gibt keinen streß.


    aufsteht, wer fertig ist, der bringt seinen teller zur spüle. kreischen und toben in der küche ist streng verboten, solange noch jemand ißt, darf aber nach woanders verlegt werden. wer außerhalb der mahlzeiten hungrig ist, nimmt sich etwas, das keiner hilfe bedarf. man darf aber auch fragen, und wenn es paßt, helfe ich auch :)


    unsere mahlzeiten dauern wohl so 30-60 minuten, je nachdem. wir plaudern dabei gerne und ausführlich. die essen sind unsere "ankerpunkte" im tag und ziemlich wichtig. vor allem das abendessen, das das abendritual einläutet. wenn das aus irgendeinem grund ausfällt, ist hier alles durcheinander (also, noch viel mehr als sonst schon #freu )


    das aufräumen der küche ist nicht bestandteil der mahlzeit (wohl aber das abräumen des tisches) und wird meistens abends von meinem mann erledigt, der diese zeit nutzt, sich zu entspannen und radio zu hören.


    ich merke gerade, daß ich unsere mahlzeiten ziemlich mag! #freu

    haha, so ist es bei uns auch. jetzt ist die kleine zum glück schon etwas größer, aber immer noch, selbstverständlich, dem großen deutlich unterlegen. das ist echt ein nachteil, finde ich, bei größerem altersabstand. (aber der einzige, soweit ich das überblicke #pfeif )


    also, ich hab da mal ein wirklich hilfreiches buch gelesen, von faber und mazlish, über geschwisterrivalität. auf deutsch ist es scheinbar vergriffen, aber vielleicht findest du es oder kannst englisch oder französisch lesen. muß ich auch mal wiederlesen.


    zur zeit ist es hier so: ich habe erklärt, daß ich für beide verantwortlich bin und daß ich nicht zulassen kann, daß sie sich schlagen. deshalb trenne ich, wenn es nötig ist, und zwar schon, bevor sie anfangen, sich zu kabbeln. an guten tagen tue ich das sehr unaufgeregt, wenn es nötig ist, weise ich jedem ein zimmer und eine beschäftigung zu. (eine beschäftigung ohne mich, in den meisten fällen, oder beteiligung an meiner aktivität. ich bin zur animateurin einfach gar nicht geschaffen).
    ich sage auch öfters etwas wie: großer (kleine), du hast es vielleicht nicht gehört, aber ich habe es gehört: die kleine (der große) hat "stopp" gesagt. jetzt, wo du es gehört hast, respektiere das bitte! :)


    mich machen diese klppereinen manchmal richtig fertig. ich weiß, daß meine schwester und ich uns buchstäblich bis aufs blut geprügelt haben und daß sie mir immer unterlegen ist, obwohl sie nur ein knappes jahr jünger ist, als ich. ich habe das als kind gehaßt und hätte mir sehr gewünscht, daß sich da mal jemand dafür interessiert und moderiert. deshalb ist hauen lassen für mich auch keine option, obwohl ich den ansatz theoretisch nachvollziehen kann.

    8I Bitte mal die Quelle.


    ich hab eben keine, deshalb hab ich das als vermutung formuliert.
    allerdings haben mir schon mehrere leute die wirkungsweise bestätigt, die sonst mit "hokuspokus" eher nix am hut haben, deshalb hab ich das vermutet.
    also, bezogen auf die blutungsstillende wirkung, jedefalls.


    hast du schonmal recherchiert und nix gefunden? oder warum bist du so überrascht?
    ich meine schon, mich zu erinnern, daß ich irgendwann mal wissenschaftliches dazu gelesen habe.
    sollte ich mich da so irren? #gruebel

    Man müsst jetzt zuweit ausholen Thema Naturheilkunde, Homöopathie etc ....

    könnte man, muß man aber wohl nicht. das ist wohl schon wissenschaftlich bewiesen, daß das wirkt.
    die hebamme im KH hat mir gesagt, daß sie, sollte sie mal in die situation geraten eine frau in der pampa entbinden zu müssen, auf jeden fall auf die plazenta zurückgreifen würde, um eine blutung zu stoppen oder ihr vorzubeugen.
    also, jetzt bezogen auf plazenta nur so. nosoden sind natürlich was anderes...

    panema, aber du hast ja auch erst ein kind. also, wegen nachwehen mein ich jetzt. ich hab jetzt schon von mehreren mehrfachmüttern gehört, daß sie die nachwehen schlimmer fanden, als die geburt. die haben aber alle keine plazenta gegessen ;)
    ich hatte bei der ersten geburt auch keine beschwerden bei der rückbildung. bei der zweiten war aber meine hebamme richtiggehend überrascht, als sie meinen bauch abgetastet hat, um das zu überprüfen :)


    ja, ich hab auch die hebamme im kreissaal gefragt, mir ein stück davon abzuschneiden. war gar kein ding.
    ich weiß gar nicht mehr, ob ich die plazenta überhaupt gesehen habe #weissnicht auch an die nabelschnur kann ich mich irgendwie gar nicht erinnern.

    ich weiß es nicht genau. aber die vorstellung, aus plazenta frikadellen zuzubereiten ekelt mich irgendwie um längen mehr. #weissnicht das ist wohl wirklich unterschiedlich!
    ich denke, der hormonrausch direkt nach der geburt macht es auch einfacher, sowas unkonventionelles zu tun. ich hab mich jedenfalls ganz köstlich beömmelt. vor allem über die ärztin, die mit unglaublichem gesicht ganz schnell den raum verlassen mußte :D #freu

    mit hefeteig!


    ich hab ihn auf den tisch geklatscht, und die kinder haben daraus tiere ausgestochen, brezeln und schnecken geformt, die wir mittags mit salat gegessen haben.
    fast eine stunde freizeit für mich und das essen war dann auch fast fertig #super

    ja, hab ich, nach der zweiten geburt und ja, ich werde es auch nach dieser wieder tun.
    alles, was man über den frühen und sanften milcheinschuß, die schnelle rückbildung und bvor allem (!) das mildern bzw ausbleiben der nachwehen berichtet, stimmt. also, bei mir jedenfalls. nachwehen sollen ja immer schlimmer werden, bei mir waren sie nach dem ersten kind, von dessen plazenta ich nicht gegessen habe, viel schlimmer, beim zweiten mal waren sie nicht merklich vorhanden. ich hab nur einen einzigen bissen davon gegessen, unzerkaut und mit cola runtergespült.
    auch nicht schlimmer, als spirulina-tabletten :P ;)