Beiträge von milbenfuß

    Keine Ahnung.. irgendiwe geht es wohl bis heute. vielleicht bis 24:00?


    seltsam, fiawin. ich weiß leider nicht, woran das liegt. Aber ich habe rausgefunden, dass man auch nach der Abstimmung die Motive nochmal sehen kann, wenn man ausgeloggt ist aus Facebook. Vielleicht funktioniert es auch dann, dass man nicht nur zwei sieht? #weissnicht

    achso... hm. wobei man das dort doch garnicht erkennt, ob die menschen weiblich oder männlich sind. das linke zeigt nun gar nix und das rechte.. so eine Brust haben auch stark übergewichtige Männer oft. ansonsten sind da ja keine tpyisch weiblichen Attribute wie Kleid oder Rock oder Schmuck und sowas.


    während man bei den Statuen das schon erkennt, dass es Frauen sein sollen.

    almarna, meine beiden mädels sind in dem punkt total unterschiedlich. beide rabauken, die am liebsten draußen toben. beide malen auch gern, aber während die große tatsächlich mit noch nichtmal 2 schon sonnen malen konnte (also gezielt kreis mit strichen dran) und auf ihre einladungen zum dritten geburtstag erkennbare käfer, blumen und männlein malen konnte, ist die kleine im selben alter jetzt noch weeeeeeeeeeeit davon entfernt.


    ist halt wirklich ganz individuell.

    Susan hat es in verständliche worte verfasst.


    Talpa, das hatte ich auch gemeint. Die satzstellung war verwirrend.


    Kati, ich denk, wir reden aneinander vorbei. Ansonsten müsste es nach deinen worten kein elterngeld geben dürfen. Ich denk mal, das meinst du nicht. Und ich mein nicht das, was du reingedeutet hast. ;)

    Ja eben.. weil zwar die Gesetze dafür da sind, aber die Menschen trotzdem aburteilen. in Firmen, in Ämtern, in der Nachbarschaft...


    ich kenne übrigens eine Astrophysikerin und eine Medizinerin, die Strick- und Schnittmuster verkaufen. ;)

    hm. putzen WILL aber nicht jeder. Das ist für mich nen sehr wichtiger Punkt. und ich finde, dass jede Putze mehr leistet als irgendeine Programmiererin, die wahrscheinlich Spaß an dem hat, was sie tut und sich weder körperlich dabei nicht kaputt macht, noch geächtet in der Ecke steht.


    Kinder bespaßen kann übrigens auch jeder, also machen die sich ejtzt nochmal so heiß, dass die Kindergärtnerinnen z uwenig bezahlt bekommen? Verstehst Du was ich meine?


    Es ging mir wie gesagt auch gar nicht darum, wie etwas vergütet wird, sondern wie es wertgeschätzt wird. Das ist ein großer Unterschied.


    Ich glaube auch, Du hast an irgendeiner Stelle zu viel oder zu wenig reingelesen bzw. falsch gedeutet.


    so und jetzt wieder zum eigfentlichen Thread. bin jetzt erstmal raus hier, sind ja doch bissel abgekommen.

    Ach und ich finde nicht, dass es so sein sollte, dass man sich Kinder haben leisten können muss. nicht als ideal. aber da wären wir wieder bei BGE.


    um Vergütung von Hobbies ging es mir übrigens auch nicht. ;) weil Du das so aufgefasst hattest.

    zum Herzchirurgen:


    mich interessiert genauso wenig, ob die Frau, die mir ihre selbstgenähten Tragehilfen zB. verkauft, eigentlich Herzchirurgin ist. Das ist an der Stelle dann genauso irrelevant für MICH. Die meisten machen dann aber Aaaah und Ooooh und es ändert für sie irgendwie den Wert dessen, was sie tut.


    Und der Punkt, dass Kindererziehung der eigenen Kinder weniger wert ist, als die Erziehung anderer Kinder zB. finde ich einfach nicht richtig. Alleine der Irrsinn, dass zwar von vielen gefordert wird, dass Frauen, (ich sag es jetzt mal übertrieben) deren einziger Unterschied zu den anderen ist, dass sie sich nen reichen Mann geangelt haben, ihre Arbeit an Heim und Kindern ausgezahlt bekommen (in Form von Rentenpunkten; Unterhalt und ähnliches), aber Frauen ohne gutverdienendem Mann gefälligst arbeiten gehen sollen und nix erwarten, denn sie tun es ja zum privatvergnügen.... obwohl sich ihre Tätigkeiten in keinster Weise unterscheiden. (wenn man davon absieht, dass es für einige der verheirateten Frauen mit gut verdienendem Partner sogar einfacher sein könnte)


    also Kindererziehung ist Privatvergnügen und nützt nicht der Gesellschaft, zumindest wenn es sich um Kinder aus armen Familien handelt... naja ich finde es schon nicht verwunderlich, dass manche Menschen afu die Idee kommen, dass in unserer Gesellschaft gar kein Wert auf Kinder gelegt wird.


    mir geht es hier nicht darum, was wie bezahlt werden sollte... sondern um die Einstellung zu der Sache an sich. in der Gesellschaft.


    Lass ich meine Kinder von jemand anderem betreuen, um wiederum Kinder von jemand anderem zu betreuen, ist das ok. Betreue ich meine eigenen Kinder und führe den Haushalt, wenn mein Mann gut verdient, ist das ok. Das sollte alles entsprechend gewertet werden. aber betreue ich meine eigenen Kinder, ohne dass mein Partner genug Geld verdient, dann geht das ja wohl mal gar nicht, dann lunger ich ja nur daheim herum und belaste die Gesellschaft mit meinem Spleen Kinder zu bekommen.


    Da sind wir halt wieder dabei, dass Deutschland zu wenige Kinder hat, es auch Geburten gefördert werdne sollen, aber doch bitte nur im Mittelstand. Arme Kinder braucht kein Mensch!

    das is schon klar. das hab ich ja auch nirgends geschrieben. aber es ist ebenso unwichtig, ob der Chirurg in der Schule besonders tolle Aufsätze schreiben konnte oder Matritzen berechnen konnte. Für seinen jetzigen Job ich das völlig unerheblich. Um aber überhaupt studieren zu können, ist es das nicht.


    Anderes Beispiel: Du musst unbedingt studiert haben für manche Stellen, auch wenn Du das gelernte im Studium dafür überhaupt nicht brauchst und jemand anderer sich das nötige Wissen für den Job (der nix mit lebenswichtigen Maßnahmen zu tun hat) im Hobby viel besser angeeignet hat.


    Lehrer ist für mich zB. oft so nen Teil... da sind Idioten mit bei, die haben saugute Noten gehabt und sind als Didakten einfach totalversager. Dann doch lieber gerade bei dem Lehrermangel Menschen mit den sozialen Fähigkeiten ranlassen, die sich fachlich weiterbilden. gibt es theoretisch, aber praktisch sind ide hürden auch dafür so hoch gesteckt, dass das nur nen Bruchteil der Interessenten schafft. ich dürfte zB. gar nicht, weil ich keinen Abschluss habe... aber klar - nen Ingenieur ist als Grundschullehrer sicher besser geeignet.

    Oder Handarbeit - ich hab schon gruselige Texte gelesen, wonach der Handarbeitstrend bei Frauen ja beschämend sei, weil sie stattdessen ja eher Politikerinnen, Atomphysikerinnen oder Ingenieurinnen werden könnten. Anstatt das ganze zu begrüßen und zu hoffen, dass auch Männer sich an fairer Kleidungsproduktion beteiligen zB., wird gewettert, weil es Frauen wagen, etwas zu tun, was als frauentypisch gilt, anstatt jetzt groß Karriere zu machen.


    Hanna, ja, ich finde es gut, dass Frauen Bundeskanzlerinnen werden können. Aber ich finde halt die Regierung nicht automatisch besser, nur weil Frauen drin sitzen. Mich interessiert an der Stelle dann halt wirklich nur, was die für die Gesellschaft tun. Und da ist mein Anspruch an Frauen wie Männer gleich.

    und nochmal Rattenkind - genau! Mein Mann und ich haben riesige Päckchen zu tragen und er vollbringt gerade wirklich riesige Leistungen. Aber nicht die werden betrachtet, sondern das Ergebnis. Und das wurde schon als beschämend bezeichnet.

    genau Rattenkind. so ähnlich meinte ich das auch...


    hier wurde zB. auch schon als eine Ursache für das Gender-Gap-Problem genannt, dass viele Frauen sich diesem Wettbewerb nicht aussetzen wollen, lieber Zeit mit der Familie verbringen und sich nicht aktiv in die Arbeitswelt einbringen.


    an der Stelle muss ich sagen: ich halte es für mich einfach nicht erstrebenswert, an dieser Wettbewerbsgesellschaft teilzunehemn, wo fast nur Abschlüsse und Leistung zählen und es gar nicht um den Menschen und dessen Wert geht. und ich fände es eben schön,w enn diese sozialen Werte höher gewertet würden in der Gesellschaft. sodaas man eben auch ohne den richtigen (studien-)Abschluss oder Lebenslauf etwas zum arbeiten findet, bei dem man seine Würde wahren kann. (und sie zB. nicht bei jedem Kontakt mit dem Jobcenter abgenommen bekommt)
    So richtig fällt einem das erst auf, wenn man durchs Raster fällt, weil man krank ist, in der falschen Gegend wohnt, teilweise ja reicht es schon, den falschen Namen zu haben. Dann sitzt man da, würde gern, könnte theoretisch auch, aber die Anforderungen an einen sind nicht menschenwürdig. Die zielen wirklich nur auf Gewinn ab. Dh entweder muss man über die Grenzen hinweg viel leisten (und da braucht man auch schon die richtigen Papiere dafür... oh Gott einfach Talent zu haben, reicht nicht aus.


    ich meine.. ich muss mich dafür rechtfertigen, warum ich es wage, mehr als die üblichen 2 Kinder in die Welt zu setzen und sie auch noch selbst zu umkümmern, anstatt arbeiten zu gehen. Dass meine Alternative aber zu diesem Zeitpunkt gar nicht arbeiten wäre, sondern wahrscheinlich Depression und Panikattacke, interessiert an der Stelle nicht. Familie ist ja keine Leistung, es sei denn, man hat nebenbei ne Vollzeitstelle.
    ich muss jetzt halbjährlich einer Jobvermittlerin Auskunft darüber geben, was sich nun beruflich bei mir tut. Obwohl ich in Elternzeit bin! und obwohl ich das recht habe, in Elternzeit zu sein! so wie alle anderen auch...


    Ich fänd es einfach klasse, wenn es mehr halbe Stellen gäbe für Mann und Frau, sodass es für mehr Menschen die Option gäbe, dass man nicht zwischen Job und Familie wählen muss, sondern besser beides koordinieren muss.

    ok anders formuliert. ich bin auch dafür, dass Männer und Frauen gleich bewertet werden. Aber ich würde nicht die Messlatte auch für Frauen immer höher hängen, sonder sie insgesamt absenken. (nicht um der Frauen willen, sondern weil ich eben kein sonderlicher Fan von Leistungsgesellschaft bin...)


    Und das mit der Firma Deines Mannes: top! genauso meinte ich das! menschenwürdige Arbeitsbedingungen egal welches Geschlecht.


    Meine Wunschvorstellungen haben übrigens nix mit der Realität zu tun. also es sind keine gezielten Verbesserungsvorschläge, sondern eben Wunschdenken. (zB. gleichberechtigte Firmen, in denen die Putzfrau ähnlich viel verident wie der Ingenieur. bzw der Putzmann so viel wie die Programmiererin ;) ) und wo gewisse Aufgaben einfach im Wechsel übernommen werden. Das würde auch gewisse Karriereprobleme ersparen, weil jeder mal Chef ist zB... ich halte das nicht für völlig unmachbar, aber in der Realität unserer Arbeitswelt ist das natürlich nicht erwünscht und dann doch eher utopisch.
    und noch vieles mehr, aber ich hab grad keine Lust und Zeit, das im kleinen Detail zu erläutern, auch enn es zum Verständnis hilfreicher wäre.

    ja... die tollen Geschenke... Gerade in Firmen wäre ne Familienorientiertheit halt für mich wichtig. Nicht, dass Frauen nach denselben harten Kriterien arbeiten müssen und genau dieselbe Leistung erbringen müssen wie Männer, sondern dass eben alle unabhängig vom Geschlecht ne Chance haben, ohne krank zu werden zB.


    mir ist nen gutes Beispiel eingefallen: ich wünsche mir nicht, dass die Fifa-Verbrecherei auch beim Frauenfußball angewandt wird, sondern dass sowohl Frauenfußball als auch Männerfußball zu dem zurückkehrt, was Sport und Sportlichkeit eigentlich bedeutet. :D (weil das ja vor paar Tagen hier Thema war)