Beiträge von Asmera

    ... Das beste Lokal der Stadt ist das “Stadt Riesa“ (da findet kein Touri hin außer Euch :)) Für sehr wenig Geld gibt es leckeres Essen (eher in Richtung Hausmannskost, aber weit entfernt von der klassischen Schnitzel-aus-dem-Tiefkühler-Gaststätte). Unbedingt zwischen sechs und halb sieben ankommen, vor sechs ist geschlossen, nach halb sieben kein Platz mehr frei (k.A. ob man reservieren kann). Und unschlagbar mit Kindern - man bezahlt gleich beim Reinkommen am Tresen, das Essen ist dank sehr übersichtlicher, täglich wechselnder Karte schnell fertig, und man ist, wenn man will, nach einer halben Stunde wieder draußen. Oder man bleibt zum Skatspielen.

    Also ich fand es da vor allem eng und voll und laut. Und das Essen nur so mittelgut. Ich musste z.B. mit erschrecken feststellen, dass in der Kartoffelsuppe Speckwürfel waren. Aber auf sowas falle ich eh immer wieder rein. Mit Kind würde ich dort nicht hingehen wollen. Eher in die Kümmelschänke. Das ist aber etwas weiter im Westen der Stadt.

    Gutes vegetarisches Essen gibt es auch in der Brennnessel. Und in der Neustadt gibt es den angeblich besten Inder außerhalb Indiens, das "Little India" (Vorbestellen ist auch hier sinnvoll).

    Ich war schon mehrfach auf Stromboli (Italien). Dort gibt es auf der einen Seite der Insel den gleichnamigen Ort, wo es nur kleine "Golfkarts" Lasten-Elektroautos und Apen gibt. Auf der anderen Seite liegt Ginostra, wo es m.E. nur Maulesel als Transportmittel gibt.

    Man kann dort schön wandern, es ist aber nicht soo weitläufig, weil die Insel eben recht klein und durch die Ascherutschen zweigeteilt ist.

    Hinkommen kann man z.B. von Neapel aus mit der Fähre.

    Da hat sie wohl ein wenig überreagiert - was natürlich kein Grund für Anfeindungen oder ungerechtfertige Negativbewertungen auf Portalen sein darf, wo es um ihre beruflichen Fähigkeiten geht.

    In der Sache hat sie aber recht und ich denke, sie hatte sich wahrscheinlich schon öfter über Stelters schlechte Späße oder Doppelnamenwitze generell geärgert.

    Wenn den Comedians nichts mehr einfällt, machen sie Witze über Namen oder Außerlichkeiten - unterste Schublade und schlechtes Handwerk, wenn man mich fragt.

    Warum sie allerdings so eine Veranstaltung besucht, ist auch mir schleierhaft.

    vermelde vegetarischen Kindergarten (seit 30 Jahren so), und vegetarische Schulküche (die wurde vor ca. 5 jahren umgestellt).

    Gab keinen Aufriss.

    Man darf allerdings in der Schule selbst Essen mitbringen, da ist Fleisch nicht verboten.

    Im Kindergarten schon.

    wir stehen vmtl. demnächst auch vor der Frage, einen Essensanbieter zu wählen und perspektivisch gibt es vielleicht sogar eine Schulküche. Daher die Frage: Wie habt ihr das durchgesetzt? Gab es einen demokratischen Prozess? Warum gab es keine Beschwerden? --> Was ist der Trick?

    Hier wohnen auch zwei Wenigwascher mit langen Haaren (meist mit Zopf). Der Kleine ist in der 2. Klasse und wir hatten nun zum 1. Mal Läuse. Zum Glück waren "sie" (gesehen haben wir genau eine) schnell wieder beseitigt.

    Für mich ist der Unterschied, dass die Gesellschaft eine andere Verpflichtung gegenüber jemanden hat, der wegen den Geschlechterrollen mit seinem Körper nicht zurecht kommt, als sie es gegenüber jemand hat, der z.B. einfach häßlich ist.

    Das liest sich ziemlich selbstgefällig. Auch das Schönheitsideal ist durch die Gesellschaft geprägt!

    Nö, meine Menschenrechte will ich nicht aufgeben. Ich denke auch nicht, dass der Konsum von Alkohol und Drogen ein Menschenrecht ist. Ansonsten verzichte ich gerade schon freiwillig auf dieses Menschenrecht ;-)

    Körperliche Unversehrtheit hingegen ist ein Menschenrecht und wenn man Menschlein im Bauch der Mutter als solche Ansieht, kommt man nicht umhin hier Rechte von Mutter und Kind gegeneinander aufzuwiegen.


    Im Übrigen hatte ich schon darauf hingewiesen, dass ich andere Mittel (als das Verbot) für geeigneter halte.


    Den verlinkten Facebook-Beitrag habe ich nicht gelesen (da kein Facebook).

    Ich finde die Frage, ob man Menschen erlauben sollte, ein ungeborenes Kind zu schädigen, schon diskussionswürdig.


    Ich schlage mal den bogen zur Abtreibungsdebatte, denn da geht es zum Teil um ähnliche Punkte (ab wann ist die Frucht als Mensch anzusehen). Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ist es offenbar erlaubt, seinen Kind (de Fetus) so weit zu schädigen, dass es stirbt. Danach jedoch nicht mehr. Ist die Phase der straffreien Abtreibung vorbei, darf man es (nach Rechtslage) nur noch soweit schädigen, dass es am Leben bleibt. Damit hat das Kind dann lebenslänglich zu kämpfen. (Ich bin keine Abtreibungsgegnerin!) Natürlich kann man das Kind auch in den ersten Monaten der Schwangerschaft schon schädigen. Könnte man das überhaupt unter Strafe stellen, solange eine Abtreibung zulässig ist?


    Moralisch halte ich es für richtig, Alkohol- und Drogenkonsum in der Schwangerschaft zu untersagen. Praktisch würde es wohl kaum etwas bringen. Die wenigsten Leute schädigen ihr Kind absichtlich und böswillig.

    Ich würde das nicht fehlende Leistungsbereitschaft nennen. Ich denke schlicht, dass es für die meisten weiblich sozialisierten Menschen schwer ist, sich in einem männlich dominierten Umfeld durchzusetzen. Nicht weil sie das nicht wollen oder nicht leistungsbereit sind, sondern weil es ihnen antrainierte Denkmuster erschweren.

    Natürlich wäre es schöner, wenn Teilzeitführung und (ich nenn's mal so:) kollegialer Führungsstil möglich und üblich wären, die Realität sieht aber anders aus. Ich bin gern dabei das zu ändern und zu kritisieren.

    Ich plane z.B. mich mit einer Kollegin für je 50% einer Professur zu bewerben. Nicht weil ich glaube, dass wir die Position bekommen - sondern aus Prinzip.

    Dazu gab es vor einer Zeit auch einen Artikel in "Die Zeit". Kleiner Tipp für den Aha-Effekt: Erst lesen und dann auf das Datum schauen. Klick --> Teilzeitprofessur

    "Aber weibliche Projektnamen kommen bei den Entscheidern einfach besser an, weil sie damit angenehme Gedanken verbinden..."

    Du meinst, das stimmt nicht?


    Dann passt es ja schon wieder mit der Vortragenden-Quote.

    Doch bestimmt. Und genau das geht mir auf den Keks. Dass da Männer über Fördermittel entscheiden, die Projekte wohlwollender Bewerten, wenn sie dabei eine (sicher besonders junge, hübsche) Frau vor Augen haben. Frauen als schmückendes Beiwerk.

    Zusammen mit der Frauen-Quote könnte man den Eindruck gewinnen, Frauen wären tätsächlich im Fachgebiet nur am Rande vertreten (was in den Führungsebenen definitiv auch so ist) und tauchten bestenfalls im Projektnamen auf.

    Und klar passt das mit der Teilnehmerinnen und Vortragenden-Quote zusammen. Aber bei beiden sind die Frauen leider gegenüber anderen Erfahrungen auf meinem Fachgebiet deutlich unterrepräsentiert. Generell sollte m.E. immer ein ausgeglichenes Verhältnis angestrebt werden - egal auf welchem Fachgebiet (bis auf wenige geschlechterspezifische Ausnahmen vielleicht).


    Es sind bestimmt nicht nur Arbeitszeiten und Arbeitsweisen, die Frauen abschrecken, sondern auch die Notwendigkeit sich gegenüber Männern durchzusetzen, in Konflikte zu gehen, Macht auszuüben, weniger Jobsicherheit. Schon im Kleinkindalter wird ja viel Wert darauf gelegt, dass Mädchen lieb und folgsam sind. Und später werden sie dann vom Prinzen errettet und auf ewig versorgt, während sie im sicheren Hafen Kinder gebähren. Da bleibt für Selbstbehauptung und risokoreicheres Verhalten kaum Platz.

    Genderkacke aus meinem Alltag: Von 18 Vorträgen gab 2 mit 2 Vortragenden, davon je 1 weiblich. Das war es dann auch mit weiblicher Beteiligung. Unter dem Publikum war es auch nicht besser. 16 Frauen auf 120 Leute.

    Und den Vogel schoss der Typ ab, der seinen Vortrag zum Projekt mit dem schönen Namen VERONIKA mit den Worten "Nein, keine Angst, ich spreche jetzt nicht eine halbe Stunde über meine Frau, höhöhö" einleitete. Gefolgt von (sinngemäß): "Aber weibliche Projektnamen kommen bei den Entscheidern einfach besser an, weil sie damit angenehme Gedanken verbinden..."

    An der Stelle bin ich gegangen. So ein unbelehrbarer alter ****. Er hat später noch eine Menge anderen Bullshit von sich gegeben. Unglaublich.

    Das ist zwar jetzt ein bisschen doof, weil ihr dann extra warten musstet, aber dass der Friseur ein emotionales Verhältnis zu Haaren hat und nichts macht, was er damit nicht vereinbaren kann, spricht doch eigentlich nicht gegen ihn. Insbesondere, wenn er eine Mitarbeiterin hat, die das Haareschneiden dann übernimmt.

    Da hat dir dein Unterbewusstsein wohl einen Streich gespielt und auch Genderkacke produziert. Laut dem Originalpost war die Friseuse, die das Schneiden übernommen hat, eine Kollegin - und der Mann damit nicht der Chef.

    Die Angabe der Häufigkeit habe ich in der weiter oben genannten Tabelle gefunden.

    Wenn ich nur Kinder bis zehn einrechne, ist die Häufigkeit 0,17%. Wenn ich von den Kindern unter zehn nur die

    ca 1/3 Ungeimpften nehme, ist das Risiko bzw die Chance 0,5%.

    Das ist aber nur meine Laienrechnung, weiß nicht, ob man das so machen kann.

    Das wäre dann die Wahrscheinlichkeit eines ungeimpften Kindes innerhalb eines Jahres zu erkranken. Vorausgesetzt 2/3 aller Kinder sind wirksam geimpft und keine Personen mit höherem Alter erkranken. Wenn die 1/3 Impfrate stimmt, ist Wahrscheinlichkeit also eher geringer.

    Über die 10 Jahre gesehen ergibt sich damit eine Erkrankungswahrscheinlichkeit von ca. 5%.