Beiträge von Asmera

    vermelde vegetarischen Kindergarten (seit 30 Jahren so), und vegetarische Schulküche (die wurde vor ca. 5 jahren umgestellt).

    Gab keinen Aufriss.

    Man darf allerdings in der Schule selbst Essen mitbringen, da ist Fleisch nicht verboten.

    Im Kindergarten schon.

    wir stehen vmtl. demnächst auch vor der Frage, einen Essensanbieter zu wählen und perspektivisch gibt es vielleicht sogar eine Schulküche. Daher die Frage: Wie habt ihr das durchgesetzt? Gab es einen demokratischen Prozess? Warum gab es keine Beschwerden? --> Was ist der Trick?

    Hier wohnen auch zwei Wenigwascher mit langen Haaren (meist mit Zopf). Der Kleine ist in der 2. Klasse und wir hatten nun zum 1. Mal Läuse. Zum Glück waren "sie" (gesehen haben wir genau eine) schnell wieder beseitigt.

    Für mich ist der Unterschied, dass die Gesellschaft eine andere Verpflichtung gegenüber jemanden hat, der wegen den Geschlechterrollen mit seinem Körper nicht zurecht kommt, als sie es gegenüber jemand hat, der z.B. einfach häßlich ist.

    Das liest sich ziemlich selbstgefällig. Auch das Schönheitsideal ist durch die Gesellschaft geprägt!

    Nö, meine Menschenrechte will ich nicht aufgeben. Ich denke auch nicht, dass der Konsum von Alkohol und Drogen ein Menschenrecht ist. Ansonsten verzichte ich gerade schon freiwillig auf dieses Menschenrecht ;-)

    Körperliche Unversehrtheit hingegen ist ein Menschenrecht und wenn man Menschlein im Bauch der Mutter als solche Ansieht, kommt man nicht umhin hier Rechte von Mutter und Kind gegeneinander aufzuwiegen.


    Im Übrigen hatte ich schon darauf hingewiesen, dass ich andere Mittel (als das Verbot) für geeigneter halte.


    Den verlinkten Facebook-Beitrag habe ich nicht gelesen (da kein Facebook).

    Ich finde die Frage, ob man Menschen erlauben sollte, ein ungeborenes Kind zu schädigen, schon diskussionswürdig.


    Ich schlage mal den bogen zur Abtreibungsdebatte, denn da geht es zum Teil um ähnliche Punkte (ab wann ist die Frucht als Mensch anzusehen). Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ist es offenbar erlaubt, seinen Kind (de Fetus) so weit zu schädigen, dass es stirbt. Danach jedoch nicht mehr. Ist die Phase der straffreien Abtreibung vorbei, darf man es (nach Rechtslage) nur noch soweit schädigen, dass es am Leben bleibt. Damit hat das Kind dann lebenslänglich zu kämpfen. (Ich bin keine Abtreibungsgegnerin!) Natürlich kann man das Kind auch in den ersten Monaten der Schwangerschaft schon schädigen. Könnte man das überhaupt unter Strafe stellen, solange eine Abtreibung zulässig ist?


    Moralisch halte ich es für richtig, Alkohol- und Drogenkonsum in der Schwangerschaft zu untersagen. Praktisch würde es wohl kaum etwas bringen. Die wenigsten Leute schädigen ihr Kind absichtlich und böswillig.

    Ich würde das nicht fehlende Leistungsbereitschaft nennen. Ich denke schlicht, dass es für die meisten weiblich sozialisierten Menschen schwer ist, sich in einem männlich dominierten Umfeld durchzusetzen. Nicht weil sie das nicht wollen oder nicht leistungsbereit sind, sondern weil es ihnen antrainierte Denkmuster erschweren.

    Natürlich wäre es schöner, wenn Teilzeitführung und (ich nenn's mal so:) kollegialer Führungsstil möglich und üblich wären, die Realität sieht aber anders aus. Ich bin gern dabei das zu ändern und zu kritisieren.

    Ich plane z.B. mich mit einer Kollegin für je 50% einer Professur zu bewerben. Nicht weil ich glaube, dass wir die Position bekommen - sondern aus Prinzip.

    Dazu gab es vor einer Zeit auch einen Artikel in "Die Zeit". Kleiner Tipp für den Aha-Effekt: Erst lesen und dann auf das Datum schauen. Klick --> Teilzeitprofessur

    "Aber weibliche Projektnamen kommen bei den Entscheidern einfach besser an, weil sie damit angenehme Gedanken verbinden..."

    Du meinst, das stimmt nicht?


    Dann passt es ja schon wieder mit der Vortragenden-Quote.

    Doch bestimmt. Und genau das geht mir auf den Keks. Dass da Männer über Fördermittel entscheiden, die Projekte wohlwollender Bewerten, wenn sie dabei eine (sicher besonders junge, hübsche) Frau vor Augen haben. Frauen als schmückendes Beiwerk.

    Zusammen mit der Frauen-Quote könnte man den Eindruck gewinnen, Frauen wären tätsächlich im Fachgebiet nur am Rande vertreten (was in den Führungsebenen definitiv auch so ist) und tauchten bestenfalls im Projektnamen auf.

    Und klar passt das mit der Teilnehmerinnen und Vortragenden-Quote zusammen. Aber bei beiden sind die Frauen leider gegenüber anderen Erfahrungen auf meinem Fachgebiet deutlich unterrepräsentiert. Generell sollte m.E. immer ein ausgeglichenes Verhältnis angestrebt werden - egal auf welchem Fachgebiet (bis auf wenige geschlechterspezifische Ausnahmen vielleicht).


    Es sind bestimmt nicht nur Arbeitszeiten und Arbeitsweisen, die Frauen abschrecken, sondern auch die Notwendigkeit sich gegenüber Männern durchzusetzen, in Konflikte zu gehen, Macht auszuüben, weniger Jobsicherheit. Schon im Kleinkindalter wird ja viel Wert darauf gelegt, dass Mädchen lieb und folgsam sind. Und später werden sie dann vom Prinzen errettet und auf ewig versorgt, während sie im sicheren Hafen Kinder gebähren. Da bleibt für Selbstbehauptung und risokoreicheres Verhalten kaum Platz.

    Genderkacke aus meinem Alltag: Von 18 Vorträgen gab 2 mit 2 Vortragenden, davon je 1 weiblich. Das war es dann auch mit weiblicher Beteiligung. Unter dem Publikum war es auch nicht besser. 16 Frauen auf 120 Leute.

    Und den Vogel schoss der Typ ab, der seinen Vortrag zum Projekt mit dem schönen Namen VERONIKA mit den Worten "Nein, keine Angst, ich spreche jetzt nicht eine halbe Stunde über meine Frau, höhöhö" einleitete. Gefolgt von (sinngemäß): "Aber weibliche Projektnamen kommen bei den Entscheidern einfach besser an, weil sie damit angenehme Gedanken verbinden..."

    An der Stelle bin ich gegangen. So ein unbelehrbarer alter ****. Er hat später noch eine Menge anderen Bullshit von sich gegeben. Unglaublich.

    Das ist zwar jetzt ein bisschen doof, weil ihr dann extra warten musstet, aber dass der Friseur ein emotionales Verhältnis zu Haaren hat und nichts macht, was er damit nicht vereinbaren kann, spricht doch eigentlich nicht gegen ihn. Insbesondere, wenn er eine Mitarbeiterin hat, die das Haareschneiden dann übernimmt.

    Da hat dir dein Unterbewusstsein wohl einen Streich gespielt und auch Genderkacke produziert. Laut dem Originalpost war die Friseuse, die das Schneiden übernommen hat, eine Kollegin - und der Mann damit nicht der Chef.

    Die Angabe der Häufigkeit habe ich in der weiter oben genannten Tabelle gefunden.

    Wenn ich nur Kinder bis zehn einrechne, ist die Häufigkeit 0,17%. Wenn ich von den Kindern unter zehn nur die

    ca 1/3 Ungeimpften nehme, ist das Risiko bzw die Chance 0,5%.

    Das ist aber nur meine Laienrechnung, weiß nicht, ob man das so machen kann.

    Das wäre dann die Wahrscheinlichkeit eines ungeimpften Kindes innerhalb eines Jahres zu erkranken. Vorausgesetzt 2/3 aller Kinder sind wirksam geimpft und keine Personen mit höherem Alter erkranken. Wenn die 1/3 Impfrate stimmt, ist Wahrscheinlichkeit also eher geringer.

    Über die 10 Jahre gesehen ergibt sich damit eine Erkrankungswahrscheinlichkeit von ca. 5%.

    Mein Kind hat übrigens einen äußerst konstruktiven Vorschlag gemacht :

    "Wenn die alle den Ball haben wollen, warum gibt man ihnen dann nicht zwei Bälle?"

    Finde ich grundsätzlich vernünftig und wertet auch garantiert langweilige Spiele auf. #ja

    Das funktioniert doch schon bei den ganz kleinen Kickern nicht.

    Leg 20 Bälle auf den Platz und stell 20 3-Jährige dazu. Das dauert 5 Minuten und die wetzen alle genau EINEM Ball hinterher #hammer. Alle anderen Bälle liegen rum.

    Bei meinem Sohn im Verein, wird das tatsächlich gemacht, dass 2 Bälle ins Trainings-Spiel gegeben werden. Das ist seehr amüsant! Ich dachte schon, dass das so gut ist, das müsse man immer so machen. #cool

    Unser Großer war auch so, da hat das aber noch früher angefangen. Er hat mit 2,5 B"ruder Jakob" in 3 Sprachen gesungen und ähnliche Sätze gesagt wie Du sie beschrieben hast. leider, wie Iverna schon gesagt hat, neigt man dazu solche Kinder zu überschätzen/Überfordern, weil man annimmt, wer so toll reden kann, ist generell schon sehr weit. Sie sind aber halt trotzdem erst 3,

    Da kann ich unterschreiben. Nur dass es bei uns der Kleine war. Wir wurden in der Straßenbahn sogar mal auf Englisch angesprochen, nachdem er Bruder Jakob auf Französisch gesungen hatte, Man hatte uns für Touristen gehalten. Das hat ihn allerdings so verschreckt, dass er danach nicht mehr in der Öffentlichkeit gesungen hat.


    Interessant finde ich auch den (eingebildeten?) Zusammenhang zur Schlagfertigkeit. Die war nämlich schon quasi ab Geburt vorhanden. Es war auch von Anfang an deutlich, dass er extrem kommunikativ ist. Eine Bekannte hat mal gesagt, dass sie noch die ein Kind gesehen hat, dass mit einer solchen Konzentration auf Ansprache reagiert. Da war er vielleicht 3 Monate alt.

    Bevor er Laute bilden konnte, hat er sich mit Quiecktönen verständlich gemacht.

    @ Janos - ich hatte das ja geschrieben mit den überforderten Eltern mehrerer Kinder.

    Mit "Überforderung" meinte ich ncht, die Kinder mit dreckigen Füßen ins Bett zu schicken oder sie mal zwischendurch vor der Glotze zu parken.

    Ich meinte eher, Kinder anbrüllen, viel schimpfen, bestrafen, Kleinkind am Arm vom Spielplatz zerren, für die Kinder wichtige Veranstaltungen (Kindergartenaufführungen z.B.) immer wieder vergessen, weil man mit den vielen Kindern ja viel im Kopf haben muss, Sachen in der Art. Und dann kommt das 4. Kind. Natürlich ist es schön, dass das 4. Kind kommt. Aber ich denke dann schon: Mensch, ist das für die Eltern wirlich so gut? Würde ich aber nie sagen.

    Dass du das mit deinen Kindern nicht so machst und die anderen, die hier schreiben, ist mir schon klar. War von mir keine allgemeingültige Aussage, sondenr eher das, was mir hier, in meinem Wohnumfeld, so auffällt.

    Dass es auch Eltern mit vielen Kindern gibt, die kein Stück überfordert sind, und dass es auch Eltern mit nur 1 Kind gibt, die so drauf sind, hatte ich ja schon geschrieben.

    Ja, da kann ich unterschreiben. So meinte ich das auch.

    Meine Großeltern hatten 4 Kinder mit 2-1-1-0 Kindern = 4 Enkelkinder mit 3-1-0-0 Kindern = 4 Urenkel (da kommt max. noch 2, eher 1 oder keins dazu). Keine wirklich gute Quote....

    Ich finde die Quote völlig in Ordnung und denke nicht, dass die Weltbevölkerung weiter wachsen muss - und die deutsche auch nicht.

    Dass es für die Großeltern evtl. schöner wäre, mehr Enkelkinder zu haben, kann ich aber schon auch nachvollziehen.


    Und zum Thema: Bei uns im Freundeskreis haben fast alle 2 Kinder (und bei denen, wo es drei sind, war das dritte "ein Unfall"). Im Kiga haben irgendwie gefühlt alle gerade dritte Kinder bekommen. Eine Kollegin bekam gerade ein 4 (auch in Unfall). Da scheinen die Probleme mit Auto und Urlaub ja so richtig loszugehen. Gefreut haben wir uns natürlich trotzdem.


    Mir fällt manchmal auf, dass Eltern mit ihren vorhandenen Kindern überfordert zu sein scheinen und trotzdem noch ein weiteres bekommen. In diesen Fällen überwiegt bei mir tatsächlich die Sorge über die Freude - aber meine Meinung dränge ich diesen Eltern deshalb trotzdem nicht auf. Das sind alles Akademiker, die sicher in der Lage sind für sich und ihre Kinder zu sorgen, auch wenn dabei vielleicht das Seelenheil leidet (also nix für's Jugendamt oder so). Ich denke halt nur manchmal, dass es für alle besser wäre, wenn nicht noch ein Kind in die Familie käme, das dann auch Nerven und Aufmerksamkeit benötigt. Wenn ich sehe, wie manche Leute mit ihren (kleinen) Kindern umgehen, dann möchte ich #heul.

    Bei Läusen gibt es eine Meldepflicht und darauf kann man die Eltern ruhig nochmal hinweisen. Was es nicht gibt ist die Pflicht, mit bestimmten Mitteln zu behandeln. Allerdings dürfen Kinder ja erst wieder in die Einrichtung, wenn mit der Behandlung (womit auch immer) begonnen wurde. Im Zweifelsfall können Eltern jedoch immer behaupten, sie hätten den Befall des eigenen Kindes nicht bemerkt.


    Wenn die Durchseuchung zum Problem wird, würde ich darüber nachdenken, die Gruppe zu schließen. Vielleicht hilft es auch das den Eltern im Vorfeld schon mal zu kommunizieren, dass eine solche Maßnahme in Erwägung gezogen wird.